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Kopplungsanschluß, Kopplungsverbinder und Herstellungsverfahren hierfür - Dokument DE102004049103A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004049103A1 16.06.2005
Titel Kopplungsanschluß, Kopplungsverbinder und Herstellungsverfahren hierfür
Anmelder Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP
Erfinder Fujii, Masayasu, Yokkaichi, Mie, JP;
Sakurai, Toshikazu, Yokkaichi, Mie, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Anmeldedatum 08.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004049103
Offenlegungstag 16.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.06.2005
IPC-Hauptklasse H01R 31/08
IPC-Nebenklasse H01R 43/20   H01R 13/41   H01R 13/04   
Zusammenfassung Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Deformation eines gemeinsamen bzw. Kopplungsanschlusses während einer Produktion zu vermeiden.
Da gemeinsame bzw. Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c und ein Gehäuse 10 durch einen Eindrückvorgang vereinigt bzw. verbunden werden, anstatt durch ein Einsetzgießen bzw. -formen verbunden zu werden, besteht keine Wahrscheinlichkeit, daß die Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c deformiert bzw. verformt werden, indem sie durch einen Einspritzdruck beeinflußt werden. Bei einem Biegen eines koppelnden bzw. Kopplungsabschnitts 21 werden obere und untere abstützende bzw. Supportabschnitte 26, 27 an den gegenüberliegenden Seiten eines zwischenliegenden Abschnitts 28 im wesentlichen unter rechten Winkeln gebogen, während der zwischenliegende Abschnitt 28 bündig mit einem Träger 31 gehalten ist bzw. wird. Derart kann eine hohe Abmessungs- bzw. Dimensionspräzision selbst in dem Fall einer Anwendung an einer automatischen Montageschiene zum Montieren der Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c in das Gehäuse 10 erhalten werden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen gemeinsamen bzw. Kopplungsanschluß zum Kurzschließen einer Vielzahl von Anschlußpaßstücken, einen gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinder zum Kurzschließen einer Vielzahl von Anschluß aßstücken und auf ein Herstellungsverfahren hiefür.

Ein gemeinsamer bzw. Kopplungsverbinder zum Kurzschließen einer Vielzahl von Anschlußpaßstücken ist in der japanischen, nicht geprüften Patentveröffentlichung Nr. H09-115612 geoffenbart. Dieser Kopplungsverbinder beinhaltet ein aus einem Harz hergestelltes Gehäuse, welches mit einem zusammenpassenden bzw. abgestimmten Gehäuse verbindbar ist, welches mit einer Vielzahl von Anschlußpaßstücken versehen ist, und das Gehäuse ist mit einem Kopplungsanschluß versehen, welcher eine Vielzahl von verbindenden bzw. Verbindungsabschnitten aufweist, welche mit den Anschlußpaßstücken zu verbinden sind. Bei einem Herstellen bzw. Erzeugen dieses Kopplungsverbinders wird der Kopplungsanschluß in eine Form eingesetzt bzw. eingelegt, um mit dem Gehäuse durch ein Einsetzformen verbunden zu werden.

Gemäß dem Herstellungsverfahren durch ein Einsetzformen besteht eine Möglichkeit, daß der Kopplungsanschluß, welcher in die Form eingesetzt bzw. eingelegt ist, durch einen Einspritzdruck deformiert bzw. verformt wird. Insbesondere in dem Fall eines kleineren Kopplungsverbinders ist ein Kopplungsanschluß dünner und kleiner. Derart besteht ein Problem, daß er leicht durch den Einspritzdruck beeinflußt wird. Darüber hinaus wird in dem Fall eines Kurzschließens von Anschlußpaßstücken, welche an zwei oberen und unteren Stufen bzw. Ebenen angeordnet sind, ein U-förmiger Kopplungsanschluß verwendet. Da der U-förmige Kopplungsanschluß zwei Plattenoberflächen im wesentlichen unter rechten Winkeln aufweist, wird er leichter durch den Einspritzdruck im Vergleich zu flachen Kopplungsanschlüssen beeinflußt. Darüber hinaus kann in dem Fall eines Einsetzformens nur ein Produkt in einem Gieß- bzw. Formprozeß hergestellt werden, wobei dies zu einer geringen Produktionseffizienz führt.

Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der obigen Probleme entwickelt und es ist ein Ziel bzw. Gegenstand davon, die Deformation bzw. Verformung eines Kopplungsanschlusses bei einer Herstellung zu vermeiden.

Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Gemäß der Erfindung wird ein gemeinsamer bzw. Kopplungsanschluß für ein Kurzschließen einer Vielzahl von Anschlußpaßstücken zur Verfügung gestellt, welche an zwei ersten und zweiten Stufen bzw. Ebenen eines gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinders angeordnet sind, wobei der Kopplungsanschluß derart konstruiert ist, daß eine Vielzahl von Dorn- bzw. Flachstecker- bzw. Laschenstücken, welche in Kontakt mit der Vielzahl von Anschlußpaßstücken gebracht werden können, durch einen im wesentlichen L- oder U- oder S- oder schlangenförmigen oder gebogenen, koppelnden bzw. Kopplungsabschnitt gekoppelt sind und in ein Gehäuse des Kopplungsverbinders durch ein wenigstens teilweises Hineinpressen bzw. -drücken oder Eingreifen oder Einsetzen montiert werden können.

Darüber hinaus wird gemäß der Erfindung ein gemeinsamer bzw. Kopplungsverbinder zum Kurzschließen einer Mehrzahl von Anschlußpaßstücken zur Verfügung gestellt, welche an zwei (vorzugsweise oberen und unteren) Stufen bzw. Ebenen angeordnet sind, wobei ein Kopplungsanschluß, welcher derart konstruiert ist, daß eine Vielzahl von Dorn- bzw. Flachsteckerstücken, welche in Kontakt mit der Vielzahl von Anschlußpaßstücken gebracht werden können, durch einen im wesentlichen L- oder U- oder S-förmigen koppelnden bzw. Kopplungsabschnitt gekoppelt sind, in ein Gehäuse montiert bzw. angeordnet ist, welches vorzugsweise aus einem synthetischen bzw. Kunstharz hergestellt ist, indem er darin hineingedrückt bzw. -gepreßt wird.

Da der Kopplungsanschluß und das Gehäuse durch einen Eindrückvorgang vereinigt bzw. verbunden sind oder werden können, anstatt durch ein Einsetzformen verbunden bzw. vereinigt zu werden, besteht keine Wahrscheinlichkeit, daß der Kopplungsanschluß deformiert bzw. verformt wird, indem er durch einen Einspritzdruck beeinflußt wird. Darüber hinaus kann durch ein Verwenden eines Montageverfahrens durch den Eindrückvorgang eine Produktionseffizienz verbessert werden, indem eine Mehrzahl von Gehäusen nebeneinander in einer automatischen Maschine eingestellt bzw. angeordnet wird und Kopplungsanschlüsse in diese Gehäuse in einem Schritt montiert bzw. festgelegt werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der gemeinsame bzw. Kopplungsanschluß durch ein Biegen eines Teils von derartigen verketteten Anschlüssen, daß eine Vielzahl von Flachsteckerstücken durch einen vorzugsweise schmalen und langen Träger abgestützt bzw. getragen ist bzw. wird, im wesentlichen in eine L- oder U- oder S-Form erhalten, während vorzugsweise die verketteten Anschlüsse im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung des Trägers zugeführt sind bzw. werden.

Vorzugsweise sind bzw. werden während des Biegens ein erster abstützender bzw. Supportabschnitt, welcher ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) an der ersten Stufe abstützt, und ein zweiter abstützender Abschnitt, welcher ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) an der zweiten Stufe abstützt, unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu einem zwischenliegenden Abschnitt des koppelnden Abschnitts zwischen dem ersten und zweiten abstützenden Abschnitt gebogen, während der zwischenliegende Abschnitt im wesentlichen bündig mit dem Träger gehalten ist bzw. wird.

Weiters bevorzugt wird der Kopplungsanschluß durch ein Biegen eines Teils von derartigen verketteten Anschlüssen, daß eine Vielzahl von Flachsteckerstücken durch einen schmalen und langen Träger abgestützt ist bzw. wird, in eine im wesentlichen L- oder U- oder S-Form erhalten, während die verketteten Anschlüsse parallel zu der Längsrichtung des Trägers zugeführt werden, und

es werden während des Biegens ein oberer, abstützender bzw. Supportabschnitt, welcher die Flachsteckerstücke an der oberen Stufe abstützt, und ein unterer, abstützender Abschnitt, welcher die Flachsteckerstücke an der unteren Stufe abstützt, im wesentlichen unter rechten Winkeln zu einem zwischenliegenden Abschnitt des koppelnden Abschnitts zwischen dem oberen und unteren, abstützenden Abschnitt gebogen, während der zwischenliegende Abschnitt bündig mit dem Träger gehalten ist bzw. wird.

