PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004053792A1 16.06.2005
Titel Funkfernsteuerungseinheit mit Wiedergabefunktion
Anmelder Futaba Corp., Mobara, Chiba, JP
Erfinder Yamamoto, Michio, Mobara, Chiba, JP;
Dobashi, Yukihiro, Mobara, Chiba, JP
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 08.11.2004
DE-Aktenzeichen 102004053792
Offenlegungstag 16.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.06.2005
IPC-Hauptklasse H03J 9/00
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Funkfernsteuerungseinheit mit einer Wiedergabefunktion. Sie umfasst ein Funkfernsteuerung-Bedienungsteil (20), das eine Vielzahl von Steuerknöpfen einschließt, einen Encoder (40) zum Erzeugen codierter Signale in Reaktion auf eine Bedienung der Steuerknöpfe, einen Wiedergabeschalter (2) und ein Aufnahme/Wiedergabeteil (4; 10) zum Aufnehmen, Editieren und Wiedergeben von Audiosignalen. Die Wiedergabefunktion ist durch das Aufnahme/Wiedergabeteil (4; 10) und den Wiedergabeschalter (2) implementiert. Dadurch kann eine Flugübung ohne einen Assistenten stattfinden mit vermindertem Risiko einer fehlerhaften Bedienung. Vorgeschriebene Vorführtitel oder Musik werden in einem Aufnahmemodus aufgenommen, und der aufgenommene Sound wird in einem Wiedergabemodus wiedergegeben. Entsprechend können Flüge zum Sound geübt werden. Weiterhin kann bei einer unkorrekten Bedienung des Modellflugzeuges hierüber Alarm gegeben werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Fernsteuerungseinheit für funkgesteuerte Modelle mit einer Wiedergabefunktion, die Audiodaten aufnehmen und wiedergeben kann.

Die Verbesserung von Technologien für die Funksteuerung hat fortgeschrittene und hoch entwickelte Steuerungsfähigkeiten für verschiedene funkgesteuerte Modelle wie Flugzeuge, Hubschrauber, Autos, Boote usw. (im Folgenden als funkgesteuerte Modelle bezeichnet) ermöglicht. Weiterhin werden zahlreiche Wettbewerbe abgehalten, um die Funksteuerungsfähigkeiten zum Manipulieren verschiedener funkgesteuerter Modelle zu vergleichen. Solche Wettbewerbe reichen von lokalen Veranstaltungen zu nationalen Championaten und weiter bis zu Weltmeisterschaften. Da die Fernsteuerungstechnologien sich weiterentwickelt haben, ist das Wettbewerbsniveau gestiegen, und Personen, die an solchen Ereignissen teilnehmen wollen, müssen dementsprechend ihre Fertigkeiten ausdauernd üben, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Programme eines Wettbewerbs sind abhängig vom Typ der funkgesteuerten Modelle verschiedenartig organisiert. Etwa in einem Flugmodellwettbewerb für beispielsweise Flugzeuge, Hubschrauber usw. kann ein Wettbewerb in vorgegebener Zeit abgehalten werden, in dem den Teilnehmern mehrere Möglichkeiten gegeben werden, ihr Geschick in verschiedenen Ausführungen zu zeigen und die Punktzahlen zu kombinieren, um ihren Stand unter den anderen Wettbewerbern festzustellen.

Besonders in einem Flugmodellwettbewerb wie etwa einem Flugwettbewerb kann, weil der Schwierigkeitsgrad solcher Wettbewerbsprogramme mehr und mehr erhöht wurde, ein Wettbewerb gut und gern über zehn Programme haben. Als Ergebnis kann es eine große Herausforderung für einen Teilnehmer darstellen, seine Vorführsequenz und das Programmzeitlimit al-leine zu bewältigen. Daher ist es den Wettbewerbern in einer typischen Konkurrenz erlaubt, einen Assistenten dabeizuhaben, in großen Wettbewerben kann es sogar gefordert sein. Ein Assistent hat die Rolle, den Modellpiloten auf die nächste Programmsequenz aufmerksam zu machen oder ihm die verbleibende Zeit für die Veranstaltung mitzuteilen.

