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Dokumentenidentifikation DE60012686T2 28.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001137614
Titel LÖSLICHE DÜNGERMITTELZUSAMMENSETZUNG
Anmelder Miller Chemical & Fertilizer Corp., Hanover, Pa., US
Erfinder SVEC, H., Charles, Hanover, US;
VIDYARTHI, Akshay, Abbottstown, US
Vertreter v. Füner Ebbinghaus Finck Hano, 81541 München
DE-Aktenzeichen 60012686
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.03.2000
EP-Aktenzeichen 009183922
WO-Anmeldetag 24.03.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/07939
WO-Veröffentlichungsnummer 0000063138
WO-Veröffentlichungsdatum 26.10.2000
EP-Offenlegungsdatum 04.10.2001
EP date of grant 04.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.07.2005
IPC-Hauptklasse C05F 11/10
IPC-Nebenklasse C05B 21/00   C05C 13/00   G11B 20/12   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Dünger für die Stimulation der Pflanzengesundheit und des Pflanzenwachstums.

Allgemeiner Stand der Technik

Dünger werden dem Boden oder dem Blattwerk von Kulturpflanzen zugegeben, um Elemente, die für die pflanzliche Ernährung erforderlich sind, bereitzustellen. Typischerweise sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) die Hauptkomponenten von solchen Düngern. Das US-Patent 5,797,976 beschreibt eine wäßrige Zusammensetzung, die als Hauptkomponente ein (e) Kohlenstoffgerüst/Energiekomponente sowie kleine Mengen an Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumverbindungen aufweist.

Düngerformulierungen und Düngeverfahren werden nach wie vor beforscht, um die wachstumsstimulierende Wirkung und die Streßtoleranzwirkung auf die Pflanzen zu verbessern. Außerdem versucht man nach wie vor, die für die Ausbringung auf Pflanzen erforderliche Düngrmenge zu reduzieren, um das Auswaschen von Stickstoff und Phosphat ins Grundwasser zu vermeiden.

Es besteht daher ein Bedarf an neuen Verfahren der Düngerausbringung, die Nährstoffe in leicht verfügbarer Form bereitstellen und die als blattwirksames Produkt ausgebracht werden können.

Darstellung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung stellt einen Dünger bereit, der leicht wasserlöslich ist und sich besonders gut für die Blattbehandlung eignet.

In einem Aspekt stellt die Erfindung einen Dünger bereit, der Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumverbindungen, Spurenelemente und Vitamine umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Dünger um einen trockenen konzentrierten Dünger handelt, der mindestens 10 Gew.-% Stickstoffverbindungen, mindestens 10 Gew.-% Phosphorverbindungen, mindestens 10 Gew-% Kaliumverbindungen und 5 Gew.-% bis 10 Gew.-% einer wachstumsfördernden Mischung, die Vitamine sowie mindestens eine Komponente aus der Reihe Wuchsstoffe, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe umfaßt, umfaßt.

In einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines trockenen wasserlöshichen Düngers, der sich für die Blattbehandlung eignet, bereit. Bei diesem Verfahren werden 5 Gew.-% bis 10 Gew.-% einer wachstumsfördernden Mischung zu einer trockenen Düngergrundmischung, die mindestens 10 Gew.-% Stickstoffverbindungen, mindestens 10 Gew.-% Phosphorverbindungen und mindestens 10 Gew.-% Kaliumverbindungen umfaßt, zugegeben, wobei die wachstumsfördernde Mischung Vitamine und mindestens einen Bestandteil aus der Reihe Wuchsstoffe, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe umfaßt.

In einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zur Förderung der Produktion von Kulturpflanzen bereit. Bei diesem Verfahren wird ein Multi-Spraytank mit wie oben beschriebenem konzentriertem Dünger beschickt und der Dünger mit Wasser gelöst oder verdünnt, wodurch man eine Flüssigdüngermischung für die Ausbringung auf Kulturpflanzen erhält; und Kulturpflanzen werden mit der Flüssigdüngermischung gespritzt.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Der Dünger soll die Wirksamkeit von verschiedenen Nährstoff-Betriebsmitteln verbessern und fördert die Fähigkeit der Pflanze, das Betriebsmittel in eine Wachstumsreaktion umzuwandeln. Der konzentrierte Dünger kann zu Wasser gegeben und auf die wachsenden Kulturpflanzen gespritzt werden, wodurch eine Wachstumsreaktion der Kulturpflanze stimuliert wird, die traditionelle Dünger übertrifft. Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren werden flüssige und trockene Substanzen wie unten beschrieben in eine Düngergrundmischung so eingearbeitet, daß die Löslichkeit und die Fähigkeit der Pflanze, die in dem Dünger vorliegenden Nährstoffe besser zu verwerten, gefördert wird. In einer attraktiven Ausführungsform sieht die vorliegende Erfindung die Zugabe von Flüssigkeit zu trockenen Bestandteilen zwecks Herstellung einer trockenen Düngermischung vor. Die erfindungsgemäße trockene Düngermischung kann vorteilhaft mehr Flüssigkeit als bekannte trockene Dünger vertragen, bevor Auswirkungen von Hygroskopie, also Klumpenbildung, auftreten. In einer weiteren Ausführungsform soll die Erfindung eine Flüssigdüngermiscrtung bereitstellen, die im Vergleich zu traditionellen Düngern wesentliche Vorteile bei der Wachstumsförderung und Streßtoleranz aufweist.

