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Befestigungsstruktur für ein optisches Kabel - Dokument DE102004051358A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004051358A1 25.05.2005
Titel Befestigungsstruktur für ein optisches Kabel
Anmelder AUTONETWORKS Technologies, LTD., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Yuuki, Hayato, Yokkaichi, Mie, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 21.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004051358
Offenlegungstag 25.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.05.2005
IPC-Hauptklasse G02B 6/44
Zusammenfassung Jeweilige Stopper gelangen in Eingriff mit einer Ummantelung an Positionen entlang einer Längsrichtung eines optischen Kabels, die unterschiedlich zueinander sind, indem eine Mehrzahl der Stopper verwendet wird, welche Paare von Eingriffsstücken haben, welche parallel zueinander in einem Abstand angeordnet sind, der kleiner als eine Außenabmessung der Ummantelung des optischen Kabels ist. Weiterhin sind die Eingriffspositionen der Paare von Eingriffsstücken mit der Ummantelung zueinander um einen Viertelumfang in Umfangsrichtung des optischen Kabels für die jeweiligen Stopper verschoben.

Beschreibung[de]
OUERVERWEIS AUF ZUGEHÖRIGE ANMELDUNG

Diese Erfindung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. JP 2003-360197, angemeldet am 21 Oktober 2003. Auf die Offenbarung dieser früheren Anmeldung wird hier vollinhaltlich Bezug genommen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gegenstand der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine Technologie zur Befestigung eines optischen Kabels, welches als optisches Signalübertragungsteil in einem optischen Kommunikationssystem eines Fahrzeugs oder dergleichen verwendet wird.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Als eine Technologie zur Befestigung eines optischen Kabels an einem optischen Verbinder oder insbesondere an einem optischen Stecker als eine Technologie zum Befestigen eines optischen Kabels, welches bei der Verwendung in einem Kraftfahrzeug angewendet wird, wird hauptsächlich eine Technologie verwendet, bei der ein ringförmiges Bauteil aus Metall an einem optischen Kabel mittels Verstemmen angebracht wird. Andererseits gibt es eine Technologie, bei der ein Metallstück in U-artiger Form in eine Ummantelung eines optischen Kabels zur Befestigung eindringt, eine Technologie des Schweißens, um ein optisches Kabelbefestigungsteil und eine optische Kabelabdeckung unter Verwendung von Laserschweißen miteinander zu verbinden etc.

Bei der Verwendung eines optischen Kabels in einem Fahrzeug gibt es das Problem, daß eine plötzliche externe Kraft auf das optische Kabel beim Einbau oder beim Verwenden des optischen Kabels ausgeübt wird. Beim Befestigen des optischen Kabels besteht daher eine Notwendigkeit nach einer ausreichenden Festigkeit, die in der Lage ist, einer solche plötzlichen externen Kraft zu widerstehen.

Bei den oben beschriebenen Technologien ist es jedoch, um das optische Kabel festzuhalten, notwendig, eine hohe Druckkraft oder dergleichen auf die optische Faser per se des optischen Kabels aufzubringen. Wenn weiterhin die hohe Druckkraft oder dergleichen angewendet wird, wird eine Druckbelastung an der optischen Faser per se erzeugt, was die Lichtverluste erhöht. Bei den obenbeschriebenen Technologien ist es daher schwierig, die Verringerung von Lichtverlusten und die Erhöhung der Haltefestigkeit kompatibel zueinander zu machen.

Von daher gibt es eine Technologie zum Befestigen eines optischen Kabels, indem ein Positionierschlitz mit einer Breitenabmessung etwas geringer als die Durchmesserabmessung des optischen Kabels, welches ein zu positionierendes Objekt ist, ausgebildet wird, wobei ein Stopper verwendet wird, der Kantenabschnitte an Endkantenabschnitten einer Öffnung des Positionierschlitzes hat.