Die Pflichten von Assistenten unterscheiden sich in Abhängigkeit vom Wettbewerbsformat (Programm oder Kür) oder dem Modelltyp (Flugzeug oder Hubschrauber).

1. Programmwettbewerb 1-1 Flugzeugwettbewerb

Ein Assistent macht den Modellpiloten darauf aufmerksam, was die nächste Vorführsequenz ist (z.B. Looping, zweifache Drehung etc.) und wieviel Zeit vergangen ist, um seinem Modellpiloten dabei zu helfen, seine Vorführung entsprechend den Programmformaten (Vorstellungssequenzen und Zeit für ein spezielles Programm) zu gestalten, wie sie vom Wettbewerbsorganisator gesetzt sind. Mit der Hilfe des Assistenten ist der Modellpilot in der Lage, sich auf die Darstellung seines Könnens im fehlerlosen Umgang mit einer Funkfernsteuerungseinheit (im Folgenden Steuerungseinheit genannt) zu konzentrieren.

1-2 Hubschrauberwettbewerb

Ein Assistent kündigt den Punktrichtern oder dem Publikum das Vorführungsprogramm des Modellpiloten an. Daher ist diese Regel anders als im Flugzeugwettbewerb, in dem Richter und Zuschauer nicht über das Vorführungsprogramm des Teilnehmers informiert werden.

2. Kürwettbewerb

Die Aufgabe eines Assistenten in einem Kürwettbewerb ist im Flugzeug- und Hubschrauberwettbewerb identisch. Der Assistent hilft seinem Modellpiloten, so dass der Pilot fähig ist, das im Voraus geplante Vorführungsprogramm auszuführen. Die Typen von Hilfe schließen nicht nur mit ein, den Piloten auf das Vorführungsprogramm und die vergangene Zeit aufmerksam zu machen, sondern auch, Musik zu starten, die während der Vorstellung des Piloten zu den richtigen Zeitpunkten gespielt wird.

Solch eine Vorführungsmusik kann abgespielt werden, indem Audiogeräte wie etwa ein CD-Spieler verwendet werden, der von jedem Teilnehmer bei Beginn seiner Vorstellung individuell vorbereitet wird. Anderenfalls kann eine CD oder dergleichen dem Wettbewerbsorganisator übergeben werden, der die Musik gemäß einem Signal, das der Teilnehmer am Beginn seiner Vorstellung gibt, abspielen wird.

Da keine Steuerungseinheit an ein Audiogerät gekoppelt ist, dessen ungeachtet, wie die Vorführmusik abgespielt wird, ist es die Aufgabe eines Assistenten, sowohl das Timing der Bedienung der Steuerungseinheit durch den Modellpiloten mit dem der Vorführungsmusik zu synchronisieren als auch die Vorführungsprogramme anzukündigen.

Eine Steuerungseinheit, die einen Lautsprecher umfasst, ist in der japanischen Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nummer H6-39097 (im Folgenden als "Patent 1" bezeichnet) und in der japanischen Patentoffenlegungsschrift H6-121413 (im Folgenden als "Patent 2" bezeichnet).

Patent 1 offenbart eine Steuerungseinheit, die zu bestimmten Zeitpunkten Töne aussendet. Im Besonderen wird gemäß Patent 1 von der Steuerungseinheit (Fernsteuerungseinheit) ein Kollisionsgeräusch (Unfallgeräusch) erzeugt, wenn ein ferngesteuertes Spielzeug mit einem Hindernis zusammenprallt oder es berührt, und weiterhin vibriert die Steuerungseinheit.

Patent 2 offenbart ein Modellautomobil, das von fern gesteuert wird durch eine Lenkeinheit (Steuerungseinheit), und den Einsatz des Modells, um die Vorstellung von Athleten in verschiedenen Sportarten, wie Leichtathletik oder Schwimmen, zu verbessern. Das wird dadurch erreicht, dass Athleten dem Modell folgen müssen, welches mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegt werden kann, je nachdem, wie intensiv sie trainiert werden sollen. Gemäß Patent 2 hat sowohl das Modellauto als auch die Lenkeinheit (Steuerungseinheit) ein Mikrophon und einen Lautsprecher, die als Kommunikationsgerät zwischen einem Athleten und einem Trainer, der das Modellauto bedient, eingesetzt werden.

