PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004051367A1 09.06.2005
Titel Abgeschirmter Verbinder
Anmelder AUTONETWORKS Technologies, LTD., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Hayashi, Hiroyuki, Yokkaichi, Mie, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 21.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004051367
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse H01R 13/648
Zusammenfassung Ein Anschlußmetallstück, welches mit einem elektrischen Draht verbunden ist, ist in ein Gehäuse eingesetzt und ein Außenumfang des Gehäuses ist an einer Abschirmschale angebracht, welche am distalen Ende eines Abschirmteils befestigt ist, das die elektrischen Drähte umgibt. Auch wenn der elektrische Draht gebogen wird, um von einem regulären Verdrahtungspfad abzuweichen, wird eine Kunststoffabdeckung vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale durch einen äußeren Zylinderabschnitt geschützt. Ein Schutzzustand der Kunststoffummantelung vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale umfaßt den Fall, bei dem die Kunststoffummantelung vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale geschützt ist und einen Fall, bei dem, selbst wenn die Kunststoffummantelung in Wechselwirkung mit der Abschirmschale ist, dann die Kunststoffummantelung vor einer Beschädigung hierdurch geschützt ist.

Beschreibung[de]
1. GEGENSTAND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft einen abgeschirmten Verbinder.

2. BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK

In der JP-A-2002-281654 ist ein zusammengefaßter abgeschirmter Verbinder beschrieben, der eine Mehrzahl von Teilen von elektrischen Drähten in zusammenfassender Weise abschirmt. Hierbei ist ein Anschlußmetallstück, welches mit den elektrischen Drähten verbunden ist, in einem Gehäuse aufgenommen, wobei ein distaler Endabschnitt des Abschirmteiles, welches vernetzte Drähte in Zylinderform aufweist, in zusammenfassender Weise die Mehrzahl von Teilen von elektrischen Drähten umgebend an einem Außenumfang des Gehäuses angebracht und an dem Anbringabschnitt ist eine Abschirmschale aus einem Metall in ringartiger Form fest am distalen Endabschnitt des Abschirmteils angebracht und bedeckt den Außenumfang des Gehäuses.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Im Fall des Verbinders, bei dem die Abschirmschale aus Metall außen auf einen rückwärtigen Endabschnitt des Gehäuses gemäß obiger Beschreibung aufgesetzt ist, wird, wenn der elektrische Draht, der aus einer rückwärtigen Endfläche des Gehäuses herausgeführt ist, von einem regulären Verdrahtungspfad abweicht und unter Kraft gebogen wird, so daß er zu einer Seite des Gehäuses zurückgebogen wird, eine isolierende Abdeckung am Außenumfang des elektrischen Drahts gegen einen Rand an einer äußeren Umfangskante des rückwärtigen Endes der Abschirmschale gepreßt und durchstoßen und daher besteht die Gefahr, daß die Kunststoffabdeckung der Isolierung von der Kante verletzt wird.

Es ist eine Aufgabe, eine Kunststoffabdeckung eines elektrischen Drahtes zu schützen, wenn der elektrische Draht unter Biegung von einem regulären Verdrahtungspfad abweicht.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung weist ein abgeschirmter Verbinder auf: ein Anschlußmetallstück, welches mit wenigstens einem elektrischen Draht verbunden ist, dessen Außenumfang mit einer isolierenden Kunststoffabdeckung versehen ist und der von einer Rückseite in ein Gehäuse eingeführt ist; eine Abschirmschale aus Metall, welche fest an einem Abschirmteil angebracht ist, welches den wenigstens einen elektrischen Draht umgibt und die an einem Außenumfang des Gehäuses angebracht ist; und ein Schutzteil, welches die isolierende Kunststoffabdeckung vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale schützt, wenn der elektrische Draht so gebogen wird, daß er von einem regulären Verdrahtungspfad abweicht.

Selbst wenn somit der elektrische Draht so gebogen wird, daß er vom regulären Verdrahtungspfad abweicht, wird die Kunststoffabdeckung vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale durch das Schutzteil geschützt. Hierbei beinhaltet der Schutz vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale den Fall, bei dem die Kunststoffabdeckung vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale geschützt ist und den Fall, bei dem, selbst wenn die Kunsstoffabdeckung in Wechselwirkung mit der Abschirmschale gelangt, vermieden wird, daß die Kunsstoffabdeckung von der Abschirmschale verletzt wird.

Wenn gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung der elektrische Draht gebogen wird, ist das Schutzbauteil verformbar, um sich zwischen die Abschirmschale und die Kunststoffabdeckung zu legen, in dem eine Druckkraft vom elektrischen Draht ausgeübt wird.

Wenn somit der elektrische Draht gebogen wird, wird das Schutzbauteil verformt, um sich zwischen die Kunststoffabdeckung und die Abschirmschale zu legen und daher kann eine Wechselwirkung zwischen der Kunststoffabdeckung und der Abschirmschale vermieden werden.

Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung weist das Schutzbauteil einen Gummistopfenhalter auf, der verhindert, daß ein Gummistopfen, der an einem rückwärtigen Endabschnitt des Gehäuses in einem Zustand eingesetzt ist, in dem er vom elektrischen Draht durchtreten wird, herausgezogen wird.

Somit dient der Gummistopfenhalter auch als Schutzbauteil und daher wird im Vergleich zum Fall der Bereitstellung eines alleinigen Teils als Schutzbauteil die Anzahl von Teilen verringert.

Gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung beinhaltet der Gummistopfenhalter einen inneren zylindrischen Abschnitt, der sich zu einer Rückseite entlang eines Außenumfangs des elektrischen Drahtes erstreckt und einen äußeren Zylinderabschnitt, der im wesentlichen konzentrisch zu dem inneren Zylinder ist und sich zur Rückseite entlang eines Innenumfangs des Gehäuses erstreckt, wobei ein verlängertes Ende des äußeren Zylinderabchnittes nach hinten von einem rückwärtigen Ende der Abschirmschale vorsteht und der äußere Zylinderabschnitt so gestaltet ist, daß er das Schutzbauteil bildet.