Als ein Verfahren zum Biegen der verketteten Anschlüsse in eine im wesentlichen L- oder U- oder S-Form kann ein vorderer Abschnitt bzw. Querschnitt der verketteten Anschlüsse in bezug auf eine Zufuhrrichtung zweimal gebogen werden. Wenn dieses doppelte Biegeverfahren nicht an einer speziellen Preßmaschine, sondern an einer automatischen Montagemaschine zum Montieren von bereits hergestellten Kopplungsanschlüssen in Gehäuse angewandt wird, ist es schwierig, eine hohe Dimensionspräzision zu erhalten. In der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind bzw. werden der erste und zweite (vorzugsweise obere und untere) abstützende Abschnitt an den im wesentlichen gegenüberliegenden Seiten des zwischenliegenden Abschnitts unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise unter rechten Winkeln zu dem zwischenliegenden Abschnitt gebogen, während der zwischenliegende Abschnitt im wesentlichen bündig mit dem Träger gehalten ist bzw. wird. Derart kann eine hohe Dimensionspräzision selbst in dem Fall einer Anwendung an der automatischen Montagemaschine zum Montieren der Kopplungsanschlüsse in das Gehäuse erhalten werden.

Weiters bevorzugt sind die verketteten Anschlüsse derart, daß sich die Flachsteckerstücke von einem seitlichen Rand- bzw. Kantenabschnitt des Trägers erstrecken und der koppelnde Abschnitt im wesentlichen parallel zu dem Träger angeordnet ist.

Noch weiter bevorzugt ist bzw. wird während des Biegens wenigstens ein Flachsteckerstück, welches mit einem zwischenliegenden Abschnitt des koppelnden Abschnitts zwischen einem ersten abstützenden bzw. Supportabschnitt, welcher ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) an der ersten Stufe abstützt, und einem zweiten abstützenden Abschnitt gekoppelt ist, welcher ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) an der zweiten Stufe abstützt, mit dem Träger gekoppelt verbleibt, und die Flachsteckerstücke, welche mit dem ersten abstützenden Abschnitt gekoppelt sind, und diejenigen, welche mit dem zweiten abstützenden Abschnitt gekoppelt sind, von dem Träger getrennt oder abgeschnitten sind bzw. werden, und

nach dem Biegen das (die) Flachsteckerstück(e) von dem zwischenliegenden Abschnitt getrennt oder abgeschnitten ist bzw. sind.

Noch weiter bevorzugt sind die verketteten Anschlüsse derart, daß sich die Flachsteckerstücke von einem seitlichen Rand- bzw. Kantenabschnitt des Trägers erstrecken und der koppelnde Abschnitt im wesentlichen parallel zu dem Träger angeordnet ist,

während des Biegens das Flachsteckerstück, welches mit einem zwischenliegenden Abschnitt des koppelnden Abschnitts zwischen einem oberen, abstützenden Abschnitt, welcher die Flachsteckerstücke an der oberen Stufe abstützt, und einem unteren, abstützenden Abschnitt gekoppelt ist, welcher die Flachsteckerstücke an der unteren Stufe abstützt, mit dem Träger gekoppelt verbleibt, und die Flachsteckerstücke, welche mit dem oberen, abstützenden Abschnitt gekoppelt sind, und diejenigen, welche mit dem unteren, abstützenden Abschnitt gekoppelt sind, von dem Träger getrennt oder abgeschnitten sind bzw. werden, und

nach dem Biegen der zwischenliegende Abschnitt von dem Flachsteckerstück abgeschnitten wird.

Da alle Dorn- bzw. Flachsteckerstücke mit dem Träger vor dem Biegen gekoppelt sind bzw. werden, kann die Deformation der Flachsteckerstücke in dem Zufuhrprozeß vermieden werden. Darüber hinaus können, da das Flachsteckerstück von dem zwischenliegenden Abschnitt getrennt oder abgeschnitten wird, welcher kein Flachsteckerstück nach dem Biegen erfordert, die Flachsteckerstücke an bestimmten Intervallen bzw. Abständen angeordnet werden und die Anzahlen der Flachsteckerstücke an der oberen und unteren Stufe bzw. Ebene kann flexibel gehandhabt werden.

Am meisten bevorzugt sind die verketteten Anschlüsse derart, daß sich der koppelnde Abschnitt von den gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten seitlichen Enden oder Endabschnitten des Trägers erstreckt und ein Teil des Trägers den zwischenliegenden Abschnitt ausbildet, wobei die der bereits gebogene koppelnde Abschnitt von dem Träger getrennt oder abgeschnitten ist.

Da der zwischenliegende Abschnitt einen Teil des Trägers beinhaltet, ist ein Materialverlust kleiner im Vergleich zu einem Fall, wo der gesamte koppelnde Abschnitt oder ein wesentliches Teil davon getrennt von dem Träger ausgebildet ist.

Gemäß der Erfindung wird weiters ein gemeinsamer bzw. Kopplungsverbinder zur Verfügung gestellt, wobei ein oder mehrere Kopplungsanschluß (-anschlüsse) gemäß der Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform davon wenigstens teilweise in ein Gehäuse montiert bzw. angeordnet ist bzw. sind, indem er bzw. sie darin eingedrückt oder in Eingriff gebracht oder eingesetzt wird bzw. werden.

Gemäß der Erfindung wird weiters ein Herstellungsverfahren für einen Kopplungsanschluß, insbesondere gemäß der Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform davon, zum Kurzschließen einer Vielzahl von Anschlußpaßstücken zur Verfügung gestellt, welche an zwei Stufen bzw. Ebenen eines gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinders angeordnet sind, wobei der Kopplungsanschluß derart konstruiert wird, daß eine Vielzahl von Flachstecker- bzw. Laschenstücken, welche in Kontakt mit der Vielzahl von Anschlußpaßstücken gebracht werden können, durch einen im wesentlichen L- oder U- oder S-förmigen koppelnden bzw. Kopplungsabschnitt gekoppelt werden und in ein Gehäuse des Kopplungsverbinders durch ein wenigstens teilweises Hineinpressen bzw. -drücken montiert werden können.

Darüber hinaus wird gemäß der Erfindung ein Herstellungsverfahren für einen gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinder zum Kurzschließen einer Vielzahl von Anschlußpaßstücken zur Verfügung gestellt, welche an zwei oberen und unteren Stufen bzw. Ebenen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kopplungsverbinder, welcher derart konstruiert wird, daß eine Vielzahl von Dorn- bzw. Flachsteckerstücken, welche in Kontakt mit der Vielzahl von Anschlußpaßstücken gebracht werden können, durch einen im wesentlichen L- oder U- oder S-förmigen koppelnden bzw. Kopplungsabschnitt gekoppelt werden, in ein Gehäuse (welches vorzugsweise aus einem synthetischen bzw. Kunstharz hergestellt ist) durch ein Hineindrücken bzw. -pressen montiert ist bzw. wird.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Kopplungsanschluß durch ein Biegen eines Teils von derartigen verketteten Anschlüssen, daß eine Vielzahl von Flachsteckerstücken durch einen vorzugsweise schmalen und langen Träger abgestützt wird, in eine im wesentlichen L- oder U-Form erhalten, während die verketteten Anschlüsse vorzugsweise im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung des Trägers zugeführt werden.

Vorzugsweise werden während des Biegens ein erster abstützender bzw. Supportabschnitt, welcher ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) an der ersten Stufe abstützt, und ein zweiter abstützender Abschnitt, welcher ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) an der zweiten Stufe abstützt, unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu einem zwischenliegenden Abschnitt des koppelnden Abschnitts zwischen dem ersten und zweiten abstützenden Abschnitt gebogen, während bzw. wobei der zwischenliegende Abschnitt im wesentlichen bündig mit dem Träger gehalten ist bzw. wird.