Nachdem ein Modellpilot, der an einem Wettbewerb teilnimmt, gerne hoch platziert sein möchte, wird er täglich hart trainieren. Doch nehmen, wie oben dargestellt, ein Wettbewerber und ein Assistent als Team an einem Wettkampf teil (als Paar), so dass der Teilnehmer mit seinem Assistenten üben muss. Da es jedoch aus Gründen der Planung, der Kosten usw. schwierig sein kann, beim Training einen Assistenten zu haben, übt der Teilnehmer normalerweise alleine, ohne Assistent. Als Ergebnis üben Piloten in einer Atmosphäre, die sich von der eines tatsächlichen Wettkampfs unterscheidet, nämlich der mit einem Assistenten, so dass solche Trainingseinheiten nicht die tatsächliche Wettbewerbsatmosphäre simulieren, was notwendig wäre, um das Können der Piloten zu verbessern.

Wenn ein Modellpilot alleine übt, ist es sehr schwer für ihn, dem Ablauf seiner Vorführungsprogramme zu folgen und weiterhin, an die Kommunikation mit seinem Assistenten in einem tatsächlichen Wettkampf gewöhnt zu werden. Entsprechend ist es in jedem Wettbewerb oft der Fall, dass ein Assistent unfähig ist, die Musik gemäß der Vorführung seines Piloten zu starten.

Weiterhin ist es schwierig, sogar einen Steuerfehler, den der Pilot macht, sofort zu erkennen, da eine Steuerungseinheit, die von einem Modellpiloten bedient wird, viele Steuerschalter aufweist. Wenn ein Steuerfehler während des Programms auftritt, besteht das Risiko, dass dies zu einem ernsteren Vorführungsfehler führen kann, wodurch ein Punktabzug herbeigeführt wird.

Daher ist es ein Ziel der Erfindung, eine Funkfernsteuerungseinheit mit einer Wiedergabefunktion bereitzustellen, die einem Modellpiloten erlaubt, seine Flugprogramme ohne einen Assistenten zu üben und zur selben Zeit das Risiko von Steuerfehlern zu reduzieren, so dass er sicher üben kann.

Entsprechend der Erfindung wird eine Funkfernsteuerungseinheit mit einer Wiedergabefunktion bereitgestellt, die umfasst: ein Funkfernsteuerung-Bedienungsteil, das eine Vielzahl von Steuerknöpfen einschließt; einen Encoder zum Erzeugen codierter Signale in Reaktion auf eine Bedienung der Steuerknöpfe; einen Wiedergabeschalter; und ein Aufnahme/Wiedergabeteil zum Aufnehmen, Editieren und Wiedergeben von Audiosignalen, wobei die Wiedergabefunktion durch das Aufnahme/Wiedergabeteil und den Wiedergabeschalter implementiert ist.

Der Wiedergabeschalter steuert die Wiedergabe der Audiosignale, die vom Aufnahme/Wiedergabeteil aufgenommen oder editiert worden sind, und das Aufnahme/Wiedergabeteil umfasst eine Aufnahmevorrichtung, eine Editiervorrichtung, eine Wiedergabevorrichtung und eine Speichervorrichtung für Töne.

Weiterhin ist jedes der Audiosignale, die vom Aufnahme/Wiedergabeteil aufgenommen oder editiert worden sind, mit einem der Steuerknöpfe des Funkfernsteuerung-Bedienungsteils verknüpft, und die Audiosignale werden erzeugt, indem die entsprechenden, mit den Audiosignalen verknüpften Steuerknöpfe betätigt werden.

Die oben genannten und andere Ziele und Merkmale der Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert, in der:

1 eine Vorderansicht ist, die eine Funkfernsteuerungseinheit gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht;

2 ein Blockschaltbild ist, das die schematische Konfiguration der Funkfernsteuerungseinheit veranschaulicht; und

3 ein Blockschaltbild ist, das die schematische Konfiguration eines Aufnahme/Wiedergabeteils zeigt.

Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung.

1 zeigt eine Vorderansicht, die eine Funkfernsteuerungseinheit gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.