Da die Abschirmschale ein Metallbauteil ist, welches am Außenumfang des Gehäuses angebracht ist, besteht, wenn der elektrische Draht gebogen wird, um zur Vorderseite im Nahbereich eine rückwärtigen Endfläche des Gehäuses zurückgebogen zu werden, die Gefahr, daß die Kunststoffabdeckung in Kontakt mit einer Kante am rückwärtigen Ende der Abschirmschale gelangt, um hierdurch verletzt zu werden. Gemäß der Erfindung wird demzufolge der äußere Zylinderabschnitt als das Schutzbauteil in einen Zustand gebracht, in dem er vom Außenumfang des elektrischen Drahtes in Durchmesserrichtung nach außen getrennt ist und sich vom rückwärtigen Ende der Abschirmschale nach hinten erstreckt, so daß der elektrische Draht in einem Nahbereich des verlängerten Endes des äußeren Zylinderabschnittes gebogen wird und daher der elektrische Draht in Kontakt mit der Abschirmschale in einer Lage gebracht wird, in der er entlang einer äußeren Umfangsfläche hiervon liegt. Selbst wenn daher die Kunststoffummantelung in Kontakt mit der Kante gebracht wird, die das rückwärtige Ende der Abschirmschale verletzen könnte, besteht keine Gefahr, daß die Kunststoffabdeckung durch die Kante am rückwärtigen Ende der Abschirmschale verletzt wird.

Gemäß einem fünften Aspekt der Erfindung steht ein verlängertes Ende des inneren Zylinderabschnittes von dem verlängerten Ende des äußeren Zylinderabschnittes aus nach vorne vor.

Obgleich der äußere Zylinderabschnitt an einer Position getrennt vom inneren Zylinderabschnitt zur Außenseite in Durchmesserrichtung hin angeordnet ist, ist das verlängerte Ende des inneren Zylinderabschnittes in Tiefenrichtung vorwärts von dem verlängerten Ende des äußeren Zylinderabschnittes angeordnet und wenn daher der elektrische Draht bei der Verlegung gebogen wird, wird der Freiheitsgrad beim Festlegen des Verdrahtungspfads durch das Vorhandensein des äußeren Zylinderabschnittes nicht verringert.

Gemäß einem sechsten Aspekt der Erfindung hat das Schutzbauteil einen verlängerten Abschnitt, wo in einem Modus der Verlängerung eines Bereichs an einer äußeren Umfangsseite des elektrischen Drahtes an einer Fläche, an der der elektrische Draht herausgeführt wird, von der Abschirmschale aus nach hinten verlängert wird und einen Verstärkungsabschnitt, der in der Lage ist, den verlängerten Abschnitt an einer Verformung zu begrenzen. Wenn daher der elektrische Draht von dem regulären Verdrahtungspfad abweicht und sich zur Vorderseite hin biegt, wird der elektrische Draht am rückwärtigen Ende des verlängerten Abschnittes entfernt von der Abschirmschale zurückgefaltet und selbst wenn daher der gebogene elektrische Draht in Kontakt mit der Abschirmschale gebracht wird, wird der elektrische Draht bei dieser Gelegenheit durch eine Verlegung entlang einer äußeren Umfangsfläche der Abschirmschale geformt. Es besteht daher keine Gefahr, daß die Kunststoffabdeckung verletzt wird, selbst wenn die Kunststoffabdeckung in Kontakt mit einer Kante am rückwärtigen Ende der Abschirmschale gebracht wird.

Da weiterhin der Verstärkungsabschnitt vorgesehen ist, der in der Lage ist, den verlängerten Abschnitt an einer Verformung zu begrenzen, besteht keine Gefahr, daß der verlängerte Abschnitt durch Ausüben einer Druckkraft vom elektrischen Draht her verformt wird und der verlängerte Abschnitt kann sicher die Funktion des Schutzes des elektrischen Drahtes vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale durchführen.

Gemäß einem siebten Aspekt der Erfindung ist der verlängerte Abschnitt an einem Gummistopfenhalter ausgebildet, der verhindert, daß ein Gummistopfen, der am rückwärtigen Endabschnitt des Gehäuses in einem Zustand eingesetzt ist, in dem er vom elektrischen Draht durchsetzt wird, herausgezogen werden kann.

Da der verlängerte Abschnitt am Gummistopfenhalter ausgebildet ist, kann im Vergleich zu dem Fall, in dem ein einzelnes Teil des verlängerten Abschnittes vorgesehen wird, die Anzahl von Teilen verringert werden.

Gemäß einem achten Aspekt der Erfindung weist der Gummistopfenhalter einen inneren Zylinderabschnitt auf, der entlang eines Außenumfangs des elektrischen Drahtes zur Rückseite verlängert ist und einen äußeren Zylinderabschnitt, der im Wesentlichen konzentrisch zu dem Innenzylinder ist und sich entlang eines Innenumfangs des Gehäuses zur Rückseite erstreckt. Der verlängerte Abschnitt wird von dem inneren Zylinderabschnitt und dem äußeren Zylinderabschnitt gebildet. Der Verstärkungsabschnitt weist eine Rippe auf, welche den inneren Zylinderabschnitt und den äußeren Zylinderabschnitt in Durchmesserrichtung verbindet.

Da der verlängerte Abschnitt durch die doppelten Zylinderabschnitte von innerem Zylinderabschnitt und äußerem Zylinderabschnitt gebildet wird, kann im Vergleich zu einem Fall, in dem der verlängerte Abschnitt durch einen Zylinderabschnitt mit einfacher Wanddicke gebildet wird, der Materialaufwand verringert werden und weiterhin kann eine Einsinkstelle beim Gießen in einer Form begrenzt werden. Weiterhin, obgleich die Wände des inneren Zylinderabschnittes und des äußeren Zylinderabschnittes dünn sind, kann eine Verformung der Zylinderabschnitte mit Sicherheit verhindert werden, in dem der Verstärkungsabschnitt vorhanden ist, der die Form einer Rippe in Durchmesserrichtung hat.

Gemäß einem neunten Aspekt der Erfindung ist der verlängerte Endabschnitt des verlängerten Abschnittes mit einer Führungsfläche abgeschrägter Form oder Bogenform gebildet, deren Durchmesser sich von einer inneren Umfangsfläche hiervon zur Rückseite hin vergrößert.

Durch Bilden der Führungsfläche in abgeschrägter Form oder Bogenform, deren Durchmesser sich von der inneren Umfangsfläche zur Rückseite erstreckt, am verlängerten Endabschnitt des verlängerten Abschnittes kann der elektrische Draht kraftfrei in einem vergleichsweise großen Krümmungsradius entlang der Führungsfläche gebogen werden und daher ist der Freiheitsgrad beim Festlegen des Verdrahtungspfades hoch, wenn der elektrische Draht durch Biegen im Nahbereich des Gehäuses verlegt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine Schnittdarstellung, welche einen Biegezustand eines elektrischen Drahtes gemäß Ausführungsform 1 zeigt;

2 ist eine Schnittdarstellung, welche einen anderen Modus des Biegezustands des elektrischen Drahtes zeigt;

3 ist eine Draufsicht auf einen Gummistopfenhalter;

4 ist eine Rückansicht auf den Gummistopfenhalter;

5 ist eine Schnittdarstellung entlang Linie X-X in 4;

6 ist eine Schnittdarstellung eines Biegezustandes eines elektrischen Drahtes gemäß Ausführungsform 2;

7 ist eine Draufsicht auf einen Gummistopfenhalter;

8 ist eine Rückansicht auf den Gummistopfenhalter;

9 ist eine Schnittdarstellung entlang Linie X-X in 8; und

10 ist eine Schnittdarstellung eines Biegezustands eines elektrischen Drahtes im Stand der Technik.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN < Ausführungsform 1 >

Nachfolgend wird eine Ausführungsform 1 gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 und 10 beschrieben.

