Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Dünger für die Stimulation
der Pflanzengesundheit und des Pflanzenwachstums.
Allgemeiner Stand der Technik
Dünger werden dem Boden oder dem Blattwerk von Kulturpflanzen zugegeben,
um Elemente, die für die pflanzliche Ernährung erforderlich sind, bereitzustellen.
Typischerweise sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) die Hauptkomponenten
von solchen Düngern. Das US-Patent 5,797,976 beschreibt eine wäßrige Zusammensetzung,
die als Hauptkomponente ein (e) Kohlenstoffgerüst/Energiekomponente sowie kleine
Mengen an Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumverbindungen aufweist.
Düngerformulierungen und Düngeverfahren werden nach wie vor beforscht,
um die wachstumsstimulierende Wirkung und die Streßtoleranzwirkung auf die Pflanzen
zu verbessern. Außerdem versucht man nach wie vor, die für die Ausbringung auf Pflanzen
erforderliche Düngrmenge zu reduzieren, um das Auswaschen von Stickstoff und Phosphat
ins Grundwasser zu vermeiden.
Es besteht daher ein Bedarf an neuen Verfahren der Düngerausbringung,
die Nährstoffe in leicht verfügbarer Form bereitstellen und die als blattwirksames
Produkt ausgebracht werden können.
Darstellung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung stellt einen Dünger bereit, der leicht wasserlöslich
ist und sich besonders gut für die Blattbehandlung eignet.
In einem Aspekt stellt die Erfindung einen Dünger bereit, der Stickstoff-,
Phosphor- und Kaliumverbindungen, Spurenelemente und Vitamine umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Dünger um einen trockenen konzentrierten Dünger handelt, der
mindestens 10 Gew.-% Stickstoffverbindungen, mindestens 10 Gew.-% Phosphorverbindungen,
mindestens 10 Gew-% Kaliumverbindungen und 5 Gew.-% bis 10 Gew.-% einer wachstumsfördernden
Mischung, die Vitamine sowie mindestens eine Komponente aus der Reihe Wuchsstoffe,
Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe umfaßt, umfaßt.
In einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
eines trockenen wasserlöshichen Düngers, der sich für die Blattbehandlung eignet,
bereit. Bei diesem Verfahren werden 5 Gew.-% bis 10 Gew.-% einer wachstumsfördernden
Mischung zu einer trockenen Düngergrundmischung, die mindestens 10 Gew.-% Stickstoffverbindungen,
mindestens 10 Gew.-% Phosphorverbindungen und mindestens 10 Gew.-% Kaliumverbindungen
umfaßt, zugegeben, wobei die wachstumsfördernde Mischung Vitamine und mindestens
einen Bestandteil aus der Reihe Wuchsstoffe, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide
und Hilfsstoffe umfaßt.
In einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zur Förderung
der Produktion von Kulturpflanzen bereit. Bei diesem Verfahren wird ein Multi-Spraytank
mit wie oben beschriebenem konzentriertem Dünger beschickt und der Dünger mit Wasser
gelöst oder verdünnt, wodurch man eine Flüssigdüngermischung für die Ausbringung
auf Kulturpflanzen erhält; und Kulturpflanzen werden mit der Flüssigdüngermischung
gespritzt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Der Dünger soll die Wirksamkeit von verschiedenen Nährstoff-Betriebsmitteln
verbessern und fördert die Fähigkeit der Pflanze, das Betriebsmittel in eine Wachstumsreaktion
umzuwandeln. Der konzentrierte Dünger kann zu Wasser gegeben und auf die wachsenden
Kulturpflanzen gespritzt werden, wodurch eine Wachstumsreaktion der Kulturpflanze
stimuliert wird, die traditionelle Dünger übertrifft. Bei diesem erfindungsgemäßen
Verfahren werden flüssige und trockene Substanzen wie unten beschrieben in eine
Düngergrundmischung so eingearbeitet, daß die Löslichkeit und die Fähigkeit der
Pflanze, die in dem Dünger vorliegenden Nährstoffe besser zu verwerten, gefördert
wird. In einer attraktiven Ausführungsform sieht die vorliegende Erfindung die Zugabe
von Flüssigkeit zu trockenen Bestandteilen zwecks Herstellung einer trockenen Düngermischung
vor. Die erfindungsgemäße trockene Düngermischung kann vorteilhaft mehr Flüssigkeit
als bekannte trockene Dünger vertragen, bevor Auswirkungen von
Hygroskopie, also Klumpenbildung, auftreten. In einer weiteren Ausführungsform soll
die Erfindung eine Flüssigdüngermiscrtung bereitstellen, die im Vergleich zu traditionellen
Düngern wesentliche Vorteile bei der Wachstumsförderung und Streßtoleranz aufweist.
