Die vorliegende Erfindung betrifft einen Magnetkern aus einer nanokristallinen
weichmagnetischen Legierung, der insbesondere für die Herstellung eines Fehlerstromschutzschalters
der Klasse A verwendet werden kann.
Die Fehlerstromschutzschalter der Klasse A sind Fehlerstromschutzschalter
mit Eigenstrom, die nicht nur auf sinusförmige Fehlerströme empfindlich sind, sondern
auch auf gepulste Fehlerströme ansprechen. Die Fehlerstromschutzschalter enthalten
einen Magnetkern aus einer weichmagnetischen Legierung mit einer hohen magnetischen
Permeabilität (Impedanz) &mgr;z bei 50 Hz, einem Verhältnis der Remanenz
und der Sättigungsflussdichte Br/Bm unter 0,2 und einer guten Temperaturstabilität
der magnetischen Eigenschaften im Bereich der Betriebstemperatur, die sich von –25
bis +100°C erstreckt. Die maximale magnetische Permeabilität (Impedanz) &mgr;z
sollte hoch sein; je höher sie ist, desto kleiner können die Abmessungen des Magnetkerns
und somit der Fehlerstromschutzschalter sein; das Verhältnis Br/Bm sollte gering
bleiben, um die Empfindlichkeit des Schutzschalters für gepulste Ströme aufrechtzuerhalten.
Die Empfindlichkeit des Schutzschalters für gepulste Fehlerströme ist umso besser,
je höher die Werte &Dgr;Bstat und &Dgr;Bdyn, sind, wobei &Dgr;Bstat
und &Dgr;Bdyn die Amplituden der Änderung der magnetischen Induktion
bedeuten, die im ersten Fall durch ein einweggleichgerichtetes und im zweiten Fall
durch ein vollweggleichgerichtetes alternierendes Erregerfeld erzeugt werden.
Magnetkerne für Fehlerstromschutzschalter der Klasse A können hergestellt
werden, indem eine weichmagnetische Legierung des Typs verwendet wird, die mehr
als 60 At.% Eisen, Kupfer, Silicium, Bor und ein Element enthält, das unter Niob,
Titan, Zirconium, Hafnium, Vanadin, Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram und Mangan
ausgewählt ist. Die Magnetkerne werden hergestellt, indem die Legierung in Form
eines amorphen Bandes gegossen wird, das in Form eines Magnetkerns gewickelt und
dann einer thermischen Kristallisationsbehandlung, die dazu dient, der Legierung
eine nanokristalline Struktur zu geben, und schließlich einer thermischen Behandlung
unter einem zur Achse des Kerns parallelen Magnetfeld unterzogen wird, das kontinuierlich
während der gesamten thermischen Behandlung angelegt wird, wobei die thermische
Behandlung bei etwa 400°C erfolgt. Die auf diese Weise hergestellten Magnetkerne
besitzen eine zufrieden stellende Temperaturstabilität und weisen ein Verhältnis
Br/Bm unter 0,2 auf. Es können mit diesen Kernen jedoch weder eine bei 50 Hz in
einem maximalen Anregungsfeld von 10 mA/cm (Spitzenwert) bei 25°C gemessene
magnetische Permeabilität (Impedanz) &mgr;z über 170 000 noch Werte von
&Dgr;Bstat und &Dgr;Bdyn über 0,19 Tesla für ein Anregungsfeld mit einer
maximalen Amplitude von 10 mA/cm erhalten werden, wodurch die Möglichkeiten der
Miniaturisierung begrenzt werden.
In der Druckschrift DE 40 19 636
ist ein Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von amorphen ferromagnetischen
Materialien beschrieben worden, das darin besteht, diese Materialien kontinuierlich
einem alternierenden Magnetfeld auszusetzen, dessen Frequenz im Bereich von 50 bis
50 kHz liegt und das eine sinusförmige, dreieckige oder rechteckige Form besitzt,
wobei die Stromdichte im Bereich von 10 bis 500 A/cm2 liegt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diesem Nachteil
abzuhelfen, indem ein Mittel zur Herstellung eines Magnetkerns vorgeschlagen wird,
der für einen Fehlerstromschutzschalter der Klasse A verwendbar ist, der gleichzeitig
eine bei 50 Hz in einem maximalen Anregungsfeld von 10 mA/cm (Spitzenwert) gemessene
magnetische Permeabilität (Impedanz) &mgr;z über 200 000 und für ein
Anregungsfeld mit einer maximalen Amplitude von 10 mA/ cm Werte von &Dgr;Bstat
und &Dgr;Bdyn über 0,2 Tesla aufweist.
Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur Herstellung eines Magnetkerns
aus einer nanokristallinen weichmagnetischen Legierung, deren chemische Zusammensetzung
mehr als 60 At.% Eisen, 10 bis 20 At.% Silicium, 0,1 bis 2 At.% Kupfer, 5 bis 20
At.% Bor, 0,1 bis 10 At.% mindestens eines Elements, das unter Niob, Titan, Zirconium,
Hafnium, Vanadin, Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram und Mangan ausgewählt ist, sowie
aus der Verarbeitung stammende Verunreinigungen enthält, wobei die Summe der Anteile
von Silicium und Bor unter 30 At.% liegt und wobei die nanokristalline Legierung
durch eine thermische Kristallisationsbehandlung der Legierung im amorphen Zustand
hergestellt wird. Nach diesem Verfahren wird an dem Magnetkern eine thermische Behandlung
in einem zur Achse des Kerns parallelen Magnetfeld bei einer Temperatur im Bereich
von 250 bis 450°C durchgeführt, wobei das Magnetfeld in Form von Pulsen angelegt
wird.
Vorzugsweise wird die thermische Behandlung in dem zur Achse des Kerns
parallelen Magnetfeld bei einer Temperatur von 300 bis 400°C durchgeführt.
Das Verfahren bezieht sich insbesondere auf nanokristalline weichmagnetische
Legierungen, deren chemische Zusammensetzung 10 bis 17 At.% Silicium,
0,5 bis 1,5 At.% Kupfer, 5 bis 14 At.% Bor und 2 bis 4 At.% mindestens eines Elements
umfasst, das unter Niob, Titan, Zirconium, Hafnium, Vanadin, Tantal, Chrom, Molybdän,
Wolfram und Mangan ausgewählt ist.
Bevor die thermische Kristallisationsbehandlung der im amorphen Zustand
vorliegenden Legierung erfolgt, kann an der Legierung im amorphen Zustand eine thermische
Relaxationsbehandlung bei einer Temperatur unter der Temperatur der beginnenden
Kristallisation der Legierung im amorphen Zustand durchgeführt werden. Die thermische
Relaxationsbehandlung besteht vorzugsweise darin, eine Temperatur von 250 bis 480°C
während einer Zeitspanne von 0,1 bis 10 h zu halten.
Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Magnetkern kann
vorteilhaft für die Herstellung eines Fehlerstromschutzschalters mit Eigenstrom
der Klasse A verwendet werden.
Die Erfindung wird im Folgenden noch detaillierter beschrieben und
durch ein Beispiel erläutert.
Für die Herstellung eines Magnetkerns aus einer nanokristallinen weichmagnetischen
Legierung wird die Legierung in Form eines amorphen Bandes gegossen, anschließend
wird ein Segment des Bandes von geeigneter Länge so um einen Spulenkern gewickelt,
dass eine torische Spule mit einem rechteckigen oder quadratischen Querschnitt erhalten
wird. Die Spule, die den Magnetkern bilden wird, wird dann einer thermischen Kristallisationsbehandlung
unterzogen, die dazu dient, die amorphe Struktur zu destabilisieren und die Bildung
von Kristallen zu bewirken, deren Größe unter 100 nm und sogar unter 20 nm liegt,
und auf diese Weise eine so genannte "nanokristalline" Struktur zu erhalten. Diese
Behandlung wird anschließend durch eine thermische Behandlung unter einem zu der
Achse des Kerns parallelen Magnetfeld abgeschlossen, d. h. einem Magnetfeld, das
parallel zur Achse des Kerns verläuft. Die Legierung ist von dem Typ, der insbesondere
in den europäischen Patentanmeldungen EP 0 271 657
und EP 0 299 498 beschrieben wurde. Sie
besteht hauptsächlich aus Eisen in einem Mengenanteil über 60 At.% und enthält ferner:
– 0,1 bis 2 At.% und vorzugsweise 0, 5 bis 1, 5 At.% Kupfer;
– 10 bis 20 At.% und vorzugsweise weniger als 17 At.% Silicium;
– 5 bis 20 At.% und vorzugsweise weniger als 14 At.% Bor;
– 0,1 bis 10 At.% wenigstens eines Elements, das unter Niob, Titan, Zirconium,
Hafnium, Vanadin, Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram und Mangan ausgewählt ist; vorzugsweise
2 bis 4 At.% Niob.
Die Legierung enthält außerdem Verunreinigungen, die aus dem Herstellungsverfahren
stammen.
Die Summe der Mengenanteile an Silicium und Bor sollte vorzugsweise
unter 30 At.% und noch besser unter 25 At.% bleiben.
Das Kristallisationsglühen besteht darin, eine Temperatur über der
anfänglichen Kristallisationstemperatur und unter der Temperatur, bei der sekundäre
Phasen aufzutreten beginnen, die die magnetischen Eigenschaften stören, zu halten.
