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Dokumentenidentifikation DE60102633T2 19.05.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001178291
Titel Gewichtsinspektionsvorrichtung
Anmelder Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumidenso Platech, Ltd., Gotenba, Shizuoka, JP
Erfinder Suzuki, Norikazu, Gotenba-shi, Shizuoka, JP;
Usui, Masaki, Gotenba-shi, Shizuoka, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 60102633
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.07.2001
EP-Aktenzeichen 011183860
EP-Offenlegungsdatum 06.02.2002
EP date of grant 07.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.05.2005
IPC-Hauptklasse G01G 13/02
IPC-Nebenklasse G01G 15/00   B29C 45/76   

Beschreibung[de]
[Technischer Gegenstand]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gewichtsinspektionsvorrichung zur Inspektion des Gewichts eines Kunststoffprodukts, das durch Spritzgießen gegossen worden ist.

[Stand der Technik]

Allgemein wird ein Kunststoffprodukt, beispielsweise ein Verbindergehäuse, das an einem Endabschnitt eines Kabelbaums für ein Fahrzeug angebracht ist, durch Spritzgießen gegossen. In diesem Fall tritt manchmal eine unzureichende Einspritzung eines Kunstoffmaterials auf, was "short shot" genannt wird. Der short shot, d. h. die ungenügende Einspritzung von Material tritt in einem Fall auf, in dem das geschmolzene Kunststoffmaterial nicht in der Lage ist, sich in der gesamten Gußform auszubreiten und das Material aufgrund von Auswirkungen von Temperaturzustand, Druckzustand etc. unzureichend ist. Weiterhin tritt der short shot auf, wenn ein Luftauslaß, der den Luftaustrit aus dem Iinneren der Form während des Spritzgußens erlaubt, verstopft ist. Wenn der short shot auftritt, tritt ein ungefüllter Bereich in dem Kunststoffprodukt auf und das Produkt wird daher fehlerhaft. Solche fehlerhaften Produkte umfassen verschiedene Arten im Bereich von denjenigen, welche sehr nahe an nicht fehlerhaften Produkten sind bis zu denjenigen, welche große ungefüllte Abschnitte haben.

Im übrigen ist es mit den Strukturen und Techniken vorhandener Spritzgußgußmaschinen schwierig, fehlerhafte Kunststoffprodukte durch Beseitigung der short shots vollständig zu beseitigen. Selbst wenn die Spritzgußmaschine hervorragend ist, treten die short shots einmal bei mehreren tausend bis zehntausend Gießvorgängen auf.

Angesichts dieser Umstände wird eine Überprüfung durchgeführt, um zu überprüfen, ob die gegossenen Kunststoffprodukte nicht fehlerhaft oder fehlerhaft sind. Als übliches Inspektionsverfahren werden die von der Spritzgußgießmaschine ausgeworfenen Kunststoffprodukte auf einem Förderband gefördert, wobei jedes der so geförderten Kunststoffprodukte dann auf eine Aufnahmeschale fallen kann und hier angeordnet wird und die Aufnahmeschale wird dann auf eine elektronische Waage bewegt. Zur Messung des Gewichts des Kunststoffproduktes wird, nachdem das Gewicht der Aufnahmeschale mit dem Kunststoffprodukt gemessen worden ist, das Gewicht, von welchem das Gewicht der Aufnahmeschale von dem gemessenen Wert substrahiert worden ist, als Meßergebnis des Kunststoffproduktes festgesetzt. Dann wird auf der Grundlage des Meßergebnisses durch die elektronische Waage eine Bestimmung gemacht, ob das Kunststoffprodukt nicht fehlerhaft oder fehlerhaft ist.

Wenn das Bestimmungsergebnis "nicht fehlerhaft" ist, wird nur einer von zwei Hub-/Senkarmen an beiden Endabschnitten der Aufnahmeschale angehoben, was wiederum die Aufnahmeschale kippt und das Kunststoffprodukt in eine Sammelbox für nicht fehlerhafte Produkte entlädt. Andererseits, wenn das Ergebnis der Bestimmung "fehlerhaft" ist, wird die Aufnahmeschale in die entgegengesetzte Richtung wie bei dem oben beschriebenen Vorgang gekippt, so daß das Kunstoffprodukt in eine Sammelbox für fehlerhafte Produkte abgegeben wird.

Bei diesem Inspektionsverfahren wäre es möglich, die Umstände bei einer visuellen Inspektion durch Menschen mittels einer großen Anzahl von Prüfern zu verringern. Mit anderen Worten, wenn das Kunststoffprodukt als fehlerhaft bestimmt worden ist, ist es ausreichend, daß die Überprüfungsperson nur dieses Produkt durch visuelle Inspektion überprüft. Da die Anzahl von gegossenen Produkten, welche als fehlerhaft bestimmt werden, sehr gering ist, ist die Anzahl von Gegenständen, welche der visuellen Inspektion durch Überprüfungspersonen unterworfen ist, gering, so daß die Inspektion mit weniger Arbeit möglich ist.

Die Druckschrift EP-A-0698468 befaßt sich mit einem Gewichtinspektionsverfahren, das eine genauere Annehmbarkeitsüberprüfung einer Gruppe von Kunststoffprodukten sicherstellt, in dem das sich ändernde Durchschnittsgewicht von bereits gewogenen Produktgruppen in Betracht gezogen wird.

[Zu lösende Probleme]

Da jedoch bei herkömmlichen Gewichtinspektionsvorrichtungen eine Mehrzahl von Kunststoffprodukten, welche von der Spritzgußmaschine ausgestoßen werden, unter Kraft herunterfallen, gibt es immer Fälle, wo nicht alle Kunststoffprodukte auf der Aufnahmeschale aufgenommen werden können. Da in diesem Fall das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte in einer kleineren Anzahl tatsächlich gemessen wird, gibt es das Problem, daß selbst, wenn diese Kunststoffprodukte nicht fehlerhaft sind, es fehlerhafterweise beurteilt wird, daß unter ihnen ein fehlerhaftes Produkt aufgrund von short shot oder dergleichen enthalten ist.

Zusätzlich gibt es Fälle, wo, selbst wenn die Aufnahmeschale gekippt wird, nach wie vor einige der Kunststoffprodukte in ihr verbleiben. Als die Erfinder dieser Anmeldung dieses Problem untersuchten, wurde herausgefunden, daß das Problem aufgrund der Tatsache auftritt, daß die Kunststoffprodukte mit statischer Elektrizität aufgeladen sind, wenn die Form geöffnet wird. Insbesondere tritt die Kraft, mit der die Kunststoffprodukte zwischen sich oder die Kunststoffprodukte und die Aufnahmeschale aneinander angezogen werden, aufgrund der statischen Elektrizität auf, mit der die Kunststoffprodukte aufgeladen sind. Infolgedessen, selbst wenn die Aufnahmeschale gekippt wird, fallen die Kunststoffprodukte manchmal nicht heraus. Wenn in diesem Fall Kunststoffprodukte, welche später gegossen worden sind, auf der Kunststoffschale in einem Zustand angeordnet werden, in welchem ein Kunststoffprodukt, welches früher gegossen worden ist, noch auf der Aufnahmeschale verblieben ist, wird tatsächlich das Gesamtgewicht einer größeren Anzahl von Kunststoffprodukten gemessen. Infolgedessen gibt es das Problem, daß, selbst wenn diese Kunststoffprodukte nicht fehlerhaft sind, es fehlerhaft bestimmt wird, daß ein fehlerhafes Produkt aufgrund des Auftretens von Spritzgraten oder dergleichen in diesen Produkten enthalten ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung wurde angesichts der oben beschriebenen Probleme gemacht und es ist Aufgabe hiervon, eine Gewichtsinspektionsvorrichtung zu schaffen, die es möglich macht, die Inspektionsgenauigkeit der Kunststoffprodukte zu verbessern.

