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Dokumentenidentifikation DE60012618T2 28.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001053964
Titel Verstellvorrichtung für den Aussendurchmesser eines Falzzylinders
Anmelder Kabushiki Kaisha Tokyo Kikai Seisakusho, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Shibuya, Kazuaki, Kawasaki-shi, Kanagawa-ken, JP;
Suzuki, Seiji, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 60012618
Vertragsstaaten AT, CH, DE, GB, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.02.2000
EP-Aktenzeichen 001022045
EP-Offenlegungsdatum 22.11.2000
EP date of grant 04.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.07.2005
IPC-Hauptklasse B65H 45/16

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung:

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Einstellvorrichtung für einen Außendurchmesser, um den Außendurchmesser eines Falz- bzw. Faltzylinders in Übereinstimmung mit der Dicke von überlappten kontinuierlichen Papieren in dem Falzzylin- der eines Falz- bzw. Faltabschnitts einer Rotationspresse einzustellen, um kontinuierliche Papier zu überlappen, die in zahlreichen Druckabschnitten gedruckt sind, und um diese kontinuierlichen Papiere zu schneiden und zu falten bzw. falzen.

Beschreibung des Standes der Technik:

Eine Einstellung des Außendurchmessers eines Falt- bzw. Falzzylinders in einem Faltabschnitt einer Rotationspresse in Übereinstimmung mit der Dicke von überlappten kontinuierlichen Papieren ist als Mittel zum Festlegen von produzierten Falz- bzw. Faltbindungen in einem bevorzugten Zustand unabhängig von ihrer Dicke bekannt. Beispielsweise sind Techniken, die in dem japanischen Patent 2538925 (Stand der Technik 1), 2705922 (Stand der Technik 2) und 2788321 (Stand der Technik 3) beschrieben sind, bekannt.

Die in dem Stand der Technik 1 beschriebene Technik ist wie folgt. Ein Sonnenrad bzw. ein zentrales Ritzel hat ein rotierendes Zentrum gemeinsam mit jenem eines Falzzylinders und kann gesondert von diesem Falzzylinder durch ein Auswählen eines Ausrichtungs- oder eines Nicht-Ausrichtungszustands mit dem Falzzylinder gedreht werden. Das Sonnenrad ist mit einem Ritzel in Eingriff, das auf einer aufzunehmenden Schraubenwelle festgelegt ist, die rotierend nahe einer Innenumfangsseite des Falzzylinders parallel zu einer Achse des Falzzylinders angeordnet ist. Das Sonnenrad wird in dem Nicht-Ausrichtungszustand mit dem Falzzylinder so gedreht, daß die aufzunehmende Schraubenwelle durch das Ritzel in Eingriff mit dem Sonnenrad gedreht wird. So gleitet eine Gleitbasis, die an die aufzunehmende Schraubenwelle mittels einer Schraube festgelegt ist bzw. gekoppelt ist, parallel mit der Achse des Falzzylinders. Ein Nockenmechanismus ist durch eine neigende Nut bzw. Rille, die in der Gleitbasis angeordnet ist, und einen Nockennachläufer bzw. -stößel ausgebildet, der in die geneigte Nut eingesetzt ist. Eine Gleitplatte, die den Nockennachläufer daran festlegt, gleitet in einer Richtung senkrecht zu einer Gleitrichtung der Gleitbasis durch den Nockenmechanismus. Ein Ende eines dünnen plattenförmigen Glieds ist mit der Gleitplatte verbunden und das andere Ende des dünnen plattenförmigen Glieds ist mit dem Falzzylinder verbunden. Dieses dünne plattenförmige Glied ist durch ein Gleiten der Gleitplatte derart gekrümmt, daß das dünne plattenförmige Glied nach außen an einer Umfangsseite des Falzzylinders quillt. Das dünne plattenförmige Glied erstreckt sich auch entlang der Außenumfangsseite des Falzzylinders, indem die Gleitplatte gleitet.

Die in dem Stand der Technik 2 beschriebene Technik ist wie folgt. Eine Antriebswelle hat ein Rotationszentrum gemeinsam mit jenem eines Falzzylinders und ist in einem hohlen bzw. Hohlabschnitt einer Falzzylinderwelle so angeordnet, um gesondert von dem Falzzylinder zu drehen, indem ein ausgerichteter bzw. Ausrichtungs- oder ein nicht ausgerichteter bzw. Nicht-Ausrichtungszustand mit dem Falzzylinder gewählt wird. Diese Antriebswelle wird in dem Nicht-Ausrichtungszustand mit dem Falzzylinder durch ein Antriebsritzel gedreht, das an dieser Antriebswelle festgelegt ist, so daß eine aufnehmende Schraubenwelle gedreht wird. Die aufnehmende Schraubenwelle ist mit der Antriebswelle durch ein Paar von Schirmritzeln verbunden und ist drehbar entlang einer radialen Richtung des Falzzylinders angeordnet. Weiters wird eine aufzunehmende Schraubenwelle, die schraubenartig mit der aufnehmenden Schraubenwelle gekoppelt ist, in ihrer axialen Richtung durch ein Drehen der aufnehmenden Schraubenwelle so bewegt, daß eine betätigende Welle winkelig verlagert wird. Die betätigende Welle ist mit der aufzunehmenden Schraubenwelle durch einen Verbindungsmechanismus verbunden und ist drehbar nahe einer Innenumfangsseite des Falzzylinders parallel zu einer Achse des Falzzylinders angeordnet. Eine verbindende Verbindung bzw. Kopplung ist mit der betätigenden Welle durch einen oberen Vorsprung der betätigenden Welle verbunden und ist in dem Falzzylinder so angeordnet, um sich entlang einer Außenumfangsseite bzw. -fläche des Falzzylinders zu bewegen. Die verbindende Verbindung ist bzw. wird entlang der Außenumfangsseite des Falzzylinders durch die winkelige Verlagerung der Betätigungswelle bewegt. Ein Ende eines dünnen plattenförmigen Glieds ist mit dieser verbindenden Verbindung verbunden und das andere Ende des dünnen plattenförmigen Glieds ist mit dem Falzzylinder verbunden. Das dünne plattenförmige Glied ist außerhalb der Außenumfangsseite des Falzzylinders gekrümmt und erstreckt sich entlang der Außenumfangsseite des Falzzylinders, indem die verbindende Verbindung entlang der Außenumfangsseite des Falzzylinders bewegt wird.