Weiters bevorzugt wird der Kopplungsanschluß durch ein Biegen eines Teils von derartigen verketteten Anschlüssen, daß eine Vielzahl von Flachsteckerstücken durch einen vorzugsweise schmalen und langen Träger abgestützt wird, in eine im wesentlichen L- oder U- oder S- oder Schlangenform erhalten, während die verketteten Anschlüsse vorzugsweise im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung des Trägers zugeführt werden, und

während des Biegens werden ein oberer, abstützender bzw. Supportabschnitt, welcher die Flachsteckerstücke an der oberen Stufe abstützt, und ein unterer, abstützender Abschnitt, welcher die Flachsteckerstücke an der unteren Stufe abstützt, im wesentlichen unter rechten Winkeln zu einem zwischenliegenden Abschnitt des koppelnden Abschnitts zwischen dem ersten und zweiten (oberen und unteren), abstützenden Abschnitt gebogen, während der zwischenliegende Abschnitt im wesentlichen bündig mit dem Träger gehalten wird.

Weiters bevorzugt sind die verketteten Anschlüsse derart, daß sich die Flachsteckerstücke von einem seitlichen Rand- bzw. Kantenabschnitt des Trägers erstrecken, und der koppelnde Abschnitt im wesentlichen parallel zu dem Träger angeordnet ist.

Noch weiter bevorzugt werden während des Biegens wenigstens ein Flachsteckerstück, welches mit einem zwischenliegenden Abschnitt des koppelnden Abschnitts zwischen einem ersten abstützenden Abschnitt, welcher ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) an der ersten Stufe abstützt, und einem zweiten abstützenden Abschnitt, welcher ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) an der zweiten Stufe abstützt, mit dem Träger gekoppelt verbleibt, und die Flachsteckerstücke, welche mit dem ersten abstützenden Abschnitt gekoppelt sind, und diejenigen, welche mit dem zweiten abstützenden Abschnitt gekoppelt sind, von dem Träger getrennt werden, und

nach dem Biegen wird bzw. werden das (die) Flachsteckerstück(e) von dem zwischenliegenden Abschnitt getrennt.

Noch weiter bevorzugt sind die verketteten Anschlüsse derart, daß sich die Flachsteckerstücke von einem seitlichen Rand des Trägers erstrecken, und der koppelnde Abschnitt parallel zu dem Träger angeordnet ist,

während des Biegens werden das Flachsteckerstück, welches mit einem zwischenliegenden Abschnitt des koppelnden Abschnitts zwischen einem oberen, abstützenden Abschnitt, welcher die Flachsteckerstücke an der oberen Stufe abstützt, und einem unteren, abstützenden Abschnitt, welcher die Flachsteckerstücke an der unteren Stufe abstützt, mit dem Träger gekoppelt verbleibt, und die Flachsteckerstücke, welche mit dem oberen, abstützenden Abschnitt gekoppelt sind bzw. werden, und diejenigen, welche mit dem unteren, abstützenden Abschnitt gekoppelt sind bzw. werden, von dem Träger getrennt, und

nach dem Biegen wird der zwischenliegende Abschnitt von dem Flachsteckerstück abgeschniten.

Am meisten bevorzugt sind die verketteten Anschlüsse derart, daß sich der koppelnde Abschnitt von den gegenüberliegenden seitlichen Enden des Trägers erstreckt, und der bereits gebogene, koppelnde Abschnitt wird so von dem Träger getrennt bzw. abgeschnitten, daß wenigstens ein Teil des Trägers in dem zwischenliegenden Abschnitt enthalten ist.

Gemäß der Erfindung wird weiters ein Herstellungsverfahren für einen Kopplungsverbinder, insbesondere gemäß der Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform davon zur Verfügung gestellt, wobei ein oder mehrere Kopplungsanschluß (-anschlüsse), welche(r) mit einem Verfahren gemäß der Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform davon hergestellt ist bzw. sind, wenigstens teilweise in ein Gehäuse des Kopplungsverbinders durch ein Einpressen oder Einpassen oder Einsetzen darin montiert bzw. angeordnet wird bzw. werden.

Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei einer Lektüre der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen und aus den beigeschlossenen Zeichnungen deutlicher ersichtlich werden. Es sollte verstanden werden, daß, obwohl Ausführungsformen getrennt beschrieben werden, einzelne Merkmale davon zu zusätzlichen Ausführungsformen kombiniert werden können.

1 ist eine Vorderansicht eines gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinders gemäß einer ersten Ausführungsform,

2(A) ist eine Vorderansicht eines Gehäuses, welche einen Zustand zeigt, bevor Kopplungsanschlüsse hineingedrückt bzw. -gepreßt sind bzw. werden,

2(B) ist eine schematische Zeichnung, welche die kurzgeschlossenen Anschlußpaßstückgruppen zeigt;

3 ist ein vertikaler Schnitt des Kopplungsverbinders,

4 ist ein vertikaler Schnitt des Gehäuses, welcher den Zustand zeigt, bevor die Kopplungsanschlüsse darin hineingepreßt sind bzw. werden,

5 ist ein Schnitt entlang von A-A von 4,

6 ist ein teilweiser vergrößerter vertikaler Schnitt einer Einpreß- bzw. Eindrückrille,

7 ist ein teilweiser vergrößerter horizontaler Schnitt der Einpreßrille,

8 ist eine teilweise vergrößerte Vorderansicht der Einpreßrille,

9 ist eine Draufsicht auf verkettete Anschlüsse,

10 ist eine Draufsicht, welche einen Zustand zeigt, wo ein erster oder zweiter Kopplungsanschluß von den verketteten Anschlüssen abgeschnitten ist bzw. wird,

11 ist eine Draufsicht, welche einen Zustand zeigt, wo ein koppelnder bzw. Kopplungsabschnitt des dritten Kopplungsanschlusses in die verketteten Anschlüsse gebogen ist,

12 ist eine Vorderansicht, welche einen Zustand zeigt, wo der koppelnde Abschnitt des dritten Kopplungsanschlusses in die verketteten Anschlüsse gebogen ist,

13 ist eine Vorderansicht des dritten Kopplungsanschlusses,

14 ist eine Seitenansicht des dritten Kopplungsanschlusses,

15 ist eine Draufsicht auf verkettete Anschlüsse gemäß einer zweiten Ausführungsform,

16 ist eine Draufsicht, welche einen Zustand zeigt, wo ein koppelnder Abschnitt eines dritten Kopplungsanschlusses in die verketteten Anschlüsse gebogen ist, und

17 ist eine Seitenansicht des dritten Kopplungsanschlusses.

<Erste Ausführungsform>

Nachfolgend wird eine erste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 14 beschrieben. In der folgenden Beschreibung eines gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinders wird eine vorragende Richtung FD von Kontaktabschnitten 23 von Dorn- bzw. Flachsteckerstücken 22 von einem koppelnden Abschnitt 21 als eine Vorwärtsrichtung FD bezeichnet, und es wird auf 1 und 2(A) betreffend eine transversale bzw. Querrichtung TD bezug genommen.

Der Kopplungsverbinder dieser Ausführungsform ist derart konstruiert, daß zwei oder mehr (beispielsweise drei von einem ersten bis dritten) Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c wenigstens teilweise in einem Gehäuse 10 montiert bzw. angeordnet bzw. festgelegt sind, welches beispielsweise aus einem synthetischen bzw. Kunstharz hergestellt ist, und ist mit einem zusammenpassenden bzw. abgestimmten Verbinder (nicht gezeigt) zu verbinden, in welchem eine Vielzahl von (beispielsweise sechs) nicht illustrierten Anschlußpaßstücken horizontal (quer) im wesentlichen nebeneinander an bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Intervallen bzw. Abständen an jeder von einer oder mehreren (beispielsweise zwei oberen und unteren) Stufen bzw. Ebenen angeordnet ist bzw. sind. Wenn der Kopplungsverbinder mit dem zusammenpassenden Verbinder verbunden wird, werden die beispielsweise zwölf Anschlußpaßstücke in einen bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Muster in einer oder mehreren, beispielsweise drei getrennten Gruppen durch den einen oder die mehreren, beispielsweise drei gemeinsamen bzw. Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c kurzgeschlossen. Spezifisch werden, wie dies in 2(B)) gezeigt ist, vier Anschlußpaßstücke, welche an der linken Seite der oberen Stufe bzw. Ebene angeordnet sind, durch den ersten Kopplungsanschluß 20a kurzgeschlossen (welcher schematisch in 2(B)) gezeigt ist), um eine erste Anschlußpaßstück-Gruppe 1TFG zu bilden; vier Anschlußpaßstücke, welche an der linken Seite der unteren Stufe bzw. Ebene angeordnet sind, werden durch den zweiten Kopplungsanschluß 20b kurzgeschlossen (welcher schematisch in 2(B)) gezeigt ist), um eine zweite Anschlußpaßstück-Gruppe 2TFG zu bilden; und zwei Anschlußpaßstücke an der rechten Seite der oberen Stufe und zwei Anschlußpaßstücke an der rechten Seite der unteren Stufe werden durch den dritten Kopplungsanschluß 20c kurzgeschlossen (welcher schematisch in 2(B) gezeigt ist), um eine dritte Anschlußpaßstück-Gruppe 3TFG auszubilden.

