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Dokumentenidentifikation DE69729414T2 02.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000827712
Titel Einrichtung zur Verhinderung von Flüssigkeitsspritzen
Anmelder Pentax Corp., Tokio/Tokyo, JP;
Ooshima, Kenjiro, Gifu, JP
Erfinder Ouchi, Teruo, Tokyo, JP;
Ooshima, Kenjiro, Gifu-shi, Gifu, JP
Vertreter Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69729414
Vertragsstaaten DE, DK, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.08.1997
EP-Aktenzeichen 971147426
EP-Offenlegungsdatum 11.03.1998
EP date of grant 09.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.06.2005
IPC-Hauptklasse A61B 1/12

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer, die das Verspritzen von Flüssigkeiten verhindert, zum Beispiel von übelriechenden Flüssigkeiten aus einer externen Öffnung, die an einem Bedienteil vorgesehen ist und in Verbindung mit einem Flüssigkeitskanal steht, der an einem Einführteil offen steht.

Im Allgemeinen verläuft bei einem Endoskop ein Instrumentenkanal durch das Einführteil, der dazu dient, Operationsinstrumente durchzuführen. Der vordere Endausgang dieses Instrumentenkanals steht am vorderen Ende des Einführteils offen, und der hintere Endeintritt dieses Kanals steht an dem Bedienteil offen.

Bei einem solchen Instrumentenkanal kann jedoch der Innendruck der Körperkavität dazu führen, dass Flüssigkeiten, zum Beispiel übelriechende Flüssigkeiten innerhalb der Körperkavität durch den Instrumentenkanal treten und aus der Austrittsöffnung entweichen, wodurch der Operateur und die Umgebung verunreinigt werden.

Um das Entweichen solcher Flüssigkeiten zu verhindern und zugleich das Einführen und Entfernen von Operationsinstrumenten in bzw. aus dem Instrumentenkanal zu ermöglichen, wird ein sogenannter Instrumentenstöpsel, der beispielsweise von einem mit Schlitzen versehenen Gummistöpsel gebildet ist, auf den Eintrittsöffnungsteil des Instrumentenkanals gesteckt.

Wird ein Operationsinstrument durch den Instrumentenstöpsel geführt, so wird jedoch der Schlitz des Gummiventils aufgespreizt, wodurch an den Endabschnitten des Schlitzes Lücken zwischen dem Gummistöpsel und der Außenumfangsfläche des Operationsinstrumentes entstehen und häufig innere Flüssigkeiten aus diesen Abschnitten austreten. Dieses Problem ist insbesondere bei einem Operationsinstrument schwerwiegend, das ein Spiralrohr als Hülle hat, da ein solches Operationsinstrument spiralförmige Lücken an seiner Außenumfangsfläche hat.

Auch bei einem Operationsinstrument, bei dem ein Bediendraht o. dgl. einziehbar durch eine Hülle geführt ist, besteht eine Lücke zwischen der Hülle und dem Bediendraht, so dass innere Flüssigkeiten durch diesen Abschnitt austreten können.

Obgleich das Saugsteuerventil und das Luft/Wassersteuerventil, die an dem Bedienteil angeordnet sind, mittels eines in diesen Komponenten sitzenden O-Rings abgedichtet sind, können übelriechende, aus der Körperkavität stammende Flüssigkeiten aus der Lecköffnung etc. des jeweiligen Steuerventils entweichen, wenn der O-Ring verschlissen oder beschädigt wird.

Treten Flüssigkeiten innerhalb der Körperkavität in oben beschriebener Weise aus der für das Operationsinstrument vorgesehenen Einführöffnung aus, so können die Flüssigkeiten auf die Umgebung und auf die Hände und das Gesicht des Operateurs spritzen, was zu einem äußerst unhygienischen Zustand führt. Jedoch ist es schwierig, einen solchen Austritt der Flüssigkeiten aus dem Inneren der Körperkavität vollständig zu verhindern.

Ein ähnliches Problem tritt auf, wenn eine Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung in Kombination mit dem Endoskop eingesetzt wird.

In vielen Fällen, in denen ein Endoskop einfach über den Anus eingeführt wird, um den Dickdarm oder den Dünndarm endoskopisch zu untersuchen, verhindert der sich unmittelbar vor dem Anus biegende S-förmige Darmabschnitt, dass das Endoskop tief eingeführt werden kann. Um dieser Schwierigkeit zu begegnen, wird üblicherweise eine als Gleitrohr bezeichnete Einführ-Führungsvorrichtung eingesetzt, um den S-förmigen Darm zu verkürzen und gerade zu richten.

87 zeigt ein Beispiel für ein solches Gleitrohr 90. Das Gleitrohr 90 ist ein rohrförmiges Objekt, das eine gewisse Flexibilität aufweist und eine Länge von etwa 40 cm hat. Das Gleitrohr ist in seiner Dicke so bemessen, dass es das Einführen des Einführteils eines Endoskops erlaubt, und ist mit dem proximalen Mundstück 91 versehen, das etwas dicker ausgebildet ist, um den vollständigen Eintritt in den Anus zu verhindern.

Innerhalb des proximalen Mundstücks 91 ist ein Schwammelement 93 angeordnet, das mit einem Schmiermittel imprägniert ist und in seiner Mitte einen Schlitz 92 hat. Das Einführteil des Endoskops ist so ausgebildet, dass es unter Aufspreizung des Schlitzabschnittes durch das Schwammelement 93 tritt.

88 zeigt, wie das Gleitrohr 90 eingesetzt wird, um das Einführteil 2 des Endoskops 1 über den Anus eines Patienten in den Dickdarm einzuführen.

Im Allgemeinen wird dabei das Gleitrohr 90 zunächst in einen Zustand gebracht, in dem der Darmabschnitt unter Verwendung des Einführteils 2 als Führung gerade gerichtet wird. Das Einführteil 2, das durch das Gleitrohr 90 eingeführt worden ist, wird dann durch wiederholtes Einschieben und Ziehen allmählich tiefer eingeschoben.

Um das Einführteil 2 in oben beschriebener Weise in den Dickdarm einzuführen, muss der Dickdarm bis zu einem gewissen Grad aufgeweitet werden, indem mittels eines in dem Endoskop vorgesehenen Luftfördersystems Luft in den Dickdarm geblasen wird. Auf diese Weise nimmt der Druck innerhalb des Dickdarms zu.

Dadurch bläst die Luft innerhalb des Dickdarms wie ein Flatus aus der Lücke zwischen Anus und Gleitrohr 90 oder aus der Lücke zwischen Gleitrohr 90 und Einführteil 2 heraus. Das Ausstoßen der Luft aus dem Darminneren ist unvermeidlich, da der Patient große Schmerzen verspüren würde, wenn die Luft zu diesem Zeitpunkt nicht aus dem Inneren des Dickdarms ausgestoßen werden würde.

Wird die Luft aus dem Anus herausgeblasen, so entweichen jedoch die Fäzes, die mit Lösen in einem Abführmittel etc. ähnlich einer Flüssigkeit geworden sind, zusammen mit der Luft. Mit Ausblasen der Luft öffnet sich der Schlitz 92 des Schwammelementes 93, wie in 89 gezeigt, und die Luft bläst augenblicklich aus diesem Abschnitt heraus. Dadurch kommt es häufig vor, dass die mit der Luft vermischten Fäzes über einen weiten Bereich zerstreut werden.

Mit Drücken und Ziehen des Einführteils 2 werden die mit dem Schmiermittel vermischten Fäzes von dem Schwammelement 93 auf den herausgezogenen Abschnitt übertragen und verunreinigen so die Hände des Operateurs. So werden auch die Hände des Operateurs mit Fäzes beschmutzt, wenn das Einführteil 2 mit Abschluss der Endoskopie aus dem Anus herausgezogen wird.

Für den Operateur selbst stellt dies in der Regel kein Problem dar, da er in solchen Fällen üblicherweise Gummihandschuhe trägt. Da der Operateur jedoch die Geräte mit seinen Händen (Handschuhen) berühren muss, die auf diese Weise vielfach mit Fäzes beschmutzt sind, werden auch die Geräte in der Umgebung beschmutzt.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

So ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Endoskop mit einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung anzugeben, durch die ein Verspritzen von in der Körperkavität vorhandenen Flüssigkeiten verhindert werden kann, selbst wenn letztere aus dem Bedienteil o. dgl. des Endoskops austreten, so dass eine endoskopische Behandlung in hygienischer Weise durchgeführt werden kann.

Um das oben genannte Ziel und/oder weitere Ziele zu erreichen, sieht die vorliegende Erfindung ein Endoskop mit einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 10 und 21 vor.

Das Endoskop legt eine externe Öffnung fest, die in Verbindung mit einer Körperkavität steht und durch die in der Körperkavität vorhandene Flüssigkeiten entweichen können. Die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung umfasst ein Halteelement und ein flexibles Flüssigkeitsabsorptionselement, das durch das Halteelement auf dem Endoskop montierbar ist. Das flexible Flüssigkeitsabsorptionselement bedeckt die externe Öffnung und absorbiert die entweichenden Flüssigkeiten.

Das Material des die übelriechende Flüssigkeit absorbierenden Elementes kann Mull, Schwamm, offenzelliges Material, wasserimprägnierbares, nicht gewebter Stoff oder wasserimprägnierbares Polymer mit hohem Molekulargewicht sein. Das Halteelement kann ein schnurähnliches Element sein, das durch einen Schnurkanal geführt ist, der in dem die übelriechende Flüssigkeit absorbierenden Element ausgebildet ist.

Das die übelriechende Flüssigkeit absorbierende Element kann außerdem so ausgebildet sein, dass es nicht nur die externe Öffnung, sondern auch einen Teil des Griffabschnittes des Bedienteils bedeckt. Die externe Öffnung kann ein Eintritt zum Einführen eines Operationsinstrumentes in den Instrumentenkanal oder eine Lecköffnung sein, die an dem Steuerventil ausgebildet ist, das dazu dient, Luft oder Wasser zu befördern oder eine Saugoperation durchzuführen.

Da bei der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein die übelriechende Flüssigkeit absorbierendes Element, das aus einem flexiblen, wasserabsorbierenden Material besteht, an einer Stelle angebracht wird, an der es von außen eine externe Öffnung bedeckt, die an dem Bedienteil so angeordnet ist, dass sie mit einem Flüssigkeitskanal in Verbindung steht, der an dem Einführteil des Endoskops offen steht, werden in der Körperkavität vorhandene übelriechende Flüssigkeiten absorbiert und ein Verspritzen dieser Flüssigkeiten verhindert, selbst wenn letztere aus der externen Öffnung des Bedienteils entweichen. Dadurch kann die Endoskopie in hygienischer Weise durchgeführt werden. Auch kann die Schutzvorrichtung gegen übelriechende Flüssigkeitsspritzer in einfacher Weise angebracht, abgenommen oder ersetzt werden, wann immer dies erforderlich ist.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Schutzvorrichtung gegen übelriechende Flüssigkeitsspritzer vorgesehen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein übelriechende Flüssigkeit absorbierendes Element, das aus einem flexiblen, wasserabsorbierenden Material besteht und dazu dient, den an der Spitze eines an dem Bedienteil eines Endoskops ausgebildeten Vorsprungs angeordneten Eintritt zum Einführen eines Operationsinstrumentes zu bedecken, in einer lösbar angebrachten Weise an dem Vorsprung gehalten ist.

An dem Instrumenteneintrittsteil kann lösbar ein Instrumentenstöpsel montiert sein, der im Allgemeinen geschlossen ist und sich mit Einführen des Operationsinstrumentes durch letzteres geöffnet wird. Durch diesen Instrumentenstöpsel kann verhindert werden, dass sich das die übelriechende Flüssigkeit absorbierende Element von dem Vorsprung löst.

Es kann auch ein Instrumentenstöpsel, der im Wesentlichen geschlossen ist und mit Einführen eines Operationsinstrumentes durch dieses geöffnet wird, lösbar an dem Instrumenteneintrittsteil montiert und ein Element als ein von dem Instrumentenstöpsel separates Element vorgesehen sein, das verhindert, dass sich das Flüssigkeitsabsorptionselement von dem Vorsprung löst.

Ferner kann in dem Flüssigkeitsabsorptionselement ein Loch ausgebildet sein, in das der Instrumenteneintrittsteil eingeführt wird, und an dem Instrumentenstöpsel oder dem vorstehend genannten separaten Element kann ein Pressteil zum Halten des Flüssigkeitsabsorptionselementes ausgebildet sein, wobei sich das Flüssigkeitsabsorptionselement in einer Sandwich-Anordnung zwischen dem Pressteil und dem Bedienteil oder Vorsprung befinden kann.