Ein abgeschirmter Verbinder A gemäß der Ausführungsform ist ausgestattet mit einem Gehäuse 10 aus einem Kunststoff und drei Anschlußmetallstücken 20 (obgleich in der Ausführungsform drei dargestellt sind, können es auch zwei oder vier oder mehr sein). Innerhalb des Gehäuses 10 sind drei Hohlräume 11 mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet, welche in einer Vorwärts/Rückwärts-Richtung durchlaufen, um im konstanten Abstand von links nach rechts (in horizontaler Richtung) in Fluchtung zu sein. Die Anschlußmetallstücke 20 sind jeweils in die entsprechenden Hohlräume 11 von einer Rückseite her eingesetzt und durch Lanzen 12 an einem Herausziehen gehindert.

Ein rückwärtiger Endabschnitt des Anschlußmetallstücks 20 ist mit einem elektrischen Draht 25 verbunden, der gebildet wird durch Umgeben eines äußeren Umfangs eines Kerndrahts 25a mit einer isolierenden Kunststoffabdeckung 25b, welche in Druckkontakt hiermit gebracht wird. Ein äußerer Umfang der Kunststoffabdeckung 25b des elektrischen Drahts 25, der Kreisform hat, trägt auf seiner Außenseite in flüssigkeitsdichter Weise einen zylindrischen Gummistopfen 27, wobei ein Außenumfang des Gummistopfens 27 im engen Kontakt mit einem Innenumfang des Hohlraums 11 in flüssigkeitsdichter weise ist und ein Abstand zwischen dem Außenumfang des elektrischen Drahtes 25 und dem Innenumfang des Hohlraums 11 ist somit wasserdicht.

Weiterhin ist an einem rückwärtigen Endabschnitt des Gehäuses 10 ein Gummistopfenhalter 30 angebracht, um zu verhindern, daß sich der Gummistopfen 27 im Inneren des Hohlraums 11 zur Rückseite hin löst. Der elektrische Draht 25 ist zur Rückseite hin herausgeführt, in dem er den Gummistopfenhalter 30 durchtritt. Eine genauere Beschreibung des Gummistopfenhalters 30 erfolgt später.

Das Gehäuse 10 ist in eine Einbauöffnung 42 eines Abschirmgehäuses 41 einer Vorrichtung 40 (beispielsweise einem Wandler, einem Motor oder dergleichen in einem Elektrofahrzeug) eingesetzt und eine Zunge 20a des Anschlußmetallstücks 20, welche von einem vorderen Ende des Gehäuses 10 vorsteht, ist mit einem vorrichtungsseitigen Anschluß (nicht dargestellt) verbunden. Drei elektrische Drähte 25 werden von einem Abschirmteil 15 umgeben, welches die Form eines Zylinders hat, der aus dünnen Metalldrähten in Maschenform gewebt ist und die drei elektrischen Drähte 25 werden gemeinsam von dem Abschirmteil 15 abgeschirmt. Ein distaler Endabschnitt des Abschirmteils 15 ist fest an einer Abschirmschale 16 angebracht, welche aus Metall ist und eine seitlich langgestreckte ovale Form (Ringform) hat. Die Abschirmschale 16 wird durch eine Doppelzylinderstruktur aus einem Innenring 17 und einem Außenring 18 gebildet und der distale Endabschnitt des Abschirmteils 15 ist zwischen den Innenring 17 und den Außenring 18 gezwängt und hier durch Verstemmen fest angebracht.

Die Abschirmschale 16 ist mit einer Klammer 19 zusammengefaßt, welche mit der Abschirmschale 16 durch Einklemmen zwischen einem Flanschabschnitt 17a eines vorderen Endabschnitts des Innenrings 17 und einer vorderen Endkante des Außenrings 18 verbunden ist. Die Abschirmschale 16 ist mit dem Abschirmgehäuse 41 leitfähig verbunden, in dem die Klammer 19 an dem Abschirmgehäuse 41 befestigt wird, wobei im zusammengebauten Zustand eine vordere Fläche der Klammer 19 im Kontakt mit einem Abschnitt 13 vergrößerten Durchmessers an einem Außenumfang des Gehäuses 10 gebracht wird, der in die Einbauöffnung 42 des Abschirmgehäuses 41 eingesetzt ist und indem die vordere Fläche in Kontakt mit dem Abschnitt 13 vergrößerten Durchmessers gebracht wird, ist das Gehäuse 10 daran gehindert, sich von der Einbauöffnung 42 zu lösen.

Im Einbauzustand des Gehäuses 10 und der Abschirmschale 16 an dem Abschirmgehäuse 41 wird auf diese Weise ein Zustand erreicht, bei dem die Abschimschale 16 von außen auf den Außenumfang des rückwärtigen Endabschnitts des Gehäuses 10 gesetzt ist und eine hintere Endkante der Abschirmschale 16 und ein hinteres Ende des Gehäuses 10 liegen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung im Wesentlichen in der gleichen Position. Wenn daher bei einem abgeschirmten Verbinder B mit einem Aufbau nach dem Stand der Technik gemäß 5 der elektrische Draht 25, der aus dem Gummistopfenhalter 30 zur Rückseite herausgeführt wird, gebogen wird, um zu einer unteren Seite hin zurückgefaltet zu werden, gelangt der elektrische Draht 25 in Kontakt mit der hinteren Endkante der Abschirmschale 16 und liegt hieran von der Rückseite her an, so daß die Gefahr besteht, daß die Kunststoffabdeckung 25b durch den Rand der hinteren Endkante der Abschirmschale 16 verletzt wird. Gemäß der Ausführungsform ist daher der Gummistopfenhalter 30 mit einer Struktur für eine entsprechende Gegenmaßnahme versehen. Ein genauer Aufbau hiervon wird nachfolgend erläutert.