A. Zusammensetzung des Düngers
Die vorliegende Erfindung gegebenenfalls stellt zweckmäßig eine neuartige
Mischung von wachstumsfördernden Komponenten in Kombination mit üblich anerkannten
Hauptnährstoffen (d.h. N-, P- und K- Verbindungen), Spurenelementen (z.B. Bor (B),
Zink (Zn), Kupfer (Cu) und dergleichen) und gegebenenfalls Sekundärnährstoffen (z.B.
Calcium (Ca), Magnesium (Mg), Schwefel (S) bereit. Geeignete Quellen für diese Hauptnährstoffe,
Sekundärnährstoffe und Spurenelemente sind für den Fachmann leicht ersichtlich.
Die bei der Erfindung verwendete wachstumsfördernde Mischung umfaßt
ein oder mehrere Vitamine und mindestens eine weitere Komponente aus der Reihe Wuchsstoffe,
Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe. Im allgemeinen macht
die wachstumsfördernde Mischung 5 Gew.-% bis 10 Gew.-%, stärker bevorzugt ungefähr
8 Gew.-%, des trockenen konzentrierten Düngers aus, und der Rest besteht aus einer
Mischung aus Hauptnährstoffen und Spurenelementen. Die genauen Mengen von jeder
Komponente der wachstumsfördernden Mischung können vorteilhaft wie erforderlich
oder gewünscht eingestellt werden, wobei unter anderem die Kulturpflanzen, auf die
sie ausgebracht werden sollen, und die Bodenart und -bedingungen in Betracht gezogen
werden. Vorzugsweise beinhaltet die Mischung mindestens eine Komponente aus jeder
der obengenannten Kategorien.
Im allgemeinen liegen Vitamine in einer Menge von 0,01 Gew.-% bis
10 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 Gew.-% bis 5 Gew.%, stärker bevorzugt 0,01 Gew.-% bis
3 Gew.-% der gesamten trockenen Düngerzusammensetzung vor. Geeignete Vitamine können
leicht aus der Reihe Niacin, d-Biotin, Riboflavin, Ascorbinsäure, Thiaminmononitrat,
Thiamin-hydrochlorid, Pyridoxin-hydrochlorid, Folsäure, Derivate dieser Vitamine
und deren Mischungen stammen. Diese Vitamine werden vorzugsweise in trockener Form
als Vormischungspackung bezogen. Die Vitamine können jedoch auch einzeln oder in
Form von sonstigen Mischungen, die von verschiedenen sonstigen Quellen bezogen werden
können, bereitgestellt werden. Zu diesen Quellen zählen Quellen, die traditionell
mit dem Verkauf von Vitaminen, die sich für die menschliche Ernährung und/oder Formulierung
zu Vitaminen für den Menschen eignen, in Zusammenhang stehen, was jedoch keine Einschränkung
darstellen soll.
Wuchsstoffe können in einer Menge von 0,0001 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise
0,0001 Gew.-% bis 0,5 Gew.-%, stärker bevorzugt 0,0001 Gew.-% bis ungefähr 0,3 Gew.-%
in bezug auf das Gesamtgewicht der trockenen Düngerzusammensetzung vorliegen. Diese
Wuchsstoffe und/oder ihre Vorstufen können günstig aus der Reihe Zytokinine, Purine,
Gibberelline (darunter auch Gibberellinsäure, was jedoch keine Einschränkung darstellen
soll), Auxine und deren Mischungen stammen. Zu besonders geeigneten Zytokininen
zählen Kinetin, Zeatin und dergleichen, was jedoch keine Einschränkung darstellen
soll. Diese Wuchsstoffe und Vorstufen können von natürlichen Quellen oder synthetischen
Quellen stammen. Diese Verbindungen sind im Handel von verschiedenen Quellen erhältlich.
Aminosäuren können in einer Menge von 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise
0,01 Gew.-% bis 5 Gew.-%, stärker bevorzugt 0,01 Gew.-% bis ungefähr 3 Gew.-% der
gesamten trockenen Düngerzusammensetzung vorliegen. Zu geeigneten Aminosäuren zählen
Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Betaine, Cholin, Cyster, Glutaminsäure, Glycin,
Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Threorin,
Tryptophan, Tyrosin, Valin, deren Mischungen, Derivate und Stoffwechselprodukte
dieser Aminosäuren sowie deren Mischungen.