A. Zusammensetzung des Düngers

Die vorliegende Erfindung gegebenenfalls stellt zweckmäßig eine neuartige Mischung von wachstumsfördernden Komponenten in Kombination mit üblich anerkannten Hauptnährstoffen (d.h. N-, P- und K- Verbindungen), Spurenelementen (z.B. Bor (B), Zink (Zn), Kupfer (Cu) und dergleichen) und gegebenenfalls Sekundärnährstoffen (z.B. Calcium (Ca), Magnesium (Mg), Schwefel (S) bereit. Geeignete Quellen für diese Hauptnährstoffe, Sekundärnährstoffe und Spurenelemente sind für den Fachmann leicht ersichtlich.

Die bei der Erfindung verwendete wachstumsfördernde Mischung umfaßt ein oder mehrere Vitamine und mindestens eine weitere Komponente aus der Reihe Wuchsstoffe, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe. Im allgemeinen macht die wachstumsfördernde Mischung 5 Gew.-% bis 10 Gew.-%, stärker bevorzugt ungefähr 8 Gew.-%, des trockenen konzentrierten Düngers aus, und der Rest besteht aus einer Mischung aus Hauptnährstoffen und Spurenelementen. Die genauen Mengen von jeder Komponente der wachstumsfördernden Mischung können vorteilhaft wie erforderlich oder gewünscht eingestellt werden, wobei unter anderem die Kulturpflanzen, auf die sie ausgebracht werden sollen, und die Bodenart und -bedingungen in Betracht gezogen werden. Vorzugsweise beinhaltet die Mischung mindestens eine Komponente aus jeder der obengenannten Kategorien.

Im allgemeinen liegen Vitamine in einer Menge von 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 Gew.-% bis 5 Gew.%, stärker bevorzugt 0,01 Gew.-% bis 3 Gew.-% der gesamten trockenen Düngerzusammensetzung vor. Geeignete Vitamine können leicht aus der Reihe Niacin, d-Biotin, Riboflavin, Ascorbinsäure, Thiaminmononitrat, Thiamin-hydrochlorid, Pyridoxin-hydrochlorid, Folsäure, Derivate dieser Vitamine und deren Mischungen stammen. Diese Vitamine werden vorzugsweise in trockener Form als Vormischungspackung bezogen. Die Vitamine können jedoch auch einzeln oder in Form von sonstigen Mischungen, die von verschiedenen sonstigen Quellen bezogen werden können, bereitgestellt werden. Zu diesen Quellen zählen Quellen, die traditionell mit dem Verkauf von Vitaminen, die sich für die menschliche Ernährung und/oder Formulierung zu Vitaminen für den Menschen eignen, in Zusammenhang stehen, was jedoch keine Einschränkung darstellen soll.

Wuchsstoffe können in einer Menge von 0,0001 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 0,0001 Gew.-% bis 0,5 Gew.-%, stärker bevorzugt 0,0001 Gew.-% bis ungefähr 0,3 Gew.-% in bezug auf das Gesamtgewicht der trockenen Düngerzusammensetzung vorliegen. Diese Wuchsstoffe und/oder ihre Vorstufen können günstig aus der Reihe Zytokinine, Purine, Gibberelline (darunter auch Gibberellinsäure, was jedoch keine Einschränkung darstellen soll), Auxine und deren Mischungen stammen. Zu besonders geeigneten Zytokininen zählen Kinetin, Zeatin und dergleichen, was jedoch keine Einschränkung darstellen soll. Diese Wuchsstoffe und Vorstufen können von natürlichen Quellen oder synthetischen Quellen stammen. Diese Verbindungen sind im Handel von verschiedenen Quellen erhältlich.

