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Dokumentenidentifikation DE102004003339A1 07.07.2005
Titel Rollenrotationsdruckeinheit
Anmelder MAN Roland Druckmaschinen AG, 63075 Offenbach, DE
Erfinder Baintner, Alfons, 86482 Aystetten, DE;
Eder, Max, 86415 Mering, DE
DE-Anmeldedatum 22.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004003339
Offenlegungstag 07.07.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.07.2005
IPC-Hauptklasse B41F 13/008
IPC-Nebenklasse B41F 13/08   B41F 13/10   B41F 13/18   B41F 13/193   B41F 33/04   B41F 33/08   B41F 13/004   
Zusammenfassung Bei einer Rollenrotationsdruckeinheit mit mehreren Druckwerken, die je einen Formzylinder (1, 5, 16-18, 27-30), einen Übertragungszylinder (2, 6, 3, 7, 12-15, 22-25) und einen separaten oder gemeinsamen Gegendruckzylinder (3, 7, 11, 26) aufweisen, lassen sich dadurch auf die Antriebsmotoren wirkende Spannungsmomente weitestgehend dadurch ausschalten, dass ein Antriebsmotor (4, 8, 9, 21, 41, 42, 55) vorgesehen ist, der über den Gegendruckzylinder mit den weiteren Zylindern in Antriebsverbindung steht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Rollenrotationsdruckeinheit mit mehreren Druckwerken, die je einen Formzylinder, einen Übertragungszylinder und einen eigenen oder gemeinsamen Gegendruckzylinder aufweisen.

Die Erfindung ist insbesondere in Zeitungsmaschinen einsetzbar.

Bei den bekannten Druckeinheiten wird jedes Druckwerk, bestehend aus einem Übertragzylinder, einem Formzylinder und einem Farb- und Feuchtwerk mit einem eigenen Antriebsmotor angetrieben Ein Gegendruckzylinder, der einem oder mehreren Übertragzylindern zugeordnet sein kann, wird entweder mit einem eigenen Antriebsmotor angetrieben oder wird von einem Druckwerk aus mechanisch mit angetrieben. Dementsprechend finden beispielsweise bei einer Druckeinheit aus vier Druckwerken eine Mehrzahl von Antriebsmotoren Verwendung. Hinzu kommt, dass es zwischen den Druckwerken keine mechanische Antriebsverbindung gibt, um die Druckwerke zu synchronisieren. Wird ein Gegendruckzylinder ebenfalls mit einem eigenen Antriebsmotor angetrieben, gibt es zwischen dem Gegendruckzylinder und den zugeordneten Übertragzylindern ebenfalls keine mechanische Antriebsverbindung. Die Synchronisation der Druckwerke und der eigenmotorisch angetriebenen Gegendruckzylinder übernehmen die jeweils zugeordneten Antriebsmotoren. Dies hat zur Folge, dass die innerhalb der Druckeinheit wirkenden Verspannungsmomente die Antriebsmotoren sehr stark zusätzlich belasten oder entlasten. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Antriebsmotoren bezüglich ihrer Motorleistung beziehungsweise ihres Motormomentes sehr hoch auszulegen.

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, Antriebskonzepte zu finden, bei denen sich die Verspannungsmomente möglichst wenig oder gar nicht auf die Antriebsmotoren auswirken.

Erfindungsgemäß wird dies gemäß einem ersten Erfindungsgedanken dadurch erreicht, dass wenigstens ein Antriebsmotor vorgesehen ist, der über den Gegendruckzylinder mit weiteren Zylindern in Antriebsverbindung steht. Weitere Motoren sind denkbar, die je nach Auslegung nur Rüstfunktionen übernehmen können und damit als Hilfsmotoren bezeichnet werden, die aber auch während des Druckbetriebes als zusätzliche Antriebsmotoren verwendet werden können. Diese Motoren treiben entweder über den Übertragzylinder, den Formzylinder, das Farbwerk oder das Feuchtwerk das Druckwerk an. Sofern mehrere während des Druckbetriebs treibende Motoren vorgesehen sind, werden Verspannungsmomente erfindungsgemäß dadurch vermieden oder reduziert, dass zwischen diesen Motoren zumindest während des Druckbetriebs eine mechanische Antriebsverbindung besteht. Dementsprechend kann beispielsweise zwischen dem am Gegendruckzylinder antreibenden Antriebsmotor und mindestens einem weiteren Antriebsmotor, der einem zugehörigen Druckwerk zugeordnet ist, zumindest während des Druckbetriebs eine mechanische Antriebsverbindung vorgesehen sein. Diese bewirkt eine mechanische Synchronisierung. Hierdurch wird erreicht, dass die intern wirkenden Verspannungsmomente die beiden Antriebsmotoren nicht zusätzlich belasten können. Der Antriebsmotor, der am Gegendruckzylinder antreibt, dann dabei bezüglich seiner Motorleistung und seines Motormoments kleiner ausgelegt werden als es sonst erforderlich wäre. Sofern in dem zur mechanischen Antriebsverbindung vorgesehenen mechanischen Antriebskettenzug eine Kupplung vorgesehen ist, ist diese während des Druckbetriebs des zugeordneten Druckwerks geschlossen, so dass die durch die mechanische Antriebsverbindung bewirkte Synchronisierung gewährleistet ist.

Ist zusätzlich zu dem am Gegendruckzylinder antreibenden Antriebsmotor mindestens ein weiterer Antriebsmotor eines zugeordneten Druckwerkes vorhanden, so kann bei Ausfall eines Antriebsmotors die Druckeinheit für den Druckprozess im Notbetrieb weiterhin angetrieben werden. Vorraussetzung hierzu ist, dass das Druckwerk und der Gegendruckzylinder während des Druckprozesses in mechanischer Antriebsverbindung stehen.

Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind zwei Druckwerke mit einem gemeinsamen Gegendruckzylinder vorgesehen. Diese beiden Druckwerke können daher mit nur einem Antriebsmotor, der den Gegendruckzylinder antreibt, betrieben werden (1).

Weitere Antriebsmotoren, die jeweils einem Druckwerk zugeordnet sind und von denen mindestens einer während des Druckbetriebes mit dem Antriebsmotor, der am Gegendruckzylinder antreibt, in mechanischer Antriebsverbindung steht, sind denkbar (1a und 1b).

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind zur Bildung einer 10-Zylinderdruckeinheit zwei einander zugewandte Gegendruckzylinder vorgesehen, einen jeweils zwei Druckwerke zugeordnet sind. Bei einer derartigen Druckeinheit ist alternativ vorgesehen, dass entweder jedem Gegendruckzylinder ein Antriebsmotor zugeordnet ist (1) oder dass die beiden Gegendruckzylinder einen gemeinsamen Antriebsmotor aufweisen (2). Weitere Antriebsmotoren, die jeweils einem Druckwerk zugeordnet sind und von denen mindestens einer während des Druckbetriebes mechanisch mit dem Antriebsmotor, der am Gegendruckzylinder antreibt, in mechanischer Antriebsverbindung steht, sind auch hier denkbar (1c).

Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung sind drei oder vier Druckwerke um einen gemeinsamen Gegendruckzylinder angeordnet. Auch bei dieser Ausführung ist lediglich ein Antriebsmotor notwendig, um die drei oder vier Druckwerke anzutreiben (3). Auch hier sind weitere Antriebsmotoren, die jeweils einem Druckwerk zugeordnet sind und von denen mindestens einer während des Druckbetriebes mechanisch mit dem Antriebsmotor, der am Gegendruckzylinder antreibt, in mechanischer Antriebsverbindung steht, denkbar (21, 23).

Ein Gegendruckzylinder kann mehreren Druckwerken zugeordnet sein. Der dem Gegendruckzylinder zugeordnete Antriebsmotor treibt dabei auch die mit dem Gegendruckzylinder in mechanischer Antriebsverbindung stehenden Druckwerke, bestehend aus je einem Übertragzylinder, einem Formzylinder und einem Farb- und Feuchtwerk, an. Weitere Druckwerke, die mit diesem Gegendruckzylinder nicht in mechanischer Antriebsverbindung stehen, die jedoch den gleichen Gegendruckzylinder verwenden und mit einem eigenen Antriebsmotor angetrieben werden, sind denkbar. (20). Zweckmäßig ist dabei, dass diese letztgenannten Druckwerke während des Druckprozesses mit dem Gegendruckzylinder gekuppelt werden. Damit ist gewährleistet, dass die innerhalb der Druckeinheit wirkenden Verspannungsmomente die Antriebsmotoren nicht zusätzlich belasten (20a).

Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass zwei Druckwerke vorgesehen sind, die einen mittels eines ersten Antriebsmotors angetriebenen Gegendruckzylinder aufweisen und an den Gegendruckzylinder mindestens ein Übertragungszylinder mit einem nachgeschalteten Formzylinder anstellbar ist, der mittels eines zweiten Antriebsmotors antreibbar ist, wobei die Verbindungszahnräder der Zylinder der zwei Druckwerke in einer Ebene und die Verbindungszahnräder der übrigen Zylinder in einer dazu parallelen zweiten Ebene angeordnet sind (4 bis 7). Hierbei steht der zweite Antriebsmotor mit dem ersten Antriebsmotor während des Druckbetriebs in vorteilhafter Weise mechanisch in Antriebsverbindung, so dass die Antriebsmotoren nicht durch das innerhalb der Druckeinheit wirkende Verspannungsmoment belastet werden. Sofern eine Kupplung zum Abkuppeln eines Druckwerks vorgesehen ist, muss diese während des Druckbetriebes des zugeordneten Druckwerks geschlossen sein. (8).

Es ist auch möglich, einen der beiden Antriebsmotoren lediglich als Hilfsmotor für Rüstzwecke zu verwenden. Dieser Hilfsmotor kann dann bezüglich seiner Motorleistung und seines Motormoments wesentlich kleiner ausgelegt werden. In diesem Fall ist es von Vorteil, den Hilfsmotor während des Druckbetriebes abzukuppeln und stillzusetzen. Auch hier ist eine Kupplung notwendig, um die Übertragungsszylinder und deren nachgeschaltete Formzylinder, die nicht mit dem Gegendruckzylinder mechanisch verbunden sind, mit diesem zu kuppeln (8a).

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung treibt der Antriebsmotor direkt die Welle des Gegendruckzylinders an. Alternativ ist zwischen dem Antriebsmotor und dem Gegendruckzylinder eine Getriebekette angeordnet. Bei dieser Ausgestaltung kann der Einbauort des Antriebsmotors relativ frei gewählt werden und die Motordrehzahl kann sich von der Drehzahl des Gegendruckzylinders unterscheiden.

Vorteilhaft ist zwischen dem Gegendruckzylinder und dem ihm zugeordneten Antriebsmotor eine Kupplung angeordnet. Dadurch ist es möglich mit dem Antriebsmotor die damit verbundenen Druckwerke zu verdrehen, ohne dass sich der Gegendruckzylinder bei geöffneter Kupplung mitdreht. Dies kann zum Beispiel dann erforderlich sein, wenn der Gegendruckzylinder mit der zu bedruckenden Papierbahn umschlungen ist (22).

Vorteilhaft ist zwischen jedem Gegendruckzylinder und mindestens einem von diesem angetriebenen Bauteil eine Trennkupplung vorgesehen. Dadurch wird es möglich, die weiteren Zylinder und/oder gegebenenfalls ein Farb- und/oder Feuchtwerk, falls diese während des Druckprozesses nicht benötigt werden oder umgerüstet werden, vom am Gegendruckzylinder antreibenden Antriebsmotor abzuschalten.

Vorzugsweise sind dann die abschaltbaren Bauteile mittels eines weiteren Antriebmotors antreibbar. Im abgekuppeltem Zustand können die abgeschalteten Bauteile separat für Rüstfunktionen angetrieben werden, im eingekuppeltem Zustand dient der Motor als zusätzlicher Antriebsmotor. Durch die geschlossene Trennkupplung ist gewährleistet, dass das innerhalb der Druckeinheit wirkende Verspannungsmoment die Antriebsmotoren nicht zusätzlich belastet.

Durch Hinzukuppeln des weiteren Antriebmotors kann der Antriebsmotor, der am Gegendruckzylinder antreibt, bezüglich seiner Motorleistung kleiner ausgelegt sein als sonst notwendig. Beim Ausfall eines Antriebmotors kann mit Hilfe des anderen Antriebmotors die Druckeinheit für den Druckprozess im Notbetrieb weiterhin angetrieben werden. Die Trennkupplung zwischen dem Gegendruckzylinder und dem am Druckwerk antreibenden Antriebsmotor muss dabei geschlossen sein.

Bei der Trennkupplung kann es sich um eine registerhaltige Kupplung mit mindestens einer eindeutigen Kuppelposition und/oder um eine Kupplung handeln, die an jeder beliebigen Position eingekuppelt werden kann, wie es zum Beispiel bei einer Reibkupplung möglich ist.

Der Vorteil, dass bei geschlossenen Trennkupplungen die Antriebsmotoren bezüglich ihrer Motorleistung und ihres Motormoments kleiner ausgelegt werden können, da diese, bedingt durch die mechanische Synchronisation, nicht mehr durch die innerhalb der Druckeinheit wirkenden Verspannungsmomente zusätzlich belastet werden, kommt insbesondere bei Offsetrollenrotationsdruckmaschinen zum Tragen. Ebenso die Möglichkeit, dass wenn ein Antriebsmotor ausfällt, die Druckeinheit im Notbetrieb weiterhin durch die anderen Antriebsmotoren im Notbetrieb angetrieben werden kann.

Zweckmäßig ist zwischen einem weiteren Motor und der abschaltbaren Baugruppe eine weitere Trennkupplung vorgesehen. Der weitere Motor muss also während des Druckbetriebes nicht mitlaufen. In diesem Fall handelt es sich bei dem weiteren Motor um einen Hilfsmotor, der die abgeschalteten Bauteile lediglich für Rüstfunktionen mit relativ geringer Drehzahl antreiben muss. Der Hilfsmotor lässt sich damit kostengünstig und mit geringer Leistung bzw. mit geringem Moment ausführen.