Da in diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein Flüssigkeitsabsorptionselement vorgesehen ist, das aus einem flexiblen, wasserabsorbierenden Material besteht und der Abdeckung der Instrumenteneintrittsöffnung eines Endoskops dient, wird verhindert, dass innerhalb der Körperkavität vorhandene übelriechende Flüssigkeiten aus der Instrumenteneintrittsöffnung nach außen spritzen, so dass die Endoskopie in hygienischer Weise durchgeführt werden kann. Auch kann das Einführteil etc. des Endoskops unmittelbar nach Abschluss der Endoskopie mit dem Flüssigkeitsabsorptionselement abgewischt werden.

Da ferner das Flüssigkeitsabsorptionselement lösbar an einem Vorsprung des Bedienteils gehalten ist, an dem die Instrumenteneintrittsöffnung angeordnet ist, kann das Flüssigkeitsabsorptionselement in einfacher Weise ausgetauscht etc. werden, wann immer dies erforderlich ist.

In einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine für ein Endoskop bestimmte Befestigung für eine Vorrichtung zum Schutz gegen Verschmutzung vorgesehen, die dazu dient, ein aus einem flexiblen, wasserabsorbierenden Material bestehendes Flüssigkeitsabsorptionselement anbringbar und lösbar in einem Zustand zu halten, in dem es die Außenfläche in der Nähe der Instrumenteneintrittsöffnung eines Endoskops bedeckt. Die Befestigung besteht aus einem elastischen Material und ist im Querschnitt hufeisenförmig. Im befestigten Zustand ist sie in Folge ihrer eigenen Elastizität von außen auf die Außenfläche des Endoskops geklemmt und hält das Flüssigkeitsabsorptionselement in einer Sandwich-Anordnung zwischen sich und der Außenfläche des Endoskops.

Ferner können zwei Flüssigkeitsabsorptionselemente, nämlich ein Flüssigkeitsabsorptionselement, das die Außenfläche oberhalb der Instrumenteneintrittsöffnung des Endoskops bedeckt, und ein Flüssigkeitsabsorptionselement, das die Außenfläche unterhalb der Instrumenteneintrittsöffnung bedeckt, in der Weise vorgesehen werden, dass sie separat voneinander mit unabhängigen Befestigungen gehalten sind.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement, das die Außenfläche oberhalb der Instrumenteneintrittsöffnung des Endoskops bedeckt, und das Flüssigkeitsabsorptionselement, das die Außenfläche unterhalb der Instrumenteneintrittsöffnung bedeckt, können auch mit ein und derselben Befestigung gehalten werden. In diesem Fall kann im mittleren Teil der Befestigung eine Öffnung vorgesehen sein, durch die die Instrumenteneintrittsöffnung des Endoskops geführt wird.

Ferner kann ein Fingerhakenvorsprung vorgesehen sein, der von der Außenfläche absteht, oder ein Fingerhakenvorsprung, der etwa in der Mitte liegend von der Außenfläche absteht, oder ein Fingerhakenvorsprung, der vom Rand der Außenfläche absteht.

Ferner kann der in axialer Richtung liegende Kantenabschnitt der Befestigung so geformt sein, dass er sich nach außen gerichtet aufweitet, oder der in axialer Richtung liegende Kantenabschnitt kann so geformt sein, dass er in Form eines Ohres teilweise absteht. Außerdem kann die Befestigung symmetrisch um die axiale Richtung und eine Richtung ausgebildet sein, die quer zur Achse ist.

In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann ein Flüssigkeitsabsorptionselement zum Absorbieren der aus der Instrumenteneintrittsöffnung entweichenden übelriechenden Flüssigkeiten leicht an der Außenwand eines Endoskops angebracht und von dieser abgenommen werden. So kann verhindert werden, dass innerhalb einer Körperkavität vorhandene übelriechende Flüssigkeiten während der Endoskopie aus der Instrumenteneintrittsöffnung spritzen, und das Absorptionselement kann mit Abschluss der Endoskopie einfach abgenommen werden, um gereinigt oder entsorgt zu werden. So ist eine sehr hygienische Endoskopie möglich.

Selbst wenn bei Beginn der Endoskopie irrtümlicherweise kein Flüssigkeitsabsorptionselement montiert ist, kann das Flüssigkeitsabsorptionselement jederzeit in einfacher Weise angebracht werden, falls dies erforderlich ist, ohne hierzu das in die Körperkavität eingeführte Einführteil herausziehen zu müssen. Erreicht die Verschmutzung des Flüssigkeitsabsorptionselementes unterdessen einen bestimmten Grad, so kann es einfach durch ein neues ersetzt werden.

Als anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine für ein Endoskop bestimmte Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung vorgesehen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Flüssigkeitsabsorptionselement, das aus einem flexiblen, wasserabsorbierenden Material besteht, lösbar so an dem Endoskop angebracht ist, dass es die obere und die untere Außenwand in der Nähe der Instrumenteneintrittsöffnung des Endoskops bedeckt, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement ein freies Ende hat, das so angeordnet werden kann, dass die Instrumenteneintrittsöffnung bedeckt oder freigelegt wird.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement kann aus zwei separaten Teilen bestehen, von denen einer die obere Wandfläche in der Nähe der Instrumenteneintrittsöffnung des Endoskops bedeckt, während der andere die untere Wandläche in der Nähe der Instrumenteneintrittsöffnung des Endoskops bedeckt. Das freie Ende ist an einem dieser Teile vorgesehen.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement kann auch als Ganzes einstückig sein. Der Bereich der Instrumenteneintrittsöffnung kann als Vorsprung ausgebildet sein, der von der Außenfläche absteht, und ein Loch, durch das dieser Vorsprung geführt ist, kann in dem Flüssigkeitsabsorptionselement ausgebildet sein.

Es kann auch ein separates Halteelement vorgesehen sein, um das Flüssigkeitsabsorptionselement lösbar und anbringbar an der Außenwand zu halten. Dieses Halteelement kann aus einem elastischen Material bestehen und im Querschnitt die Form eines teilweise ausgeschnittenen Rings haben. Das Flüssigkeitsabsorptionselement kann an der Außenwand befestigt werden, indem von außen auf esgedrückt wird.

In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden übelriechende Flüssigkeiten, die aus der Instrumenteneintrittsöffnung entweichen, von einem freien Ende eines Flüssigkeitsabsorptionselementes, das die Instrumenteneintrittsöffnung bedeckt, zunächst absorbiert und am Herausspritzen gehindert, wobei die Flüssigkeiten, die oberhalb des Bereichs der Instrumenteneintrittsöffnung herausspritzen oder -sickern, von dem oberen Abschnitt des Flüssigkeitsabsorptionselementes absorbiert werden, während die übelriechenden Flüssigkeiten, die nach unten rinnen, von dem unteren Abschnitt des Flüssigkeitsabsorptionselementes absorbiert werden. Dadurch wird verhindert, dass innerhalb der Körperkavität vorhandene übelriechende Flüssigkeiten aus der Instrumenteneintrittsöffnung herausspritzen, und die Endoskopie kann in hygienischer Weise durchgeführt werden.

Als anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung für ein Endoskop vorgesehen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Flüssigkeitsabsorptionselement, das aus einem wasserabsorbierenden Material besteht, so angeordnet ist, dass es einer Instrumentenstöpsel-Eintrittsöffnung zugewandt ist. Die Instrumentenstöpsel-Eintrittsöffnung ist an dem Eintrittsendabschnitt eines Instrumentenkanals derart angeordnet, dass sie im Wesentlichen geschlossen ist und durch ein eingeführtes Operationsinstrument geöffnet wird. Das wasserabsorbierende Material ist so angeordnet, dass das Operationsinstrument durch es hindurchgeführt werden kann, während es sich in engem Kontakt mit dem Inneren des Flüssigkeitsabsorptionselementes befindet. Das Flüssigkeitsabsorptionselement besteht beispielsweise aus einem durchgehend geschäumten Material (offenzelliges Material). Der Instrumentenstöpsel und ein Halteelement für das Flüssigkeitsabsorptionselement können lösbar aneinander montiert sein, oder der Instrumentenstöpsel und das Halteelement für das Flüssigkeitsabsorptionselement können als einstückige Einheit vorgesehen sein.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement kann in mehrere Stücke unterteilt sein, so dass das Operationsinstrument, das durch den Instrumentenstöpsel einzuführen ist, zwischen den Teilungsflächen des Flüssigkeitsabsorptionselementes hindurchgeführt wird und dabei die Teilungsflächen voneinander weg aufspreizt, oder das Flüssigkeitsabsorptionselement kann als einzelner Block ausgebildet sein, so dass das Operationsinstrument, das in den Instrumentenstöpsel einzuführen ist, durch das Flüssigkeitsabsorptionselement geführt wird und dabei das Flüssigkeitsabsorptionselement durchsticht.

Da in diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein Flüssigkeitsabsorptionselement, das aus einem wasserabsorbierenden Material besteht, so angeordnet ist, dass es der Eintrittsöffnung eines Instrumentenstöpsels, der an dem Eintrittsendabschnitt eines Instrumentenkanals angeordnet ist, derart zugewandt ist, dass ein Operationsinstrument durch das Flüssigkeitsabsorptionselement geführt werden kann und dabei in engem Kontakt mit dem Inneren des Flüssigkeitsabsorptionselementes bleibt, können innerhalb der Körperkavität vorhandene übelriechende Flüssigkeiten auch dann absorbiert werden, wenn sie aus dem Instrumentenstöpsel entweichen, wodurch ein Verspritzen verhindert wird und die Endoskopie in hygienischer Weise durchgeführt werden kann.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung und eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung anzugeben, welche die Verschmutzung der Umgebung mit Fäzes deutlich verringert, wenn ein Endoskop über den Anus in den Dickdarm eingeführt wird, so dass die Endoskopie in hygienischer Weise durchgeführt werden kann.

Dieses Ziel wird durch den Gegenstand nach Anspruch 26 erreicht.

Um das oben genannte Ziel und/oder andere Ziele zu erreichen, sieht die Erfindung als Ausführungsbeispiel eine für eine Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung bestimmte Befestigung für eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung vor. Die Befestigung hält ein wasserabsorbierendes Flüssigkeitsabsorptionselement anbringbar und lösbar in der Nähe des proximalen Abschnittes einer flexiblen, rohrförmigen Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung, die über den Anus in den Darm eingeführt wird, um das Einführteil eines Endoskops zu führen. Die Befestigung besteht aus einem elastischen Material und ist im Querschnitt hufeisenförmig. Die Befestigung wird in Folge ihrer eigenen Elastizität in der Weise festgehalten, dass sie von außen auf die Außenwand der Führungsvorrichtung geklemmt ist, während sie das Flüssigkeitsabsorptionselement in einer Sandwich-Anordnung zwischen sich und der Außenwand der Führungsvorrichtung hält.

Das Flüssigkeitsabsorptionsmaterial kann aus einem flexiblen Material bestehen und in Form eines mullähnlichen Elementes vorliegen. Außerdem kann an der Außenfläche ein Vorsprung abstehen, der als Fingerhaken dient. Dieser Fingerhakenvorsprung kann an einem mittleren Abschnitt der Außenfläche oder an einem Endabschnitt der Außenfläche abstehen.

Außerdem können an dem vorderen und dem hinteren Ende nach innen gerichtete Vorsprünge ausgebildet sein, um die Bewegung der Befestigung in axialer Richtung der Führungsvorrichtung einzuschränken, oder es können an der Führungvorrichtung Stufen ausgebildet sein, um die Bewegung der Befestigung in axialer Richtung der Führungsvorrichtung einzuschränken.

Da in diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein Flüssigkeitsabsorptionselement zum Absorbieren von übelriechenden Flüssigkeiten, die aus dem proximalen Abschnitt einer Führungsvorrichtung entweichen, in einfacher Weise an der Führungsvorrichtung angebracht oder von dieser abgenommen werden kann, kann verhindert werden, dass während der Endoskopie übelriechende, Fäzes enthaltende Flüssigkeiten aus dem proximalen Abschnitt der Führungsvorrichtung spritzen, und das Flüssigkeitsabsorptionselement kann nach Abschluss der Endoskopie schnell entfernt werden, um es zu reinigen oder zu entsorgen. Die Endoskopie kann so in äußerst hygienischer Weise durchgeführt werden.

Selbst wenn jemand vergisst, vor Beginn der Endoskopie das Flüssigkeitsabsorptionselement anzubringen, kann dieses noch immer in einfacher Weise angebracht werden, wann immer dies erforderlich ist, ohne hierzu das in die Körperkavität eingeführte Einführteil aus dem Körper ziehen zu müssen, und das Flüssigkeitsabsorptionselement kann in einfacher Weise durch ein neues ersetzt werden, wenn es während der Endoskopie zu stark verschmutzt wird.