Die Wuchsstoffe und Aminosäuren können einzeln oder in Form von Mischungen
von verschiedenen fachbekannten Quellen bezogen werden. In einer besonders günstigen
Ausführungsform werden die Wuchsstoffe und Aminosäuren mittels Seetangextrakten,
die von kommerziellen Anbietern käuflich erworben werden können, bereitgestellt.
Geeignete Kohlenhydrate und Polysaccharide stammen aus der Reihe Alginsäure,
Mannit, Laminarin, Bernsteinsäure, Sorbit, Fructose, Saccharose; Dextrose, Lactose,
deren Derivate und deren Mischungen. In einer bevorzugten Ausführungsform umfassen
die Polysaccharide eine Mischung aus Fructose und Saccharose, die am stärksten bevorzugt
in trockener Form bezogen werden. Die Mischung kann geeigneterweise ungefähr äquivalente
Mengen Fructose und Saccharose enthalten. Die Mischung kann jedoch auch 55 –
90% Fructose enthalten, wobei der Rest Saccharose ist. Weitere Mischungen können
leicht gewählt werden. Diese Kohlenhydrate und Polysaccharide können
in einer Gesamtmenge von 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 Gew.-% bis
5 Gew.-%, stärker bevorzugt 0,01 Gew.-% bis 3 Gew.-% der gesamten trockenen Düngerzusammensetzung
vorliegen.
Zu den Hilfsstoffen, die sich für den erfindungsgemäßen trockenen
Dünger eignen, zählen Alkoholethersulfate, Alkoholsulfate, Alkylarylethersulfate,
Alkylarylsulfonate, carboxylathaltige nichtionische Substanzen, Naphthalinsulfonate,
Phosphatester, Sulfonsäuren, Sulfobernsteinsäureester, Terpene, Alkoholether, alkoxylierte
Alkylphenolharze, alkoxylierte Pflanzenöle, veresterte Samenöle, Alkylphenolether,
Blockcopolymere, Sorbit- und Sorbitanalkoxylate, Sorbit- und Sorbitanester, Alkanolamide,
Aminethoxylate, Fettsäuremethylester, Fettsäureethylester, Fettsäurealkyloxylate
und Fettsäureharze. Ein besonders attraktiver Hilfsstoff ist zur Zeit ein Terpen.
In einer attraktiven Ausführungsform ist das Terpen eine polymere Form von &agr;-
und &bgr;-Pinen. Diese Hilfsstoffe liegen typischerweise in einer Menge vor, die
insgesamt 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%, stärker bevorzugt 0,1
bis 3 Gew.-% der trockenen Düngerzusammensetzung vor. Die bei der erfindungsgemäßen
Zusammensetzung verwendeten Hilfsstoffe erhöhen vorteilhaft die Aufnahme des Düngers
durch die Pflanze, an die er abgegeben wird, wodurch die erforderliche Menge an
Hauptnährstoffen, Spurenelementen und Sekundärnährstoffen verringert wird.
Der erfindungsgemäße trockene Dünger enthält zusätzlich zu den Komponenten
der wachstumsfördernden Mischung Hauptnährstoffe, die Stickstoff-, Phosphor- und
Kaliumverbindungen umfassen. Es sind verschiedene Quellen für diese Komponenten
bekannt. So zählen zu geeigneten Quellen von Stickstoffverbindungen z.B. Harnstoff,
Ammoniumnitrat, Ammoniumphosphat, Ammoniumsulfat, Harnstoffphosphat und Ammoniummolybdat
sowie andere. Der erfindungsgemäße trockene Dünger enthält insgesamt mindestens
10 Gew.-%, im allgemeinen 10 Gew.-% bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 15 Gew.-% bis 40
Gew.-%, stärker bevorzugt 20 Gew.-% bis 30 Gew.-% stickstoffhaltige Verbindungen.
Kalium kann leicht von z.B. Kaliumnitrat, Kaliumhydroxid, Kaliumphosphat, Kaliumsulfat
oder Kaliumchlorid erhalten werden. Kaliumverbindungen machen insgesamt 10 Gew.-%
bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 20 Gew.-% bis 60 Gew.-%, stärker bevorzugt 30 Gew.-%
bis 40 Gew.-%, des gesamten erfindungsgemäßen trockenen Düngers aus. Je nach den
gewählten Kalium- und/oder Stickstoffquellen kann die erforderliche Phosphormenge,
die bei dem erfindungsgemäßen trockenen Dünger mitverwendet wird, in Form eines
Kaliumphosphats oder eines Ammoniumphosphats bereitgestellt werden. Falls erwünscht
können jedoch auch andere Phosphorquellen verwendet werden. Zu solchen Quellen können
z.B. phosphorhaltige Säuren und deren Salze, z.B. Phosphit, zählen. Der trockene
Dünger enthält insgesamt 10 Gew.-% bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 20 Gew.-% bis 60
Gew.-%, stärker – bevorzugt 30 Gew.-% bis 50 Gew.-% phosphorhaltige Verbindungen.
