PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004052038A1 02.06.2005
Titel Bildscansystem und Verfahren zur Kalibrierung der Größe gescannter Bilder
Anmelder Benq Corp., Kweishan, Taoyuan, TW
Erfinder Lee, Cheng-Lung, Taipei, TW;
Tung, Yu-Ju, Taipei, TW;
Chou, Mei-Tai, Taipei, TW
Vertreter Hoefer & Partner, 81545 München
DE-Anmeldedatum 26.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004052038
Offenlegungstag 02.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.06.2005
IPC-Hauptklasse H04N 1/387
Zusammenfassung System 10 und Verfahren zum automatischen Kalibrieren von Größen von eingescannten Bildern. Das Verfahren umfasst das Abtasten bzw. Scannen eines Referenzdiagramms 16, 17, 20, 30, 40, 50, Erzeugen eines Kalibrierungsparameters gemäß der Anzahl der gescannten Pixel, die beim Einscannen erhalten wird, und der erwarteten Anzahl von Pixel des Referenzdiagramms, und Anpassen der Größen der eingescannten Dokumente gemäß dem Kalibrierungsparameter.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bildabtastsystem bzw. Bildscansystem und ein zugehöriges Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Vorrichtungen mit einem Abtastmodul, wie ein Multifunktionsdrucker (MFP), ein Faxgerät, ein Kopierer, ein Drucker oder ein Scanner, verwenden normalerweise optische Sensoren oder Kontaktsensoren, um Dokumente abzutasten bzw. zu scannen. Für eine Vorrichtung, die optische Sensoren nutzt, gibt es ein optisches Modul mit einer Röhre, einem reflektierenden Spiegel, einer Linse und einem ladungsgekoppelten Elektronikbaustein (CCD). Bei genauer Berechnung und Konstruktion wird Licht, das von der Röhre auf das Bild ausgegeben wird, zum reflektierenden Spiegel zurückstrahlen und dann vom reflektierenden Spiegel reflektiert werden, um durch die Linse zu strahlen, um vom CCD empfangen und erfasst zu werden, um Daten des Bildes zu erzeugen. Es ist offensichtlich, dass die Genauigkeit des Bildes und die Präzision der Vorrichtung eng miteinander verbunden sind.

Normalerweise sind mehrere verschiedene Auflösungen in einer Abtastvorrichtung vorgesehen. Je höher die ausgewählte Auflösung ist, desto mehr Pixel sind im Original vorhanden. Deshalb ist die Anzahl der abgetasteten Pixel des gleichen Bildes bei unterschiedlichen Auflösungen unterschiedlich. Außerdem ist, beschränkt durch die Charakteristiken der Sensoren und den Aufbau des Abtastmoduls, manche Bildbearbeitung wie eine Korrektur der Schattierung und eine Gamma-Korrektur der abgetasteten Daten notwendig, um die Verzerrung der Bilddaten zu verringern.

Zur Erzeugung einer Kopie auf einem Drucker oder Kopierer, die identisch zum Original ist, ist es sehr wichtig, das Bild korrekt abzutasten bzw. einzuscannen. Derzeit wird die Kalibrierung von Abtastmodulen während des Herstellungsvorgangs durchgeführt. Die Richtigkeit der Abtastung ist durch die Vorrichtung beschränkt und wird festgelegt, wenn diese die Fabrik verlässt. Aufgrund unvermeidbarer Fehler beim Herstellungsvorgang, durch Transportbedingungen und Abweichungen der Vorrichtungen aufgrund unsachgemäßer Nutzung verändert sich die Genauigkeit der Vorrichtung jedoch, nachdem sie die Fabrik verlassen hat, und die Größe des abgetasteten Bildes und des Originals weichen voneinander ab. Auf diese Weise ist das vom Drucker oder Kopierer ausgegebene Bild verzerrt und es besteht eine Ungenauigkeit in der weiteren Datenverarbeitung. Wenn z. B. ein Scanner ein Bild mit einer Auflösung von 600 dpi einscannt und wenn die Länge des Bildes in der horizontalen Richtung 1 Zoll (2,54 cm) ist, sollte der Scanner 600 Pixel in der horizontalen Richtung erzeugen. Wenn jedoch eine Verzerrung vorhanden ist, kann der Scanner die 600 Pixel nicht korrekt erzeugen. Wenn das Bild beim Scannen vergrößert wird, liest der Scanner mehr als 600 Pixel, z. B. 625 Pixel. Ohne eine angemessene Kalibrierung wird ein Fehler in der weiteren Datenverarbeitung, beim Drucken oder Kopieren des Bildes auftreten. Wenn z. B. das gescannte Bild mit einer Auflösung von 600 dpi ausgedruckt wird, wird die Länge des Bildes in der horizontalen Richtung 1 × 625/600 Zoll werden, wodurch sich die Größe vom Originalbild unterscheidet.

