Die vorliegende Erfindung betrifft eine flache Schieberanordnung für
Wäsche, genauer gesagt einen verstellbaren Schieber für Büstenhalterträger, der
zusammen mit einem Schulterträger für Büstenhalter verwendet kann, wn dessen effektive
Länge einzustellen.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Ein Schieber für Büstenhalterträger umfasste in der Vergangenheit
häufig einen Rahmen aus einem Stäbchen- beziehungsweise Gliederpaar, der von einem
Querstäbchen unterteilt wurde, das zusammen mit diesen Gliedern Schlitze definierte.
Solch ein Schieber für Träger nach dem Stand der Technik ist in US-A-5 661 878 offenbart.
Der Büstenhalterträger wird von einer Seite dieses Schieberkörpers durch einen der
ovalen Schlitze, dann um das Querstäbchen herum, durch den anderen Schlitz hindurch
und schließlich wieder am Außenglied des Schiebers entlang geführt.
Der durch den Schieber geführte Büstenhalterträger kann durch einen
Ring gefädelt werden, der an einem Körbchen des Büstenhalters befestigt ist, so
dass durch Auf- und Abbewegen des Schiebers entlang dem Träger oder durch Hoch-
und Runterziehen des Trägers durch den Schieber die effektive Länge des Trägers
und somit die effektive Länge eines Schulterträgers des Büstenhalters entsprechend
eingestellt werden kann.
Das freie Ende des Trägersegments, das wieder aus dem Ring herauskommt,
kann um eines der Stäbchen des Schiebers geschlungen und festgenäht werden, so dass
die Schlaufe geschlossen wird.
Ein bedeutendes Problem bei solch einer Schieberanordnung ist die
Dicke der Einheit. Da beispielsweise das Querstäbchen üblicherweise genauso dick
war wie die Außenglieder beziehungsweise -stäbchen des Schiebers und das Ende des
vom Ring kommenden Trägersegments in mindestens zwei Lagen zu einer Schlaufe darumgewickelt
war, und das Trägersegment, das sich im Schieber hoch- und runterziehen ließ, ebenfalls
teilweise um die Schleife und das Querstäbchen herumgeführt wurde, war der Stoff
zumindest am Querstäbchen 3-lagig, und die Gesamtdicke der Anordnung umfasste die
Dicke des Querstäbchens und die drei Lagen des Trägers. Das Trägersystem, das für
die Längenverstellung vorgesehen war, trug daher am Schieber ziemlich auf, war leicht
durch darüber liegende Kleidungsstücke sichtbar, verursachte der Trägerin häufig
unangenehme Druckstellen, wenn der Büstenhalter eng war oder über dem Büstenhalter
enge Kleidungsstücke getragen wurden, und war im Allgemeinen umständlich in der
Handhabung.
In einem etwas anderen Ansatz wurden die vom Ring kommenden Trägersegmente
über das untere Glied oder Stäbchen des Schieberrahmens zu einer Schlaufe geschlungen,
aber auch in diesem Fall kamen zur Dicke des unteren Glieds oder Stäbchens drei
Lagen Stoff hinzu.
Bemühungen, die Dicke der Außenstäbchen beziehungsweise -glieder des
Schiebers zu minimieren, um die Gesamtdicke zu reduzieren und die Schieberanordnung
flacher auszubilden, waren nur teilweise erfolgreich beim Versuch, den Schieber
so auszubilden, dass er unter darüber liegenden Kleidungsstücken nicht so leicht
zu sehen war oder nicht auftrug.