Als anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine flexible, rohrähnliche Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung vorgesehen, die über den Anus in den Darm eingeführt wird, um das Einführteil eines Endoskops zu führen. Die Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung ist so angeordnet, dass ein Flüssigkeitsabsorptionselement mit wasserabsorbierenden Eigenschaften zur Absorption von übelriechenden Flüssigkeiten, die proximalseitig aus dem Fußabschnitt entweichen, lösbar in der Nähe des proximalen Abschnittes montiert ist.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement kann aus einem flexiblen Material bestehen und auf der Außenfläche des proximalen Abschnittes gehalten sein. Das Flüssigkeitsabsorptionselement kann ein mullartiges Element sein.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement kann auch an der Außenfläche des proximalen Abschnittes befestigt sein, indem es von außen durch ein elastisches Halteelement zusammengedrückt wird. Dieses Halteelement kann im Querschnitt C-förmig, U-förmig oder umgedreht U-förmig sein.

Da in diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein Flüssigkeitsabsorptionselement, das wasserabsorbierende Eigenschaften zur Absorption von übelriechenden Flüssigkeiten, die proximalseitig aus dem Fußabschnitt entweichen, versehen ist, lösbar an einem Abschnitt einer Führungsvorrichtung in der Nähe des proximalen Abschnittes angebracht ist, kann während der Endoskopie, in der ein Endoskop über den Anus in den Dickdarm eingeführt wird, die Verunreinigung der Umgebung durch Fäzes deutlich reduziert werden.

Die vorliegende Offenbarung betrifft Gegenstände, die in den folgenden japanischen Patentanmeldungen enthalten sind:

Nr. 8-223878 (eingereicht am 26. August 1997);

Nr. 8-223879 (eingereicht am 26. August 1996);

Nr. 8-223880 (eingereicht am 26. August 1996);

Nr. 8-260368 (eingereicht am 1. Oktober 1996);

Nr. 8-260369 (eingereicht am 1. Oktober 1996);

Nr. 9-029913 (eingereicht am 14. Februar 1997);

Nr. 9-029914 (eingereicht am 14. Februar 1997);

Nr. 9-040192 (eingereicht am 25. Februar 1997);

Nr. 9-041723 (eingereicht am 26. Februar 1997); und

Nr. 9-177893 (eingereicht am 3. Juli 1997).

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Seitenansicht, die den Zustand zeigt, in dem eine ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellende Schutzvorrichtung gegen übelriechende Flüssigkeitsspritzer an dem Bedienteil angebracht ist.

2 ist eine perspektivische Ansicht der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

3 ist eine Vorderteilansicht, die den Zustand zeigt, in dem ein Operationsinstrument zusammen mit der an dem Bedienteil angebrachten Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

4 ist eine Seitenansicht, die einen anderen Gebrauchszustand der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.

5 ist eine Vorderansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

6 ist eine Vorderansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß drittem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

7 ist eine Seitenansicht, die den Zustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß drittem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil angebracht ist.

8 ist eine Seitenansicht, die den Zustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß drittem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in anderer Weise an dem Bedienteil angebracht ist.

9 ist eine perspektivische Ansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

10 ist eine schematische, geschnittene Draufsicht, die den Zustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß viertem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil angebracht ist.

11 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht, die den Zustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil angebracht ist.

12 ist eine Seitenansicht, die den Zustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß fünftem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil angebracht ist.

13 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

14 ist eine perspektivische Ansicht der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß sechstem Ausführungsbeispiel.

15 ist ein Querschnitt längs der Linie 15-15 der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß sechstem Ausführungsbeispiel.

16 ist eine Seitenansicht, die einen anderen Gebrauchszustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß sechstem Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

17 ist eine Vorderansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem siebenten Ausführungsbeispiel.

18 ist eine perspektivische Ansicht des Halteelementes der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß siebentem Ausführungsbeispiel.

19 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß siebentem Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

20 ist eine Vorderansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem achten Ausführungsbeispiel.

21 ist eine Rückansicht der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß achtem Ausführungsbeispiel.

22 ist ein Querschnitt längs der Linie 22-22 der 20.

23 ist eine Seitenteilansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß achtem Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

24 ist eine Seitenansicht, die den Zustand zeigt, in dem ein Operationsinstrument zusammen mit der an dem Bedienteil angebrachten Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß achtem Ausführungsbeispiel verwendet wird.

25 ist eine Vorderansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel.

26 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung an dem Bedienteil angebracht ist.

27 ist eine Schnittansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine an dem Bedienteil montierte Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem zehnten Ausführungsbeispiel gezeigt ist.

28 ist eine perspektivische Ansicht der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß zehntem Ausführungsbeispiel.

29 ist eine perspektivische Ansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem elften Ausführungsbeispiel.

30 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß elftem Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil montiert ist.

31 ist eine Schnittansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem zwölften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil montiert ist.

32 ist eine Schnittansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem dreizehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil montiert ist.

33 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß dreizehntem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

34 ist eine geschnittene Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem vierzehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil montiert ist.

35 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem fünfzehnten Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

36 ist eine Vorderansicht der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß fünfzehntem Ausführungsbeispiel.

37 ist eine perspektivische Ansicht, die den ersten Gebrauchszustand der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß fünfzehntem Ausführungsbeispiel zeigt.

38 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem ein Operationsinstrument zusammen mit der an dem Bedienteil angebrachten Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß fünfzehntem Ausführungsbeispiel verwendet wird.

39 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem sechzehntem Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

40 ist eine perspektivische Ansicht, die den Gebrauchszustand der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß sechzehntem Ausführungsbeispiel zeigt.

41 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß sechzehntem Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

42 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem ein Operationsinstrument zusammen mit der an dem Bedienteil angebrachten Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß sechzehntem Ausführungsbeispiel verwendet wird.

43 ist eine Querschnittsansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem ein Operationsinstrument zusammen mit der an dem Bedienteil angebrachten Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß sechzehntem Ausführungsbeispiel verwendet wird.

44 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß sechzehntem Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

45 ist eine Vorderansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß siebzehntem Ausführungsbeispiel.

46 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß achtzehntem Ausführungsbeispiel an dem Bedienteil angebracht ist.

47 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem neunzehntem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil angebracht ist.

48 ist eine perspektivische Ansicht einer Befestigung in dem neunzehntem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

49 ist eine geschnittene Draufsicht eines Teils, an dem die Befestigung in dem neunzehntem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil montiert ist.

50 zeigt in einer geschnittenen Draufsicht einen Zustand, in dem die Befestigung in dem neunzehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auf den Bedienteil montiert wird.

51 zeigt in einer geschnittenen Draufsicht einen Zustand, in dem die Befestigung in dem neunzehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung von dem Bedienteil abgenommen wird.

52 ist eine Schnittansicht einer Befestigung in einem zwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

53 ist eine Schnittansicht einer Befestigung in einem einundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

54 zeigt in einer Seitenansicht die Verwendung einer Befestigung in einem zweiundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei die Befestigung an dem Bedienteil montiert ist.

55 ist eine perspektivische Ansicht der Befestigung in dem zweiundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

56 ist eine perspektivische Ansicht einer Befestigung in einem dreiundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

57 ist eine perspektivische Ansicht der Befestigung in einem vierundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

58 ist eine Vorderansicht der Befestigung in dem vierundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

59 ist eine Schnittansicht eines die Befestigung bildenden Materials in dem vierundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

60 zeigt in einer Seitenansicht die Verwendung einer Befestigung in einem fünfundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei die Befestigung an dem Bedienteil montiert ist.

61 ist eine perspektivische Ansicht der Befestigung in dem fünfundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

62 zeigt in einer Seitenansicht den Gebrauchszustand, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem sechsundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Bedienteil angebracht ist.

63 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem siebenundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Gleitrohr angebracht ist.

64 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 64-64 der 63.

65 ist eine Schnittansicht des Gleitrohrs.

66 ist eine teilweise vergrößerte, geschnittene Seitenansicht des Gleitrohrs.

67 ist eine schematische Ansicht, die den Gebrauchszustand des siebenundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.

68 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem achtundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Gleitrohr angebracht ist.

69 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 69-69 der 68.

70 ist eine Vorderansicht der Befestigung in dem achtundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

71 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem neunundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Gleitrohr angebracht ist.

72 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 72-72 der 71.

73 ist eine Vorderansicht der Befestigung in dem neunundzwanzigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

74 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem dreißigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Gleitrohr angebracht ist.

75 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 75-75 der 74.

76 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem einunddreißigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an dem Gleitrohr angebracht ist.

77 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 77-77 der 76.

78 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem zweiunddreißigsten Ausführungsbeispiel an dem Gleitrohr angebracht ist.

79 ist eine perspektivische Ansicht des Halterings in dem zweiunddreißigsten Ausführungsbeispiel.

80 ist eine abgewickelte Ansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem dreiunddreißigsten Ausführungsbeispiel.

81 ist eine Seitenansicht, die den Gebrauchszustand zeigt, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß dreiunddreißigstem Ausführungsbeispiel an dem Gleitrohr angebracht ist.

82 zeigt einen Längsschnitt einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem vierunddreißigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

83 ist eine perspektivische Ansicht eines Flüssigkeitsabsorptionselementes in dem vierunddreißigstem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

84 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Bedienteils des Endoskops in dem vierunddreißigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

85 ist eine Längsschnittansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem fünfunddreißigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

86 ist eine Längsschnittansicht einer Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung gemäß einem sechsunddreißigsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

87 ist eine geschnittene Seitenansicht eines Beispiels des Gleitrohres.

88 ist eine perspektivische Ansicht, die den Gebrauchszustand des Gleitrohres zeigt.

89 ist eine perspektivische Ansicht, die zeigt, wie Luft und übelriechende Flüssigkeiten aus dem Schwammelement des Gleitrohres entweichen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

Die Ausführungsbeispiele nach den 13 bis 30, 35 bis 46 und 78 bis 81 sind nicht Teil der Erfindung, dienen jedoch dem Verständnis der Erfindung.

In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein Bedienteil eines Endoskops. Ein Einführteil 2, das in die Körperkavität einzuführen ist, ist mit dem unteren Endabschnitt dieses Bedienteils 1 verbunden.

Ein am vorderen Ende offenstehender Instrumentenkanal 4 verläuft über die gesamte Länge durch den Einführteil 2. Das Basisende des Instrumentenkanals 4 ist in Verbindung mit einer Eintrittsöffnung 5 zum Einführen eines Operationsinstrumentes, die an der Spitze eines Vorsprungs 3 offen steht, der vom unteren Endabschnitt des Bedienteils 1 schräg nach oben absteht.

Innerhalb des Vorsprungs 3 ist ein Instrumentenstöpsel 6 an die Innenseite der Instrumenteneintrittsöffnung 5 angrenzend angeordnet, die im Allgemeinen geschlossen ist, jedoch erzwungen geöffnet wird, wenn ein Operationsinstrument über die Instrumenteneintrittsöffnung 5 in den Instrumentenkanal 4 eingeführt wird.

An der oberen Hälfte des Bedienteils 1 sind ein Luft/Wassersteuerventil 7 und ein Saugsteuerventil 8 an der Vorderfläche angeordnet. Ein Krümmungsknopf 9 zur Ferneinstellung der Biegung eines gekrümmten Teils (nicht gezeigt), der nahe dem vorderen Ende des Einführteils 2 ausgebildet ist, ist an der Seitenfläche angeordnet. Ein Griffteil 1a ist zwischen diesem Abschnitt und dem unteren Endabschnitt des Bedienteils 1 ausgebildet.

Ein Luftzuführrohr und ein Wasserzuführrohr, die am vorderen Ende des Einführteils 2 offen stehen, sind mit dem Luft/Wassersteuerventil 7 verbunden, jedoch nicht dargestellt. Das Saugsteuerventil 8 ist mit dem Instrumentenkanal 4 am unteren Ende des Bedienteils 1 verbunden, wobei der Instrumentenkanal 4 auch als Saugkanal dient.

Das Bezugszeichen 201 bezeichnet eine für das Endoskop bestimmte Schutzvorrichtung gegen übelriechende Flüssigkeitsspritzer. Wie in 2 gezeigt, sind mehrere Schichten aus wasserabsorbierendem Material, zum Beispiel aus flexiblem Mull, übereinander gelegt und zu einem die übelriechende Flüssigkeit absorbierenden Element 211 zusammengefaltet. Ein Halteelement 221, das beispielsweise aus einem Gummiband etc. besteht, greift in den zusammengefalteten Teil des Absorptionselementes 211.

In diesem Ausführungsbeispiel ist das Flüssigkeitsabsorptionselement 211 parallel zu der Faltlinie nahe dem gefalteten Teil zusammengenäht, so dass ein Durchgangsloch 231 gebildet ist, durch das das Halteelement 221 treten kann. Das Bezugszeichen 241 bezeichnet die Naht.

Statt ein solches Durchgangsloch 231 auszubilden, kann das Flüssigkeitsabsorptionselement 211 auch einfach gefaltet werden. Jedoch erleichtert das Durchgangsloch 231 das Anbringen/Lösen der Schutzvorrichtung 201 an bzw. von dem Bedienteil 1, da das Halteelement 221 stabil an dem Flüssigkeitsabsorptionselement 211 angebracht ist.

