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Dokumentenidentifikation DE60011201T2 07.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001091443
Titel Empfangsumsetzer für Satellitenrundfunk
Anmelder Alps Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ikeda, Tomoki, Tokyo 145, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60011201
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.09.2000
EP-Aktenzeichen 003077443
EP-Offenlegungsdatum 11.04.2001
EP date of grant 02.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.07.2005
IPC-Hauptklasse H01P 5/103
IPC-Nebenklasse H01P 11/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Satellitenfunk-Empfangsumsetzer und betrifft im Spezielleren einen Satellitenfunk-Empfangsumsetzer, der zum Empfang von Satellitensendungen und Satellitenübertragungen verwendet wird und der kreisförmig polarisierte Wellen empfängt, die eine vertikale Polarisierungskomponente und eine horizontale Polarisierungskomponente aufweisen.

Unter Bezugnahme auf die 10 bis 13 ist ein herkömmlicher Satellitenfunk-Empfangsumsetzer dargestellt. 10 zeigt eine Perspektivansicht des Umsetzers, und 11 zeigt eine Schnittansicht von diesem entlang der Linie XI-XI der 10. 12 zeigt eine teilweise vergrößerte Darstellung des Umsetzers, in der veranschaulicht ist, wie eine Sonde montiert wird. 13 zeigt eine teilweise vergrößerte Darstellung des Umsetzers, in der eine an diesem angebrachte Schaltungsplatte gezeigt ist.

Ein Gehäuse 31 und ein Wellenleiter 32 sind durch Druckgießen mit einem Metall, wie z.B. Aluminium oder Zink, gebildet, wobei die Komponenten dann in Form einer einzigen Einheit ausgebildet werden. Das Gehäuse 31 ist in Form eines im Wesentlichen rechteckigen Kastens ausgebildet und besitzt eine Bodenwand 31a, Seitenwände 31b, die vertikal angeordnet sind und die Bodenwand 31a umgeben, einen Gehäusebereich 31c, der unbedeckt ist und durch die Seitenwände 31b definiert ist, eine Durchgangsöffnung 31d, die in der Bodenwand 31a in der Nähe von deren einem Ende ausgebildet ist und rechtwinklig zu dieser verläuft, sowie einen Stufenbereich 31e, der eine Stufe entlang einem oberen Randbereich der Seitenwände 31b aufweist. Bei dem Wellenleiter 32 handelt es sich um einen relativ schmalen Zylinder, der sich von der Bodenwand 31a an einer der Durchgangsöffnung 31d entsprechenden Stelle weg erstreckt. Der Wellenleiter 32 beinhaltet einen im Wesentlichen zylindrischen Rohrbereich 32b mit einer Öffnung 32a, aus der polarisierte Wellen geführt werden, einen Hohlraum 32c, der in Längsrichtung im Zentrum des Rohrbereichs 32b ausgebildet ist sowie einen Halterbereich 32d. Bei dem Halterbereich 32d handelt es sich um eine halbsäulenförmige bzw. kanalförmige Aussparung, wie dies in 12 gezeigt ist, die in dem Rohrbereich 32b derart ausgebildet ist, dass sie sich von einem Bereich des Rands der Durchgangsöffnung 31d des Gehäuses 31 in Richtung auf die Öffnung 32a erstreckt.

Eine Sonde 33 zum Detektieren horizontal polarisierter Wellen ist gebildet aus einem rohrförmigen Isolator 33a, der aus Harzmaterial hergestellt ist, wobei es sich z.B. um Fluorharz, Polyethylen oder Teflon handelt, sowie aus einem geradlinigen Kernleiter 33b, der sich durch die Mitte des Isolators 33a hindurch erstreckt und hauptsächlich aus einem Metall, wie z.B. Messing oder Nickel, hergestellt ist. Der Kernleiter 33b ist im Wesentlichen L-förmig ausgebildet und führt zu einem ersten Ende 33c, während sein anderes Ende, nämlich ein zweites Ende 33d, an dem Endbereich des geraden Teils ausgebildet ist.

Wie unter Bezugnahme auf 12 zu sehen ist, wird der Isolator 33a in den Halterbereich 32d in dem Wellenleiter 32 hineingedrückt, so dass die Sonde 33 in dem Wellenleiter 32 montiert werden kann. Nachdem die Sonde 33 montiert worden ist, ragt das zweite Ende 33d des Kernleiters 33b in den Gehäusebereich 31c des Gehäuses 31 hinein, während sich das erste Ende 33c in den Hohlraum 32c des Wellenleiters 32 hinein erstreckt.

