Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bereitstellen eines Zugriffs
auf Daten, die auf einer tragbaren Datenspeichereinheit gespeichert sind. Genauer
gesagt betrifft sie ein System zum Liefern von verschlüsselten Daten auf einer tragbaren
Datenspeichereinheit und zum Senden eines Zugriffscodes von einer entfernten Stelle,
um die verschlüsselten Daten zu entschlüsseln.
Hintergrund der Erfindung
Da sich fortgesetzt Fortschritte bei der Technologie einer Datenspeicherung
mit hoher Dichte erzielt werden, erlangen mehr Heime und Geschäfte Computerperipherien
bzw. -umgebungen, die neue Formen von tragbaren Datenspeichermedien lesen können.
Beispielsweise werden Medien hoher Dichte, wie beispielsweise ein Kompaktdisk-Nurlesespeicher
(CD-ROM), ein populäres Medium zum Speichern fortentwickelter Formen elektronischer
Information, wie beispielsweise Text-, visuelle (Video oder Fotografien) und Audio-Informationen,
sowie auch interaktive Medien. CD-ROMs enthalten genügend Speicherraum zum Halten
des Äquivalents von 250.000 Seiten an Text, von 12.000 Bildern, von 1,5 Stunden
an Videoaufzeichnung, von 500 Taschenbüchern oder 430 Zeitschriften. Darüber hinaus
unterstützt die CD-ROM-Technologie eine äußerst kosteneffektive Kopiereigenschaft
von im Durchschnitt 0,05 $ pro kopierter CD. CD-ROM-Abspielgeräte können mit Fernsehgeräten
oder Computern gekoppelt werden, so dass der Anwender auf Text- und visuelle Informationen
sowie auch auf Audio-Informationen zugreifen kann, die auf einer CD-ROM gespeichert
sind.
Es ist für die meisten Verleger bzw. Veröffentlicher bzw. Herausgeber
allgemeine Praxis, ihre Informationen elektronisch, d. h. auf Textverarbeitungssystemen
und Computern, zu sammeln und zu verarbeiten. Ihre Daten werden in elektronischer
Form gehalten, bis es Zeit dafür ist, sie per Post zum Teilnehmer zu senden. Zu
dieser Zeit werden die Informationen gedruckt, werden Teilnehmer-Postetiketten angebracht
und werden die veröffentlichten bzw. herausgegebenen Informationen über einen postalischen
Dienst zum Teilnehmer gesendet. Bei diesem System sind die Kosten für das Drucken
und die Auslieferung extrem hoch. Darüber hinaus haben Umweltbelange die Notwendigkeit
mit sich gebracht, Papier als kritische Ressource zu betrachten. Demgemäß ist die
Notwendigkeit für ein neues Herausgabemedium erkannt worden. Siehe beispielsweise
die US-Patente mit den Nr. 4,827,508, 4,977,594 und 5,050,213, die jeweils am 2.
Mai 1989, am 11. Dezember 1990 und am 17. September 1991 für Shear erteilt sind.
Teilnahmedienste für Daheim und für das Büro durch standardmäßige
postalische Kanäle versorgen Teilnehmer mit Zeitschriften, Handelsjournalen, finanziellen
Updates und Bücher für monatliche Clubs. Diese Teilnahmedienste erfordern, dass
der Anwender (Teilnehmer) entweder im Voraus oder monatlich einen festen Betrag
zahlt. Während der Zeit, für welche die Teilnahme gültig ist, fährt der Herausgeber
damit fort, seine Informationen per Post zu diesem Teilnehmer zu senden. Darüber
hinaus kann jeder einzelne Anwender der Teilnehmer einer Vielzahl von Journalen
oder Magazinen bzw. Zeitschriften sein. Es ist auch wahrscheinlich, dass ein einziger
Teilnehmer Teilnahmen an einigen Magazinen halten kann, die vom selben Herausgeber
herausgegeben werden.
Ebenso werden andere Typen von herausgegebener oder archivierter Information,
wie beispielsweise Firmen-, Regierungs- oder Gesetzesaufzeichnungen, werden zur
Verbreitung bzw. Verteilung auf Papier gedruckt. Wenn sie verbreitet bzw. verteilt
werden, können solche Aufzeichnungen von denjenigen nachteiligerweise oder absichtlich
gelesen werden, die nicht dafür autorisiert sind, da es keinen Weg zum Sicherstellen
gibt, dass der Leser dafür autorisiert ist, auf den gedruckten Gegenstand zuzugreifen.
Darüber hinaus ist es deshalb, weil einige veröffentlichte Firmen- oder Gesetzesinformationen
konstanten Updates bzw. Aktualisierungen unterzogen werden, die das zuvor veröffentliche
Material veraltet werden lässt, vorzuziehen, aber oft schwierig, datiertes Material
aus einem Kreislauf herauszunehmen.
Nimmt man wiederum Bezug auf die Patente für Shear, prüfen oder messen
diese Systeme eine Zugriffsaktivität eines Anwenders. Weil ein Schlüssel zum Entriegeln
von verschlüsselten Daten auf der Anwender-Hardware vorhanden ist, wie beispielsweise
einer PCMCIA-Karte, wird die Entschlüsselungsfunktion auf der Anwenderseite verhindert,
um einen nicht autorisierten Zugriff auf die Daten zu verhindern. Somit ist gemäß
den Systemen von Shear ein Zugriff auf die Informationen auf dem tragbaren Speichermedium,
wie beispielsweise einer CD-ROM, für einen Anwender ohne eine frühere Autorisierung
für einen Zugriff verfügbar. Daher gibt es keinen Weg dafür, vor dem Zugriff eines
Anwenders sicherzustellen, dass der Leser dafür autorisiert ist, auf die Informationen
zuzugreifen, die auf der CD-ROM gespeichert sind. Weiterhin stellen diese Systeme
keinen Weg zur Verfügung, auf welchem ein Zugriff auf abgelaufene Informationen
blockiert werden kann.
Die Notwendigkeit für einen Schutz von auf beispielsweise CD-ROMs
gespeicherten Informationen vor einem nicht autorisierten Zugriff muss erfüllt sein,
bevor ein solches Veröffentlichungsverteilungssystem für Herausgeber
bzw. Veröffentlicher akzeptierbar ist. Auf sowohl der Herausgeberseite als auch
auf der Teilnehmerseite zur Verfügung gestellte Sicherheit wird benötigt, um den
nicht autorisierten Zugriff auf Daten zu verhindern, die auf den Medien enthalten
sind. Darüber hinaus müssen gültige Teilnehmer geschützt werden, wenn ihr Teilnahmedienst
bzw. -service beendet wird.