Das Gehäuse 10 beinhaltet eine Einpaßvertiefung bzw. -aussparung 11, in welche der zusammenpassende Verbinder wenigstens teilweise von vorne einpaßbar ist, und eine Einpreß- bzw. Eindrückrille 12 ist in der rückwärtigen Endoberfläche der Einpaßvertiefung 11 ausgebildet. Die Eindrückrille bzw. -nut 12 besteht aus einer ersten (oberen) Rille bzw. Nut 13, vorzugsweise in der Form eines im wesentlichen horizontalen Schlitzes, einer zweiten (unteren) Rille 14, in ähnlicher Weise vorzugsweise in der Form eines im wesentlichen horizontalen Schlitzes, und einer dritten (vertikalen) Rille 15 (als einer bevorzugten verbindenden Rille zum Verbinden von zwei oder mehr Stufen bzw. Ebenen miteinander), welche die distalen (oberen und Boden-) Enden davon mit den rechten Enden der ersten (oberen) und zweiten (unteren) Rille 13, 14 gekoppelt aufweist. Ein Verbindungsabschnitt zwischen der ersten (oberen) Rille 13 und der dritten (vertikalen) Rille 15 und der eine zwischen der zweiten (unteren) Rille 14 und der dritten (vertikalen) Rille 15 sind vorzugsweise im wesentlichen gebogen bzw. gekrümmt. Die Breite (entlang einer transversalen bzw. Querrichtung TD) der dritten (vertikalen) Rille 15 ist eingestellt bzw. festgelegt, um größer als die Höhen (vertikale Abmessung) der ersten und zweiten (oberen und unteren) Rille 13, 14 zu sein. Geneigte bzw. abgeschrägte führende bzw. Führungsoberflächen 16 sind an den Öffnungsrändern bzw. -kanten (Rändern bzw. Kanten, welche zu der Einpaßvertiefung 11 gerichtet sind) dieser Rillen 13, 14, 15 ausgebildet.

Ein oder mehrere (beispielsweise sechs) schmale(s) haltende(s) Loch (Löcher) 17, welche(s) in der rückwärtigen Endoberfläche von jeder der ersten und zweiten (oberen und unteren) Rille 13, 14 offen ist bzw. sind und sich im wesentlichen nach rückwärts von dieser rückwärtigen Endoberfläche erstreckt(en), ist bzw. sind im wesentlichen horizontal an bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Intervallen in dem Gehäuse 10 ausgebildet. Die Höhe der haltenden Löcher 17 ist vorzugsweise im wesentlichen gleich denjenigen der ersten und zweiten (oberen und unteren) Rille 13, 14, und die seitlichen (oberen und unteren) Oberflächen der ersten (oberen) Rille 13 und diejenigen der haltenden Löcher 17, und die seitlichen (oberen und unteren) Oberflächen der zweiten (unteren) Rille 14 und diejenigen der haltenden Löcher 17 sind vorzugsweise im wesentlichen bündig mit und anschließend aneinander. Die seitlichen (oberen und unteren) Oberflächen der ersten (oberen) Rille 13 und die haltenden Löcher 17 sind mit schmalen und langen Rippen 18 ausgebildet, welche sich im wesentlichen anschließend entlang von Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen (Richtungen im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung der haltenden Löcher 17 und/oder zu einer Einsetzrichtung der Kopplungsanschlüsse 20 in das Gehäuse 10 und/oder der Vorwärtsrichtung FD) von dem vorderen Ende der ersten (oberen) Rille 13 zu den rückwärtigen Enden (Hinterenden) der haltenden Löcher 17 erstrecken. Die seitlichen (oberen und unteren) Oberflächen der zweiten (unteren) Rille 14 und die haltenden Löcher 17 sind auch mit schmalen und langen Rippen 18 ausgebildet, welche vorzugsweise einen im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen und sich im wesentlichen kontinuierlich entlang von Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen (Richtungen im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung der haltenden Löcher 17 und/oder zu einer Einsetzrichtung der Kopplungsanschlüsse 20 in das Gehäuse 10 und/oder zu der Vorwärtsrichtung FD) von dem vorderen Ende der unteren Rille 14 zu den rückwärtigen Enden (Hinterenden) der haltenden Löcher 17 erstrecken. Die Rippen 18 sind schmäler als die haltenden Löcher 17 und sind in einem zwischenliegenden Abschnitt (vorzugsweise im wesentlichen in den Mitten in Breitenrichtung) der haltenden Löcher 17 angeordnet, und die abgeschrägten bzw. geneigten vorderen Endoberflächen der Rippen 18 sind im wesentlichen bündig mit den oder anschließend an die führenden Oberflächen 16.

Der erste, zweite und dritte Kopplungsanschluß 20a, 20b, 20c sind bzw. werden vorzugsweise alle durch ein Schneiden von verketteten Anschlüssen 30 an bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Positionen hergestellt. Die verketteten Anschlüsse 30 sind derart, daß eine Vielzahl von Dorn- bzw. Flachsteckerstücken 22 unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln von einem (vorzugsweise im wesentlichen schmalen) Träger 31 vorragt, welcher vorzugsweise eine im wesentlichen konstante Breite aufweist, während er an bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Intervallen bzw. Abständen angeordnet ist. Alle Flachsteckerstücke 22 sind durch den (schmalen) koppelnden bzw. Kopplungsabschnitt 21 gekoppelt, welcher eine konstante Breite aufweist und im wesentlichen parallel zu dem Träger 31 ist. Ein Flachsteckerstück 22 besteht aus dem (vorzugsweise im wesentlichen schmalen) Kontaktabschnitt 23, welcher von einem seitlichen Rand oder Rand- bzw. Kantenabschnitt des koppelnden Abschnitts 21 zu einer Seite (Vorderseite) gegenüberliegend von dem Träger 31 vorragt, und dem (vorzugsweise im wesentlichen schmalen) Einpreß- bzw. Eindrückabschnitt 24, welcher sich von dem koppelnden Abschnitt 21 zu dem Träger 31 (zu einer Seite gegenüberliegend von dem Kontaktabschnitt 23) erstreckt und mit einem seitlichen Rand bzw. einer seitlichen Kante des Trägers 31 gekoppelt ist. Die Kontaktabschnitte 23 und die Einpreßabschnitte 24 sind im wesentlichen entlang von geraden Linien und/oder parallel zueinander angeordnet, die Breite der Kontaktabschnitte 23 ist vorzugsweise gleich derjenigen der Einpreßabschnitte 24, und/oder die Länge davon ist vorzugsweise länger als diejenige der Einpreßabschnitte 24. Ein oder mehrere verriegelnde(r) Vorsprung (Vorsprünge) 25 ragt(en) vorzugsweise von den im wesentlichen gegenüberliegenden seitlichen Rändern bzw. Kanten der rückwärtigen Enden (Abschnitte, welche mit dem Träger 31 gekoppelt sind) der Einpreßabschnitte 24 vor, und die Breite und/oder Dicke der Einpreßabschnitte 24 ist zunehmend bzw. stufenweise von den verriegelnden Vorsprüngen bzw. Fortsätzen 25 zu der Rückseite verschmälert bzw. verringert. Andererseits ragen vorragende Abschnitte 32 von dem seitlichen Rand des Trägers 31 zu den entsprechenden Einpreßabschnitten 24 vor und sind mit den rückwärtigen Enden der Einpreßabschnitte 24 gekoppelt, und die Breite und/oder Dicke von vorragenden Enden (Abschnitten, welche mit den Einpreßabschnitten 24 gekoppelt sind) dieser vorragenden Abschnitte 32 ist zunehmend zu den Einpreßabschnitten 24 verschmälert.

Derartige verkettete Anschlüsse 30 werden einer automatischen Montagemaschine (nicht gezeigt) für ein Pressen bzw. Drücken (Montieren) der Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c in das Gehäuse 10 zugeleitet und parallel zu der Längsrichtung des Trägers 31 intermittierend zugeführt. Während die verketteten Anschlüsse 30 intermittierend zugeführt werden, werden der erste und zweite Kopplungsanschluß 20a, 20b von den verketteten Anschlüssen 30 abgeschnitten und der dritte Kopplungsanschluß 20c wird abgeschnitten, nachdem er gebogen wird bzw. wurde. Die entsprechenden abgeschnittenen Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c werden in das Gehäuse 10 montiert.