Was den Stopper betrifft, so wird eine Ausbildung gebaut, bei der die Kantenabschnitte in eine Ummantelung eines optischen Kabels einschneiden und die beiden Seitenabschnitte des Positionierschlitzes werden für einen Eingriff mit den eingeschnittenen Abschnitten eingesetzt, so daß kaum eine Druckkraft auf die optische Faser per se einwirkt. Es ergibt sich somit der Vorteil, in der Lage zu sein, Verringerungen in den Lichtverlusten und eine Haltefestigkeit kompatibel miteinander zu machen.

Ein solcher Stopper ist in der JP-A-2001-235654 beschrieben.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Insbesondere bei der Verwendung in einem Fahrzeug ist die Ausbildung eines optischen Kabels mit geringem Durchmesser gefordert, um eine leichtgewichtige Ausbildung, kompakte Ausbildung etc. des optischen Kabels zu erreichen. In diesem Fall ist die Ausbildung der optischen Faser per se mit einem kleinen Durchmesser schwierig und daher besteht üblicherweise die Tendenz, die Ummantelung dünnwandig auszubilden.

Der obenbeschriebene Stopper ist jedoch im wesentlichen so ausgebildet, daß er in die Ummantelung einschneidet und der Stopper in Eingriff mit dem eingeschnittenen Abschnitt gebracht wird und wenn daher die Ummantelung dünner gemacht wird, ist eine ausreichende Haltefestigkeit schwierig zu erreichen.

Es ist daher Aufgabe verschiedener Ausführungsformen der Erfindung, eine Befestigungsstruktur für ein Kabel zu schaffen, welche in der Lage ist, ein optische Kabel mit ausreichender Festigkeit zu befestigen.

Zur Lösung des obenbeschriebenen Problems ist gemäß der Erfindung eine Befestigungsabschnittsstruktur für ein optisches Kabel zur Befestigung eines optischen Kabels geschaffen, bei dem ein äußerer Umfang einer optischen Faser mit einer Ummantelung bedeckt ist, wobei die Befestigungsabschnittsstruktur für das optische Kabel aufweist: eine Mehrzahl von Stoppern mit Paaren von Eingriffsstücken, welche parallel zueinander in einer Abstandsabmessung kleiner als ein Außendurchmesser der Ummantelung angeordnet sind. Die Paare von Eingriffsstücken gelangen in Eingriff mit beiden Seitenabschnitten der Ummantelung, indem sie in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zu einer Axialrichtung des optischen Kabels gedrückt werden, wobei die Paare von Eingriffsstücken auf die beiden Seitenabschnitte der Ummantelung aufgepreßt werden. Die Paare von Eingriffsstücken der jeweiligen Stopper gelangen in Eingriff mit den beiden Seitenabschnitten der Ummantelung an Positionen unterschiedlich zueinander entlang einer Längsrichtung des optischen Kabels. Eingriffspositionen der Paare von Eingriffsstücken und der Ummantelung miteinander unterscheiden sich voneinander in einer Umfangsrichtung des optischen Kabels an den jeweiligen Stoppern.

Die Stopper sind bevorzugt benachbart zueinander in Längsrichtung des optischen Kabels angeordnet.

Die jeweiligen Paare von Eingriffsstücken weisen bevorzugt Klingenabschnitte mit Kanten auf, welche gebildet werden durch Schneidenlassen innerer Seitenoberflächen hiervon, die einander entgegengesetzt sind mit vorderen oder vorausliegenden Endflächen hiervon, die an vorderen Endseiten in einer Eindrückrichtung der Paare von Eingriffsstücken auf die beiden Seitenabschnitte der Ummantelung sind, und die Klingenabschnitte schneiden in die Ummantelung, in dem die Paare von Eingriffsstücken auf die beiden Seitenabschnitte der Ummantelung gepreßt werden und die Eingriffsstücke gelangen in Eingriff mit der Ummantelung, in dem Abschnitte der inneren Seitenflächen der Eingriffsstücke, welche einander gegenüberliegen, in die eingeschnittenen Abschnitte hinein kontaktieren.