Es sind verschiedene Quellen für traditionelle Sekundärnährstoffe
und Spurenelemente bekannt. Zu diesen Spurenelementen zählen z.B. Magnesiumsulfat,
Calciumnitrat, Natriumborat, Magnesiumnitrat, chelatisierte Komplexe von Kupfer,
Calcium, Eisen, Zink, Magnesium, Mangan, Ammoniummolybdat oder Natriummolybdat sowie
deren Mischungen. Geeigneterweise macht die Gesamtmenge dieser Spurenelemente insgesamt
1 Gew.-% bis 3 Gew.-% des gesamten erfindungsgemäßen trockenen Düngers aus, am stärksten
bevorzugt ungefähr 2 Gew.-% des gesamten trockenen Düngers.
Zusätzlich zu den gewünschten Nährstoffen können weitere Zusatzstoffe,
die in der Düngerindustrie bekannt sind, zugegeben werden. Dazu zählen Benzoesäuren
und deren Derivate, Salicylsäure und ihre Derivate, darunter z.B. Acetylsalicylsäure.
Zu weiteren Zusatzstoffen können z.B. Netzmittel, Tenside, Spreizmittel, Haftmittel
und dergleichen zählen. Sonstige weitere geeignete Zusatzstoffe können leicht vom
Fachmann ausgewählt werden.
Die Komponenten der wachstumsstimulierenden Mischung können getrennt
vermischt und zu einer Grundlage, die aus einem vorformulierten Dünger besteht,
zugegeben werden. Die Komponenten der wachstumsstimulierenden Mischung können jedoch
auch während der Herstellung der erfindungsgemäßen Düngerzusammensetzung zugegeben
werden, wie dies unten beschrieben ist.
B. Formulierung des Düngers
Die vorliegende Erfindung stellt alle Komponenten, die für die Stimulation
des Pflanzenwachstums erforderlich sind, in einer einzigen trockenen Quelle bereit.
Die erfindungsgemäße Düngerformulierung ist insofern sehr bequem, als dadurch das
Vermischen von trockenen und flüssigen Nährstoffen und weiteren Zusatzstoffen zum
Ausbringungszeitpunkt vermieden werden kann.
Die Erfindung stellt somit ein Verfahren zur Herstellung eines trockenen,
wasserlöslichen Düngers, der sich für die Blattbehandlung eignet,
bereit. In einer attraktiven Ausführungsform durchlaufen die trockenen Komponenten,
die aus der oben -beschriebenen Reihe stammen, eine Mahleinrichtung, und ein Mischgerät
wird mit den trockenen Bestandteilen beschickt (typischerweise werden Chargen zu
900 kg (2000 lb) hergestellt). Die flüssigen Komponenten, z.B. der Hilfsstoff, werden
in das Mischgerät eingespritzt oder eingesprüht und so lange vermischt, bis eine
im wesentlichen homogene trockene Mischung erhalten wird. Im allgemeinen wird eine
geeignet gemischte Mischung in ungefähr 5 bis ungefähr 15 Minuten erhalten. Die
Mischzeiten können jedoch je nach Bedarf angepaßt werden.
Ohne an eine Theorie gebunden sein zu wollen, wird angenommen, daß
es sich bei den trockenen Polysacchariden (oder sonstigen Kohlenhydraten) um diejenige(n)
Komponente(n) handelt, die die Herstellung dieser erfindungsgemäßen trockenen Düngermischungen
erleichtert/erleichtern. Vorteilhaft können diese Düngermischungen unter feuchteren
Bedingungen als traditionelle trockene Düngermischungen in trockener Form verbleiben,
ohne daß Klumpenbildung eintritt. Genauer gesagt, wird angenommen, daß die Polvsaccharide
und/oder sonstige Kohlenhydrate die mir den flüssigen Komponenten einhergehende
Feuchtigkeit absorbieren und eine Matrix bilden. Die Polysaccharid- und Kohlenhydratkomponenten
liegen daher bevorzugt in trockener Form vor, wenn sie in das Mischgerät gegeben
werden. Die Vitamine werden bevorzugt ebenfalls in trockener Form bereitgestellt.