In 13 ist eine rechteckige Schaltungsplatte 34 dargestellt, die aus einem einzelnen isolierenden Flächenkörper gebildet ist. Die Schaltungsplatte 34 beinhaltet eine dünne ebene Platte 34a, drei Durchgangsöffnungen 34b, die in der Nähe eines seitlichen Rands der Platte 34a ausgebildet sind und sich rechtwinklig zu dieser erstrecken, Brücken 34d und 34e, die die Durchgangsöffnungen 34b unter Bildung einer T-Form definieren, sowie eine kleine Öffnung 34c, die in der Nähe der Durchgangsöffnungen 34b ausgebildet ist. Ein Erdungsleiter 35 aus Kupfer ist an der Unterseite der Schaltungsplatte 34 mit Ausnahme der Unterseite der Brücke 34e ausgebildet, und die Unterseite der Brücke 34d dient als Kurzschlusseinrichtung für die Sonde 33.

Eine Sonde 36 zum Detektieren von vertikal polarisierten Wellen ist über die Brücke 34e mit einer Leiterstruktur ausgebildet und erstreckt sich von dem Schnittpunkt der Brücken 34d und 34e in Richtung auf die Platte 34a der Schaltungsplatte 34. Die Sonde 36 ist wiederum mit einer Schaltungsstruktur (nicht gezeigt) verbunden, die auf der Oberseite der Platte 34a ausgebildet ist. Die Schaltungsplatte 34 ist auf der Bodenwand 31a des Gehäuses 31 derart angeordnet, dass die Durchgangsöffnung 31d mit den Durchgangsöffnungen 34b in der Platte 34a kommunizieren kann. Ferner ist das zweite Ende 33d des Kernleiters 33b der Sonde 33 in die Öffnung 34c in der Platte 34a eingeführt, wobei die Schaltungsplatte 34 dann durch ein beliebiges geeignetes Mittel an der Bodenwand 31a des Gehäuses 31 festgelegt wird. Das zweite Ende 33d des Kernleiters 33b, das von der Schaltungsplatte 34 weg ragt, wird durch Lötmaterial 37 mit der Schaltungsstruktur verlötet.

Eine kastenförmige, metallische Kurzschluss-Wand 38 ist durch Aluminiumoder Zink-Druckgießen gebildet. Die Kurzschluss-Wand 38 ist an der Schaltungsplatte 34 durch eine geeignete Technik, wie z.B. Verstemmen bzw. Breitdrücken, angebracht, um dadurch die Durchgangsöffnungen 34b in der Schaltungsplatte 34 zu überdecken. Die Kurzschluss-Wand 38 weist eine Basis 38a auf, die als Kurzschlusseinrichtung für die Sonde 36 wirkt.

Eine Abdeckung 39, die aus einem einzelnen rechteckigen Metall-Flächenkörper gebildet ist, ist auf der Stufe 31e der Seitenwände 31b des Gehäuses 31 angeordnet und durch eine geeignete Technik an dieser befestigt. Somit ist der Gehäusebereich 31c des Gehäuses 31 verschlossen und elektrisch abgeschirmt.

Bei einem derartigen herkömmlichen Satellitenfunk-Empfangsumsetzer handelt es sich um einen des Typs, bei dem das Gehäuse 31 und der Wellenleiter 32 durch Druckgießen, wie z.B. Aluminium-Druckgießen, hergestellt sind und die Komponenten dann in Form einer einzigen Einheit ausgebildet werden. Aus diesem Grund ist eine große Anzahl von Materialien erforderlich, woraus sich erhöhte Materialkosten sowie auch eine längere Herstellungszeit ergeben. Dies macht den Umsetzer in der Herstellung weniger effizient und teuer.

Ferner tritt auch folgendes Problem bei einem derartigen herkömmlichen Satellitenfunk-Empfangsumsetzer auf. Das Gehäuse 31 und der Wellenleiter 32 weisen unterschiedliche Größen und Konfigurationen auf, und aus diesem Grund sind komplexere und teuerere Druckguss-Formen erforderlich. Auch dies macht den Umsetzer teurer.

Die US-A-4 058 813 beschreibt eine Antenne mit einem sich verjüngenden Hornbereich, der an einem Wellenleiterbereich angebracht ist. Jeder Bereich wird durch einen Stanzvorgang separat hergestellt. Die EP-A-899 812 offenbart einen Satellitenempfänger mit einem Gehäuse, einem Wellenleiterbereich und einem Hornbereich, die durch Tiefziehen separat gebildet werden.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung eines Satellitenfunk-Empfangsumsetzers, der eine bessere Herstellungseffizienz besitzt und kostengünstig ist.