[Vorrichtungen zum Lösen der Probleme]

Zur Lösung der oben beschriebenen Probleme liegt bei der Erfindung gemäß Aspekt 1 das Wesen in einer Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Stelle beabstandet von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung des Gewichts der Kunststoffprodukte auf dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und eine Inspektion dahingehend durchgeführt wird, ob die Kunststoffprodukte fehlerhaft sind oder nicht, auf der Grundlage, ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an der Meßposition größer als ein erster oberer Grenzschwellenwert ist oder nicht, wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung aufweist: eine Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten oberen Grenzschwellenwertes, der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist; und eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist.

Bei der Erfindung gemäß Aspekt 2 liegt das Wesen in einer Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Position beabstandet von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung des Gewichts der Kunststoffprodukte auf dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und eine Inspektion durchgeführt wird, ob die Kunststoffprodukte nicht fehlerhaft sind oder nicht, auf der Grundlage, ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an der Meßposition geringer als ein erster unterer Grenzschwellenwert ist oder nicht, wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung aufweist: eine Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten unteren Grenzschwellenwertes, der deutlich geringer ist als der erste untere Grenzschwellenwert; und eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte kleiner als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der erste untere Grenzschwellenwert ist.

Bei der Erfindung gemäß Aspekt 3 liegt das Wesen in einer Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Position entfernt von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung des Gewichtes der Kunststoffprodukte auf dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und eine Inspektion durchgeführt wird, ob die Kunststoffprodukte nicht fehlerhaft sind oder nicht, auf der Grundlage, ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an der Meßposition zwischen einem ersten oberen Grenzschwellenwert und einem ersten unteren Grenzschwellenwert ist oder nicht, wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung aufweist: eine Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten oberen Grenzschwellenwertes, der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist und eines zweiten unteren Grenzschwellenwertes, der deutlich geringer als der erste untere Grenzschwellenwert ist; und eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist und zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der erste untere Grenzschwellenwert ist.

Nachfolgend erfolgt eine Beschreibung der "Arbeitsweise" der Erfindung.

Gemäß der Erfindung nach Aspekt 1 wird ein zweiter oberer Grenzschwellenwert gesetzt, der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist. Infolgedessen, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der erste obere Grenzschwellenwert als Ergebnis der Inspektion der Kunststoffprodukte ist und somit herausgefunden wird, daß wenigstens eines der Kunststoffprodukte fehlerhaft ist, wird eine weitere Bestimmung dahingehend gemacht, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht. Aus diesem Grund ist es möglich, zu spezifizieren, aus welchem Grund die Kunststoffprodukte fehlerhaft geworden sind, und zwar abhängig davon, ob der zweite obere Grenzschwellenwert überschritten worden ist oder nicht. Somit ist es möglich, die Inspektionsgenauigkeit der Kunststoffprodukte zu verbessern.

Gemäß der Erfindung nach Aspekt 2 wird ein zweiter unterer Grenzschwellenwert gesetzt, der deutlich kleiner als der erste untere Grenzschwellenwert ist. Infolgedessen, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der erste untere Grenzschwellenwert als Ergebnis der Inspektion der Kunststoffprodukte ist, und somit herausgefunden wird, daß wenigstens eines der Kunststoffprodukte fehlerhaft ist, wird eine weitere Bestimmung dahingehend gemacht, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht. Aus diesem Grund ist es möglich, zu spezifizieren, aus welchem Grund die Kunststoffprodukte fehlerhaft geworden sind, und zwar abhängig davon, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht. Somit ist es möglich, die Inspektionsgenauigkeit der Kunststoffprodukte zu verbessern.

Gemäß der Erfindung nach Aspekt 3 wird, wie betreffend die oben beschriebenen Abläufe gemäß den Aspekten 1 und 2 beschrieben worden ist, eine Bestimmung gemacht, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht und eine Bestimmung wird gemacht, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht. Somit ist es möglich, die Inspektionsgenauigkeit der Kunststoffprodukte noch weiter zu verbessern.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine schematische Darstellung eines Spritzgußgießsystems mit einer Gewichtsinspektionsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform;

2 ist eine Querschnittsdarstellung durch die Gewichtsinspektionsvorrichtung;

3 ist eine perspektivische Darstellung, die einen oberen Abschnitt der Gewichtsinspektionsvorrichtung zeigt;

4 ist eine Querschnittsdarstellung einer Laderutsche der Gewichtsinspektionsvorrichtung;

5 ist eine Draufsicht auf die Laderutsche;

6 ist eine Vorderansicht einer Aufnahmeschale und von Hub-/Senkarmen;

7 ist eine Seitenansicht der Aufnahmeschale und der Hub-/Senkarme;

8 ist eine perspektivische Darstellung der Aufnahmeschale;

9 ist eine Querschnittsdarstellung von Vorsprüngen, die an einem Bodenabschnitt der Aufnahmeschale ausgebildet sind;

10 ist eine Draufsicht auf die Vorsprünge, die auf dem Bodenabschnitt der Aufnahmeschale ausgebildet sind;

11 ist eine schematische Darstellung in einem Fall, in dem die Aufnahmeschale in einer Aufnahmeposition ist;

12 ist eine schematische Darstellung in einem Fall, in dem die Aufnahmeschale in einer Meßposition ist;

13 ist eine schematische Darstellung in einem Fall, in dem die Aufnahmeschale in einem verkippten Zustand ist; und

14 ist eine Darstellung, welche die Beziehung zwischen dem Gesamtgewicht von Verbindergehäusen und Schwellenwerten zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN [Art zur Durchführung der Erfindung]

Bezugnehmend auf die Zeichnung erfolgt nun eine detaillierte Beschreibung einer Ausführungsform einer Gewichtsinspektionsvorrichtung zu Inspektion des Gewichts eines Verbindergehäuses für einen Kabelbaum, verwirklicht in einem Spritzgußgießsystem.

Gemäß 1 weist eine Spritzgußmaschine 1 einen Heizzylinder 2 auf und eine Schnecke 4, welche von einem Ölmotor 3 betrieben wird, ist in dem Heizzylinder 2 angeordnet. Ein Kunstoffmaterial, das einem Fülltrichter 5 zugeführt wird, der an einem oberen Abschnitt am proximalen Ende des Heizzylinders vorgesehen ist, wird in eine Form 11 geführt, wobei es von der Schnecke 4 aufgeschmolzen wird.

Ein Förderband 12, welches als Fördervorrichtung dient, ist unterhalb der Form 11 angeordnet und Verbindergehäuse 14, die als Kunststoffprodukte dienen, welche aus der Form 11 ausgeworfen werden, werden durch dieses Förderband 12 einer Gewichtsinspektionsvorrichtung zugeführt. Das Gewicht des Verbindergehäuses 14 wird dann von der Gewichtsinspektionsvorrichtung 15 gemessen und eine Bestimmung wird gemacht, ob das Gehäuse 14 nicht fehlerhaft ist, oder ob die Möglichkeit besteht, daß das Verbindergehäuse 14 fehlerhaft ist. Nachfolgend wird das nicht fehlerhafte Produkt einer Sammelbox 16 für nicht fehlerhafte Produkte zugeführt, während ein Verbindergehäuse 14, bei dem die Möglichkeit eines Fehlers besteht, einer Sammelbox 17 für fehlerhafte Produkte zugeführt wird.

Gemäß 3 weist das Förderband 12 ein Paar von Tragrahmen 18 und 19 auf, welche an beiden Seiten des Förderbandes 12 liegen und parallel zueinander mit einem Abstand dazwischen liegen. Ein Band 20, welches in einer festen Richtung umläuft, ist zwischen zwei nicht dargestellten Drehrollen geführt, welche an stromaufwärtigen Endabschnitten und stromabwärtigen Endabschnitten der Tragrahmen 18 und 19 angeordnet sind.