Gemäß verschiedener exemplarischer Ausführungsformen der Erfindung unterscheiden sich die Positionen des Eingriffs der Paare von Eingriffsstücken und der Ummantelung voneinander in Umfangsrichtung des optischen Kabels für die jeweiligen Stopper und daher wird eine Haltekraft für die Ummantelung in Umfangsrichtung verteilt und das optische Kabel kann mit ausreichender Festigkeit befestigt werden. Insbesondere dann, wenn die jeweiligen Stopper benachbart angeordnet sind, wird die Kraft zum Befestigen der Ummantelung durch die jeweiligen Stopper in Umfangsrichtung der Ummantelung verteilt und daher ist die Befestigungsabschnittstruktur für das optische Kabel wirksam dahinggehend, daß das optische Kabel mit ausreichender Festigkeit befestigt werden kann.

Weiterhin sind gemäß einiger exemplarischer Ausführungsformen der Erfindung die mehreren Stopper durchgehend in Längsrichtung des optischen Kabels angeordnet, so daß eine kompakte Ausbildung einer Abschnittsstruktur zum Befestigen der Struktur erreicht werden kann.

Weiterhin beinhalten gemäß einiger exemplarischer Ausführungsformen der Erfindung die jeweiligen Paare von Eingriffsstücken die Klingenabschnitte, die durch die inneren Seitenflächen, die einander gegenüberliegend sind und die vorderen Endflächen, die an den vorderen Endseiten in Richtung des Aufpressens der Paare von Eingriffsstücken auf die beiden Seitenabschnitte der Ummantelung ausgebildet sind, und durch Pressen der Paare von Eingriffsstücken auf die beiden Seitenabschnitte der Ummantelung schneiden die Klingenabschnitte in die Ummantelung ein und indem die Abschnitte der inneren Seitenflächen der Eingriffsstücke, die einander gegenüberliegen, in die eingeschnittenen Abschnitte eingebracht werden, gelangen die Eingriffsstücke in Eingriff mit der Ummantelung und daher kann ein optischer Verlust verringert werden, in dem eine Druckkraft vermieden wird, welche auf die optische Faser wirkt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Diese und weitere Einzelheiten und Vorteile dieser Erfindung ergeben sich besser aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Zusammenschau mit der beigefügten Zeichnung, in der:

1 eine perspektivische Ansicht ist, welche eine Befestigungsabschnittsstruktur für ein optisches Kabel gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;

2A eine Schnittdarstellung entlang Linie A-A in 1 und 2B eine Schnittdarstellung entlang Linie B-B in 1 ist;

3 eine perspektivische Ansicht ist, in der ein Teil eines Eingriffsstücks vergrößert ist;

4 eine Schnittdarstellung ist, die einen Zustand in der Mitte des Eingriffverlaufs des Eingriffsstückes mit einer Ummantelung zeigt; und

5 eine perspektivische Darstellung ist, welche den Zustand der durchgehenden Anordnung einer Mehrzahl von Stoppern zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG EXEMPLARISCHER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Es erfolgt eine Erläuterung einer Befestigungsabschnittsstruktur für ein optisches Kabel gemäß einer exemplarischen Ausführungsform der Erfindung wie folgt

1 ist eine perspektivische Ansicht, welche eine Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel zeigt, 2A ist eine Schnittdarstellung entlang Linie A-A in 1 und 2B eine Schnittdarstellung entlang Linie B-B in 1.

Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel ist eine Struktur zum Befestigen eines optischen Kabels 10 an einem optischen Verbinder 20 und weist eine Mehrzahl von Stoppern 30 auf.

Das optische Kabel 10 wird gebildet durch Aufbringen einer Ummantelung 14 auf einen Außenumfang einer optischen Faser 12, die einen Kern und eine Außenhülle hat. Als Material für die Ummantelung 14 ist es bevorzugt, ein Kunstharz mit einer relativ hohen Härte der Polypropylen-Art, Polyamid-Art oder dergleichen zu haben, um den Stopper 30, der später erläutert wird, fest in Eingriff mit der Ummantelung 14 zu bringen. Weiterhin wird die optische Faser 12 am vorderen Endabschnitt des optischen Kabels 10 nach Bedarf freigelegt.