Es gab viele Ansätze zu versuchen, die in dem Herstellungsvorgang gebildeten Verzerrungen zu lösen, d. h. Verzerrungen zu vermeiden, die gebildet werden, bevor das Produkt die Fabrik verlässt. Jedoch ist eine Ungenauigkeit aufgrund von Transportbedingungen und eine Abweichung der Scannereinrichtung aufgrund des unsachgemäßen Gebrauchs noch nicht korrigierbar.

Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Erfindung darauf ab, ein Bildscansystem und ein damit zusammenhängendes Verfahren zum Abtasten bzw. Scannen eines vorbestimmten Referenzdiagramms vorzusehen, welche die Größen eingescannter Bilder kalibrieren können.

Dies wird durch ein Bildscansystem gemäß Anspruch 5 erreicht. Die abhängigen Ansprüche betreffen entsprechende Weiterentwicklungen und Verbesserungen.

Wie aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung deutlicher erkennbar wird, umfasst das beanspruchte Bildscansystem zumindest ein Referenzdiagramm, das an einer Seite eines Gehäuses des Bildscansystems liegt. Durch Abtasten bzw. Einscannen des Referenzdiagramms kann das beanspruchte Bildscanystem einen Kalibrierungsparameter gemäß einer Anzahl von gescannten Pixel des Referenzdiagramms und einer erwarteten Anzahl von Pixel des Referenzdiagramms erzeugen, um eine Größe eines eingescannten Bildes gemäß dem Kalibrierungsparameter zu kalibrieren.

Im Folgenden wird die Erfindung weiter durch ein Beispiel erläutert, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen

1 eine schematische Darstellung eines Bildscansystems der vorliegenden Erfindung ist,

2 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Referenzdiagramms der vorliegenden Erfindung ist,

3 eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Referenzdiagramms der vorliegenden Erfindung ist,

4 eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels eine Referenzdiagramms der vorliegenden Erfindung ist, und

5 eine schematische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels eine Referenzdiagramms der vorliegenden Erfindung ist.

Es sei auf 1 Bezug genommen. 1 ist eine schematische Darstellung eines Bildscansystems 10 der vorliegenden Erfindung. 1 zeigt ein Gehäuse 12 des Bildscansystems 10, eine Dokumentenablage 14 und ein Abtastmodul 13 zum Abtasten bzw. Scannen eines Bildes, das auf der Dokumentenablage 14 abgelegt wird. 1 zeigt außerdem einen tatsächlichen Abtastbereich 15 der Dokumentenablage 14. Der Bereich des tatsächlichen Abtastbereichs 15 ist breiter als derjenige der sichtbaren Seite der Dokumentenablage 14. Zwei Referenzdiagramme 16, 17 liegen an einer Seite des Gehäuses 12, welche dem Abtastmodul 13 zugewandt ist, und nahe an den verschiedenen Kanten der Dokumentenablage, wobei die vertikale Richtung mit Y gekennzeichnet ist und die horizontale Richtung mit X bezeichnet ist. Die Referenzdiagramme 16 und 17 können tatsächlich vom Abtastmodul 13 gescannt werden. Jedoch sind die Referenzdiagramme 16 und 17 von außerhalb des Gehäuses 12 nicht zu sehen und sie haben auch keine Wirkung auf das Abtasten bzw. Einscannen eines Dokuments, das auf der Dokumentenablage 14 liegt. Die Referenzdiagramme 16 und 17 sind vorbestimmte Bilder. Die Anzahl der Pixel in der horizontalen und vertikalen Richtung bei einer bestimmten Auflösung ist vorgegeben und in einem Speicher des Bildscansystems 10 gespeichert. Wenn das Abtastmodul 13 das Referenzdiagramm 16 abtastet bzw. scannt und eine Anzahl von gescannten Pixel in der horizontalen und vertikalen Richtung erzeugt, vergleicht eine Logikeinheit im Bildscansystem 10 die Anzahl der gescannten Pixel und die vorgegebene Anzahl von Pixel, die im Speicher gespeichert ist, um einen Kalibrierungsparameter zu erzeugen, und kalibriert danach die Größen der eingescannten Dokumente gemäß dem Kalibrierungsparameter.