Die internationale Anmeldung mit der Veröffentlichungsnummer WO88/02202
mit dem Titel "Metering retrieval of encrypted data stored in customer data retrieval
terminal" offenbart ein System zum Steuern und zum zahlenmäßigen Ausmachen eines
Wiedergewinnens von Daten aus einem CD-ROM-Speicher, der verschlüsselte Datendateien
enthält, von welchen eine Wiedergewinnung autorisiert werden muss. Das System enthält
einen Autorisierungs- und Schlüsselverteilungsanschluss und eine Vielzahl von Kundendaten-Wiedergewinnungsanschlüssen
mit solchen Speichern, die darin geladen sind. Der Autorisierungsanschluss autorisiert
eine Wiedergewinnung von Daten durch autorisierte Kundenanschlüsse durch Bereitstellen
eines Verschlüsselungsschlüssels zum Ermöglichen einer Wiedergewinnung der Daten
und eines authentifizierten Kreditsignals zur Verwendung beim Begrenzen der Menge
an aus den Dateien wiederzugewinnenden Daten zu den autorisierten Kundenanschlüssen.
Der Verschlüsselungsschlüssel wird zur Kommunikation zu den Kundenanschlüssen in
eindeutigen Einheitsschlüsseln verschlüsselt, die in den jeweiligen Kundenanschlüssen
gespeichert sind. Der Kundenanschluss begrenzt die Menge an Daten, die aus den Dateien
wiedergewonnen werden, gemäß dem Kreditsignal; zeichnet die Menge an Daten auf,
die aus den Dateien wiedergewonnen werden; und liefert einen authentifizierten Bericht
über die aufgezeichnete Menge an Daten, die aus den Dateien wiedergewonnen sind,
zum Autorisierungsanschluss. Der Speicher enthält Datendateien von unterschiedlichen
Datenanbietern; und der Kundenanschluss zeichnet die Wiedergewinnung von Daten aus
den Dateien der unterschiedlichen Anbieter bzw. Verkäufer separat auf.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung ist in den unabhängigen Ansprüchen definiert.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Es gibt wenigstens drei Grundmerkmale der vorliegenden Erfindung.
Sie enthalten eine Verschlüsselung von Daten auf eine besondere Weise, eine Verteilung
der Daten unter einem besonderen Verteilungsschema und ein Steuern der Verwendung
von Daten durch ein Aktualisierungsschema bzw. Update-Schema. Viele Vorteile werden
durch diese Basismerkmale zur Verfügung gestellt, wie sie nachfolgend detailliert
diskutiert werden.
Diese Erfindung enthält Veröffentlichungsdaten auf einem entfernbaren
oder tragbaren Medium, vorzugsweise mit hoher Dichte, wie beispielsweise einem CD-ROM
oder einer magneto-optischen Platte (MO). Somit kann ein oder können mehrere Herausgeber
mehrere, wenn nicht alle, ihrer periodischen Veröffentlichungen auf einem einzigen
Medium enthalten sein lassen. Die vorliegende Erfindung enthält ein Partitionieren
bzw. Aufteilen des Mediums gemäß den unterschiedlichen Publikationen in Datengruppen
und dann ein Bereitstellen eines Schutz-, eines Zugriffs-, und eines Anwendungs-Prüfschemas
für diese Datengruppen. Somit können nur für gültig erklärte Teilnehmer einen Zugriff
auf die auf der CD-ROM gespeicherte Informationen gewinnen.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht
darin, dass sie dem Herausgeber bzw. Veröffentlicher die Werkzeuge zur Verfügung
stellt, Daten und eine Buchung gemäß der eigenen Wahl des Herausgebers zu konfigurieren
und einzustellen. Zu der Zeit, zu welcher sie die Medien erzeugen, wird Herausgebern
eine Flexibilität bezüglich einer Buchung zum Belasten von Teilnehmern gemäß dem
Typ von Informationen zur Verfügung gestellt, die verkauft werden. Diese Flexibilität
ist im Veröffentlichungsprozess enthalten.
Genauer gesagt enthält das Schutz- und Zugriffsschema der vorliegenden
Erfindung ein Versorgen des Veröffentlichers mit einem Verschlüsselungswerkzeug
auf beispielsweise einer personalisierten PCMCIA oder einem anderen geeigneten Programmspeichermedium.
Bei dieser Implementierung der vorliegenden Erfindung erscheinen dann, wenn der
Veröffentlicher ein lokal gespeichertes Programm lädt, menübetriebene Optionen auf
dem Computerbildschirm des Veröffentlichers, die zulassen, dass der Veröffentlicher
den Zugriff eines Anwenders oder eines Teilnehmers auf die Daten des Veröffentlichers
definiert. Die Buchungsoptionen sind auch als "Attribute" bekannt, die beispielsweise
eine Teilnahmedauer enthalten. Die Buchungsattribute sind verbunden mit Schlüsselmaterialidentifizierern
(KMIDs = Key Material Identifiers), die im Wesentlichen Indizes oder identifizierende
Codes für den Zweck eines Korrelierens von Buchungsattributen mit Zugriffscodes
sind. Zugriffscode und Schlüssel werden hierin austauschbar verwendet. Ein Zugriffscode
entsprechend einem bestimmten Segment von auf der CD-ROM gespeicherten Daten wird
schließlich zu den Teilnehmern hinuntergeladen, so dass sie einen Zugriff auf die
Informationen erlangen können.
Das auf der PCMCIA des Veröffentlichers gespeicherte Programm ermöglicht
dem Veröffentlicher, die Daten zu verschlüsseln, so dass ein Zugriffscode
oder ein Schlüssel dafür erforderlich ist, sie zu entschlüsseln. Die verschlüsselten
oder verwürfelten Daten zusammen mit dem KMID werden dann auf einem tragbaren Speichermedium
gespeichert. Entsprechende Buchungsinformationen werden auch in einer separaten
Datei für die Durchsicht durch den Anwender gespeichert. Der CD-ROM wird dann zum
Anwender transferiert. Der Anwender ist auch im Besitz einer PCMCIA oder einem anderen
geeigneten Speichermedium, das darauf Software zum Kommunizieren mit dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum
und zum Managen von heruntergeladenen Zugriffscodes hat. Der Anwender verfügt weiterhin
über eine Telefonleitung oder ein vergleichbares Medium, einen Computer mit einem
Modem und Zusatzgeräten bzw. Peripherien, die die PCMCIA und den CD-ROM lesen können.
Eine Anwendung auf dem Personalcomputer eines Anwenders ermöglicht,
dass ein Menü auf dem Bildschirm des Computers erscheint, wenn der Anwender den
CD-ROM, der Daten eines Veröffentlichers enthält, in seine Lesehardware lädt. Das
Menü listet beispielsweise die Publikationen, die zum Verkauf verfügbar sind, und
die Buchungsinformationen auf. Der Anwender fragt dann über die auf der PCMCIA-Karte
gespeicherte Software nach einem Zugriff auf eine oder mehrere der Publikationen
durch Hervorheben einer oder Zeigen auf eine Publikation zum Verkauf und dann durch
Senden der Anfrage zum Buchungs/Zugriffs-Zentrum. Der KMID- oder identifizierende
Index und die erforderlichen Buchungsdaten, wie beispielsweise eine Kreditkartennummer
oder eine Kartennummer für eine im Voraus bezahlte Karte werden zu einer entfernten
Buchungsstation über die Telefonleitung gesendet. Die Buchungsstation passt auf
eine Kreditbestätigung hin den KMID an den Zugriffscode an und überträgt den Schlüssel-
und Zugriffsparameter, z. B. eine Zeit einer verkauften Teilnahme, zu dem Anwender
über die Telefonleitung. Der Schlüssel wird dann auf der Anwender-PCMCIA-Karte installiert.
