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Dokumentenidentifikation DE202005000082U1 09.06.2005
Titel Doppelmastanordnung für Wasserfahrzeuge
Anmelder Hermann, Stefan, 93096 Köfering, DE
DE-Aktenzeichen 202005000082
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.06.2005
Registration date 04.05.2005
Application date from patent application 04.01.2005
IPC-Hauptklasse B63B 15/00
IPC-Nebenklasse B63H 9/06   

Beschreibung[de]

In der nachfolgenden Beschreibung wird man sich beispielhaft auf eine Yacht beziehen, alle Angaben sind jedoch für jedes sich an der Wasseroberfläche unter Segeln bewegendes Fahrzeug gültig.

Segelyachten mit einer Länge unter 20m üblicher Bauart weisen einen Mast (1 – M1) mit einem Hauptesegel (1 – S1) und einer Fock (1 – S2) auf. Größere Segelyachten, z.B. Schooner, können zwei Masten (2) aufweisen, mit maximal vier Großsegeln.

Auf Yachten mit Längen unter 20m ist das Anbringen von zwei Großmasten sehr schwierig. Ebenfalls nachteilig ist die Bedienung einer größeren Anzahl von Segeln. Die Segelfläche ist begrenzt von der Yachtlänge und Masthöhe ( F1 = 0,5 × N × L ), wobei Masthöhe von der Kieltiefe und dem Gewicht abhängt. Damit kann jede Yacht ausreichend unter fast allen Wetterbedingungen gefahren werden.

Die Windgeschwindigkeit steigt mit der Höhe. Dies bedeutet dass, eine kleine Segelfläche am oberen Ende des Mastes nachteilig ist (z.B. im Falle einer Hauptsegel und einer Fock). Ebenfalls nachteilig sind Überlappungen der Segel in Windrichtung.

Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zu Grunde, dass die effektive Segelfläche insgesamt und im oberen Bereich besonders vergrößert wird (F2 = 0,5 × H × (Lu + Lo)), ohne einer Vergrößerung der Mast Höhe und der Yachtlänge, bei einer minimaler Anzahl der Großsegeln und minimaler Überlappung der Segel in Windrichtung.

Die genannten Vorteile können somit auch bei kleineren Yachten, mit Längen unter 20m, genutzt werden.

Alle oben genannten Probleme sind mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst (3).

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in 4 dargestellt. Die Rechteckwinkel W1 und W3 ermöglichen ein einfaches Reffen der Hauptsegel und der Fock.

M1Hauptmast M2Doppelmast (Haupt- und Vormast) S1Hauptsegel mit Baum S2Fock mit Baum (evtl. Genua) S3Gaffelsegel mit Baum W1Hauptmastwinkel W2Vormastwinkel W3Vorstagwinkel LuSchiffslänge LoEntfernung Mastspitzen HMasthöhe F1Segelfläche für Einmaster F1 = 0,5 × H × L F2Segelfläche für Zwei- und Doppelmaster F2 = 0,5 × H × (Lu + Lo) KKiel mit Ballast

Anspruch[de]
  1. Doppelmastanordnung für Wasserfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass ein Doppelmast (3), bestehend aus einem Hauptmast und einem Vormast sowie einem Winkel zwischen den Masten größer 0° angebracht ist.
  2. Segelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Masten ein Segel angebracht ist.
  3. Segelanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen den beiden Masten angebrachte Segel ein Gaffelsegel ist.
  4. Segelanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der beiden Masten senkrecht zum Deck steht (4).
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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