Die so ausgebildete Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 201 wird befestigt, indem das Einführteil 2 des Endoskops durch das Halteelement 221 geführt und mittels des Halteelementes 221 an einen unteren Endabschnitt des Bedienteils 1 gebunden wird, wie in 1 gezeigt ist. Der Durchmesser des Halteelementes 221 wird entsprechend der Dicke des Bedienteils 1 eingestellt.

In diesem Ausführungsbeispiel wird das Halteelement 221 an einer Stelle oberhalb des Vorsprungs 3 befestigt, so dass das Flüssigkeitsabsorptionselement 21 von oben die Außenfläche der Instrumenteneintrittsöffnung 5 bedeckt.

In diesem Zustand kann das Flüssigkeitsabsorptionselement 211 gehalten werden, indem mit dem kleinen Finger der Hand des Operateurs, die das Griffteil 1a wie in 1 gezeigt greift, leicht auf das Flüssigkeitsabsorptionselement 211 gedrückt wird. Selbst wenn in der Körperkavität vorhandene, durch den Instrumentenkanal 4 tretende übelriechende Flüssigkeiten aus der Instrumenteneintrittsöffnung 5 nach außen entweichen, werden diese Flüssigkeiten durch das Flüssigkeitsabsorptionselement 211 absorbiert, so dass sie nicht verspritzt werden oder auf die Hände oder das Gesicht des Operateurs gelangen.

Wird ein Operationsinstrument über die Instrumenteneintrittsöffnung 5 durch den Instrumentenkanal 4 eingeführt, so kann ein Verspritzen übelriechender Flüssigkeiten verhindert werden, indem die Außenfläche des Operationsinstrumentes 100 mit dem Flüssigkeitsabsorptionselement 211 umgeben wird, wie in 3 gezeigt ist.

Indem das Griffteil 1a des Bedienteils 1 mit einer Hälfte des Flüssigkeitsabsorptionselementes 211 bedeckt und das Flüssigkeitsabsorptionselement 211 mit der Hand, die das Griffteil wie in 4 gezeigt hält, greift, kann verhindert werden, dass die übelriechenden Flüssigkeiten auf die Hand fließen, kann der Bedienteil ohne Abrutschen sicher gehalten werden und kann das Flüssigkeitsabsorptionselement 211 stabil gehalten werden.

Wie in 5 gezeigt, ist das Material des Flüssigkeitsabsorptionselementes nicht auf Mull beschränkt. So kann eine große Vielfalt an flexiblen, wasserabsorbierenden Materialien wie Schwamm, offenzelliges Material, wasserimprägnierbares, nicht gewebtes Gewebe, wasserimprägnierbares Polymer mit hohem Molekulargewicht etc. verwendet werden (211, 5). Anstelle der Naht (242) kann zur Ausbildung des Durchgangslochs 232 auch eine Lösungsmittelverklebung etc. verwendet werden.

Als Halteelement kann beispielsweise ein schnurähnliches End-zu-End-Element verwendet werden, wie in 6 gezeigt ist, an dessen beiden Enden eine „schwedische" Befestigung oder eine Klettbefestigung (sogenanntes Velcro-Band [Warenzeichen]) 223a etc. vorgesehen sein kann, so dass die beiden Endabschnitte miteinander in Eingriff gebracht werden können.

7 zeigt das in 6 dargestellte Ausführungsbeispiel im Gebrauch. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Schutzvorrichtung 203 noch leichter von dem Bedienteil 1 gelöst und an diesem angebracht werden, als dies bei Verwendung eines Gummibandes der Fall ist. Wie in 8 gezeigt, kann das Halteelement 223 auch an einer Stelle unterhalb des Vorsprungs 3 befestigt werden, so das Absorptionselement die Außenfläche der Instrumenteneintrittsöffnung 5 von unten her bedeckt.

Da der Endabschnitt 213a des Flüssigkeitsabsorptionselementes 213 in Folge der Schwerkraft an eine Stelle abgesenkt wird, an der es die Fläche der Instrumenteneintrittsöffnung 5 bedeckt, kann ein Herausspritzen übelriechender Flüssigkeit aus der Instrumenteneintrittsöffnung 5 sicher verhindert werden.

Die 9 und 10 zeigen ein Ausführungsbeispiel, in dem Halteringe 224b an den Enden des Halteelementes 224 ausgebildet sind. Die an beiden Enden ausgebildeten Halteringe 224b sind an dem Vorsprung 3 eingehakt und gehalten, wenn das Halteelement 224 um den unteren Endabschnitt des Bedienteils 1 herumgewickelt ist. Das Anbringen und Lösen der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 204 an bzw. von dem Bedienteil 1 ist so erleichtert. Vorzugsweise wird für das Halteelement 224 ein elastisches Material verwendet.

Die 11 und 12 zeigen ein Ausführungsbeispiel, in dem die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 205 so an der oberen Hälfte des Bedienteils 1 angebracht ist, dass die Außenflächen des Luft/Wassersteuerventils 7 und des Saugsteuerventils 8 von dem Flüssigkeitsabsorptionselement 215 bedeckt sind.

In diesem Fall kann die übelriechende Flüssigkeit, die beispielsweise aus einer an dem Luft/Wassersteuerventil 7 oder dem Saugsteuerventil 8 ausgebildeten Lecköffnung spritzt, auch dann absorbiert werden, wenn beispielsweise die auf den Ventilen 7 und 8 sitzenden O-Ringe beschädigt werden.

Die 13 bis 16 zeigen ein Ausführungsbeispiel, in dem ein druckempfindlicher Klebstoff als Halteelement eingesetzt wird. Ähnlich wie in den vorherigen Ausführungsbeispielen wird ein Flüssigkeitsabsorptionselement 216 ausgebildet, indem mehrere Lagen aus wasserabsorbierendem Material, z. B. flexiblem Mull, zusammengefaltet und übereinandergelegt werden. Der zentrale Teil dieses Flüssigkeitsabsorptionselementes 216 wird mit einem Faden zusammengenäht, um zu verhindern, dass er sich auffächert.

Nach 15, die einen Querschnitt längs des Fadenabschnittes (246) zeigt, haftet ein Halteelement 1226, das dazu dient, die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 206 an dem Bedienteil 1 zu halten, und das aus einem druckempfindlichen Haftmaterial, z. B. einem beidseitig beschichteten Haftband besteht, auf der Oberfläche des Flüssigkeitsabsorptionselementes 216 entlang dem Abschnitt, der mit dem Faden 246 zusammengenäht ist.

Wie in 15 gezeigt, ist eine Schutzlage 256, die sich leicht von dem doppelseitig beschichteten Haftband 1226 abziehen läßt, an der Oberfläche des Haftbandes 1226 an der Seite angebracht, die auf das Bedienteil 1 zu haften ist. Diese Schutzlage 256 ist unmittelbar vor dem Anbringen des Haftbandes 1226 auf dem Bedienteil 1 abzuziehen.

Im Gebrauch wird die Schutzlage 256 entfernt und anschließend das Halteelement 1226 auf die vordere Außenfläche unmittelbar oberhalb des Vorsprungs 3 des Bedienteils 1 geklebt, so dass der Abschnitt der Instrumenteneintrittsöffnung (5) mit einer Hälfte des Flüssigkeitsabsorptionselementes 216 bedeckt ist, wie in 13 gezeigt ist.

Wie in 16 gezeigt, kann das Flüssigkeitsabsorptionselement 216 so angeordnet werden, dass seine beiden Hälften die Instrumenteneintrittsöffnung 5 von beiden Seiten her bedecken. In diesem Fall kann das Flüssigkeitsabsorptionselement 216 gehalten werden, indem der Operateur mit dem kleinen Finger seiner das Griffteil 1a haltenden Hand leicht auf das Flüssigkeitsabsorptionselement drückt, wodurch die Absorption von übelriechender Flüssigkeit, die aus der Instrumenteneintrittsöffnung 5 leckt, verstärkt werden kann.

Die 17 und 18 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, in dem ein einseitig beschichtetes Haftband als Halteelement verwendet wird. Das Halteelement 1227 dieses Ausführungsbeispiels ist vor dem Gebrauch so gefaltet, wie dies in 18 gezeigt ist.

Im Gebrauch wird der an der Spitze ausgebildete nicht haftende Streifenteil 267 nach außen gezogen, um das Halteelement 1227 in die Länge zu ziehen, so dass es auf die Außenfläche des Bedienteils 1 geklebt werden kann, wie in 19 gezeigt ist.

Obgleich in 19 eine Hälfte des Flüssigkeitsabsorptionselementes 217 entlang dem Griffteil 1a des Bedienteils 1 gelegt und zusammen mit diesem gehalten ist, kann die Instrumenteneintrittsöffnung 5 natürlich auch von beiden Seiten her mit den Hälften des Flüssigkeitsabsorptionselementes 217 bedeckt werden.

Die 20 bis 24 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel. Nach 22, die einen Schnitt längs der Linie 22-22 der 20 zeigt, hat ein wasserabsorbierender Stoff (oder Faserflies) 218a, der als Flüssigkeitsabsorptionselement dient, in seinem Inneren eine Substanz 218b (z. B. ein wasserimprägnierbares Polymer mit hohem Molekulargewicht), deren wasserabsorbierende Eigenschaften stärker als die des Stoffs 218a sind. Wie in 21 gezeigt, ist die Rückfläche des Stoffs 218a mit einem wasserfesten Stoff (oder Papier) 288 versehen.

Wie in 20 gezeigt, hat der Stoff 218a ein doppelseitig beschichtetes Haftband als Halteelement 1228, das auf seine Vorderfläche geklebt ist. Im Gebrauch ist das Halteelement auf die Außenfläche eines Abschnitts des Bedienteils 1 unmittelbar oberhalb des Vorsprungs 3 geklebt, wie in 23 gezeigt ist.

Wie in 23 gezeigt, ermöglicht dieses Ausführungsbeispiel so, die Instrumenteneintrittsöffnung 5 mit dem Flüssigkeitsabsorptionselement 218 zu bedecken. Im Gebrauch des Operationsinstrumentes kann dieses, das in die Instrumenteneintrittsöffnung eingeführt wird, von oben her mit dem Flüssigkeitsabsorptionselement 218 bedeckt werden, wie in 24 gezeigt ist.

Die 25 und 26 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, in dem ein Loch, das geeignet ist, mit dem Vorsprung 3 des Bedienteils 1 in Eingriff zu kommen, in das Flüssigkeitsabsorptionselement 219 gebohrt, um als Halteelement 2229 zu dienen. 25 ist eine Vorderansicht der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 209, und 26 zeigt den Gebrauchszustand, in dem der Vorsprung 3 durch das Loch 2229 geführt ist. Wie aus diesem Ausführungsbeispiel deutlich wird, kann als Halteelement ein beliebiges Mittel verwendet werden, sofern dieses in der Lage ist, das Flüssigkeitsabsorptionselement auf dem Bedienteil 1 zu halten.

Ist das Loch 222, das ausgebildet ist, in Eingriff mit dem Vorsprung 3 des Bedienteils 1 zu kommen, in dem Flüssigkeitsabsorptionselement ausgebildet, so sind folgende Anordnungen als zusätzliche Mittel denkbar, um die Schutzvorrichtung noch fester auf dem Bedienteil 1 zu halten.

Wie in 27 gezeigt, ist ein elastischer Instrumentenstöpsel 32210 aus Gummi lösbar an der Endhälfte eines Einsetz-Mundstücks 10 montiert. Ein flanschähnlicher, gestufter Abschnitt 10a ist an dem vorstehenden Endabschnitt des Einsetz-Mundstücks 10 ausgebildet. Ein Eingriffsloch 32210b, das in seiner Form diesem gestuften Abschnitt 10a angepasst ist, ist in dem Instrumentenstöpsel 32210 ausgebildet.

Wird der Instrumentenstöpsel 32210 unter Anwendung einer etwas stärkeren Kraft gegen das Einsetz-Mundstück 10 gedrückt, so dass das Einsetz-Mundstück 10 in das Eingriffsloch 32210b des Instrumentenstöpsels 32210 eingepasst wird, so verformt sich der Instrumentenstöpsel 32210 elastisch und deckt das Einsetz-Mundstück 10 ab, so dass der Instrumentenstöpsel 32210 stabil an dem Einsetz-Mundstück 10 angebracht wird, wobei der gestufte Abschnitt an dessen Spitze verhindert, dass sich der Instrumentenstöpsel 32210 löst, wie in 27 gezeigt ist. Wird der Instrumentenstöpsel 32210 beispielsweise mit den Fingerspitzen zusammengequetscht und eine etwas stärkere Drehkraft auf ihn ausgeübt, so kann der Instrumentenstöpsel 32210 unter elastischer Verformung von dem Einsetz-Mundstück 10 abgenommen werden.