Es sei auf 2 Bezug genommen. 2 ist eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Referenzdiagramms 20 der vorliegenden Erfindung. Das Referenzdiagramm ist ein schwarzes oder dunkles Rechteck mit einem weißen oder hellen Hintergrund, wie in 2 gezeigt. Die Länge der langen Seite des Rechtecks ist X21 und die Länge der anderen Seite des Rechtecks ist Y22. Unter der Annahme, dass das Bildscansystem 10 eine Abtastkalibrierung durchführt, wenn die Auflösung auf 600 dpi festgelegt ist, ist die Anzahl der gescannten Pixel von X21 6100 und die Anzahl der gescannten Pixel von Y22 ist 310. Jedoch ist die erwartete Anzahl von Pixel von X21, die im Speicher des Bildscansystems 10 gespeichert ist, 6000 und die erwartete Anzahl von Pixel von Y22 ist 300. Das bedeutet, dass das Bild beim Abtasten vergrößert wurde. Im Kalibrierungsverfahren der vorliegenden Erfindung vergleicht die Logikeinheit die Anzahl der gescannten Pixel und die im Speicher gespeicherte, erwartete Anzahl von Pixel, um Kalibrierungsparameter zu erzeugen. Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist der horizontale Kalibrierungsparameter 6000/6100 und der vertikale Kalibrierungsparameter ist 300/310. Nachdem die Kalibrierungsparameter erzeugt wurden, wenn das Bildscansystem 10 ein Bild mit einer Auflösung von 600 dpi einscannt und 65000 Pixel in der horizontalen Richtung und 3500 Pixel in der vertikalen Richtung erzeugt, druckt das Bildscansystem 10 600016100 × 65000/600 Zoll in der horizontalen Richtung und 300/310 × 3500/600 Zoll in der vertikalen Richtung gemäß den Kalibrierungsparametern. Nach der Kalibrierung ist das gedruckte Bild identisch zum Originalbild. Im obigen Beispiel kann das Bildscansystem 10 ein Multifunktionsdrucker sein, der einen Speicher und eine Logikeinheit umfasst und sowohl ein Abtastmodul als auch ein Druckmodul verarbeitet, oder das Bildscansystem 10 kann auch ein System mit einem Scanner und einem Drucker sein.