Aminosäuren können in einer Menge von 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 Gew.-% bis 5 Gew.-%, stärker bevorzugt 0,01 Gew.-% bis ungefähr 3 Gew.-% der gesamten trockenen Düngerzusammensetzung vorliegen. Zu geeigneten Aminosäuren zählen Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Betaine, Cholin, Cyster, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Threorin, Tryptophan, Tyrosin, Valin, deren Mischungen, Derivate und Stoffwechselprodukte dieser Aminosäuren sowie deren Mischungen.

Die Wuchsstoffe und Aminosäuren können einzeln oder in Form von Mischungen von verschiedenen fachbekannten Quellen bezogen werden. In einer besonders günstigen Ausführungsform werden die Wuchsstoffe und Aminosäuren mittels Seetangextrakten, die von kommerziellen Anbietern käuflich erworben werden können, bereitgestellt.

Geeignete Kohlenhydrate und Polysaccharide stammen aus der Reihe Alginsäure, Mannit, Laminarin, Bernsteinsäure, Sorbit, Fructose, Saccharose; Dextrose, Lactose, deren Derivate und deren Mischungen. In einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Polysaccharide eine Mischung aus Fructose und Saccharose, die am stärksten bevorzugt in trockener Form bezogen werden. Die Mischung kann geeigneterweise ungefähr äquivalente Mengen Fructose und Saccharose enthalten. Die Mischung kann jedoch auch 55 – 90% Fructose enthalten, wobei der Rest Saccharose ist. Weitere Mischungen können leicht gewählt werden. Diese Kohlenhydrate und Polysaccharide können in einer Gesamtmenge von 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 Gew.-% bis 5 Gew.-%, stärker bevorzugt 0,01 Gew.-% bis 3 Gew.-% der gesamten trockenen Düngerzusammensetzung vorliegen.

Zu den Hilfsstoffen, die sich für den erfindungsgemäßen trockenen Dünger eignen, zählen Alkoholethersulfate, Alkoholsulfate, Alkylarylethersulfate, Alkylarylsulfonate, carboxylathaltige nichtionische Substanzen, Naphthalinsulfonate, Phosphatester, Sulfonsäuren, Sulfobernsteinsäureester, Terpene, Alkoholether, alkoxylierte Alkylphenolharze, alkoxylierte Pflanzenöle, veresterte Samenöle, Alkylphenolether, Blockcopolymere, Sorbit- und Sorbitanalkoxylate, Sorbit- und Sorbitanester, Alkanolamide, Aminethoxylate, Fettsäuremethylester, Fettsäureethylester, Fettsäurealkyloxylate und Fettsäureharze. Ein besonders attraktiver Hilfsstoff ist zur Zeit ein Terpen. In einer attraktiven Ausführungsform ist das Terpen eine polymere Form von &agr;- und &bgr;-Pinen. Diese Hilfsstoffe liegen typischerweise in einer Menge vor, die insgesamt 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%, stärker bevorzugt 0,1 bis 3 Gew.-% der trockenen Düngerzusammensetzung vor. Die bei der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwendeten Hilfsstoffe erhöhen vorteilhaft die Aufnahme des Düngers durch die Pflanze, an die er abgegeben wird, wodurch die erforderliche Menge an Hauptnährstoffen, Spurenelementen und Sekundärnährstoffen verringert wird.

Der erfindungsgemäße trockene Dünger enthält zusätzlich zu den Komponenten der wachstumsfördernden Mischung Hauptnährstoffe, die Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumverbindungen umfassen. Es sind verschiedene Quellen für diese Komponenten bekannt. So zählen zu geeigneten Quellen von Stickstoffverbindungen z.B. Harnstoff, Ammoniumnitrat, Ammoniumphosphat, Ammoniumsulfat, Harnstoffphosphat und Ammoniummolybdat sowie andere. Der erfindungsgemäße trockene Dünger enthält insgesamt mindestens 10 Gew.-%, im allgemeinen 10 Gew.-% bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 15 Gew.-% bis 40 Gew.-%, stärker bevorzugt 20 Gew.-% bis 30 Gew.-% stickstoffhaltige Verbindungen. Kalium kann leicht von z.B. Kaliumnitrat, Kaliumhydroxid, Kaliumphosphat, Kaliumsulfat oder Kaliumchlorid erhalten werden. Kaliumverbindungen machen insgesamt 10 Gew.-% bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 20 Gew.-% bis 60 Gew.-%, stärker bevorzugt 30 Gew.-% bis 40 Gew.-%, des gesamten erfindungsgemäßen trockenen Düngers aus. Je nach den gewählten Kalium- und/oder Stickstoffquellen kann die erforderliche Phosphormenge, die bei dem erfindungsgemäßen trockenen Dünger mitverwendet wird, in Form eines Kaliumphosphats oder eines Ammoniumphosphats bereitgestellt werden. Falls erwünscht können jedoch auch andere Phosphorquellen verwendet werden. Zu solchen Quellen können z.B. phosphorhaltige Säuren und deren Salze, z.B. Phosphit, zählen. Der trockene Dünger enthält insgesamt 10 Gew.-% bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 20 Gew.-% bis 60 Gew.-%, stärker – bevorzugt 30 Gew.-% bis 50 Gew.-% phosphorhaltige Verbindungen.