In dieser Hinsicht umfasst ein Satelliten-Empfangsumsetzer gemäß der vorliegenden Erfindung ein Metallgehäuse, das kastenförmig ausgebildet ist, einen rohrförmigen Wellenleiter sowie eine kastenförmig ausgebildete Kurzschluss-Wand, die dem Wellenleiter gegenüber liegt, so dass sie mit einem in dem Wellenleiter ausgebildeten Hohlraum kommuniziert, wobei das Gehäuse, der Wellenleiter und die Kurzschluss-Wand auf einem einzigen Metall-Flächenkörper miteinander vereinigt sind. Diese Komponenten sind aus dem Metall-Flächenkörper gestanzt und dann gefaltet. Mit diesem Merkmal lässt sich die Anzahl der den Umsetzer bildenden Materialien reduzieren. Ferner lassen sich auch ein einfacher Herstellungsvorgang sowie eine kürzere Herstellungszeit erzielen.

Der Umsetzer kann eine Schaltungsplatte aufweisen, auf der eine elektrische Schaltung gebildet ist, wobei die Schaltungsplatte zwischen sowie durch das Gehäuse und ein Ende des Wellenleiters gehalten ist. Dies ermöglicht ein Halten der Schaltungsplatte dazwischen in einfacher Weise.

Vorzugsweise weist der Wellenleiter eine Einhaklasche an einem freien Endbereich desselben auf, die mit der Schaltungsplatte in Eingriff steht. Die Verwendung einer Einhaklasche stellt sicher, dass der Wellenleiter in einfacher Weise an der Schaltungsplatte montiert und positioniert wird.

Vorzugsweise ist eine Faltungs-Führungslinie in einem das Gehäuse mit dem Wellenleiter verbindenden Verbindungsbereich ausgebildet und beinhaltet die Faltungs-Führungslinie Einschnitte. Die Faltungs-Führungslinie erleichtert das Falten des Wellenleiters an einer vorbestimmten Stelle, so dass die Schaltungsplatte in einfacher Weise an dem Wellenleiter angebracht werden kann.

Die vorliegende Erfindung schafft somit einen Satellitenfunk-Empfangsumsetzer mit einer einfachen Konfiguration, der eine hohe Produktionseffizienz sowie auch eine hohe Zuverlässigkeit aufweist. Es besteht keine Notwendigkeit für eine teure Druckguss-Form, so dass sich ein kostengünstiger Satellitenfunk-Empfangsumsetzer schaffen lässt.

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden lediglich anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die schematischen Begleitzeichnungen beschrieben; darin zeigen:

1 eine auseinander gezogene Perspektivansicht eines Satellitenfunk-Empfangsumsetzers gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 eine auseinander gezogene Schnittdarstellung des Satellitenfunk-Empfangsumsetzers der 1;

3 eine Perspektivansicht des Satellitenfunk-Empfangsumsetzers, in der die Verbindung eines Wellenleiters und einer Schaltungsplatte miteinander dargestellt ist;

4 eine abgewickelte Ansicht eines halbfertigen Produktelements zur Veranschaulichung des Zusammenbaus des Satellitenfunk-Empfangsumsetzers;

5 eine vergrößerte Ansicht der Schaltungsplatte, die bei dem Satellitenfunk-Empfangsumsetzer verwendet wird;

6 eine Perspektivansicht des Satellitenfunk-Empfangsumsetzers, in der die Anbringung einer Sonde veranschaulicht ist;

7 eine Perspektivansicht des Satellitenfunk-Empfangsumsetzers, wobei die Sonde angebracht ist;

8 eine Perspektivansicht unter Darstellung einer Modifizierung eines Halterbereichs des Satellitenfunk-Empfangsumsetzers;

9 eine von oben gesehene Draufsicht auf eine weitere Modifizierung eines Halterbereichs des Satellitenfunk-Empfangsumsetzers;

10 eine Perspektivansicht eines herkömmlichen Satellitenfunk-Empfangsumsetzers;

11 eine Schnittdarstellung des Umsetzers entlang der Linie XI-XI der 10;

12 eine teilweise vergrößerte Ansicht des herkömmlichen Satellitenfunk-Empfangsumsetzers, in der die Anbringung einer Sonde veranschaulicht ist; und

13 eine teilweise vergrößerte Ansicht des herkömmlichen Satellitenfunk-Empfangsumsetzers unter Darstellung einer angebrachten Schaltungsplatte.