Begrenzerplatten 21 und 22 sind jeweils an stromabwärtigen Endabschnitten der Tragrahmen 18 und 19 befestigt. Stromabwärtige Endabschnitte der Begrenzungsplatten 21 und 22 werden gebildet durch Biegen in Richtung der Innenseite des Bandes 20. Die Verbindergehäuse 14, welche von dem stromaufwärtigen Endabschnitt des Bands 20 her gefördert worden sind, werden in einem mittigen Abschnitt des Bandes 20 oder dessen Nähe durch die Begrenzerplatten 21 und 22 zusammengefaßt.

Nachfolgend wird die Gewichtsinspektionsvorrichtung 15 beschrieben.

Wie in den 2 und 3 gezeigt, ist eine winddichte Abdeckung 25 aus einem transparenten oder halbtransparenten Kunststoff an einer oberen Oberfläche einer Basis 23 der Gewichtsinspektionsvorrichtung 15 angeordnet, so daß das Innere beobachtet werden kann. Die winddichte Abdeckung 25 kann ein opakes Bauteil sein. Eine Haube 26 aus einem transparenten Kunststoff ist an der oberen Seite der winddichten Abdeckung 25 vorgesehen. Ein stromabwärtiger Endabschnitt des Förderbands 12 wird von dieser Haube 26 abgedeckt.

Eine quadratische Laderutsche 27 ist in einem oberen Abschnitt der winddichten Abdeckung 25 angeordnet und durchtritt diese an einer Position innerhalb der Haube 26. Diese Laderutsche 27 liegt unmittelbar unterhalb des stromabwärtigen Endabschnittes des Förderbands 12. Die Verbindergehäuse 14, welche von dem Förderband 12 befördert worden sind, werden über einen Zufuhreinlaß 27a abgegeben, der an einem oberen Abschnitt der Laderutsche 27 so ausgebildet ist, daß er sich zur Außenseite hin erweitert. Der Grund dafür, warum sich der Zufuhreinlaß 27a erweitert, ist, zu verhindern, daß die Verbindergehäuse aus der Laderutsche 27 fallen.

Wie in den 4 und 5 gezeigt, liegt eine Mehrzahl von schrägen Platten 30 und 31 (in dieser Ausführungsform zwei), die als schräge Bauteile dienen, in einem Abschnitt außerhalb des Zufuhreinlasses 27a angeordnet. Die jeweiligen schräg verlaufenden Platten 30 und 31 sind so angeordnet, daß sie vertikal versetzt und auf den linken und rechten Seiten gestuft angeordnet sind und jeweils nach unten geneigt sind. Mit anderen Worten, distale Endabschnitte der schräg verlaufenden Platten 30 und 31 liegen tiefer als die proximalen Abschnitte hiervon. Die distalen Endabschnitte der schräg verlaufenden Platten 30 und 31 überlappen in Abschnitten einander, wenn sie in vertikaler Richtung betrachtet werden. Aus diesem Grund gelangen die Verbindergehäuse 14, welche der Laderutsche 27 zugeführt werden, fehlerfrei in Kontakt mit einer der schräg verlaufenden Platten 30 und 31.

Ein Spalt S ist zwischen der oberen schräg verlaufenden Platte 30 und der unteren schräg verlaufenden Platte 31 ausgebildet. Durch diesen Spalt S werden die Verbindergehäuse 14 von einer Abgabeöffnung 27b abgegeben, die in einem unteren Abschnitt der Laderutsche 27 ausgebildet ist. Es sei festgehalten, daß in dieser Ausführungsform die Neigungswinkel &thgr;1 und &thgr;2 der schräg verlaufenden Platten 30 und 31 in einem Bereich von 30° bis 45° bezüglich einer Seitenoberfläche (vertikaler Richtung) der winddichten Abdeckung 25 liegen. Abgesehen von diesem numerischen Bereich können die Neigungswinkel &thgr;1 und &thgr;2 auf beliebige Bereiche innerhalb eines Bereichs von 25° bis 60° gesetzt werden.

Elastische Matten 32 sind jeweils auf den oberen Oberflächen der schräg verlaufenden Platten 30 und 31 angeordnet. Jede elastische Matte 32 ist gebildet durch Zusammenheften eines Oberflächentuchs 34 und eines porigen Basismaterials 33, das als Schaumteil aus Gummi oder einem Kunststoff besteht, mittels eines Klebers. Dieses porige Basismaterial 33 hat ausgezeichnete Dehnbarkeit und ist von geringem Gewicht. Das Oberflächentuch 34 ist aus synthetischen Fasern mit einem extrem niedrigen Reibungskoeffizienten. Aus diesem Grund, selbst wenn das Verbindergehäuse 14 von geringer Größe ist und komplizierte Form hat, verfängt sich das Verbindergehäuse 14 nicht an dem Oberflächentuch 34. Darüber hinaus wird bei dieser Ausführungsform für die elastische Matte 32 ein Regenschutzbekleidungstuch verwendet.

Es sei festzuhalten, daß in dieser Ausführungsform die Dicke des porigen Basismaterials auf 4 bis 7 mm gesetzt ist. Abweichend von diesem numerischen Bereich kann die Dicke des porigen Basismaterials 33 auf einen beliebigen Wert innerhalb des Bereichs von 2 bis 10 mm geändert werden. Die Dicke des Oberflächentuchs 34 wird auf 1 bis 2 mm gesetzt. Abweichend von diesem numerischen Bereich kann die Dicke des Oberflächentuchs 34 auf einen beliebigen Wert innerhalb des Bereichs von 1 bis 3 mm geändert werden.

Gemäß 2 ist innerhalb der winddichten Abdeckung 25 an einer Position oberhalb der Basis 23 eine elektronische Waage 36 als Gewichtsmeßvorrichtung angeordnet. Mit anderen Worten, die gesamte Umgebung der elektronischen Waage ist von der winddichten Abdeckung 25 bedeckt. Aufgrund des Vorhandenseins der winddichten Abdeckung 25 wird die elektronische Waage vor Seitenwindeinflüssen geschützt. Die elektronische Waage 36 ist eine sog. elektromagnetische Waage mit einem Meßtisch 37, auf welchem zu messende Gegenstände (Verbindergehäuse 14) angeordnet werden. Als elektronische Waage 36 gemäß dieser Ausführungsform wird eine mit einer Gewichtskapazität von 410g und einer hochgenauen minimalen Ablesegenauigkeit von 0,001g verwendet.

Gemäß 1 ist ein Steuerschaltkreis 38, der als Steuervorrichtung, Speichervorrichtung und Bestimmungsvorrichtung dient, elektrisch mit der elektronischen Waage 36 verbunden. Verschiedene Programme, die für die elektronische Waage 36 notwendig sind, sind im Steuerschaltkreis 38 gespeichert.

Wie in den 1 und 14 gezeigt, wird das Gesamtgewicht einer Mehrzahl von Verbindergehäusen 14, welche der Gewichtsinspektion unterworfen werden, als Referenzwert gesetzt, und ein erster oberer Grenzschwellenwert H1, der um einen bestimmten Wert größer als der Referenzwert ist, wird in einem Speicher gespeichert, der im Steuerschaltkreis 38 vorhanden ist. Genauer gesagt, der erste obere Grenzschwellenwert H1 wird gesetzt, um zu überprüfen, ob die Verbindergehäuse 14 fehlerhaft sind oder nicht. Der Steuerschaltkreis 38 bestimmt, ob das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 größer als der erste obere Grenzschwellenwert H1 ist oder nicht. Auf der Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung, daß das Gesamtgewicht größer als der erste obere Grenzschwellenwert H1 ist, bestimmt der Steuerschaltkreis 38, daß wenigstens eines der Verbindergehäuse 14 fehlerhaft ist.