Es sind verschiedene Quellen für traditionelle Sekundärnährstoffe und Spurenelemente bekannt. Zu diesen Spurenelementen zählen z.B. Magnesiumsulfat, Calciumnitrat, Natriumborat, Magnesiumnitrat, chelatisierte Komplexe von Kupfer, Calcium, Eisen, Zink, Magnesium, Mangan, Ammoniummolybdat oder Natriummolybdat sowie deren Mischungen. Geeigneterweise macht die Gesamtmenge dieser Spurenelemente insgesamt 1 Gew.-% bis 3 Gew.-% des gesamten erfindungsgemäßen trockenen Düngers aus, am stärksten bevorzugt ungefähr 2 Gew.-% des gesamten trockenen Düngers.

Zusätzlich zu den gewünschten Nährstoffen können weitere Zusatzstoffe, die in der Düngerindustrie bekannt sind, zugegeben werden. Dazu zählen Benzoesäuren und deren Derivate, Salicylsäure und ihre Derivate, darunter z.B. Acetylsalicylsäure. Zu weiteren Zusatzstoffen können z.B. Netzmittel, Tenside, Spreizmittel, Haftmittel und dergleichen zählen. Sonstige weitere geeignete Zusatzstoffe können leicht vom Fachmann ausgewählt werden.

Die Komponenten der wachstumsstimulierenden Mischung können getrennt vermischt und zu einer Grundlage, die aus einem vorformulierten Dünger besteht, zugegeben werden. Die Komponenten der wachstumsstimulierenden Mischung können jedoch auch während der Herstellung der erfindungsgemäßen Düngerzusammensetzung zugegeben werden, wie dies unten beschrieben ist.

B. Formulierung des Düngers

Die vorliegende Erfindung stellt alle Komponenten, die für die Stimulation des Pflanzenwachstums erforderlich sind, in einer einzigen trockenen Quelle bereit. Die erfindungsgemäße Düngerformulierung ist insofern sehr bequem, als dadurch das Vermischen von trockenen und flüssigen Nährstoffen und weiteren Zusatzstoffen zum Ausbringungszeitpunkt vermieden werden kann.

Die Erfindung stellt somit ein Verfahren zur Herstellung eines trockenen, wasserlöslichen Düngers, der sich für die Blattbehandlung eignet, bereit. In einer attraktiven Ausführungsform durchlaufen die trockenen Komponenten, die aus der oben -beschriebenen Reihe stammen, eine Mahleinrichtung, und ein Mischgerät wird mit den trockenen Bestandteilen beschickt (typischerweise werden Chargen zu 900 kg (2000 lb) hergestellt). Die flüssigen Komponenten, z.B. der Hilfsstoff, werden in das Mischgerät eingespritzt oder eingesprüht und so lange vermischt, bis eine im wesentlichen homogene trockene Mischung erhalten wird. Im allgemeinen wird eine geeignet gemischte Mischung in ungefähr 5 bis ungefähr 15 Minuten erhalten. Die Mischzeiten können jedoch je nach Bedarf angepaßt werden.

Ohne an eine Theorie gebunden sein zu wollen, wird angenommen, daß es sich bei den trockenen Polysacchariden (oder sonstigen Kohlenhydraten) um diejenige(n) Komponente(n) handelt, die die Herstellung dieser erfindungsgemäßen trockenen Düngermischungen erleichtert/erleichtern. Vorteilhaft können diese Düngermischungen unter feuchteren Bedingungen als traditionelle trockene Düngermischungen in trockener Form verbleiben, ohne daß Klumpenbildung eintritt. Genauer gesagt, wird angenommen, daß die Polvsaccharide und/oder sonstige Kohlenhydrate die mir den flüssigen Komponenten einhergehende Feuchtigkeit absorbieren und eine Matrix bilden. Die Polysaccharid- und Kohlenhydratkomponenten liegen daher bevorzugt in trockener Form vor, wenn sie in das Mischgerät gegeben werden. Die Vitamine werden bevorzugt ebenfalls in trockener Form bereitgestellt. Da diese trockenen Vitaminpräparate jedoch dazu neigen, hygroskopisch zu sein, kann es erforderlich sein, gegebenenfalls vorhandene Klumpen in Wasser zu lösen und die Vitamine in flüssiger Form in das Mischgerät einzusprühen. Am stärksten bevorzugt werden die Wuchsstoffe und Aminosäuren von Seetangextrakten, die in trockener oder flüssiger Form käuflich erworben werden, bereitgestellt.