1 zeigt eine auseinander gezogene Perspektivansicht eines Satellitenfunk-Empfangsumsetzers gemäß der vorliegenden Erfindung, und 2 zeigt eine auseinander gezogene Schnittdarstellung des Umsetzers. 3 zeigt eine Darstellung des Umsetzers, in der die Verbindung eines Wellenleiters und einer Schaltungsplatte miteinander dargestellt ist. 4 zeigt eine abgewickelte Ansicht eines halbfertigen Produktelements zur Veranschaulichung des Zusammenbaus des Umsetzers. 5 zeigt eine vergrößerte Darstellung der Schaltungsplatte in dem Umsetzer. 6 und 7 zeigen beide eine an dem Umsetzer angebrachte Sonde. 8 zeigt eine Perspektivansicht unter Darstellung einer Modifizierung eines Halterbereichs in dem Umsetzer. 9 zeigt eine von oben gesehene Draufsicht unter Darstellung einer weiteren Modifizierung eines Halterbereichs des Umsetzers.

In allen diesen Figuren sind bei dem Satellitenfunk-Empfangsumsetzer gemäß der vorliegenden Erfindung ein Gehäuse 1, ein Wellenleiter 2 und eine Kurzschluss-Wand 7 auf einem einzigen dünnen Metall-Flächenkörper miteinander vereinigt. Diese Komponenten sind durch Stanzen aus dem Metall-Flächenkörper gebildet und gefaltet.

Das Gehäuse 1 ist in Form eines Kastens ausgebildet und aus einem dünnen Metall-Flächenkörper gebildet. Das Gehäuse 1 hat eine in ihrem Zentrum ausgebildete rechteckige Vertiefung 1g sowie eine rechteckige U-förmige obere Wand 1e, die einen Rand des Umfangsbereichs desselben bildet. An den vier Seiten der oberen Wand 1e sind nach unten gefaltete Seitenwände 1a, 1b, 1c und 1d derart vorgesehen, dass sie aufrecht stehen. Jede der Seitenwände 1a, 1b, 1c und 1d ist mit der oberen Wand 1e verbunden. Ein oberer Bereich der Seitenwand 1d, die der Seitenwand 1c gegenüber liegt, ist mit einem großen, ausgeschnittenen Aussparungsbereich 1h ausgebildet, der sich über die Breite der Vertiefung 1g erstreckt. Wie in 4 gezeigt ist, ist eine Mehrzahl von im Wesentlichen V-förmigen Einhaklaschen 1f an einem Rand einer jeden der Seitenwände 1a, 1b und 1c ausgebildet.

Der Wellenleiter 2 ist aus einem dünnen Metall-Flächenkörper in Form eines rechteckigen Rohrs gebildet und besitzt Seitenplatten 2a, 2b, 2c und 2d sowie einen Hohlraum 2e. Die Seitenplatte 2a erstreckt sich von einem Verbindungsbereich 1i und der Seitenwand 1d des Gehäuses 1 nach unten. Die Seitenplatten 2b und 2d sind in einem Winkel von 90° relativ zu der Seitenplatte 2a angeordnet. Die Seitenplatte 2c ist in einem Winkel von 90° relativ zu der Seitenplatte 2b angeordnet und mit der Seitenplatte 2d verbunden, so dass sie der Seitenplatte 2a gegenüber liegt. Der Hohlraum 2e ist durch die Seitenplatten 2a, 2b, 2c und 2d gebildet. Die Seitenplatten 2b, 2c und 2d schaffen Enden 2f (siehe 6), die sich an freien Endkanten gegenüber dem Verbindungsbereich 1i befinden. Wie in 2 und 3 gezeigt ist, sind zwei im Wesentlichen V-förmige Einhaklaschen 2g an dem Ende 2f der Seitenplatte 2c gegenüber der mit dem Gehäuse 1 verbundenen Seitenplatte 2a ausgebildet. In 4 ist eine im Wesentlichen rechteckige Eingriffsöffnung 3 in dem Grenzbereich zwischen den Seitenplatten 2a und 2d gebildet, und eine Einfuhröffnung 4, die aus einem runden Öffnungsbereich 4a und einem quadratischen Öffnungsbereich 4b ge- bildet ist, ist in der Seitenplatte 2d in der Nähe der Eingriffsöffnung 3 ausgebildet. Der Verbindungsbereich 1i zum Verbinden der Seitenplatte 2a mit der Seitenwand 1d des Gehäuses 1 beinhaltet eine Faltungs-Führungslinie 5, die Einschnitte beinhaltet. Der Wellenleiter 2 erstreckt sich rechtwinklig zu dem Gehäuse 1, wenn er gefaltet und zusammengebaut ist, wie dies in 1 gezeigt ist. Der Wellenleiter 2 kann an der Faltungs-Führungslinie 5 relativ zu dem Gehäuse 1 geneigt werden, wie dies in 2 durch die unterbrochene Linie dargestellt ist.