Es sei auf 3 Bezug genommen. 3 ist eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Referenzdiagramms gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Referenzdiagramm 30 ist ein Satz aus zwei schwarzen oder dunklen Rechtecken, die um eine vorbestimmte Entfernung X31 durch einen weißen oder hellen Hintergrund getrennt sind, wie in 3 dargestellt. Unter der Annahme, dass das Bildscansystem 10 ein System mit einem Scanner und einem Computer ist und eine Abtastkalibrierung durchführt, wenn die Auflösung auf 300 dpi festgelegt ist, ist die Anzahl der gescannten Pixel von X31 2900. Die erwartete Anzahl von Pixel von X31, die im Speicher des Bildscansystems 10 gespeichert ist, ist jedoch 3000. Das bedeutet, dass das Bild beim Einscannen kleiner wurde. Im Scansystem der vorliegenden Erfindung vergleicht die Logikeinheit die Anzahl der gescannten Pixel und die erwartete Anzahl von Pixel, die im Speicher gespeichert ist, um einen horizontalen Kalibrierungsparameter 3000/2900 zu erzeugen. Nachdem der Kalibrierungsparameter erzeugt wurde, wenn das Bildscansystem 10 ein Bild mit einer Auflösung von 300 dpi einscannt und 68000 Pixel in der horizontalen Richtung erhält, kalibriert das Bildscansystem 10 das Bild gemäß dem horizontalen Kalibrierungsparameter und speichert die Länge in der horizontalen Richtung als 3000/2900 × 68000/300 Zoll. Wenn das Bildscansystem 10 das Bild ausdrucken soll, kann es die kalibrierten Daten durch eine Druckvorrichtung ausdrucken.

Es sei auf 4 Bezug genommen. 4 ist eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels des Referenzdiagramms der vorliegenden Erfindung. Das Referenzdiagramm 40 ist ein schwarzes oder dunkles Rechteck mit einem vorbestimmten weißen oder hellen Bild darauf. Wie in 4 dargestellt, gibt es in dem Referenzdiagramm 40 zwei Referenzlängen X41 und X42 in der horizontalen Richtung und eine Referenzlänge Y43 in der vertikalen Richtung. Wenn das Referenzdiagramm 40 zur Durchführung des beanspruchten Kalibrierungsverfahrens verwendet wird, können die oben beschriebenen Schritte befolgt werden, um den horizontalen Kalibrierungsparameter und den vertikalen Kalibrierungsparameter zu erzeugen. Außerdem kann der horizontale Kalibrierungsparameter aus den zwei Kalibrierungsparametern, die durch Vergleich der gescannten Pixel von X41 bzw. X42 und der erwarteten Anzahl von Pixel von X41 bzw. X42 erzeugt werden, oder unter Verwendung von beiden Parametern zur Überprüfung ausgewählt werden.

Die Logikeinheit in der vorliegenden Erfindung kann so konstruiert sein, dass sie einen X-Achsen-Kalibrierungsparameter und einen Y-Achsen-Kalibrierungsparameter gemäß der Anzahl der gescannten Pixel des Referenzdiagramms und der erwarteten Anzahl von Pixel in der Richtung der X-Achse bzw. in der Richtung der Y-Achse erzeugt. Das Bildscansystem kann die Größe der Bilder gemäß den Kalibrierungsparametern anpassen.

Es sei auf 5 Bezug genommen. 5 ist eine schematische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels eines Referenzdiagramms der vorliegenden Erfindung. Die Länge des Referenzdiagramms 50 ist X51 in der Richtung der X-Achse und Y52 in der Richtung der Y-Achse. Wenn das Bildscansystem 10 das Referenzdiagramm 50 zur Kalibrierung nutzt, kann es einen X-Achsen-Kalibrierungsparameter und einen Y-Achsen-Kalibrierungsparameter gemäß der Anzahl der gescannten Pixel und der erwarteten Anzahl der Pixel in der Richtung der X-Achse bzw. der Richtung der Y-Achse des Referenzdiagramms 50 erzeugen. Das Bildscansystem kann die Größe des Bildes in der Richtung der X-Achse und in der Richtung der Y-Achse gemäß dem X-Achsen-Kalibrierungsparameter und dem Y-Achsen-Kalibrierungsparameter anpassen. Das Bildscansystem 10 kann auch eine Anzeige umfassen, die das eingescannte Bild, eine X-Achsen-Proportionalskala und eine Y-Achsen-Proportionalskala anzeigt, um die Größe des Bildes sowohl in der Richtung der X-Achse als auch in der Richtung der Y-Achse darzustellen.