Der optische Verbinder 20 verbindet das optische Kabel 10 optisch mit einem optischen Kabel eines Verbinders auf einer Gegenseite oder verbindet das optische Kabel 10 optisch mit einem optischen Element eines lichtemitierenden Elements, eines lichtempfangenden Elements oder dergleichen in dem optischen Verbinder 20.

Der optische Verbinder 20 weist ein Gehäuse 22 aus Kunstharz oder dergleichen auf. Das Gehäuse 22 weist im wesentlichen Rechteckform oder eine andere Form einschließlich abgerundeter Formen auf. Innerhalb weist das Gehäuse 22 eine Halteöffnung (nicht dargestellt) des optischen Kabels 10 auf und das optische Kabel 10 ist so angeordnet, daß es in die Halteöffnung 10 eingesetzt ist.

Weiterhin sind zwei Stopperbefestigungsführungen, welche in diesem Beispiel als Befestigungsöffnungen 24h, 25h gezeigt sind, an Positionen des Gehäuses 22 ausgebildet, an denen die Ummantelung 14 des optischen Kabels 10 eingesetzt ist. Die jeweiligen Stopperbefestigungsöffnungen 24h, 25h sind an Positionen ausgebildet, welche zueinander entlang einer Längs- oder Axialrichtung des optischen Kabels 10 verschoben sind. Die Stopperbefestigungsöffnung 24h auf einer Seite öffnet sich zu einer ersten Fläche (obere Fläche in 1) des Gehäuses 22 und die Stopperbefestigungsöffnung 25h an der anderen Seite öffnet sich zu einer zweiten Fläche (eine Seitenfläche in 1) im wesentlichen senkrecht zur ersten Fläche des Gehäuses 22. Das heißt, das Gehäuse 22 weist eine Mehrzahl von Stopperbefestigungsöffnungen 24h, 25h auf, deren Öffnungen in Richtungen senkrecht zur Axialrichtung und unterschiedlich zueinander münden. Insbesondere befinden sich zwei der Stopperbefestigungsöffnungen 24h, 25h, deren Öffnungsrichtungen zueinander im wesentlichen um 90° verschoben sind mittig auf einem Achsenkern des optischen Kabels 10.

Weiterhin werden die jeweiligen Stopper 30, welche nachfolgend noch beschrieben werden, entsprechend so angeordnet, daß sie in die Stopperbefestigungsöffnung 24h, 25h passen und die jeweiligen Stopper 30 gelangen in Eingriff mit der Ummantelung 14. Somit wird ein Aufbau gebildet, bei dem das optische Kabel 10 befestigt wird, um im Inneren des Gehäuses 22 an einer bestimmten Position gehalten zu werden.

Weiterhin kann anders als bei dem hier genannten optischen Verbinder 20 auch in einem Fall der Befestigung des optischen Kabels 10 direkt an einem optischen Stecker oder einer elektronischen Vorrichtung eine ähnliche Befestigung durchgeführt werden.

Jeder der Stopper 30 ist aus einem Kunstharz- oder Metallmaterial gefertigt und hat eine Härte größer als diejenige des Materials der Ummantelung und hat eine Außenform im Wesentlichen in U-artiger Form, wobei ein Paar von Eingriffsstücken 32 über einen Basisabschnitt 31 verbunden und getragen wird.

Das Paar von Eingriffsstücken 32 ist im Wesentlichen in Form einer quadratischen Platte ausgebildet und sie liegen parallel zueinander mit einer Abstandsabmessung kleiner als eine Breitenabmessung der Ummantelung 14 (hier: Durchmesserabmessung oder äußere Abmessung des optischen Kabels 10) und größer als eine Breitenabmessung der optischen Faser 12.

Wie weiterhin in den 1 bis 3 gezeigt sind vordere oder vorne liegende Endabschnitte des Paars von Eingriffsstücken 32 so gebildet, daß sie vordere Endflächen 32b haben, die im Wesentlichen senkrecht zu den Richtungen der Vorderenden liegen. Das Paar von Eingriffsstücken ist jeweils mit Klingenabschnitten 32c versehen. Der jeweilige Klingenabschnitt 32c wird gebildet durch Schneidenlassen der vorderen Endflächen 32b des Paares von Eingriffsstücken 32 mit einem Paar von inneren Seitenflächen 32a des Paares von Eingriffsstücken 32, die einander gegenüberliegen. Die jeweiligen Klingenabschnitte 32c sind mit Kanten versehen, die sich in Axialrichtung des optischen Kabels 10 erstrecken.