Ist der Instrumentenstöpsel 32210 an dem Einsetz-Mundstück 10 angebracht, so passt der zentrale Abschnitt des Instrumentenstöpsels 32210 nach unten drückend in das Innere der Öffnung des Einsetz-Mundstücks 10 (mit anderen Worten in das Innere der Instrumenteneintrittsöffnung 5), wodurch die Instrumenteneintrittsöffnung 5 abgedichtet wird.

Ein im Allgemeinen geschlossener Schlitz 12 ist an dem zentralen Abschnitt des Instrumentenstöpsels 32210 ausgebildet. Der Schlitz 12 ist am Boden eines spitz zulaufenden, nach außen allmählich aufweitenden Lochs ausgebildet, und der äußere Endabschnitt dieses spitz zulaufenden Lochs dient als Instrumenteneintrittsöffnung 15 des Instrumentenstöpsels 32210. Nicht gezeigte Operationsinstrumente werden durch den Schlitz 12 geführt, wenn sie über dieses spitz zulaufende Loch eingeführt werden.

Mit Einführen eines Operationsinstrumentes verformt sich der Schlitz 12 elastisch und weitet sich auf. Die Spitze des Operationsinstrumentes wird so in das Innere des Instrumentenkanals 4 geschoben und aus einer nicht gezeigten, am vorderen Ende angeordneten Austrittsöffnung zu dem betroffenen Körperteil hin ausgefahren.

Wie in 28 gezeigt, umfassst die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2010 ein Flüssigkeitsabsorptionselement 2110 aus einem wasserabsorbierenden Material, z. B. flexiblem Mull, einem wasserimprägnierbaren Polymer mit hohem Molekulargewicht, hydrophilem, nicht gewebtem Stoff etc., das in seinem zentralen Abschnitt ein Montageloch 22210 hat, dessen Durchmesser es ermöglicht, das Einsetz-Mundstück 10 locker einzuführen. Zur Verwendung des Endoskops wird das Einsetz-Mundstück 10 in das Montageloch 22210 eingeführt und anschließend der Instrumentenstöpsel 32210 an der Spitze des Einsetz-Mundstücks 10 angebracht, wie in 27 gezeigt ist.

Da der Instrumentenstöpsel 32210 an dem Einsetz-Mundstück 10 nach Art einer Kappe montiert ist, ist die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2010 festgehalten und sicher daran gehindert, von dem Einsetz-Mundstück 10 gelöst zu werden.

Vom Bodenabschnitt des Instrumentenstöpsels 32210 steht ein Flansch 32210a ab, der dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2110 so zugewandt ist, dass er das Flüssigkeitsabsorptionselement 2110 über einen weiten Bereich stabil hält.

Um die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2010 von dem Bedienteil 1 zu entfernen, wird einfach der Instrumentenstöpsel 32210 von dem Einsetz-Mundstück 10 entfernt. Die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2010 kann so sicher und stabil an dem Bedienteil 1 montiert und auch einfach von dem Bedienteil 1 gelöst werden.

Bei an dem Einsetz-Mundstück 10 montierter Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2010 ist eine Hälfte des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2110 nach Art einer Kehrtwende zurückgefaltet und bedeckt so den auf die Instrumenteneintrittsöffnung 15 bezogenen Teil des Instrumentenstöpsels 32210.

Die 29 und 30 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel, in dem ein Montageloch 22211 nicht in der Mitte des Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtunges 2111, sondern ähnlich wie in dem in den 25 und 26 gezeigten Ausführungsbeispiel seitlich versetzt angeordnet ist. Das Montageloch 22211 wird mit dem Vorsprung 3 des Bedienteils 1 in Eingriff gebracht, und anschließend wird der Instrumentenstöpsel 32211 über dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2111 nach Art eines Verschlusses an dem Vorsprung 3 montiert. Die Längsseite des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2111 wird dabei so angeordnet, dass sie von oben her die Instrumenteneintrittsöffnung 15 des Instrumentenstöpsels 32211 bedeckt.

Sollte die Abdeckung der Instrumenteneintrittsöffnung 15 durch die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2011 ein Hindernis darstellen, so kann das Flüssigkeitsabsorptionselement 2111 zusammen mit dem Griffteil 1a des Bedienteils 1 ergriffen werden, wie dies in 30 gestrichelt dargestellt ist.

31 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem der Flansch 32212a des Instrumentenstöpsels 32212, der das Flüssigkeitsabsorptionselement 2112 nach unten drückend festhält, so groß ausgebildet ist, dass die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2012 noch fester gehalten ist.

Die 32 und 33 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem an dem Instrumentenstöpsel 32213, der an der Spitze des Vorsprungs 3 an dem Einsetz-Mundstück 10 montiert ist, ein Teil 32213c nach Art eines Alligatorschwanzes ausgebildet ist und in dem das Flüssigkeitsabsorptionselement 2113 dadurch gehalten ist, dass es zwischen diesen Schwanzteil 32213c und die Oberfläche des Bedienteils 1 geklemmt ist. In diesem Fall besteht keine Notwendigkeit, in dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2113 ein Montageloch auszubilden, wie 33 zeigt.

34 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem in dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2114 ein Montageloch 22214 ausgebildet ist. Dieses Montageloch 22214 steht in Eingriff mit dem Vorsprung 3 des Bedienteils 1. Das Flüssigkeitsabsorptionselement 2114 ist von einem Andruckelement 42214, das ein von dem Instrumentenstöpsel 11 getrenntes Element darstellt, festgehalten und über dem Absorptionselement 2114 montiert.

Das Andruckelement 42214 besteht aus einem elastischen Gummi und kann elastisch verformt und so leicht an einem Flanschteil 18, der von dem Vorsprung 3 absteht, angebracht und von diesem gelöst werden, ohne von dem Instrumentenstöpsel 1 entfernt werden zu müssen. Die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2014 kann so sogar während der Endoskopie leicht ausgetauscht werden.

Die 35 und 36 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel. Wie in 36 gezeigt, ist ein rechteckiges, lagenförmiges Flüssigkeitsabsorptionselement 2115 durch Falten und Übereinanderlegen mehrerer aus einem wasserabsorbierenden Material, z. B. flexiblem Mull, bestehenden Lagen gebildet. Eine druckempfindliche Haftfläche 12215 ist in der Nähe einer der kurzen Seiten des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2115 ausgebildet.

Die druckempfindliche Fläche 12215 erfährt unter normalen Umgebungsbedingungen kaum eine Verschlechterung und wird unter Druckanwendung auf die Oberfläche geklebt, auf der sie angebracht werden soll. Dabei ist die Haftkraft auf einer Kunststoff- oder Metalloberfläche etc. nicht besonders stark, so dass die druckempfindliche Haftfläche 12215 unter Anwendung einer etwas stärkeren Kraft wieder abgenommen werden kann.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement 2115 ist auf beiden Seiten der druckempfindlichen Haftfläche mittels einer Maschine vernäht. Das Bezugszeichen 2415 bezeichnet die mittels der Maschine vernähte Naht. Das Material des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2115 ist nicht auf Mull beschränkt. So kann eine Vielfalt an flexiblen, wasserabsorbierenden Materialien verwendet werden, z. B. Schwamm, Faserflies, ein wasserimprägnierbares Polymer mit einem hohen Molekulargewicht oder ein offenzelliges Material wie PVA-Schwamm etc.

Die in oben beschriebener Weise hergestellte Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2015 wird an dem Bedienteil 1 angebracht, indem die druckempfindliche Haftfläche 12215 gegen das untere Ende der Außenfläche des Vorsprungs 3 gedrückt und auf dieses geklebt wird.

37 zeigt die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2015 in diesem Zustand in Alleinstellung. Der auf die druckempfindliche Haftfläche (12215) bezogene Abschnitt bildet eine O-Form, die sich über nahezu die Hälfte des Umfangs der Außenfläche des Vorsprungs 3 erstreckt, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement 2115 nach oben orientiert ist.

Wie in 35 gezeigt, ist das Flüssigkeitsabsorptionselement 2115 so angeordnet, dass es die Instrumenteneintrittsöffnung 5 im Bereich der Spitze des Vorsprungs 3 bedeckt.

Soll ein Operationsinstrument in den Instrumentenkanal 4 eingeführt werden, so wird das Flüssigkeitsabsorptionselement 2115, das die Instrumenteneintrittsöffnung 5 bedeckt, in eine etwas offene U-Form gebracht, wie in 38 gezeigt ist, und das Operationsinstrument 100 über die Instrumenteneintrittsöffnung 5 in den Instrumentenkanal 4 eingeführt.

39 zeigt den Fall, in dem das Flüssigkeitsabsorptionselement 2116 in seiner Breite vergrößert und die druckempfindliche Haftfläche 12216 auf einen Bereich geklebt ist, der sich von der Außenfläche des Vorsprungs 3 bis zur Außenfläche der Basisseite des Bedienteils 1 erstreckt. In diesem Fall kann Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2016 noch stabiler aufgeklebt werden. 40 zeigt die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung in diesem Zustand in Alleinstellung.

41 zeigt den Fall, in dem das Flüssigkeitsabsorptionselement 2116 über den gesamten Umfang der Außenfläche des Vorsprungs 3 angebracht ist. Da in diesem Fall die druckempfindliche Haftfläche 12216 nach Art eines Bandes auf die Außenfläche des Vorsprungs 3 geklebt ist, kann die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2016 noch stabiler aufgeklebt werden.

42 zeigt, wie das Operationsinstrument 100 für den Fall, dass die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2016 wie oben beschrieben an den Bedienteil 1 angebracht ist, verwendet wird. Wie der Querschnitt nach 43 zeigt, wird das Operationsinstrument 100 durch den Innenraum geführt, den das Flüssigkeitsabsorptionselement 2116 rohrförmig ausbildet.

44 zeigt den Fall, in dem die Instrumenteneintrittsöffnung 5' an einem flachen Abschnitt des Bedienteils 1 angeordnet ist. In diesem Fall wird die druckempfindliche Haftfläche 12216 auf den an die Instrumenteneintrittsöffnung 5' angrenzenden flachen Abschnitt geklebt, so dass das Flüssigkeitsabsorptionselement 2116 die Instrumenteneintrittsöffnung 5' bedeckt.

Zur Verwendung des Operationsinstrumentes 100 wird das Flüssigkeitsabsorptionselement 2116 von der Instrumenteneintrittsöffnung 5' zurückgezogen. Alternativ kann ein Schlitz 30 an dem der Instrumenteneintrittsöffnung 5' zugewandten Abschnitt des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2117 ausgebildet sein, durch den das Operationsinstrument 100 geführt werden kann, wie 45 zeigt.

46 zeigt, wie ein Paar Flüssigkeitsabsorptionselemente 2118a und 2118b an dem Bedienteil 2 angebracht sind. Dabei sind das obere Flüssigkeitsabsorptionselement 2118a und das untere Flüssigkeitsabsorptionselement 2118b jeweils über druckempfindliche Haftmittel 12218 auf die Außenwand des Bedienteils 2 geklebt.

Als druckempfindliches Haftmittel 12218 kann ein sogenanntes doppelseitig beschichtetes Haftband etc. verwendet werden. Ist die Endoskopie beendet, so wird das Flüssigkeitsabsorptionselement 2118 von der Oberfläche des Bedienteils 2 abgezogen und kann durch ein neues Teil ersetzt werden.

47 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, in dem das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119 über separate Halteelemente 52219 an dem Bedienteil 1 angebracht ist.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119 umfasst ein oberes Flüssigkeitsabsorptionselement 2119a, das die Außenwand des Bedienteils 1 auf der oberen Seite in der Nähe der Instrumenteneintrittsöffnung 5 bedeckt, und ein unteres Flüssigkeitsabsorptionselement 2119b, das die Außenwand des Bedienteils 2 an der unteren Seite in der Nähe der Instrumenteneintrittsöffnung 5 bedeckt.

Sowohl das obere Flüssigkeitsabsorptionselement 2119a als auch das untere Flüssigkeitsabsorptionselement 2119b sind so angebracht, dass sie die Außenwand des Bedienteils 1 über einen Bereich bedecken, der von der Vorderseite bis zur linken und zur rechten Seite reicht.

Das obere Flüssigkeitsabsorptionselement 2119a und das untere Flüssigkeitsabsorptionselement 2119b sind jeweils separat und unabhängig voneinander mit einem Halteelement (Befestigung) 52219, das aus einem elastischen Material wie einem Metall mit Federeigenschaft und einem harten Kunststoff (z. B. Nylon, Derlin, Teflon, Polysulfon und Polyimidamid etc.) besteht, lösbar an dem Bedienteil 1 gehalten.