Das Bildscansystem der vorliegenden Erfindung kann ein Multifunktionsdrucker (MFP), ein Faxgerät, ein Kopierer, ein Drucker, ein Scanner oder ein Computer kombiniert mit zumindest einer der vorgenannten Vorrichtungen sein. Das Kalibrierungsverfahren kann automatisch durchgeführt werden, wenn das Bildscansystem eingeschaltet wird, oder es kann manuell vom Anwender gesteuert werden. Die vorliegende Erfindung vergleicht die Anzahl der gescannten Pixel des Referenzdiagramms mit der erwarteten Anzahl von Pixel des Referenzdiagramms, um einen Kalibrierungsparameter zu erzeugen. Der Kalibrierungsparameter wird verwendet, um die Größe der nachfolgend eingescannten Bilder sowohl in der horizontalen Richtung als auch in der vertikalen Richtung zu kalibrieren, so dass die Verzerrung der gescannten Bilder verringert werden kann. Das Referenzdiagramm ist an einer Kante eines tatsächlichen Abtastbereichs der Dokumentenablage angeordnet, so dass das Referenzdiagramm korrekt erfasst werden kann, aber das normale Einscannen nicht behindert. Es gibt Variationen in den Mustern des Referenzdiagramms, so lange eine exakte Identifikation der Länge in den Mustern vorgesehen ist. Ausführungsbeispiele der Referenzdiagramme sind in 2, 3 und 4 dargestellt. Auch die Identifizierung der Länge kann in dem Referenzdiagramm selbst, aber nicht in seinem Muster, vorgesehen sein, wie beim Referenzdiagramm, das in 5 gezeigt ist. Die erwartete Anzahl von Pixel im Referenzdiagramm kann im Speicher des Multifunktionsdruckers, des Faxgeräts, des Kopierers, des Druckers oder des Scanners gespeichert werden, oder sie kann in einem Speicher eines Computers gespeichert werden. Die Aufgabe, die Anzahl der gescannten Pixel und die erwartete Anzahl der Pixel zu vergleichen, um Kalibrierungsparameter zu erzeugen, kann von der Logikeinheit des MFP, des Faxgeräts, des Kopierers, des Druckers oder des Scanners oder von der Logikeinheit des Computers erledigt werden.

Im Gegensatz zum Stand der Technik kann das Kalibrierungsverfahren der vorliegenden Erfindung nach der Auslieferung von der Fabrik durchgeführt werden, wodurch das Einscannen der Bilder und die Verarbeitung der eingescannten Bilder genauer ist.

Die Fachleute auf dem Gebiet werden sicherlich feststellen, dass viele Modifikationen und Änderungen der Vorrichtung vorgenommen werden können, während die Lehre der Erfindung erhalten bleibt. Dementsprechend soll die obige Offenbarung so ausgelegt werden, dass sie nur durch Maß und Ziel der beigefügten Ansprüche eingeschränkt wird.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Kalibrieren der Größen von eingescannten Bildern, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch:

    (a) Einscannen eines Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50);

    (b) Erzeugen eines Kalibrierungsparameters gemäß einer Anzahl von gescannten Pixel des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) und einer erwarteten Anzahl von Pixel des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50);

    und

    (c) Kalibrieren einer Größe eines eingescannten Bildes gemäß dem Kalibrierungsparameter.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt (b) das Erzeugen eines horizontalen Kalibrierungsparameters und eines vertikalen Kalibrierungsparameters gemäß der eingescannten Anzahl von Pixel in einer horizontalen Richtung bzw. in einer vertikalen Richtung des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) und der erwarteten Anzahl von Pixel in der horizontalen Richtung bzw, in der vertikalen Richtung des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) umfasst.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt (c) zum Kalibrieren der Größe des eingescannten Bildes eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Größe des Bildes umfasst.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren von einer Bildscanvorrichtung durchgeführt wird und ferner eine automatische Durchführung der Schritte (a), (b) und (c) umfasst, wenn die Bildscanvorrichtung eingeschaltet wird.
  5. Bildscansystem (10), umfassend:

    ein Gehäuse (12) mit einer Dokumentenablage (14);

    ein Abtastmodul (13) zum Abtasten bzw. Einscannen eines Bildes, das auf die Dokumentenablage (14) gelegt wurde; und

    gekennzeichnet durch:

    zumindest ein Referenzdiagramm (16, 17, 20, 30, 40, 50), das an einer Seite des Gehäuses (12), die dem Abtastmodul (13) zugewandt ist, und nahe an einer Kante der Dokumentenablage (14) angeordnet ist; und

    eine Logikeinheit zum Erzeugen eines Kalibrierungsparameters gemäß einer Anzahl von gescannten Pixel des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) und einer erwarteten Anzahl von Pixel des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50).
  6. System (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzdiagramm (16, 17, 20, 30, 40, 50) an einer Kante eines tatsächlichen Abtastbereichs (15) der Dokumentenablage (14) liegt.
  7. System (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzdiagramm (20, 30) ein schwarzes oder dunkles Rechteck mit einem weißen oder hellen Hintergrund umfasst.
  8. System (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzdiagramm (30) einen Satz von zwei schwarzen. oder dunklen Rechtecken, die um einen vorbestimmten Abstand (X31) von einem weißen oder hellen Hintergrund getrennt sind, umfasst.
  9. System (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzdiagramm (40) ein schwarzes oder dunkles Rechteck mit einem weißen oder hellen Bild darauf umfasst.
  10. System (10) nach Anspruch 5, welches eine Vielzahl von Referenzdiagrammen (16, 17, 20, 30, 40, 50) umfasst.
  11. Bildscansystem (10), umfassend:

    ein Gehäuse (12) mit einer Dokumentenablage (14);

    ein Abtastmodul (13) zum Abtasten bzw. Einscannen eines Bildes, das auf die Dokumentenablage (14) gelegt wurde; und

    gekennzeichnet durch:

    zumindest ein Referenzdiagramm (16, 17, 20, 30, 40, 50), das an einer Seite des Gehäuses (12), die dem Abtastmodul (13) zugewandt ist, und nahe an einer Kante der Dokumentenablage (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) in einer Richtung der X-Achse L1 ist;

    und

    eine Logikeinheit zum Erzeugen eines X-Achsen-Kalibrierungsparameters zum Kalibrieren der Größen von eingescannten Bildern in der Richtung der X-Achse gemäß einer Anzahl von gescannten Pixel in der Richtung der X-Achse des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) und einer erwarteten Anzahl von Pixel in der Richtung der X-Achse des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50).
  12. System (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) in einer Richtung der Y-Achse L2 ist, wobei die Y-Achse senkrecht zur X-Achse ist, und die Logikeinheit einen Y-Achsen-Kalibrierungsparameter zum Kalibrieren der Größen von eingescannten Bildern in der Richtung der Y-Achse gemäß einer Anzahl von gescannten Pixel in der Richtung der Y-Achse des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) und einer erwarteten Anzahl von Pixel in der Richtung der Y-Achse des Referenzdiagramms (16, 17, 20, 30, 40, 50) erzeugen kann.
  13. System (10) nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Anzeige, die das eingescannte Bild und eine X-Achsen-Proportionalskala zum Darstellen der Größe des Bildes in der Richtung der X-Achse anzeigen kann.
  14. System (10) nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Anzeige, die das eingescannte Bild und eine Y-Achsen-Proportionalskala zum Darstellen der Größe des Bildes in der Richtung der Y-Achse anzeigen kann.
  15. System (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, das das Referenzdiagramm an einer Kante eines tatsächlichen Abtastbereichs der Dokumentenablage angeordnet ist.
  16. System (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzdiagramm (20, 30) ein schwarzes oder dunkles Rechteck mit einem weißen oder hellen Hintergrund umfasst.
  17. System (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzdiagramm (30) einen Satz von zwei schwarzen oder dunklen Rechtecken, die um einen vorbestimmten Abstand (X31) von einem weißen oder hellen Hintergrund getrennt sind, umfasst.
  18. System (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzdiagramm (40) ein schwarzes oder dunkles Rechteck mit einem weißen oder hellen Bild darauf umfasst.
  19. System (10) nach Anspruch 11, welches eine Vielzahl von Referenzdiagrammen (16, 17, 20, 30, 40, 50) umfasst.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com