Der Gummistopfenhalter 30 ist aus Polypropylen gefertigt und ist ein einstückiges Teil, gebildet durch die Verbindung linker Enden eines Paares von Halbteilen 31, die symmetrisch zueinander sind, mittels eines Scharniers 32. Das Halbteil 31 auf der Oberseite und das Halbteil 31 auf der Unterseite weisen jeweils drei innere Halbkreisabschnitte 33A in Halbkreisform und äußere Halbkreisabschnitte 33B konzentrisch zu den inneren Halbkreisabschnitten 33A mit einem Durchmesser größer als demjenigen der inneren Halbkreisabschnitte 33A entsprechend den Außenumfängen der jeweiligen elektrischen Drähte 25 (Kunststoffabdeckungen 25b) auf, welche in einer Richtung von links nach rechts ausgerichtet sind. Der innere Halbkreisabschnitt 33A und der äußere Halbkreisabschnitt 33B, welche in einer konzentrischen Beziehung zueinander sind, sind miteinander einstückig durch eine blattartige Verbindungsplatte 34 verbunden, wobei weiterhin benachbarte äußere Halbkreisabschnitte 33B einstückig zueinander über flache plattenförmige Verbindungsplatten 35 sind.

In einem Verbindungszustand der Halbteile 31 werden die flachen plattenförmigen Verbindungsabschnitte 35 in engem Kontakt miteinander in einander gegenüberliegenden Zustand gebracht und weiterhin wird ein innerer Zylinderabschnitt 36A entsprechend zu oder in engem Kontakt mit dem Außenumfang des elektrischen Drahtes 25 durch den inneren Halbkreisabschnitt 33A der oberen Seite und dem inneren Halbkreisabschnitt 33A der Unterseite gebildet und ein äußerer Zylinderabschnitt 36B, der konzentrisch zu dem inneren Zylinderabschnitt 36A ist und dessen vorderer Endabschnitt entsprechend zu oder in engem Kontakt mit dem Innenumfang des Hohlraums 11 ist, wird durch den äußeren Halbkreisabschnitt 33B der oberen Seite und dem äußeren Halbkreisabschnitt 33B der unteren Seite gebildet. In Vorwärts- und Rückwärtsrichtung liegt, obgleich ein Vorderende des inneren Zylinderabschnittes 36A und ein Vorderende des äußeren Zylinderabschnittes 36B im Wesentlichen in der gleichen Position angeordnet sind, ein hinteres Ende des äußeren Zylinderabschnittes 36B wesentlich hinterhalb bezüglich eines rückwärtigen Endes des inneren Zylinderabschnittes 36A. Der blattartige Verbindungsabschnitt 34 ist so angeordnet, daß er näher an einem vorderen Ende des inneren Zylinderabschnittes 36A als einem Mittelabschnitt hiervon in Vorwärts/Rückwärts-Richtung liegt. Während ein Vorderende des flachen plattenförmigen Verbindungsabschnittes 35 im wesentlichen in Fluchtung mit einer vorderen Endkante des äußeren Zylinderabschnittes 36B ist, liegt ein hinteres Ende des flachen plattenartigen Verbindungsabschnittes 35 vorderhalb eines rückwärtigen Endes des äußeren Zylinderabschnittes 36B.

Der Gummistopfenhalter 30 ist in das Gehäuse 10 in einem Zustand eingesetzt, in dem er an einem Ablösen hiervon durch Verriegelung eines Ausziehverhinderungsvorsprungs 30a, der an einer Außenfläche des äußeren Zylinderabschnittes 36B (äußerer Halbkreisabschnitt 33B) gebildet ist, mit einer Ausziehverhinderungsöffnung 14 des Gehäuses 20 gehindert ist. Im zusammengefügten Zustand steht der äußere Zylinderabschnitt 36B merklich von einem rückwärtigen Ende des Gehäuses 10 vor, d. h., von einer hinteren Endkante der Abschirmschale 16 aus nach hinten. Weiterhin, wenn der elektrische Draht 25 von einem regulären Verdrahtungspfad, der gestrichelt in 1 dargestellt ist (ein sich im wesentlich horizontal vom Gehäuse 10 aus gerade erstreckender Pfad) zu einer oberen Seite oder einer unteren Seite abweicht, um zur Vorderseite zurückgeschlagen zu sein, wirkt der äußere Zylinderabschnitt 36B als Schutzteil zum Schutz der Kunststoffummantelung 25b des elektrischen Drahtes 25 bei einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale 16.

Die Funktionsweise der Ausführungsform wird nun erläutert.

Wenn der elektrische Draht 25 gebogen wird, um von seinem regulären Verdrahtungspfad zur Unterseite hin abzuweichen, wie in 1 gezeigt, wird der elektrische Draht 25 spitzwinklig gebogen (obgleich in 1 der Winkel im wesentlichen 30 Grad bis 40 Grad beträgt, ist abhängig von einer externen Kraft oder einer Richtung relativ zum elektrischen Draht 25 der Winkel größer als der dargestellte Winkel), um zur Vorderseite im Nahbereich eines verlängerten Endes des verlängerten Endabschnittes 39 zurückgefaltet zu werden, wobei die Kunststoffummantelung 25b am Außenumfang des elektrischen Drahtes 25 in Kontakt mit der hinteren Endkante der Abschirmschale 16 gebracht wird.

Hierbei wird der elektrische Draht 25 in einem Zustand gebogen, daß er in Kontakt mit einem verlängerten Ende (hinterem Ende) des äußeren Zylinderabschnittes 36B als Schutzbauteil gebracht wird und der äußere Zylinderabschnitt 36B wird vom Außenumfang des elektrischen Drahtes 25 nach außen in Durchmesserrichtung getrennt und erstreckt sich von hinteren Enden des Gehäuses 10 und der Abschirmschale 16 zur Rückseite. Hierdurch wird der elektrische Draht 25 in Kontakt mit der Abschirmschale 16 in einer Lage gebracht, daß er entlang einer äußeren Umfangsfläche hiervon ist (die Lage bildet einen kleinen Winkel von ungefähr 30 Grad bis 40 Grad relativ zur äußeren Umfangsfläche der Abschirmschale 16). Selbst wenn daher die Kunststoffummantelung 20b in Kontakt mit einer Kante am rückwärtigen Ende der Abschirmschale 16 gebracht wird, besteht keine Gefahr, daß der elektrische Draht 25 durch die Kante am rückwärtigen Ende der Abschirmschale 16 beschädigt wird.

Wenn weiterhin eine Kraft zum Biegen des elektrischen Drahtes 25 größer als im Fall von 1 ist, wie in 2 gezeigt, wird der äußere Halbkreisabschnitt 33E an der Unterseite verformt, um sich zu biegen (die Verformung kann eine elastische Verformung oder eine plastische Verformung sein), und zwar im Wesentlichen in einem rechten Winkel zur Unterseite hin, in dem ein Schwenkpunkt im Nahbereich einer hinteren Endkante eines flachen plattenartigen Verbindungsabschnittes 35 von einer Druckkraft überwunden wird, welche von einer Seite des elektrischen Drahtes 25 her wirkt. Es ergibt sich dann ein Zustand, daß der verformte äußere Halbkreisabschnitt 36B zwischen dem elektrischen Draht 25 und der hinteren Endkante der Abschirmschale 16 zu liegen kommt. Daher wird der elektrische Draht 25 vor einem direkten Kontakt mit der Abschirmschale 16 geschützt, so daß vermieden wird, daß die Kunststoffummantelung 25b des elektrischen Drahtes 25 von der Abschirmschale 16 beschädigt wird.