Der Anwender kann dann auf die bestimmte Publikation zugreifen, auf welche ein Zugriff
durch diesen bestimmten Zugriffscode oder Schlüssel möglich ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt das Gesamtsystem der vorliegenden
Erfindung;
2 zeigt das Anwender-Buchungsstations-Untersystem
des Kastens 11 der 1;
3 zeigt das Veröffentlicher-Buchungsstations-Untersystem
des Kastens 12 der 1;
4 ist ein Schema, das die zu dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum
durch den Veröffentlicher und durch den Anwender gesendeten Informationen zeigt;
5 ist ein Blockdiagramm von einigen Elementen
der Veröffentlicherstation der vorliegenden Erfindung;
6 ist ein Blockdiagramm der Veröffentlicher-PCMCIA;
7 ist ein Ablaufdiagramm einer Veröffentlicher-Buchungssoftware;
8 zeigt eine Bildschirmanzeige von Attributenauswahlen,
die während der Veröffentlichernutzung der vorliegenden Erfindung verfügbar sind;
9 zeigt eine zweite Bildschirmanzeige
von Sicherheitsauswahlen, die während der Veröffentlichernutzung der vorliegenden
Erfindung verfügbar sind;
10 zeigt eine Liste des Typs von Informationen,
die auf dem entfernbaren Medium der vorliegenden Erfindung gespeichert sind;
11 ist ein Blockdiagramm von einigen
Elementen der Teilnehmerstation der vorliegenden Erfindung;
12 ist ein Blockdiagramm der Teilnehmer-PCMCIA;
13 ist ein Ablaufdiagramm des Teilnehmer-Schlüsselanfrageprozesses;
14 ist ein Blockdiagramm einer Schlüsseldatenbasis
und eines Buchungs/Zugriffs-Zentrums;
15 ist ein Ablaufdiagramm des Buchungs/Zugriffs-Zentrumsprozesses;
und
16 ist ein Diagramm, das das Merkmale
einer kryptografischen Updatens der vorliegenden Erfindung darstellt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Das System und das Verfahren der vorliegenden Erfindung enthalten
allgemein zwei Untersysteme und Unterverfahren. Der erste Teil dieser Diskussion
wird sich auf die zwei Untersysteme beziehen, und darauf, wie sie aufeinander bezogen
sind, um das gesamte System zu bilden. Der zweite Teil dieser Diskussion, der nachfolgend
beginnt, wird sich auf die Implementierung von jedem Teil des Systems konzentrieren.
Nimmt man Bezug auf 1, sind ein Kasten
11 und ein Kasten 12 zwei unterschiedliche Teile des
Gesamtsystems, die sich bei einem Kasten 13 überlagern. Im Kasten
12 ist der Veröffentlicher bzw. Herausgeber 21 von Daten gezeigt.
Die Daten können irgendeinen Typ von Daten enthalten, die auf einer tragbaren Speichereinheit
22, wie beispielsweise einem CD-ROM 22, wie sie hierin nachfolgend
genannt wird, gespeichert werden können. Nachdem die Daten erzeugt sind und bevor
sie auf dem CD-ROM 22 gespeichert werden, werden sie verschlüsselt oder
verwürfelt, so dass auf sie nicht ohne den geeigneten Zugriffscode zugegriffen werden
kann. Demgemäß enthält die vorliegende Erfindung standardmäßige kryptografische
Techniken wie beispielsweise eine symmetrische Schlüsselverschlüsselung, eine digitale
Signatur, einen asymmetrischen Schlüsselaustausch oder eine Forderungsantwort. Alternativ
dazu kann diese Erfindung irgendwelche kryptografischen Techniken verwenden, die
kein Standard sind.
Nachdem der Veröffentlicher 21 die Daten codiert, kommuniziert
er bestimmte Informationen zu einem in einem Kasten 13 gezeigten Buchungs/Zugriffs-Zentrum
23, wie es nachfolgend detailliert diskutiert wird. Der Veröffentlicher
21 speichert die verschlüsselten Daten auf dem CD-ROM 22 und verteilt
dann die Daten über Verteilungskanäle bzw. Vertriebskanäle, wie beispielsweise den
postalischen Dienst 24. Verteilungskanäle können auch eine Verteilung zwischen
Büros enthalten, wie beispielsweise unter anderem in einer Firmen-, Regierungs-
oder Gesetzgebungs- bzw. Gesetzes- bzw. Rechtsumgebung. Schließlich wird der CD-ROM
von einem Anwender 26 empfangen. Der Anwender hat einen Computer (der einen
Prozessor enthält) oder ein Fernsehgerät oder einen Monitor mit einem Prozessor
und ein CD-ROM-Lesegerät. Der Computer des Anwenders ist mit entweder einem Softwareprogramm
und/oder einer Hardware ausgestattet, welches bzw. welche zum Kommunizieren mit
dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23 verwendet wird und welches bzw. welche
eine Steuerung zum Verarbeiten der vom Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23 empfangenen
Daten hat.
Wenn der Anwender 26 den CD-ROM 22 in sein CD-ROM-Lesegerät
lädt, wird dem Anwender ein Menü auf dem Computer- oder Fernsehmonitor oder -Bildschirm
präsentiert, das anzeigt, welche Daten auf dem CD-ROM 22 gespeichert sind.
Es kann sein, dass ein Teil der Daten auf dem CD-ROM 22 nicht verschlüsselt
ist, so dass der Anwender auf diesen Teil ohne einen Zugriffscode zugreifen kann.
Jedoch ist wenigstens ein Teil der Daten gemäß der vorliegenden Erfindung verschlüsselt.
Dafür, dass der Anwender auf die verschlüsselten Daten zugreift, muss der Anwender
einen Zugriffscode oder einen Schlüssel zum Entschlüsseln der verschlüsselten Daten
erhalten. Um einen Zugriffscode zu erhalten, kommuniziert der Anwender
26 mit dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23 über eine Verbindung
27, die eine Telefonleitung oder eine andere Kommunikationsvorrichtung
oder ein Gerät ist, unter einem Senden einer Anfrage nach einem bestimmten Zugriffscode.
Auf eine Autorisierung hin lädt das Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23 über die
Verbindung 27 einen Zugriffscode zum Entschlüsseln der Daten zum Anwender
26 hinunter, oder sendet diesen zu ihm.