Weitere Methoden, um die Komponenten des erfindungsgemäßen Düngers zu mischen, sind für den Fachmann leicht ersichtlich, jedoch nicht so attraktiv. Der im vorliegenden Text beschriebene Dünger kann jedoch auch nach traditionellen Techniken als Flüssigkonzentrat hergestellt werden.

C. Ausbringung des Düngers

Der erfindungsgemäße Dünger eignet sich besonders gut für die Blattbehandlung, läßt sich jedoch leicht für die Ausbringung nach anderen Methoden, darunter Beregnung- und Bodenausbringung, anpassen. Typischerweise wird der erfindungsgemäße trockene Dünger vor der Ausbringung in Wasser im Verhältnis von 1 Teil Dünger zu 4 bis 600 Teilen Wasser oder mehr gelöst (oder verdünnt). Im allgemeinen wird der Dünger für die Blattbehandlung in einer Menge von 3,5 bis 11,75 kg/ha (3 bis 10 pounds pro acre), am stärksten bevorzugt in einer Menge von 5,75 kg/ha (5 pounds pro acre) ausgebracht.

Der Dünger wird gemäß kulturpflanzenspezifischen Empfehlungen ausgebracht; diese hängen vom Ausbringungsverfahren, vom Ausbringungszeitpunkt, von der Aufwandmenge und der Produktformulierung ab. Zu Kulturpflanzen, für die der Dünger günstig ist, zählen Früchte, Nüsse, Zitrusfrüchte, Wassermelonen, Tomaten, Paprika, Gurken, Reihenkulturen wie Baumwolle, Mais und Weizen, sowie weitere Nahrungsmittelpflanzen, Marktfrüchte und Zierpflanzen, was jedoch keine Einschränkung darstellen soll.

In einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform wird der erfindungsgemäße Dünger mit Hilfe eines Multi-Spraytanks ausgebracht. Sonstige Verfahren zur Ausbringung des Düngers sind jedoch für den Fachmann leicht ersichtlich.

Die folgenden Beispiele zeigen die Auswirkung von zwei beispielhaft genannten erfindungsgemäßen Düngern auf die Kulturpflanzenproduktion im Vergleich zu traditionellen Düngeplänen. Diese Beispiele stellen keine Einschränkung der vorliegenden Erfindung dar.

Beispiel 1 - Herstellung von beispielhaft genannten Düngern

Für die unten beschriebenen Freilandversuche wurden die folgenden Dünger hergestellt. Alle Dünger mit Ausnahme von Nutrient Express 18-18-18 und Nutrient Express 4-41-27, die erfindungsgemäß hergestellt wurden, sind im Handel erhältlich. Nutrient Express®, NutriLeaf®, Sol-U-Gro®, Crop FinisherTM und NutriChemTM sind Handelsnamen für Kulturpflanzendünger der Miller Chemical & Fertilizer Corporation, Hanover Pennsylvania.

Die Formulierungen Nutrient Express 18-18-18 oder 4-41-27 wurden mit den unten angegebenen Komponenten dadurch hergestellt, daß man die trockenen Bestandteile vermahlte und dann in einem Mischgerät, das mit allen Bestandteilen beschickt wurde, mischte, wie dies oben beschrieben ist. Was die Komponenten der wachstumsfördernden Mischung betrifft, so stammten die Wuchsstoffe und Aminosäuren aus Seetangextrakten. Die Vitaminmischung, die Kohlenhydratmischung und der Terpen-Hilfsstoff stammten von kommerziellen Anbietern. Die bei diesen Formulierungen verwendeten Spurenelemente beinhalten Bor (0,02% , Kupfer (0,05%), Eisen (0,1 %), Mangan (0,05 %) , Molybdän (0,001 %) und Zink (0,05%). Bei gewissen anderen Düngern beinhalteten die Spurenelemente auch Magnesium, das typischerweise in einer Menge von 0,5% vorliegt. Dieser Prozentsatz sowie die oben angegebenen Prozentsätze beziehen sich auf das Gesamtgewicht der Düngermischung. Nach dem Mischen der trockenen Komponenten, zu denen auch die Kohlenhydrate zählten, wurden die flüssigen Komponenten direkt in das Mischgerät eingesprüht und dann ungefähr 15 Minuten lang gemischt.