Ein zweiter oberer Grenzschwellenwert H2, der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert H1 ist, wird in dem Speicher in dem Steuerschaltkreis 38 gespeichert. Dieser zweite obere Grenzschwellenwert H2 wird gesetzt, um zu überprüfen, ob die Gesamtanzahl der Verbindergehäuse 14 auf einer Aufnahmeschale 40 größer als eine bestimmte Anzahl ist oder nicht. Der Steuerschaltkreis 38 bestimmt, ob das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 größer als der zweite obere Grenzschwellenwert H2 ist oder nicht. Auf der Grundlage des Bestimmungsergebnisses, daß das Gesamtgewicht größer als der zweite obere Grenzschwellenwert H2 ist, bestimmt der Steuerschaltkreis 38, daß die Anzahl der Verbindergehäuse 14, deren Gewicht gemessen worden ist, größer als die bestimmte Anzahl ist.

Es sei festzuhalten, daß in dieser Ausführungsform in einem Fall, wo das geeignete Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 auf den Referenzwert von 20,5 g (20.500 mg) gesetzt worden ist, der erste obere Grenzschwellenwert H1 auf +20 mg bezüglich dieses Referenzwertes gesetzt ist. Kurz gesagt, der erste obere Grenzschwellenwert H1 beträgt das +1025-fache des Referenzwertes. Der erste obere Grenzschwellenwert H1 kann auf einen beliebigen Wert im Bereich vom +1000- bis +1200-fachen des Referenzwertes abweichend von dem genannten Wert geändert werden.

Der zweite obere Grenzschwellenwert H2 wird auf +150 mg bezüglich des Referenzwertes gesetzt. Kurz gesagt, der zweite obere Grenzschwellenwert H2 ist ungefähr das +137-fache des Referenzwertes, d.h. das 7,5-fache des ersten oberen Grenzschwellenwertes H1. Der zweite obere Grenzschwellenwert H2 kann auf einen beliebigen Wert im Bereich vom +1000- bis zum 120- bis 500-fachen des Referenzwertes abweichend vom oben genannten Wert geändert werden. Weiterhin kann der zweite obere Grenzschwellenwert H2 auf einen beliebigen Wert im Bereich vom 6- bis 10-fachen des ersten oberen Grenzschwellenwertes H1 geändert werden.

Zusätzlich wird ein erster unterer Grenzschwellenwert L1, der um einen bestimmten Wert geringer als der Referenzwert des Gesamtgewichts der Verbindergehäuse 15 ist, welche der Gewichtsinspektion unterworfen werden, in dem Speicher in dem Steuerschaltkreis 38 gespeichert. Genauer gesagt, der erste untere Grenzschwellenwert L1 wird gesetzt, um zu überprüfen, ob die Verbindergehäuse 14 fehlerhaft sind oder nicht. Der Steuerschaltkreis 38 bestimmt, ob das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 geringer als der erste untere Grenzschwellenwert L1 ist oder nicht. Auf der Grundlage des Bestimmungsergebnisses, daß das Gesamtgewicht geringer als der erste untere Grenzschwellenwert L1 ist, bestimmt der Steuerschaltkreis 38, daß wenigstens eines der Verbindergehäuse 14 fehlerhaft ist.

Ein zweiter unterer Grenzschwellenwert L2, der deutlich kleiner als der erste untere Grenzschwellenwert L1 ist, wird in dem Speicher in dem Steuerschaltkreis 38 gespeichert. Dieser zweite untere Grenzschwellenwert L2 wird gesetzt, um zu überprüfen, ob die Gesamtanzahl der Verbindergehäuse 14 auf der Aufnahmeschale 40 kleiner als eine bestimmte Anzahl ist oder nicht. Der Steuerschaltkreis 38 bestimmt, ob das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist oder nicht. Auf der Grundlage des Bestimmungsergebnisses, daß das Gesamtgewicht geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist, bestimmt der Steuerschaltkreis 38, daß die Anzahl der Verbindergehäuse 14, deren Gewicht gemessen worden ist, geringer als die bestimmte Anzahl ist.

Es sei festzuhalten, daß in dieser Ausführungsform der erste untere Grenzschwellenwert L1 bezüglich dem Referenzwert auf –20 mg gesetzt ist. Kurz gesagt, der erste untere Grenzschwellenwert L1 ist das –1025-fache des Referenzwertes. Der erste untere Grenzschwellenwert L1 kann in dem Bereich vom –1000- bis –1002-fachen des Referenzwertes abweichend vom oben genannten geändert werden.

Weiterhin wird der zweite untere Grenzschwellenwert L2 auf –150 mg bezüglich des Referenzwertes gesetzt. Kurz gesagt, der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist ungefähr das –137-fache des Referenzwertes, d.h. das 7,5-fache des ersten unteren Grenzschwellenwertes L1. Der zweite untere Grenzschwellenwert L2 kann auf einen beliebigen Wert im Bereich vom –1000- bis 120- bis 500-fachen des Referenzwertes abweichend vom oben genannten Wert geändert werden. Weiterhin kann der zweite untere Grenzschwellenwert L2 auf einen beliebigen Wert im Bereich vom 6- bis 10-fachen des ersten unteren Grenzschwellenwertes L1 geändert werden.

Ein Monitor 39, der als eine Anzeigevorrichtung dient, und durch eine LCD, eine CRT oder dergleichen gebildet ist, steht elektrisch mit dem Steuerschaltkreis 38 in Verbindung. Der Monitor 39 ist dafür ausgelegt, den Fall anzuzeigen, daß das Verbindergehäuse 14 fehlerhaft ist.

Wie in 2 gezeigt, ist die Aufnahmeschale 40, welche als Aufnahmeteil dient, oberhalb der elektronischen Waage 36 und unterhalb der Laderutsche 27 angeordnet. Diese Aufnahmeschale 40 wird von zwei Hub-/Senkarmen 41 und 42 gelagert, welche nicht dargestellte Luftzylinder als Antriebsquellen haben. Die Hub-/Senkarme 41 und 42 sind in der Lage, unabhängig jeweils angehoben oder abgesenkt zu werden.

Wie in 11 gezeigt, werden in einem Fall, in dem die Verbindergehäuse 14, welche zu messen sind, auf der Aufnahmeschale 40 angeordnet werden, die beiden Hub-/Senkarme 41 und 42 angehoben, um es der Aufnahmeschale 40 zu ermöglichen, an einer Aufnahmeposition P1 angeordnet zu werden, welche von der elektronischen Waage 36 beabstandet ist. Zusätzlich werden gemäß 12 in einem Fall, in dem die Verbindergehäuse 14 zu messen sind, die beiden Hub-/Senkarme 41 und 42 langsam abgesenkt, was es der Aufnahmeschale 40 ermöglicht, an einer Meßposition P2 in Kontakt mit dem Meßtisch 37 angeordnet zu werden. Der Grund zur separaten Bereitstellung der Aufnahmeposition P1 und der Meßposition P2 für die Aufnahmeschale 40 ist, daß, wenn die Verbindergehäuse 14 einer Gewichtsinspektion unterworfen werden und direkt auf den Meßtisch 37 fallen, ein Stoß auftritt, der eine Fehlerquelle sein kann. Weiterhin wird gemäß 13 in einem Fall, in dem die Verbindergehäuse 14 von der Aufnahmeschale 40 abgegeben werden, einer der Hub-/Senkarme 42 angehoben, und der andere wird abgesenkt, was es der Aufnahmeschale 40 ermöglicht, entweder nach links oder nach rechts gekippt zu werden.

Gemäß 7 sind vordere und hintere Seitenwände 40a und 40b der Aufnahmeschale 40 gebildet durch Hochbiegen, so daß sie die Verbindergehäuse 14 zuverlässig aufnehmen, welche von dem Förderband 12 herunterfallen. Genauer gesagt, die vorderen und hinteren Seitenwände 40a und 40b der Aufnahmeschale 40 sind senkrecht zur Bodenfläche gebogen.