Die in dem Stand der Technik 3 beschriebene Technik ist wie folgt. Ein Einstellring hat dasselbe Rotationszentrum wie das Rotationszentrum eines Falzzylinders, in welchem eine Falzklemme angeordnet ist. Der Einstellring kann einstückig bzw. integral mit dem Falzzylinder gedreht werden und ist in dem Falzzylinder so angeordnet, um eine Rotationsphase zu verändern. Eine Zahnstange ist an der Außenumfangsseite des Einstellrings angeordnet. Ein Antriebsritzel ist mit der Zahnstange in Eingriff. Das Antriebsritzel ist an eine exzentrische Welle festgelegt, die drehbar nahe einer Innenumfangsseite des Falzzylinders parallel zu einer Achse des Falzzylinders angeordnet ist. Ein Einstellritzel ist an die Abtriebswelle eines Motors festgelegt, welcher innerhalb des Falzzylinders angeordnet ist, und ist in Eingriff mit einer Innenritzelserie des Einstellrings. Die exzentrische Welle ist winkelig durch das Antriebsritzel, das mit der Zahnstange des Einstellrings in Eingriff ist, durch ein Verändern der Rotationsphase des Einstellrings in bezug auf den Falzzylinder durch das einstellende bzw. Einstellritzel verlagert. Weiters ist die Außenseite eines Bogenglieds mit einer rückstellfähigen bzw. elastischen Auskleidung abgedeckt. Das Bogenglied ist derart angeordnet, daß eine Außenseite der rückstellfähigen Auskleidung mit einer Außenumfangsseite des Falzzylinders übereinstimmt. Weiters ist ein Ende des Bogenglieds drehbar um eine Achse parallel zu jener des Falzzylinders festgelegt und das andere Ende des Bogenglieds ist gegen eine exzentrische Umfangsfläche durch Federkraft gepreßt. Die andere Endseite des Bogenglieds, die mit der rückstellfähigen Auskleidung abgedeckt ist, ragt nach außerhalb der äußeren Umfangsfläche des Falzzylinders vor und ist zu einem Zustand entlang der Außenumfangsfläche des Falzzylinders durch die winkelige Verlagerung der exzentrischen Welle zurückgeführt.

Der Stand der Technik 1 bis 3 hat die folgenden zahlreichen Probleme zu lösen. Der Stand der Technik 1 ist durch eine Kombination aus einem Schraubenkopplungsmechanismus der Gleitbasis und der aufzunehmenden Schraubenwelle, die parallel zu der Achse des Falzzylinders angeordnet ist, einem Gleitmechanismus der Gleitbasis und der Gleitplatte, einem Nockenmechanismus der geneigten Nut der Gleitbasis und dem Nockennachläufer der Gleitbasis usw. ausgebildet. Daher ist diese Konstruktion relativ kompliziert und die Anzahl von Teilen ist erhöht. Weiters gibt es zahlreiche Teile, die eine hohe Verarbeitungsgenauigkeit erfordern, um eine glatte Gleittätigkeit zu erreichen. Daher existieren Probleme dahingehend, daß Anfangskosten hoch sind und eine Störungsfrequenz dazu tendiert hoch zu werden, und die Anzahl von Verfahren in der Wartung und den Reparaturarbeiten erhöht ist. Weiters existiert ein Problem dahingehend, daß ein mechanischer Energieverlust groß ist, da zahlreiche Gleittätigkeiten bzw. -vorgänge verwendet werden.

Der Stand der Technik 2 ist durch eine Kombination eines Schirmritzelmechanismus zum Verbinden der Antriebswelle und der aufnehmenden Schraubenwelle, eines Schraubenverbindungsmechanismus der aufnehmenden Schraubenwelle und der aufzunehmenden Schraubenwelle, eines Kopplungs- bzw. Verbindungsmechanismus für ein Verbinden der aufzunehmenden Schraubenwelle und der Betätigungswelle, eines Verbindungsmechanismus mit der verbindenden Verbindung unter Verwendung eines oberen Vorsprungs, der in der Betätigungswelle ausgebildet ist, eines Gleitmechanismus der verbindenden Verbindung usw. konstruiert. Daher ist diese Konstruktion sehr kompliziert und die Anzahl von Teilen ist groß, und Teile mit hoher Verarbeitungsgenauigkeit sind auch hier erforderlich, um eine glatte Gleittätigkeit zu erreichen. Daher existieren Probleme dahingehend, daß Anfangskosten hoch sind und eine Störungsfrequenz hoch ist und die Anzahl von Wartungs- und Reparaturverfahren groß ist. Weiters existiert ein Problem dahingehend, daß ein mechanischer Energieverlust durch eine Gleittätigkeit erhöht ist.

Weiters ist in dem obigen Stand der Technik 1 und 2 das dünne plattenförmige Glied so ausgebildet bzw. konstruiert, daß dieses dünne plattenförmige Glied wiederholt gekrümmt und gedehnt bzw. erstreckt wird. Daher wird eine wiederholte Last bzw. Belastung auf dieses dünne plattenförmige Glied so aufgebracht, daß das dünne plattenförmige Glied ermüdet und eine Möglichkeit einer Beschädigung dieses dünnen plattenförmigen Glieds hoch ist. Daher sind eine häufige Wartung und Betreuung erforderlich, um diese Beschädigung zu verhindern.

In dem Stand der Technik 3 ist der Einstellring, der äußere und innere Ritzel aufweist, an dem Falzzylinder festgelegt, und der Motor für eine winkelige Verlagerung des Einstellrings ist innerhalb des Falzzylinders angeordnet. Daher sind elektrische Montageteile, wie ein Schlupf- bzw. Gleitring usw., erforderlich und es ist notwendig, den Motor so anzuordnen und zu verdrahten, daß er die Zentrifugalkraft trägt, die durch ein Rotieren des Falzzylinders bewirkt wird, so daß Anfangskosten erhöht sind. Weiters ist es schwierig, einen Raum für ein Anordnen des Motors in dem Falzzylinder zu sichern, in welchem die Falzklemme und ihr Betätigungsmechanismus, etc. zusammengebaut sind. Es ist auch notwendig, ein Ausgleichsgewicht oder ein Glied entsprechend diesem Ausgleichsgewicht in Übereinstimmung mit der Anordnung des Motors anzuordnen. Daher existiert ein Problem dahingehend, daß nicht realistische und nicht verwendbare Dinge dazu tendieren, in dem Design und der Herstellung verursacht zu sein bzw. zu werden.

