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Lenkradanordnung bei einem Fahrzeug - Dokument DE102004044664A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004044664A1 02.06.2005
Titel Lenkradanordnung bei einem Fahrzeug
Anmelder Scania CV AB, Södertälje, SE
Erfinder Karlsson, Olov, Södertälje, SE;
Karlsson, Teddy, Hölö, SE
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Anmeldedatum 15.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004044664
Offenlegungstag 02.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.06.2005
IPC-Hauptklasse B60R 21/05
IPC-Nebenklasse B62D 1/04   B60R 21/20   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lenkradanordnung für ein Fahrzeug. Die Lenkradanordnung umfasst einen Lenkradkörper (1) mit einer Aussparung (9) und einer Signalbetätigung zur Aktivierung eines Tonsignals, welche in der Aussparung (9) montiert werden kann. Genannte Signalbetätigung ist realisierbar in Form von zumindest einem ersten Modul (17) und einem zweiten Modul (18), welches jeweils mit Begrenzungsflächen ausgeführt ist, so dass die Möglichkeit besteht, ein beliebig gewähltes Modul der zwei Module (17, 18) unter Aufrechterhaltung der Signalfunktion in der Aussparung (9) zu montieren. Das erste Modul (17) umfasst einen Airbag, während das zweite Modul (18) keinen Airbag umfasst. Dadurch kann ein und derselbe Lenkradkörper (1) ausgenutzt werden, sowohl wenn ein Airbag im Fahrzeug montiert werden soll als auch wenn kein Airbag im Fahrzeug montiert werden soll.

Beschreibung[de]
FACHGEBIET UND STAND DER TECHNIK

Die Erfindung betrifft eine Lenkradanordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.

Bei der Montage schwerer Fahrzeuge kommt es gewöhnlich vor, dass bestimmte Fahrzeuge mit einem Airbag und andere dagegen nicht mit einem Airbag ausgerüstet werden müssen. Ein für den Schutz des Fahrzeugführers vorgesehener Airbag wird gewöhnlich im Lenkrad des Fahrzeugs in einem Raum unterhalb der Abdeckung für die Signalbetätigung angeordnet. Fahrzeuge, die nicht mit einem Airbag ausgerüstet werden sollen, werden mit einer Lenkradkonstruktion ausgerüstet, die eine Aussparung aufweist, die zur Aufnahme von Komponenten gestaltet ist, z.B. elektrische Kabel und Schaltvorrichtung zur Betätigung der Signalanlage des Fahrzeugs bei Niederdrücken der Abdeckung für die Signalbetätigung. Bei Fahrzeugen, die mit einem Airbag ausgerüstet werden sollen, kommt eine Lenkradkonstruktion von anderer Ausführung zum Einbau, die eine größere Aussparung aufweist, damit diese auch einen Airbag aufnehmen kann. Nach der Montage des Airbags in der Aussparung wird die Abdeckung für die Signalbetätigung so angebracht, dass sie die Öffnung der Aussparung abdeckt.

In US 6 244 620 ist eine Lenkradanordnung für ein Fahrzeug dargestellt. Die Lenkradanordnung umfasst eine Lenkradkonstruktion mit einer mittigen Aussparung zur Aufnahme einer Einheit in Form einer Signalbetätigungsplatte mit einem auf der Innenseite befestigten Gehäuse, das einen Airbag umschließt. Die Signalbetätigungsplatte und das Gehäuse mit Airbag können damit als eine Einheit eingebaut werden und sind beweglich verschiebbar in eine eingedrückte Stellung, bei der ein Tonsignal erzeugt wird.

ERLÄUTERUNG DER ERFINDUNG

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Lenkradanordnung für ein Fahrzeug bereitzustellen, die wahlweise auf eine einfache Weise und mit einer geringen Anzahl erforderlicher Komponenten mit einem Airbag oder ohne Airbag ausgeführt werden kann.