Wie in den 8 bis 10 gezeigt, sind linke und rechte Endabschnitte eines Bodenabschnittes 40c der Aufnahmeschale 40 so gebildet, daß sie diagonal nach oben gebogen sind. Eine Mehrzahl von Vorsprüngen 44, welche sich in Richtung der Innenseite der Aufnahmeschale 40 erheben, sind an dem gesamten Bodenabschnitt 40c der Aufnahmeschale 40 ausgebildet. Aufgrund des Vorhandenseins der Vorsprünge 44 ist die gesamte obere Oberfläche des Bodenabschnitts 40c der Aufnahmeschale 40 als unregelmäßige Oberfläche ausgebildet. Aus diesem Grund, wird, wenn das Verbindergehäuse 14 in die Aufnahmeschale 40 gelangt ist, die Kontaktfläche zwischen dem Verbindergehäuse 14 und dem Bodenabschnitt 40c klein.

Die Vorsprünge 44 haben alle gleiche Größe und sind in halb-elliptischer Querschnittsform (langgestreckte Kuppelform) ausgebildet und entlang der Richtung langgestreckt, in der das Verbindergehäuse 14 von der Aufnahmeschale 40 abgegeben wird (Richtung links/rechts in 2). Der Grund hierfür ist, es den Verbindergehäusen 14 zu ermöglichen, glatt von der Aufnahmeschale 40 abgegeben zu werden. In einer Richtung von hinten nach vorne gesehen (Richtung A in 10), in einer Richtung von links nach rechts gesehen (Richtung B in 10) und einer diagonalen Richtung gesehen (Richtung C in 10), sind die Vorsprünge 44 gleichmäßig in festen Abständen in all diesen Richtungen angeordnet. Wenn die Vorsprünge 44, die in Richtung A von hinten nach vorne oder in Richtung B von links nach rechts angeordnet sind, betrachtet werden, sind die Vorsprünge 44 in einer Beziehung angeordnet, in der sie abwechselnd in ihrer Lage zueinander versetzt sind. Genauer gesagt, die Vorsprünge 44 sind jeweils in einer abgestuften Weise in den Richtungen A und B von hinten nach vorne und von links nach rechts angeordnet.

Wie in den 6 und 7 gezeigt, wird die Aufnahmeschale 40 von den Hub-/Senkarmen 41 und 42 mittels einer Mehrzahl von Verstärkungsteilen 46 und 47 getragen, die an einer äußeren Oberfläche ihres Bodenabschnittes 40c befestigt sind. Mit anderen Worten, die Auffangschale 40 ist nicht in direktem Kontakt mit den Hub-/Senkarmen 41 und 42 aufgrund des Vorhandenseins der Verstärkungsteile 46 und 47. Die Verstärkungsteile 46 und 47 sind aus einem harten Material, d.h. in dieser Ausführungsform aus Keramik gebildet. Aus diesem Grund ist der Abnutzungsbetrag an den Verbindungen zwischen den Verstärkungsteilen 46 und 47 und den Hub-/Senkarmen 41 und 42 extrem gering. Es sei festzuhalten, daß in dieser Ausführungsform zwei Verstärkungsteile 46 und 47 für jeden der Hub-/Senkarme 41 und 42 vorgesehen sind.

Wie in 2 gezeigt, erstrecken sich trogförmige Abgabedurchlässe 50 und 51 diagonal nach unten und sind jeweils im Nahbereich der linken und rechten Seite der Aufnahmeschale 40 an Positionen an den linken und rechten Seitenwänden der winddichten Abdeckung 25 vorgesehen. Jeder dieser Abgabedurchlässe 50 und 51 erstreckt sich vom Inneren der winddichten Abdeckung 25 zur Außenseite. Weiterhin werden die Verbindergehäuse 14, welche von der Aufnahmeschale 40 herunter rutschen, zur Sammelbox 16 für nichtfehlerhafte Produkte oder zur Sammelbox 17 für fehlerhafte Produkte über die Abgabedurchlässe 50 oder 51 geführt.

Vertikal bewegliche Verschlüsse 52 und 53 sind jeweils mittig an den Abgabedurchlässen 50 und 51 entlang der linken und rechten Seitenwände der winddichten Abdeckung 25 angeordnet. Diese Verschlüsse 52 und 53 haben nicht dargestellte Luftzylinder als Antriebsquellen. Wenn diese Verschlüsse 52 und 53 abgesenkt werden, werden die Abgabedurchlässe 50 und 51 verschlossen, wohingegen, wenn die Verschlüsse 52 und 53 angehoben werden, dann die Abgabedurchlässe 50 und 51 geöffnet werden. Da somit die Abgabedurchlässe 50 und 51 nur geöffnet werden können, wenn dies notwendig ist, wird ein Seitenwind am Eintritt in die windichte Abdeckung 25 so gut wie möglich gehindert.

Nachfolgend wird die Arbeitsweise des Spritzgußsystems mit der Gewichtsinspektionsvorrichtung 15 gemäß obigem Aufbau beschrieben.

Wenn die Form 11 der Spritzgußmaschine 1 geöffnet wird, fällt eine Mehrzahl von Verbindergehäusen 14 (in dieser Ausführungsform 4 bis 8 Verbindergehäuse) gleichzeitig auf ein stromaufwärtiges Ende des Förderbandes 12. weiterhin wird am stromabwärtigen Ende des Förderbandes 12 eine Mehrzahl von Verbindergehäusen 14 durch die Begrenzerplatten 21 und 22 in der Mitte oder deren Nähe zusammengefaßt und sie werden zu der Gewichtsinspektionsvorrichtung 15 gefördert. Die Mehrzahl von Verbindergehäusen 14, welche von dem Förderband 12 herunterfällt, wird über die Haube 26 in die Laderutsche 27 eingebracht.

Sodann fällt jedes Verbindergehäuse 14 zunächst auf die elastische Matte 32 an der oberen schräg verlaufenden Platte 30 und rutscht in einen unteren Abschnitt der oberen schräg verlaufenden Platte 30. Nachfolgend rutscht das Verbindergehäuse 14, während es in Kontakt mit der elastischen Platte 32 auf der unteren schräg verlaufenden Platte 31 gebracht wird, an der unteren schräg verlaufenden Platte 31 nach unten, läuft durch den Spalt S und wird von der Abgabeöffnung 27b der Laderutsche 27 abgegeben.

Alternativ läuft das Verbindergehäuse 14, welches zunächst auf die untere schräg verlaufende Platte 31 gefallen ist, ohne auf die obere schräg verlaufende Platte 30 gefallen zu sein, durch den Spalt S und wird von der Abgabeöffnung 27b der Laderutsche 27 abgegeben. In jedem Fall werden die Verbindergehäuse 14 fehlerfrei in Kontakt mit entweder einer oder beiden elastischen Matten 32 der beiden schräg verlaufenden Platten 30 und 31 gebracht, bevor sie von der Abgabeöffnung 27b der Laderutsche 27 abgegeben werden.

Mit anderen Worten, wenn die Verbindergehäuse 14 in Kontakt mit den beiden schräg verlaufenden Platten 30 und 31 gebracht werden, nimmt ihre Fallgeschwindigkeit abrupt ab. Aus diesem Grund werden, selbst wenn die Verbindergehäuse 14 unter Kraft in den Zufuhreinlaß 27a der Laderutsche 27 eingebracht werden, im Nahbereich der Abgabeöffnung 27b die Verbindergehäuse 14 mit geringer Fallgeschwindigkeit abgegeben. Weiterhin, da die Verbindergehäuse 14 auf die elastischen Matten 32 treffen, welche jeweils auf den schräg verlaufenden Platten 30 und 31 angeordnet sind, kann der Stoß an den Verbindergehäusen 14 abgeschwächt werden.