Da diese trockenen Vitaminpräparate jedoch dazu neigen, hygroskopisch zu sein, kann
es erforderlich sein, gegebenenfalls vorhandene Klumpen in Wasser zu lösen und die
Vitamine in flüssiger Form in das Mischgerät einzusprühen. Am stärksten bevorzugt
werden die Wuchsstoffe und Aminosäuren von Seetangextrakten, die in trockener oder
flüssiger Form käuflich erworben werden, bereitgestellt.
Weitere Methoden, um die Komponenten des erfindungsgemäßen Düngers
zu mischen, sind für den Fachmann leicht ersichtlich, jedoch nicht so attraktiv.
Der im vorliegenden Text beschriebene Dünger kann jedoch auch nach traditionellen
Techniken als Flüssigkonzentrat hergestellt werden.
C. Ausbringung des Düngers
Der erfindungsgemäße Dünger eignet sich besonders gut für die Blattbehandlung,
läßt sich jedoch leicht für die Ausbringung nach anderen Methoden, darunter Beregnung-
und Bodenausbringung, anpassen. Typischerweise wird der erfindungsgemäße trockene
Dünger vor der Ausbringung in Wasser im Verhältnis von 1 Teil Dünger zu 4 bis 600
Teilen Wasser oder mehr gelöst (oder verdünnt). Im allgemeinen wird der Dünger für
die Blattbehandlung in einer Menge von 3,5 bis 11,75 kg/ha (3 bis 10 pounds pro
acre), am stärksten bevorzugt in einer Menge von 5,75 kg/ha (5 pounds pro acre)
ausgebracht.
Der Dünger wird gemäß kulturpflanzenspezifischen Empfehlungen ausgebracht;
diese hängen vom Ausbringungsverfahren, vom Ausbringungszeitpunkt, von der Aufwandmenge
und der Produktformulierung ab. Zu Kulturpflanzen, für die der Dünger günstig ist,
zählen Früchte, Nüsse, Zitrusfrüchte, Wassermelonen, Tomaten, Paprika, Gurken, Reihenkulturen
wie Baumwolle, Mais und Weizen, sowie weitere Nahrungsmittelpflanzen, Marktfrüchte
und Zierpflanzen, was jedoch keine Einschränkung darstellen soll.
In einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform wird der erfindungsgemäße
Dünger mit Hilfe eines Multi-Spraytanks ausgebracht. Sonstige Verfahren zur Ausbringung
des Düngers sind jedoch für den Fachmann leicht ersichtlich.
Die folgenden Beispiele zeigen die Auswirkung von zwei beispielhaft
genannten erfindungsgemäßen Düngern auf die Kulturpflanzenproduktion im Vergleich
zu traditionellen Düngeplänen. Diese Beispiele stellen keine Einschränkung der vorliegenden
Erfindung dar.
Beispiel 1 - Herstellung von beispielhaft genannten Düngern
Für die unten beschriebenen Freilandversuche wurden die folgenden
Dünger hergestellt. Alle Dünger mit Ausnahme von Nutrient Express 18-18-18 und Nutrient
Express 4-41-27, die erfindungsgemäß hergestellt wurden, sind im Handel erhältlich.
Nutrient Express®, NutriLeaf®, Sol-U-Gro®,
Crop FinisherTM und NutriChemTM sind Handelsnamen für Kulturpflanzendünger
der Miller Chemical & Fertilizer Corporation, Hanover Pennsylvania.
Die Formulierungen Nutrient Express 18-18-18 oder 4-41-27 wurden mit
den unten angegebenen Komponenten dadurch hergestellt, daß man die trockenen Bestandteile
vermahlte und dann in einem Mischgerät, das mit allen Bestandteilen beschickt wurde,
mischte, wie dies oben beschrieben ist. Was die Komponenten der wachstumsfördernden
Mischung betrifft, so stammten die Wuchsstoffe und Aminosäuren aus Seetangextrakten.
Die Vitaminmischung, die Kohlenhydratmischung und der Terpen-Hilfsstoff stammten
von kommerziellen Anbietern. Die bei diesen Formulierungen verwendeten Spurenelemente
beinhalten Bor (0,02% , Kupfer (0,05%), Eisen (0,1 %), Mangan (0,05 %) , Molybdän
(0,001 %) und Zink (0,05%). Bei gewissen anderen Düngern beinhalteten die Spurenelemente
auch Magnesium, das typischerweise in einer Menge von 0,5% vorliegt. Dieser Prozentsatz
sowie die oben angegebenen Prozentsätze beziehen sich auf das Gesamtgewicht der
Düngermischung. Nach dem Mischen der trockenen Komponenten, zu denen auch die Kohlenhydrate
zählten, wurden die flüssigen Komponenten direkt in das Mischgerät eingesprüht und
dann ungefähr 15 Minuten lang gemischt.