Die Temperatur beim Kristallisationsglühen liegt im Allgemeinen im Bereich von 500
bis 600°C, sie kann jedoch für jedes Band optimiert werden, indem beispielsweise
durch Versuche die Temperatur, die zur maximalen magnetischen Permeabilität führt,
durch Versuche ermittelt wird. Diese Temperatur kann dann als Temperatur für das
Rekristallisationsglühen gewählt werden.
Die unter dem Magnetfeld durchgeführte thermische Behandlung wird
bei einer Temperatur im Bereich von 250 bis 450°C und vorzugsweise 300 bis 400°C
durchgeführt. Während die Temperatur gehalten wird, wird das Magnetfeld in Form
von aufeinander folgenden Pulsen angelegt. Ein Puls entspricht einer Zeitspanne,
während der das angelegte Magnetfeld maximal ist, worauf eine Zeitperiode folgt,
in der das Magnetfeld nicht vorhanden oder sehr gering ist (unter 10% des während
der Behandlung maximal erreichten Magnetfeldes). Das während einer Periode angelegte
Magnetfeld kann kontinuierlich oder alternierend sein, wobei im letzten Fall die
Intensität des Magnetfelds der Spitzenintensität entspricht (bei jeder Halbschwingung
erreichte maximale Intensität). Die Intensität des Magnetfelds kann während der
gesamten Zeitspanne, in der das Feld anliegt, konstant (Rechteckpulse) oder veränderlich
sein. Alle Pulse können von der gleichen Intensität oder dagegen von einem Puls
zum anderen von unterschiedlicher Intensität sein. Die thermische Behandlung kann
am Ende der Zeitspanne, in der das Magnetfeld des letzten Pulses angelegt wird,
abgeschlossen sein; es ist wesentlich, dass die Behandlung mindestens zwei Zeitperioden
aufweist, während denen das Magnetfeld angelegt ist, die durch eine Zeitspanne getrennt
sind, während der das Magnetfeld nicht angelegt ist. Die Erfinder haben nämlich
festgestellt, dass die Temperaturstabilität der magnetischen Eigenschaften des Magnetkerns
beträchtlich verbessert werden, wenn so verfahren wird.
Man erhält durch dieses Verfahren einen Magnetkern, dessen bei einem
mit 50 Hz und mit einer maximalen Amplitude von 10 mA/ cm alternierenden magnetischen
Anregungsfeld bei 25°C gemessene magnetische Permeabilität (Impedanz) &mgr;z
über 200 000 liegt und dessen magnetische Permeabilität sich im Temperaturbereich
von –25 bis +100°C weniger als 25% ändert. Außerdem liegt das Verhältnis
Br/Bm der Remanenz und der Sättigungsflussdichte unter 0,2, &Dgr;Bstat
und &Dgr;Bdyn liegen beide über 0,2 Tesla, wobei das Verhältnis &Dgr;Bstat
zu &Dgr;Bdyn in der Gegend von 1 liegt. Ein solcher Magnetkern kann in
einem Fehlerstromschutzschalter der Klasse A eingesetzt werden. Wegen seiner magnetischen
Eigenschaften kann der Querschnitt des Kerns bei gleicher Empfindlichkeit des Fehlerstromschutzschalters
im Vergleich mit dem Querschnitt einer Magnetkerns nach dem Stand der Technik deutlich
reduziert werden.
Zusätzlich zu den beschriebenen thermischen Behandlungen kann vor
der thermischen Kristallisationsbehandlung an dem Magnetkern eine thermische Relaxationsbehandlung
bei einer Temperatur unter der Temperatur der beginnenden Kristallisation des amorphen
Bandes und vorzugsweise im Bereich von 250 bis 480°C durchgeführt werden. Dieses
Relaxationsglühen hat den Vorteil, dass die Empfindlichkeit der magnetischen Eigenschaften
der Kerne gegenüber Temperatur vermindert, die Streuung der magnetischen Eigenschaften
von in Serie hergestellten Kernen vermindert und die Empfindlichkeit der magnetischen
Eigenschaften gegenüber Beanspruchungen vermindert werden kann.
