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Dokumentenidentifikation DE202005005216U1 21.07.2005
Titel Sportgerät für das Fechten, Gymnastik und Physiotherapie
Anmelder Jurgeit, Andreas, 23569 Lübeck, DE
DE-Aktenzeichen 202005005216
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.07.2005
Registration date 16.06.2005
Application date from patent application 02.04.2005
IPC-Hauptklasse A63B 69/02
IPC-Nebenklasse A63B 21/002   A63B 21/02   

Beschreibung[de]

Der Fecht- und Gymnastikstab ist ein Sportgerät, das sowohl für den Fechtsport -speziell dem Stockfechten- sowie für den Gymnastik- und physiotherapeutischen Bereich verwendbar ist.

Bislang wurden in den Fechtsportarten handelsübliche hard- und soft Rapieres bzw. geeignete Schutzkleidung benutzt. Schon im Transport umfangreich, ist das Üben mit den harten Modellen für die Gelenke unangenehm, das Training mit einer Safety-Ausstattung läßt nur bedingt ein realistisches Üben zu.

Im gymnastischen sowie physiotherapeutischen Bereich wird mit Holz- und Kunststoffstäben geübt, die schon durch ihr Gewicht und durch das unnachgiebige Material nicht so kompakt einsetzbar wie hier beschriebene Fecht- und Gymnastikstäbe sind, die schon alleine durch das leichte und flexibele Herstellungsmaterial gegenüber den üblichen Varianten gerade im therapeutischen Bereich einen enormen Vorteil bieten. Durch die Konstruktionsweise der Gummifederung, für die Schutzanspruch begehrt wird, erfolgt bei Fechtübungen ein eigengewichtsentlastender Ausgleich, so dass keine Belastung für die Gelenke des Übenden besteht. Die Biegsamkeit des Kunststoffrohres –10 Grad- läßt vor allem ein schmerz- und verletzungsfreies Training zu. Zusätzlich können durch die Gummifederung die Endteile des Stabes integral gegen den Federwiderstand gedreht werden, was sogar isometrische Übungen nach den Muskelentspannungsverfahren ermöglicht, zumal durch diesen Effekt nervenstimmulierende Impulse erzeugt werden.

Die gewerbliche Anwendung wird durch kooperierende Kontakte zu Vereinen, Schulen, Verbände usw. automatisch erfolgen. Unabhängig davon, können Sportgerätehersteller den Lizenzbau übernehmen.

Die Gummifederung wird durch folgende Ausführung erreicht:

Der Fecht- und Gymnastikstab kann in einer Länge nach Wunsch des Benutzers hergestellt werden und hat einen Durchmesser von 1,8 cm bis 2,2 cm. Er besteht aus einem Kunststoffrohr -Zeichnung Nr. 1-, das in einem in der Länge überlappenden Schutzschlauch geschoben ist -Zeichnung Nr. 5-, dessen Endpunkte mit einem dreischlingigen Knoten aus gewachstem Leinenband verschloßen werden.

Die Fertigung erfolgt zuerst durch Zuschnitt eines elastischen Kunststoffrohres -Zeichnung Nr. 1-, dessen Durchmesser wahlweise 1,6 cm bzw. 2,0 cm mißt. Die Rohröffnungen werden mit einschiebbaren Rohrverschlüßen gedichtet -Zeichnung Nr. 2 Buchstabe -a-. Mittig eines Zehntels der Länge wird jeweils an den Endteilen -Zeichnung Nr. 3 Buchstaben -a- und -b- eine Gummiflansche -Zeichnung Nr. 3 Buchstabe -c- sowie Zeichnung Nr. 4- aufgeschoben. Nach Zuschnitt eines Schutzschlauches -Zeichnung Nr. 5 Buchstabe -a- sowie Zeichnung Nr. 6 Buchstabe -a-, der in seiner Länge die des Kunststoffrohres überlappt -Zeichnung Nr. 5 Buchstabe -b-, dessen Durchmesser entsprechend der Stärke des Kunststoffrohres 1,8 cm bzw. 2,2 cm mißt und dessen Innenseite mit einer dünnen Schaumstoffschicht -Zeichnung Nr. 6 Buchstabe -b- gummiert ist, wird das vorbereitete Kunststoffrohr -Zeichnung Nr. 7/ Stand der Technik Buchstabe -a- in den Schutzschlauch teleskopiert -Zeichnung Nr. 7/ Stand der Technik Buchstabe -b-.

Durch Fixierung, erzeugt durch den Umfang der beiden Gummiflansche -Zeichnung Nr. 4 Buchstabe -a-, wird das Kunststoffrohr mit dem Schutzschlauch verbunden und beim Aufschlag die Federung in Kombination mit der Biegsamkeit des Kunststoffrohres -bis zu 10 Grad- ausgelöst. Die Elastizität des Schutzschlauches ermöglicht zusammen mit der Fixierung der Gummiflansche von innen widerstandsstarke Drehungen -vor- und rückwärts- jeweils im Bereich eines Zehntels der Endteile -Zeichnung Nr. 3- des Fecht- und Gymnastikstabes.


Anspruch[de]
  1. Sportgerät für das Fechten, Gymnastik und Physiotherapie, bestehend aus einem biegsamen Kunststoffrohr, auf dessen Endteile jeweils im letzten Zehntel der Länge Gummiflansche aufgeschoben sind, die durch den Umfang das Kunststoffrohr mit einem mit Schaumstoff ausgeschlagenen Schutzschlauch verbinden.
  2. Sportgerät für das Fechten, Gymnastik und Physiotherapie nach Schutzanspruch 1., das dadurch bei schneller oder kraftintensiver Nutzung stark eigengewichtsentlastend federt und dessen Enden vor- und rückwärtige Drehungen ermöglichen.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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