In dem ersten und zweiten Kopplungsanschluß 20a, 20b sind der koppelnde Anschluß 21 und die Flachsteckerstücke 22 im wesentlichen bündig miteinander, d.h. ein im wesentlichen kontinuierliches Stück einer im wesentlichen flachen Platte. Bei einem Produzieren bzw. Herstellen dieser Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, werden die vorderen Enden (rückwärtigen Enden) von beispielsweise vier Einpreßabschnitten 24 des Kopplungsanschlusses 20a, 20b an oder nahe von Grenzen zu den vorderen Enden der vorragenden Abschnitte 32 derart geschnitten, daß die geschnittenen vorderen Enden der Einpreßabschnitte 24 vorzugsweise im wesentlichen gekrümmte oder abgerundete Konturen aufweisen, und der koppelnde Abschnitt 21 wird geschnitten, wodurch der Kopplungsanschluß 20a, 20b von dem Träger 31 getrennt wird (siehe 10).

Der abgeschnittene, erste und zweite, gemeinsame bzw. Kopplungsanschluß 20a, 20b werden wenigstens teilweise in die Einpreßrille 12 eingepreßt oder eingepaßt oder eingesetzt, wobei die Einpreß- bzw. Eindrückabschnitte 24 nach vorne gerichtet sind. Zu diesem Zeitpunkt werden die vier Einpreßabschnitte 24 von jedem Kopplungsanschluß 20a, 20b individuell in die haltenden bzw. Haltelöcher 17 durch die erste (obere) Rille 13 oder die zweite (untere) Rille 14 eingepreßt, während plastisch wenigstens teilweise die Rippen 18 deformiert werden, und der koppelnde Abschnitt 21 wird in der ersten (oberen) Rille 13 oder der zweiten (unteren) Rille 14 aufgenommen. Nachdem der Einpreßvorgang abgeschlossen ist, werden der erste und zweite Kopplungsanschluß 20a, 20b an bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Positionen durch den Kontakt der rückwärtigen Ränder bzw. Kanten der koppelnden Abschnitte 21 (vorderen Ränder bzw. Kanten in bezug auf eine Einpreßrichtung) mit den Hinterendoberflächen (rückwärtigen Endoberflächen) der ersten und zweiten (oberen und unteren) Rille 13, 14 angeordnet, und die verriegelnden Vorsprünge bzw. Fortsätze 25 an den rückwärtigen Enden der Einpreßabschnitte 24 beißen in die im wesentlichen gegenüberliegenden seitlichen (linken und rechten) Wände der haltenden Löcher 17, wodurch der erste und zweite Kopplungsanschluß 20a, 20b so gehalten sind bzw. werden, um nicht auszutreten. Die Vielzahl von (beispielsweise vier) Kontaktabschnitten 23 von jedem Kopplungsanschluß 20a, 20b wird so gehalten, um nach vorne in die Einpaßvertiefung 11 vorzuragen, wodurch sie mit den Anschlußpaßstücken verbindbar sind.

Als nächstes werden der dritte Kopplungsanschluß 20c und ein Herstellungsverfahren hiefür beschrieben.

Der dritte Kopplungsanschluß 20c ist derart, daß eine Vielzahl von (beispielsweise vier) Flachsteckerstücken 22 durch den koppelnden Abschnitt 21 gekoppelt ist bzw. wird, welcher in eine im wesentlichen L- oder U-Form gebogen ist bzw. wird, und dieser koppelnde Abschnitt 21 besteht aus einem ersten (oberen) abstützenden bzw. Supportabschnitt 26 in der Form einer (vorzugsweise im wesentlichen horizontalen) flachen Platte im wesentlichen entsprechend der ersten (oberen) Rille 13 der Einpreßrille 12, einem zweiten (unteren) abstützenden bzw. Supportabschnitt 27 in der Form einer (vorzugsweise im wesentlichen horizontalen) flachen Platte im wesentlichen entsprechend der zweiten (unteren) Rille 14, und einem flachen zwischenliegenden Abschnitt 28, im wesentlichen entsprechend der dritten (vertikalen) Rille 15 und welche die gegenüberliegenden distalen (oberen und Boden-) Enden oder Endabschnitte mit den seitlichen (rechten) Enden von sowohl dem ersten als auch zweiten (oberen und unteren) abstützenden Abschnitt 26, 27 gekoppelt aufweist. Abschnitte bzw. Bereiche, welche den zwischenliegenden Abschnitt 28 und den ersten und zweiten (oberen und unteren) abstützenden Abschnitt 26, 27 koppeln bzw. verbinden, sind im wesentlichen abgerundet oder gekrümmt bzw. gebogen. Ein oder mehrere, (beispielsweise zwei) seitliche (linke und rechte) Flachsteckerstücke 22 ist bzw. sind an jedem des ersten und zweiten (oberen und unteren) abstützenden Abschnitts 26, 27 abgestützt bzw. getragen, wobei jedoch kein Flachsteckerstück 22 an dem zwischenliegenden Abschnitt 28 abgestützt bzw. getragen ist.

Als nächstes wird das Herstellungsverfahren für den dritten Kopplungsanschluß 20c beschrieben.

Zuerst wird der koppelnde Abschnitt 21 der verketteten Anschlüsse 30 an einer bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Position geschnitten, um einen Abschnitt bzw. Querschnitt zu erhalten, in welchem ein koppelnder Abschnitt 21 eine Anzahl von (beispielsweise fünf) Flachsteckerstücken 22 parallel eines nach dem anderen koppelt (fünf Flachsteckerstücke 22 ragen von einem koppelnden Abschnitt 21 vor), wobei die Anzahl von Flachsteckerstücken 22 größer als die tatsächliche Anzahl von Anschlußpaßstücken ist, welche durch den Verbindungs- bzw. Kopplungsanschluß 20c kurzzuschließen sind, und die Einpreßabschnitte 24 von vier Flachsteckerstücken 22 mit Ausnahme desjenigen in einem zwischenliegenden Abschnitt (vorzugsweise in der Mitte) werden so von den vorragenden Abschnitten 32 (Träger 31) abgeschnitten, um im wesentlichen gekrümmte oder abgerundete Konturen aufzuweisen. Auf diese Weise wird der dritte Kopplungsanschluß 20c mit dem Träger 31 nur über den Einpreßabschnitt 24 des einen oder der mehreren mittleren Flachsteckerstücks(e) 22 gekoppelt, welche(s) von dem zwischenliegenden Abschnitt 28 vorragt(en). Es sollte verstanden werden, daß der dritte Kopplungsanschluß 20c als ein bevorzugter zwischenliegender oder überbrückender Kopplungsanschluß derart anzuordnen ist, daß er zwischen zwei oder mehr unterschiedlichen Stufen bzw. Ebenen angeordnet ist, welche kurzzuschließende Anschlußpaßstücke umfassen, und sie überspannt oder überbrückt in einer Richtung unter einem 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen normal auf die seitliche oder Anordnungsrichtung AD, in welcher die Anschlußpaßstücke in jeder Stufe bzw. Ebene angeordnet sind.