Bei einer geschlossenen Trennkupplung zwischen dem Gegendruckzylinder und einem von diesem abkuppelbaren Zylinder muss der Formzylinder für die Verstellung des Umfangsregisters verdreht werden können. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, dass ein Übertragzylinder und/oder ein Formzylinder axial verschoben wird und über ein schrägverzahntes Zahnrad, das auf der Achse des verschiebbaren Zylinders fest angeordnet ist, daraus eine Verdrehbewegung des Formzylinders abgeleitet wird. Die Verdrehbewegung des Formzylinders kann auch dadurch erzeugt werden, dass ein schrägverzahntes Zahnrad auf der Achse des Übertragzylinders oder des Formzylinders axial verschoben wird. Das auf der Achse des verschiebbaren Zylinders fest angeordnete oder das axial verschiebbare schrägverzahnte Zahnrad ist dabei mit einem weiteren schrägverzahntem Zahnrad im Eingriff, das auf einem benachbarten Zylinder sitzt, der von der Umfangsregisterverstellung nicht betroffen ist und seine Lage beibehält.

Die Verstellung des Umfangsregisters eines Druckwerkes, das mit dem Gegendruckzylinder in mechanischer Antriebsverbindung steht, kann aber auch mit Hilfe des Antriebsmotors, der am Gegendruckzylinder antreibt und/oder evt. den weiteren diesen Druckwerken zugeordneten Antriebsmotoren geschehen. Der Gegendruckzylinder wird dabei um die Verstellung des Umfangregisters verdreht.

Bei geöffneter Trennkupplung oder bei entlasteter Trennkupplung, was zum Beispiel bei einer Reibkupplung denkbar wäre, zwischen dem Gegendruckzylinder und einem von diesem abkuppelbaren Zylinder kann der Formzylinder für die Verstellung des Umfangsregisters mit dem ihm zugeordneten weiteren Antriebsmotor verdreht werden.

Die Erfindung der eben beschriebenen Verstellmöglichkeiten für das Umfangsregister ist insbesondere bei Offsetrollenrotationsdruckmaschinen anwendbar.

Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen und einer Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Auf dieser zeigen

die 1,2,3,4,1a,1b,1c,21 den Grundaufbau von vier verschiedenen Druckeinheitsvarianten und

die restlichen Figuren Einzelheiten der Ausgestaltung dieser Druckeinheitsvarianten.

1 zeigt auf der linken Seite zwei Druckwerke, die je einen Formzylinder 1 und einen Übertragungszylinder 2 aufweisen. Die Übertragungszylinder 2 liegen an einem gemeinsamen Gegendruckzylinder 3 an. Der Gegendruckzylinder 3 ist mittels eines Antriebsmotors 4 antreibbar. Der Antriebsmotor 4 kann beispielsweise starr auf die Achse des Übertragungszylinders aufgesetzt sein oder mit dieser Achse starr oder über eine Kupplung verbunden sein. Die Zylinder 1 und 2 werden in an sich bekannter Weise mittels Verbindungszahnrädern vom Gegendruckzylinder 1 angetrieben.

Wie die 1 weiter zeigt, sind diese beiden Druckwerke durch zwei gegenüberliegend angeordnete Druckwerke mit je zwei Formzylindern 5 und zwei Übertragungszylindern 6, die an einen gemeinsamen Gegendruckzylinder 7 anliegen, und mittels eines Antriebsmotors 8 angetrieben sind, zu einer 10-Zylinderdruckeinheit ausbaubar, bei der die beiden Gegendruckzylinder 3, 7 einander zugewandt sind.

Die 1a und 1b zeigen eine Druckeinheit, bestehend aus zwei Druckwerken, die einen gemeinsamen Gegendruckzylinder 92 verwenden. Der Gegendruckzylinder 92 wird mit einem Antriebsmotor 93 angetrieben, wobei mindestens ein Druckwerk, bestehend aus einem Übertragzylinder 94 und einem Formzylinder 95 in mechanischer Antriebsverbindung mit dem Gegendruckzylinder 92 steht. Das mit dem Gegendruckzylinder 92 mechanisch verbundene Druckwerk 94, 95 kann einen zusätzlichen Antriebsmotor 96 aufweisen. Die Verspannungsmomente, die zwischen den mechanisch verbundenen Druckwerken 94, 95 und dem mechanisch verbundenem Gegendruckzylinder 92 bestehen, belasten die zugehörigen Antriebsmotoren 93 und 96 nicht. Dem Gegendruckzylinder 92 können weitere Druckwerke, die wiederum aus einem Übertragzylinder 97 und einem Formzylinder 98 bestehen, zugeordnet sein, die mit dem Gegendruckzylinder 92 nicht in mechanischer Antriebsverbindung stehen und die mit einem eigenen Motor 99 angetrieben werden. Verspannungsmomente die zwischen nicht mit dem Gegendruckzylinder 92 mechanisch verbundenen Druckwerken 97, 98 und dem Gegendruckzylinder 92 bestehen belasten je nach den Durchmesserverhältnissen des Gegendruckzylinders 92 und des Übertragzylinders 97 entweder die mechanisch verbundenen Motoren 93 und 96 oder den Motor 99. Die mechanische Antriebsverbindung zwischen einem Druckwerk 94, 95 und einem Gegendruckzylinder 92 kann eine Kupplung 100 aufweisen, die während des Druckbetriebes geschlossen ist, um die zugehörigen Motoren 93, 96 nicht mit dem Verspannungsmoment zwischen dem zugehörigen Druckwerk und dem beteiligten Gegendruckzylinder zu belasten und die zum Beispiel während des Rüstbetriebes offen ist, um das Druckwerk 94, 95 mit dem zugehörigen Motor 96 für Rüstarbeiten eigenständig zu bewegen.

Die 1c stellt eine 10-Zylinder-H-DE dar, die sich im wesentlichen aus der Kombination 1a und 1b zusammensetzt. Lediglich die Druckwerke 94, 95, die mit dem Gegendruckzylinder 92 in mechanischer Verbindung stehen, haben keinen eigenen Antriebsmotor 96.

Eine weitere Variante des Antriebs dieser 10-Zylinderdruckeinheit zeigt 2. Hier ist lediglich ein Antriebsmotor 9 vorgesehen, der über eine nur schematisch angedeutete Getriebekette 10 gleichzeitig mit beiden Gegendruckzylindern 3, 7 in Antriebsverbindung steht. Die Getriebekette 10 kann durch mehrere miteinander in Eingriff stehende Zahnräder oder einen Riemen- oder Kettentrieb gebildet sein. Wenn nur ein 3-Farbendruck gewünscht ist, so ist ein Übertragungszylinder, z.B. 6 und der zugeordnete Formzylinder 5 wegzulassen.