Weiters ragt in dem Mechanismus des Standes der Technik 3 das Bogenglied nach außen von der Außenumfangsseite des Falzzylinders durch eine winkelige Verlagerung der exzentrischen Welle vor und wird zu einem Zustand entlang der Außenumfangsseite des Faltzylinders zurückgeführt. Daher existiert ein Problem dahingehend, daß eine Einstellgenauigkeit durch ein Spiel in den Eingriffen der entsprechenden Ritzel zum Verlagern der exzentrischen Welle reduziert ist. Zusätzlich zu dem Stand der Technik 1, 2 und 3 zeigt das Dokument GB 1 361 468 eine Einstellvorrichtung für den Außendurchmesser eines Falz- bzw. Faltzylinders gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Um die obigen Probleme zu lösen, schlägt die vorliegende Erfindung eine Einstellvorrichtung für einen Außendurchmesser eines Falz- bzw. Faltzylinders vor, wobei die Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser einen Basiskörper, welcher eine säulenartige äußere Umfangsfläche aufweist; eine den Basiskörper drehende Welle, welche integral bzw. gemeinsam mit dem Basiskörper rotiert; ein erstes Ritzel bzw. Zahnrad, welches integral mit der den Basiskörper rotierenden Welle gedreht ist; ein viertes Ritzel, welches denselben Rotationsmittelpunkt wie die den Basiskörper drehende Welle aufweist und in bezug auf die den Basiskörper rotierende Welle drehbar ist; und einen Betätigungsmechanismus zum Einstellen bzw. Verstellen des Außendurchmessers umfaßt, in welcher dieser Mechanismus ein zweites Ritzel bzw. Zahnrad aufweist, welches mit dem ersten Ritzel in Eingriff steht, und auch ein drittes Zahnrad bzw. Ritzel aufweist, welches mit dem vierten Ritzel in Eingriff steht, und Drehmittelpunkte des zweiten und dritten Ritzels auf denselben Drehmittelpunkt eingestellt sind, und das zweite und dritte Ritzel integral bzw. gemeinsam gedreht werden und in einer axialen Richtung dieses Drehmittelpunkts bewegt werden können; der Basiskörper eine Rille bzw. Nut, eine winkelige bzw. abgewinkelte verlagerbare Welle, welche in der Rille angeordnet ist und winkelig innerhalb des Basiskörpers parallel zu der den Basiskörper rotierenden Welle verlagerbar ist, einen exzentrischen Abschnitt, welcher winkelig integral mit der winkelig verlagerbaren Welle verlagert ist, und ein Außenumfangsglied aufweist, welches einen Abschnitt der Außenumfangsfläche des Basiskörpers ausbildet und in einer radialen Richtung des Basiskörpers durch die Winkelverlagerung des exzentrischen Abschnitts bewegbar ist; ein sechstes Ritzel bzw. Zahnrad, welches integral bzw. gemeinsam mit der winkeligen verlagerbaren Welle drehbar ist, in dieser winkeligen verlagerbaren Welle angeordnet ist; ein fünftes Ritzel in Eingriff mit dem sechsten Ritzel steht und denselben Drehmittelpunkt wie die den Basiskörper rotierende Welle und das vierte Ritzel aufweist und integral mit dem vierten Ritzel gedreht ist und derart angeordnet ist, daß eine Rotationsphase des fünften Ritzels in bezug auf den Basiskörper geändert werden kann; und wenigstens eines eines Ritzelpaars des ersten und zweiten Ritzels, welche miteinander in Eingriff stehen, und eines Ritzelpaars des dritten und vierten Ritzels wechselweise durch Schrägstirnräder bzw. -ritzel konstruiert ist, und eine eine Winkelverlagerungskraft erteilende bzw. ausübende Mittel zum Ausüben einer Kraft für ein winkeliges Verlagern der winkeligen verlagerbaren Welle in einer Richtung zu einem beliebigen Zeitpunkt.

In der obigen Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser des Falzzylinders ist es auch vorgeschlagen, daß alle des ersten, zweiten und dritten und vierten Ritzels bzw. Zahnrads Schrägstirnräder sind. In der obigen Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser des Falzzylinders ist es auch vorgeschlagen, daß Torsionsrichtungen von Zähnen des ersten und vierten Zahnrads auf dieselbe Richtung eingestellt bzw. festgelegt sind. In der obigen Außendurchmesser-Verstellvorrichtung des Falzzylinders ist es weiters vorgeschlagen, daß das zweite und dritte Ritzel ein integriertes Ritzel sind, welches eine große Zahnbreite aufweist.

In der obigen Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser des Falzzylinders ist es auch vorgeschlagen, daß die Torsionsrichtungen von Zähnen des ersten und vierten Ritzels auf umgekehrte bzw. entgegengesetzte Richtungen eingestellt sind. In der obigen Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser des Falzzylinders ist es weiters vorgeschlagen, daß das zweite und dritte Ritzel Doppelschrägstirnräder sind, die eine geeignete mittlere Nut bzw. Rille aufweisen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Parallelschnittansicht eines Falt- bzw. Falzzylinders, der eine Ausbildungsart dieser Erfindung zeigt.

2 ist eine Ansicht entlang einer Pfeillinie AA von 1.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSBILDUNGEN

Die vorliegende Erfindung wird als nächstes auf der Basis von 1 erklärt, die eine schematische Parallelschnittansicht zeigt, die eine Ausbildungsart des Falzzylinders 1 in dieser Erfindung zeigt, und 2 zeigt eine Ansicht entlang einer Pfeillinie AA von 1.