Beispiel 2 Freilandversuch – Wassermelonen
Standort:Metler, KalifornienKulturpflanze:Wassermelonen Tri X313
Behandlung 1:
Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Mai
Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 1. Juni
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Juni
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 1. Juli
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Juli
Behandlung 2:
Für Vergleichszwecke wurde Sol-U-Gro 12-48-8 in der gleichen Aufwandmenge
und zum gleichen Ausbringungszeitpunkt wie oben für Nutrient Express 4-41-27 beschrieben
ausgebracht. Auf ähnliche Weise wurde Nutri Leaf 20-20-20 in der gleichen Aufwandmenge
zu den gleichen Ausbringungszeitpunkten wie für Nutrient Express 18-18-18 beschrieben
ausgebracht.
Die gedünaten Kulturpflanze wurden zweimal abgeerntet. Die Gesamtausbeute
in Tonnen pro Hektar (t/ha) (tons pro acre (T/acre)) betrug:
Der Düngeplan mit Nutrient Express erhöht die Ernte um 37,5 Tonnen/ha
(15 tons pro acre), was einem Mehrertrag von 28% im Vergleich zu dem Standard-Düngeplan
entspricht.
Beispiel 3 – Tomaten
Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen
Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.
Behandlung 1:
Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Mai
Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 1. Juni
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Juni
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 1. Juli
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Juli
Behandlung 2:
Als Kontrolle wurde ein Standard-Düngeplan wie in Beispiel 2 beschrieben
verwendet.
Die Kultur wurde einmal mechanisch abgeernet. Bei dem Nutrient Express-Düngeplan
betrug die Ernte 130 Tonnen pro Hektar (51 tons pro acre), während mit dem Standard-Düngeplan
100 Tonnen pro Hektar (39 tons pro acre) erzielt wurden. Der Mehrertrag mit dem
Nutrient Express-Düngeplan beträgt 18 Tonnen pro Hektar (12 tons pro acre) bzw.
31% im Vergleich zu dem Standard-Düngeplan.
Beispiel 4 – Pfefferschoten
Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen
Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.
Behandlung 1:
Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Mai
Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 1. Juni
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Juni
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 1. Juli
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 15. Juli
Behandlung 2:
Ein Standard-Düngeplan wie in Beispiel 2 beschrieben wurde als Kontrolle
und für Vergleichszwecke verwendet.
Die Pfefferschoten wurden bei beiden Düngeplänen dreimal abgeerntet.
Bei dem Nutrient Express-Düngeplan betrug die Ernte 48 Tonnen pro Hektar (19 tons
pro acre), während mit dem Standard-Düngeplan 38 Tonnen pro Hektar (15 tons pro
acre) erzielt wurden. Der Mehrertrag mit dem Nutrient Express-Düngeplan betrug 10
Tonnen pro Hektar (4 tons pro acre) bzw. 27% im Vergleich zu dem Standard-Düngeplan.
Beispiel 5 – Gurken
Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen
Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.
Behandlung 1:
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 3- bis 5-Blatt-Stadium
Nutrient Express 18-18-1,8 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 10 bis 14 Tage danach
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 10 bis 14 Tage danach
Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – unmittelbar nach dem
1. Erntegang
Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 7 Tage nach dem
1. Erntegang
Behandlung 2:
Aus Vergleichszwecken wurde der folgende Standard-Düngeplan verwendet,
und zwar mit den gleichen Aufwandmengen und zu den gleichen Ausbringungszeitpunkten,
wie dies für Behandlung 1 in diesem Beispiel beschrieben wurde.
Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 3- bis 5-Blatt-Stadium
Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 10 bis 14 Tage danach
Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 10 bis 14 Tage danach
Nutri-Chem 9-15-30 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – unmittelbar nach dem
1. Erntegang
Nutri-Chem 9-15-30 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 7 Tage nach dem
1. Erntegang
Ergebnisse:
Bei Behandlung I (Nutrient Express) wurde im Vergleich mit dem Standard-Düngeplan
die höchste Ernte an Früchten in Spitzenqualität sowie die höchste Gesamternte erzielt.
Beispiel 6 – Baumwolle
Standort:Clarksdale, MSKultur:Baumwolle
Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen
Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.