Als nächstes werden das (die) mittlere(n) Anschlußpaßstück(e) 22, der vorragende Abschnitt 32, welcher damit gekoppelt ist, und der zwischenliegende Abschnitt 28 des koppelnden Abschnitts 21 so von oben und unten, um im wesentlichen bündig mit dem Träger 31 zu sein, durch ein nicht illustriertes Werkzeug bzw. Betätigungselement gepreßt bzw. gedrückt, und der obere und untere abstützende Abschnitt 26, 27, welche an den gegenüberliegenden Seiten des zwischenliegenden Abschnitts 28 angeordnet sind, und die entsprechenden (beispielsweise vier) Flachsteckerstücke 22, welche dadurch abgestützt bzw. getragen sind, werden so gebogen, um im wesentlichen unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu dem zwischenliegenden Abschnitt 28 vorzuliegen (siehe 11 und 12). Diese gebogenen Abschnitte sind im wesentlichen gekrümmt bzw. gebogen oder rund. Der im wesentlichen L- oder U-förmige koppelnde Abschnitt 21 wird durch dieses Biegen ausgebildet und danach werden der Kontaktabschnitt 23 und/oder der Eindrückabschnitt 24 des/der mittleren Flachsteckerstücks(e) 22, welche(s) von dem zwischenliegenden Abschnitt 28 vorragt(en), vorzugsweise im wesentlichen entlang der seitlichen Ränder bzw. Kanten des zwischenliegenden Abschnitts 28 abgeschnitten, woraus resultiert, daß im wesentlichen kein Flachsteckerstück 22 von dem zwischenliegenden Abschnitt 28 vorragt. Auf diese Weise wird der dritte Kopplungsanschluß vorzugsweise von dem Träger 31 abgeschnitten, wodurch seine Herstellung abgeschlossen wird. Es sollte verstanden werden, daß der Einpreßabschnitt 24 des zwischenliegenden Abschnitts 28 wenigstens teilweise mit dem zwischenliegenden Abschnitt 28 verbunden belassen werden kann, während er von dem Träger 31 getrennt wird. Darüber hinaus sollte verstanden werden, daß der erste und zweite abstützende Abschnitt 26, 27 von dem zwischenliegenden Abschnitt 28 in Richtungen im wesentlichen entgegengesetzt gebogen werden können (d.h. der erste und zweite abstützende Abschnitt 26, 27 sind an unterschiedlichen oder entgegengesetzten Seiten des zwischenliegenden Abschnitts angeordnet, wenn beispielsweise in der Vorderansicht gesehen), so daß der dritte Kopplungsanschluß 20c eine im wesentlichen (flache) S-Form aufweisen kann, obwohl es bevorzugt ist, den ersten und zweiten abstützenden Abschnitt 26, 27 von dem zwischenliegenden Abschnitt 28 in den im wesentlichen selben Richtungen zu biegen (d.h. der erste und zweite abstützende Abschnitt 26, 27 sind auf derselben Seite des zwischenliegenden Abschnitts angeordnet, wenn beispielsweise in der Vorderansicht gesehen), da insbesondere der Biegeschritt leichter durchgeführt wird.

Ein derartiger dritter Kopplungsanschluß 20c ist bzw. wird wenigstens teilweise in die Einpreßrille 12 eingepreßt oder eingepaßt oder eingesetzt, wobei die Einpreß- bzw. Eindrückabschnitte 24 nach vorne gerichtet sind. Zu diesem Zeitpunkt ist bzw. sind ein oder mehrere (beispielsweise zwei in der Ausführungsform) Einpreßabschnitte 24 individuell in die haltenden Löcher 17 an jeder der oberen und unteren Stufe durch die rechte Seite von jeder der oberen und unteren Rille 13, 14 eingepreßt, während die Rippen 18 plastisch deformiert bzw. verformt werden, und der koppelnde Abschnitt 21 wird in der oberen und unteren Rille 13, 14 aufgenommen. Nachdem der Einpreßvorgang abgeschlossen ist, ist bzw. wird der Kopplungsanschluß 20c an einer bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Position durch den Kontakt der rückwärtigen Kante des koppelnden Abschnitts 21 (vorderen Kante in bezug auf die Einpreßrichtung) mit den Hinterendoberflächen (rückwärtigen Endoberflächen) der ersten und zweiten (oberen und unteren) Rille 13, 14 angeordnet, und die verriegelnden Vorsprünge 25 an den rückwärtigen Enden der Einpreßabschnitte 24 beißen in die gegenüberliegenden seitlichen (linken und rechten) Wände der haltenden Löcher 17, wodurch der dritte Kopplungsanschluß 20c so gehalten ist, um nicht auszutreten bzw. nicht herauszufallen. Die Vielzahl von (beispielsweise vier in der Ausführungsform) Kontaktabschnitten 23 des dritten Kopplungsanschlusses 20c ist bzw. wird so gehalten, um nach vorne an zwei oder mehr (beispielsweise zwei oberen und unteren) Stufen in der Einpaßvertiefung 11 vorzuragen, wodurch sie mit dem entsprechenden einen oder den mehreren Anschlußpaßstück(en) verbindbar ist bzw. sind, welche(s) an diesen Stufen vorgesehen ist bzw. sind. Der zwischenliegende Abschnitt 28 des koppelnden Abschnitts 21 ist in der dritten (vertikalen) Rille 15 der Einpreßrille 12 aufgenommen, d.h. in der zwischenliegenden Rille 15, welche zwei oder mehr Stufen bzw. Ebenen verbindet (unmittelbar benachbarte Stufen oder getrennte Stufen, welche zusätzliche Stufen dazwischen angeordnet aufweisen). Da die Breite der dritten (vertikalen) Rille 15 vorzugsweise größer als die Dicke des zwischenliegenden Abschnitts 28 ist, besteht ein Freiraum zwischen dem zwischenliegenden Abschnitt 28 und der dritten (vertikalen) Rille 15. Ein Biegefehler des koppelnden Abschnitts 21 kann durch diesen Freiraum aufgenommen werden.

Darüber hinaus sollte verstanden werden, daß in dem Fall, daß der dritte Kopplungsanschluß zum Kurzschließen von Anschlußpaßstücken vorzusehen ist, welche an zwei Stufen bzw. Ebenen angeordnet sind, welche durch eine oder mehrere zwischenliegende Stufe(n) getrennt sind, der zwischenliegende Abschnitt 28 eine entsprechende Länge aufweisen muß, um den erhöhten Abstand zwischen den Stufen zu überspannen oder überbrücken, welche die Anschlußpaßstücke enthalten, welche kurzzuschließen oder zu verbinden sind. Darüber hinaus sollte verstanden werden, daß in dem Fall, daß der dritte Kopplungsanschluß zum Kurzschließen von Anschlußpaßstücken vorzusehen ist, welcher an drei oder mehr Stufen vorgesehen sind, der dazwischenliegende Abschnitt einer zwischenliegenden abstützenden bzw. Supportabschnitt (nicht gezeigt) umfassen kann, welcher eine entsprechende Anzahl von Flachsteckerstücken (d.h. ein oder mehrere Flachsteckerstück(e) trägt, um die Anschlußpaßstücke der einen oder mehreren zwischenliegenden Stufe(n) kurzzuschließen oder zu verbinden, wobei der zwischenliegende abstützende Abschnitt unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen normal auf den zwischenliegenden Abschnitt angeordnet ist. Ein derartiger zwischenliegender abstützender Abschnitt (welcher das (die) Flachsteckerstück(e) darauf aufweist) kann durch ein Biegen des zwischenliegenden Abschnitts in eine im wesentlichen S- oder gebogene oder Schlangenform, welche zwei oder mehr Windungen aufweist, oder durch ein entsprechendes Falten des zwischenliegenden Abschnitt auf sich selbst ausgebildet sein bzw. werden, wobei der zwischenliegende Abschnitt selbst wenigstens ein Teil des zwischenliegenden abstützenden Abschnitts ausbilden kann.

Wie oben beschrieben, werden gemäß dieser Ausführungsform die Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c und das Gehäuse 10 durch den Eindrückvorgang verbunden, anstatt durch ein Einsetzformen verbunden zu werden. Es besteht daher keine Wahrscheinlichkeit, daß die Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c deformiert bzw. verformt werden, indem sie durch einen Einspritzvorgang beeinflußt werden.

Darüber hinaus kann unter Verwendung eines Montageverfahrens durch den Einpreßvorgang eine Produktionseffizienz durch ein Einstellen bzw. Einsetzen einer Vielzahl von Gehäusen 10 nebeneinander in einer automatischen Maschine (nicht gezeigt) und ein Montieren der Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c in diese Gehäuse 10 in einem Schritt verbessert werden.

Als ein Verfahren zum Herstellen eines Kopplungsanschlusses entsprechend dem dritten Kopplungsanschluß 20c dieser Ausführungsform durch ein Biegen der verketteten Anschlüsse 30 in eine im wesentlichen U-Form kann ein vorderer Abschnitt der verketteten Anschlüsse in bezug auf eine Zufuhrrichtung zweimal gebogen werden. Wenn dieses doppelte Biegeverfahren nicht auf eine spezielle Preßmaschine angewandt wird, sondern auf eine automatische Montagemaschine zum Montieren von bereits hergestellten Kopplungsanschlüssen in Gehäuse, ist es schwierig, eine hohe Dimensionspräzision zu erhalten. Gemäß dieser Ausführungsform werden der erste und zweite (obere und untere) abstützende Abschnitt 26, 27 an den im wesentlichen gegenüberliegenden Seiten des zwischenliegenden Abschnitts 28 des koppelnden Abschnitts 21 unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu dem zwischenliegenden Abschnitt 28 gebogen, während der zwischenliegende Abschnitt 28 vorzugsweise im wesentlichen bündig mit dem Träger 31 gehalten ist. Dementsprechend bzw. derart kann eine hohe Dimensionspräzision selbst bei der Anwendung an einer automatischen Montagemaschine zum Montieren der Kopplungsanschlüsse in das Gehäuse 10 erhalten werden.