3 offenbart eine 9-Zylinderdruckeinheit. Hier ist ein zentraler Gegendruckzylinder 11 vorgesehen, an dem vier Übertragungszylinder 1215 anliegen. Die Übertragungszylinder 1215 stehen ihrerseits mit je einem Formzylinder 1619 in Kontakt. Der Gegendruckzylinder 11 steht über eine schematisch angedeutete Getriebekette 20 mit einem Antriebsmotor 21 in Verbindung.

Eine Variante der Antriebsmöglichkeit einer 9-Zylinderdruckeinheit zeigt 4. Hier stehen wiederum vier Übertragungszylinder 2225 in Kontakt mit einem gemeinsamen Gegendruckzylinder 26. An jedem der Übertragungszylinder 2225 liegt ein Formzylinder 2730 an. Wie sich aus der 5 ergibt, die einen Schnitt entlang der Linie V-V in 4 zeigt, ist auf die Achse jedes Zylinders 27, 22, 26, 23 und 28 ein Verbindungszahnrad 3135 fest aufgesetzt. Diese Zahnräder liegen in einer Ebene und kämmen miteinander.

6, die einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in 4 zeigt, offenbart, dass auf die Zylinder 30, 25, 24, 29 je ein Verbindungszahnrad 3639 fest aufgesetzt ist. Diese Zahnräder sind in einer gegenüber den Verbindungszahnrädern 3135 seitlich versetzten Ebene angeordnet. Dabei kämmen die Verbindungszahnräder 37, 38 mit einem lose auf die Achse des Gegendruckzylinders 26 aufgesetzten weiteren Verbindungszahnrad 40.

Wie 7 erkennen lässt, treibt ein Antriebsmotor 41 über eine schematisch angedeutete Getriebekette 43 das fest auf die Welle des Gegendruckzylinders 26 aufgesetzte Verbindungszahnrad 33 an. Ein weiterer Antriebsmotor 42 treibt über eine schematisch angedeutete Getriebekette 86 das lose auf die Achse des Gegendruckzylinders 26 aufgesetzte Verbindungszahnrad 40 an. Die Getriebeketten 43 und 86 können durch mehrere miteinander in Eingriff stehende Zahnräder oder durch Riemen- oder Kettentriebe gebildet sein. Bei dieser Anordnung werden die beiden Druckwerke mit den Übertragungszylindern 22, 23, mittels des Antriebsmotors 41 angetrieben, während die Zylinder 24, 29, 25, 30 abgestellt sein können. Durch Einschalten des Antriebsmotors 42 können sämtliche Druckwerke dieser Druckeinheit drucken.

Bei der oben beschriebenen Variante, dargestellt in 4, ist es nicht unbedingt erforderlich, dass das Verbindungszahnrad 40 auf die Achse des Gegendruckzylinders 26 aufgesetzt ist. Ebenso ist es nicht erforderlich, dass es die gleiche Zähnezahl wie das Verbindungszahnrad 33 aufweist. Auch muss es nicht koaxial zum Gegendruckzylinder 26 angeordnet sein (4a, 5a, 6a, 7a).

In weiterer Ausgestaltung dieser Anordnung ist, wie 8 erkennen lässt, vorgesehen, dass das Verbindungszahnrad 40 zum Gegendruckzylinder 26 gekuppelt werden kann. Die Kupplung wird schematisch dargestellt, indem zum Beispiel das Verbindungszahnrad 40 axial verschiebbar gelagert ist und Kupplungselemente 44 aufweist, die durch die axiale Verschiebung in Eingriff mit Gegenkupplungselementen 45 am Verbindungszahnrad 33 auf der Achse des Gegendruckzylinders 26 in Eingriff kommen. Hierdurch besteht die Möglichkeit den Antriebsmotor 41 und den Antriebsmotor 42 bei geschlossener Kupplung 44, 45 gemeinsam zum Antrieb der 9-Zylinderdruckeinheit einzusetzen. Durch die geschlossene Kupplung werden die beiden Antriebsmotoren nicht mehr durch das intern wirkende Verspannungsmoment belastet. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit (entsprechend 8a), zwischen dem Antriebsmotor 41 und dem Verbindungszahnrad 33 und/oder dem weiteren Antriebsmotor 42 und dem Verbindungszahnrad 40 eine Trennkupplung 46,47 vorzusehen. Der Antriebsmotor 41 oder der Antriebsmotor 42 könnte dann ein reiner Hilfsmotor sein, der lediglich für Rüstaufgaben verwendet wird und der während des Druckbetriebes durch die Kupplung 46 oder 47 abgekuppelt wird.

Eine Variante zur Anordnung gemäß 8 ist in 9 angegeben. Hier kann der Gegendruckzylinder 26 von dem Antriebsmotor 41 und/oder 42 und damit von den ihm zugeordneten Druckwerken abgekuppelt werden. Bei dieser Variante ist es möglich, dass während die Druckwerke durch die Motoren 41 und/oder 42 verdreht werden, der Gegendruckzylinder stehen bleibt. Dies kann zum Beispiel dann erforderlich sein, wenn die Druckwerke gerüstet werden und der Gegendruckzylinder mit einer bereits eingezogenen Papierbahn umschlungen ist.

Schematisch ist die Kupplung 5154 so dargestellt, dass auf die Achse des Gegendruckzylinders 26 fest eine Kupplungsscheibe 48 aufgesetzt ist. Beiderseits der Kupplungsscheibe 48 ist je ein Verbindungszahnrad 49, 50 frei dreh und axial verschiebbar auf die Achse des Gegendruckzylinders 26 aufgesetzt. Dabei kämmt das Verbindungszahnrad 49 wiederum mit den Verbindungszahnrädern 32, 34 und das Verbindungszahnrad 50 mit den Verbindungszahnrädern 37, 38. Die Verbindungszahnräder 49, 50 weisen an ihrer der Kupplungsscheibe 48 zugewandten Seite Kupplungselemente 51, 52 auf, die durch axiale Verschiebung der Räder 49, 50 wahlweise in Eingriff mit Gegenkupplungselementen 53, 54 der Kupplungsscheibe 48 gebracht werden können.

Es besteht die Möglichkeit sowohl die Zylinder 27, 22, 26, 23, 28 als auch die Zylinder 29, 24, 26, 24 und 30 getrennt als auch sämtliche Verbindungszahnräder gemeinsam anzutreiben. Auch hier sind weitere Trennkupplungen zwischen Motor 41 und dem Verbindungszahnrad 49 und/oder zwischen dem Motor 42 und dem Verbindungszahnrad 50 möglich, wenn der Motor 41 oder der Motor 42 als reiner Hilfsantrieb ausgelegt ist und während des Druckbetriebes abgekuppelt wird. Auch hier können im Bedarfsfall die Zylinder 25 und 30 und/oder die Zylinder 22 und 27 weggelassen werden.