Wie in den 3 und 4 gezeigt ist, grenzt ein Halterbereich 6 über einen Verbindungsbereich 2h derart an die Seitenplatte 2c an, dass er sich außerhalb des Wellenleiters 2 befindet. Der Halterbereich 6 beinhaltet einen Körper 6a aus einem flachen Flächenkörper, einen gekrümmten Umschließungsbereich 6b, der in der Mitte des Körpers 6a ausgebildet ist, sowie eine im Wesentlichen Vförmige Einhaklasche 6c, die an einem an einer freien Endkante liegenden Ende des Halterbereichs 6 gefaltet ist.

Der Halterbereich 6 kann relativ zu der Seitenplatte 2c nach unten gefaltet werden, so dass die Einhaklasche 6c mit der Eingriffsöffnung 3 in Eingriff gebracht werden kann, wenn der Halterbereich 6 auf die Seitenplatte 2d nach unten gefaltet wird.

Eine Kurzschluss-Wand 7 ist aus einem dünnen Metall-Flächenkörper in Kastenform ausgebildet und beinhaltet einen Deckel 7a, Seitenbereiche 7b, 7c und 7d sowie einen Hohlraum 7e. Der Deckel 7a grenzt an die Seitenwand 1d des Gehäuses 1 an und ist relativ zu der Seitenwand 1d um 90° umgefaltet. Die Seitenbereiche 7b, 7c und 7d sind relativ zu dem Deckel 7a nach unten gefaltet. Der Hohlraum 7e ist durch den Deckel 7a, die Seitenbereiche 7b, 7c und 7d sowie die Seitenwand 1d gebildet.

Die Kurzschluss-Wand 7 befindet sich in dem Gehäuse 1, wobei der Hohlraum 7e mit dem Hohlraum 2e des Wellenleiters 2 in Verbindung steht.

In 6 ist eine Sonde 8 zum Detektieren von horizontal polarisierten Wellen dargestellt, die einen L-förmigen, rohrförmigen Isolator 8 aus Harzmaterial, wie z.B. Fluorharz, Polyetyhlen oder Teflon, sowie einen geradlinigen Kernleiter 8b aufweist, der sich durch das Zentrum des Isolators 8a hindurch erstreckt und im Großen und Ganzen aus einem Metall, wie Messing oder Nickel, hergestellt ist. Der Kernleiter 8b ist zusammen mit dem Isolator 8a im Wesentlichen rechtwinklig gebogen und führt zu einem ersten Ende 8c, während sein anderes Ende, nämlich ein zweites Ende 8d, im Wesentlichen rechtwinklig zu dem ersten Ende 8c angeordnet ist.

Wie insbesondere in den 3 und 7 dargestellt ist, ist die Anordnung der Sonde 8 derart, dass das eine Ende des L-förmigen Isolators 8a in die runde Öffnung 4a der Einführöffnung 4 eingepasst ist, die in der Seitenplatte 2d des Wellenleiters 2 ausgebildet ist, während das andere Ende des Isolators 8a, das von dem Wellenleiter 2 hervortritt, zwischen einer Außenfläche der Seitenplatte 2d des Wellenleiters 2 und dem Umschließungsbereich 6b des Halterbereichs 6 gehalten ist. Der Umschließungsbereich 6b des Halterbereichs 6 umschließt den von dem Wellenleiter 2 hervortretenden Bereich des Isolators 8a, um den Isolator 8a derart zu halten, dass der von dem Wellenleiter 2 hervortretende Bereich des Kernleiters 8b von dem Umschließungsbereich 6b umschlossen werden kann.

Wenn die Sonde 8 montiert ist, ragt das zweite Ende 8d des Kernleiters 8b in das Gehäuse 1 hinein, während sich das erste Ende 8c in den Hohlraum 2e des Wellenleiters 2 erstreckt.