Ein Falt- bzw. Falzzylinder 1 hat einen Basiskörper 10 als einen Hauptabschnitt, der eine säulenförmige Außenumfangsfläche bzw. -seite aufweist, eine Basiskörperdrehwelle 11, die einstückig mit dem Basiskörper 10 gedreht ist, und ein erstes Ritzel 12, das einstückig mit der Basiskörperdrehwelle bzw. der den Basiskörper rotierenden Welle 11 gedreht ist. Der Falzzylinder 1 hat auch ein viertes Ritzel 13 und ein fünftes Ritzel 14. Das vierte Ritzel 13 hat wenigstens den gleichen Abstandskreis wie das erste Ritzel 12 und hat auch dasselbe Rotationszentrum wie die den Basiskörper drehende Welle 11 und kann in bezug auf die den Basiskörper drehende Welle 11 gedreht werden. Das fünfte Ritzel 14 hat dasselbe Rotationszentrum wie das vierte Ritzel 13 und wird einstückig mit dem vierten Ritzel 13 gedreht. Die den Basiskörper drehende Welle 11 ist drehbar durch Rahmen Fa, Fb abgestützt und ein angetriebenes Ritzel 3 ist an einem Abschnitt festgelegt, der nach außen von dem Rahmen Fb vorragt. Die den Basiskörper drehende Welle 11 kann durch Antriebskraft von einem nicht dargestellten Antriebsmittel durch das angetriebene Ritzel 3 gedreht werden.

Das erste Ritzel 12, das vierte Ritzel 13 und das fünfte Ritzel 14 sind aufeinanderfolgend von einer Seite des Rahmens Fa in der den Basiskörper drehenden Welle 11 zwischen dem Basiskörper 10 und dem Rahmen Fa angeordnet. Eines oder beide von dem vierten Ritzel 13 und dem ersten Ritzel 12 sind als Schrägstirnräder ausgebildet.

Mehrere Rillen bzw. Nuten 101 parallel zu der den Basiskörper rotierenden bzw. drehenden Welle 11 sind zwischen Seitenplatten 100a und 100b ausgebildet, welche an beiden Seiten des Basiskörpers 10 in seiner axialen Richtung derart angeordnet sind, daß diese Rillen 101 an der Außenumfangsfläche bzw. -seite des Basiskörpers 10 öffnen bzw. münden. In dieser Ausbildungsart ist die Anzahl der Rillen 101 auf drei festgelegt. Ein Paar von Wellen 102a, 102b ist in jeder der drei Rillen 101 so angeordnet, daß diese Wellen 102a, 102b winkelig zwischen den Seitenplatten 100a und 100b auf beiden Seiten des Basiskörpers 10 verlagert werden können und auch winkelig in einem zwischenliegenden unterstützenden bzw. Supportabschnitt 110 verlagert werden können. Ein Ende von jeder der Wellen 102a, 102b ragt nach außen von der Seitenplatte 100a vor. Ein sechstes Ritzel bzw. Zahnrad 15 ist in einem vorragenden Abschnitt von jeder der Wellen 102a, 102b von der Seitenplatte 100a angeordnet. Das sechste Ritzel 15 kann winkelig verlagert werden und einstückig bzw. integral mit jeder der Wellen 102a, 102b gedreht werden. Ein exzentrischer Abschnitt 103 ist zwischen dem zwischenliegenden unterstützenden Abschnitt 100c von jeder der Wellen 102a, 102b und jeder der Seitenplatten 100a, 100b auf beiden Seiten des Basiskörpers 10 derart vorgesehen, daß der exzentrische Abschnitt 103 winkelig einstückig mit den Wellen 102a, 102b verlagert wird.

Mehrere Blockglieder 104 sind in dem exzentrischen Abschnitt 103 von jeder der Wellen 102a, 102b so angeordnet, um nicht in bezug auf die winkelige Verlagerung des exzentrischen Abschnitts 103 gedreht zu werden. In dieser Ausbildungsart ist die Anzahl von Blockgliedern 104, die in dem exzentrischen Abschnitt 103 von jeder der Wellen 102a, 102b angeordnet sind, auf sechs festgelegt. Jedes der Blockglieder 104 ist relativ in dem Paar von Wellen 102a, 102b angeordnet. Ein Außenumfangsglied 105 ist zwischen einem Paar von Blockgliedern 104 und 104, die einander entsprechen, gewickelt. Jedes Außenumfangsglied 105 hat eine Außenumfangsseite etwa mit der säulenförmigen Außenumfangsseite des Basiskörpers 10 in einem Zustand ausgerichtet, in welchem das Außenumfangsglied 105 an das Paar von Blockgliedern 104, 104 festgelegt ist.

Eine winkelige Verlagerungskraft verleihende bzw. ausübende Mittel 106 sind an jeder der Wellen 102a, 102b festgelegt und verleihen eine Kraft für eine winkelige Verlagerung von jeder dieser Wellen in einer Richtung zu einer beliebigen Zeit. In dieser Ausbildungsart sind die eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mittel 106 durch eine Torsionsfeder konstruiert, die zwischen einer Seitenfläche des exzentrischen Abschnitts 103 und einer Innenseitenfläche der Seitenplatte 100a angeordnet ist. Die Torsionsfeder ist etwa konzentrisch in bezug auf jede Achse der Wellen 102a, 102b angeordnet.

Weiters ist das sechste Ritzel 15, das in einem Endabschnitt von jeder der Wellen 102a, 102b angeordnet ist, welche nach außen von der Seitenplatte 100a vorragen, mit dem fünften Ritzel 14 in Eingriff. Rotationsphasen der zwei Wellen 102a, 102b sind etwa in Übereinstimmung miteinander jeweils paarweise in einem Zustand, in welchem das sechste Ritzel 15 mit dem fünften Ritzel 14 in Eingriff ist. Weiters ist die Höhe einer bogenförmigen Außenumfangsfläche des äußeren Umfangsglieds 105, das an drei Paare von Wellen 102a, 102b durch die Blockglieder 104 angelenkt bzw. festgelegt ist, etwa in Übereinstimmung mit jener der säulenförmigen Außenumfangsfläche des Basiskörpers 10.