Weiterhin ist gemäß der Ausführungsform der Gummistopfenhalter 30 in einem Zustand, in dem das Paar von oberen und unteren Halbteilen 31 kombiniert wird, der äußere Zylinderabschnitt 36B wird durch Kombination der beiden oberen und unteren Halbkreisabschnitte 33B gebildet und daher ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß, wenn der elektrische Draht 25 zur Oberseite oder Unterseite gebogen wird, der äußere Halbkreisabschnitt 33B sich leicht verformen kann. Weiterhin steht der äußere Halbkreisabschnitt 33B (der Außenzylinderabschnitt 36B) nach Art eines Auslegers nach hinten von dem flachen plattenförmigen Verbindungsabschnitt 35 vor, so daß der äußere Halbkreisabschnitt 33B sich ebenfalls leicht derart verformen kann.

Weiterhin weist gemäß der Ausführungsform der Gummistopfenhalter 30 das Schutzteil zum Schutz der Kunststoffummantelung 25B bei einer Berührung mit der Abschirmschale 16 auf, wenn der elektrische Draht 25 so gebogen wird, daß er vom regulären Verdrahtungspfad abweicht (d. h., der äußere Zylinderabschnitt 36B); der Gummistopfenhalter 30 dient ebenfalls als Schutzbauteil und daher wird im Vergleich zu dem Fall, in dem ein gesondertes Teil als Schutzteil verwendet wird, die Anzahl von Teilen verringert.

Obwohl weiterhin der äußere Zylinderabschnitt 36B an einer Position entfernt vom inneren Zylinderabschnitt 36A zur Außenseite hin in Durchmesserrichtung angeordnet ist, liegt ein verlängertes Ende des inneren Zylinderabschnittes 36A in Tiefenrichtung vorderhalb eines verlängerten Endes des äußeren Zylinderabschnittes 36B und wenn daher der elektrische Draht 25 bei der Verlegung gebogen wird, wird der Freiheitsgrad beim Festlegen des Verdrahtungspfads durch das Vorhandensein des äußeren Zylinderabschnittes 36B nicht eingeschränkt.

< Andere Ausführungsformen >

Die Erfindung ist nicht auf die in der obigen Beschreibung und der Zeichnung erläuterten Ausführungsformen beschränkt, sondern es können beispielsweise die folgenden Ausführungsformen im technischen Rahmen der Erfindung enthalten sein; weiterhin kann die Erfindung auf verschiedene Arten in ihrem Umfang abgeändert werden, ohne daß vom Wesen hiervon abgewichen wird.

  • (1) Ein Gummiteil oder ein Kunststoffteil kann von außen her auf die Abschirmschale als Schutzbauteil aufgesetzt werden, um zu verhindern, daß die Abschirmschale in direktem Kontakt mit der Kunststoffummantelung gelangt.
  • (2) Eine Verstärkungsschicht kann an einem Außenumfang der Kunststoffummantelung als Schutzbauteil vorgesehen werden, so daß eine Wechselwirkung zwischen der Kunststoffummantelung und der Abschirmschale vermieden ist, wenn die Kunststoffummantelung in Kontakt mit der Abschirmschale gebracht wird.
  • (3) Der innere Zylinderabschnitt des Gummistpfenhalter kann als Schutzbauteil zur Rückseite hin verlängert werden.
  • (4) Ein Abschnitt des Gehäuses, welches sich zur Rückseite erstreckt, kann als Schutzbauteil ausgelegt werden, ohne daß ein Schutzbauteil am Gummistopfenhalter vorgesehen wird oder ein zusätzliches Teil als Schutzbauteil kann mit dem Gehäuse zusammengefügt werden.

< Ausführungsform 2 >

Es erfolgt eine Erläuterung der Ausführungsform 2 gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die 6 bis 10.

Ein abgeschirmter Verbinder A gemäß der Ausführungsform ist ausgestattet mit einem Gehäuse 10 aus einem Kunststoff und drei Anschlußmetallstücken 20 (obgleich in der Ausführungsform drei dargestellt sind, können es auch zwei oder vier oder mehr sein). Innerhalb des Gehäuses 10 sind drei Hohlräume 11 mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet, welche in einer Vorwärts/Rückwärts-Richtung durchlaufen, um im konstanten Abstand von links nach rechts (in horizontaler Richtung) in Fluchtung zu sein. Die Anschlußmetallstücke 20 sind jeweils in die entsprechenden Hohlräume 11 von einer Rückseite her eingesetzt und durch Lanzen 12 an einem Herausziehen gehindert.

Ein rückwärtiger Endabschnitt des Anschlußmetallstücks 20 ist mit einem elektrischen Draht 25 verbunden, der gebildet wird durch Umgeben eines äußeren Umfangs eines Kerndrahts 25a mit einer isolierenden Kunststoffabdeckung 25b, welche in Druckkontakt hiermit gebracht wird. Ein äußerer Umfang der Kunststoffabdeckung 25b des elektrischen Drahts 25, der Kreisform hat, trägt auf seiner Außenseite in flüssigkeitsdichter Weise einen zylindrischen Gummistopfen 27, wobei ein Außenumfang des Gummistopfens 27 im engen Kontakt mit einem Innenumfang des Hohlraums 11 in flüssigkeitsdichter Weise ist und ein Abstand zwischen dem Außenumfang des elektrischen Drahtes 25 und dem Innenumfang des Hohlraums 11 ist somit wasserdicht.

Weiterhin ist an einem rückwärtigen Endabschnitt des Gehäuses 10 ein Gummistopfenhalter 30 angebracht, um zu verhindern, daß sich der Gummistopfen 27 im Inneren des Hohlraums 11 zur Rückseite hin löst. Der elektrische Draht 25 ist zur Rückseite hin herausgeführt, in dem er den Gummistopfenhalter 30 durchtritt. Eine genauere Beschreibung des Gummistopfenhalters 30 erfolgt später.

Das Gehäuse 10 ist in eine Einbauöffnung 42 eines Abschirmgehäuses 41 einer Vorrichtung 40 (beispielsweise einem Wandler, einem Motor oder dergleichen in einem Elektrofahrzeug) eingesetzt und eine Zunge 20a des Anschlußmetallstücks 20, welche von einem vorderen Ende des Gehäuses 10 vorsteht, ist mit einem vorrichtungsseitigen Anschluß (nicht dargestellt) verbunden.