In 5 ist eine rechteckige Schaltungsplatte 9 gezeigt, die aus einem einzigen isolierenden Flächenkörper gebildet ist und eine dünne ebene Platte 9a, einen Aussparungsbereich 9b, der an einer Seite der Platte 9a ausgebildet ist, drei im Wesentlichen rechteckige Durchgangsöffnungen 9c, die in der Nähe des Aussparungsbereichs 9b ausgebildet sind und sich im Wesentlichen rechtwinklig zu diesem erstrecken, Brücken 9g und 9h, die die Durchgangsöffnungen 9c unter Bildung einer T-Form definieren, eine kleine Öffnung 9d, die in der Nähe der Durchgangsöffnungen 9c gebildet ist, zwei erste Eingriffsöffnungen 9e, die in der Nähe der Durchgangsöffnungen 9c an einer dem Aussparungsbereich 9b entgegengesetzten Stelle gebildet sind, sowie eine Mehrzahl zweiter Eingriffsöffnungen 9f aufweist, die an dem peripheren Randbereich der Schaltungsplatte 9 gebildet sind. Ein Erdungsleiter 10 aus Kupfer ist an der Unterseite der Platte 9a mit Ausnahme der Brücke 9h ausgebildet.

Eine Sonde 11 zum Detektieren vertikal polarisierter Wellen ist über die Brücke 9h hinweg mit einer Leiterstruktur derart ausgebildet, dass sich diese von dem Schnittpunkt der Brücken 9g und 9h in Richtung auf die Platte 9a der Schaltungsplatte 9 erstreckt. Die Sonde 11 ist mit einer Verdrahtungsstruktur (nicht gezeigt) verbunden, die auf der Oberseite der Platte 9a ausgebildet ist. Eine streifenförmige Kupfer-Erdungsstruktur 12 umschließt die Durchgangsöffnungen 9c in der ebenen Platte 9a derart, dass sie über eine Mehrzahl von in der Schaltungsplatte 9 ausgebildeten Durchgangsöffnungen 12a mit dem Erdungsleiter 10 verbunden ist.

Wenn die Schaltungsplatte 9 zwischen dem Gehäuse 1 und dem Wellenleiter 2 gehalten ist, ist die obere Oberfläche der ebenen Platte 9a mit den unteren Enden der Seitenwände 1a, 1b, 1c und 1d des Gehäuses 1 in Berührung gebracht, während die untere Oberfläche der ebenen Platte 9a mit den Enden 2f des Wellenleiters 2 in Berührung gebracht ist und von diesen abgestützt wird. Die Einhaklaschen 2g des Wellenleiters 2 stehen mit den ersten Eingriffsöffnungen 9e in Eingriff, und die Einhaklaschen 1f des Gehäuses 1 stehen mit den zweiten Eingriffsöffnungen 9f in Eingriff, so dass die Schaltungsplatte 9 zwischen dem Gehäuse 1 und dem Wellenleiter 2 gehalten werden kann.

Ferner ist die obere Oberfläche der ebenen Platte 9a der Schaltungsplatte 9 mit den unteren Enden der Seitenbereiche 7b, 7c und 7d der Kurzschlusswand 7 in Berührung gebracht, und die Seitenplatte 2a des Wellenleiters 2 befindet sich in Eingriff mit dem Aussparungsbereich 9b der ebenen Platte 9a.

Wie in 3 gezeigt ist, kommunizieren die Durchgangsöffnungen 9c in der Schaltungsplatte 9 sowohl mit dem Hohlraum 2e des Wellenleiters 2 als auch mit dem Hohlraum 7e der Kurzschluss-Wand 7, und die Seitenbereiche 7b, 7c und 7d der Kurzschluss-Wand 7 befinden sich in Kontakt mit der Erdungsstruktur 12. Das zweite Ende 8d des Kernleiters 8b der Sonde 8 ist durch die Öffnung 9d in der ebenen Platte 9a eingeführt. Das zweite Ende 8d des Kernleiters 8b, das von der Schaltungsplatte 9 vorsteht, ist durch Lötmaterial 13 verlötet und mit einer auf der Schaltungsplatte 9 gebildeten Verdrahtungsstruktur verbunden.

Das heißt, die Durchgangsöffnungen 9c in der Schaltungsplatte 9 befinden sich innerhalb des Wellenleiters 2 sowie auch innerhalb der Kurzschluss-Wand 7, und die Unterseite der Schaltungsplatte 9 mit Ausnahme der Unterseite der Brücke 9h ist mit dem Erdungsleiter 10 abgeschirmt.

Eine L-förmige Abdeckung 14, die aus einem einzigen rechteckigen Metall-Flächenkörper gebildet ist, wird derart aufgesetzt, dass sie an die Seitenwand 1d und die obere Wand 1e des Gehäuses 1 angepasst ist, und wird dann durch eine geeignete Technik fixiert. Dies ermöglicht ein Schließen und elektrisches Abschirmen des Gehäuses 1.