Die vorstehend angegebene Aufgabe wird durch die eingangs genannte Lenkradanordnung durch die im Anspruch 1 angegebenen kennzeichnenden Merkmale gelöst. Das erste Modul mit Airbag und das zweite Modul ohne Airbag sind demzufolge mit Begrenzungsflächen ausgeführt, so dass sie in ein und derselben Aussparung eingebaut werden können. Beide Module sind mit einer Signalbetätigungsplatte versehen, die die Öffnung in einem eingebauten Zustand abdeckt. Beide Module sind auch mit inneren Begrenzungsflächen in der Aussparung für die Signalbetätigung versehen. Dadurch ist es somit möglich, bei ein und derselben Lenkradkonstruktion und beibehaltener Signalfunktion wahlweise das erste Modul mit Airbag oder das zweite Modul ohne Airbag einzubauen. Da ein und dieselbe Lenkradkonstruktion in beiden Fällen zum Einsatz kommen kann, lässt sich die Anzahl der dazugehörigen Komponenten verringern. Mit einem solchen ersten Modul und zweiten Modul, die alternativ bei ein und derselben Lenkradkonstruktion zum Einbau kommen können, wird ein einfacher Montagevorgang bei der Lenkradanordnung erhalten.

Bei einer vorgezogenen Ausführungsform der Erfindung weisen das erste Modul und das zweite Modul im Wesentlichen identisch geformte Signalbetätigungsplatten auf, die in einem eingebauten Zustand die äußere Begrenzungsfläche der Signalbetätigung darstellen. Hierdurch bieten eine Lenkradanordnung mit Airbag und eine Lenkradanordnung ohne Airbag einem Betrachter einen entsprechenden optischen Eindruck. Es ist jedoch vorteilhaft, eine Signalbetätigungsplatte mit Airbag mit irgendeiner Form von Information zu versehen, die über das Vorhandensein eines Airbags bei der Lenkradkonstruktion Aufschluss gibt. Sowohl das erste Modul als auch das zweite Modul weisen vorteilhafterweise innere Begrenzungsflächen auf, die in einer ersten Position zumindest in einer Richtung in Abstand zu einer Begrenzung der Aussparung liegen, so dass das erste Modul und das zweite Modul in dieser Richtung in der Aussparung aus der ersten Position in eine zweite Position verlagerbar sind, wobei in der zweiten Position eine Aktivierung des Tonsignals stattfindet. Die ersten und zweiten Module lassen sich dabei als komplette Einheit über eine kürzere Strecke in der Aussparung in die zweite Position drücken, wo ein Tonsignal aktiviert wird. Die Anordnung kann zumindest ein Kontaktorgan zur Aktivierung des Tonsignals umfassen, wobei sowohl das erste Modul als auch das zweite Modul innere Begrenzungsflächen mit Kontaktflächen aufweisen, die derart angeordnet sind, dass sie in der zweiten Position die Kontaktvorrichtung betätigen und damit ein Tonsignal aktivieren. Die beiden Module können dabei Kontaktflächen aufweisen, die in der zweiten Position eine entsprechende Lage aufweisen, so dass sie in der zweiten Position ein und dieselbe Kontaktvorrichtung in der Aussparung betätigen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die verschiedenen Module getrennte Kontaktvorrichtungen in der Aussparung betätigen.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Anordnung Zentrierorgane zur Steuerung der Bewegung des ersten Moduls und des zweiten Moduls zwischen der ersten und der zweiten Position, wobei sowohl das erste als auch das zweite Modul innere Begrenzungsflächen aufweisen, die zumindest einen Teil des Zentrierorgans umfassen. Mit solchen Zentrierorganen wird eine kontrollierte Steuerung der Bewegungen der Module zwischen der ersten Position und der zweiten Position erhalten. Das erste und das zweite Modul können vorstehende Bereiche umfassen, die in entsprechend geformte Vertiefungen in der Bodenfläche der Aussparung geführt werden. Vorteilhaft ist es, wenn die Anordnung zumindest ein Federorgan umfasst, das so angeordnet ist, dass es zwischen einer Begrenzungsfläche von erstem und zweitem Modul und einer Begrenzungsfläche der Aussparung wirkt, um das erste Modul und das zweite Modul mit einer Federkraft zur ersten Position hin zu drängen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Module die erste Position einnehmen, sobald der Fahrzeugführer keinen Druck auf die Signalbetätigungsplatte ausübt.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das erste Modul ein Gehäuse, das den genannten Airbag enthält und die inneren Begrenzungsflächen des Moduls bildet. Ein solches Gehäuse umfasst dabei u.a. einen Airbag und notwendige Komponenten wie z.B. einen Gasgenerator. Das Gehäuse kann hier mit Außenflächen ausgeführt werden, die das genannte Zentrierorgan zur Steuerung der Bewegung in die zweite Position und genannte Kontaktflächen zur Betätigung der Kontaktflächen zur Betätigung der Kontaktvorrichtung in der zweiten Position bilden.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das zweite Modul einen Materialkörper, der an der Signalbetätigungsplatte des Moduls befestigt ist, wobei der genannte Materialkörper die inneren Begrenzungsflächen des Moduls bildet. Der genannte Materialkörper kann dabei so gestaltet werden, dass er die gleichen entsprechend angeordneten Kontaktflächen und Zentrierorgane aufweist wie das erste Modul. Der Materialkörper wird vorteilhafterweise nur mit Begrenzungsflächen ausgeführt, die für die Montage und Funktion des Moduls erforderlich sind. Der genannte Materialkörper kann aus einem plattenförmigen Materialbereich hergestellt sein, der so geformt ist, dass er vorstehende Bereiche aufweist, die für die Funktion des Moduls notwendige Begrenzungsflächen bilden. Dadurch wird ein funktionelles zweites Modul auf einfache Weise und zu geringen Kosten erhalten. Der plattenförmige Materialbereich kann aus einem Metallwerkstoff hergestellt sein. Der Materialkörper kann dabei aus einem Metallblech gestanzt und zu einer zweckmäßigen Form gebogen werden. Wahlweise kann der Materialkörper aus einem Kunststoff hergestellt sein, der mit den für die Montage und Funktion des zweiten Moduls erforderlichen Begrenzungsflächen ausgebildet wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Nachstehend wird als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:

1 eine Lenkradanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung in eingebautem Zustand;

2 eine Lenkradanordnung gem. 1 ohne Signalbetätigungsplatte;

2a einen Querschnitt entlang der Linie A-A in 2;

3 eine Ausführungsform einer Signalbetätigungsplatte in Form eines ersten Moduls mit Airbag, schräg von oben gesehen;

4 das erste Modul gem. 3, schräg von unten gesehen;

5 eine Ausführungsform einer Signalbetätigungsplatte in Form eines zweiten Moduls ohne Airbag, schräg von oben gesehen; und

6 das zweite Modul gem. 5, schräg von unten gesehen.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG EINER AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG

In 1 ist eine Lenkradanordnung bei einem Fahrzeug dargestellt, das wahlweise mit oder ohne einen Airbag ausgestattet werden kann. Die Lenkradanordnung umfasst einen Lenkradkörper 1, der aus einem kreisförmigen Griffteil 2 besteht, der über eine Anzahl von Speichen 3 an einer Lenkradnabe 4 befestigt ist. Die Lenkradnabe 4 umfasst eine mittig angeordnete Signalbetätigung in Form einer Signalbetätigungsplatte 5. Eine Signalanordnung ist im Fahrzeug angeordnet, die bei Eindrücken der Signalbetätigungsplatte 5 aktiviert wird.