Eine Variante zur Anordnung gemäß 9 ist in 19 angegeben. Dabei kann der Gegendruckzylinder von einem weiteren Motor 90 angetrieben werden. Zwischen diesem weiteren Motor 90 und dem Gegendruckzylinder 24 kann eine Trennkupplung 91 sein. Ähnlich wie bei der Ausführung gemäß 8a können, wie dargestellt, sämtlichen Motoren 41, 42, 90 Kupplungen 46, 47, 91 nachgeordnet sein. Bei dieser Variante ist es möglich, dass während die Druckwerke mit ihren zugeordneten Motoren 41, 42 verdreht werden, der Gegendruckzylinder mit dem ihm zugeordneten Motor 90 verdreht wird. Dies kann zum Beispiel dann erforderlich sein, wenn eine Papierbahn durch die Druckeinheit gezogen wird, wobei der Gegendruckzylinder mit dem Motor 90 angetrieben wird, und zeitgleich die Druckwerke mit ihren zugeordneten Motoren 41 und 42 gerüstet werden. Der Motor 90 kann ein Antriebsmotor sein, der während des Druckbetriebs die Druckeinheit ebenfalls antreibt. In diesem Fall ist die Trennkupplung 91 geschlossen bzw. die Trennkupplung ist nicht notwendig. Durch die geschlossene Trennkupplung 91 ist gewährleistet, dass die innerhalb der Druckeinheit wirkenden Verspannungsmomente die Antriebsmotoren nicht zusätzlich belasten. Der Motor kann aber auch ein reiner Hilfsmotor sein, der während des Druckbetriebs durch die Kupplung 91 abgekuppelt ist. Der Motor 90 kann beispielsweise starr auf die Achse des Übertragungszylinders aufgesetzt sein oder mit dieser Achse starr oder über eine Kupplung 91 verbunden sein. Er kann aber auch über eine Getriebekette, zum Beispiel über ein fest mit dem Gegendruckzylinder verbundenes Zahnrad oder über einen Riemen- oder Kettentrieb den Gegendruckzylinder antreiben.

Die 10 und 11 zeigen eine weitere Variante des Antriebs einer 9-Zylinderdruckeinheit aufbauend auf den 4, 5, 6, 7, 8, 8a, 9, 19 mit dem Unterschied, dass der Motor 59 im Gegensatz zum Motor 42 am Formzylinder 29 antreibt. Denkbar ist auch, dass der Motor 59 an dem anderen Formzylinder 30 oder an dem Übertragzylinder 24 oder 25 oder an einem Farbwerk oder an einem Feuchtwerk die den Formzylindern 29 oder 30 zugeordnet sind antreibt.

Der weitere Motor 59 kann entweder starr auf die Achse des angetriebenen Form- oder Übertragzylinder oder Farb- bzw. Feuchtreibers aufgesetzt sein oder mit dieser Achse starr oder über eine Kupplung verbunden sein. Er kann aber auch über eine Getriebekette, zum Beispiel über Zahnräder oder über einen Riemen- oder Kettentrieb den Form-, oder Übertragzylinder oder das Farb- oder Feuchtwerk antreiben.

Weitere Einzelheiten der Ausgestaltung der vorstehend beschriebenen Druckeinheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.

12 geht vom Grundaufbau nach 1 aus. Lediglich stehen hier die Antriebsmotoren 4, 8 über je eine schematisch dargestellte Getriebekette 61, 62 mit den Gegendruckzylindern 3, 7 in Antriebsverbindung. Zusätzlich ist hier zwischen den Übertragungszylindern 2, 6 und den jeweils zugeordneten Formzylindern 1, 5 eine die Antriebsverbindung zwischen diesen beiden Zylindern unterbrechende Trennkupplung 63 vorgesehen. Dabei sind die Formzylinder 1, 5 mittels je eines weiteren Motors 64 antreibbar. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind außerdem Trennkupplungen 65 zwischen jedem weiteren Motor 64 und dem zugeordneten Formzylinder 1 bzw. 5 vorgesehen. Im Druckbetrieb der Maschine können daher die weiteren Motoren 64 abgeschaltet werden, wenn es sich bei den Motoren um reine Hilfsmotoren handelt. Wenn diese weiteren Motoren so ausgelegt sind, dass sie im Leerlauf mit den Zylindern umlaufen können, kann auf die Trennkupplung 65 verzichtet werden.

Auf die Trennkupplungen 65 kann ebenso verzichtet werden, wenn es sich bei den weiteren Motoren um Antriebsmotore handelt, die während dem Druckbetrieb das Druckwerk zusätzlich antreiben. Die Trennkupplungen 63 sind dann während des Druckbetriebs geschlossen. Damit ist gewährleistet, dass die innerhalb der Druckeinheit wirkendenden Verspannungsmomente die Antriebsmotoren nicht zusätzlich belasten.

Der Antrieb eines Druckwerkes mit einem weiteren Motor 64 erfolgt über einen Formzylinder 1 oder 5, oder über einen Übertragzylinder 2 oder 6 oder über ein zugehöriges Farb- oder Feuchtwerkwerk. Die weiteren Motoren 64 können entweder auf die Achsen der angetriebenen Form- oder Übertragzylinder oder Farb- bzw. Feuchtreiber aufgesetzt sein oder mit dieser Achse fest oder über eine Kupplung verbunden sein. Die weiteren Motoren 64 können aber auch über Getriebeketten, zum Beispiel über Zahnräder oder über Riemen- oder Kettentriebe die Form-, oder Übertragzylinder oder die Farb- oder Feuchtwerke antreiben.

13, die wiederum von der Grundanordnung nach 1 ausgeht, zeigt im Gegensatz zu 12, dass die Trennkupplungen 66 auch zwischen den Gegendruckzylindern 3, 7 und den Übertragungszylindern 2, 6 angeordnet sein können. Diese Anordnung gestattet es, einen Übertragungszylinder, z.B. 2, mit dem zugehörigen Formzylinder 1 zur Umrüstung oder falls diese momentan nicht benötigt werden abzuschalten, während die Druckmaschine mit den restlichen Übertragungszylindern 2, 6 drei Farben druckt. Bei allen Varianten, bei denen kein weiterer Motor vorhanden ist, ist es vorteilhaft, wenn der Gegendruckzylinder mittels der Kupplung vom Antriebsmotor abkuppelbar ist. Dies ist dann von Vorteil, wenn zum Beispiel der Gegendruckzylinder mit der Papierbahn umschlungen ist und die Druckwerke zeitgleich aufgrund von Rüstvorgängen verdreht werden müssen, ohne dass sich der Gegendruckzylinder dabei verdreht.

Das Druckwerk gemäß 14 geht von der Grundanordnung nach 3 aus. Zusätzlich sind hier zwischen dem einzigen Gegendruckzylinder 11 und den Übertragungszylindern 12 bis 15 Trennkupplungen 67 angeordnet, mit denen wiederum die Antriebsverbindung vom Gegendruckzylinder 11, der mittels des Antriebsmotnrs 21 angetrieben ist, unterbrochen werden kann. Weiterhin ist jeder Formzylinder 16 bis 19 über je eine Trennkupplung 68 mittels eines weiteren Motors 69 zur Umrüstung antreibbar. Denkbar ist auch, dass die Formzylinder 18 und 19 über je eine Kupplung von einem gemeinsamen weiteren Motor zur Umrüstung antreibbar sind. Dies ist in der rechten Hälfte von 14 gestrichelt dargestellt. Denkbar ist auch, dass die Formzylinder 16 und 17 über eine gemeinsame Kupplung von einem gemeinsamen weiteren Motor zur Umrüstung antreibbar sind. Dies ist in der linken Hälfte von 14 dargestellt.