Die Befestigung (Halteelement) 52219 ist im Schnitt nahezu hufeneisenförmig (oder C-förmig), wie 48 zeigt. Wie in 49 gezeigt, ist die Befestigung 52219 in ihrer Geometrie so ausgebildet, dass sie in Folge ihrer eigenen Elastizität auf die Außenfläche des Bedienteils 1 geklemmt ist, wobei sich das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119 gleichsam in einer Sandwich-Anordnung zwischen der Außenfläche des Bedienteils 1 und der Befestigung 52219 befindet. Beide offenen Randabschnitte 52219a der Befestigung laufen sanft und in geringem Maße nach außen um zu verhindern, dass sich das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119 an ihnen verfängt.

Zwei Vorsprünge 1319 stehen als Fingerhaken seitlich in der Mitte der Außenfläche der Befestigung 52219 ab, um das Einhaken des Fingers zu erleichtern, wenn die Befestigung 52219 an dem Bedienteil 1 angebracht und von diesem gelöst wird.

Soll die Befestigung 52219 angebracht werden, wie in 50 gezeigt ist, während das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119 auf die Außenfläche des Bedienteils 1 gelegt ist, so wird die Befestigung 52219 von außen nahezu senkrecht zur Achse des Bedienteils 1 gedrückt. Anschließend verformt sich die Befestigung 52219 elastisch, während sie sich aufweitet. Dabei bleiben die Fingerspitzen an den Vorsprüngen 1319 hängen, wodurch deren Abgleiten vermieden werden kann.

Bedeckt die Befestigung 52219 das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119, wie in 49 gezeigt, so wird das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119 nach innen auf die Außenfläche des Bedienteils 1 gedrückt und durch die Befestigung 52219 festgehalten, die in Folge ihrer Elastizität (Federkraft) danach strebt, sich in ihre ursprüngliche Form zusammenzuziehen.

Soll das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119 entfernt werden, so wird die Befestigung 52219 mit den Fingerspitzen, die an den Vorsprüngen 1319 einhaken, nach außen gezogen, wie 51 zeigt. Dann wird die Befestigung 52219, während sie sich elastisch verformt, von der Außenfläche des Bedienteils 1 abgenommen. Das Flüssigkeitsabsorptionselement 2119 wird so entfernt, um es durch ein neues zu ersetzen.

Im Folgenden wird nochmals auf 47 Bezug genommen. Das obere Flüssigkeitsabsorptionselement 2119a ist durch die erste Befestigung 52219 in einem Bereich des Bedienteils 1 unmittelbar oberhalb der Instrumenteneintrittsöffnung 5 gehalten und reicht so weit nach oben, dass es der Operateur mit der Innenseite seiner Hand, mit der er das Bedienteil 1 hält, greifen kann.

Übelriechende Flüssigkeiten, die aus der Instrumenteneintrittsöffnung 5 entweichen, sind so daran gehindert, auf die Hand zu gelangen. Dadurch ist das Bedienteil 1 weniger glitschig und leichter zu halten. Auch kann das Absorptionselement 2119a selbst stabil gehalten werden.

Das untere Flüssigkeitsabsorptionselement 2119b ist durch die zweite Befestigung 52219 in einem Bereich des Bedienteils 1 unmittelbar unterhalb der Instrumenteneintrittsöffnung 5 gehalten und erstreckt sich von dieser nach unten. Das freie Ende 2119c, das sich oberhalb der zweiten Befestigung 52219 befindet, wird auf der Oberseite des auf die Instrumenteneintrittsöffnung (5) bezogenen Abschnitts angeordnet, um diesen Abschnitt zu bedecken.

Selbst wenn übelriechende Flüssigkeiten aus der Körperkavität, die durch den Instrumentenkanal getreten sind, aus der Instrumenteneintrittsöffnung 5 entweichen, kann so der Großteil dieser Flüssigkeiten von dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2119b an dem freien Ende 2119c absorbiert und daran gehindert werden, nach außen zu spritzen oder auf die Hände oder das Gesicht des Operateurs zu gelangen.

Die übelriechenden Flüssigkeiten, die aus der Instrumenteneintrittsöffnung 5 nach oben spritzen oder sickern, werden durch das obere Flüssigkeitsabsorptionselement 2119a absorbiert, wodurch verhindert wird, dass die Hand des Benutzers, die das Bedienteil 1 hält, schmutzig wird.

Außerdem werden die übelriechenden Flüssigkeiten, die aus der Instrumenteneintrittsöffnung 5 nach unten tropfen, von der unteren Hälfte des unteren Flüssigkeitsabsorptionselementes 2119b absorbiert und so daran gehindert, noch weiter nach unten zu tropfen. So kann verhindert werden, dass das Bett und die Haut des Patienten schmutzig werden.

Soll ein Operationsinstrument über die Instrumenteneintrittsöffnung 5 eingeführt werden, so wird das Operationsinstrument, wie durch den Pfeil A gezeigt (47), in die Instrumenteneintrittsöffnung 5 eingeführt, wobei das freie Ende 2119c des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2119 von dem Bereich der Instrumenteneintrittsöffnung (5) zurückgezogen wird, wie in 47 durch die zweifach gepunktete Linie dargestellt ist.

Zudem kann das freie Ende 2119c des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2119 an dem oberen Flüssigkeitsabsorptionselement 2119a vorgesehen sein, um den Bereich der Instrumenteneintrittsöffnung (5) zu bedecken. Außerdem kann der als Fingerhaken dienende Vorsprung der Befestigung so geformt sein, dass er eine große Kraglänge hat, wie in 52 gezeigt ist (Fingerhakenvorsprung 1320), oder der den Fingerhaken bildende Vorsprung kann an dem sich öffnenden Randabschnitt der Befestigung ausgebildet sein, wie in 53 gezeigt ist (Fingerhakenvorsprung 1321).

54 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem das obere Flüssigkeitsabsorptionselement 2122a und das untere Flüssigkeitsabsorptionselement 2122b durch eine einzige Befestigung 52222 an dem Bedienteil 1 gehalten sind.

Wie in 55 gezeigt, sind bei dieser Befestigung 52222 das obere Pressteil 52222a, das auf das obere Flüssigkeitsabsorptionselement 2122a drückt, und das untere Pressteil 52222b, das auf das untere Flüssigkeitsabsorptionselement 2122b drückt, jeweils im Querschnitt hufeisenförmig und beide über ein rechtes und ein linkes schlankes Verbindungsteil 52222c einstückig miteinander verbunden.

Zwischen diesen Teilen 52222a, 52222b und 52222c ist der offene Teil 52222d ausgebildet, durch den der vorstehende Teil 3 so geführt werden kann, dass die Befestigung 52222 den vorstehenden Teil 3, an dessen Ende die Instrumenteneintrittsöffnung 5 ausgebildet ist, nicht stört.

Da das obere Flüssigkeitsabsorptionselement 21a und das untere Flüssigkeitsabsorptionselement 2122b mit der einzigen Befestigung 52222 an dem Bedienteil 1 gehalten werden kann, kann mit einer einzigen Betätigung die Befestigung 52222 angebracht und abgenommen werden, was die Handhabung vereinfacht.

In diesem Ausführungsbeispiel ist das freie Ende 2122c des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2122 zur Bedeckung des Bereichs der Instrumenteneintrittsöffnung (5) an dem oberen Flüssigkeitsabsorptionselement 2122a vorgesehen. Es kann jedoch auch das freie Ende des unteren Flüssigkeitsabsorptionselementes 2122b verwendet werden. Außerdem kann nur ein einziges Verbindungsteil 52223c wie in dem Ausführungsbeispiel nach 56 vorgesehen sein.

57 ist eine perspektivische Ansicht der Befestigung 52224 in einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, und 58 ist deren Vorderansicht. 59 ist eine Schnittansicht des Rohres 52224', das als Material zur Herstellung der Befestigung 522 dieses Ausführungsbeispiels dient. Die Befestigung 52224 dieses Ausführungsbeispiels wird durch Schneiden des Materialrohres 52224' hergestellt.

Die Befestigung 52224 dieses Ausführungsbeispiels hat nahezu die gleiche Form wie die in 55 gezeigte Befestigung 52224, abgesehen von den ohrenförmigen Laschenabschnitten 52224e, die abstehend an den beiden Kantenabschnitten ausgebildet sind, um beim Anbringen und Lösen an bzw. von dem Bedienteil 1 mit den Fingerspitzen zusammengedrückt zu werden.

Da beide axiale Enden des Materialrohres 52224' die Form eines sich trichterförmig aufweitenden Zylinders haben, weiten sich auch die beiden Enden der Befestigung 52224 auf, die durch Bearbeiten des Materialrohres 52224' hergestellt wird.

Die an den Kanten ausgebildeten ohrenförmigen Abschnitte 52224e können so beim Anbringen und Lösen der Befestigung 52224 leicht mit den Fingerspitzen zusammengedrückt werden. Da die Befestigung 52224 überdies vertikal und lateral symmetrisch (d. h. symmetrisch um die axiale Richtung und eine Richtung, die quer zur Achse ist) ausgebildet ist, unterliegt die auf das Bedienteil 1 bezogene Montagerichtung keinerlei Beschränkung.

60 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, das insoweit dem in 55 gezeigten Ausführungsbeispiel gleicht, als dass auch hier das obere Flüssigkeitsabsorptionselement und das untere Flüssigkeitsabsorptionselement mit einer einzigen Befestigung an dem Bedienteil 1 gehalten werden können.

Wie in 61 gezeigt, ist in diesem Ausführungsbeispiel der offene Abschnitt 52225d zum Durchführen des vorstehenden Abschnitts 3 im zentralen Bereich der zylindrischen Befestigung 52225 ausgebildet, die im Schnitt hufeisenförmig ist. Das Bezugszeichen 1325 bezeichnet einen Fingerhakenvorsprung.

62 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem die in 48 gezeigte Befestigung in Kombination mit dem in 28 gezeigten Flüssigkeitsabsorptionselement verwendet wird. Im zentralen Bereich ist ein Loch 22226 ausgebildet, durch das der Vorsprung 3 des Bedienteils 1 gesteckt. werden kann.

In 62 wird das obere freie Ende 2126c des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2126 zum Bedecken der Instrumenteneintrittsöffnung 5 verwendet. Stattdessen kann jedoch auch das untere freie Ende verwendet werden. Es ist zwar nur genau ein Halteelement 52226 über der Instrumenteneintrittsöffnung 5 angeordnet, jedoch können auch mehrere Halteelemente (Befestigungen) angebracht werden.

In dem in 62 gezeigten Ausführungsbeispiel kann auch ein druckempfindliches Haftmittel als Mittel eingesetzt werden, um ein Flüssigkeitsabsorptionselement 2126 auf dem Bienteil 1 zu halten.

Die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann auf eine Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung wie ein Gleitrohr angewandt werden.

65 zeigt ein Gleitrohr 50, das als Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung dient. Das Gleitrohr 50 besteht aus einem rohrförmigen Element, das vergleichsweise einfach aufgebaut ist und gewisse Flexibilität aufweist und eine Länge von etwa 40 cm hat. Ein proximales Mundstück 53 ist an dem proximalen Endabschnitt des Gleitrohres 50 montiert.

Der flexible, rohrförmige Abschnitt ist so ausgebildet, dass eine flexible Hülle oder Beschichtung 52 engen Kontakt mit sowohl der Innenfläche als auch der Außenfläche eines Spiralrohres 51 hat, das beispielsweise in der Weise hergestellt ist, dass ein Edelstahlband zu einer Spirale mit Zwischenräumen und einem festen Durchmesser gewickelt wird.

Die flexible Hülle 52 besteht aus einem flexiblen Rohr wie z. B. einem Polyurethanharz-Rohr. Wie in 66 vergrößert dargestellt, ist an einem vorderen Endabschnitt 50a ein Einzelrohr zusammengefaltet.

Das proximale Mundstück 53 besteht aus Metall oder hartem Kunststoff. Eine Bohrung, die auf den Innendurchmesserteil der flexiblen Hülle 52 ausgerichtet ist und in Verbindung mit diesem steht, ist in axialer Richtung durch das proximale Mundstück 53 gebohrt.

Um zu verhindern, dass das gesamte Gleitrohr im Gebrauch in den Anus gelangt, ist der Durchmesser des proximalen Mundstücks 53 etwas größer als der Außendurchmesser des flexiblen, rohrförmigen Abschnitts, auf dem die flexible Hülle 52 sitzt.

63 zeigt, wie ein Flüssigkeitsabsorptionselement 2127, das aus einem wasserabsorbierenden Material besteht, um die aus dem Anus entweichenden übelriechenden Flüssigkeiten zu absorbieren, lösbar an der Außenumfangsfläche des proximalen Mundstücks 53 angebracht ist.

Das Flüssigkeitsabsorptionselement 2127, das beispielsweise in der Weise gebildet ist, dass ein flexibles, mullähnliches Material rechteckiger Form übereinandergelegt wird, ist an dem proximalen Mundstück 53 mittels einer Befestigung (Halteelement) 52227 angebracht, das an der Außenfläche der flexiblen Hülle 52 dem proximalen Mundstück 53 benachbart angebracht ist. Das in dieser Weise durch die Befestigung 52227 gehaltene Flüssigkeitsabsorptionselement 2127 bedeckt und umgibt die Umfangsfläche des proximalen Mundstücks 53 sowie der angrenzenden flexiblen Hülle 52 und erstreckt sich über das proximale Ende hinaus.