Die Verbindergehäuse 14, welche von der Abgabe von 27b der Laderutsche 27 abgegeben werden, fallen auf die Aufnahmeschale 40, welche bereits im Wartezustand in der Aufnahmeposition P1 ist. Dann werden die Hub-/Senkarme 41 und 42 gleichzeitig abgesenkt und die Aufnahmeschale 40 bewegt sich langsam in die Meßposition P2. In dieser Meßposition P2 wird die Aufnahmeplatte 40 mit den hierauf liegenden Verbindergehäusen 14 auf dem Meßtisch 37 der elektronischen Waage 36 abgelegt. Es sei festzuhalten, daß nicht dargestellte Beine jeweils an vier Ecken der äußeren Oberfläche des Bodenabschnittes 40c der Aufnahmeschale 40 vorstehend und diese vier Beine werden in Kontakt mit dem Meßtisch 37 gebracht. Hierbei wird ein Spalt zwischen der unteren Oberfläche der Aufnahmeschale 40 und der gegenüberliegenden Oberfläche des Meßtisches 37 gebildet und die Hub-/Senkarme 41 und 42 liegen in diesem Spalt und sind so ausgerichtet, daß sie von der Aufnahmeschale 40 entfernt sind.

Wenn die Aufnahmeschale 40 mit den Verbindergehäusen 14 hierauf auf dem Meßtisch 37 abgelegt worden ist, wird das Gewicht der Aufnahmeschale 40 mit den Verbindergehäusen 14 gemessen. Sodann wird das Gesamtgewicht von nur den Verbindergehäusen 14 erhalten, indem das Gewicht der Aufnahmeschale 40 von dem Meßwert subtrahiert wird und als Meßergebnis auf dem Monitor 39 angezeigt.

Wenn der Meßwert zwischen dem ersten oberen Grenzschwellenwert H1 und dem ersten unteren Grenzschwellenwert L1 als Ergebnis der Messung des Gesamtgewichtes der Mehrzahl von Verbindergehäusen 14 liegt, wird bestimmt, daß die Verbindergehäuse 14 nicht fehlerhaft sind. Um eine Beschreibung dieses Bestimmungsverfahrens zu ergeben, berechnet der Steuerschaltkreis 38 in der Gewichtsinspektionsvorrichtung 15 das Gewicht der Verbindergehäuse 14 auf der Grundlage eines Meßsignals, ausgegeben von dem Meßtisch 37 und bestimmt, ob das berechnete Gewicht größer als der erste obere Grenzschwellenwert H1 ist, der vorab in dem Speicher gespeichert worden ist oder geringer als der erste untere Grenzschwellenwert L1 ist, der auf ähnliche Weise gespeichert worden ist.

Wenn dann als Ergebnis der Bestimmung der Meßwert der Verbindergehäuse 14, der so berechnet worden ist, bezüglich des Referenzwertes des Gesamtgewichtes der Verbindergehäuse 14 innerhalb des Erlaubten gefallen ist, bestimmt der Steuerschaltkreis 38, daß alle Verbindergehäuse 14 nicht fehlerhaft sind. Anderseits, wenn der Meßwert der Verbindergehäuse 14 nicht innerhalb des Erlaubten gefallen ist, d. h., wenn der Meßwert entweder größer als der erste obere Grenzschwellenwert H1 oder geringer als der erste untere Grenschwellenwert L1 ist, bestimmt der Steueschaltkreis 38, daß wenigstens eines der Verbindergehäuse fehlerhaft ist. Wenn bestimmt worden ist, daß die Verbindergehäuse 14 nicht fehlerhaft sind, wird, nachdem nur der linke Verschluß 42 geöffnet worden ist, nur der rechte Hub-/Senkarm angehoben, wie in 13 gezeigt. Infolgedessen wird die Aufnahmeschale 40 diagonal gekippt. Von daher rutscht die Mehrzahl von Verbindergehäusen 14 zu der linken Seite des Bodenabschnittes 40c der Aufnahmeschale 40 und sind in der Lage, in die Sammelbox 16 für nicht fehlerhafte Produkte über den linken Abgabedurchlaß 50 zu fallen. Danach wird nach dem Verstreichen einer festen Zeitdauer der linke Hub-/Senkarm 14 angehoben, so daß die Aufnahmeschale 40 in die Aufnahmepositon P1 zurückkehrt.

Wenn bestimmt worden ist, daß wenigstens eines der Verbindergehäuse 14 fehlerhaft ist, wird, nachdem nur der rechte Verschluß 53 geöffnet wurde, nur der linke Hub-/Senkarm 41 angehoben, was die Aufnahmeschale 40 in die entgegengesetzte Richtung zu dem oben beschriebenen Fall kippt. Von daher rutscht die Mehrzahl von Verbindergehäusen 14 zur rechten Seite des Bodenteils 40c der Aufnahmeschale 40 und fällt in die Sammelbox 17 für fehlerhafte Produkte über den rechten Abgabedurchlaß 51. Dann wird nach dem Verstreichen einer festen Zeit der rechte Hub-/Senkarm angehoben, so daß die Aufnahmeschale 40 in ihre Aufnahmeposition P1 zurückkehrt.

Wenn bestimmt wird, daß wenigstens eines der Verbindergehäuse 14 fehlerhaft ist, bestimmt der Steuerschaltkreis 38, ob der gemessene Wert größer als der zweite obere Grenzschwellenwert H2 ist oder nicht. Wenn bestimmt wird, daß der gemessene WErt nicht größer als der zweite obere Grenzschwellenwert H2 ist, d. h., wenn der gemessene Wert zwischen den ersten und zweiten oberen Grenzschwellenwerten H1 und H2 liegt, veranlaßt der Steuerschaltkreis 38 den Monitor 39, anzuzeigen, daß an dem Verbindergehäuse 14 Spritzgrate aufgetreten sind oder ein Fremdkörper hieran haftet.

Wenn andererseits bestimmt wird, daß der Meßwert größer als der zweite obere Grenzschwellenwert H2 ist, veranlaßt der Steuerschaltkreis 38 den Monitor 39 anzuzeigen, daß das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 mit einer Zahl größer als eine Anzahl geeignet für die Inspektion gemessen worden ist. Sodann werden durch Beurteilung seitens der Bedienungsperson, welche den Monitor 39 betrachtet, diese Verbindergehäuse 14 aus der Aufnahmeschale 40 entfernt.

Darüberhinaus ist der Fall, bei dem Verbindergehäuse 14 mit einer größeren Anzahl als der Anzahl geeignet zu Inspektion auf der Aufnahmeschale 40 liegen, der Fall, in dem eines oder mehrere Verbindergehäuse 14, welche gegossen worden sind, nach wie vor auf der Aufnahmeschale 40 verbleiben. Da die darauffolgend gegossenen Verbindergehäuse 14 auf der Aufnahmeschale 40 abgelegt werden, nimmt daher die Anzahl von Verbindergehäusen 14 zu. Als Hauptgrund für diese Störung ist es möglich, den Fall anzuführen, bei dem, wenn die Verbindergehäuse 14 auf die Aufnahmeschale 40 nach unten rutschen, dann die Verbindergehäuse 14 elektrisch aneinander durch statische Elektrizität angezogen werden, mit der sie sich aufgeladen haben.

Gemäß dieser Ausführungsform ist jedoch, wenn die Verbindergehäuse 14 nach unten auf die Aufnahmeschale 40 rutschen, da der Bodenabschnitt 40c der Aufnahmeschale 40 eine wechselförmige Form (ungleichmäßige Oberfläche hat) die Kontaktfläche zwischen dem Verbindergehäuse 14 und dem Bodenabschnitt 40c klein. Da somit der Reibungswiderstand zu dem Zeitpunkt, zu dem das Verbindergehäuse 14 nach unten rutscht, klein ist, wird der Betrag an statischer Elektrizität, mit dem sich das Verbindergehäuse 14 auflädt, gering. Da die Kraft, mit der die Aufnahmeschale 40 und das Verbindergehäuse 14 aneinander elektrisch anziehen, klein gemacht werden kann, ist es weitestgehend möglich, zu verhindern, daß die Verbindergehäuse 14 auf der Aufnahmeschale 40 verbleiben.