Ein einen Außendurchmesser einstellender Betätigungsmechanismus 2 ist im Zusammenhang mit dem ersten Ritzel 12 und dem vierten Ritzel 13 betätigt. Der den Außendurchmesser einstellende Betätigungsmechanismus 2 hat ein zweites Ritzel 20 und ein drittes Ritzel 21, die einstückig bzw. integral angeordnet sind. Das zweite Ritzel 20 ist in Eingriff mit dem ersten Ritzel 12 und das dritte Ritzel 21 ist in Eingriff mit dem vierten Ritzel 13. Wenigstens eines aus einem Ritzelpaar des ersten Ritzels 12 und des zweiten Ritzels 20, die miteinander in Eingriff sind, und einem Ritzelpaar des dritten Ritzels 21 und des vierten Ritzels 13, die miteinander in Eingriff sind, sind von Schrägstirnrädern gebildet. In dieser Ausbildungsart sind alle von dem ersten Ritzel 12, dem zweiten Ritzel 20, dem dritten Ritzel 21 und dem vierten Ritzel 13 durch Schrägstirnrädern konstruiert und beide Ritzelpaare sind zueinander bzw. gegeneinander aus Schrägstirnrädern konstruiert. In dieser Ausbildungsart sind Torsionsrichtungen von Zähnen des ersten Ritzels 12 und des vierten Ritzels 13 auf dieselbe Richtung festgelegt. Jedoch können in einer anderen Ausbildungsart die Torsionsrichtungen der Zähne des ersten Ritzels 12 und des vierten Ritzels 13 auch in entgegengesetzten Richtungen festgelegt bzw. eingestellt sein.

Das zweite Ritzel 20 und das dritte Ritzel 21 des den Außendurchmesser einstellenden Betätigungsmechanismus 2 können in bezug auf eine Supportwelle 22 gedreht werden und sind axial an der Supportwelle 22 so festgelegt, daß das zweite Ritzel 20 und das dritte Ritzel 21 integral mit der abstützenden bzw. Supportwelle 22 bewegt werden. Das zweite Ritzel 20 und das dritte Ritzel 21 können auch durch eine Serie von Ritzeln bzw. Zahnrädern gebildet sein, die einen breiten Abstand der Zähne bzw. eine große Zahnbreite aufweisen, in welchen das zweite Ritzel 20 und das dritte Ritzel 21 miteinander in einer anderen Ausbildungsart integriert sind. In einer anderen Ausbildungsart können auch das zweite Ritzel 20 und das dritte Ritzel 21 durch Doppelschrägstirnräder konstruiert sein, die eine geeignete Mittelnut bzw. -rille aufweisen. In diesem Fall sind die Torsionsrichtungen von Zähnen des ersten Ritzels 12 und des vierten Ritzels 13 auf umgekehrte Richtungen festgelegt.

Beide Endabschnitte der Supportwelle 22 sind zu einer Hülse 23 vorragend, die an dem Rahmen Fa festgelegt ist, und die Supportwelle 22 kann nicht rotiert werden und kann in einer Axialrichtung bewegt werden. Anschläge 220a, 220b sind in geeigneten Positionen an Außenumfangsseiten bzw. -flächen von vorragenden Abschnitten der Supportwelle 22 angeordnet, die von der Hülse 23 zu ihren beiden Seiten vorragen, und ragen von diesen Außenumfangsflächen vor. Ein Bewegungsausmaß der Supportwelle 22 in der axialen Richtung ist beschränkt, da die Anschläge 220a, 220b in Kontakt mit den beiden Seitenflächen der Hülse 23 gelangen.

Ein aufnehmender Schaubenabschnitt 221, geöffnet zu einer Außenseite des Rahmens Fa, ist in der Axialrichtung in der Supportwelle 22 ausgebildet. Der aufnehmende Schraubenabschnitt 221 ist mit einem aufzunehmenden Schraubenabschnitt 240 eines aufzunehmenden Schraubenglieds 24 schraubverbunden ist. Das aufzunehmende Schraubenglied 24 ist drehbar in einer abstützenden bzw. Supportklammer 25 angeordnet, die an dem Rahmen Fa durch die Hülse 23 so festgelegt ist, daß kein aufzunehmendes Schraubenglied 24 in der axialen Richtung bewegt werden kann. Das aufzunehmende Schraubenglied 24 ist mit Betätigungsmitteln 26 durch einen Endabschnitt des aufzunehmenden Schraubenglieds 24 auf einer Seite gegenüberliegend zu dem aufzunehmenden Schraubenabschnitt 240 verbunden. Die Betätigungsmittel 26 sind eine drehende Vorrichtung des aufzunehmenden Schraubenglieds, die durch einen Handgriff für eine händische Betätigung konstruiert sind, oder eine Vorrichtung für eine elektrische Betätigung, usw. Bezugszeichen 27a, 27b bezeichnen Ritzel für ein Potentiometer, die miteinander in Eingriff sind. Das Ritzel 27a für ein Potentiometer ist einstückig bzw. integral mit dem aufzunehmenden Schraubenglied 24 gedreht und das Ritzel 27b für ein Potentiometer ist an der rotierenden Welle eines Potentiometers 28 angelenkt.

Ein haltender bzw. Haltemechanismus zum Halten von Papier, ein Falz- bzw. Faltklingen-Betätigungsmechanismus, ein Zeiteinstellmechanismus, usw. sind in dem Falzzylinder 1 angeordnet, um überlappende bzw. überlappte Papiere als einen Falz- bzw. Faltungsgegenstand auf die Außenumfangsseite des Falzzylinders 1 einzubringen. Der Falzklingen-Betätigungsmechanismus drückt einen Falzabschnitt der überlappten Papiere nach oben, die durch eine Falzklinge zu falten sind, die von der Außenumfangsseite des Falzzylinders 1 vorragt. Der Zeitpunkt-Einstellmechanismus stellt den Zeitpunkt von Betätigungen dieser Mechanismen ein. Jedoch beziehen sich diese Mechanismen nicht direkt auf diese Erfindung. Dementsprechend sind Beschreibungen und Zeichnungen dieser Mechanismen hier weggelassen.