Im Folgenden wird ein Montagevorgang des auf diese Weise ausgebildeten Satellitenfunk-Empfangsumsetzers beschrieben. 4 veranschaulicht ein halbfertiges Produktelement 15, das gebildet ist aus dem Gehäuse 1, dem Wellenleiter 2 und der Kurzschluss-Wand 7. Bei dem Gehäuse 1 beinhaltet die obere Wand 1e die Vertiefung 1g sowie den Aussparungsbereich 1h in ihrem Zentrum, und die Seitenwände 1a, 1b, 1c und 1d erstrecken sich von den vier Seiten der oberen Wand 1e weg. Bei dem Wellenleiter 2, der zur Anordnung außerhalb des Gehäuses 1 ausgebildet ist, schließt sich die Seitenplatte 2a an die Seitenwand 1d an. Die Seitenplatten 2b und 2c erstrecken sich kontinuierlich von einer Seite der Seitenplatte 2a weg, und die Seitenplatte 2d ist kontinuierlich mit der anderen Seite der Seitenplatte 2a ausgebildet. Der Halterbereich 6 ist ferner über den Verbindungsbereich 2h kontinuierlich mit der Seitenplatte 2c ausgebildet. Bei der Kurzschluss-Wand 7, die sich über den Aussparungsbereich 1h in dem Gehäuse 1 in die Vertiefung 1g hinein erstreckt, liegt der Deckel 7a über die Seitenwand 1d hinweg der Seitenplatte 2a gegenüber, und die Seitenbereiche 7b, 7c und 7d erstrecken sich von dem Deckel 7a nach außen. Das Gehäuse 1, der Wellenleiter 2 und die Kurzschluss-Wand 7 sind aus einem dünnen Metall-Flächenkörper durch Stanzen gebildet, so dass sich in der Abwicklung das halbfertige Produktelement 15 ergibt.

Beim Zusammenbau werden die Seitenwände 1a, 1b, 1c und 1d an den gestrichelten Linien A um 90° gefaltet, um das Gehäuse 1 zu bilden. Die Seitenplatten 2b, 2c und 2d werden an den gestrichelten Linien B um 90° gefaltet, und die Seitenplatten 2c und 2d werden dann zur Bildung des Wellenleiters 2 miteinander verbunden. Der Deckel 7a wird an einer gestrichelten Linie C um 90° gefaltet, und die Seitenbereiche 7b, 7c und 7d werden an gestrichelten Linien D um 90° gefaltet, um dadurch die Kurzschluss-Wand 7 zu bilden. Auf diese Weise erhält man die in 1 dargestellte Konfiguration.

Die Anbringung der Schaltungsplatte 9 wird nun unter Bezugnahme auf die 2 und 3 beschrieben. In 2 wird der sich rechtwinklig zu dem Gehäuse 1 erstreckende Wellenleiter 2 an einer Faltungs-Führungslinie 5 relativ zu dem Gehäuse 1 nach außen gekippt, wie dies in 2 durch die unterbrochenen Linien dargestellt ist, bevor die Positionierung der Schaltungsplatte 9 erfolgt. Anschließend wird der Wellenleiter in die erwartete Position zurückgeführt, um mit der Schaltungsplatte 9 in Eingriff zu treten. Zur Erzielung dieses Vorgangs werden zuerst die Einhaklaschen 1f des Gehäuses 1 mit den zweiten Eingriffsöffnungen 9f in der Schaltungsplatte 9 in Eingriff gebracht, und die Schaltungsplatte 9 wird unter dem Gehäuse 1 angeordnet. Anschließend werden an dem Wellenleiter 2 die Einhaklaschen 2g an dem Ende 2f, das sich an einer freien Endkante gegenüber der mit dem Verbindungsbereich 1i kontinuierlichen Seitenplatte 2a befindet, mit den ersten Eingriffsöffnungen 9e in der Schaltungsplatte 9 in Eingriff gebracht, wie dies in 3 gezeigt ist. Dadurch ist sichergestellt, dass die Schaltungsplatte 9 zwischen dem Gehäuse 1 und dem Wellenleiter 2 gehalten ist.

Die Montage der Sonde 8 in der Einfuhröffnung 4 wird nun unter Bezugnahme auf 6 beschrieben. Die Sonde 8 wird in der in 6 durch den Pfeil dargestellten Richtung gedreht, um das erste Ende 8c des Kernleiters 8b in den Hohlraum 2e zu führen, worauf der Isolator 8a gegen die runde Öffnung 4a festgelegt wird, wie dies in 7 gezeigt ist. Anschließend wird der Halterbereich 6 an dem Verbindungsbereich 2h nach unten gefaltet, und die Einhaklasche 6c an dem an einer freien Endkante befindlichen Ende des Halterbereichs 6 wird mit der Eingriffsöffnung 3 in Eingriff gebracht, so dass der Isolator 8a zwischen dem Umschließungsbereich 6b und der Seitenplatte 2d gehalten ist und somit wiederum die Sonde 8 gehalten ist.