In dem Fall, in dem bestimmt worden ist, daß wenigstens eines der Verbindergehäuse fehlerhaft ist, bestimmt der Steuerschaltkreis 38 ob der gemessene Wert geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist oder nicht. Wenn bestimmt wird, daß der gemessene Wert nicht geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist, d. h., wenn der gemessene Wert zwischen den ersten und zweiten unteren Grenzschwellenwert L1 und L2 liegt, veranlaßt der Steuerschaltkreis 38 den Monitor 39, anzuzeigen, daß wenigstens eines der Verbindergehäuse 14 nicht fehlerhaft aufgrund eines short shot oder dergleichen ist.

Andererseits, wenn bestimmt wird, daß der gemessene Wert geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist, veranlaßt der Steuerschaltkreis 38 den Monitor 39 anzuzeigen, daß das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 kleiner als die Anzahl geeignet zur Inspektion gemessen worden ist. Sodann werden durch die Beurteilung der Bedienungsperson, welche diesen Monitor 39 betrachtet, diese Verbindergehäuse 14 von der Aufnahmeschale 40 entfernt.

Als Grund für die Tatsache, daß Verbindergehäuse 14 mit einer geringeren Anzahl als für die Inspektion geeignet auf der Aufnahmeschale 40 liegen, ist es möglich, den Fall anzugeben, bei dem eines oder mehrere Verbindergehäuse 14 aufgrund eines Stoßes zur Außenseite der Aufnahmeschale 40 hin verschüttet worden sind, der auftritt, wenn Verbindergehäuse 14, welche von dem Förderband 12 herunterfallen, die Aufnahmeschale 40 treffen.

Somit ist es gemäß dieser Ausführungsform möglich, die folgenden Vorteile zu erhalten.

  • (1) Der zweite obere Grenzschwellenwert H2, der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert H1 ist, wird in dem Steuerschaltkreis 38 gespeichert. Für den Fall, daß das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 größer als der erste obere Grenzschwellenwert H1 ist, wird durch den Steuerschaltkreis 38 eine Bestimmung gemacht, ob der zweite obere Grenzschwellenwert H2 ebenfalls überschritten worden ist oder nicht. Aus diesem Grund kann herausgefunden werden, daß, wenn der zweite obere Grenzschwellenwert H2 nicht überschritten worden ist, Grate oder dergleichen an wenigstens einem der Verbindergehäuse 14 aufgetreten sind und wenn der zweite obere Grenzschwellenwert H2 überschritten worden ist, wurden Verbindergehäuse 14 mit einer Anzahl größer als eine bestimmte Anzahl gemessen. Da es somit möglich ist, zu spezifizieren, warum die Verbindergehäuse 14 fehlerhaft geworden sind, ist es möglich, die Inspektionsgenauigkeit für die Verbindergehäuse 14 zu verbessern.
  • (2) Der zweite untere Grenzschwellenwert L2, der deutlich kleiner als der erste untere Grenzschwellenwert L1 ist, ist in dem Steuerschaltkreis 38 gespeichert. Für den Fall, daß das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 geringer als der erste untere Grenzschwellenwert L1 ist, wird eine Bestimmung durch den Steuerschaltkreis 38 gemacht, ob das gemessene Gewicht geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist oder nicht. Aus diesem Grund kann herausgefunden werden, daß, wenn das gemessene Gewicht nicht geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist, ein short shot oder dergleichen in dem Verbindergehäuse 14 aufgetreten ist und wenn das gemessene Gewicht geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist, wurden Verbindergehäuse 14 mit einer Anzahl unter der bestimmten Anzahl gemessen. Da es auch in diesem Fall möglich ist, zu spezifizieren, aufgrund welcher Ursache die Verbindergehäuse 14 fehlerhaft gewoden sind, ist es möglich, die Inspektionsgenauigkeit der Verbindergehäuse 14 zu verbessern.
  • (3) Störungsgründe werden auf dem Monitor 39 durch den Steuerschaltkreis 38 dargestellt. Aus diesem Grund kann die Bedienungsperson leicht die Gründe herausfinden, warum die Verbindergehäuse 14 fehlerhaft geworden sind. Infolgedessen, da es unnötig ist, die Gewichtsinspektionsvorrichtung 15 entsprechend der Gründe der Störungen anzuhalten, führt die Gewichtsinspektionsvorrichtung 15 gemäß der Erfindung zu einer Verbesserung der Arbeitsleistung beim Spritzgießen.

Es sei festzuhalten, daß die Ausführungsform der Erfindung wie nachfolgend beschrieben modifiziert werden kann.

  • – Obgleich in der oben beschriebenen Ausführungsform die jeweiligen Schwellenwerte L1, L2, H1 und H2 in dem Speicher des Steuerschaltkreises 38 gesteuert worden sind, können nur einer aus den Gruppen der ersten und zweiten oberen Grenzschwellenwerte H1 und H2 und der ersten und zweiten unteren Grenzschwellenwerte L1 und L2 gespeichert werden. Für den Fall, daß nur die ersten und zweiten oberen Grenzschwellenwerte H1 und H2 im Steuerschaltkreis 38 gespeichert worden sind, wird, wenn das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 größer als der erste obere Grenzschwellenwert H1 ist, der Steuerschaltkreis 38 veranlaßt, zu bestimmen, ob das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 deutlich größer als der zweite obere Grenzschwellenwert H2 ist oder nicht. Andererseits, in dem Fall, in dem nur die ersten und zweiten unteren Grenzschwellenwerte L1 und L2 im Steuerschaltkreis 38 gespeichert werden, wird, wenn das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 geringer als der erste untere Grenzschwellenwert L1 ist, der Steuerschaltkreis 38 veranlaßt, zu bestimmen, ob das Gesamtgewicht der Verbindergehäuse 14 deutlich geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert L2 ist oder nicht.
  • – In der oben beschriebenen Ausführungsform werden in dem Fall, in dem die Verbindergehäuse 14 fehlerhaft sind, die Ursachen hierfür auf dem Monitor 39 dargestellt, beispielsweise der LCD oder der CRT. Abgesehen von dieser Art von Monitor 39 ist es möglich, eine Anzeigelampe zu verwenden, welche beispielsweise durch eine LED oder eine Glühbirne gebildet ist und den Ausdruck auf Papier unter Verwendung eines Druckers zu verwenden.
  • – Obgleich in der oben beschriebenen Ausführungsform vier Verbindergehäuse 14 zusammen gemessen werden, können auch zwei, drei oder fünf Verbindergehäuse zusammen gemessen werden.

Zusätzlich zu den technischen Konzepten, welche innerhalb des Umfangs der Aspekte beschrieben worden sind, werden nachfolgend technische Konzepte aufgeführt, welche aus der oben beschriebenen Ausführungsform verstanden werden können.