GEGENSTAND DER ERFINDUNG
Das hauptsächliche Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher darin,
eine verbesserte verstellbare Anordnung aus Träger und Schieber für Wäsche, beispielsweise
für Büstenhalter, zur Verfügung zu stellen, die flacher aussieht, weniger aufträgt
und sich daher durch ein darüber liegendes Kleidungsstück nicht so leicht abzeichnet.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Diese Ziele und weitere Ziele, die hier ersichtlich werden, kann man
erfindungsgemäß erreichen, indem man an einem Schieber des vorstehend beschriebenen
Typs entlang dem unteren Außenglied ein Anschlussstück vorsieht, an den das Trägersegment,
das vom Ring zurückkommt, angeschweißt oder angenäht werden kann. Zusätzlich ist
das Querstäbchen dünner ausgebildet, d. h. es ist dünner als die Außenglieder beziehungsweise
-stäbchen des Rahmens, und ist nicht symmetrisch in der Mittelebene des Schieberkörpers
angeordnet, sondern stattdessen zu der Seite des Körpers oder Rahmens hin versetzt,
die zum Körper der Trägerin zeigt. Folglich kann die Schlaufe des verstellbaren
Trägersegments, das teilweise um das Querstäbchen herumführt, gänzlich innerhalb
der Dicke des Rahmens bleiben, und wo das verstellbare Trägersegment und das vom
Ring kommende Trägersegment übereinander liegen, ist der Stoff maximal 2-lagig.
Da das befestigte Trägerende an das Anschlussstück angenäht werden kann, das erfindungsgemäß
ein Näh-Anschlussstück sein kann, d. h. ein Anschlussstück, das von einer Nähmaschinennadel
durchstochen werden kann, kann das befestigte Trägersegment 1-lagig sein oder, wenn
das Anschlussstück über einen weiteren ovalen Schlitz verfügt, 2-lagig sein, wobei
das Trägersegment durch diesen Schlitz geführt wird, so dass es an beiden Seiten
des Anschlussstücks liegt. In diesem Fall liegt das befestigte Trägersegment zwar
in zwei Lagen auf dem Schieber, doch die Gesamtdicke ist immer
noch relativ klein, da das Anschlussstück eine Dicke aufweisen kann, die ein geringer
Bruchteil der Gesamtdicke des Schiebers sein kann, etwa ein Drittel der Gesamtdicke
des Schiebers.
Gemäß eines anderen Merkmals der Erfindung kann das Anschlussstück
ein Schweiß-Anschlussstück sein, und das befestigte Trägersegment kann durch Thermoschweißen
oder Ultraschallschweißen am Anschlussstück angebracht werden. Um solche Schweißarbeiten
zu vereinfachen, kann das Anschlussstück mit einer Vielzahl von Vorsprüngen versehen
sein, die während des Schweißvorgangs in den Träger eindringen.
Man kann das Verrutschen des verstellbaren Trägersegments in Bezug
zum Schieber begrenzen, indem man den Schieber mit scharfen Kanten versieht, z.
B. wenn mindestens eine Seite des Schiebers flach oder eben ausgebildet ist und
keine Teile über die Fläche hinausragen. Der Schieber kann in einer einfachen Form
hergestellt werden, in der die ebene Oberfläche von einer flachen Platte geformt
wird.
Gemäß eines Merkmals der Erfindung kann das Anschlussstück ein Schweiß-Anschlussstück
mit einer Ausnehmung sein, die zum Körper der Trägerin zeigt und ein Trägersegment
aufnimmt, wobei die Außenfläche des Anschlussstücks sichtbar ist und, wenn gewünscht,
Verzierungen trägt, die auf den Schieber aufgeprägt werden können. Der Schieber
kann im Spritzgussverfahren aus einem Kunstharzmaterial hergestellt werden, z. B.
aus Polyamid oder Polyoxymethylen.
Die verstellbare Trägeranordnung kann also Folgendes umfassen:
- einen Schieber mit einem Rahmen, definiert durch ein Paar aus parallelen Außengliedern,
Querglieder, welche die Außenglieder an ihren gegenüberliegenden Enden verbinden,
entsprechende ovale Schlitze entlang jedem dieser Außenglieder, ein Querstäbchen,
das die Querglieder zwischen den Schlitzen verbindet, und einem Anschlussstück,
das an eines der Außenglieder angrenzt, wobei der Rahmen eine Seite aufweist, die
so ausgebildet ist, dass sie zum Körper der Trägerin hingedreht werden kann und
eine Seite, die so ausgebildet ist, dass sie vom Körper der Trägerin weggedreht
werden kann, und wobei das Querstäbchen dünner ist als die Außenglieder und in Richtung
einer der Seiten versetzt ist; und
- Trägermittel zum Verstellen in Bezug zum Schieber, wobei die Trägermittel ein
Trägersegment beinhalten, dass durch einen der Schlitze von einer ersten der Seiten
um das Querstäbchen herum und durch den anderen der Schlitze auf der ersten der
Seiten wieder herausgeführt wird, und Vorrichtungen, um ein anderes Trägersegment
am Anschlussstück zu befestigen.