Eine Betätigung der Außendurchmesser-Einstellvorrichtung in der Ausbildungsart dieser Erfindung wird als nächstes erklärt. Der Falzzylinder 1 wird durch das angetriebene Ritzel 3 rotiert, das durch nicht dargestellte Antriebsmittel gedreht bzw. rotiert ist, und faltet überlappte Papiere in Kooperation mit einer benachbarten Trommel, wie einer Eingriffstrommel usw. In diesem Vorgang wird das erste Ritzel 12, das an die den Basiskörper drehende Welle 11 angelenkt ist, in Ausrichtung mit dem Basiskörper 10 des Falzzylinders 1 gedreht. Ähnlich zu dem ersten Ritzel 12 ist bzw. wird das vierte Ritzel 13, welches drehbar an der Basiskörper drehenden Welle 11 angelenkt ist, in Ausrichtung mit dem Basiskörper 10 des Falzzylinders 1 rotiert, da eine Rotation auf das vierte Ritzel 13 durch das zweite Ritzel 20, welches mit dem ersten Ritzel 12 in Eingriff ist, und das dritte Ritzel 21 übertragen wird, welches einstückig bzw. integral mit dem zweiten Ritzel 20 rotiert wird. Zu diesem Zeitpunkt ist das sechste Ritzel 15, das mit dem fünften Ritzel 14 in Eingriff steht, welches einstückig mit dem vierten Ritzel 13 gedreht wird, an dem Basiskörper 10 angelenkt, der mit derselben Winkelgeschwindigkeit wie der Winkelgeschwindigkeit des fünften Ritzels 14 gedreht wird. Daher wird nicht das sechste Ritzel 15 selbst gedreht und keine Welle 102a, 102b, die jeweils an dem sechsten Ritzel 15 angelenkt sind, wird rotiert.

Bei dieser Tätigkeit wird, wenn die Einstellung eines Außendurchmessers des Falzzylinders 1 in Übereinstimmung mit der Dicke der überlappten Papiere erforderlich ist, dieser Außendurchmesser durch den den Außendurchmesser einstellenden Betätigungsmechanismus 2, wie unten beschrieben, eingestellt. Zuerst wird das aufzunehmende Schraubenglied 24 durch die Betätigungsmittel 26 in einer geeigneten Richtung gedreht. Die nicht drehbare Supportwelle 22, die den aufnehmenden Schraubenabschnitt 221 aufweist, der mit dem aufzunehmenden Schraubenabschnitt 240 schraubverbunden ist, wird in der axialen Richtung durch eine Schraubenbetätigung bewegt, indem das aufzunehmende Schraubenglied 24 gedreht wird. Eine Bewegungsgröße dieser Supportwelle 22 in der axialen Richtung ist durch ein Veranlassen beschränkt, daß die Anschläge 220a, 220b in Kontakt mit der Hülse 23 gelangen.

Das zweite Ritzel 20 und das dritte Ritzel 21, die axial fixiert und an der Supportwelle 22 festgelegt sind, werden einstückig bzw. gemeinsam mit der Supportwelle 22 durch ein Bewegen der Supportwelle 22 in der axialen Richtung bewegt. Andererseits ist das erste Ritzel 12 an die den Basiskörper rotierende Welle 11 gemeinsam mit dem Basiskörper 10 festgelegt und eine rotierende Phase dieses ersten Ritzels 12 ist durch eine Rotation des angetriebenen Ritzels 3 festgelegt. Jedoch kann das vierte Ritzel 13 in bezug auf die den Basiskörper rotierende Welle 11 so gedreht werden, daß eine rotierende Phase des vierten Ritzels 13 frei in bezug auf die Rotation der den Basiskörper rotierenden Welle 11 verändert werden kann.

Dementsprechend werden, wenn das zweite Ritzel 20 und das dritte Ritzel 21 in der axialen Richtung durch ein Bewegen der Supportwelle 22 in der axialen Richtung bewegt werden, das zweite Ritzel 20 und das vierte Ritzel 13 als Ritzel auf einer stromabwärtigen Seite einer Antriebsübertragung durch diese Bewegung in Übereinstimmung mit eingreifenden Zahnflächen des ersten Ritzels 12 und des dritten Ritzels 21 als Ritzel auf einer stromaufwärtigen Seite der Antriebsübertragung in einem Ritzelpaar, das Schrägstirnräder aufweist, unter dem Ritzelpaar aus dem ersten Ritzel 12 und dem zweiten Ritzel 20 und dem Ritzelpaar aus dem dritten Ritzel 21 und dem vierten Ritzel 13 bewegt. Eine rotierende Phase von jedem des zweiten Ritzels 20 und des vierten Ritzels 13 ist durch seinen Torsionswinkel verändert. Diese rotierende Phase ist auf das vierte Ritzel 13 auf einer am weitesten stromabwärtigen Seite der vier Ritzel konzentriert. Als ein Ergebnis ist bzw. wird das vierte Ritzel 13 winkelig in bezug auf die den Basiskörper rotierende Welle 11 verlagert und die rotierende Phase des vierten Ritzels 13 ist in bezug auf die Rotation des Basiskörpers 10 verändert. Wenn sowohl das erste Ritzel 12 als auch das vierte Ritzel 13 auf Schrägstirnräder wie in dieser Ausbildungsart festgelegt sind, kann die rotierende Phase des vierten Ritzels 13 stärker durch eine Kombination von Torsionsrichtungen von sowohl dem ersten Ritzel 12 als auch dem vierten Ritzel 13 verändert werden. Wenn die Torsionsrichtungen der Schrägstirnräder des vierten Ritzels 13 und des ersten Ritzels 12 auf entgegengesetzte bzw. umgekehrte Richtungen festgelegt werden, kann nämlich die rotierende Phase des vierten Ritzels 13 stärker verändert werden, selbst wenn eine Bewegungsgröße der Supportwelle 22 in der axialen Richtung gleich ist.

Eine rotierende Phase des fünften Ritzels 14, das einstöckig mit dem vierten Ritzel 13 angeordnet ist, wird in bezug auf die Rotation des Basiskörpers 10 durch ein Verändern der Rotationsphase des vierten Ritzels 13 verändert. Die mehreren sechsten Ritzel 15, die jeweils mit dem fünften Ritzel 14 in Eingriff sind, werden gleichzeitig winkelig in bezug auf den Basiskörper 10 verlagert, indem diese Rotationsphase des fünften Ritzels 14 verändert wird. Dementsprechend werden die mehreren Wellen 102a, 102b, die die sechsten Ritzel 15 darauf festlegen, winkelig verlagert. Wenn die Wellen 102a, 102b winkelig verlagert werden, wird das Blockglied 104 in einer radialen Richtung des Basiskörpers 10 durch eine winkelige Verlagerungsaktion des exzentrischen Abschnitts 103 verlagert, der einstöckig mit den Wellen 102a, 102b angeordnet ist. So wird das Außenumfangsglied 105, das an dem Blockglied 104 festgelegt ist, auch in der radialen Richtung des Basiskörpers 10 bewegt. Als ein Ergebnis ragt das Außenumfangsglied 105 nach außen von der Außenumfangsseite des Basiskörpers 10 vor oder ist nach innen ausgenommen bzw. vertieft. Der Außendurchmesser des Falzzylinders 1 ist durch ein Bewegen dieses Außenumfangsglieds 105 in der radialen Richtung eingestellt.