Drei elektrische Drähte 25 werden von einem Abschirmteil 15 umgeben, welches die Form eines Zylinders hat, der aus dünnen Metalldrähten in Maschenform gewebt ist und die drei elektrischen Drähte 25 werden gemeinsam von dem Abschirmteil 15 abgeschirmt. Ein distaler Endabschnitt des Abschirmteils 15 ist fest an einer Abschirmschale 16 angebracht, welche aus Metall ist und eine seitlich langgestreckte ovale Form (Ringform) hat. Die Abschirmschale 16 wird durch eine Doppelzylinderstruktur aus einem Innenring 17 und einem Außenring 18 gebildet und der distale Endabschnitt des Abschirmteils 15 ist zwischen den Innenring 17 und den Außenring 18 gezwängt und hier durch Verstemmen fest angebracht. Die Abschirmschale 16 ist mit einer Klammer 19 zusammengefaßt, welche mit der Abschirmschale 16 durch Einklemmen zwischen einem Flanschabschnitt 17a eines vorderen Endabschnitts des Innenrings 17 und einer vorderen Endkante des Außenrings 18 verbunden ist. Die Abschirmschale 16 ist mit dem Abschirmgehäuse 41 leitfähig verbunden, in dem die Klammer 19 an dem Abschirmgehäuse 41 befestigt wird, wobei im zusammengebauten Zustand eine vordere Fläche der Klammer 19 im Kontakt mit einem Abschnitt 13 vergrößerten Durchmessers an einem Außenumfang des Gehäuses 10 gebracht wird, der in die Einbauöffnung 42 des Abschirmgehäuses 41 eingesetzt ist und indem die vordere Fläche in Kontakt mit dem Abschnitt 13 vergrößerten Durchmessers gebracht wird, ist das Gehäuse 10 daran gehindert, sich von der Einbauöffnung 42 zu lösen.

Im Einbauzustand des Gehäuses 10 und der Abschirmschale 16 an dem Abschirmgehäuse 41 wird auf diese Weise ein Zustand erreicht, bei dem die Abschimschale 16 von außen auf den Außenumfang des rückwärtigen Endabschnitts des Gehäuses 10 gesetzt ist und eine hintere Endkante der Abschirmschale 16 und ein hinteres Ende des Gehäuses 10 liegen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung im wesentlichen in der gleichen Position. Wenn daher bei einem abgeschirmten Verbinder B mit einem Aufbau nach dem Stand der Technik gemäß 10 der elektrische Draht 25, der aus dem Gummistopfenhalter 30 zur Rückseite herausgeführt wird, gebogen wird, um zu einer unteren Seite hin zurückgefaltet zu werden, gelangt der elektrische Draht 25 in Kontakt mit der hinteren Endkante der Abschirmschale 16 und liegt hieran von der Rückseite her an, so daß die Gefahr besteht, daß die Kunststoffabdeckung 25b durch den Rand der hinteren Endkante der Abschirmschale 16 verletzt wird. Gemäß der Ausführungsform ist daher der Gummistopfenhalter 30 mit einer Struktur für eine entsprechende Gegenmaßnahme versehen. Ein genauer Aufbau hiervon wird nachfolgend erläutert.

Der Gummistopfenhalter 30 ist ein einstückiges Teil, gebildet durch die Verbindung linker Enden eines Paares von Halbteilen 31, die in Auf-/Abrichtung zueinander symmetrisch sind, mittels eines Scharniers 32. Das Halbteil 31 auf der Oberseite und das Halbteil 31 auf der Unterseite weisen jeweils drei innere Halbkreisabschnitte 33A in Halbkreisform und äußere Halbkreisabschnitte 33B konzentrisch zu den inneren Halbkreisabschnitten 33A mit einem Durchmesser größer als demjenigen der inneren Halbkreisabschnitte 33A entsprechend den Außenumfängen der jeweiligen elektrischen Drähte 25 (Kunststoffabdeckungen 25b) auf, welche in einer Richtung von links nach rechts ausgerichtet sind. Der innere Halbkreisabschnitt 33A und der äußere Halbkreisabschnitt 33B, welche in einer konzentrischen Beziehung zueinander sind, sind miteinander einstückig durch eine blattartige Verbindungsplatte 34 verbunden, wobei weiterhin benachbarte äußere Halbkreisabschnitte 33B einstückig zueinander über flache plattenförmige Verbindungsplatten 35 sind.

In einem Verbindungszustand der Halbteile 31 werden die flachen plattenförmigen Verbindungsabschnitte 35 in engem Kontakt miteinander in einander gegenüberliegenden Zustand gebracht und weiterhin wird ein innerer Zylinderabschnitt 36A entsprechend zu oder in engem Kontakt mit dem Außenumfang des elektrischen Drahtes 25 durch den inneren Halbkreisabschnitt 33A der oberen Seite und dem inneren Halbkreisabschnitt 33A der Unterseite gebildet und ein äußerer Zylinderabschnitt 36B, der konzentrisch zu dem inneren Zylinderabschnitt 36A ist und dessen vorderer Endabschnitt entsprechend zu oder in engem Kontakt mit dem Innenumfang des Hohlraums 11 ist, wird durch den äußeren Halbkreisabschnitt 33B der oberen Seite und dem äußeren Halbkreisabschnitt 33B der unteren Seite gebildet. In Vorwärts- und Rückwärtsrichtung liegen ein Vorderende des inneren Zylinderabschnittes 36A und ein Vorderende des äußeren Zylinderabschnittes 36B im Wesentlichen in der gleichen Position angeordnet und ein hinteres Ende des äußeren Zylinderabschnittes 36B liegt etwas hinterhalb bezüglich eines rückwärtigen Endes des inneren Zylinderabschnittes 36A.

Die blattartigen Verbindungsabschnitte 34 sind so angeordnet, daß sie in Vorwärts/Rückwärts-Richtung nahe an einem vorderen Ende des inneren Zylinderabschnittes 36A relativ zu einem Mittelabschnitt hiervon liegen. Obgleich ein Vorderende des flachen plattenförmigen Verbindungsabschnittes 35 im Wesentlichen in Fluchtung mit einer vorderen Endkante des äußeren Zylinderabschnittes 36B ist, liegt ein hinteres Ende des flachen plattenartigen Verbindungsabschnittes 35 vorderhalb eines rückwärtigen Endes des äußeren Zylinderabschnittes 36B.