Der Schieber selbst ist Gegenstand eines anderen Aspektes der Erfindung
und umfasst einen Schieberkörper mit einem Rahmen, definiert durch ein Paar aus
parallelen Außengliedern, Querglieder, welche die Außenglieder an ihren gegenüberliegenden
Enden verbinden, entsprechende ovale Schlitze entlang jedem dieser Außenglieder,
ein Querstäbchen, das die Querglieder zwischen den Schlitzen verbindet, und einem
Anschlussstück zur Befestigung des Trägers, das an eines der Außenglieder angrenzt,
wobei der Rahmen eine Seite aufweist, die so ausgebildet ist, dass sie zum Körper
der Trägerin hingedreht werden kann und eine Seite, die so ausgebildet ist, dass
sie vom Körper der Trägerin weggedreht werden kann, und wobei das Querstäbchen dünner
ist als die Außenglieder und in Richtung einer der Seiten versetzt ist.
Gemäß dem Merkmal der Erfindung ist der Schieber mit einem Überstand
für das freie Ende des Trägers versehen, der am Näh-Anschlussstück befestigt wird.
Dieser Überstand kann über den zusätzlichen Schlitz hinwegreichen, der in diesem
Ausführungsbeispiel wahlweise verwendet oder weggelassen werden kann. Die Abdeckung
beziehungsweise der Überstand zum Schutz des Endes ist an der dem Körper abgewandten
Seite des Schiebers vorgesehen.
Des Weiteren hat man festgestellt, dass bei modernen Schulterträgern
für Büstenhalter die Außenseite des Trägers anders beschaffen sein oder aussehen
kann als die zum Körper zeigende Seite. Die Außenseite kann beispielsweise glänzend,
die Innenseite hingegen matt sein. Wenn nun der Träger durch den Schieber gefädelt
wird, in dem an dem Teil, der zum Ring hinführt, und an dem Teil, der vom Ring zurückkommt,
gegensätzliche Enden des Trägers sichtbar sind, beeinträchtigt dies das optische
Bild des Büstenhalters.
In einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann daher der
zusätzliche Schlitz etwas breiter ausgebildet sein, und der Träger wird so durch
den Schieber gefädelt, dass er auf seinem Weg zum oder vom Ring durch alle drei
Schlitze läuft, und da die Strecke des Trägers vom zusätzlichen Schlitz zum Ring
die Strecke des Trägers abdecken kann, die am Anschlussstück des Schiebers befestigt
ist, ist nur eine Seite des Trägers sichtbar.
