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Dokumentenidentifikation DE202005004419U1 30.06.2005
Titel Fleischhelm
Anmelder Garmhausen, Stephen, Brooklyn, N.Y., US
Vertreter Canzler & Bergmeier, Patentanwälte, 85055 Ingolstadt
DE-Aktenzeichen 202005004419
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.06.2005
Registration date 25.05.2005
Application date from patent application 18.03.2005
IPC-Hauptklasse A42B 1/00
IPC-Nebenklasse A42B 3/00   

Beschreibung[de]

Kopfbedeckungen verschiedenster Art sind hinlänglich bekannt. Zu nennen sind Hüte nicht nur von älteren Autofahrer, Wollmützen, Bommelmützen, Lapplandmützen usw. Mittlerweile scheint es für alle Gelegenheiten und Umstände entsprechende Kopfbedeckungen zu geben.

Nachteilig bei diesen ist allerdings, daß ihr jeweiliges Einsatzgebiet zumeist eng begrenzt ist.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue, flexiblere Alternative im Bereich der Kopfbedeckungen zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch einen Fleischhelm gelöst, der als Kopfbedeckung dient, die zumindest teilweise aus Tierfleisch besteht.

Der erfindungsgemäße Fleischhelm zeichnet sich dadurch aus, Fleisch als Haupthaarbedeckung einzusetzen und gleichzeitig die großen Vorteile zu nutzen, die Fleisch bietet. So hat der Erfinder nach längerem Nachdenken herausgefunden, daß sein Fleischhelm temperierend wirken könnte. Im Winter hält die Fleischschicht warm, im Sommer kühlt die unterste Schicht die Kopfhaut. Auch kann der Fleischhelm dazu beitragen, in von Menschen überlaufenden Gegenden einen gewissen Freiraum zu erhalten, da der Geruch unter Umständen nicht allen Leuten behagt. Der gegenteilige Effekt läßt sich durch eine Parfümierung des Fleischhelms erreichen.

Besonders bevorzugt umfaßt das Fleisch mehrere Fleischstücke, die mittels Nahtmaterial oder anderen geeigneten Mitteln verbunden sind, um die Fleischstücke optimal der Kopfform anzupassen.

Das Fleisch kann verschiedenartigst verarbeitet oder auch roh sein. Beispielsweise wird das Fleisch gebraten, gegrillt, frittiert, gekocht, geräuchert, im Mikrowellenofen zubereitet, getrocknet und/oder geschmort. Auch kann das Fleisch im rohen oder verarbeiteten Zustand eingefroren werden, worunter allerdings unter Umständen der Tragekomfort leidet.

Das Fleisch kann paniert, garniert und/oder mariniert sein, je nach erwünschter Olfaktorik. Auch kann eine Panierung unter Umständen allergische Reaktionen bei empfindlichen Personen vermeiden, die empfindlich gegenüber einem direkten Fleischkontakt sind.

Als Fleischsorten kommen prinzipiell alle möglichen in Betracht, so z.B. Rindfleisch, Geflügelfleisch, Pferdefleisch, Schweinefleisch, Raubtierfleisch, Kleinhaustierfleisch und/oder Rotwildfleisch. Hier können verschiedene Vorlieben berücksichtigt werden.

Statt Fleischstücken als Ganzes kann auch zerkleinertes Fleisch, beispielsweise gepreßtes Hack verwendet werden. Als ungeeignet hat sich allerdings Pressfleisch von Hamburgern erwiesen, da dieses zu schnellem Auseinanderfallen der Kopfbedeckungen geführt hat. Allerdings beschränken sich die diesbezüglichen Erfahrungen auf eine sehr geringe Zahl von Testversuchen.

Würstchen könnten sich insbesondere bei Kindern als beliebt erweisen. Hier ist beispielsweise eine turbanartige Wicklung von mehreren Würstchen denkbar. Eine derartige Kopfbedeckung kann noch direkt beim Fleischer selbst erstellt werden, da die aneinander hängenden Würstchen ohne Komplikationen gewickelt werden können.

Die Erfindung läßt sich auch ohne weiteres auf Fisch übertragen. Wenn im Rahmen dieser Anmeldung von Fleisch die Rede ist, ist damit auch Fisch gemeint. Insbesondere in maritimen Gegenden könnte ein Fischhelm leichter von der Bevölkerung akzeptiert werden.

Im folgenden wird die Erfindung anhand der einzigen Figur näher erläutert. Diese zeigt schematisch eine der Erfindung gegenüber aufgeschlossene Person 1, welche einen erfindungsgemäßen Fleischhelm 3 auf ihrem Kopfe 2 trägt. Der Fleischhelm 3 besteht aus mehreren Fleischstücken 4, die mit Nahtmaterial 5 derart zusammengenäht sind, daß der Fleischhelm 3 innenseitig vollflächig an der Kopfhaut der Person 1 anliegt.

Der gegenüber herkömmlichen Kopfbedeckungen erfrischend anders wirkende Fleischhelm verleiht dem Träger eine individuelle Gesamtnote mit dem Vorteil, daß diese Kopfbedeckung in allen Jahreszeiten getragen werden kann.


Anspruch[de]
  1. Fleischhelm (3) zur Verwendung als Kopfbedeckung, welche zumindest teilweise aus Tierfleisch besteht.
  2. Fleischhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fleisch mehrere Fleischstücke (4) umfaßt, die miteinander verbunden sind, beispielsweise mittels Nahtmaterial (5).
  3. Fleischhelm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fleisch roh, gegrillt, frittiert, gebraten, gekocht, geräuchert, geschmort, im Mikrowellenofen zubereitet, getrocknet und/oder gefroren ist.
  4. Fleischhelm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fleisch paniert, garniert, parfümiert und/oder mariniert ist.
  5. Fleischhelm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fleisch aus Rindfleisch, Geflügelfleisch, Schweinefleisch, Pferdefleisch, Raubtierfleisch, Kleinhaustierfleisch und/oder Wildfleisch besteht.
  6. Fleischhelm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fleisch aus Wurststücken oder Würstchen besteht.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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