Weiterhin ist ein Verstärkungsabschnitt 37, der in einer Richtung von oben nach unten Rippenform hat, zwischen dem Außenumfang des inneren Halbkreisabschnittes 33A und dem Innenumfang des äußeren Halbkreisabschnittes 33B ausgebildet. Der Verstärkungsabschnitt 37 liegt in einer Mitte in einer Links-Rechts-Richtung des Halbkreisabschnittes und ist einstückig mit dem blattartigen Verbindungsabschnitt 34. Ein Bereich, der an dem Verstärkungsabschnitt 37 ausgebildet ist, weist eine Führungsfläche 38 auf, welche eine hintere Endfläche des äußeren Halbkreisabschnittes 33D von einer inneren Umfangsfläche des inneren Halbkreisabschnittes 33A über die rückwärtige Endfläche des Verstärkungsabschnittes 37 mit geringer Breite erreicht. Die Führungsfläche 38 bildet eine abgeschrägte Form oder eine Bogenform eines Durchmessers, der sich allmählich von dem Innenumfang des inneren Halbkreisabschnittes 33A zur Rückseite hin vergrößert. Weiterhin sind in einem Bereich, wo der Verstärkungsabschnitt 37 nicht ausgebildet ist (im Wesentlichen Viertelbogenbereiche an den beiden linken und rechten Seiten des Verstärkungsabschnittes 37), eine rückwärtige Endfläche des inneren Halbkreisabschnittes 33A sowie eine rückwärtige Endfläche des äußeren Halbkreisabschnittes 33B ebenfalls mit Seitenflächen 38 in Kreisbogenform derart ausgebildet, daß sie gleich der Führungsfläche 38 sind.

Der Gummistopfenhalter 30 ist in das Gehäuse 10 in einem Zustand eingesetzt, in dem er an einem Ablösen hiervon durch Verriegelung eines Ausziehverhinderungsvorsprungs 30a, der an einer Außenfläche des äußeren Zylinderabschnittes 36B (äußerer Halbkreisabschnitt 33B) gebildet ist, mit einer Ausziehverhinderungsöffnung 14 des Gehäuses 20 gehindert ist. Im zusammengefügten Zustand stehen der äußere Zylinderabschnitt 36B und der innere Zylinderabschnitt 36A merklich von einem rückwärtigen Ende des Gehäuses 10 nach hinten vor, d. h., von einer hinteren Endkante der Abschirmschale 16 aus. Weiterhin, wenn der elektrische Draht 25 von einem regulären Verdrahtungspfad (ein sich im wesentlich horizontal vom Gehäuse 10 aus gerade erstreckender Pfad) zu einer oberen Seite oder einer unteren Seite abweicht, um zur Vorderseite zurückgeschlagen zu sein, bilden der innere Zylinderabschnitt 36A und der äußere Zylinderabschnitt 36B einen verlängerten Abschnitt 39 als Schutzteil zum Schutz der Kunststoffummantelung 25b des elektrischen Drahtes 25 bei einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale 16.

Die Funktionsweise der Ausführungsform wird nun erläutert.

Wenn der elektrische Draht 25 gebogen wird, um von seinem regulären Verdrahtungspfad zur Unterseite hin abzuweichen, wie in 6 gezeigt, wird der elektrische Draht 25 spitzwinklig gebogen (obgleich in 6 der Winkel im wesentlichen 30 Grad bis 40 Grad beträgt, ist abhängig von einer externen Kraft oder einer Richtung relativ zum elektrischen Draht 25 der Winkel größer als der dargestellte Winkel), um zur Vorderseite im Nahbereich eines verlängerten Endes des verlängerten Endabschnittes 39 zurückgefaltet zu werden, wobei die Kunststoffummantelung 25b am Außenumfang des elektrischen Drahtes 25 in Kontakt mit der hinteren Endkante der Abschirmschale 16 gebracht wird.

Hierbei wird der elektrische Draht 25 in einem Zustand gebogen, daß er in Kontakt mit dem verlängerten Ende des äußeren Zylinderabschnittes 36B des verlängerten Abschnitts 39 gebracht wird und der äußere Zylinderabschnitt 36B wird vom Außenumfang des elektrischen Drahtes 25 nach außen in Durchmesserrichtung getrennt und erstreckt sich vom Gehäuse 10 und dem hinteren Ende der Abschirmschale 16 zur Rückseite. Hierdurch wird der elektrische Draht 25 in Kontakt mit der Abschirmschale 16 in einer Lage gebracht, daß er entlang einer äußeren Umfangsfläche hiervon ist (die Lage bildet einen kleinen Winkel von ungefähr 30 Grad bis 40 Grad relativ zur äußeren Umfangsfläche der Abschirmschale 16).

Das heißt, der abgeschirmte Verbinder A der Ausführungsform weist den verlängerten Abschnitt 39 in einem Zustand auf, in welchem ein Bereich hiervon an einer Fläche des Herausführens des elektrischen Drahtes 25 an der äußeren Umfangsseite des elektrischen Drahtes 25 nach hinten aus der Abschirmschale 16 heraus verlängert ist und daher ist der elektrische Draht 25, der vom regulären Verdrahtungspfad abweicht, um zur Vorderseite gebogen zu sein, an dem rückwärtigen Ende des verlängerten Abschnittes 39 getrennt von der Abschirmschale 16 ungefaltet und selbst wenn der gebogene elektrische Draht 25 in Kontakt mit der Abschirmschale 16 gebracht wird, ist der elektrische Draht 25 hierbei durch die Höhenlage entlang der äußeren Umfangsfläche der Abschirmschale 16 geformt. Daher besteht keine Gefahr, daß die Kunststoffummantelung 25b verletzt wird, selbst wenn die Kunststoffummantelung 25b in Kontakt mit der Kante am rückwärtigen Ende der Abschirmschale 16 gebracht wird.

Da weiterhin der Verstärkungsabschnitt 37 in der Lage ist, den verlängerten Abschnitt 39 an einer Verformung zu begrenzen, besteht keine Gefahr einer Verformung des verlängerten Abschnittes 39, wenn eine Druckkraft vom elektrischen Draht 25 ausgeübt wird und der verlängerte Abschnitt 39 kann sicher die Funktion des Schutzes des elektrischen Drahtes 25 vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale 16 durchführen.

Weiterhin ist gemäß der Ausführungsform der Gummistopfenhalter 30 mit dem verlängerten Abschnitt 39 als Schutzbauteil zum Schutz der Kunststoffummantelung 25b vor einer Wechselwirkung mit der Abschirmschale 16 ausgestattet, wenn der elektrische Draht 25 vom regulären Verdrahtungspfad unter Biegung abweicht, wobei der Gummistopfenhalter 30 auch als Schutzbauteil dient und daher ist im Vergleich zu dem Fall, in dem als Schutzbauteil ein gesondertes Bauteil verwendet wird, die Anzahl von Teilen verringert.