2 zeigt das Anwender-Buchungs/Zugriffs-Zentrums-Untersystem
detaillierter. Wie es oben angegeben ist, ist der Computer des Anwenders mit entweder
einem Softwareprogramm und/oder einer Hardware ausgestattet, welches bzw. welche
zum Kommunizieren mit dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23 verwendet wird und
welches bzw. welche zum Steuern der von dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum
23 empfangenen Daten verwendet wird. Wie es in 2
gezeigt ist, ist eine Anwendung zum Öffnen und Bereitstellen von Anwendungs-"Bildschirmen"
auf der Maschine vorhanden. Eine Kommunikation wird daher zwischen der PCMCIA-Karte
29, die in ein PCMCIA-Laufwerk 32 geladen ist, und dem Anwender,
der den Computer 31 betreibt, ermöglicht. Die PCMCIA-Karte 29
wird zum Anwender geliefert, so dass der Anwender eine Anfrage 27' nach
einem Zugriffscode zum Entschlüsseln von verschlüsselten Daten zum Buchungs/Zugriffs-Zentrum
23 liefern kann. Auf eine Autorisierung hin lädt das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
23 den Zugriffscode über eine Verbindung 27'' zum Anwender
26 hinunter, oder sendet ihn zu ihm. Die Verbindung 27' und
27'' kann dieselbe Leitung oder Übertragungseinrichtung sein, wie beispielsweise
eine solche, die standardmäßige Formate für elektronische Post bzw. E-Mails enthält.
Der Zugriffscode oder Schlüssel wird aus Gründen, die nachfolgend klar werden, auf
der PCMCIA-Karte 29 des Anwenders gespeichert.
Nimmt man nun Bezug auf 3 besteht die
Veröffentlicherstation 36 aus einer Workstation zum Organisieren und Sammeln
von Informationen. Eine Schreibervorrichtung zum Erzeugen eines CD-ROM
35 ist in Kommunikation mit der Workstation des Veröffentlichers. Der Veröffentlicher
ist mit seiner eigenen Veröffentlicher-PCMCIA-Karte 33 versehen, auf welcher
ein Softwareprogramm gespeichert ist, um dem Veröffentlicher zu erlauben, einen
Zugriff auf die Daten zu der Zeit zu definieren und zu steuern, zu welcher die Informationen
für eine Publikation auf der CD-ROM organisiert werden. Alternativ dazu kann eine
Hardware für den Veröffentlicher anstelle von Software vorgesehen sein.
Die Daten 34 können, wie es oben angegeben ist, beispielsweise
Video, Bilder, Fotografien, Datenbanken, Klänge, Software enthalten. Die Daten werden
entweder auf dem Computer 36 des Veröffentlichers erzeugt oder auf diesen
geladen. Gemäß der vorliegenden Erfindung bestimmt der Veröffentlicher
bevor die Daten auf dem CD-ROM 22 gespeichert sind, die Buchungsteile,
die auf gleichen Daten basieren, z. B. einzelne Magazine, einzelne Datenbanken,
eine Gruppe von ähnlichen Fotografien, Module von ausführbarer Software und einzelne
Schriftarten. Der Veröffentlicher separiert auch die Daten in unterschiedliche Datengruppen,
wie beispielsweise Dateien Unter-Directories, Directories und Volumen unter unterschiedlichen
symmetrischen kryptografischen Schlüsseln, so dass ein Zugriff auf jedes unterschiedliche
Segment nur mit einem Schlüssel möglich ist, der zu diesem Datensegment passt.
Die Buchungsteile sind demgemäß kategorisiert, wie der Veröffentlicher
einen Zugriff auf die Daten buchen möchte. Eine Zugriffssteuerung auf die Datengruppe(n)
wird daher über den Buchungs- oder "Attributen"-Mechanismus der vorliegenden Erfindung
gesteuert. Attribute sind den Datengruppen durch den Veröffentlicher 21
zugeordnet und sind auf den Zugriffscode begrenzt bzw. an diesen gebunden, der hierin
nachfolgend der Schlüssel genannt wird, wie beispielsweise derjenige, der durch
den Anwender 26 zum Entschlüsseln der individuellen Datengruppen verwendet
wird. Jeder individuelle symmetrische Schlüssel ist dann an einen eindeutigen Schlüsselmaterialidentifizierer
(KMID) gebunden oder diesem zugeordnet, der nachfolgend detailliert beschrieben
wird.
Die Attribute werden definiert, implementiert und verwendet, um vor
einem Zugriff Belastungen für einen Zugriff auf die verschlüsselten Daten durch
den Anwender 26 zu bestimmen. Ein Beispiel für ein Attribut ist eine Zeitdauer.
Beispielsweise kann ein CD-ROM eine Januar-Ausgabe eines Magazins enthalten. CD-ROMs,
die für Monate herausgegeben werden, die dem Januar folgen, könne nachfolgende Ausgaben
desselben Magazins enthalten. Der Veröffentlicher kann wünschen, Teilnahmen von
einem Jahr, zwei Jahren und drei Jahren anzubieten, sowie eine freie Versuchsteilnahme
von einem Monat. Diese vier unterschiedlichen Zeitdauern bilden vier unterschiedliche
Attribute. Somit wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein kryptografischer Update-Prozess
angewendet, um zuzulassen, dass für feste Zeitperioden in Abhängigkeit davon zugegriffen
werden kann, welche Zeitdauer durch den Anwender ausgewählt wurde. Eine Konfiguration
für ein Attribut besteht in einer Datenstruktur variabler Länge, die Flags enthält,
die anzeigen, welches Maß vorhanden ist, und Parameter, die Maßwerte und Einheiten
anzeigen.
Andere Beispiele für Attribute enthalten "Einmaliger Kauf"-Attribut,
wo die Informationen einmal verkauft werden, und alle Informationen, die dadurch
geschützt sind, dass ein Schlüssel für den Teilnehmer verfügbar ist. Ebenso ist
ein "Auf eine Anforderung hin"-Attribut enthalten, wo die Verwendung der Daten basierend
auf einem von einem Veröffentlicher definierten Parameter überwacht wird, der eine
Anzahl von Malen enthält, für welche der Schlüssel verwendet werden kann, die Anzahl
von Transaktionen, eine Anzahl von Bytes oder eine Anzahl von transferierten Dateien.
Darüber hinaus sind auch Werbeattribute verfügbar. Beispielsweise lässt ein "Dateienumgehungs"-Attribut
zu, dass der Veröffentlicher Dateien oder Datengruppen definiert, die umgangen werden
oder in Klarschrift sind. Ebenso lässt ein "Versuchsperiode"-Attribut zu, dass der
Anwender einen Zugriff auf diese Dateien für eine feste Zeitperiode ohne eine Kopier-
oder Druckmöglichkeit erhält. Anwendungen, wie beispielsweise die Versuchsperiode,
kommunizieren direkt mit der PCMCIA-Karte, um einen Zugriff auf anwendungsspezifische
Funktionen zu steuern, wie beispielsweise ein Kopieren oder Drucken. Diese Anwendungen
werden modifiziert, um die PCMCIA-Schnittstelle zu unterstützen. Weiterhin lässt
der Veröffentlicher durch ein "Reduzierte Auflösung"-Attribut ein Anschauen einer
bestimmten Datei ohne Qualitätsauflösung zu. Die Attribute können durch konstante
Werte repräsentierbar sein und können auch Funktionen von Variablen sein.