Die weiteren Motoren 69 können dabei als reine Hilfsmotoren ausgelegt sein, die während des Druckprozesses über die Trennkupplungen 68 abgekuppelt werden können. Es können aber auch die Trennkupplungen weggelassen werden, wenn die weiteren Motoren 69 so ausgelegt sind, dass sie beim Betrieb der Druckmaschine mitlaufen können. Auf die Trennkupplungen 68 kann auch verzichtet werden, wenn es sich bei den weiteren Motoren 69 um Antriebsmotoren handelt, die während des Druckbetriebes das Druckwerk zusätzlich antreiben. Die Trennkupplungen 67 sind während des Druckbetriebes geschlossen. Damit ist gewährleistet, dass die innerhalb einer Druckeinheit wirkenden Verspannungsmomente die Antriebsmotoren nicht zusätzlich belasten.

Der Antrieb eines Druckwerkes mit einem weiteren Motor 69 erfolgt entweder über einen Formzylinder 16, 17, 18 oder 19, oder über einen Übertragzylinder 12, 13, 14 oder 15 oder über ein zugehöriges Farb- oder Feuchtwerkwerk. Die weiteren Motoren 69 können entweder starr auf die Achsen der angetriebenen Form- oder Übertragzylinder oder Farb- bzw. Feuchtreiber aufgesetzt sein oder mit dieser Achse starr oder über eine Kupplung verbunden sein. Die weiteren Motoren 69 können aber auch über Getriebeketten, zum Beispiel über Zahnräder oder über Riemen- oder Kettentriebe die Form-, oder Übertragzylinder oder die Farb- oder Feuchtwerke antreiben.

15 zeigt, dass bei der Anordnung gemäß 14 Trennkupplungen 70 auch zwischen den Übertragungszylindern 12 bis 15 und den Formzylindern 16 bis 19 angeordnet werden können. Der restliche Aufbau stimmt mit der Anordnung gemäß 14 überein.

16 geht von der Grundanordnung nach 2 aus. Zusätzlich sind hier Trennkupplungen 71 zwischen den Gegendruckzylindern 3, 7 und den Übertragungszylindern 2, 6 vorgesehen. Zur Umrüstung ist jeder Formzylinder 1, 5 mittels eines weiteren Motors 72 antreibbar. Zwischen den weiteren Motoren 72 und den Formzylindern 1, 5 sind dabei wiederum Trennkupplungen 73 vorgesehen, die wiederum entfallen können, wenn die weiteren Motoren 72 so ausgelegt sind, dass sie im Druckbetrieb mitlaufen können. Sind die weiteren Motoren 72 als reine Hilfsmotoren ausgelegt, so können sie während des Druckprozesses mit den Trennkupplungen 73 abgekuppelt werden. Auf die Trennkupplungen 73 kann auch verzichtet werden, wenn es sich bei den weiteren Motoren 72 um Antriebsmotore handelt, die während des Druckbetriebes die Druckwerke zusätzlich antreiben. Die Trennkupplungen 71 müssen während des Druckbetriebes geschlossen sein. Damit ist gewährleistet, dass die innerhalb einer Druckeinheit wirkenden Verspannungsmomente die Antriebsmotoren nicht zusätzlich belasten.

Der Antrieb eines Druckwerkes mit einem weiteren Motor 72 erfolgt entweder über einen Formzylinder 1 oder 5, oder über einen Übertragzylinder 2 oder 6 oder über ein zugehöriges Farb- oder Feuchtwerkwerk. Die weiteren Motoren 72 können entweder starr auf die Achsen der angetriebenen Form- oder Übertragzylinder oder Farb- bzw. Feuchtreiber aufgesetzt sein oder mit dieser Achse starr oder über eine Kupplung verbunden sein. Die weiteren Motoren 72 können aber auch über Getriebeketten, zum Beispiel über Zahnräder oder über Riemen- oder Kettentriebe die Form-, oder Übertragzylinder oder die Farb- oder Feuchtwerke antreiben.

Das Druckwerk gemäß 17 baut ebenfalls auf der Anordnung gemäß 2 auf. Hier sind Trennkupplungen 74 zwischen den Übertragungszylindern 2, 6 und den Formzylindern 1, 5 angeordnet. Jeder Formzylinder 1, 5 ist mittels eines weiteren Motors 75, der entweder Hilfsmotor oder ein Antriebsmotor sein kann, unter Zwischenschaltung einer Trennkupplung 76 antreibbar. Falls gewünscht, ist es auch möglich, zusätzliche Trennkupplungen zwischen den Gegendruckzylindern 3 bzw. 7 und den Übertragungszylindern 2, 6 vorzusehen. Handelt es sich bei den weiteren Motoren um Antriebsmotoren, so werden diese mit den innerhalb der Druckeinheit wirkenden Verspannungsmomenten nicht belastet, wenn die Trennkupplungen zwischen den Antriebsmotoren geschlossen werden.

Die 18, die vom Grundaufbau gemäß 3 ausgeht, zeigt zwei Varianten eines weiteren Motors für ein Farb- und/oder Feuchtwerk 77, 78. Bei der auf der linken Hälfte der Zeichnung dargestellten Anordnung ist je ein weiterer Motor 79 über eine Trennkupplung 80 mit einem Formzylinder 16, 17 verbindbar. Jeder Formzylinder 16, 17 kann durch eine weitere Trennkupplung 81 mit dem Farb- und/oder Feuchtwerk 77 zwecks Antriebs gekuppelt oder durch eine Trennkupplung 70 über den Übertragungszylinder 12, 13 mit dem Antriebsmotor 21 verbunden werden. Bei dieser Ausgestaltung besteht die Möglichkeit über den weiteren Motor 79 das zugeordnete Farb- und/oder Feuchtwerk 77 und den Formzylinder 16 bzw. 17 oder lediglich den Formzylinder für Umrüstarbeiten anzutreiben. Andererseits wird bei geschlossenen Trennkupplungen 70, 81 das Farb- und/oder Feuchtwerk 77 im Betrieb der Maschine vom Formzylinder 12 bzw. 13 angetrieben.

Bei der in 18 rechts dargestellten Anordnung sind weitere Motoren 82 über je ein Umschaltgetriebe 83 jeweils wahlweise in Antriebsverbindung mit dem Formzylinder 18, 19 oder dem Farb- und/oder Feuchtwerk 78 zu bringen. Dabei ist jeder Formzylinder 18, 19 vom jeweils zugeordneten Übertragungszylinder 14, 15 mittels der Trennkupplung 70 abtrenn- oder hiermit verbindbar. Zwischen jedem Formzylinder 18, 19 und dem Farb- und/oder Feuchtwerk 78 ist zweckmäßig eine weitere Trennkupplung 84 vorgesehen. Diese Anordnung gestattet es, das Farb- und/oder Feuchtwerk 78 mittels des weiteren Motors 82 durchzudrehen, ohne dass ein Formzylinder 18, 19 bewegt wird.