Am oberen rechten Teil der Vorderseite eines Hauptkörpers 1 der Funkfernsteuerungseinheit ist ein Wiedergabeschalter 2 zum Wiedergeben von Tönen angeordnet. Nachdem der Wiedergabeschalter 2 von einem Modellpiloten aktiviert werden muss, während dieser sein ferngesteuertes Modell steuert, muss der Wiedergabeschalter 2 so positioniert sein, dass er zusammen mit den Steuerknüppeln erreicht und gesteuert werden kann; solange er diese Bedingung erfüllt, kann er an einer beliebigen Position bereitgestellt sein, zum Beispiel am unteren linken Teil der Vorderseite.

Weiterhin ist im unteren Teil des Hauptkörpers 1 der Funkfernsteuerungseinheit ein Displayteil 3 zum Ausgeben von Steueranzeigen usw. der Steuerungseinheit angeordnet. Das Displayteil 3 ist von Aufnahme/Editierteilen 4a und 4b zum Aufnehmen oder Editieren flankiert. Ferner ist das Displayteil 3 aus einem Material, zum Beispiel Flüssigkristall, das das Ausgeben des Schemas eines Steuervorgangs ermöglicht. Nachdem Aufnehmen und Editieren basierend auf den Informationen ausgeführt werden, die auf dem Displayteil 3 ausgegeben werden, ist das Aufnahme/Editierteil 4 nahe dem Displayteil 3 angeordnet. Die Position oder Form des Aufnahme/Editierteils 4 kann jedoch andererseits geändert werden, solange das Aufnehmen und Editieren ausgeführt werden kann. Überdies können ein Mikrophon und ein Lautsprecher (die nicht gezeigt sind) zum Aufnehmen bzw. Wiedergeben von Tönen in irgendeiner Position in irgendeiner Form angeordnet sein, solange sie den Piloten nicht stören und die Töne deutlich zu hören sind. Zusätzlich können Buchsen an der Funkfernsteuerungseinheit bereitgestellt werden, die mit einem Mikrophon oder Lautsprecher verbunden werden können, so dass Stimmaufnahme und - wiedergabe in einem gesonderten Mikrophon und Lautsprecher erfolgen kann.

2 zeigt ein Blockschaltbild, das die Funkfernsteuerungseinheit gemäß der Erfindung darstellt. In Bezug auf 2 schließt der Hauptkörper 1 der Funkfernsteuerungseinheit ein Aufnahme/Wiedergabeteil 10, ein Bedienungsteil 20, einen A/D-Wandler 30, einen Encoder 40, einen Modulator 50 und einen Hochfrequenzverstärker 60 ein.

Das Aufnahme/Wiedergabeteil 10 nimmt Töne auf, editiert und reproduziert sie und wird später detaillierter beschrieben.

Die Spannung (Analoggröße) eines Potentiometers, das mit dem Bedienungsteil 20 verbunden ist und von den Steuerknüppeln oder Schaltern gesteuert wird, wird vom A/D-Wandler 30 zu digitalen Codes quantisiert. Der Encoder 40 führt eine Modulation aus, zum Beispiel eine Pulse-Position-Modulation (PPM) oder eine Pulse-Code-Modulation (PCM), um dadurch die digitalen Codes in seriell angeordnete Pulsfolgen mit einer bestimmten Periode umzuwandeln.

Der Modulator 50 führt eine AM- oder FM-Modulation an den Pulsfolgen durch und dann vollführt der Hochfrequenzverstärker 60 eine Hochfrequenzverstärkung der AM- oder FM- modulierten Pulsfolgen. Danach werden die hochfrequenzverstärkten Pulsfolgen von der Antenne 5 zum ferngesteuerten Gerät übertragen.

Falls die Wiedergabe von Tönen durch Bedienung der Steuerungseinheit eingestellt wird, wird ein Wiedergabebeginnsignal vom Bedienungsteil 20 zum Aufnahme/Wiedergabeteil 10 geschickt. Sobald das Wiedergabebeginnsignal vom Aufnahme/Wiedergabeteil 10 empfangen wird, wird der Ton erzeugt.

3 zeigt ein Blockschaltbild der Konfiguration des Aufnahme/Wiedergabeteils 10.