Nach einer Bestimmung der Datenteile durch einen Veröffentlicher und
nachdem der Veröffentlicher das bei jeder Datengruppe zu verwendende Attribut definiert,
ist das Attribut mit einem Schlüssel und einem Schlüsselmaterialidentifizierer (KMID)
verbunden. Der KMID handelt als Index oder identifizierender Code, so dass das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
den richtigen Schlüssel oder Zugriffscode zum Öffnen der erwünschten Datengruppe
liefern kann. Diese Informationen werden durch den Veröffentlicher 21 kombiniert,
um eine eindeutige Datei zu erzeugen, die die Attributeninformationen für die gesamten
zu verteilenden Medien enthält. Diese Informationen werden zu dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum
gesendet. Die auf der PCMCIA-Karte 33 gespeicherte Software lässt weiterhin
zu, dass der Veröffentlicher 21 die Daten verschlüsselt und das Attribut
und den KMID auf der CD enthalten sind.
Das System der vorliegenden Erfindung enthält daher eine Zuordnung
des Schlüssels und des KMID zu einer Datenbank und das Unterhalten von solchen Informationen
durch das Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23. Es enthält weiterhin, dass der
Anwender einen bestimmten KMID zu dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum sendet, um einen
Schlüssel zum Zugreifen auf die erwünschten Daten zu empfangen. Diese Elemente dieses
Systems sind in 4 gezeigt, wo die eindeutige Datei
37, die den Schlüssel, ein Attribut und einen KMID für jede Datengruppe
enthält, durch den Veröffentlicher zum Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23 gesendet
wird, das ein Buchungs- oder Autorisierungszentrum 23 ist. Diese Datei
37 wird in eine zentrale Verteilungsseite bzw. -stelle hinuntergeladen.
Die einzigen Informationen, die zu dem CD-ROM 22 geschrieben
werden müssen, bestehen in der Start- und Stopp-Sektorinformation zusammen mit dem
KMID, der zu einer jeweiligen bestimmten Datengruppe 38 gehört. Eine spezielle
"Lese-Mich"-Datei kann erzeugt werden, die zulässt, dass der Teilnehmer Informationen
in Bezug auf eine Preisgebung (die mit den Attributen übereinstimmen) für die individuellen
Datengruppen liest. Die "Master"-Informationen werden dann durch den Veröffentlicher
über irgendein geeignetes Transportverfahren kopiert und verteilt.
Wendet man sich wider der 2 zu, kann
der Anwender 26 den CD-ROM in ein CD-ROM-Laufwerk 28 laden und
die spezielle "Lese-Mich"-Datei lesen, um zu sehen, was auf dem tragbaren Speichermedium
verfügbar ist. Wenn der Anwender 26 eine bestimmte Datengruppe identifiziert
hat, auf die der Anwender zuzugreifen wünscht, verwendet der Anwender
26 die PCMCIA-Karte 29, die in das PCMCIA-Laufwerk 32
geladen ist, um mit dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum zu kommunizieren, und das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
23 sendet eine Anfrage einschließlich des KMID, der den erwünschten Schlüssel
identifiziert, über die Verbindung 27'. Das Buchungs/Zugriffs-Zentrum lädt
dann, wenn es einmal einen Zugriff autorisiert hat, über die Leitung 27''
den zum KMID gehörenden Schlüssel hinunter.
Wenn er heruntergeladen ist, kann der Schlüssel auf der Anwender-PCMCIA-Karte
29 oder auf einer geeigneten Hardware sein. Der Schlüssel wird auf die
Datengruppe des momentanen CD-ROM und nachfolgende CD-ROMs zugreifen, die gemäß
den Beschränkungen des Attributs zugeteilt werden. Daher kann der Anwender
26 dann, wenn das Attribut eine Zeitdauer von sechs Monaten anzeigt, wie
es in einem Kasten 37 und einem Kasten 38 der 4
angezeigt ist, und der erste Zugriff im Januar erfolgt, die PCMCIA-Karte
29 bis Juni verwenden, um auf die äquivalente Datengruppe auf nachfolgend
zugeteilten CD-ROMs zuzugreifen. Nach der ersten Verwendung des Schlüssels wird
die nachfolgende Verwendung des Schlüssels beibehalten und durch die lokale Anwenderumgebung
geprüft, d. h. durch die Anwender-PCMCIA-Karte 29.
Zum Sorgen für Attribute bezüglich einer beschränkten Zeitdauer verwendet
die vorliegende Erfindung eine "Schlüssel-Nullsetzung", die dann auftritt, wenn
ein Attributenzustand erfüllt ist, oder die von der Ferne aus durch das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
aufgerufen werden kann. Beispielsweise würde ein Attributenzustand, der erfüllt
worden ist, den Verlauf an Zeit enthalten, der durch einen Zeittakt überwachbar
ist. Da aktualisierte bzw. einem Updaten unterzogene Daten periodisch ausgegeben
werden, werden Schlüssel von dem ursprünglich erzeugten Schlüssel durch einen kryptografischen
Update-Prozess einer Abweichung unterzogen. Dieses Merkmal lässt zu, dass der Veröffentlicher
seine periodischen Informationen unter einem anderen Schlüssel verteilt, der gegenüber
dem letzten Schlüssel abgewichen ist, und zwar basierend auf einer kryptografischen
Operation. Die Anzahl von Updates, die für einen Teilnehmer gültig sind, wird in
der KMID-Attributen-Information codiert. Der kryptografische Update-Prozess der
vorliegenden Erfindung wird nachfolgend und unter Bezugnahme auf 16
detailliert beschrieben.
Die Anwender-PCMCIA-Karte 29 wird zum Prüfen und Beibehalten
der Zahl von Updates verwendet, die durch den Veröffentlicher geliefert werden.
Jeder CD-ROM enthält Informationen über die Update-Ausgabe eines bestimmten KMID
sowie Zeitstempelinformationen, die durch die Anwender-PCMCIA-Karte 29
für zeitbasierende Schlüsselmanagementfunktionen verwendet werden. Ein Takt kann
auch auf der PCMCIA-Karte installiert sein.
Das Nullsetzungsmerkmal der vorliegenden Erfindung bietet den Vorteil,
dass der Zugriff auf beispielsweise Firmen-, Regierungs- oder Rechtsaufzeichnungen,
die häufig aktualisiert werden, vermieden oder gestoppt werden kann. Durch Verwenden
eines Schlüssels, der eine Nullsetzung nach einer oder nur einigen Durchsichten
der Daten oder nach einer kurzen Zeitdauer ausführt, stellt der Veröffentlicher
sicher, dass veraltete häufig aktualisierte Aufzeichnungen nicht mit aktuellen Aufzeichnungen
vermischt werden.