Obgleich bei der Ausführungsform die einander gegenüberliegenden inneren Seitenflächen 32a und die vordere Endfläche 32b einander im wesentlichen im rechten Winkel schneiden, können die einander gegenüberliegende inneren Seitenflächen 32a und die vordere Innenfläche 32b einander im spitzen Winkel oder dergleichen schneiden. Weiterhin kann eine Länge der Kante des Klingenabschnittes 32c kürzer als 1 mm oder weniger sein. Zusammenfassend, der Klingenabschnitt 32c kann mit einer Größe und mit einer Form derart ausgebildet werden, daß er in der Lage ist, in die Ummantelung 14 einzuschneiden.

Weiterhin werden die jeweiligen Klingenabschnitte 32c auf die beiden Seitenabschnitte der Ummantelung 14 so gepreßt, daß die Ummantelung 14 des optischen Kabels 10 zwischen das Paar von Eingriffsstücken 32 des Stoppers 30 von einer Öffnungsseite hiervon eingepreßt wird, wonach weiterhin der Stopper 30 in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Axialrichtung des optischen Kabels 10 gedrückt wird.

Dann schneidet gemäß 4 der Klingenabschnitt 32c in die beiden Seitenabschnitte der Ummantelung 14 in Form eines Flachmeißels, ohne daß die Ummantelung 14 auf die optische Faser 12 gepreßt wird. Weiterhin werden Abschnitte der inneren Seitenfläche 32a des Teils von Eingriffsstücken 32, welche einander gegenüberliegen, in die eingeschnittenen Abschnitte der Ummantelung 14 gebracht, so daß eine Anordnung gebildet wird, mit der das Paar von Eingriffsstücken 32 mit der Ummantelung 14 in Eingriff ist.

Weiterhin sind gemäß der Ausführungsform zwei der Stopper 30 vorgesehen und die Paare von Eingriffsstücken 32 der jeweiligen Stopper 30 sind in Eingriff mit den beiden Seitenabschnitten der Ummantelung 14 an Positionen unterschiedlich voneinander entlang der Längsrichtung des optischen Kabels 10. Weiterhin sind die beiden Seitenabschnitte der Ummantelung 14 einander gegenüberliegende Seitenabschnitte, welche für die jeweiligen Stopper 30 eine Referenz bilden.

Das heißt, das Gehäuse 22 ist mit dem Stopperbefestigungsöffnungen 24h, 25h an Positionen versehen, welche voneinander in Längs- oder Axialrichtung des optischen Kabels 10 verschoben sind. weiterhin durch Einführen der jeweiligen Stopper 30 entsprechend in die Stopperbefestigungsöffnungen 24h, 25h, gelangen die Paare von Eingriffsstücken 32 der jeweiligen Stopper 30 in Eingriff mit den beiden Seitenabschnitten der Ummantelung 14 an Positionen unterschiedlich voneinander entlang der Längs- oder Axialrichtung des optischen Kabels 10.

Weiterhin unterscheiden sich die Eingriffspositionen der Paare von Eingriffsstücken 32 mit der Ummantelung 14 voneinander in Umfangsrichtung des optischen Kabels 10 für die jeweiligen Stopper 30. Mit anderen Worten, die Aufdrückrichtungen beim Eingreifen der jeweiligen Stopper 30 mit der Ummantelung 14 unterscheiden sich voneinander. Diese Umfangsrichtungen sind senkrecht zur Axialrichtung des optischen Kabels 10 und sind winkelmäßig so ausgerichtet, daß sie zwischen den jeweiligen Stoppern 30 unterschiedlich sind, die einander benachbart sind.

