Die Erfindung betrifft eine Kupplung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung der eingangs
genannten Art anzugeben, die sich durch eine hohe Montagesicherheit auszeichnet.
Diese Aufgabe wird bei einer Kupplung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Dadurch, dass bei der erfindungsgemäßen Kupplung bei Einstecken eines
Einsteckteiles das Sicherungsteil durch das Zusammenwirken der Ausfahrschräge und
des Rückhalteringes eines Einsteckteiles das Sicherungsteil von der eingeschobenen
Stellung in die ausgefahrene Stellung bewegt und bei ordnungsgemäßer Anordnung des
Einsteckteiles in der erfindungsgemäßen Kupplung das Sicherungsteil durch die Rückzugsanordnung
in eine Vorverrastungsstellung überführt wird, in der zum Sichern des Einsteckteiles
vor Überführen des Sicherungsteiles in die eingeschobene Stellung die Vorsicherungsanordnung
den Rückhaltering hintergreift, ansonsten jedoch das Einsteckteil bei Überführen
des Sicherungsteiles von der ausgefahrenen Stellung in die eingeschobene Stellung
durch Einwirken der Ausfahrschräge auf den Rückhaltering wieder ausgetrieben wird,
ist eine zuverlässige Montage erzielt, die insbesondere bei Fließbandarbeiten mit
zeitlich eng getakteter Verbindung von erfindungsgemäßen Kupplungen mit Einsteckteilen
von großer Bedeutung ist.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung unter Bezug auf die Figuren der Zeichnung ergeben sich weitere zweckmäßige
Ausgestaltungen und Vorteile. Es zeigen
1 in einer teilgeschnittenen perspektivischen
Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kupplung mit einem Aufnahmeteil
und einem sich in einer eingeschobenen Stellung befindlichen Sicherungsteil sowie
ein in die erfindungsgemäße Kupplung einzufügendes Einsteckteil,
2 in einer teilgeschnittenen perspektivischen
Ansicht das Ausführungsbeispiel gemäß 1 mit einem in
die erfindungsgemäße Kupplung eingesteckten Einsteckteil mit dem Sicherungsteil
in einer Vorverrastungsstellung,
3 in einem Querschnitt im Bereich einer
Vorsicherungsanordnung das Ausführungsbeispiel gemäß 1
in der Anordnung gemäß 2,
4 in einer teilgeschnittenen perspektivischen
Ansicht das Ausführungsbeispiel gemäß 1 mit einem in
das Aufnahmeteil eingesteckten Einsteckteil und dem Sicherungsteil in einer eingeschobenen
Stellung und
5 in einem Querschnitt das Ausführungsbeispiel
gemäß 1 in der Anordnung gemäß 4.
1 zeigt in einer teilgeschnittenen perspektivischen
Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kupplung. Die Kupplung gemäß
1 verfügt über ein Aufnahmeteil 1, das mit
einem in 1 nicht dargestellten Ende einer Leitung eines
Fluidleitungssystems verbindbar ist. Zum abgedichteten Verbinden der erfindungsgemäßen
Kupplung mit einem mit einem Rückhaltering 2 ausgebildeten Einsteckteiles
3 sind ein erster Dichtungsring 4, ein zweiter Dichtungsring
5 und ein zwischen den Dichtungsringen 4, 5 angeordneter
Zwischenring 6 in einem Aufnahmeraum 7 des Aufnahmeteiles
1 vorhanden. Ein auf der einer Einsteckseite 8 zugewandten Seite
des zweiten Dichtungsringes 5 benachbart angeordneter Distanzring
9 dient dem Halten der Dichtungsringe 4, 5 und des Zwischenringes
6 zwischen dem der Einsteckseite 8 abgewandten Seite des Aufnahmeraumes
7 und einem Sicherungsteil 10 der erfindungsgemäßen Kupplung.
Das Sicherungsteil 10 ist in dem Aufnahmeteil 1
zwischen einer in 1 dargestellten eingeschobenen
Stellung sowie einer ausgefahrenen Stellung verschiebbar und weist einen ersten
Arm 11 sowie einen zweiten Arm 12 auf, die einander gegenüberliegend
angeordnet sind und mit einem innenseitigen Abschnitt in den Aufnahmeraum
7 hineinragen. Weiterhin ist an einem sich zwischen den Armen
11, 12 erstreckenden Querabschnitt 13 ein Rückhalteabschnitt
14 ausgebildet, der, wie weiter unten näher erläutert, bei einem ordnungsgemäß
eingesteckten Einsteckteil 3 in einer vollständig eingeschobenen Stellung
des Sicherungsteiles 10 sowie in einer ordnungsgemäß eingesteckten Anordnung
des Einsteckteiles 3 den Rückhaltering 2 hintergreift. Weiterhin
ist 1 zu entnehmen, dass an dem Sicherungsteil
10 ein in den Aufnahmeraum 7 hineinragender Vorsprung
15 einer Vorsicherungsanordnung mit einer in Richtung der Einsteckseite
8 entgegen einer Einsteckrichtung des Einsteckteiles 3 radial
nach außen ansteigenden Ausfahrschräge 16 ausgebildet ist.