Die Anwender-PCMCIA-Karte 29 wird auch zum Authentifizieren
des Teilnehmers zu dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum verwendet. Jedem Teilnehmer ist
ein eindeutiges öffentliches/privates Schlüsselpaar zugeordnet, um bei allen Übertragungen
verwendet zu werden, wobei ein solches auf der Anwender-PCMCIA-Karte 29
gespeichert ist. Unterschiedliche Anwender-Schlüsselpaare oder Personalien lassen
zu, dass der Anwender Kaufaufträge signiert oder Kaufanfragen durchführt, und zwar
mit den richtigen Personalien. Dieses Merkmal ist in der Situation wichtig, in welcher
eine einzige Person mehrere unterschiedliche Büros unterhält, gleichgültig ob temporär
oder dauerhaft. Beispielsweise kann der Präsident einer Firma eine separate Anfrage
als kaufender Agent bzw. Vertreter signieren, kann aber als Präsident der Firma
eine separate Zugriffsanfrage mit anderen Privilegien signieren. Demgemäß unterstützt
diese Erfindung die Authentifizierung oder unterschiedliche Anwenderpersönlichkeiten
bzw. -personalien, wie es durch den Teilnehmer definiert ist, um elektronische Kaufautorisierungen
zur Verfügung zu stellen. Weiterhin enthält jede Anwender-PCMCIA-Karte
29 eine eindeutige Pin-Phrase, um den Anwender für gültig zu erklären,
und ihre Verwendung der Persönlichkeiten bzw. Personalien und kryptografischen Funktionen
der Karte bei der Anwenderseite bzw. -stelle oder durch ein optionales
Forderungs/Antwort-System.
Wenn ein Individuum wünscht, einen Zugriff auf Dateien zu erlangen,
die auf dem CD-ROM gespeichert sind, muss der Schlüssel auf der Karte sein, d. h.
bereits gekauft. Wenn es nicht so ist, muss der Teilnehmer eine Kaufanfrage erzeugen
und diese Anfrage zum Buchungs/Zugriffs-Zentrum senden. Alle Anfragen, die Bezahlungsverfahren
enthalten, z. B. Kreditkartennummern, sind in dem öffentlichen/privaten Schlüsselpaar
verschlüsselt. Alle Kaufanfragen können auch durch die geeignete bzw. richtige autorisierende
Persönlichkeit signiert werden, bevor das Buchungs/Zugriffs-Zentrum irgendeine Kaufanfrage
verarbeiten wird.
In der Situation, in welcher kein Kauf durchgeführt wird, d. h. in
welcher eine Verteilung einer CD-ROM zwischen Büros zum Liefern von Firmen-, Regierungs-
oder Gesetzes- bzw. Rechtsinformationen innerhalb des Hauses erfolgt, ist das Authentifizierungsmerkmal
besonders erwünscht. Ein nicht autorisierter Zugriff auf empfindliche Informationen
wird gemäß der vorliegenden Erfindung einfacher als dann vermieden, wenn Informationen
auf gedruckten Medien verbreitet werden.
Zur Rekapitulation unter Bezugnahme auf 1
wird bei dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23 die Anfrage 27 in der
Form von beispielsweise elektronischer Post empfangen. Die Post bzw. Mail wird empfangen,
und die Signatur wird für gültig erklärt, um die Quelle der Anfrage zu authentifizieren.
Bei der Postnachricht ist der angeforderte KMID enthalten (siehe 4).
Dieser wird dann als Nachschauindex in eine große Datenbank verwendet, die die gespeicherten
kryptografischen Schlüssel enthält. Unter einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung erfolgen die folgenden Schritte. Das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
23 erhält die von einem Veröffentlicher definierten Attribute, die dem
KMID zugeordnet sind, von der Datenbank und liefert diese Informationen zu dem Anfragende.
Dem Anfragenden wird dann erlaubt, eine Form von Bezahlung für den Schlüssel auszuwählen,
welcher zu dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum gesendet wird. Das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
erklärt dann das Bezahlungsverfahren und die Autorisierung für gültig. Der KMID
und seine damit verbundenen Attribute werden dann zum Anwender gesendet. Bei der
Anwenderseite werden der KMID und die Attribute auf die Anwender-PCMCIA-Karte
29 für eine Steuerung eines Zugriffs und für Prüfzwecke durch die Karte
geladen. Der Anwender hat nun einen Zugriff auf die gekauften Informationen. Der
KMID und eine Verwendung der Schlüssel gemäß der Veröffentlicherdefinition werden
durch die Anwender-PCMCIA-Karte 29 überwacht und unterhalten. Wie es oben
angegeben ist, wird dann, wenn ein Attributenzustand erfüllt ist, z. B. der Teilnehmer
die Anzahl von Kaufbytes erreicht hat oder die Zeit abgelaufen ist, die Anwender-PCMCIA-Karte
29 automatisch eine Nullsetzung in Bezug auf die Publikation durchführen.
Ein weiterer Zugriff durch den Anwender wird einen weiteren Aufruf des Buchungs/Zugriffs-Zentrum
23 erfordern.
Die obige Diskussion beschrieb detailliert allgemeine Merkmale der
Untersysteme der vorliegenden Erfindung, und wie sie aufeinander bezogen sind. Die
folgende Diskussion wiederholt etwas von der obigen Diskussion mit weniger Betonung
auf die Beziehung der Elemente der vorliegenden Erfindung zueinander, aber mit mehr
Betonung auf die Komponenten und Verfahrensschritte der Elemente der vorliegenden
Erfindung.
Wie es oben diskutiert ist, kann der Veröffentlicher durch logisches
Gruppen und Kategorisieren der Veröffentlicherinformationen dann die Buchungs- und
Werbefunktionen, die zu den zu veröffentlichenden Datengruppen gehören, definieren.
Nachdem der Veröffentlicher die gesamten Informationen, die für eine Publikation
beabsichtigt sind, auf einem bestimmten CD-ROM oder einer Reihe von CD-ROMs sammelt,
werden die Informationen dann den Zugriffs- und Teilnahmeattributen zugeordnet,
die durch die vorliegende Erfindung definiert sind. Eine standardmäßige Veröffentlicherkonfiguration
ist im Blockdiagramm der 5 gezeigt. Dort ist die Veröffentlicher-Workstation
36 gezeigt, auf welcher Informationen gesammelt und organisiert werden.
Der Veröffentlicher ist mit einer Buchungs-Haupt-Software 41 für eine solche
Organisation versehen. In Kommunikation mit der Workstation ist der CD-ROM-Schreibertreiber
35, um den CD-ROM zu erzeugen. Schließlich enthält die Schlüssel-Datenbank
42, die auf der Veröffentlicherseite gespeichert ist, die verwendeten Schlüssel
und ihre Definitionen von Alias, Vorgeschichte und aktuellem Attribut. Die Schlüssel-Datenbank
enthält auch eine Liste von nicht verwendeten Schlüsseln, die der Veröffentlicher
verwenden kann und die die Attribute für solche nicht verwendeten Schlüssel definieren.
Nachdem der Veröffentlicher die Verwendung eines bestimmten Schlüssels definiert,
würden diese Informationen zu dem entfernten Buchungs/Zugriffs-Zentrum
22 gesendet.