Eine Anordnung, in welcher der Träger durch drei Schlitze hindurchgeführt
wird, bevor er den Ring erreicht, hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, da
die drei Schlitze sicheren Halt bieten und in der Praxis das Verrutschen des Schiebers
begrenzen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Obige und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die beifolgenden Zeichnungen offenbar, in denen:
1 ein Aufriss einer Seite eines Schiebers
für eine verstellbare Trägeranordnung für einen Büstenhalter gemäß der Erfindung
ist;
2 eine ähnliche Ansicht wie
1 ist, jedoch das Trägersegment zeigt, das wie vorgesehen
an diesem Schieber befestigt ist;
3 eine Querschnittsansicht entlang der
Linie III-III von 2 ist und das Stäbchen des verstellbaren
Trägersegments zeigt;
4 eine ähnliche Ansicht wie
1 eines anderen Ausführungsbeispiels des Schiebers
ist;
5 eine Ansicht des Schiebers dieses zweiten
Ausführungsbeispiels ist, das mit dem befestigten Trägersegment versehen ist;
6 eine Querschnittsansicht entlang der
Linie VI-VI von 5 ist;
7 eine ähnliche Ansicht wie
5 ist, die noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung veranschaulicht, in dem scharfe Kanten das Verrutschen des verstellbaren
Trägers verhindern;
8 eine Querschnittsansicht entlang der
Linie VIII-VIII von 7 ist;
9 eine ähnliche Ansicht wie
5 eines Ausführungsbeispiels ist, in dem an den einander
gegenüberliegenden Seiten des Rahmenkörpers Erhöhungen vorgesehen sind;
10 eine Querschnittsansicht entlang der
Linie X-X von 9 ist;
11 ein Aufriss ist, der eine Anordnung
der Erfindung ohne das verstellbare Trägersegment zeigt, bei der an den Schieber
ein Trägersegment angeschweißt wurde;
12 eine Querschnittsansicht entlang der
Linie XII-XII von 11 ist, jedoch mit dem durch den
Schieber gefädelten verstellbaren Trägersegment;
13 eine schematische Ansicht eines Büstenhalters
ist, bei dem erfindungsgemäße verstellbare Trägeranordnungen verwendet werden;
14 ein Aufriss eines Schiebers ist, der
mit einer Abdeckung beziehungsweise einem Überstand zum Schutz des Endes versehen
ist;
15 eine Querschnittsansicht davon entlang
der Linie XV-XV von 14 ist;
16 eine Ansicht dieses Schiebers ist,
an dem ein Trägerende befestigt ist;
17 eine Querschnittsansicht des Schiebers
von 14 bis 16 ist, durch
den der Schulterträger eines Büstenhalters gefädelt ist;
18 eine ähnliche Ansicht wie
14 eines weiteren Schiebers für einen erfindungsgemäßen
Schulterträger ist;
19 eine Querschnittsansicht entlang der
Linie XIX-XIX von 18 ist;
20 eine Ansicht des Schiebers mit einem
Schulterträger ist, der so beschaffen ist, dass nur eine seiner Seiten sichtbar
ist;
21 eine schematische Darstellung ist,
die zeigt, wie der Träger durch den Schieber von 18
bis 20 gefädelt wird; und
22 eine Abwandlung der schematischen
Darstellung der Durchfädelmethode ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
Geht man zunächst von 13 aus, in der
ein Büstenhalter 10 mit einem Paar aus Körbchen 11 und
12 dargestellt ist, die an 13 miteinander verbunden und mit Rückenbändern
14 und 15 versehen sind, die an 16 zusammengefügt werden
können, kann man erkennen, dass jedes Körbchen mit einer verstellbaren Trägeranordnung
17 beziehungsweise 18 versehen ist. Jede der Anordnungen beinhaltet
einen Schieber 19 und ein Schulterträgersegment 20, das sich durch
den Schieber hindurchbewegen lässt und ein Segment 21 aufweist, das durch
einen Ring 22 geführt und am Schieber 19 befestigt wird, wie nachstehend
detailliert beschrieben wird.
In einem Ausführungsbeispiel solch eines Schiebers, der unter
30 in 1 bis 3
gezeigt wird, hat der Schieberkörper die Form eines Rahmens mit länglichen Gliedern
beziehungsweise Stäbchen 31 und 32, die ovale Schlitze
33 und 34 mit einem Querstäbchen 35 definieren, das eine
Brücke zwischen den Quergliedern 36 und 37 bildet. Das Stäbchen
beziehungsweise Glied 32 ist mit einem Näh-Anschlussstück 38 ausgebildet,
das an einen Absatz 39 angrenzt und ein freies Ende des Trägersegments
40 aufnimmt, das zum Ring hinführt, z. B. dem Ring 22.
Der Schieber ist im Spritzgussverfahren aus Polyoxymethylen
hergestellt, und wie aus 3 ersichtlich, können die
Querglieder 36 und 37 von der Dicke des Stäbchens 31
beziehungsweise 32 zum mittleren Bereich hin an Dicke zunehmen, wo sie
fast zweimal so dick sein können wie das Querstäbchen 35, wobei der mittlere
Bereich in 2 mit 41 bezeichnet wird.