Das Aufnahme/Wiedergabeteil 10 weist ein Mikrophon 11, einen Mikrophonverstärker 12, ein Aufnahmebeginnsignalerzeugungsteil 13, einen Aufnahmekreis 14, einen Editierkreis 15, ein Tonspeicherteil 16, ein Wiedergabebeginnsignalerzeugungsteil 17, einen Wiedergabekreis 18, einen Lautsprecherverstärker 19, einen Lautsprecher 22 und einen Editierschlüssel 21 auf.

Der Betrieb des Aufnahme/Wiedergabeteils 10 wird anhand des Blockschaltbilds aus 3 in Bezug auf verschiedene Modi beschrieben.

(Aufnahmemodus)

Das Aufnahmebeginnsignalerzeugungsteil 13 erzeugt ein Aufnahmebeginnsignal, indem es die Aufnahme/Editierteile 4a und 4b überprüft, die am Hauptkörper 1 der Steuerungseinheit angeordnet sind. Wenn der Aufnahmekreis 14 das Aufnahmebeginnsignal registriert, wird der Aufnahmemodus "An", das heißt, Töne können mit dem Mikrophon 11 aufgenommen werden. Damit können die Titel von Vorführprogrammen oder Musik, die während eines Flugs gespielt wird, mit dem Mikrophon 11 aufgenommen werden.

Die Töne, die vom Mikrophon 11 empfangen werden, werden in Audiosignale (Analogsignale) umgewandelt. Die Analogsignale, also die umgewandelten Töne, werden zum Mikrophonverstärker 12 übertragen, und daraufhin werden die analogen Signale vom Mikrophonverstärker 12 verstärkt. Die verstärkten analogen Signale werden vom Aufnahmekreis 14 in digitale Signale umgewandelt.

Die digitalen Signale werden dann vom Editierkreis 15 im Tonspeicherteil 16 gespeichert. Das Tonspeicherteil 16 ist ein wiederbeschreibbarer Speicher für digitale Signale so wie ein RAM, eine Speicherkarte o.ä..

(Wiedergabemodus)

Das Wiedergabebeginnsignalerzeugungsteil 17 erzeugt ein Wiedergabebeginnsignal bei Steuerung des Wiedergabeschalters 2, der am Hauptkörper 1 der Steuerungseinheit angeordnet ist. Empfängt der Wiedergabekreis 18 das Wiedergabebeginnsignal, wird der Wiedergabemodus auf "An" geschaltet. Danach überträgt der Wiedergabekreis 18 das Wiedergabebeginnsignal an den Editierkreis 15, der die Audiodaten ausliest, die im Tonspeicherteil 16 gespeichert sind. Nachdem die Audiodaten, die ausgelesen werden, in digitaler Form vorliegen, werden sie vom Wiedergabekreis 18 in analoge Signale umgewandelt. Danach werden die umgewandelten Analogsignale zum Lautsprecherverstärker 19 übertragen und dort verstärkt. Hierauf werden die Analogsignale vom Lautsprecher 22 in Töne umgewandelt, das heißt, die Töne werden vom Lautsprecher 22 wiedergegeben.

(Editiermodus)

Wenn die Aufnahme/Editierteile 4a und 4b, die am Hauptkörper 1 der Steuerungseinheit angeordnet sind, und der Editierschlüssel 21 betätigt werden, wechselt der Editiermodus auf "An". Wenn ein Editiersignal vom Editierkreis 15 empfangen wird, wird ein Editierprozess ausgeführt, der beispielsweise Suchen, Nachbearbeiten oder Löschen von Audiodaten im Tonspeicherteil oder die Festlegung einer Wiedergabesequenz und Wiedergabezeit der Audiodaten im Wiedergabemodus umfassen kann.

Weiterhin können aufgenommene Audiosignale mit den Steuerknüppeln oder Schaltern verknüpft werden, die am Hauptkörper der Steuerungseinheit angeordnet sind. Zum Beispiel wird ein Ton erzeugt, der dem Schalter A entspricht, wenn Schalter A betätigt wird. Mit den Audiosignalen können die Piloten über Steuerinformationen in Realzeit benachrichtigt werden.