Die Verschlüsselungsvorrichtung 43 ist auf der Veröffentlicher-PCMCIA-Karte
33 gespeichert, die in 6 gezeigt ist. Jedem
Veröffentlicher ist eine eindeutige und persönliche PCMCIA-Karte 33 zugeordnet,
die in einem FLASH- oder einem nichtflüchtigen EEPROM-Speicher die Personalien von
Veröffentlichern enthält und Prüfinformationen über veröffentlichte Daten und ihrem
Autor liefert. Die Personalien des Veröffentlichers sind gleich denjenigen des Anwenders,
wie es oben beschrieben ist. Der nichtflüchtige Speicher 44 enthält weiterhin
die eindeutige Veröffentlicher-Speichervariable (KS),
die als Teil des Passwort-Algorithmus verwendet wird. Die vorgenannten Informationen
können auf der Veröffentlicher-PCMCIA-Karte gespeichert sein und werden durch diesen
lokalen Schlüssel verschlüsselt. Zusätzlich zeichnet die Veröffentlicher-Workstation
die CD-ROM-Identifikation und die KMIDs, die zum veröffentlichen eines bestimmten
CD-ROM verwendet werden, automatisch auf. Diese Prüfdaten werden durch die Schlüssel-Datenbank
42 gespeichert und unterhalten.
Die durch die PCMCIA-Karte 33 gelieferte digitale Signatur
stellt für das Buchungs/Zugriffs-Zentrum und/oder den Teilnehmer sicher, dass die
veröffentlichten Daten tatsächlich auf dem CD-ROM durch den autorisierten Veröffentlicher
von dieser bestimmten Information veröffentlicht wurden. Dieses Merkmal vermeidet
eine Piraterie bezüglich Copyright geschütztem Material sowie verfälschte Aufzeichnungen
in der Firmen-, Regierungs- und Rechtsumgebung.
Die Prüfinformationen, die auf der Veröffentlicher-PCMCIA-Karte
33 gespeichert sind, sind von dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum 23
prüfbar. Da es eine Übertragungsleitung zwischen dem Buchungs/Zugriffs-Zentrum und
dem Veröffentlicher gibt, kann das Buchungs/Zugriffs-Zentrum auf Informationen zugreifen,
die auf der Veröffentlicher-PCMCIA-Karte 33 gespeichert sind, um die Veröffentlicheraktivität
in Bezug auf viele Zwecke zu analysieren, einschließlich eines Verbesserns des Systems.
Die PCMCIA-Karte 33 kann eine Hardware-Karte oder eine Softwareanwendung
zum Emulieren der Hardware-Kartenfunktionen sein. Als Standardmerkmal enthält sie
einen flüchtigen Speicher oder einen RAM 46 und eine Bus-Schnittstelle
47, so dass sie mit dem Veröffentlicher-Computersystem 36 kommunizieren
kann.
Bevor der Veröffentlicher irgendwelche Informationen zu dem CD-ROM
tatsächlich verschlüsseln und/oder signieren kann, registriert er sich auf der PCMCIA-Karte
33 bzw. loggt sich auf dieser ein, die eine Registrierungsphrase entweder
durch die Tastaturschnittstelle unterstützt oder eine solche, die direkt zum Kartenleser
eingegeben werden kann. Die Phrase kann irgendeine Länge oder irgendeine Gruppe
von Ascii-Zeichen sein, welche der Veröffentlicher zuordnet. Für eine erhöhte Sicherheit
kann der Veröffentlicher Biometrik (Sprache) nach der Registrierungsphrase für eine
sicherere Registrierung verwenden, die den Veröffentlicher mit der Karte und ihren
Betriebsmitteln verbindet. Der Veröffentlicher registriert sich auf der Karte vor
einem Durchführen von irgendwelchen sicherheitsrelevanten Funktionen.
Nach einer Registrierung bzw. einem Einloggen kann der Veröffentlicher
die Betriebsmittel der PCMCIA-Karte 33 verwenden. Die Karte liefert, gleichgültig,
ob sie als Softwarefunktion auf dem Veröffentlichercomputer 36 oder als
separate Hardware-Karte ausgeführt ist, alle kryptografischen Funktionen, die für
den Veröffentlicher erforderlich sind, um eine CD zum Unterstützen eines elektronischen
Teilnahmedienstes zu erzeugen. Die Verschlüsselung für die CD-Anwendung wird auf
der Sektorebene zum Unterstützen eines zufälligen Zugriffs auf große Datenbanken
durchgeführt. Der Mikroprozessor 48 arbeitet als die Verschlüsselungsvorrichtung
43, um zuzulassen, dass der Veröffentlicher Dateien, Directories, Unterdirectories,
Volumen oder ein gesamtes Medium mit einem bestimmten symmetrischen Verschlüsselungsschlüssel
verbindet, und wird zum Ausführen der Verschlüsselung verwendet. Signatur- und Schlüsselaustauschalgorithmen
werden unter Verwendung des öffentlichen/privaten Schlüssels durchgeführt, der durch
die ausgewählte Persönlichkeit bestimmt ist. Diese Algorithmen sind für eine Konfigurierbarkeit
in Software ausgeführt, können aber auch in Hardware auf dem Mikroprozessor implementiert
sein. Der Mikroprozessor kann ein von der Baugruppe entfernter bzw. eigenständiger
Mikroprozessor sein. Die PCMCIA-Karte 33 arbeitet als finite Zustandsmaschine.
Die Veröffentlicheranwendung ist für eine Synchronisierung von Schlüsselattributendefinitionen
zurück zu dem entfernten Buchungs/Zugriffs-Zentrum verantwortlich.
Das Ablaufdiagramm der 7 stellt eine
Reihe von Schritten der vorliegenden Erfindung dar, von welchen die meisten oben
detailliert beschrieben worden sind. Nachdem das Programm startet 51, werden
die Daten in einem Schritt 52 in die Datengruppen organisiert, um auf einem
CD-ROM veröffentlicht zu werden. Die Buchungsstruktur für jede Datengruppe wird
in einem Schritt 53 vorbereitet. Dann werden unterschiedliche Attribute
mit den Datengruppen verbunden. Beispielsweise dann, wenn eine Zeitdauer gemäß einem
Entscheidungskasten 54 zugeordnet wird, wird die Zeitbasis bei einem Schritt
56 eingestellt und wird das Attribut mit der Datengruppe korreliert. Oder
die Anzahl von Bytes eines Zugriffs kann zu der Datengruppe gemäß einem Entscheidungskasten
57 zugeordnet werden, und dann wird die Anzahl von Bytes bei einem Schritt
58 eingestellt und wird das Attribut mit der Datengruppe korreliert. Oder
es können bestimmte Transaktionen durch den Veröffentlicher definiert und gemäß
Entscheidungskästen 59 und 61 eingestellt und dann mit der Datengruppe
korreliert werden. Nachdem die Attribute erzeugt und korreliert sind, werden in
einem Schritt 62 neue Schlüssel aus der Schlüssel-Datenbank 42
erhalten. Die Daten sind dann dazu bereit, verschlüsselt zu werden. In einem Schritt
63 werden die Daten verschlüsselt. In einem Schritt 64 werden
der Schlüsselsektor und Signaturtabellen gebildet. In einem Schritt
66 wird der gesamte Prozess für die nächste Datengruppe wiederholt. Wenn
alle Daten vorbereitet sind, schreibt ein Schritt 67 den Schlüsselsektor
und die Signaturtabelle zu der CD und sorgt dafür, dass der Veröffentlicher seine
eigenen Aufzeichnungen und die Buchungs/Zugriffs-Zentrums-Datenbankaufzeichnungen
einem Updaten unterzieht.