Von der Außenfläche der Befestigung 52227 stehen in diametral entgegengesetzten Richtungen zwei Fingerhakenvorsprünge 1327 ab.

64 ist eine Vorderschnittansicht des Teils, an dem das Flüssigkeitsabsorptionselement 2127 an dem Gleitrohr 50 gehalten ist. Die Befestigung 52227 ist in Folge ihrer eigenen Elastizität so festgehalten, dass sie auf die Außenfläche der flexiblen Hülle 52 radial nach innen geklemmt ist, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement 2127 nach Art einer Sandwich-Anordnung zwischen dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2127 und der Außenwand der flexiblen Hülle 52 des Gleitrohres 50 liegt.

67 zeigt das Gleitrohr 50 im Gebrauch. Nachdem das Gleitrohr 50 in einen Zustand gebracht ist, in dem es den Darm (102) gerade richtet und das proximale Mundstück (53) noch gerade außerhalb des Anus 101 bleibt, wird das Endoskopeinführteil 2, das durch das Gleitrohr 50 hindurch eingeführt ist, durch wiederholtes Drücken und Ziehen allmählich tiefer eingeschoben.

Anders als in dem vorher beschriebenen Fall (87) ist innerhalb des proximalen Mundstücks 53 des Gleitrohres 50 kein Schwammelement angeordnet. Wird Luft aus dem Inneren des Dickdarms ausgeblasen, so geschieht dies über den Zwischenraum zwischen dem Gleitrohr 50 und dem Einführteil 2, das durch das Gleitrohr 50 eingeführt worden ist.

Da die offene Mündung des proximalen Mundstücks 53 und die Außenfläche des an die offene Mündung angrenzenden Einführteils 2 von dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2127 umgeben sind, werden die verflüssigten Fäzes, die mit der aus der offenen Mündung des proximalen Mundstücks 53 geblasenen Luft vermischt sind, von dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2127 absorbiert und können so nicht verspritzt werden.

Da die Außenfläche des Einführteils 2 mit dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2127 abgewischt werden kann, wenn das Einführteil während seiner Einführung geschoben und gezogen wird, kann verhindert werden, dass die Hände des Operateur mit Fäzes beschmutzt bleiben.

Da ferner die Außenfläche des Einführteils auch mit dem Flüssigkeitsabsorptionselement 2127 abgewischt werden kann, wenn das Einführteil nach Abschlusss der Endoskopie aus dem Inneren des Gleitrohres 50 herausgezogen wird, kann verhindert werden, dass die Hände des Operateurs mit Fäzes verschmutzt bleiben.

68 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem eine Befestigung 52228 auf dem proximalen Mundstück 53 des Gleitrohres 50 befestigt und gehalten ist, um so das Flüssigkeitsabsorptionselement 2128 fest zu halten.

Die Befestigung 52228 besteht aus Metall oder hartem Kunststoff, das bzw. der die Eigenschaft einer Feder aufweist und hufeisenförmig (oder C-förmig) mit einer Öffnungsweite d ausgebildet ist, die kleiner als ein Durchmesser D (d < D) ist, wie in 69 gezeigt ist. Die Befestigung 52228 ist so befestigt und gehalten, dass sie in Folge ihrer eigenen Elastizität radial nach innen auf die Außenfläche des proximalen Mundstücks 53 geklemmt ist, wobei sich das Flüssigkeitsabsorptionselement 2128 nach Art einer Sandwich-Anordnung zwischen der Befestigung 52228 und der Außenfläche des proximalen Mundstücks 53 befindet.

Kragenähnliche Anlagevorsprünge 4228, die in Kontakt mit den Endflächen des proximalen Mundstücks 53 kommen, wenn sich das Flüssigkeitsabsorptionselement 2128 in der Sandwich-Anordnung befindet, stehen an dem vorderen und dem hinteren axialen Ende der Befestigung 52228 nach innen. Die Bewegung der Befestigung 52228 in axialer Richtung ist durch diese Anlagevorsprünge 4228 eingeschränkt.

70 ist eine Vorderansicht der Befestigung 22528. Dabei bildet der Abschnitt, der von der gestrichelten Linie aus nach innen steht, den Anlagevorsprung 4228. Die Fingerhakenvorsprünge 1328 stehen von den Außenflächen der Enden des hufeisenförmigen Querschnitts ab.

71 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem wie in dem Ausführungsbeispiel nach 68 eine Befestigung 52229 an dem proximalen Mundstück 53 des Gleitrohres 50 befestigt ist, um das Flüssigkeitsabsorptionselement 2129 fest zu halten.

Wie die Querschnittsansicht (72) und die Vorderansicht (73) zeigen, ist die Befestigung 52229 im Querschnitt hufeisenförmig und derart befestigt und gehalten, dass sie radial nach innen auf die Außenfläche des proximalen Mundstücks 53 geklemmt ist und dabei das Flüssigkeitsabsorptionselement 2129 in einer Sandwich-Anordnung zwischen sich und der Außenfläche des proximalen Mundstücks 53 hält.

Jedoch ist die Befestigung 52229 in axialer Richtung kürzer als das proximale Mundstück 53. Die Anlagevorsprünge 4229 schließen in Form eines Hakens an die vordere und die hintere Seite der Befestigung 52229 an. Die Endabschnitte der Anlagevorsprünge 4229 stehen nach innen. Diese Abschnitte sind in Kontakt mit dem vorderen und dem hinteren Ende des proximalen Mundstücks 53 und schränken so die Bewegung der Befestigung 22529 in axialer Richtung ein.

74 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Wie die Querschnittsansicht (75) zeigt, sind an beiden Seitenflächen des mittleren Abschnitts des proximalen Mundstücks 53 des Gleitrohres 50 flache Teile 53b ausgebildet, und die Befestigung 52230 hat die Form eines Hufeisens mit linearen Teilen auf der linken und der rechten Seite entsprechend den flachen Teilen 53b. Die Befestigung 52230 besteht aus einem Material, das die Eigenschaft einer Feder aufweist.

Die Bewegung der Befestigung 22530 in axialer Richtung ist eingeschränkt, da die flachen Teile 53b lediglich an dem mittleren Abschnitt der Außenfläche des proximalen Mundstücks 53 ausgebildet sind und die Befestigung 52230 in Kontakt mit Stufenteilen 53c am proximalen Mundstück 13 kommt, wenn sie in axialer Richtung bewegt wird.

Wie in 75 gezeigt, sind die Endabschnitte 4430 der Befestigung 52230 etwas nach innen gebogen, um eine sichere Anlage an dem proximalen Mundstück 53 zu gewährleisten. Das Bezugszeichen 1330 bezeichnet einen Fingerhakenvorsprung. Der Fingerhakenvorsprung kann auch weggelassen werden.

76 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem Paar Flansche 53a, die in axialer Richtung voneinander beabstandet sind, von dem proximalen Mundstück 53' des Gleitrohres 50 absteht. Die Befestigung 52231 ist zwischen diesen Flanschen 53a angebracht. Die Bewegung der Befestigung 52231 in axialer Richtung ist so durch die Flansche 13a eingeschränkt. 77 zeigt den Querschnitt längs der Linie 77-77 nach 76. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Flüssigkeitsabsorptionselement 2131 in einer oder mehreren Wicklungen um das proximale Mundstück 53' gewickelt und in diesem Zustand durch die Befestigung 52231 auf dem proximalen Mundstück 53' gehalten.

78 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, in dem ein gummiähnliches Schnurelement als Halteelement 2232 verwendet wird, um das Flüssigkeitsabsorptionselement 2132 auf der Außenfläche des proximalen Mundstücks 53' zu halten. Wie am besten in 79 gezeigt, ist dieses Halteelement 2232 ringförmig ausgebildet, indem beispielsweise beide Enden einer einzelnen Gummischnur zusammengebunden sind.

80 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, in dem ein druckempfindliches Haftmittel 12233 auf den Abschnitt des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2133 aufgebracht ist, der an dem proximalen Mundstück 53 anzubringen ist. 81 zeigt, wie dieses Flüssigkeitsabsorptionselement 2133 an dem proximalen Mundstück 53 angebracht ist. Das Flüssigkeitsabsorptionselement 2133 wird durch die Anhaftung an dem proximalen Mundstück 53 gehalten, indem der druckempfindliche Haftabschnitt (12233) des Flüssigkeitsabsorptionselementes 2133 von außen gegen die Außenfläche des proximalen Mundstücks 53 gepresst wird. Nach Gebrauch kann das Flüssigkeitsabsorptionselement 2133 entsorgt werden, indem das druckempfindliche Haftmittel 12233 von dem proximalen Mundstück 53 abgezogen wird.

Die 82 bis 84 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2034, die ein Flüssigkeitsabsorptionselement und ein Halteelement umfasst, an dem Instrumentenstöpsel 11 angebracht ist.

82 zeigt den Abschnitt der Instrumenteneintrittsöffnung (5) in vergrößerter Darstellung. Der Instrumentenstöpsel 11 besteht aus einem elastischen Gummimaterial. Der zentrale Abschnitt des Instrumentenstöpsel 11 passt glatt in das Innere der Instrumenteneintrittsöffnung 5. In diesem zentralen Abschnitt ist ein Schlitz 11a ausgebildet.

An der Spitze eines Mundstücks 10, das von dem Bedienteil 1 absteht, ist ein Flansch ausgebildet, der sich in Anlage mit dem Instrumentenstöpsel 11 befindet. Der Instrumentenstöpsel 11 ist so geformt, dass er das Mundstück 10 in engem Kontakt bedeckt. Da der Instrumentenstöpsel 11 elastisch ist, kann er unter Verformung problemlos an dem Mundstück 10 angebracht und von diesem abgenommen werden.

An dem Instrumentenstöpsel 11 ist lösbar eine Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2034 angeordnet, die verhindert, dass die aus dem Schlitz 11a des Instrumentenstöpsels 11 tretenden übelriechenden Flüssigkeiten nach außen spritzen.

Die Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2034 umfasst ein Flüssigkeitsabsorptionselement 12134, das aus einem elastischen, wasserabsorbierenden, offenzelligen Schaummaterial, z. B. einem Schwamm, besteht und innerhalb eines Kunststoffgehäuses (Halteelement) 62134 sitzt, das kappenförmig ist und ein Loch 62234a in der Mitte hat.

Wie in 83 gezeigt, wird das Flüssigkeitsabsorptionselement 12134 beispielsweise in der Weise hergestellt, dass ein kurzes zylindrisches Element in vertikaler Richtung entlang einer Ebene 12134a, welche durch die Achse geht, halbiert wird. Wie in 82 gezeigt, ist das Flüssigkeitsabsorptionselement 12134 so angeordnet, dass es der Eintrittsöffnung des Instrumentenstöpsels 11 zugewandt ist und ihre Mittelachse mit der des Instrumentenstöpsels 11 in Übereinstimmung gebracht ist. Die Hälften des Flüssigkeitsabsorptionselementes 12134 befinden sich in engem Kontakt, so dass vermieden wird, dass sich eine Lücke zwischen ihnen ausbildet. Das Flüssigkeitsabsorptionselement 12134 kann auch in drei oder mehr Teile unterteilt sein.

Ein Flansch 11b, mit dem sich das Gehäuse oder Halteelement 62234 der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2034 in Anlage befindet, steht von der Außenfläche des Instrumentenstöpsels 11 ab. Das Gehäuse 62234 der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2034 ist so geformt, dass es den Flansch 11b in engem Kontakt bedeckt. Da der Instrumentenstöpsel 11b elastisch ist, kann er, während er gegenüber dem Gehäuse 62234 verformt wird, problemlos angebracht und abgenommen werden.

Selbst wenn in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel die übelriechenden Flüssigkeiten in Folge des erhöhten Innendrucks der Körperkavität aus deren Innerem über den Schlitz 11a des Instrumentenstöpsels 11 aus dem Instrumentenkanal 4 nach außen entweichen, können die entwichenen übelriechenden Flüssigkeiten von dem unmittelbar außerhalb des Schlitzes 11a angeordneten Flüssigkeitsabsorptionselement 12134 und innerhalb des Gehäuses 62234 gesammelt werden.

Zur Verwendung eines Operationsinstrumentes wird dieses durch das Loch 62234a des Gehäuses 62234 und zwischen Teilungsflächen 12134a des Flüssigkeitsabsorptionselementes 12134 hindurchgeführt, während das Flüssigkeitsabsorptionselement 12134 aufgespreizt wird und sich das Operationsinstrument in engem Kontakt mit den Teilungsflächen 12134a befindet. Das Operationsinstrument wird dann über die Instrumenteneintrittsöffnung 5 in den Instrumentenkanal 4 eingeführt, während es den Schlitz 11a des Instrumentenstöpsels 11 aufspreizt.