Die 20 zeigt eine 9-Zylinder-Druckeinheit, bestehend aus vier Druckwerken, mit jeweils einem Übertragzylinder 94 und einem Formzylinder 95 oder einem Übertragzylinder 97 und einem Formzylinder 98, sowie einem gemeinsamen Gegendruckzylinder 92. Der Gegendruckzylinder 92 wird mit einem Antriebsmotor 93 angetrieben. Die Druckwerke 94, 95, die in mechanischer Antriebsverbindung mit dem Gegendruckzylinder 92 stehen, werden ebenfalls mit dem am Gegendruckzylinder 92 eintreibenden Antriebsmotor 93 angetrieben. Die Verspannungsmomente, die zwischen den mechanisch verbundene Druckwerken 94, 95 und dem mechanisch verbundenem Gegendruckzylinder 92 bestehen, belasten den zugehörigen Antriebsmotor 93 nicht. Die Druckwerke 97, 98, die nicht in mechanischer Antriebsverbindung mit dem Gegendruckzylinder 92 stehen, werden mit jeweils einem eigenen Antriebsmotor 99 angetrieben. Die Verspannungsmomente, die zwischen den nicht mit dem Gegendruckzylinder 92 mechanisch verbundenen Druckwerken 97, 98 und dem Gegendruckzylinder 92 bestehen, belasten die zugehörigen Antriebsmotor 99 und 93.

Die 20a baut auf der 20 auf, wobei das ursprünglich nicht mit dem Gegendruckzylinder in mechanischer Antriebsverbindung stehende Druckwerk 97,98 während des Betriebes über eine Kupplung 100 mit dem Gegendruckzylinder mechanisch verbunden wird. Der zugehörige Übertragzylinder wird nun ebenfalls mit der Ziffer 94, der zugehörige Formzylinder mit der Ziffer 95 und der zugehörige Antriebsmotor mit der Ziffer 96 benannt. Bei geschlossener Kupplung 100 belastet das Verspannungsmoment zwischen dem Druckwerk 94, 95 und dem Gegendruckzylinder 92 die beiden Antriebsmotoren 93 und 96 nicht mehr. Das Verspannungsmoment, zwischen dem nicht mit dem Gegendruckzylinder in mechanischer Antriebsverbindung stehende Druckwerk 97, 98 und dem Gegendruckzylinder 92 belastet nun je nach Durchmesserverhältnissen des Gegendruckzylinders 92 und des Übertragzylinders 97 entweder die beiden mechanisch verbundenen Antriebsmotoren 93, 96 oder den Antriebsmotor 99.

Die 21 zeigt ebenfalls eine 9-Zylinder-Druckeinheit. Während des Druckbetriebes kann ein Druckwerk 94, 95 über eine Kupplung 100 mechanisch mit dem Gegendruckzylinder 92 verbunden werden. Dadurch wird die Belastung durch das relativ hohe Verspannungsmoment, resultierend durch die drei nicht mit dem Gegendruckzylinder 92 in mechanischer Antriebsverbindung stehenden Druckwerke 97, 98, auf die beiden mechanisch verbundenen Antriebsmotoren 93 und 96 verteilt. Der Antriebsmotor 93 muss bezüglich seiner Motorleistung weniger hoch ausgelegt werden.

Bei der 9-Zylinderdruckeinheit, dargestellt in 23, können alle Druckwerke 94, 95 über jeweils eine Kupplung 100 mit dem Gegendruckzylinder 92 gekuppelt werden, so dass keiner der Antriebsmotoren 93 und 96 durch zusätzliche Verspannungsmomente belastet wird.

In der 22 ist eine Kupplung 101 dargestellt, so dass während des Rüstbetriebes der Gegendruckzylinder 92 von den zugehörigen Druckwerken 94, 95 getrennt werden kann. Während des Rüstbetriebes können die Druckwerke 94, 95 mit dem Antriebsmotor 93 bewegt werden, ohne dass sich der Gegendruckzylinder 92 verdreht. Dies ist dann von Vorteil, wenn der Gegendruckzylinder 92 mit Papier umschlungen ist und die zugehörigen Druckwerke 94, 95 für Rüstfunktionen verdreht werden müssen. Weitere Kupplungen 100 sind dargestellt, so dass die zugehörigen Druckwerke 94, 95 weggekuppelt werden können, falls diese zum Beispiel während des Druckprozesses nicht benötigt werden.