In 2 ist der Lenkradkörper 1 ohne Signalbetätigung dargestellt. Der Lenkradkörper 1 umfasst eine Aussparung 9 für den Anbau der Signalbetätigung. Die Aussparung 9 weist an einer Bodenfläche ein mit Keilnuten versehenes Loch 10 auf, durch das die Lenkradnabe 4 mit einem nicht dargestellten Lenkrohr verbunden werden kann. In der Aussparung 9 sind elektrische Leitungen und Komponenten montiert. In der Aussparung 9 ist auch eine über Federn aufgehängte Platte 11 montiert. Die Platte 11 umfasst Durchgangslöcher für eine Anzahl von Schrauben 12, deren Köpfe in 2 erkennbar sind. Die Schrauben 12 sind mit ihrem freien Ende in Löcher 13 eingedreht, die in der Bodenfläche der Aussparung 9 angeordnet sind; (siehe 2a). Federorgane 14 sind um die jeweiligen Schrauben 12 herum in einer Position zwischen der nach unten gerichteten Fläche der Platte 11 und der Fläche der Aussparung 9 angeordnet. Ein erster Teil 15a einer Kontaktvorrichtung ist auf der Platte 11 befestigt und zur Erzeugung eines Kontakts mit einem zweiten Teil 15b der Kontaktvorrichtung vorgesehen, wenn die Platte 11 gegen die von den Federn 14 ausgeübte Kraft nach unten gedrückt wird. Wenn der erste Teil 15a und der zweite Teil 15b der Kontaktvorrichtung miteinander in Berührung kommen, wird die Signalanordnung des Fahrzeugs aktiviert. Wenn sämtliche Komponenten, bis auf die Signalbetätigung, in der Aussparung 9 montiert sind, wird eine gut definierte Schnittstelle in der Aussparung 9 erhalten. Die Signalbetätigung ist gemäß der Erfindung durch zumindest ein erstes Modul 17 und ein zweites Modul 18 realisierbar. Jedes der Module 17, 18 weist Begrenzungsflächen auf, die an die Schnittstelle der Aussparung angepasst sind, so dass die Möglichkeit besteht, ein beliebig gewähltes Modul der beiden Module 17, 18 bei beibehaltener Signalfunktion in der Aussparung 9 anzuordnen. Die Platte 11 weist zwei Löcher 16 für eine Montage des jeweiligen Moduls 17, 18 auf der Platte 11 auf. Die Module 17, 18 erhalten dadurch im eingebauten Zustand eine federnde Aufhängung in der Aussparung 9.

In 3 und 4 ist das erste Modul 17 dargestellt, das in der Aussparung 9 montiert werden kann. Das erste Modul 17 umfasst eine Signalbetätigungsplatte 5, die die äußere Begrenzungsfläche des ersten Moduls 17 darstellt, wenn sich dieses im eingebauten Zustand befindet. Die Signalbetätigungsplatte 5 kann aus einem Kunststoff hergestellt sein. Wahlweise kann sie aus einem Holz- oder Ledermaterial hergestellt sein. Das erste Modul 17 umfasst ein Gehäuse 19, das u.a. einen nicht dargestellten Airbag und einen Gasgenerator umfasst. Die freien äußeren Flächen des Gehäuses 19 bilden im eingebauten Zustand die Begrenzungsflächen des ersten Moduls 17 in der Aussparung 9. Das Gehäuse 19 umfasst eine Bodenplatte 19a. Der Gasgenerator ist mit einer Anzahl von Durchgangsschrauben 20 auf der Innenseite der Bodenplatte 19a befestigt. Ein elastisches Element 21 ist an der Bodenplatte 19a befestigt. Die Bodenplatte 19a umfasst zwei vorstehende Kontaktflächen 22, die derart angeordnet sind, dass sie mit der Platte 11 in Bereichen nahe den Kontaktvorrichtungen 15 liegen. Wenn die Signalbetätigungsplatte 5 nach unten gedrückt wird, drücken die vorstehenden Kontaktflächen 22 die Platte 11 gegen die Kraft der Federn 14 nach unten in die Aussparung 9, bis die Teile 15a, b der Kontaktvorrichtungen aneinander anliegen. Die Bodenplatte 19a umfasst auch eine Anzahl vorstehender Zentrierorgane 23, die die Bewegung des ersten Moduls 17 aus einer ersten, inaktiven Position in eine zweite Position, in der die Signalanordnung aktiviert wird führen. Die äußeren Endbereiche der Zentrierorgane 23 sind hier in entsprechend geformten Öffnungen in der Platte 11 oder in der Bodenfläche der Aussparung 9 eingeführt. Das erste Modul 17 führt durch die Zentrierorgane 23 eine geradlinige Bewegung zwischen der ersten Position und der zweiten Position durch.