Der Satellitenfunk-Empfangsumsetzer ist in Verbindung mit seiner Anordnung und Montage beschrieben worden. Im Betrieb werden zwei Arten von polarisierten Wellen, die zueinander orthogonal sind, von dem Wellenleiter 2 in den Hohlraum 2e geführt. Die horizontal polarisierten Wellen werden von einem Bereich des Erdungsleiters 10 reflektiert, der über der Unterseite der Brücke 9g angeordnet ist, und werden dann von dem sich in den Hohlraum 2e hinein erstreckenden ersten Ende 8c der Sonde 8 detektiert. Die vertikal polarisierten Wellen werden von dem Deckel 7a der Kurzschluss-Wand 7 reflektiert und werden dann von der Sonde 11 detektiert, die über der Brücke 9h ausgebildet ist. Die von der Sonde 8 detektierten horizontal polarisierten Wellen werden als horizontal polarisierte Signale über den Kernleiter 8b zu einer in der Schaltungsplatte 9 enthaltenen elektrischen Schaltung übertragen. Die von der Sonde 11 detektierten vertikal polarisierten Wellen werden als vertikal polarisierte Signale zu der elektrischen Schaltung auf der Schaltungsplatte 9 übertragen. Die horizontal und vertikal polarisierten Signale, die von den Sonden 8 bzw. 11 übertragen werden, werden auf der Schaltungsplatte 9 kombiniert.

Es versteht sich, dass das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel lediglich der Veranschaulichung dient und dass der Satellitenfunk-Empfangsumsetzen gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt ist. Es können verschiedene Änderungen und Modifikationen ins Auge gefasst werden, ohne dass man den Umfang der Erfindung verlässt. Zum Beispiel sind Modifikationen des Halterbereichs 6 in 8 und 9 dargestellt. Der Halterbereich 6 muss keine Einhaklasche aufweisen, wie dies in 8 gezeigt ist, sondern er kann den Isolator 8a in einer derartigen Weise halten, dass der Halterbereich 6 an dem Verbindungsbereich 2h nach unten gefaltet verbleibt. Der in 9 dargestellte Halterbereich 6 umschließt im Wesentlichen den gesamten Umfang des Isolators 8a und hält diesen.

Es ist auch zu verstehen, dass die Faltungs-Führungslinie nicht auf eine solche Einrichtung beschränkt ist, die Einschnitte aufweist, wie dies bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Fall ist, sondern es kann sich auch um eine Faltungs-Führungslinie handeln, die Perforationen oder dergleichen aufweist.


Anspruch[de]
  1. Satellitenfunk-Empfangsumsetzer, aufweisend:

    ein Metallgehäuse (1), das kastenförmig ausgebildet ist;

    einen rohrförmigen Wellenleiter (2); und

    eine kastenförmig ausgebildete Kurzschluss-Wand (7), die einem in dem Wellenleiter ausgebildeten Hohlraum gegenüber liegt;

    dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse, der Wellenleiter und die Kurzschluss-Wand auf einem einzigen Metall-Flächenkörper miteinander vereinigt sind und das Gehäuse, der Wellenleiter und die Kurzschluss-Wand aus dem Metall-Flächenkörper gestanzt und gefaltet sind.
  2. Satellitenfunk-Empfangsumsetzer nach Anspruch 1, weiterhin mit einer Schaltungsplatte (9), auf der eine elektrische Schaltung gebildet ist, wobei die Schaltungsplatte zwischen sowie durch das Gehäuse und ein Ende des Wellenleiters gehalten ist.
  3. Satellitenfunk-Empfangsumsetzer nach Anspruch 2, wobei der Wellenleiter an einem freien Endbereich desselben eine Einhaklasche (6c) aufweist, die mit der Schaltungsplatte in Eingriff steht.
  4. Satellitenfunk-Empfangsumsetzer nach Anspruch 1, 2, oder 3, wobei eine Faltungs-Führungseinrichtung (5) in einem das Gehäuse mit dem Wellenleiter verbindenden Verbindungsbereich ausgebildet ist und die Faltungs-Führungseinrichtung Einschnitte beinhaltet.
Es folgen 12 Blatt Zeichnungen






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