2 zeigt in einer teilgeschnittenen perspektivischen
Ansicht das Ausführungsbeispiel gemäß 1 mit dem in die
erfindungsgemäße Kupplung eingesteckten Einsteckteil 3 mit dem Sicherungsteil
10 in einer über die ausgefahrene Stellung eingenommene Vorverrastungsstellung.
Die Vorverrastungsstellung ist dadurch erreicht worden, dass sich während des Einsteckvorganges
der Rückhaltering 2 bei Auftreffen auf die in Einsteckrichtung radial nach
innen zulaufende Ausfahrschräge 16 das Sicherungsteil 10 rechtwinklig
zu der Einsteckrichtung radial nach außen in eine ausgefahrene Stellung bewegt,
bis der Rückhaltering 2 den Vorsprung 15 passiert hat und sich
das Sicherungsteil 10 in der Vorverrastungsstellung befindet. Weiterhin
ist 2 zu entnehmen, dass der Vorsprung 15
auf der der Ausfahrschräge 16 gegenüberliegenden, in Einsteckrichtung des
Einsteckteiles 3 rückseitigen Seite eine Eintreibschräge 17 aufweist,
die in Einsteckrichtung radial nach außen ansteigt.
3 zeigt in einem Querschnitt im Bereich
des Vorsprunges 15 der Vorsicherungsanordnung das Ausführungsbeispiel gemäß
1 in der Anordnung gemäß 2
mit Blick auf den in Einsteckrichtung hinteren Teil des Aufnahmeraumes
7. 3 ist zu entnehmen, dass der Vorsprung
15 in der Vorverrastungsstellung den Rückhaltering 2 hintergreift
und dadurch das Einsteckteil 3 in der Vorverrastungsstellung gegen unbeabsichtigtes
Herausziehen aus dem Aufnahmeteil 1 sichert.
Weiterhin ist aus 3 ersichtlich, dass
an den radialen Außenseiten der Arme 11, 12 jeweils eine Rückzugsschräge
18, 19 einer Rückzugsanordnung sowie ein Raststufenvorsprung
20, 21 vorhanden sind, die mit an dem Aufnahmeteil 1
ausgebildeten und jeweils mit einer zugeordneten Rückzugsschräge 18,
19 gegenüberliegenden Gegenschrägen 22, 23 der Rückzugsanordnung
beziehungsweise mit an dem Aufnahmeteil 1 ausgebildeten Rastvorsprüngen
24, 25 zusammenwirken, um das Sicherungsteil 10 zum einen
durch Erzeugen einer einer zum Überführen des Sicherungsteiles 10 von der
Vorverrastungsstellung in die ausgefahrene Stellung einwirkenden Auszugskraft entgegenwirkenden
Kraft und zum anderen einer radial nach innen wirkenden Kraft zum Überführen des
Sicherungsteiles von der Vorverrastungsstellung in die eingeschobene Stellung entgegenwirkend
in der Vorverrastungsstellung zu halten.
An jedem Arm 11, 12 ist weiterhin jeweils eine radial
nach außen vorstehende Sicherungsnase 26, 27 ausgebildet, die
in der in 3 dargestellten Vorverrastungsstellung in
einem gewissen Abstand von an dem Aufnahmeteil 1 ausgebildeten Sicherungsabsätzen
28, 29 angeordnet sind. In der vollständig ausgefahrenen Stellung
des Sicherungsteiles 10 schlagen die Sicherungsnasen 26,
27 an den Sicherungsabsätzen 28, 29 an und verhindern
bei nicht auf die Arme 11, 12 radial nach innen einwirkenden Kräften
zum bewussten Entnehmen des Sicherungsteiles 10 aus dem Aufnahmeteil
1, dass das Sicherungsteil 10 beim Entfernen des Einsteckteiles
3 aus dem Aufnahmeteil 1 gelöst wird.
4 zeigt in einer teilgeschnittenen perspektivischen
Ansicht das Ausführungsbeispiel gemäß 1 mit einem zum
dichten Verbinden der erfindungsgemäßen Kupplung und dem Einsteckteil
3 ordnungsgemäß in das Aufnahmeteil 1 eingesteckten Einsteckteil
3 und mit dem Sicherungsteil 10 in der eingeschobenen Stellung.
Beim Überführen des Sicherungsteiles 10 von der Vorverrastungsstellung
in die eingeschobene Stellung wird durch Einwirken der in der Darstellung gemäß
4 nicht sichtbaren Eintreibschrägen 17 auf
den Rückhaltering 2 das Einsteckteil 3 in Einsteckrichtung so
weit in den Aufnahmeraum 7 getrieben, bis der Rückhalteabschnitt
14 den Rückhaltering 2 hintergreift.
5 zeigt in einem Querschnitt das Ausführungsbeispiel
gemäß 1 in der Anordnung gemäß 4.
Aus 5 ist ersichtlich, dass die an dem Sicherungsteil
10 ausgebildeten Raststufenvorsprünge 20, 21 in Einführrichtung
des Sicherungsteiles 10 gegenüber der Anordnung gemäß 3
nunmehr auf der anderen Seite der Rastvorsprünge 24, 25 liegen
und das Sicherungsteil 10 gegen unbeabsichtigtes Überführen von der eingeschobenen
Stellung in die Vorverrastungsstellung sichern.