Das andere Trägersegment 43 wird von der zum Körper gewandten
Seite 44 des Rahmens durch den Schlitz 33 geführt, dann um das
Querstäbchen 35 geschlungen und durch den Schlitz 34 wieder herausgeführt,
so dass es längs der vorstehend beschriebenen Seite des Näh-Anschlussstückes
38 liegt. Das Näh-Anschlussstück 38 kann eine Dicke von 0,6 mm
haben, während die Gesamtdicke des Schiebers 1,8 nun betragen
kann.
Entlang der Seite 44 kann der Schieber entlang dem Schlitz
43 eine Erhöhung 45 haben, um sicherzustellen, dass der Schieber
und das Trägersegment 43 nicht verrutschen.
Das Trägersegment 40 ist durch das Näh-Anschlussstück genäht
und ist daher mit Stichreihen 46 daran befestigt.
Es ist ersichtlich, dass das Trägersegment 43 nicht um ein
stark auftragendes oder geschlungenes Teil des Trägersegments 40 herumgeführt
wird, das in früheren Trägersystemen möglicherweise um eines der Schieberglieder
oder das Querstäbchen geschlungen wurde, so dass in dem flachen, 1-lagigen Schieber
mit dem Näh-Anschlussstück von 1 bis 3
keine bauchige Stelle mehr durch mehrere Lagen des Trägers entsteht.
4 bis 6
zeigen einen ähnlichen Aufbau, wobei jedoch der Schieber 50 zusätzlich
zu den ovalen Öffnungen 51 und 52 eine weitere Öffnung
53 unter dem Querstäbchen 54 aufweist. Diese Öffnung
53 ist zwischen dem Näh-Anschlussstück 55 und dem Stäbchen
54 vorgesehen.
In diesem Ausführungsbeispiel kann das Trägersegment 56 durch
den Schlitz 53 geführt werden und kann somit entlang beider Flanken des
Näh-Anschlussstücks 55 liegen, an dem das Trägersegment mit einer Durchnähnaht
befestigt ist. Das verstellbare Schulterträgersegment 57 wird durch den
Schlitz 58 und um das Querstäbchen 59 geführt, bevor es durch
den Schlitz 60 wieder nach draußen geführt wird. In allen hier beschriebenen
Ausführungsbeispielen ist das Querstäbchen 59 in Richtung der Seite
61 des Schiebers versetzt, so dass die Schlaufe 62 des Trägersegments
57 die Dicke des Schiebers nicht überschreitet.
Das Durchnähen des Trägersegments 56 erfolgt hier durch zwei
seiner Lagen und das Näh-Anschlussstück.
In diesem Ausführungsbeispiel sind entlang der Stäbchen
51 und 54 Erhöhungen 64 und 65 vorgesehen, die
sich mit dem Trägersegment 57 verhaken, wenn dieses unter Spannung steht,
und dazu beitragen, den Schieber entlang dem Trägersegment 57 in Position
zu halten.
7 und 8
stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, in dem der Rahmen 70
entlang der Seite 71 vollkommen flach ist, so dass die scharfen Kanten
an 72 und 73 der länglichen Glieder 74 und
75 in das Trägersegment 71 eingreifen können, um den Träger und
den Schieber vor ungewolltem Verrutschen zu schützen.
Hier wird das Trägersegment 76 durch den Schlitz
77 über dem Näh-Anschlussstück 78 geführt und dann um dieses herumgeschlungen,
so dass die Stiche nicht nur durch das Näh-Anschlussstück 78 hindurchgehen,
sondern auch durch einen umgedrehten Teil des Trägers.
In dem Ausführungsbeispiel von 9 und
10 wird das Trägersegment 80 mit dem Näh-Anschlussstück
81 durch Nähte 82 und 83 verbunden, während das Trägersegment
84 durch den Schlitz 85, um das Querstäbchen 86 herum
und durch den Schlitz 87 entlang dem Glied 88 wieder herausgeführt
wird. Erhöhungen 89 haben hier die gleiche Aufgabe wie die Erhöhungen der
beiden vorherigen Ausführungsbeispiele.