Ausgehend von einem Band aus der Legierung Fe73,5Si13,5B9Cu1Nb3
(73,5 At.% Eisen, 13,5 At.% Silicium etc.) mit 20 &mgr;m Dicke und 10 mm Breite
(durch direktes Abschrecken an einem gekühlten Rad erhalten) werden zwei Serien
A und B von Magnetkernen hergestellt, die beide bei 530°C einer einstündigen
Kristallisationsbehandlung (ohne Relaxationsbehandlung) unterzogen worden. Zum Vergleich
wurde die erste Serie A von Kernen einer thermischen Behandlung von 1 h bei 350°C
unter einem zur Achse des Kerns parallelen kontinuierlich anliegenden Magnetfeld,
unterzogen. Die andere Serie, B, wurde erfindungsgemäß einer thermischen Behandlung
von 1 h bei 350°C unter einem parallel zur Achse des Kerns verlaufenden Magnetfeld
unterzogen, das in Form von Pulsen von 5 mit unter Magnetfeld angelegt wurde, die
durch Zeitspannen von 15 mit ohne Magnetfeld getrennt waren. Für eine Serie wurden
die Werte &mgr;z, &Dgr;Bstat und &Dgr;Bdyn bei
25°C für ein alternierendes Anregungsmagnetfeld von 50 Hz mit einer maximalen
Amplitude von 10 mA/cm gemessen; es wurde auch das Verhältnis Br/Bm ermittelt. Die
Ergebnisse waren die folgenden:
Die Beispiele zeigen sehr gut die Verbesserung der magnetischen Eigenschaften,
die durch das erfindungsgemäße Verfahren bewirkt wird: &mgr;z über 200
000, &Dgr;Bstat und &Dgr;Bdyn über 0,2 Tesla mit &Dgr;Bstat/&Dgr;Bdyn
in der Gegend von 1 und Br/Bm unter 0,2.
Anspruch[de]
Verfahren zur Herstellung eines Magnetkerns aus einer nanokristallinen
weichmagnetischen Legierung, deren chemische Zusammensetzung mehr als 60 At.% Eisen,
10 bis 20 At.% Silicium, 0,1 bis 2 At.% Kupfer, 5 bis 20 At.% Bor, 0,1 bis 10 At.%
mindestens eines Elements, das unter Niob, Titan, Zirconium, Hafnium, Vanadin, Tantal,
Chrom, Molybdän, Wolfram und Mangan ausgewählt ist, sowie aus der Verarbeitung stammende
Verunreinigungen enthält, wobei die Summe der Anteile von Silicium und Bor unter
30 At.% liegt und wobei die nanokristalline Legierung durch eine thermische Kristallisationsbehandlung
der Legierung im amorphen Zustand hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Magnetkern eine thermische Behandlung in einem zur Achse des Kerns parallelen
Magnetfeld bei einer Temperatur im Bereich von 250 bis 450°C durchgeführt wird,
wobei das Magnetfeld in Form von Pulsen angewandt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische
Behandlung in dem zur Achse des Kerns parallelen Magnetfeld bei einer Temperatur
von 300 bis 400°C durchgeführt wird.
Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die chemische Zusammensetzung der nanokristallinen weichmagnetischen Legierung
10 bis 17 At.% Silicium, 0,5 bis 1,5 At.% Kupfer, 5 bis 14 At.% Bor und 2 bis 4
At.% mindestens eines Elements umfasst, das unter Niob, Titan, Zirconium, Hafnium,
Vanadin, Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram und Mangan ausgewählt ist.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass vor der Durchführung der thermischen Kristallisationsbehandlung der Legierung
im amorphen Zustand eine thermische Relaxationsbehandlung an der Legierung im amorphen
Zustand bei einer Temperatur unter der Temperatur der beginnenden Kristallisation
der Legierung im amorphen Zustand durchgeführt wird.
Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische
Relaxationsbehandlung darin besteht, eine Temperatur im Bereich von 250 bis 480°C
während einer Zeitspanne von 0,1 bis 10 Stunden zu halten.
Magnetkern aus einer nanokristallinen weichmagnetischen Legierung,
deren chemische Zusammensetzung mehr als 60 At.% Eisen, 10 bis 20 At.% Silicium,
0,1 bis 2 At.% Kupfer, 5 bis 20 At.% Bor, 0,1 bis 10 At.% mindestens eines Elements,
das unter Niob, Titan, Zirconium, Hafnium, Vanadin, Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram
und Mangan ausgewählt ist, sowie aus der Verarbeitung stammende Verunreinigungen
enthält, wobei die Summe der Anteile von Silicium und Bor unter 30 At.% liegt, wobei
die nanokristalline Legierung erhältlich ist durch eine thermische Kristallisationsbehandlung
der Legierung im amorphen Zustand in einem zur Achse des Kerns parallelen Feld,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einem mit 50 Hz und mit einer maximalen Amplitude
von 10 mA/cm alternierenden magnetischen Anregungsfeld bei 25°C die magnetische
Permeabilität (Impedanz) &mgr;z über 200 000 liegt, das Verhältnis Br/Bm
der Remanenz Br und der Sättigungsflussdichte Bm unter 0,2 liegt und die Werte &Dgr;Bstat
und &Dgr;Bdyn über 0,2 Tesla liegen.
Verwendung eines Magnetkerns nach Anspruch 6 zur Herstellung eines
Fehlerstromschutzschalters mit Eigenstrom der Klasse A.