Eine Einstellgröße des Außendurchmessers dieses Falzzylinders 1 ist proportional zu einer Rotationsgröße des aufzunehmenden Schraubenglieds 24. Daher kann die Einstellgröße des Außendurchmessers des Falzzylinders 1 indirekt durch ein Detektieren der Rotationsgröße des aufzunehmenden Schraubenglieds 24 detektiert bzw. festgestellt werden. In dieser Ausbildungsart ist bzw. wird diese Einstellungsgröße durch ein Potentiometer 28 detektiert, das durch das Ritzel 27a für ein Potentiometer betätigt wird, das an das aufzunehmende Schraubenglied 24 festgelegt ist, und das Ritzel 27b für ein Potentiometer betätigt ist, das mit diesem Ritzel 27a in Eingriff ist.

In dieser Einstellung des Außendurchmessers des Falzzylinders 1 üben die eine winkelige Verlagerungskraft ausübenden bzw. verleihenden Mittel 106 eine Kraft für eine winkelige Verlagerung der Wellen 102a, 102b in einer Richtung zu jeder Zeit an die Wellen 102a, 102b aus. Nämlich verleihen die eine winkelige Verlagerungskraft ausübenden Mittel 106 diese Kraft derart, daß jedes sechste Ritzel 15 winkelig in einer Richtung auf einmal bzw. zu jeder Zeit durch die Wellen 102a, 102b verlagert wird. Eine Zahnseite bzw. -fläche auf einer eingreifenden bzw. Eingriffsseite des sechsten Ritzels 15 und des fünften Ritzels 14 ist derart gehalten, daß diese Zahnfläche nicht irgendwann unabhängig von einer winkeligen Verlagerungsrichtung des fünften Ritzels 14 verändert wird. Daher wird keine Einstellung des Außendurchmessers des Falzzylinders 1 durch ein Spiel zwischen dem fünften Ritzel 14 und dem sechsten Ritzel 15 beeinflußt.

Weiters ist die Kraft der eine winkelige Verlagerungskraft ausübenden Mittel 106 von dem sechsten Ritzel 15 auf das vierte Ritzel 13, das einstückig mit dem fünften Ritzel 14 rotiert, durch das fünfte Ritzel 14 angewandt. Die eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mittel 106 halten eine Zahnfläche auf einer Eingriffsseite des vierten Ritzels 13 und des dritten Ritzels 21 derart, daß diese Zahnfläche nicht irgendwann verändert wird, wenn die Rotation des Falzzylinders 13 beschleunigt oder verlangsamt wird, usw. Zusätzlich dazu wird die Kraft der eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mittel 106 auch von dem vierten Ritzel 13 auf das zweite Ritzel 20, das einstückig mit dem dritten Ritzel 21 rotiert, durch das dritte Ritzel 21 übertragen. Die eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mittel 106 halten auch eine Zahnfläche auf einer Eingriffsseite des zweiten Ritzels 20 und des ersten Ritzels 12 derart, daß diese Zahnfläche nicht irgendwann bzw. zu einem beliebigen Zeitpunkt verändert wird, wenn die Rotation des Falzzylinders 1 beschleunigt und verlangsamt usw. wird.

Dementsprechend kann der Einfluß des Spiels zwischen dem sechsten Ritzel 15 und dem fünften Ritzel 14 in der Einstellung des Außendurchmessers des Falzzylinders 1 durch ein Betätigen der eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mittel 106 entfernt werden. Weiters kann der Einfluß von Spielen zwischen allen Ritzeln, die sich auf einen Einstellvorgang beziehen, entfernt werden.

In der Ausbildungsart dieser Erfindung, die oben erläutert ist, ist eine Torsionsfeder in den eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mitteln 106 zwischen einer Seitenfläche des exzentrischen Abschnitts 103 von jeder der Wellen 102a, 102b und einer Innenseite der Seitenplatte 100a des Basiskörpers 10 in der ersten Ausbildungsart, die in 1 gezeigt ist, derart angebracht, daß diese Torsionsfeder etwa konzentrisch in bezug auf jede Achse der Wellen 102a, 102b angeordnet ist. In einer nicht illustrierten zweiten Ausbildungsart der eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mittel 106 kann eine Torsionsfeder auch zwischen einer Seitenfläche des sechsten Ritzels 15 und einer Außenfläche der Seitenplatte 100a des Basiskörpers 10 derart angeordnet sein, daß diese Torsionsfeder etwa konzentrisch in bezug auf jede der Achsen der Wellen 102a, 102b angeordnet ist. Weiters kann in einer nicht illustrierten bzw. dargestellten, dritten Ausbildungsart der eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mittel 106 eine Torsionsfeder auch zwischen der Außenfläche des exzentrischen Abschnitts 103 von jeder der Wellen 102a, 102b und einer Innenfläche der Seitenplatte 100b des Basiskörpers 10 derart angeordnet sein, daß diese Torsionsfeder etwa konzentrisch in bezug auf jede der Achsen der Wellen 102a, 102b angeordnet ist. In diesem Fall wird bzw. ist in den eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mitteln 106 in der dritten Ausbildungsart eine Vorspannkraft der Torsionsfeder zwischen Enden der Wellen 102a, 102b von Enden der Wellen 102a, 102 zu dem sechsten Ritzel 15 so übertragen, daß eine unnötige Torsion bewirkt wird. Daher wird eine Differenz in Rotationsphasen der Wellen 102a, 102 in der axialen Richtung verursacht. Es besteht eine Möglichkeit, daß ein Unterschied in der Position des Außenumfangsglieds 105, das parallel zu axialen Richtungen der Wellen 102a, 102 in bezug auf die Außenumfangsfläche des Basiskörpers 10 angeordnet ist, durch diesen Unterschied in den Rotationsphasen bewirkt wird. In der ersten und zweiten Ausbildungsart der eine winkelige Verlagerungskraft verleihenden Mittel 106 besteht im wesentlichen keine Gefahr einer Erzeugung einer Torsion der Wellen 102a, 102. Dementsprechend kann der Außendurchmesser des Falzzylinders 1 präziser im Vergleich mit der dritten Ausbildungsart eingestellt werden.