Behandlung 1:
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 4-Blatt-Stadium
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – Erste Blütenknospen sichtbar
Nutrient Express 11-41-8 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – Erste Blüte
Nutrient Express 11-41-8 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – Zwei Wochen später
Crop Finisher 4-2-41 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – Vier Wochen später
Behandlung 2:
Aus Vergleichszwecken wurde der folgende Standard-Düngeplan verwendet,
und zwar mit den gleichen Aufwandmengen und zu den gleichen Ausbringungszeitpunkten,
wie dies für Behandlung 1 in diesem Beispiel beschrieben wurde.
Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 4-Blatt-Stadium
Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – Erste Blütenknospen sichtbar
Sol-U-Gro 12-48-8 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – Erste Blüte
Sol-U-Gro 12-48-8 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – Zwei Wochen später
Crop Finisher 4-2-41 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – Vier Wochen später
Mit dem Nutrient Express-Düngeplan wurden kurzstapelige Lintfasern
in einer Erntemenge von 1,4 Tonnen/Hektar (1263 lb pro acre) erhalten, während man
mit dem Standard-Düngeplar 1 Tonne/Hektar (384 lb pro acre) erzielte. Mit dem Nutrient
Express-Düngeplan wurden 0,4 Tonnen/Hektar (379 lb pro acre) mehr Lintfasern als
mit dem Standardprogramm bei einem 43%igen Anstieg an Lintfasergewicht pro acre
erzielt.
Beispiel 7 – Gurken
Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen
Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.
Behandlung 1:
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 10. September
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 20. September
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 30. September
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 14. Oktober
Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
(5 lb/acre) – 31. Oktober
Behandlung 2:
Aus Vergleichszwecken wurde der folgende Standard-Düngeplan verwendet,
und zwar mit den gleichen Aufwandmengen und zu den gleichen Ausbringungszeitpunkten,
wie dies für Behandlung 1 in diesem Beispiel beschrieben wurde.
29-0-0 – 4,75 1/ha (2 dt/a) –
10. September
0-17-22 – 7 1/ha (3 dt/a) –
20. September
0-17-22 – 7 1/ha (3 dt/a) –
30. September
13-0-46 4, 5 kg/ha – (4 lb/a) –
14. Oktober
13-0-46 4,5 kg/ha – (4 lb/a) –
31. Oktober
Die Gurken wurden 16mal abgeerntet, wobei der Gesamtertrag wie angegeben
ist.
Mit Nutrient Express lag der Ernteertrag um 15,4 höher als bei dem
Standard-Ernährungsprogramm.
Anspruch[de]
Trockener konzentrierter Dünger, der mindestens 10 Gew.-% Stickstoffverbindungen,
10 Gew.-% bis 80 Gew.-% Phosphorverbindungen, 10 Gew.-% bis 80 Gew.-% Kaliumverbindungen,
Spurenelemente und 5 Gew.-% bis 10 Gew.-% einer wachstumsfördernden Mischung, die
Vitamine sowie mindestens eine Komponente aus der Reihe Wuchsstoffe, Aminosäuren,
Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe umfaßt, umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 1, weiterhin dadurch
gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung ungefähr 8 Gew.-% des konzentrierten
Düngers ausmacht.
Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 1 oder 2, weiterhin dadurch
gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung einen oder mehrere Wuchsstoffe
aus der Reihe Cytokinine, Purine, Gibberelline und Auxine enthält.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin
dadurch gekennzeichnet, daß die Vitamine aus der Reihe Niacin, d-Biotin, Riboflavin,
Ascorbinsäure, Thiamin-mononitrat, Thiamin-hydrochlorid, Pyridoxin-hydrochlorid
und Folsäure stammen.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiterhin
dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung eine oder mehrere Aminosäuren
aus der Reihe Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Betaine, Cholin, Cystein, Glutaminsäure,
Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin,
Threonin, Tryptophan, Tyrosin und Valin enthält.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiterhin
dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung ein oder mehrere Kohlenhydrate
oder Polysaccharide aus der Reihe Alginsäure, Mannit, Laminarin, Bernsteinsäure,
Sorbit, Fructose, Saccharose, Dextrose, Lactose und deren Mischungen enthält.
Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 6, weiterhin dadurch
gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung Kohlenhydrate in Form einer
Mischung aus Fructose und Saccharose enthält.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiterhin
dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung einen oder mehrere Hilfsstoffe
aus der Reihe Alkoholethersulfate, Alkoholsulfate, Alkyl- oder Arylethersulfate,
Alkylarylsulfonate, carboxylathaltige nichtionische Substanzen, Naphthalinsulfonate,
Phosphatester, Sulfonsäuren, Sulfobernsteinsäureester, Terpene, Alkoholether, alkoxylierte
Alkylphenolharze, alkoxylierte Pflanzenöle, veresterte Samenöle, Alkylphenolether,
Blockcopolymere, Sorbit- und Sorbitanalkoxylate, Alkanolamide, Aminethoxylate, Fettsäuremethylester,
Fettsäureethylester, Fettsäurealkyloxylate und Fettsäureharze enthält.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, weiterhin
dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger mindestens 40 Gew.-% eines Kaliumsalzes umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 9, weiterhin dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei dem Kaliumsalz um mindestens eine Substanz aus der
Reihe Kaliumhydroxid, Kaliumnitrat, Kaliumphosphat, Kaliumsulfat und Kaliumchlorid
handelt.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger 10 Gew.-% bis 50 Gew.-% Stickstoffverbindungen
umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Stickstoffverbindungen um
mindestens eine Substanz aus der Reihe Ammoniumphosphat, -Ammoniumsulfat, Harnstoffphosphat
und Ammoniummolybdat handelt.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger 10 Gew.-% bis 50 Gew.-% einer Phosphorverbindung
umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorverbindungen aus der Reihe Kaliumphosphat,
Ammoniumphosphat und Phosphorsäuren sowie deren Salzen stammen.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger ein oder mehrere Spurenelemente
aus der Reihe Magnesiumsulfat, Calciumnitrat, Magnesiumnitrat, chelierter Komplex
von Kupfer, Calcium, Eisen, Zink, Magnesium, Mangan, Natriumborat und Ammonium-
oder Natriummolybdat umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger ungefähr 2 Gew.-% an einem oder
mehreren Spurenelementen umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung weiterhin
einen Bestandteil aus der Reihe Salicylsäure und ihren Derivaten sowie Benzoesäure
und ihren Derivaten umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder
15 bis 17, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger ungefähr 10 Gew.-% Harnstoff,
ungefähr 80 Gew.-% Kaliumdi- hydrogenphosphat, ungefähr 2 Gew.-% Spurenelemente
und ungefähr 8 Gew.-% der wachstumsfördernden Mischung umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 1, weiterhin dadurch
gekennzeichnet, daß der Dünger Kaliumnitrat, Ammoniumdihydrogenphosphat, ungefähr
2 Gew.-% Spurenelemente und ungefähr 8 Gew.-% der wachstumsfördernden Mischung umfaßt.
Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 19, weiterhin dadurch
gekennzeichnet, daß der Dünger aus ungefähr 40 Gew.-% Kaliumnitrat, ungefähr 20
Gew.-% Ammoniumdihydrogenphosphat, ungefähr 12,50 Gew.-% Diammoniumphosphat, ungefähr
17,50 Gew.-% Harnstoff, ungefähr 2 Gew.-% Spurenelemente und ungefähr 8 Gew.-% der
wachstumsfördernden Mischung besteht.
Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß er auch einen oder mehrere Sekundärnährstoffe
enthält.
Verfahren zur Förderung der Produktion von Kulturpflanzen, das die
folgenden Schritte umfaßt:
Beschicken eines Multi-Spraytanks mit trockenem konzentriertem Dünger nach einem
der Ansprüche 1 bis 21 und Auflösen des Düngers mit Wasser, wodurch man eine Flüssigdüngermischung
enthält;
sowie Spritzen von Kulturpflanzen mit der Flüssigdüngermischung.
Verfahren nach Anspruch 22, wobei der Trockendünger mit Wasser im
Verhältnis 1 Gewichtsteil Dünger zu 4 bis 600 Gewichtsteilen Wasser gelöst wird.
Verfahren zur Herstellung eines trockenen wasserlöslichen Düngers,
der sich für die Blattspritzung eignet, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren
die folgenden Schritte umfaßt:
Zugeben von 5 Gew.-% bis 10 Gew.-% einer wachstumsfördernden Mischung zu einer trockener:
Düngergrundmischung, die mindestens 10 Gew.-% Stickstoffverbindungen, 10 Gew.-%
bis 80 Gew.-% Phosphorverbindungen und 10 Gew.-% bis 80 Gew.-% Kaliumverbindungen
umfaßt, wobei die wachstumsfördernde Mischung Vitamine und mindestens einen Bestandteil
aus der Reihe Wuchsstoffe, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe
umfaßt.