Beispiel 2 Freilandversuch – Wassermelonen Standort: Metler, Kalifornien Kulturpflanze: Wassermelonen Tri X313

Behandlung 1:
  • Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Mai
  • Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 1. Juni
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Juni
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 1. Juli
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Juli
Behandlung 2:

Für Vergleichszwecke wurde Sol-U-Gro 12-48-8 in der gleichen Aufwandmenge und zum gleichen Ausbringungszeitpunkt wie oben für Nutrient Express 4-41-27 beschrieben ausgebracht. Auf ähnliche Weise wurde Nutri Leaf 20-20-20 in der gleichen Aufwandmenge zu den gleichen Ausbringungszeitpunkten wie für Nutrient Express 18-18-18 beschrieben ausgebracht.

Die gedünaten Kulturpflanze wurden zweimal abgeerntet. Die Gesamtausbeute in Tonnen pro Hektar (t/ha) (tons pro acre (T/acre)) betrug:

Der Düngeplan mit Nutrient Express erhöht die Ernte um 37,5 Tonnen/ha (15 tons pro acre), was einem Mehrertrag von 28% im Vergleich zu dem Standard-Düngeplan entspricht. Beispiel 3 – Tomaten Standort: Metler, Kalifornien Kultur: Tomaten (Industrietomaten)

Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.

Behandlung 1:
  • Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Mai
  • Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 1. Juni
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Juni
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 1. Juli
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Juli
Behandlung 2:

Als Kontrolle wurde ein Standard-Düngeplan wie in Beispiel 2 beschrieben verwendet.

Die Kultur wurde einmal mechanisch abgeernet. Bei dem Nutrient Express-Düngeplan betrug die Ernte 130 Tonnen pro Hektar (51 tons pro acre), während mit dem Standard-Düngeplan 100 Tonnen pro Hektar (39 tons pro acre) erzielt wurden. Der Mehrertrag mit dem Nutrient Express-Düngeplan beträgt 18 Tonnen pro Hektar (12 tons pro acre) bzw. 31% im Vergleich zu dem Standard-Düngeplan. Beispiel 4 – Pfefferschoten Standort: Metler, Kalifornien Kultur: „Hot Yellow" Pfefferschoten (Santa Fe)

Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.

Behandlung 1:
  • Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Mai
  • Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 1. Juni
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Juni
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 1. Juli
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 15. Juli
Behandlung 2:

Ein Standard-Düngeplan wie in Beispiel 2 beschrieben wurde als Kontrolle und für Vergleichszwecke verwendet.

Die Pfefferschoten wurden bei beiden Düngeplänen dreimal abgeerntet. Bei dem Nutrient Express-Düngeplan betrug die Ernte 48 Tonnen pro Hektar (19 tons pro acre), während mit dem Standard-Düngeplan 38 Tonnen pro Hektar (15 tons pro acre) erzielt wurden. Der Mehrertrag mit dem Nutrient Express-Düngeplan betrug 10 Tonnen pro Hektar (4 tons pro acre) bzw. 27% im Vergleich zu dem Standard-Düngeplan. Beispiel 5 – Gurken Standort: Eastern Shore, Virginia Kultur: Gurken (Speedway)

Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.

Behandlung 1:
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 3- bis 5-Blatt-Stadium
  • Nutrient Express 18-18-1,8 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 10 bis 14 Tage danach
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 10 bis 14 Tage danach
  • Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – unmittelbar nach dem
  • 1. Erntegang
  • Nutrient Express 4-41-27 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 7 Tage nach dem
  • 1. Erntegang
Behandlung 2:

Aus Vergleichszwecken wurde der folgende Standard-Düngeplan verwendet, und zwar mit den gleichen Aufwandmengen und zu den gleichen Ausbringungszeitpunkten, wie dies für Behandlung 1 in diesem Beispiel beschrieben wurde.

  • Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 3- bis 5-Blatt-Stadium
  • Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 10 bis 14 Tage danach
  • Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 10 bis 14 Tage danach
  • Nutri-Chem 9-15-30 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – unmittelbar nach dem
  • 1. Erntegang
  • Nutri-Chem 9-15-30 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 7 Tage nach dem
  • 1. Erntegang

Ergebnisse:

Bei Behandlung I (Nutrient Express) wurde im Vergleich mit dem Standard-Düngeplan die höchste Ernte an Früchten in Spitzenqualität sowie die höchste Gesamternte erzielt. Beispiel 6 – Baumwolle Standort: Clarksdale, MS Kultur: Baumwolle

Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.

