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Dokumentenidentifikation DE202005002024U1 25.05.2005
Titel Wärmeerzeuger
Anmelder Dietz, Erwin, 75305 Neuenbürg, DE
DE-Aktenzeichen 202005002024
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.05.2005
Registration date 21.04.2005
Application date from patent application 09.02.2005
IPC-Hauptklasse F25B 30/02
IPC-Nebenklasse F24D 15/04   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Wärmeerzeuger nach der Gattung des Hauptanspruchs. Ein derartiger Wärmeerzeuger ist bekannt.

Solche bekannten Wärmeerzeuger haben meist den Nachteil, dass ein überdurchschnittlich großer Aufwand zur Erschließung der Primärenergie zu einem sehr unwirtschaftlichen und kostenintensivem System führt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden und einen Wärmeerzeuger zu schaffen, der als kompakte Einheit zur direkten Primärenergiegewinnung mit reversiblen, externen Kühlkreislauf, sowie deren Kondensation, Verdampfung und Verdichtung im Sondenkopfteil bei Einzelanwendung zusammengefasst ist, ohne jegliche Umweltgefährdung.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches. Vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes des Anspruches 1 ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche, sowie aus der Beschreibung und der Zeichnung.

Zeichnung

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

1 einen Wärmeerzeuger im Schnitt durch die Erdsonde mit Sondenschutzrohr und Technikraum außen 1.1

2 einen Querschnitt durch die Erdsonde mit Sondenschutzrohr, sowie integriertem Wasserkreislauf in der Schnittebene A–A von 1

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Ein Wärmeerzeuger 1 auch „Wärmepumpe" genannt, bestehend aus Erdsonde mit Sondenschutzrohr 16, integriertem Wasserkreislauf und aufgebauter Kondensator/Verdampfereinheit 6, sowie einem Kältemittelverdichter 9 zur Verdichtung und Erzeugung der Heißgase, hermetisch getrennt in Primär- und Sekundärkreis durch die Kondensator/Verdampfereinheit 6.

Das verflüssigte Kältemittel auf der Primärkreisseite gelangt über die Kondensatleitung primär 4 zum Flüssigkeitsverteiler 17 und fließt an der Innenrohrfläche am Sondenrohr 14 nach unten und verdampft über die zugeführte Wärmeenergie des Erdreichs 24 über das Trägermedium 13, sowie extern zugeführter Energie und steigt gasförmig als Kältemitteldampf 18 im Sondenrohrraum 15 nach oben zur Kondensator/Verdampfereinheit 6, kondensiert unter Einwirkung von verdampfendem Kältemittel im Sekundärkreis, bei anschließender Verdichtung durch den Kältemittelverdichter 4 zu Heißgas. Die Rohranschlüsse 2 und 2.1 ermöglichen den Betrieb eines reversiblen, externen Wasserkreislaufs.

Wirkungsweise

Das in der Kondensator/Verdampfereinheit 6 im Technikraum außen 1.1 kondensierte und verflüssigte Kältemittel gelangt über die Kondensatleitung primär 4 zum Flüssigkeitsverteiler 17 und fließt über die Innenrohrfläche am Sondenrohr 14 nach unten, bei gleichzeitiger Verdampfung durch Wärmeenergieeintrag der Rohranschlüsse 2 und 2.1 des externen Wasserkreislaufs.

Unter permanenter Einwirkung der Erdwärme, sowie durch vorhandenes Grundwasser erfolgt über das Sondenschutzrohr 16 und Wärmeträgermedium 13, ein sich einstellender Temperaturunterschied durch Verdampfen des flüssigen Kältemittels am Sondenrohr 14 im Sondenrohrraum 15 und führt so zum gewünschten Primärenergieeintrag.

Die so aufgenommene Wärmeenergie wird durch die Enthalphi – Differenz des Kältemitteldampfes bestimmt und gelangt nach vollzogener Aggregatszustandsänderung und Phasenwechsel über den Sondenrohrraum 15 nach oben, zur Kondensator/Verdampfereinheit 6.

Der auf der Sekundärseite in der Kondensator/Verdampfereinheit 6 durch Kondensierung auf der Primärseite erzeugte Kältemitteldampf gelangt über das Dampfrohr sekundär 7 zum Kältemittelverdichter 9 und wird unter Zuhilfenahme elektrischer Antriebsenergie verdichtet, tritt über die Heißgasleitung sekundär 10 aus, zu einer nicht näher dargestellten wassergekühlten Kondensationseinheit, zur Erwärmung von Frischwasser und Heizungswasser in einem nicht dargestellten Technikraum innen 1.2 eines Gebäudes.

Der dabei verflüssigte Kältemitteldampf gelangt über die Flüssigkeitsleitung sekundär 8 wieder zurück zur Kondensator/Verdampfereinheit 6 und beginnt mit der Verdampfung von neuem.

Die 1 und 2 lassen die wesentlichen Merkmale der Erfindung erkennen.

1Wärmeerzeuger 1.1Technikraum außen 1.2Technikraum innen (nicht dargestellt) 2Rohranschluss extern 1 2.1Rohranschluss extern 2 3Sondendampfrohr primär 4Kondensatleitung primär 5Abdeckung 6Kondensator/Verdampfereinheit 7Dampfrohr sekundär 8Flüssigkeitsleitung sekundär 9Kältemittelverdichter 10Heißgasleitung sekundär 11Schutzrohrverbindung 12Verfüllung 13Trägermedium außen 14Sondenrohr 14.1Sondenrohr 14.2Sondenrohrzentrierung außen 14.3Sondenrohrzentrierung innen 15Sondenrohrraum 16Sondenschutzrohr 17Kältemittel-Flüssigkeitsverteiler 17.1Kältemittel-Flüssigkeit 18Kältemitteldampf 19Bohrloch 20Sondenfußteil 21Sondenschutzrohr-Fußteil 22Trägermedium innen 23Sondenkopfteil 24Erdreich 25Belüftungsrohr 25.1Entlüftungsrohr

Anspruch[de]
  1. Wärmeerzeuger (1) zusammengefasst in einer außenliegenden Kompakt-Einheit, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wärmeübertrager – ausgebildet mit selbstzirkulierendem Kältemittelkreislauf im Sondenrohrraum (15) durch Energieeintrag über das Trägermedium (13) und (22) im Zusammenhang, einer im Technikraum außen (1.1) untergebrachten Kondensator/Verdampfereinheit (6) und Kältemittelverdichter (9) steht, sowie ein externer Energieaustausch., über das Trägermedium (13) und (22) der Anschlüsse (2) und (2.1) stattfinden kann.
  2. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbaulage des Wärmeerzeugers beliebig sein kann.
  3. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Umwelt- und Sicherheitsaspekte gemäß Kyotoprotokoll, durch die Verwendung eines Sondenschutzrohres (16) mit dem Trägermedium (13) und (22), als Auslaufschutz von Kältemittel, erfüllt sind.
  4. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sondenrohre (14) und (14.1) des Wärmeerzeugers (1) demontierbar sind.
  5. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1, 2, 3, und 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Vorhandensein des Sondenschutzrohres (16), auftretende Erdverwerfungen kompensiert werden können.
  6. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelverdichter (9) im Technikraum außen (1.1) sich auch außerhalb des Technikraums außen (1.1) befinden kann.
  7. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Wärmeerzeuger (1) zu einem Verbund, mit einem oder mehreren Kältemittelverdichtern (9), zusammenfassbar sind.
  8. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kondensator/Verdampfereinheit (6) ein nicht dargestellter, weiterer, getrennter Kreislauf zur Energieübertragung integrierbar ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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