In diesem Fall sind die Eingriffpositionen der beiden Stopper 30 mit der Ummantelung 14 zueinander um einen Viertelumfang in Umfangsrichtung des optischen Kabels 10 verschoben. Mit anderen Worten, die Aufdrückrichtungen beim Eingriff die jeweiligen Stopper 30 mit der Ummantelung 14 sind im Wesentlichen senkrecht zueinander.

Gemäß der Ausführungsform ist das Gehäuse 22 mit der Stopperbefestigungsöffnung 24h versehen, welche sich in einer oberen Richtung öffnet und ist mit der Stopperbefestigungsöffnung 25a versehen, welche sich in einer Seitenrichtung öffnet. Weiterhin gelangen durch Einführen der jeweiligen Stopper 30 entsprechend in die Stopperbefestigungsöffnungen 24h, 25h und durch Drücken der Stopper 30 in die Stopperbefestigungsöffnung 24h, 25h in Richtung unterschiedlich zueinander die Paare von Eingriffsstücken 32 und die Ummantelung 14 in Eingriff miteinander an Positionen unterschiedlich zueinander entlang der Umfangsrichtung des optischen Kabels 10 an den jeweiligen Stoppern 30.

Bei der Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel gemäß obigem Aufbau unterscheiden sich die Positionen für den Eingriff der Paare von Eingriffsstücken 32 mit der Ummantelung 14 voneinander in Umfangsrichtung des optischen Kabels 10 für die jeweiligen Stopper 30 und selbst wenn daher an dem optischen Kabel 10 gezogen wird, wird die Kraft an Positionen aufgenommen, die in Umfangsrichtung der Ummantelung 14 verteilt sind. Daher kann das optische Kabel 10 mit ausreichender Festigkeit festgelegt werden.

Weiterhin werden die beiden Stopper 30 verwendet, so daß die Positionen des Eingriffs der Paare von Eingriffsstücken 32 mit der Ummantelung 14 der jeweiligen Stopper 30 zueinander um ein Viertel des vollen Umfangs des optischen Umfangs des optischen Kabels 10 bezüglich der axialen Richtung (d. h. senkrecht hierzu) verschoben werden können. Daher wird die Kraft, die wirkt, wenn an dem Kabel 10 gezogen wird oder dergleichen, an Positionen aufgenommen, welche in Umfangsrichtung der Ummantelung 14 verteilt sind. Daher kann das optische Kabel 10 mit weiterer ausreichender Festigkeit mit vergleichsweise einfachem Aufbau festgelegt werden.

Weiterhin sind die jeweiligen Paare der Eingriffsstücke 32 mit den Klingenabschnitten 32c versehen, welche durch die inneren einander gegenüberliegenden Seitenflächen 32a und der vorderen Endfläche 32b gebildet werden, die an den vorderen Endseiten in Aufwärtsrichtung liegen, wobei durch Aufdrücken der Stopper 30 die Klingenabschnitte 32c in die Ummantelung 14 einschneiden und die einander gegenüberliegenden inneren Seitenflächen 32a in die eingeschnittenen Portionen einbringen, so daß die Eingriffsstücke 32 mit der Ummantelung 14 in Eingriff sind und daher ein optischer Verlust verringert werden kann, in dem eine Zusammendrückkraft vermieden wird, die auf die optische Faser 12 wirkt.

Weiterhin, obgleich in der oben beschriebenen Ausführungsform eine Erläuterung eines Zustands erfolgt, bei dem zwei Stopper 30 verwendet worden sind, können drei oder mehr Stopper verwendet werden und die Stopper 30 können mit der Ummantelung 14 an Positionen in Eingriff gelangen, welche zueinander unterschiedlich entlang der Längs- oder Axialrichtung des optischen Kabels 10 sind.

Die Eingriffspositionen der Eingriffsstücke 32 an der Mehrzahl von Stoppern 30 mit der Ummantelung 14 können zueinander in Umfangsrichtung der Mittelachse des optischen Kabels 10 durch einen Viertelumfang (90°) oder weniger oder mehr verschoben sein.