  • (1) Die Gewichtsinspektionsvorrichtung gemäß Aspekt 1 oder 3, bei der der zweite obere Grenzschwellenwert auf das 1000- bis 2000-fache unter Verwendung des Gesamtgewichts der Kunststoffprodukte als Referenzwert gesetzt wird.
  • (2) Die Gewichtsinspektionsvorrichtung nach Aspekt 1 oder 3, wobei der zweite obere Grenzschwellenwert auf das 6- bis 10-fache des ersten oberen Grenzschwellenwertes gesetzt wird.
  • (3) Die Gewichtsinspektionsvorrichtung nach Aspekt 2 oder 3, wobei der zweite untere Grenzschwellenwert auf das –1000- bis –2000-fache unter Verwendung des Gesamtgewichts der Kunststoffprodukte als Referenzwert gesetzt wird.
  • (4) Die Gewichtsinspektionsvorrichtung nach Aspekt 1 oder 3, wobei der zweite untere Grenzschwellenwert auf das 6- bis 10-fache des ersten unteren Grenzschwellenwertes gesetzt wird.
  • (5) Die Gewichtsinspektionsvorrichtung nach einem der obigen Absätze (1) bis (5) und einem der Aspekte 1 bis 3, wobei eine Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, um den Grund von Störungen an den Kunststoffprodukten auf der Grundlage des Bestimmungsergebnisses durch die Bestimmungsvorrichtung darzustellen.
  • (6) Eine Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Stelle beabstandet von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung des Gewichts der Kunststoffprodukte auf dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und eine Inspektion dahingehend durchgeführt wird, ob die Kunststoffprodukte fehlerhaft sind oder nicht, auf der Grundlage, ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an der Meßposition größer als ein erster oberer Grenzschwellenwert ist oder nicht, wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung aufweist: eine Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten oberen Grenzschwellenwertes, der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist; und eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht.
  • Eine Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Position beabstandet von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung des Gewichts der Kunststoffprodukte auf dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und eine Inspektion durchgeführt wird, ob die Kunststoffprodukte nicht fehlerhaft sind oder nicht, auf der Grundlage, ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an der Meßposition geringer als ein erster unterer Grenzschwellenwert ist oder nicht, wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung aufweist: eine Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten unteren Grenzschwellenwertes, der deutlich geringer ist als der erste untere Grenzschwellenwert; und eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte kleiner als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht.
  • (8) Ein Spritzgußsystem mit: einer Spritzgußmaschine mit einer Form zum Gießen von Kunststoffprodukten; einer Fördervorrichtung zur Aufnahme und zum Fördern der Kunstsotffprodukte, welche aus der Spritzgußmaschine fallen und einer Gewichtsinspektionsvorrichtung zur Inspektion des Gewichtes der Kunsstoffprodukte, welche von der Fördervorrichtung gefördert worden sind, wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung gemäß einem der Aspekte 1 bis 3 aufgebaut ist.
  • (9) Ein Gewichtsinspektionsverfahren, bei dem ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Position beabstandet von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung des Gewichts der Kunststoffprodukte an dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und eine Inspektion durchgeführt wird, ob die Kunststoffprodukte nicht fehlerhaft sind oder nicht auf der Grundlage, ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an der Meßposition größer als ein erster oberer Grenzschwellenwert ist oder nicht, wobei das Gewichtsinspektionsverfahren die Schritte aufweist: Festsetzen eines zweiten oberen Grenzschwellenwertes, der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist; und Bestimmen, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht, nachdem eine Bestimmung gemacht worden ist, daß das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist oder nicht.
  • (10) Ein Gewichtsinspektionsverfahren, bei dem ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Position beabstandet von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung des Gewichts der Kunststoffprodukte an dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und eine Inspektion durchgeführt wird, ob die Kunststoffprodukte fehlerhaft sind oder nicht auf der Grundlage, ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an der Meßposition geringer als ein erster unterer Grenzschwellenwert ist oder nicht, wobei das Gewichtsinspektionsverfahren die Schritte aufweist: Festsetzen eines zweiten unteren Grenzschwellenwertes, der deutlich kleiner als der erste untere Grenzschwellenwert ist; und Bestimmen, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht, nachdem eine Bestimmung gemacht worden ist, daß das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der erste untere Grenzschwellenwert ist.
  • (11) Ein Gewichtssinspektionsverfahren, bei dem eine Spritzgußmaschine mit einer Form zum Gießen von Kunststoffprodukten vorgesehen ist, Fördervorrichtungen zum Empfang und Fördern der Kunststoffprodukte vorgesehen sind, welche aus der Spritzgußmaschine fallen und eine Gewichtsinspektionsvorrichtung vorgesehen ist, um das Gewicht der Kunststoffprodukte zu untersuchen, welche von der Fördervorrichtung gefördert worden sind und eine Inspektion durchgeführt wird, ob die Kunststoffprodukte fehlerhaft sind oder nicht auf der Grundlage, ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an einer Meßposition zwischen einem ersten oberen Grenzschwellenwert und einem ersten unteren Grenzschwellenwert ist oder nicht, wobei das Gewichtsinspektionsverfahren die Schritte aufweist: Festsetzen eines zweiten oberen Grenzschwellenwertes, der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist und eines zweiten unteren Grenzschwellenwertes, der deutlich kleiner als der erste untere Grenzschwellenwert ist; und Bestimmen, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht, nachdem bestimmt worden ist, daß das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist und Bestimmen, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht, nachdem bestimmt worden ist, daß das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der erste untere Grenzschwellenwert ist.
  • (12) Eine Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Position beabstandet von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung des Gewichts der Kunststoffprodukte an dem Gewichtsmeßinstument beweglich ist und eine Inspektion durchgeführt wird, ob die Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil an der Meßposition nicht fehlerhaft sind oder nicht, wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung aufweist: eine Speichervorrichtung zum Speichern einer Mehrzahl von Stufen eines oberen Grenzschwellenwertes oder eines unteren Grenzschwellenwertes unter Verwendung des Gesamtgewichts der Kunststoffprodukte als Referenzwert; und eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte gräßer als der Schwellenwert ist oder nicht.

[Effekte der Erfindung]

Gemäß obiger Beschreibung ist es gemäß der Erfindung möglich, die Inspektionsgenauigkeit für Kunststoffprodukte zu verbessern.


Anspruch[de]
  1. Eine Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Stelle entfernt von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung der Kunststoffprodukte auf dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und in der Lage ist, eine Überprüfung dahingehend durchzuführen, ob die Kunststoffprodukte fehlerhaft sind oder nicht, auf der Grundlage ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil in der Meßposition größer als ein erster oberer Grenzschwellenwert ist oder nicht,

    wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung gekennzeichnet ist durch:

    eine Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten oberen Grenzschwellenwertes der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist; und

    eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist.
  2. Eine Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Stelle entfernt von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung der Kunststoffprodukte auf dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und in der Lage ist, eine Überprüfung dahingehend durchzuführen, ob die Kunststoffprodukte fehlerhaft sind oder nicht, auf der Grundlage ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil in der Meßposition geringer als ein erster unterer Grenzschwellenwert ist oder nicht,

    wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung gekennzeichnet ist durch:

    eine Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten unteren Grenzschwellenwertes der deutlich geringer als der erste untere Grenzschwellenwert ist; und

    eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der erste untere Grenzschwellenwert ist.
  3. Eine Gewichtsinspektionsvorrichtung, bei der ein Aufnahmeteil zur Anordnung hierauf einer Mehrzahl von Kunststoffprodukten, die durch Spritzgießen geformt worden sind, vorgesehen ist, wobei das Aufnahmeteil zwischen einer Aufnahmeposition zur Aufnahme der Kunststoffprodukte an einer Stelle entfernt von einem Gewichtsmeßinstrument und einer Meßposition zur Messung der Kunststoffprodukte auf dem Gewichtsmeßinstrument beweglich ist und in der Lage ist, eine Überprüfung dahingehend durchzuführen, ob die Kunststoffprodukte fehlerhaft sind oder nicht, auf der Grundlage ob das Gesamtgewicht der Mehrzahl von Kunststoffprodukten auf dem Aufnahmeteil in der Meßposition zwischen einem ersten oberer Grenzschwellenwert und einem unteren Grenzschwellenwert ist oder nicht,

    wobei die Gewichtsinspektionsvorrichtung gekennzeichnet ist durch:

    eine Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten oberen Grenzschwellenwertes der deutlich größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist eines zweiten unteren Grenzschwellenwertes der deutlich geringer als der erste obere Grenzschwellenwert ist; und

    eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der zweite obere Grenzschwellenwert ist oder nicht, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte größer als der erste obere Grenzschwellenwert ist, und zur Bestimmung, ob das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der zweite untere Grenzschwellenwert ist oder nicht, wenn das Gesamtgewicht der Kunststoffprodukte geringer als der erste untere Grenzschwellenwert ist.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

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