Behandlung 1:
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 4-Blatt-Stadium
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – Erste Blütenknospen sichtbar
  • Nutrient Express 11-41-8 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – Erste Blüte
  • Nutrient Express 11-41-8 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – Zwei Wochen später
  • Crop Finisher 4-2-41 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – Vier Wochen später
Behandlung 2:

Aus Vergleichszwecken wurde der folgende Standard-Düngeplan verwendet, und zwar mit den gleichen Aufwandmengen und zu den gleichen Ausbringungszeitpunkten, wie dies für Behandlung 1 in diesem Beispiel beschrieben wurde.

  • Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 4-Blatt-Stadium
  • Nutri-Leaf 20-20-20 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – Erste Blütenknospen sichtbar
  • Sol-U-Gro 12-48-8 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – Erste Blüte
  • Sol-U-Gro 12-48-8 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – Zwei Wochen später
  • Crop Finisher 4-2-41 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – Vier Wochen später

Mit dem Nutrient Express-Düngeplan wurden kurzstapelige Lintfasern in einer Erntemenge von 1,4 Tonnen/Hektar (1263 lb pro acre) erhalten, während man mit dem Standard-Düngeplar 1 Tonne/Hektar (384 lb pro acre) erzielte. Mit dem Nutrient Express-Düngeplan wurden 0,4 Tonnen/Hektar (379 lb pro acre) mehr Lintfasern als mit dem Standardprogramm bei einem 43%igen Anstieg an Lintfasergewicht pro acre erzielt.

Beispiel 7 – Gurken

Die folgenden Spritzbehandlungen wurden mit den unten angegebenen Aufwandmengen zu den unten angegebenen Zeitpunkten durchgeführt.

Behandlung 1:
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 10. September
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 20. September
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 30. September
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 14. Oktober
  • Nutrient Express 18-18-18 – 5,75 kg/ha
  • (5 lb/acre) – 31. Oktober
Behandlung 2:

Aus Vergleichszwecken wurde der folgende Standard-Düngeplan verwendet, und zwar mit den gleichen Aufwandmengen und zu den gleichen Ausbringungszeitpunkten, wie dies für Behandlung 1 in diesem Beispiel beschrieben wurde.

  • 29-0-0 – 4,75 1/ha (2 dt/a) –
  • 10. September
  • 0-17-22 – 7 1/ha (3 dt/a) –
  • 20. September
  • 0-17-22 – 7 1/ha (3 dt/a) –
  • 30. September
  • 13-0-46 4, 5 kg/ha – (4 lb/a) –
  • 14. Oktober
  • 13-0-46 4,5 kg/ha – (4 lb/a) –
  • 31. Oktober

Die Gurken wurden 16mal abgeerntet, wobei der Gesamtertrag wie angegeben ist.

Mit Nutrient Express lag der Ernteertrag um 15,4 höher als bei dem Standard-Ernährungsprogramm.