Beispielsweise können drei der Stopper 30 verwendet werden und die Eingriffspositionen der jeweiligen Stopper 30 mit der Ummantelung 14 können zueinander um ein Sechstel eines vollen Umlaufs um das optische Kabel 10 bezüglich der Axialrichtung (d. h. senkrecht hierzu) verschoben sein. Mit anderen Worten, die Einpreßrichtungen beim Eingriff der jeweiligen Stopper 30 mit der Ummantelung 14 können zueinander in einem Winkel von im Wesentlichen 60 Grad liegen.

Obgleich weiterhin bei der Ausführungsform eine Beschreibung eines Zustands erfolgte, bei dem durch die Eingriffsstücke 32 in die Ummantelung 14 eingeschnitten wird, um in Eingriff mit dem eingeschnittenen Abschnitt zu gelangen, kann das Eingriffsstück 32 die Form einer Messerklinge haben und das Eingriffsstück 32 in Form der Messerklinge kann in die Ummantelung 14 einschneiden, um einen Eingriff mit der Ummantelung 14 zu erreichen.

Weiterhin kann gemäß 5 eine Mehrzahl (zwei sind in der Zeichnung dargestellt) der Stopper 30 durchgehend entlang der Längs- oder Axialrichtung des optischen Kabels 10 vorgesehen werden. Hierdurch wird eine kompakte Ausbildung der Befestigungsabschnittstruktur erreicht. Selbst wenn eine Mehrzahl von Stoppern 30 eng aneinander auf diese Weise angeordnet wird, kann eine Kraft der jeweiligen Stopper zum Festlegen der Ummantelung 14 durchgehend in Umfangsrichtung der Ummantelung 14 verteilt werden und daher ist die Erfindung insbesondere wirksam dahingehend, daß das optische Kabel 10 mit ausreichender Festigkeit festgelegt werden kann.

Die voranstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung erfolgte zum Zweck der Darstellung und Erläuterung. Sie ist nicht ausschließlich oder die Erfindung auf die präzise beschriebene Form beschränkend zu verstehen und Modifikationen und Abwandlungen sind im Licht der obigen Lehre möglich oder können aus einer Umsetzung der Erfindung in die Praxis erlangt werden. Die Ausführungsformen werden ausgewählt und beschrieben, um die Grundsätze der Erfindung und ihre praktische Anwendung zu erläutern, um es einem Fachmann auf dem Gebiet zu ermöglichen, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und mit verschiedenen Abwandlungen zu verwenden, welche jeweils auf den beabsichtigten bestimmten Gebrauch abgestimmt sind.


Anspruch[de]
  1. Eine Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel zum Festlegen eines optischen Kabels, welches eine optische Faser aufweist, welche mit einer Ummantelung bedeckt ist, wobei die Befestigungsabschnittstruktur für das optische Kabel aufweist:

    eine Mehrzahl von Stoppern mit jeweils entsprechenden Paaren von Eingriffsstücken, welche parallel zueinander in einem Abstand angeordnet ist, der kleiner als eine äußere Abmessung der Ummantelung ist, wobei

    die Paare von Eingriffsstücken mit einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Ummantelung in Eingriff bringbar sind,

    wobei ein erster der Anschläge in einer ersten Winkelausrichtung bezüglich einer Axialrichtung des optischen Kabels ausgerichtet ist und ein zweiter der Stopper in einer zweiten Winkelausrichtung bezüglich der Axialrichtung des optischen Kabels ausgerichtet ist, wobei die zweite Winkelausrichtung unterschiedlich zur ersten Winkelausrichtung ist.
  2. Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel nach Anspruch 1, wobei die Mehrzahl von Stoppern in Axialrichtung des optischen Kabels aneinander benachbart angeordnet ist.
  3. Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel nach Anspruch 1 oder 2, weiterhin mit.