Da weiterhin der verlängerte Abschnitt 39 durch die Doppelzylinderabschnitte aus innerem Zylinderabschnitt 36A und äußerem Zylinderabschnitt 36B gebildet ist, kann im Vergleich zu einem Fall, in dem der verlängerte Abschnitt 39 durch einen Zylinderabschnitt mit einer durchgehenden Wandstärke gebildet wird, der Materialaufwand verringert werden und weiterhin kann eine Einsinkstelle beim Formgießen begrenzt werden. Obwohl weiterhin die Wandstärken des inneren Zylinderabschnittes 36A und des äußeren Zylinderabschnittes 36B gering sind, werden die Zylinderabschnitte 36A und 36B mit Sicherheit an einer Verformung durch den Verstärkungsabschnitt 37 gehindert, der in Durchmesserrichtung die Rippenform hat.

Weiterhin wird durch Ausbilden der Führungsfläche 38 in abgeschrägter Form oder in Bogenform mit einem Durchmesser, der sich von der inneren Umfangsfläche zur rückwärtigen Seite am verlängerten Endabschnitt des Verlängerungsabschnittes 39 erstreckt, der elektrische Draht 25 kraftfrei mit einem vergleichsweise großen Krümmungsradius entlang der Führungsfläche 38 gebogen und daher wird der Freiheitsgrad beim Festlegen des Verdrahtungspfades hoch, wenn der elektrische Draht 25 für eine Verlegung im Nahbereich des Gehäuses 10 gebogen wird.

< Andere Ausführungsformen >

Die Erfindung ist nicht auf die in der obigen Beschreibung und der Zeichnung erläuterten Ausführungsformen beschränkt, sondern es können beispielsweise die folgenden Ausführungsformen im technischen Rahmen der Erfindung enthalten sein; weiterhin kann die Erfindung auf verschiedene Arten in ihrem Umfang abgeändert werden, ohne daß vom Wesen hiervon abgewichen wird.

  • (1) Eine Verstärkungsschicht kann am Außenumfang der Kunststoffabdeckung als Schutzbauteil vorgesehen werden, um eine Wechselwirkung zwischen der Kunststoffabdeckung und der Abschirmschale zu vermeiden, wenn Kontakt mit der Abschirmschale erfolgt.
  • (2) Bei dem inneren Zylinderabschnitt und dem äußeren Zylinderabschnitt, welche den verlängerten Abschnitt bilden, kann der innere Zylinderabschnitt nach hinten über den äußeren Zylinderabschnitt hinaus verlängert werden.
  • (3) Ein verlängerter Abschnitt kann durch einen Teil des Gehäuses, das sich zur Rückseite erstreckt, gebildet werden, ohne daß der verlängerte Abschnitt am Gummistopfenhalter vorgesehen wird oder ein zusätzliches Teil mit einem verlängerten Abschnitt kann mit dem Gehäuse zusammengefaßt werden.
  • (4) Ein verlängerter Abschnitt kann durch einen Zylinderabschnitt mit einer durchgehenden Wanddicke ohne Bildung des verlängerten Abschnittes durch die Doppelzylinderstruktur aus innerem Zylinderabschnitt und äußerem Zylinderabschnitt gebildet werden.


Anspruch[de]
  1. Ein abgeschirmter Verbinder mit:

    einem in ein Gehäuse von einer Rückseite her eingeführten Anschlußmetallstück, welches mit wenigstens einem elektrischen Draht verbunden ist, dessen Außenumfang mit einer isolierenden Kunststoffabdeckung abgedeckt ist;

    einer am Außenumfang des Gehäuses angebrachten Abschirmschale aus einem Metall, welche fest an einem Abschirmteil angebracht ist, das wenigstens einen elektrischen Draht umgibt; und

    einem Schutzbauteil, welches die isolierende Kunststoffabdeckung vor Wechselwirkungen mit der Abschirmschale schützt, wenn der elektrische Draht so gebogen wird, daß er von einem regulären Verdrahtungspfad abweicht.
  2. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 1, wobei, wenn der elektrische Draht gebogen wird, das Schutzbauteil verformbar ist, um sich zwischen die Abschirmschale und die Kunststoffabdeckung zu legen, wenn eine Druckkraft von dem elektrischen Draht ausgeübt wird.
  3. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 1, wobei das Schutzbauteil an einem Gummistopfenhalter ausgebildet ist, der verhindert, daß ein am rückwärtigen Endabschnitt des Gehäuses aufgesetzter Gummistopfen, der von dem elektrischen Draht durchsetzt wird, herausgezogen wird.
  4. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 3, wobei der Gummistopfenhalter einen inneren Zylinderabschnitt, der sich zu einer Rückseite entlang eines Außenumfangs des elektrischen Drahtes erstreckt und einen äußeren Zylinderabschnitt aufweist, der im wesentlichen konzentrisch zu dem inneren Zylinder ist und sich zu einer Rückseite entlang eines Innenumfangs des Gehäuses erstreckt, wobei ein verlängertes Ende des äußeren Zylinderabschnittes nach hinten vom rückwärtigen Ende der Abschirmschale vorsteht und der äußere Zylinderabschnitt so gebildet ist, daß er das Schutzbauteil bildet.
  5. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 4, wobei ein verlängertes Ende des inneren Zylinderabschnittes vorderhalb von dem verlängerten Ende des äußeren Zylinderabschnittes liegt.
  6. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 1, wobei das Schutzbauteil einen verlängerten Abschnitt hat, wobei in einem Verlängerungszustand ein Bereich an einer äußeren Umfangsseite des elektrischen Drahtes an einer Herausführfläche des elektrischen Drahtes von der Abschirmschale aus nach hinten verlängert ist, wobei ein Verstärkungsabschnitt in der Lage ist, den verlängerten Abschnitt an einer Verformung zu begrenzen.
  7. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 6, wobei das Schutzbauteil an einem Gummistopfenhalter ausgebildet ist, der verhindert, daß ein am rückwärtigen Endabschnitt des Gehäuses aufgesetzter Gummistopfen, der von dem elektrischen Draht durchsetzt wird, herausgezogen wird.
  8. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 7, wobei der Gummistopfenhalter einen inneren Zylinderabschnitt, der sich zu einer Rückseite entlang eines Außenumfangs des elektrischen Drahtes erstreckt und einen äußeren Zylinderabschnitt aufweist, der im Wesentlichen konzentrisch zu dem inneren Zylinder ist und sich zu der Rückseite entlang eines Innenumfangs des Gehäuses erstreckt, wobei der verlängerte Abschnitt von dem inneren Zylinderabschnitt und dem äußeren Zylinderabschnitt gebildet ist und der Verstärkungsabschnitt eine Rippe aufweist, welche den inneren Zylinderabschnitt und den äußeren Zylinderabschnitt in Durchmesserrichtung verbindet.
  9. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 6, wobei ein verlängerter Endabschnitt des verlängerten Abschnittes mit einer Führungsfläche versehen ist, welche abgeschrägte Form oder eine Bogenform mit einem Durchmesser hat, der sich von einer Innenumfangsfläche hiervon zur Rückseite hin vergrößert.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com