Ein Nockenmechanismus, ein Kopplungs- bzw. Verbindungsmechanismus, ein Ebenen-Gleitmechanismus, die im Zusammenhang mit Funktionen dieser Mechanismen verbunden sind, und ein Mechanismus, der elektrische Montageteile innerhalb des rotierenden Falzzylinders aufweist, sind nicht in der Einstellung des Außendurchmessers des Falzzylinders angeordnet. Dementsprechend sind präzise Bearbeitungsteile reduziert und die Außendurchmesser-Einstellstruktur kann vereinfacht werden. Daher ist eine Störungsfrequenz reduziert und eine Wartung und Reparaturarbeiten können leicht durchgeführt werden. Weiters sind Anfangskosten reduziert.

Da Teile, welche durch eine wiederholte Last wiederholt deformiert werden bzw. sind, in der Einstellung des Außendurchmessers des Falzzylinders entfernt sind, besteht keine Gefahr einer Beschädigung von Teilen aufgrund der wiederholten Deformation bzw. Verformung.

Weiters besteht keine Gefahr einer Erzeugung von Spielen, wie Zahnspielen usw., von zahlreichen Ritzeln in einer Betätigungsübertragung in der Einstellung des Außendurchmessers des Falzzylinders. Dementsprechend ist eine Einstellgenauigkeit des Außendurchmessers des Falzzylinders verbessert.


Anspruch[de]
  1. Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser eines Falt- bzw. Falzzylinders, wobei die Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser einen Basiskörper (10), welcher eine säulenartige äußere Umfangsfläche aufweist; eine den Basiskörper drehende Welle (11), welche integral bzw. gemeinsam mit dem Basiskörper (10) rotiert; ein erstes Ritzel bzw. Zahnrad (12), welches integral mit der den Basiskörper rotierenden Welle (11) gedreht ist; ein viertes Ritzel (13), welches denselben Rotationsmittelpunkt wie die den Basiskörper drehende Welle (11) aufweist und in bezug auf die den Basiskörper rotierende Welle (11) drehbar ist; und einen Betätigungsmechanismus (2) zum Einstellen bzw. Verstellen des Außendurchmessers umfaßt, in welcher dieser Mechanismus ein zweites Ritzel bzw. Zahnrad (20) aufweist, welches mit dem ersten Ritzel (12) in Eingriff steht, und auch ein drittes Zahnrad bzw. Ritzel (21) aufweist, welches mit dem vierten Ritzel (13) in Eingriff steht, und Drehmittelpunkte des zweiten und dritten Ritzels (20; 21) auf denselben Drehmittelpunkt eingestellt sind, und das zweite und dritte Ritzel (20; 21) integral bzw. gemeinsam gedreht werden und in einer axialen Richtung dieses Drehmittelpunkts bewegt werden können; der Basiskörper (10) eine Rille bzw. Nut (101), eine winkelige bzw. abgewinkelte verlagerbare Welle (102), welche in der Rille (101) angeordnet ist und winkelig innerhalb des Basiskörpers (10) parallel zu der den Basiskörper rotierenden Welle (11) verlagerbar ist, einen exzentrischen Abschnitt (103), welcher winkelig integral mit der winkelig verlagerbaren Welle (102) verlagert ist, und ein Außenumfangsglied (105) aufweist, welches einen Abschnitt der Außenumfangsfläche des Basiskörpers (10) ausbildet und in einer radialen Richtung des Basiskörpers (10) durch die Winkelverlagerung des exzentrischen Abschnitts (103) bewegbar ist; ein sechstes Ritzel bzw. Zahnrad (15), welches integral bzw. gemeinsam mit der winkeligen verlagerbaren Welle (102) drehbar ist, in dieser winkeligen verlagerbaren Welle angeordnet ist; ein fünftes Ritzel (14) in Eingriff mit dem sechsten Ritzel (15) steht und denselben Drehmittelpunkt wie die im Basiskörper rotierende Welle (11) und das vierte Ritzel (13) aufweist und integral mit dem vierten Ritzel (13) gedreht ist und derart angeordnet ist, daß eine Rotationsphase des fünften Ritzels (14) in bezug auf den Basiskörper (10) geändert werden kann; und wenigstens eines eines Ritzelpaars des ersten und zweiten Ritzels (12; 20), welche miteinander in Eingriff stehen, und eines Ritzelpaars des dritten und vierten Ritzels (21; 13) wechselweise durch Schrägstirnräder bzw. -ritzel konstruiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser weiters eine Winkelverlagerungskraft erteilende bzw. ausübende Mittel (106) zum Ausüben einer Kraft für ein winkeliges Verlagern der winkeligen verlagerbaren Welle (102) in einer Richtung zu einem beliebigen Zeitpunkt aufweist.
  2. Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser eines Falzzylinders nach Anspruch 1, wobei alle des ersten, zweiten, dritten und vierten Ritzels bzw. Zahnrads Schrägstirnräder sind.
  3. Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser eines Falzzylinders nach Anspruch 1 oder 2, wobei Torsionsrichtungen von Zähnen des ersten und vierten Zahnrads auf dieselbe Richtung eingestellt bzw. festgelegt sind.
  4. Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser eines Falzzylinders nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das zweite und dritte Ritzel ein integriertes Ritzel sind, welches eine große bzw. breite Zahnbreite aufweist.
  5. Verstellvorrichtung für den Außendurchmesser eines Falzzylinders nach Anspruch 1 oder 2, wobei Torsionsrichtungen von Zähnen des ersten und vierten Ritzels auf entgegengesetzte Richtungen eingestellt sind.
  6. Verstellvorrichtung für einen Außendurchmesser eines Falzzylinders nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 5, wobei das zweite und dritte Ritzel Doppelschrägstirnräder sind, welche eine geeignete mittlere Nut bzw. Rille aufweisen.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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