    einem Gehäuse, welches aufweist: (i) eine Befestigungsöffnung für das optische Kabel, welche das optische Kabel aufnimmt und (ii) eine Mehrzahl von Stopperbefestigungsführungen, wobei jede Stopperbefestigungsführung einen der jeweiligen Stopper aufnimmt und den jeweiligen Stopper in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Axialrichtung des optischen Kabels führt, sowie in einer Ausrichtung, in der die Paare von Eingriffsstücken mit einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Ummantelung in Eingriff bringbar sind, wobei

    eine erste der Stopperbefestigungsführungen den ersten der Stopper in der ersten Winkelausrichtung ausrichtet, und

    eine zweite der Stopperbefestigungsführungen den zweiten der Stopper in der zweiten Winkelausrichtung ausrichtet, welche zur ersten Winkelausrichtung unterschiedlich ist.
  4. Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel nach Anspruch 3, wobei die Mehrzahl von Stopperbefestigungsführungen in Axialrichtung des optischen Kabels einander benachbart angeordnet ist.
  5. Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei

    die jeweiligen Paare von Eingriffsstücken Klingenabschnitte aufweisen, welche Kanten haben, welche definiert sind durch einen Schnitt von (i) einander gegenüberliegenden inneren Seitenflächen hiervon und (ii) vorderen Endflächen hiervon, welche an vorne liegenden Enden in einer Druckrichtung der Paare in Eingriff mit der Ummantelung angeordnet sind, und

    wobei die Klingenabschnitte in die Ummantelung einschneiden, wenn die Eingriffsstücke in Eingriff mit der Ummantelung gedrückt werden.
  6. Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei

    die jeweiligen Paare von Eingriffsstücken Klingenabschnitte aufweisen, welche Kanten haben, die definiert sind durch einen Schnitt von (i) einander gegenüberliegenden inneren Seitenflächen hiervon und (ii) vorderen Endflächen hiervon, die an vorne liegenden Enden in Druckrichtung der Paare von Eingriffsstücken in Eingriff mit der Ummantelung gebildet sind, wobei die Kanten spitze Winkel bilden.
  7. Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die erste Winkelausrichtung sich von der zweiten Winkelausrichtung um ungefähr 90 Grad bezüglich der Axialrichtung des optischen Kabels unterscheidet.
  8. Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei das Gehäuse eine Mehrzahl von Seitenabschnitten hat, wobei wenigstens einer der Seitenabschnitte eine Öffnung hat, jeder Stopper aus der Mehrzahl von Stoppern eine Größe hat, daß er eine entsprechende Öffnung in dem Gehäuse durchlaufen kann und ein Paar von parallelen Eingriffsstücken in einem Abstand kleiner als eine äußere Abmessung der Ummantelung hat, um mit einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Ummantelung in Eingriff zu gelangen, wobei jeder entsprechende Stopper in einer entsprechenden Querrichtung zwischen der jeweiligen Öffnung und der Ummantelung unter Kraft eingesetzt wird, wobei die jeweilige Querrichtung im Wesentlichen senkrecht zur Axialrichtung ist.
  9. Die Befestigungsabschnittstruktur für ein optisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die jeweiligen Stopper aus einem Kunstharzmaterial mit einer größeren Härte als dem Material der Ummantelung gefertigt sind.
  10. Ein Verfahren zum Festlegen eines optischen Kabels, welches eine optische Faser hat, die mit einer Ummantelung abgedeckt ist, bezüglich eines Gehäuses, unter Verwendung einer Mehrzahl von Stoppern mit Paaren von Eingriffsstücken, welche parallel zueinander in einem Abstand angeordnet sind, der kleiner als eine äußere Abmessung der Ummantelung ist, wobei das Verfahren aufweist:

    Einsetzen des optischen Kabels in das Gehäuse; Einsetzen eines ersten der Stopper in das Gehäuse in einer ersten Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer Axialrichtung des optischen Kabels in einer Ausrichtung, in der die Paare von Eingriffsstücken in Eingriff mit einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Ummantelung bringbar sind, sowie in einer ersten Winkelausrichtung bezüglich der Axialrichtung des optischen Kabels; und

    Einsetzen eines zweiten der Stopper in das Gehäuse in einer zweiten Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Axialrichtung des optischen Kabels und in einer Ausrichtung, in der die Paare von Eingriffsstücken in Eingriff mit einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Ummantelung bringbar sind und in einer zweiten Winkelausrichtung bezüglich der Axialrichtung des optischen Kabels, wobei die zweite Winkelausrichtung unterschiedlich zu der ersten Winkelausrichtung ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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