Durch unabhängiges Verwenden der drei bisher beschriebenen Modi kann der Modellpilot eine bevorzugte Musik (Melodie) im Aufnahmemodus aufnehmen; die aufgenommene Musik (Melodie) zu einem gewünschten Zeitpunkt im Wiedergabemodus wiedergeben; und einen Flug zur Musik (Melodie) üben. Weiterhin kann der Pilot die Titel der Vorführprogramme, die in einem Wettkampf gefordert werden, im Voraus aufnehmen; an die Titel entsprechend ihrer Vorführzeit erinnert werden; und gemäß den Titeln und Sequenzen, an die er erinnert wird, vorführen. Schließlich kann der Pilot einen Flug in einer wettkampfähnlicheren Atmosphäre üben, weil er die Möglichkeit hat, Vorführmusik zu spielen und an die Vorführabfolge erinnert zu werden.

Ferner kann die Musik (Melodie) nach einer bestimmten Zeit automatisch gestartet werden.

Weiterhin kann der Pilot durch Aufnehmen von Tönen für die Warnung bei Steuerfehlern und durch Verknüpfen der Töne mit dem jeweiligen Steuerteil der Steuerungseinheit in Realzeit durch einen Ton auf seine fehlerhafte Steuerung aufmerksam gemacht werden, so dass er während einer Übung oder eines Wettkampfes sicherer vorführen kann.

Wie oben diskutiert, ermöglicht die Erfindung dem Modellpiloten, ohne Assistent zu üben.

Weiterhin kann ein Pilot sicherer üben und dadurch höhere Platzierungen in Wettbewerben erreichen, wenn das Risiko von Bedienungsfehlern usw. reduziert ist.

Gemäß der Erfindung kann der Pilot durch von ihm persönlich vorbereitete Audioinformation Alarmanzeigen oder Fluginstruktionen usw. empfangen, ohne einen Assistenten zu benötigen. Weiterhin kann der Pilot Vorführmusik zu gewünschten Zeitpunkten wiedergeben und einen Flug zu Musik üben.

Weiterhin kann der Pilot einen Steuerfehler sofort erkennen, wodurch schwerwiegende Fehler in der Vorführung verhindert werden. Als Ergebnis kann der Pilot sich darauf konzentrieren, seine Vorführungsprogramme zu üben, während die Bedienungssicherheit verbessert wird, was insgesamt zu einer besseren Wettkampfplatzierung führt.

Auch wenn die Erfindung mit Bezug auf die bevorzugte Ausführungsform gezeigt und beschrieben wurde, ist es für den Fachmann selbstverständlich, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne den Bereich der Erfindung, wie er in den folgenden Ansprüchen definiert ist, zu verlassen.


Anspruch[de]
  1. Funkfernsteuerungseinheit mit einer Wiedergabefunktion, die umfasst:

    ein Funkfernsteuerung-Bedienungsteil (20), das eine Vielzahl von Steuerknöpfen einschließt;

    einen Encoder (40) zum Erzeugen codierter Signale in Reaktion auf eine Bedienung der Steuerknöpfe;

    einen Wiedergabeschalter (2); und

    ein Aufnahme/Wiedergabeteil (4; 10) zum Aufnehmen, Editieren und Wiedergeben von Audiosignalen;

    wobei die Wiedergabefunktion durch das Aufnahme/Wiedergabeteil (4; 10) und den Wiedergabeschalter (2) implementiert ist.
  2. Funkfernsteuerungseinheit nach Anspruch 1, wobei der Wiedergabeschalter (2) die Wiedergabe der Audiosignale steuert, die vom Aufnahme/Wiedergabeteil (4; 10) aufgenommen oder editiert wurden.
  3. Funkfernsteuerungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Aufnahme/Wiedergabeteil (4) eine Aufnahmevorrichtung (1114), eine Editiervorrichtung (15, 21), eine Wiedergabevorrichtung (1719, 22) und eine Speichervorrichtung (16) für Töne einschließt.
  4. Funkfernsteuerungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei jedes Audiosignal, das vom Aufnahme/Wiedergabeteil (4; 10) aufgenommen oder editiert wurde, mit einem der Steuerknöpfe des Funkfernsteuerung-Bedienungsteils (20) verknüpft ist, und die Audiosignale durch Betätigen der entsprechenden Steuerknöpfe erzeugt werden, mit denen sie verknüpft sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com