Da alle Flachsteckerstücke 22 mit dem Träger 31 gekoppelt sind, bevor der koppelnde Abschnitt 21 des dritten Kopplungsanschlusses 20c gebogen ist, kann die Deformation der Flachsteckerstücke 22 in dem Zufuhrprozeß vermieden bzw. verhindert werden. Darüber hinaus können, da das Flachsteckerstück 22 von dem zwischenliegenden Abschnitt 28, wobei vorzugsweise kein Flachsteckerstück 22 erforderlich ist, nach dem Biegen abgeschnitten wird, die Flachsteckerstücke 22 der verketteten Anschlüsse 30 an bestimmten (vorbestimmten oder vorbestimmbaren) Intervallen angeordnet werden und die Anzahlen der Flachsteckerstücke 22 an der ersten und zweiten (oberen und unteren) Stufe bzw. Ebene können flexibel gehandhabt werden.

Dementsprechend besteht, um die Deformation eines Kopplungsanschlusses bei einer Produktion bzw. Herstellung zu vermeiden, da Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c und ein Gehäuse 10 durch einen Einpreßvorgang vereinigt werden, anstatt durch ein Einsetzformen vereinigt zu werden, keine Wahrscheinlichkeit, daß die Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c deformiert werden, indem sie durch einen Einspritzdruck beeinflußt werden. Bei bzw. nach einem Biegen eines koppelnden Abschnitts 21 werden obere und untere abstützende Abschnitte 26, 27 an den im wesentlichen gegenüberliegenden Seiten eines zwischenliegenden Abschnitts 28 unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln gebogen, während der zwischenliegende Abschnitt 28 im wesentlichen bündig mit einem Träger 31 gehalten ist bzw. wird. Dementsprechend bzw. derart kann eine hohe Dimensionspräzision selbst in dem Fall einer Anwendung an einer automatischen Montagemaschine zum Montieren der Kopplungsanschlüsse 20a, 20b, 20c in das Gehäuse 10 erhalten werden.

<Zweite Ausführungsform>

Als nächstes wird eine zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 15 bis 17 beschrieben. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in der Form von verketteten Anschlüssen 50, welche zur Herstellung eines dritten Kopplungsanschlusses 40 verwendet werden, und dem Herstellungsverfahren für den dritten Kopplungsanschluß 40. Da die andere Konstruktion ähnlich oder gleich wie in der ersten Ausführungsform ist, wird keine Beschreibung betreffend die Struktur, Funktionen und Effekte davon durch ein Identifizieren derselben durch dieselben Bezugszeichen gegeben.

Die verketteten Anschlüsse 50 der zweiten Ausführungsform sind derart, daß ein erster (oberer) abstützender Abschnitt 42 und ein unterer abstützender Abschnitt 43 eines koppelnden Abschnitts 41 von den gegenüberliegenden seitlichen (linken und rechten) Rändern oder Rand- bzw. Kantenabschnitten eines Trägers 51 unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu der Längsrichtung LD des Trägers 51 und im wesentlichen bündig mit dem Träger 51 vorragen, und ein oder mehrere (beispielsweise zwei in der Ausführungsform) Flachsteckerstück(e) 44 im wesentlichen parallel zu dem Träger 51 von jedem des ersten und zweiten (oberen und unteren) abstützenden Abschnitts 42, 43 vorragt(en). Mit anderen Worten dient ein Teil des Trägers 51 auch als ein zwischenliegender Abschnitt 45 des koppelnden Abschnitts 41.

Bei einem Herstellen des dritten Kopplungsanschlusses 40 wird ein Teil des Trägers 51 entsprechend dem zwischenliegenden Abschnitt 45 so gehalten, um sich nicht vertikal zu bewegen, und der erste und zweite (obere und untere) abstützende Abschnitt 42, 43 werden unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu dem zwischenliegenden Abschnitt 45 in diesem Zustand gebogen (siehe 16). Auf diese Weise wird der im wesentlichen L- oder U-förmige koppelnde Abschnitt 41 ausgebildet. Danach wird der Träger 51 im wesentlichen entlang oder nahe der gegenüberliegenden seitlichen Ränder bzw. Kanten des ersten und zweiten (oberen und unteren) abstützenden Abschnitts 42, 43 geschnitten, um den dritten Kopplungsanschluß 40 von den verketteten Anschlüssen 50 zu schneiden (siehe 17).

In der zweiten Ausführungsform sind die verketteten Anschlüsse 50 derart, daß sich die koppelnden Anschlüsse 41 von den gegenüberliegenden seitlichen Rändern oder Rand- bzw. Kantenabschnitten des Trägers 51 erstrecken und ein Teil des Trägers 51 den zwischenliegenden Abschnitt 45 bildet, wobei der bereits gebogene koppelnde Abschnitt 41 von dem Träger 51 abgeschnitten ist bzw. wird. Da der zwischenliegende Abschnitt 45 vorzugsweise das Teil des Trägers 51 beinhaltet, ist ein Materialverlust kleiner im Vergleich mit einem Fall, wo der gesamte koppelnde Abschnitt getrennt von dem Träger ausgebildet ist bzw. wird.

<Andere Ausführungsformen>

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen und illustrierten Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise sind auch die folgenden Ausführungsformen durch den technischen Rahmen der vorliegenden Erfindung umfaßt, wie sie durch die Ansprüche definiert ist. Neben den folgenden Ausführungsformen können verschiedene Änderungen durchgeführt werden, ohne von dem Rahmen und Geist der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wie sie durch die Ansprüche definiert ist.

  • (1) Obwohl zwei Flachsteckerstücke an jeder der ersten und zweiten (oberen und unteren) Stufe bzw. Ebene in dem dritten Kopplungsanschluß der vorangehenden Ausführungsformen vorgesehen sind, kann bzw. können ein, drei oder mehr Flachsteckerstück(e) sowohl an der oberen als auch unteren Stufe gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein. In dem Fall, daß nur ein Flachsteckerstück an einer Stufe vorgesehen ist, kann der dritte Kopplungsanschluß im wesentlichen eine L-Form aufweisen.
  • (2) Obwohl die Flachsteckerstücke von den vorderen und rückwärtigen Rändern bzw. Kanten oder dem Rand des koppelnden Abschnitts durch ein Kreuzen bzw. Queren des koppelnden Abschnitts in den vorangehenden Ausführungsformen vorragen, können die Flachsteckerstücke nur von der vorderen Kante des koppelnden Abschnitts gemäß der vorliegenden Erfindung vorragen.
  • (3) Obwohl die Anzahl der Anschlußpaßstücke zwölf in den vorangehenden Ausführungsformen ist, kann sie elf oder weniger oder dreizehn oder mehr gemäß der vorliegenden Erfindung sein.
  • (4) Obwohl die Anschlußpaßstücke kurzgeschlossen sind bzw. werden, während sie in drei Gruppen in den vorangehenden Ausführungsformen unterteilt sind bzw. werden, kann ein derartiges kurzschließendes Muster, um die Anschlußpaßstücke in zwei, vier oder mehr Gruppen zu unterteilen, gemäß der vorliegenden Erfindung angenommen bzw. angewandt werden.
  • (5) Obwohl der dritte Kopplungsanschluß Anschlußpaßstücke koppelt, welche an der unterschiedlichen Stufe vorgesehen sind, welche nahe zueinander in den obigen Ausführungsformen sind, kann der dritte Kopplungsanschluß Anschlußpaßstücke koppeln, welche an unterschiedlichen Stufen bzw. Ebenen vorgesehen sind, welche voneinander durch weitere Stufen bzw. Ebenen getrennt sind. In einem derartigen Fall hat der zwischenliegende Abschnitt eine Dimension bzw. Abmessung oder Länge, welche im wesentlichen dem Abstand entspricht, welcher die zu koppelnden Stufen bzw. Ebenen trennt.