In 5 und 6 ist das zweite Modul 18 dargestellt, das in der Aussparung 9 montiert werden kann. Das zweite Modul 18 umfasst ebenfalls eine Signalbetätigungsplatte 5, die die äußere Begrenzungsfläche des ersten Moduls 18 darstellt, wenn sich dieses im eingebauten Zustand befindet. Das zweite Modul 18 weist keinen Airbag auf und demzufolge auch kein Gehäuse 19 mit Begrenzungsflächen, die die Montage und Funktion des Moduls sicherstellen. Das zweite Modul 18 weist statt dessen einen plattenförmigen Materialbereich 24 auf, der auf der Innenseite der Signalbetätigungsplatte 5 befestigt ist. Dieser Materialbereich 24 umfasst eine Anzahl von Bereichen, die von der Signalbetätigungsplatte 5 vorstehen und erforderliche Begrenzungsflächen für die Funktion des Moduls bilden. Der Materialbereich 24 umfasst dabei zwei vorstehende Bereiche 22' mit Kontaktflächen, die so angeordnet sind, dass sie im eingebauten Zustand mit der Platte 11 in einem Bereich nahe der Kontaktvorrichtungen 15a liegen. Wenn die Signalbetätigungsplatte 5 niedergedrückt wird, drücken die vorstehenden Kontaktflächen 22' die Platte 11 gegen die Kraft der Federn 14 nach unten, bis die Kontaktvorrichtungen 15a, b aneinander anliegen. Der Materialbereich 24 umfasst auch drei vorstehende Zentrierorgane 23', die die Bewegung des zweiten Moduls 18 steuern. Die äußeren Endbereiche der Zentrierorgane 23' lassen sich in entsprechend geformten Öffnungen in der Platte 11 oder in der Bodenfläche der Aussparung 9 einführen. Die Zentrierorgane 23' dienen dem Zweck, das zweite Modul 18 in eine vorschriftsmäßige Position relativ zur Platte 11 und zur Aussparung 9 sowohl in einer ersten, nicht aktiven Position als auch in einer zweiten, niedergedrückten Position zu führen.

Sowohl das erste Modul 17 mit Airbag als auch das zweite Modul 18 ohne Airbag sind somit mit Begrenzungsflächen ausgeführt, die eine Montage in ein und derselben Aussparung 9 gestatten. Die beiden Module 17, 18 umfassen eine Signalbetätigungsplatte 5 mit einer entsprechenden Form, die die Öffnung der Aussparung 9 abdeckt. Beide Module 17, 18 besitzen auch innere Begrenzungsflächen mit Kontaktflächen 22, 22', die eine Aktivierung des genannten Tonsignals gestatten, und Zentrierorgane 23, 23' zur Steuerung der Bewegung des jeweiligen Moduls 17, 18. Dadurch kann beliebig gewählt werden, ob das erste Modul 17 mit Airbag oder das zweite Modul 18 ohne Airbag in der Aussparung 9 des Lenkradkörpers 1 eingebaut werden soll. Da ein und derselbe Lenkradkörper 1 für die Montage der beiden Module 17, 18 ausgenutzt werden kann, kann die Anzahl der dazugehörigen Komponenten auf ein Minimum reduziert werden. Mit einem solchen ersten Modul 17 und einem zweiten Modul 18, die nach Wahl in ein und demselben Lenkradkörper 1 montiert werden können, wird eine einfache Montage der Lenkradanordnung erhalten.

Die Erfindung ist in keiner Weise auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern kann im Rahmen der Patentansprüche beliebig variiert werden. Die Anzahl der Module, die bei einem bestimmten Typ von Lenkradkörper montiert werden kann, kann selbstverständlich größer als zwei sein. Das zweite Modul ohne Airbag kann im Wesentlichen beliebig gestaltete Innenflächen haben, solange diese eine Montage in der Aussparung gestatten und zumindest eine Kontaktfläche aufweisen, die eine Aktivierung der Signalanlage des Fahrzeugs gestatten.