Anspruch[de]
  1. Rollenrotationsdruckeinheit mit mehreren Druckwerken, die je einen Formzylinder (1, 5, 1618, 2730), einen Übertragungszylinder (2, 6, 3, 7, 1215, 2225) und einen separaten oder gemeinsamen Gegendruckzylinder (3, 7, 11, 26) aufweisen, gekennzeichnet durch wenigstens einen Antriebsmotor (4, 8, 9, 21, 41, 42, 55), der über den Gegendruckzylinder mit den weiteren Zylindern in Antriebsverbindung steht.
  2. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Druckwerke (13) mit einem gemeinsamen angetriebenen Gegendruckzylinder (3) vorgesehen sind.
  3. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zusammen mit zwei weiteren Druckwerken (57) mit einem gemeinsamen Gegendruckzylinder (7) eine 10-Zylinderdruckeinheit gebildet wird.
  4. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Gegendruckzylinder (3, 7) ein Antriebsmotor (4, 5) zugeordnet ist.
  5. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Gegendruckzylindern (3, 7) ein gemeinsamer Antriebsmotor (9) zugeordnet ist.
  6. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass drei Druckwerke (1114, 1618) um einen gemeinsamen angetriebenen Gegendruckzylinder (11) angeordnet sind.
  7. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 1, 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass vier Druckwerke (1118) um einen gemeinsamen angetriebenen Gegendruckzylinder (11) angeordnet sind.
  8. Rollenrotationsdruckeinheit insbesondere nach einem der Ansprüche 1–7, wobei mehrere, während des Druckbetriebs an unterschiedlichen Stellen der zugeordneten Zylinderanordnung eintreibende Motoren vorgesehen sind von denen wenigstens zwei zumindest während des Druckbetriebs in mechanischer Antriebsverbindung stehen.
  9. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass alle Motoren zumindest während des Druckbetriebs in mechanischer Antriebsverbindung stehen.
  10. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der mechanischen Antriebsverbindung wenigstens eine einem Druckwerk mit zugehörigem, zusätzlichem Antriebsmotor zugeordnete Kupplung vorgesehen ist, die während des Druckbetriebs geschlossen ist.
  11. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur mechanischen Antriebsverbindung der Zylinder untereinander miteinander in Eingriff stehende, auf die Achse der Zylinder aufgesetzte Verbindungszahnräder (3135) vorgesehen sind.
  12. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Druckwerk (23, 28) vorgesehen ist, das einen mittels eines ersten Antriebsmotors (41) angetriebenen Gegendruckzylinder (26) aufweist und an den Gegendruckzylinder (26) mindestens ein Übertragungszylinder (24) mit einem nachgeschalteten Formzylinder (29) anstellbar ist, der mittels eines zweiten Antriebsmotors (42) antreibbar ist, wobei die Verbindungszahnräder (33,34,35) der Zylinder des einen Druckwerks in einer Ebene und die Verbindungszahnräder (38,39,40) der übrigen Zylinder in einer dazu parallelen zweiten Ebene angeordnet sind.
  13. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegendruckzylinder (26) vom Antriebsmotor (41) abgekuppelt werden kann.
  14. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebsmotoren (41, 42) zum gemeinsamen Antrieb aller Zylinder miteinander kuppelbar sind.
  15. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Achse des Gegendruckzylinders (26) ein mittels des ersten Antriebsmotors (41) antreibbares Verbindungszahnrad (33) fest aufgesetzt ist und ein mittels des zweiten Antriebsmotors (42) angetriebenes Verbindungszahnrad (40) frei drehbar auf die Achse des Gegendruckzylinders aufgesetzt ist, und dass die beiden Verbindungszahnräder (33, 40) miteinander kuppelbar sind.
  16. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der Ansprüche 12–15, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Verbindungszahnräder (33, 40) auf der Achse des Gegendruckzylinders (26) an den einander zugewandten Seitenflächen Kupplungselemente (44, 45) tragen und ein Verbindungszahnrad (40) axial zur Herstellung eines Kupplungseingriffes verschiebbar gelagert ist.
  17. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der Ansprüche 12–15, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Achse des Gegendruckzylinders (26) fest eine Kupplungsscheibe (48) mit Kupplungselementen (51) aufgesetzt ist und die beiden mittels je eines Antriebsmotors (41, 41) angetriebenen, Gegenkupplungselemente (51, 52) tragenden Verbindungszahnräder (49, 50) zur wahlweise Herstellung des Kupplungseingriffes der Kupplungsscheibe (48) mit einem oder beiden Verbindungszahnrädern axial verstellbar gelagert sind.
  18. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der Ansprüche 12–17, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (42) das Verbindungszahnrad (40,50) entweder direkt oder über eine Getriebekette antreibt.
  19. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Antriebsmotoren (z.B. 4, 8) auf die Achse des Gegendruckzylinders (z.B. 3) aufgesetzt sind oder starr oder über eine Kupplung die Achse des Gegendruckzylinders direkt antreiben.
  20. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Antriebsmotor (9, 21) und dem oder den Gegendruckzylindern (1, 3, 7) eine Getriebekette (10, 20) angeordnet ist.
  21. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegendruckzylinder vom Antriebsmotor, der am Gegendruckzylinder antreibt, abkuppelbar ist, ohne dass der Antriebsmotor von den zugehörigen Druckwerken abgekuppelt wird.
  22. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Gegendruckzylinder (3, 7, 11) und mindestens einem von diesem angetriebenen Bauteil eine Trennkupplung (66, 69, 71) vorgesehen ist.
  23. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennkupplung eine registerhaltige Kupplung mit mindestens einer eindeutigen Kuppelposition ist.
  24. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennkupplung eine Kupplung ist, die bei jeder beliebigen Lage kuppelbar ist (Reibkupplung).
  25. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Gegendruckzylindern (3, 7, 21) und den zugeordneten Übertragungszylindern (2, 6, 1214) eine Trennkupplung (66, 67,71) vorgesehen ist.
  26. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Übertragungszylindern (2, 6, 1215) und den zugeordneten Formzylindern (1, 5, 1619) eine Trennkupplung (63, 70, 74) vorgesehen ist.
  27. Rollenrotationsdruckeinheit insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die abschaltbaren Bauteile mittels eines weiteren Motors (59, 69, 72, 75, 79, 82) antreibbar sind.
  28. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Motor ein Hilfsmotor ist, der während des Druckbetriebes abgekuppelt wird und der lediglich für Rüstfunktionen verwendet werden kann.
  29. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Motor ein Antriebsmotor ist, der während des Druckbetriebes die abschaltbaren Bauteile antreibt, wobei die zum Abschalten dieser Bauteile vorgesehene Kupplung geschlossen ist.
  30. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der Ansprüche 27–29, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Motor entweder den Übertragungszylinder oder den Formzylinder oder das Farbwerk oder das Feuchtwerk direkt oder über eine Getriebekette antreibt.
  31. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der Ansprüche 27–30, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Motor mehreren Druckwerken zugeordnet ist.
  32. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der Ansprüche 27–31, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem weiteren Motor (59, 69, 72, 75, 79, 82) und den abschaltbaren Baugruppen eine weitere Trennkupplung (65, 68, 73, 76, 81, 84) vorgesehen ist.
  33. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Trennkupplung (65, 68, 73, 76, 81, 84) zwischen dem weiteren Motor (59, 69, 72, 75, 79, 82) und dem Formzylinder (1, 5, 1618, 12, 13, 18, 19) vorgesehen ist.
  34. Rollenrotatiorisdruckeinheit nach einem der Ansprüche 27–33, dadurch gekennzeichnet, dass die einem weiteren Motor zugeordneten Druckwerke mit einer gemeinsamen Kupplung oder jeweils einzeln mit einer separaten Kupplung von dem weiteren Motor trennbar sind
  35. Rollenrotationsdruckeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Farb- und/oder Feuchtwerke (77, 78) über die Formzylinder (1619) antreibbar sind.
  36. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Formzylinder (1619) und dem zugeordneten Farb- und/oder Feuchtwerk (77, 78) eine Trennkupplung (81, 84) vorgesehen ist.
  37. Rollenrotationsdruckeinheit nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Hilfsmotor (82) wahlweise mit dem Formzylinder (18, 19) oder dem Farb- und/oder Feuchtwerk (78) mittels eines Umschaltgetriebes (83) kuppelbar ist.
  38. Rollenrotationsdruckeinheit insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umfangsregistereinstellung ein Zylinder mit einem fest angeordneten, schrägverzahnten Zahnrad axial verschiebbar ist, um dadurch eine Verdrehung des Formzylinders zu erzwingen.
  39. Rollenrotationsdruckeinheit insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umfangsregisterreinstellung ein schrägverzahntes Zahnrad auf einem Zylinder axial verschiebbar ist, um dadurch die Verdrehung des Formzylinders zu erzwingen.
  40. Rollenrotationsdruckeinheit insbesondere nach einem der Ansprüche 1–37, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzylinder mit dem zugehörigen Antriebsmotor ohne Verdrehung des zugehörigen Gegendruckzylinders verdrehbar ist.
  41. Rollenrotationsdruckeinheit insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umfangsregistereinstellung der Formzylinder und der gekuppelte Gegendruckzylinder mit den Antriebsmotoren verdrehbar sind.
Es folgen 16 Blatt Zeichnungen






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