10Gehäuse 20cdritter gemeinsamer bzw. Kopplungsanschluß (Kopplungsanschluß) 21koppelnder Abschnitt 22Dorn- bzw. Flachsteckerstück 26oberer abstützender bzw. Supportabschnitt 27unterer abstützender bzw. Supportabschnitt 28zwischenliegender Abschnitt 30verkettete Anschlüsse 31Träger 40Kopplungsanschluß 41koppelnder Abschnitt 42oberer abstützender bzw. Supportabschnitt 43unterer abstützender bzw. Supportabschnitt 44Dorn- bzw. Flachsteckerstück 45zwischenliegender Abschnitt 50verkettete Anschlüsse 51Träger

Anspruch[de]
  1. Kopplungsanschluß (20c; 40) zum Kurzschließen einer Vielzahl von Anschlußpaßstücken, welche an zwei ersten und zweiten Stufen eines gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinders angeordnet sind, wobei der Kopplungsanschluß (20c; 40) derart konstruiert ist, daß eine Vielzahl von Laschenstücken (22; 44), welche in Kontakt mit der Vielzahl von Anschlußpaßstücken gebracht werden können, durch einen im wesentlichen L- oder U- oder S-förmigen koppelnden bzw. Kopplungsabschnitt (21; 41) gekoppelt sind und in ein Gehäuse (10) des Kopplungsverbinders durch ein wenigstens teilweises Hineinpressen bzw. -drücken montiert werden können.
  2. Kopplungsanschluß (20c; 40) nach Anspruch 1, wobei der Kopplungsanschluß (20c; 40) durch ein Biegen eines Teils von derartigen verketteten Anschlüssen (30; 50), daß eine Vielzahl von Laschenstücken (22; 44) durch einen vorzugsweise schmalen und langen Träger (31; 51) abgestützt ist, in eine im wesentlichen L- oder U- oder S-Form erhalten wird, während vorzugsweise die verketteten Anschlüsse (30; 50) im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung (LD) des Trägers (50) zugeführt werden.
  3. Kopplungsanschluß (20c; 40) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei während des Biegens ein erster abstützender bzw. Supportabschnitt (26; 42), welcher ein oder mehrere Laschenstück(e) (22; 44) an der ersten Stufe abstützt, und ein zweiter abstützender Abschnitt (27; 43), welcher ein oder mehrere Laschenstück(e) (22; 44) an der zweiten Stufe abstützt, unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu einem zwischenliegenden Abschnitt (28; 45) des koppelnden Abschnitts (21; 41) zwischen dem ersten und zweiten abstützenden Abschnitt (26, 27; 42, 43) gebogen sind, während der zwischenliegende Abschnitt (28; 45) im wesentlichen bündig mit dem Träger (31; 51) gehalten ist.
  4. Kopplungsanschluß (20c; 40) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei:

    die verketteten Anschlüsse (30) derart sind, daß sich die Laschenstücke (22) von einem seitlichen Rand- bzw. Kantenabschnitt des Trägers (31) erstrecken, und der koppelnde Abschnitt (21) im wesentlichen parallel zu dem Träger (31) angeordnet ist.
  5. Kopplungsanschluß (20c; 40) nach Anspruch 4, wobei während des Biegens wenigstens ein Laschenstück (22), welches mit einem zwischenliegenden Abschnitt (28) des koppelnden Abschnitts (21) zwischen einem ersten abstützenden Abschnitt (26), welcher ein oder mehrere Laschenstück(e) (22) an der ersten Stufe abstützt, und einem zweiten abstützenden Abschnitt (27) gekoppelt ist, welcher ein oder mehrere Laschenstück(e) (22) an der zweiten Stufe abstützt, mit dem Träger (31) gekoppelt verbleibt, und die Laschenstücke (22), welche mit dem ersten abstützenden Abschnitt (26) gekoppelt sind, und diejenigen, welche mit dem zweiten abstützenden Abschnitt (27) gekoppelt sind, von dem Träger (31) getrennt sind bzw. werden, und nach dem Biegen das (die) Laschenstück(e) (44) von dem zwischenliegenden Abschnitt (45) getrennt ist bzw. sind.
  6. Kopplungsanschluß nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3, wobei die verketteten Anschlüsse derart sind, daß sich der koppelnde Abschnitt von den gegenüberliegenden seitlichen Endabschnitten des Trägers erstreckt und ein Teil des Trägers den zwischenliegenden Abschnitt ausbildet, wobei der bereits gebogene koppelnde Abschnitt von dem Träger getrennt ist.
  7. Kopplungsverbinder, wobei ein oder mehrere Kopplungsanschluß (-anschlüsse) (20c; 40) gemäß einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche wenigstens teilweise in ein Gehäuse (10) des Kopplungsverbinders durch ein Hineindrücken montiert ist bzw. sind.
  8. Herstellungsverfahren für einen Kopplungsanschluß (20c; 40) zum Kurzschließen einer Vielzahl von Anschlußpaßstücken, welche an zwei Stufen eines gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinders angeordnet sind, wobei der Kopplungsanschluß (20c; 40) derart konstruiert wird, daß eine Vielzahl von Laschenstücken (22; 44), welche in Kontakt mit der Vielzahl von Anschlußpaßstücken gebracht werden können, durch einen im wesentlichen L- oder U- oder S-förmigen koppelnden bzw. Kopplungsabschnitt (21; 41) gekoppelt werden und in ein Gehäuse (10) des Kopplungsverbinders durch ein wenigstens teilweises Hineinpressen bzw. -drücken montiert werden können.
  9. Herstellungsverfahren nach Anspruch 8, wobei der Kopplungsanschluß (20c; 40) durch ein Biegen eines Teils von derartigen verketteten Anschlüssen (30; 50), daß eine Vielzahl von Laschenstücken (22; 44) durch einen vorzugsweise schmalen und langen Träger (31; 51) abgestützt wird, in eine im wesentlichen L- oder U- oder S-Form erhalten wird, während die verketteten Anschlüsse (30; 50) vorzugsweise im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung (LD) des Trägers (31; 51) zugeführt werden.
  10. Herstellungsverfahren nach Anspruch 8 oder 9, wobei während des Biegens ein erster abstützender bzw. Supportabschnitt (26; 42), welcher ein oder mehrere Laschenstück(e) (22; 44) an der ersten Stufe abstützt, und ein zweiter abstützender Abschnitt (27; 43), welcher ein oder mehrere Laschenstück(e) (22; 44) an der zweiten Stufe abstützt, unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu einem zwischenliegenden Abschnitt (28; 45) des koppelnden Abschnitts (21; 41) zwischen dem ersten und zweiten abstützenden Abschnitt (26, 27; 42, 43) gebogen werden, wobei der zwischenliegende Abschnitt (28; 45) im wesentlichen bündig mit dem Träger (31; 51) gehalten wird.
  11. Herstellungsverfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei die verketteten Anschlüsse (30) derart sind, daß sich die Laschenstücke (22) von einem seitlichen Rand- bzw. Kantenabschnitt des Trägers (31) erstrecken und der koppelnde Abschnitt (21) im wesentlichen parallel zu dem Träger (31) angeordnet wird.
  12. Herstellungsverfahren nach Anspruch 11, wobei während des Biegens wenigstens ein Laschenstück (22), welches mit einem zwischenliegenden Abschnitt (28) des koppelnden Abschnitts (21) zwischen einem ersten abstützenden Abschnitt (26), welcher ein oder mehrere Laschenstück(e) (22) an der ersten Stufe abstützt, und einem zweiten abstützenden Abschnitt (27) gekoppelt wird, welcher ein oder mehrere Laschenstück(e) (22) an der zweiten Stufe abstützt, mit dem Träger (31) gekoppelt verbleibt, und die Laschenstücke (22), welche mit dem ersten abstützenden Abschnitt (26) gekoppelt sind, und diejenigen, welche mit dem zweiten abstützenden Abschnitt (27) gekoppelt sind, von dem Träger (31) getrennt werden, und nach dem Biegen das (die) Laschenstück(e) (44) von dem zwischenliegenden Abschnitt (45) getrennt wird bzw. werden.
  13. Herstellungsverfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei die verketteten Anschlüsse derart sind, daß sich der koppelnde Abschnitt von den gegenüberliegenden seitlichen Endabschnitten des Trägers erstreckt und der bereits gebogene koppelnde Abschnitt so von dem Träger getrennt wird, daß ein Teil des Trägers in dem zwischenliegenden Abschnitt aufgenommen wird.
  14. Herstellungsverfahren für einen gemeinsamen bzw. Kopplungsverbinder, wobei ein oder mehrere Kopplungsanschluß (-anschlüsse) (20c; 40), welche(r) mit einem Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 8 bis 13 hergestellt wird bzw. werden, wenigstens teilweise in ein Gehäuse (10) des Kopplungsverbinders durch ein Hineindrücken montiert wird bzw. werden.
Es folgen 12 Blatt Zeichnungen






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