Anspruch[de]
  1. Trockener konzentrierter Dünger, der mindestens 10 Gew.-% Stickstoffverbindungen, 10 Gew.-% bis 80 Gew.-% Phosphorverbindungen, 10 Gew.-% bis 80 Gew.-% Kaliumverbindungen, Spurenelemente und 5 Gew.-% bis 10 Gew.-% einer wachstumsfördernden Mischung, die Vitamine sowie mindestens eine Komponente aus der Reihe Wuchsstoffe, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe umfaßt, umfaßt.
  2. Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung ungefähr 8 Gew.-% des konzentrierten Düngers ausmacht.
  3. Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 1 oder 2, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung einen oder mehrere Wuchsstoffe aus der Reihe Cytokinine, Purine, Gibberelline und Auxine enthält.
  4. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Vitamine aus der Reihe Niacin, d-Biotin, Riboflavin, Ascorbinsäure, Thiamin-mononitrat, Thiamin-hydrochlorid, Pyridoxin-hydrochlorid und Folsäure stammen.
  5. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung eine oder mehrere Aminosäuren aus der Reihe Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Betaine, Cholin, Cystein, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin und Valin enthält.
  6. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung ein oder mehrere Kohlenhydrate oder Polysaccharide aus der Reihe Alginsäure, Mannit, Laminarin, Bernsteinsäure, Sorbit, Fructose, Saccharose, Dextrose, Lactose und deren Mischungen enthält.
  7. Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 6, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung Kohlenhydrate in Form einer Mischung aus Fructose und Saccharose enthält.
  8. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung einen oder mehrere Hilfsstoffe aus der Reihe Alkoholethersulfate, Alkoholsulfate, Alkyl- oder Arylethersulfate, Alkylarylsulfonate, carboxylathaltige nichtionische Substanzen, Naphthalinsulfonate, Phosphatester, Sulfonsäuren, Sulfobernsteinsäureester, Terpene, Alkoholether, alkoxylierte Alkylphenolharze, alkoxylierte Pflanzenöle, veresterte Samenöle, Alkylphenolether, Blockcopolymere, Sorbit- und Sorbitanalkoxylate, Alkanolamide, Aminethoxylate, Fettsäuremethylester, Fettsäureethylester, Fettsäurealkyloxylate und Fettsäureharze enthält.
  9. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger mindestens 40 Gew.-% eines Kaliumsalzes umfaßt.
  10. Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 9, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Kaliumsalz um mindestens eine Substanz aus der Reihe Kaliumhydroxid, Kaliumnitrat, Kaliumphosphat, Kaliumsulfat und Kaliumchlorid handelt.
  11. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger 10 Gew.-% bis 50 Gew.-% Stickstoffverbindungen umfaßt.
  12. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Stickstoffverbindungen um mindestens eine Substanz aus der Reihe Ammoniumphosphat, -Ammoniumsulfat, Harnstoffphosphat und Ammoniummolybdat handelt.
  13. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger 10 Gew.-% bis 50 Gew.-% einer Phosphorverbindung umfaßt.
  14. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 13, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorverbindungen aus der Reihe Kaliumphosphat, Ammoniumphosphat und Phosphorsäuren sowie deren Salzen stammen.
  15. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger ein oder mehrere Spurenelemente aus der Reihe Magnesiumsulfat, Calciumnitrat, Magnesiumnitrat, chelierter Komplex von Kupfer, Calcium, Eisen, Zink, Magnesium, Mangan, Natriumborat und Ammonium- oder Natriummolybdat umfaßt.
  16. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 15, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger ungefähr 2 Gew.-% an einem oder mehreren Spurenelementen umfaßt.
  17. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 16, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die wachstumsfördernde Mischung weiterhin einen Bestandteil aus der Reihe Salicylsäure und ihren Derivaten sowie Benzoesäure und ihren Derivaten umfaßt.
  18. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder 15 bis 17, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger ungefähr 10 Gew.-% Harnstoff, ungefähr 80 Gew.-% Kaliumdi- hydrogenphosphat, ungefähr 2 Gew.-% Spurenelemente und ungefähr 8 Gew.-% der wachstumsfördernden Mischung umfaßt.
  19. Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger Kaliumnitrat, Ammoniumdihydrogenphosphat, ungefähr 2 Gew.-% Spurenelemente und ungefähr 8 Gew.-% der wachstumsfördernden Mischung umfaßt.
  20. Trockener konzentrierter Dünger nach Anspruch 19, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Dünger aus ungefähr 40 Gew.-% Kaliumnitrat, ungefähr 20 Gew.-% Ammoniumdihydrogenphosphat, ungefähr 12,50 Gew.-% Diammoniumphosphat, ungefähr 17,50 Gew.-% Harnstoff, ungefähr 2 Gew.-% Spurenelemente und ungefähr 8 Gew.-% der wachstumsfördernden Mischung besteht.
  21. Trockener konzentrierter Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 20, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß er auch einen oder mehrere Sekundärnährstoffe enthält.
  22. Verfahren zur Förderung der Produktion von Kulturpflanzen, das die folgenden Schritte umfaßt:

    Beschicken eines Multi-Spraytanks mit trockenem konzentriertem Dünger nach einem der Ansprüche 1 bis 21 und Auflösen des Düngers mit Wasser, wodurch man eine Flüssigdüngermischung enthält;

    sowie Spritzen von Kulturpflanzen mit der Flüssigdüngermischung.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, wobei der Trockendünger mit Wasser im Verhältnis 1 Gewichtsteil Dünger zu 4 bis 600 Gewichtsteilen Wasser gelöst wird.
  24. Verfahren zur Herstellung eines trockenen wasserlöslichen Düngers, der sich für die Blattspritzung eignet, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

    Zugeben von 5 Gew.-% bis 10 Gew.-% einer wachstumsfördernden Mischung zu einer trockener:

    Düngergrundmischung, die mindestens 10 Gew.-% Stickstoffverbindungen, 10 Gew.-% bis 80 Gew.-% Phosphorverbindungen und 10 Gew.-% bis 80 Gew.-% Kaliumverbindungen umfaßt, wobei die wachstumsfördernde Mischung Vitamine und mindestens einen Bestandteil aus der Reihe Wuchsstoffe, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Polysaccharide und Hilfsstoffe umfaßt.
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