Obgleich die aus dem Schlitz 11a tretende Leckmenge an übelriechenden Flüssigkeiten zunimmt, wenn das Operationsinstrument in oben beschriebener Weise in den Instrumentenstöpsel 11 eingeführt wird, werden auch in diesem Fall die ausgetretenen übelriechenden Flüssigkeiten von dem Flüssigkeitsabsorptionselement 12134 absorbiert und in dem Gehäuse 12134 gesammelt.

Ist das Operationsinstrument herausgezogen worden, so schließen sich der Schlitz 11a des Instrumentenstöpsels 11 und die Teilungsflächen 12134a des Flüssigkeitsabsorptionselementes 12134 in Folge der Elastizität ihrer jeweiligen Teile und nehmen den Zustand an, in dem sie sich vor Einführen des Operationsinstrumentes befunden haben.

85 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem das Flüssigkeitsabsorptionselement 12135 als einzelner Block ausgebildet ist, der aus einem schwach wasserabsorbierenden Material besteht (z. B. einem Schwamm mit hohem Ausdehnungsverhältnis oder Verschäumungsgrad und grober Schaumdichte).

In diesem Fall wird das Flüssigkeitsabsorptionselement 12135 von dem eingeführten Operationsinstrument durchstochen. Das Ausführungsbeispiel nach 86 kann in gleicher Weise wie das Ausführungsbeispiel nach 82 verwendet werden, und die aus dem Schlitz 11a des Instrumentenstöpsels 11 austretende Flüssigkeit kann von dem Flüssigkeitsabsorptionselement 12135 absorbiert und in dem Gehäuse 62235 gesammelt werden.

86 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem das Gehäuse 62236 der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2036 und der Instrumentenstöpsel 11 einstückig aus einem Gummimaterial gebildet sind und das Flüssigkeitsabsorptionselement 12136 in diesen einstückigen Teil eingepasst ist, so dass eine einzige aus dem Instrumentenstöpsel 11 und der Flüssigkeitsspritzer-Schutzvorrichtung 2036 bestehende Einheit an dem Mundstück 10 der Instrumenteneintrittsöffnung 5 angebracht und von dieser abgenommen werden kann. Das Flüssigkeitsabsorptionselement 12136 ist in zwei Stücke unterteilt, kann jedoch auch einstückig ausgebildet sein.

Mit obiger Anordnung wird nicht nur die Leckage der übelriechenden Flüssigkeiten nach außen reduziert, sondern auch die Zahl an Teilen verringert. Deshalb werden die Herstellungskosten gesenkt, was wirtschaftlich von Vorteil ist, selbst wenn die Vorrichtung als Wegwerfvorrichtung verwendet wird.


Anspruch[de]
  1. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer, wobei das Endoskop ein Bedienteil (1) umfasst, das eine externe Öffnung (5) hat, die mit einer Körperhöhle in Verbindung steht, wobei die Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer umfasst:

    ein Halteelement (52219, 52221, 52222, 52223, 52224, 52225, 52226); und

    ein flexibles Flüssigkeitsabsorptionselement (2119, 2122, 2125), das durch das Halteelement (52219, 52221, 52222, 52223, 52224, 52225, 52226) auf dem Bedienteil (1) montierbar ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (52219, 52221, 52222, 52223, 52224, 52225, 52226) elastisch verformbar ist und dazu geeignet ist, das Absorptionselement (2119, 2122, 2125) zwischen eine äußere Fläche des Bedienteils (1) und das Halteelement (52219, 52221, 52222, 52223, 52224, 52225, 52226) zu klemmen.
  2. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 1, wobei das Halteelement (52219, 52221, 52222, 52223, 52224, 52225, 52226) eine C-förmige, elastisch verformbare Befestigung enthält, die dazu geeignet ist, das Absorptionselement (2119, 2122, 2125) zwischen das C-förmige Teil und die äußere Fläche des Bedienteils (1) zu klemmen.
  3. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 2, wobei die C-förmige Befestigung (52222, 52223, 52224, 52225) eine Öffnung (52222d, 52223d, 52224d, 52225d) enthält, die derart ausgebildet ist, dass ein vorstehender Abschnitt (3) durch diese treten kann.
  4. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 3, wobei die Befestigung (52222, 52223, 52224) ein oberes Pressteil (52222a, 52223a, 52224a) und ein unteres Pressteil (52222b, 52223b, 52224b) enthält, wobei die Pressteile (52222a, 52223a, 52224a; 52222b, 52223b, 52224b) einstückig durch ein oder zwei schlanke Verbindungsteile (52222c, 52223c, 52224c) verbunden sind, wobei die Öffnung (52222d, 52223d, 52224d) zwischen den Press- und Verbindungsteilen ausgebildet ist.
  5. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 2, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (2119) ein oberes Flüssigkeitsabsorptionselement (2119a) und ein unteres Flüssigkeitsabsorptionselement (2119b) enthält, wobei jedes Element (2119a, 2119b) jeweils separat und unabhängig durch eine Befestigung (52219) lösbar gehalten ist.
  6. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 3 oder 4, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (2122) ein oberes Flüssigkeitsabsorptionselement (2122a) und ein unteres Flüssigkeitsabsorptionselement (2122b) enthält, wobei das obere Flüssigkeitsabsorptionselement (2122a) durch das obere Pressteil (52222a, 52223a, 52224a) der Befestigung (52222, 52223, 52224) gehalten ist und das untere Flüssigkeitsabsorptionselement (2122b) durch das untere Pressteil (52222b, 52223b, 52224b) der Befestigung (52222, 52223, 52224) gehalten ist.
  7. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 3 oder 4, wobei beide axiale Enden der Befestigung (52224) nach außen aufgespreizt ausgebildet sind, wobei die beiden ohrenförmigen Laschenabschnitte (52224e) jeweils an den Kantenabschnitten des oberen Pressteils (52224a) und des unteren Pressteils (52224b) gebildet sind.
  8. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 7, wobei die Befestigung (52224) symmetrisch in axialer Richtung und seitlicher Richtung gebildet ist.
  9. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Befestigung (52225) einen Fingerhakenvorsprung (1325) enthält.
  10. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer, wobei das Endoskop ein Bedienteil (1) umfasst, das ein vorstehendes Mundstück (10) mit einer externen Öffnung (5) hat, die mit einer Körperhöhle in Verbindung steht, wobei die Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer ein Halteelement (62234, 62235) und ein flexibles Flüssigkeitsabsorptionselement (12134, 12135) umfasst, das mittels des Halteelements (62234, 62235) auf dem Bedienteil (1) montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Endoskop einen elastischen Instrumentenstöpsel (11) enthält, der auf dem Mundstück (10) anbringbar ist; und das Halteelement (62234, 62235) ein Gehäuse enthält, das dazu geeignet ist, auf dem Instrumentenstöpsel (11) montiert zu werden, wobei das Absorptionselement (12134, 12135) zwischen dem Gehäuse und dem Instrumentenstöpsel (11) untergebracht ist.
  11. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 10, wobei ein zentraler Abschnitt des Instrumentenstöpsels (11) glatt in die externe Öffnung (5) passt, wobei ein Schlitz (11a) in dem zentralen Abschnitt ausgebildet ist.
  12. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 11, wobei der Instrumentenstöpsel (11) derart ausgebildet ist, dass er eine Form hat, die das Mundstück (10) in engem Kontakt bedeckt.
  13. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 12, wobei das Gehäuse (62234, 62235) ein Kunststoffgehäuse ist, das eine kappenähnliche Form mit einem Loch (62234a, 62235a) in der Mitte hat.
  14. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 13, wobei ein Flansch (11b) von der Außenumfangsfläche des Instrumentenstöpsels (11) absteht, wobei das Gehäuse (62234, 62235) derart gebildet ist, dass es eine Form hat, die den Flansch (11b) in engem Kontakt bedeckt.
  15. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 14, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (12134, 12135) aus einem elastischen, wasserabsorbierenden, offenzelligen Schaummaterial gebildet ist.
  16. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 15, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (12134) durch ein kurzes zylinderförmiges Element gebildet ist, das in vertikaler Richtung entlang einer durch die Achse verlaufenden Ebene (12134a) in zwei Teile geteilt ist.
  17. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 16, wobei das Absorptionselement (12134) derart positioniert ist, dass es einem Eingang des Instrumentenstöpsels (11) gegenüberliegt, wobei die Position der zentralen Achse mit der des Instrumentenstöpsels (11) in Übereinstimmung gebracht ist.
  18. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 17, wobei sich die beiden Teile des Flüssigkeitsabsorptionselements (12134) in einem engen Kontaktzustand befinden, der verhindert, dass sich zwischen diesen ein Spalt bildet.
  19. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 15, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (12134) durch ein kurzes zylinderförmiges Element gebildet ist, das in drei oder mehr Teile geteilt ist.
  20. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 15, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (12135) als ein einziger Block aus einem schwachen wasserabsorbierenden Material gebildet ist, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (12135) dazu geeignet ist, von einem eingeführten Operationsinstrument durchstoßen zu werden.
  21. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer, wobei das Endoskop ein Bedienteil (1) umfasst, das ein vorstehendes Mundstück (10) mit einer externen Öffnung (5) hat, die mit einer Körperhöhle in Verbindung steht, wobei die Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer ein flexibles Flüssigkeitsabsorptionselement (12136) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer ein Gehäuse (62236) und einen Instrumentenstöpsel (11) umfasst, die zu einem elastischen einstückigen Teil ausgebildet sind, wobei das einstückige Teil auf dem Mundstück (10) anbringbar ist und das Absorptionselement (12136) in das einstückige Teil eingepasst ist.
  22. Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 21, wobei der Instrumentenstöpsel (11) derart gebildet ist, dass er eine Form hat, die das Mundstück (10) in engem Kontakt bedeckt.
  23. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 21, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (12136) aus einem elastischen, wasserabsorbierenden, offenzelligen Schaummaterial gebildet ist.
  24. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 21, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (12136) in zwei Teile geteilt ist, die sich in einem engen Kontaktzustand befinden, der verhindert, dass sich zwischen diesen ein Spalt bildet.
  25. Endoskop mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 21, wobei das Flüssigkeitsabsorptionselement (12136) als einstückiges Stück gebildet ist.
  26. Flexible, rohrförmige Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung (50) mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer, wobei die Führungsvorrichtung (50) in eine Körperöffnung eingeführt wird, um einen Einführteil eines Endoskops zu einer Körperhöhle hin zu führen und die Führungsvorrichtung (50) ein proximales Ende hat, durch welches das Einführteil des Endoskops in eine Innenseite der Führungsvorrichtung eingeführt ist, wobei die Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer umfasst:

    ein Halteelement (52227, 52228, 52229, 52230, 52231) und

    ein flexibles Flüssigkeitsabsorptionselement (2127, 2128, 2129, 2130, 2131), das mittels des Halteelements auf der Führungsvorrichtung (50) nahe dem proximalen Ende montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (52227, 52228, 52229, 52230, 52231) elastisch verformbar ist und dazu geeignet ist, das Absorptionselement (2127, 2128, 2129, 2130, 2130) zwischen eine äußere Fläche der Führungsvorrichtung (50) und das Halteelement zu klemmen.
  27. Flexible, rohrförmige Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung (50) mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 26, wobei das Halteelement (52227, 52228, 52229, 52230, 52231) eine C-förmige, elastisch verformbare Befestigung ist, die dazu geeignet ist, das Absorptionselement (2127, 2128, 2129, 2130, 2131) elastisch zwischen die C-förmige Befestigung und die äußere Fläche der Führungsvorrichtung zu klemmen.
  28. Flexible, rohrförmige Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung (50) mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 26, wobei die C-förmige Befestigung (52228, 52229) Anlagevorsprünge (4228, 4229) enthält, die an einem Abschnitt (53) des proximalen Endes anliegen, um die axiale Bewegung der C-förmigen Befestigung (52228, 52229) einzuschränken.
  29. Flexible, rohrförmige Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung (50) mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 27, wobei das proximale Ende beabstandete Flansche (53a) enthält, wobei die C-förmige Befestigung (52231) zwischen den beabstandeten Flanschen (53a) positioniert ist, um die axiale Bewegung der C-förmigen Befestigung (52231) einzuschränken.
  30. Flexible, rohrförmige Endoskopeinführ-Führungsvorrichtung (50) mit einer Schutzvorrichtung gegen Flüssigkeitsspritzer nach Anspruch 27, wobei das proximale Ende flache Teile (53b) auf seinen Seitenflächen enthält, wobei die C-förmige Befestigung (52230) an den flachen Teilen (53b) positioniert ist, um die axiale Bewegung der C-förmigen Befestigung (52230) einzuschränken.
Es folgen 75 Blatt Zeichnungen






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