Hier wird das Trägersegment 80 zwischen den Seitenteilen
90 aufgenommen.
In dem Ausführungsbeispiel von 11 ist
das untere Glied 91 anstatt eines Näh-Anschlussstücks mit einem Schweiß-Anschlussstück
92 ausgebildet. Das Schweiß-Anschlussstück 92 kann mit einer Reihe
von Vorsprüngen 93 versehen sein, die sich während des Schweißvorgangs
in das Trägersegment 94 einhaken können. Ansonsten ist der Schieber
95 ähnlich wie der zuvor beschriebene, außer dass er mit einem Fach
96 ausgebildet ist, in welches das Trägersegment 94 eingreift.
Der Stoff ist durch Thermoschweißen in der Ausnehmung 96 am Schieber angebracht
und somit unlösbar an ihm befestigt.
In allen beschriebenen Ausführungsbeispielen neigt der flache Schieber
dazu, in Position zu bleiben, und es besteht keine Gefahr, dass er sich schief stellt.
Zur Befestigung der Trägersegmente am Schieber können auch andere Methoden verwendet
werden. Auf die Oberfläche 98 des Anschlussstückes 92, die in
dem dargestellten Ausführungsbeispiel sichtbar ist, können lesbare Aufschriften
aufgeprägt werden, beispielsweise Werbung für den flachen Schieber
der Erfindung oder dekorative Prägungen.
14 bis 17
stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, in dem der Schieber
100, wie in vorherigen Ausführungsbeispielen, Schlitze 101 und
102 aufweist, in dem das Anschlussstück 103 jedoch von einer Abdeckung
104 zum Schutz des Endes überlappt wird. Das Mittelstäbchen 105
ist hier in Richtung der Seite 106 des Schiebers versetzt, die entlang
dem Körper liegt. Ein Ende 107 des Trägers kann an das Anschlussstück
103 angenäht oder auf andere Weise daran befestigt werden, so dass das
freie Ende 108 dieses Trägersegments 107 von der Abdeckung
104 überlappt wird und vor Ausfransen geschützt wird. Wie aus
17 ersichtlich, wird der Träger vom Segment
107 durch den Ring 109 gefädelt, der am Büstenhalter befestigt
ist, und dann entlang der Körperseite 106 des Schiebers 100, um
das Stäbchen 105 herum und durch den Schlitz 101 wieder herausgeführt.
In diesem sowie in den anderen zuvor beschriebenen Systemen können
sowohl die Vorderseite 110 des Trägers als auch die Rückseite
111 von der dem Körper abgewandten Trägerseite aus sichtbar sein.
Da die Vorderseite des Trägers glänzend und die Rückseite des Trägers
matt sein können, kann es als unästhetisch empfunden werden, wenn beide Seiten sichtbar
sind.
Dieses Problem kann mit dem in den 18
und 19 gezeigten Schieber 120 beseitigt
werden, bei dem der zusätzliche Schlitz 121 verbreitert ist. Hier trennt
das Mittelstäbchen 122 den oberen Schlitz 123 vom unteren Schlitz
124, und unter dem zusätzlichen Schlitz 121 ist ein Näh-Anschlussstück
125 vorgesehen.
Wie aus 20 und 21
ersichtlich, kann der Träger 126 so durch den Schieber gefädelt werden,
dass ein Segment 127 vom Näh-Anschlussstück 125 hinunter durch
den Ring 128 hindurch und dann nach oben durch den zusätzlichen Schlitz
121, hinter das Stäbchen 128, durch den Schlitz 124,
um das Stäbchen 122 herum, durch den Schlitz 123 und um das Stäbchen
129 herum geführt wird. Nur die Vorderseite 130 des Trägers ist
von der dem Körper abgewandten Seite aus sichtbar.
In der Darstellung von 22, welche die
Durchfädelmethode zeigt, wird das Segment 127 an dem Näh-Anschlussstück
125 befestigt, und der Träger wird um den Ring 128 herumgeführt,
um in der gleichen Weise wie in 21 durch den Schieber
120 gefädelt zu werden, so dass nur die Vorderseite 130 des Trägers
sichtbar ist.