1Lenkradkörper 2Griffteil 3Lenkradspeiche 4Lenkradnabe 5Signalbetätigungsplatte 9Aussparung 10Keilnutenloch 11Platte 12Schraube 13Schraubenloch 14Feder 15Kontaktvorrichtung 16Loch 17Modul 18Modul 19Gehäuse 20Durchgangsschraube 21Elastisches Element 22Kontaktfläche 23Zentrierorgan 24Materialbereich

Anspruch[de]
  1. Lenkradanordnung bei einem Fahrzeug, wobei die Lenkradanordnung einen Lenkradkörper (1) mit einer Aussparung (9) und eine in der Aussparung (9) montierbare Signalbetätigung für die Aktivierung eines Tonsignals umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Signalbetätigung realisierbar ist in Form von zumindest eines ersten Moduls (17) und eines zweiten Moduls (18), welche jeweils mit Begrenzungsflächen so gestaltet sind, dass es möglich ist, ein beliebig gewähltes Modul der zwei Module (17, 18) unter Aufrechterhaltung Signalfunktion in der Aussparung (9) zu montieren, wobei das erste Modul (17) einen Airbag und das zweite Modul (18) keinen Airbag umfasst.
  2. Lenkradanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Modul (17) und das zweite Modul (18) im Wesentlichen identische Signalbetätigungsplatten (5) aufweisen, die im eingebauten Zustand die äußere Begrenzungsfläche der Signalbetätigung darstellen.
  3. Lenkradanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das erste Modul (17) als auch das zweite Modul (18) innere Begrenzungsflächen aufweisen, die in einer ersten Position zumindest in einer Richtung in Abstand zu der Oberfläche der Aussparung liegen, so dass das erste Modul (17) und das zweite Modul (18) in dieser Richtung in der Aussparung (9) aus der ersten Position in eine zweite Position, in der eine Aktivierung des Tonsignals erfolgt, verschoben werden können.
  4. Lenkradanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung zumindest ein Kontaktorgan (15a, b) zur Aktivierung des Tonsignals umfasst, wobei sowohl das erste Modul (17) als auch das zweite Modul (18) innere Begrenzungsflächen mit zumindest einer Kontaktfläche (22, 22') aufweisen, welche angeordnet ist, um das Kontaktorgan (15a, b) zu betätigen, damit ein Tonsignal aktiviert wird, wenn sich das jeweilige Modul (17, 18) in der zweiten Position befindet.
  5. Lenkradanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung Zentrierorgane (23, 23') zur Steuerung des ersten Moduls (17) und des zweiten Moduls (18) zwischen der ersten Position und der zweiten Position umfasst, wobei sowohl das erste Modul (17) als auch das zweite Modul (18) innere Begrenzungsflächen umfassen, die zumindest einen Teil des Zentrierorgans (23, 23') bilden.
  6. Lenkradanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung zumindest ein Federorgan (14) umfasst, das angeordnet ist, um zwischen einer Begrenzungsfläche beim ersten Modul (17) bzw. beim zweiten Modul (18) und einer Begrenzungsfläche bei der der Aussparung (9) zu wirken, um das erste Modul (17) und das zweite Modul (18) mit einer Federkraft in Richtung zur ersten Position zu verschieben.
  7. Lenkradanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Modul (17) ein Gehäuse (19) umfasst, das den genannten Airbag enthält und die Begrenzungsflächen des ersten Moduls (17) in der Aussparung (9) bildet.
  8. Lenkradanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Modul (18) einen Materialkörper (24) umfasst, der an der Signalbetätigungsplatte (5) befestigt ist, wobei der genannte Materialkörper (24) die inneren Begrenzungsflächen des Moduls bildet.
  9. Lenkradanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Materialkörper aus einem plattenförmigen Materialbereich (24) geformt ist, der so gestaltet ist, dass er vorstehende Teile (22', 23') aufweist, die notwendige Begrenzungsflächen für die Funktion des zweiten Moduls (18) umfassen.
  10. Lenkradanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Materialbereich (24) einen Metallwerkstoff umfasst.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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