Die 8 und 9
sind Darstellungen von einem der Wege, auf welchem das Programm dem Veröffentlicher
präsentiert wird. Die anwenderfreundliche Schnittstelle lässt zu, dass der Veröffentlicher
auf Komponenten zum Zuteilen der Attribute zeigt, diese anklickt und zieht. Der
Veröffentlicher kann gleiche Anwendungen gruppieren, um unter derselben Verschlüsselungs-Schlüsselgruppe
68 verschlüsselt zu werden. Wenn der Veröffentlicher nicht wünscht, dass
Teile von bestimmten Datengruppen verschlüsselt werden, kann der Veröffentlicher
einen Umgehungsschritt 69 auswählen, so dass irgendwelche Hypertext- oder
Schlüsselwort-Suchen, die zu der Datei gehören, nicht verschlüsselt werden. Dies
ist insbesondere dann nützlich, wenn der Teilnehmer wünscht, die Anzahl von Auftritten
eines bestimmten Worts oder einer Transaktion vor einem Kaufen der Datenbank zu
bestimmen.
Nachdem der Veröffentlicher die Schlüsselgruppenverbindungen und die
Ebene einer Verschlüsselung bestimmt, wird dem Veröffentlicher eine zweite Gruppe
von Menüs zum Definieren der Buchungsattribute für die Schlüsselgruppe geliefert.
9 ist ein Beispiel für den Typ einer Schnittstelle,
die dem Anwender geliefert wird, um Sicherheitsvorgaben für die Schlüsselgruppe
einzustellen. Diese enthalten, sind aber nicht darauf beschränkt: aufeinander folgende
Einheiten von Anwenderzugriffstagen, -monaten oder -jahren; ein Schlüsselstart eines
anwenderdefinierten Anwendungsanfangstags; ein Schlüsselablauf; eine Gesamtzeit
von Anwenderzugriffsminuten, -stunden, -tagen; gesamte Einheiten, die in Bytes,
Worten oder anwenderdefinierten Transaktionen transferiert werden; und gesamte Anwenderregistrierungen.
Schlüssel-Alias können für eine einfachere Schlüsselidentifizierung definiert werden.
Diese Optionen sind verfügbar bei einem neuen (nicht verwendeten)
Schlüssel oder bei Schlüsseln, die bereits anders gemacht sind (verwendet sind).
Nachdem diese Attribute durch den Veröffentlicher bestimmt sind, wird die Haupt-Software
die Veröffentlicherschlüssel-Datenbank 42 mit diesen Parametern einem Updaten
unterziehen. Sollte der Veröffentlicher ein existierendes Alias verwenden, hat der
Veröffentlicher die Option zum Anwenden eines kryptografischen Update-Prozesses
auf diesen Schlüssel. Der Prozess wird durch Verwenden einer bekannten festen Konstante
und durch mathematisches Anwenden dieser Konstanten (über eine Exklusiv-Oder-Funktion)
auf den alten Schlüssel definiert.
Alle Updates werden mit einem Schlüssel-Zähler unterhalten, welche
zu dem Schlüssel gehören. Dies lässt zu, dass der Veröffentlicher und der Teilnehmer
synchronisierte Schlüssel und einen Update-Zähler unterhalten, der monatlich mit
dem veröffentlichten Material veröffentlicht wird. Ein Teilnahmezugriff wird über
die Anzahl von Updates gesteuert, die während der Zeitperiode zugelassen sind, welche
durch den Teilnehmer gekauft ist.
Der Schlüsselmanager oder die Schlüssel-Datenbank 42 (siehe
5) wird eine Prüf/Vorgeschichten-Datei der KMIDs unterhalten,
die mit den individuellen CD-ROMs verwendet werden, die durch einen Veröffentlicher
erzeugt sind. Nachdem der CD-ROM erzeugt ist, wird der Schlüsselmanager
42 automatisch das Veröffentlicher-Buchungs/Zugriffs-Zentrum aufrufen und
die konfigurierten Attributeninformationen herunterladen.
Der CD-ROM enthält Informationen über die Anfangs- und Endsektoren
für die zugehörigen KMIDs. Diese Informationen werden in einer abgetrennten Tabelle
gehalten, die irgendwo auf dem CD-ROM angeordnet sein kann. 10
stellt eine solche Tabelle dar. Die Datei 70a für eine digitale Signatur
eines Veröffentlichers enthält signierte Datendateien 70b. Andere Dateien,
die oben diskutiert worden sind, einschließlich Veröffentlicherinformationen
70c, der Verschlüsselungsalgorithmusinformationen 70d, der Update-Algorithmusinformationen
70e, der Werbeinformationen in Bezug auf die Veröffentlichungsdaten
70f und der Schlüsselsektor und die Signaturtabelle 70g sind auch
auf dem CD-ROM enthalten.
Der Schlüsselsektor- und die Signaturtabelle 70g enthält
die Informationen über die beim Erzeugen dieses Mediums verwendeten KMIDs. Am wichtigsten
enthält diese Tabelle die Stopp- und Startsektoren für die verwendeten KMIDs.
Wendet man sich der 11 zu, sind wieder
viele der in 2 gezeigten Merkmale gezeigt, aber in
einer Blockdiagrammform. Jedoch sind eine Prüf/Entschlüsselungs-Vorrichtung und
eine Aufrufanwendung 71 von dem Anwender-Computer 31 unterschiedlich.
Diese Vorrichtung kann entweder auf der Anwender-PCMCIA-Karte 29 sein oder
kann eine separate Hardware oder Software sein, die auf dem Anwender-Computer
31 installiert ist.
Die Anwender-PCMCIA-Karte 29 enthält eine Standard-Busschnittstelle
72 und einen RAM 73. Der nichtflüchtige Speicher enthält solche
Merkmale, wie sie oben beschrieben sind, wie beispielsweise Personalien
und Prüffunktionen. Der Mikroprozessor 76 enthält einen Verschlüsselungs/Entschlüsselungs-,
einen Signatur-, einen Schlüsselaustauschalgorithmus.
Die Operation durch den Anwender der Merkmale auf der Anwender-PCMCIA-Karte
29 ist in dem Ablaufdiagramm der 13 gezeigt.
Nach dem Start 77 der Sequenz von Ereignissen beauftragt der Anwender in
einem Schritt 78 einen Teilnahmedienst bzw. -service, um periodisch verteilte
Medien zu erhalten. In einem Schritt 79 empfängt der Anwender den CD-ROM
durch beispielsweise die Post und lädt die Karte und den CD-ROM. Auf dem Anwender-Computerbildschirm
schaut der Anwender Informationen an, die auf dem CD-ROM gespeichert sind, gleich
denjenigen, die in 10 gezeigt sind. In einem Schritt
81 entwickelt und signiert der Anwender eine E-Mail-Anfrage nach einem
Schlüssel und sendet sie zum Buchungs/Zugriffs-Zentrum. In einem Schritt
82 enthält der Anwender, nachdem er authentifiziert und autorisiert worden
ist, den Schlüssel über eine E-Mail vom Buchungs/Zugriffs-Zentrum. In einem Schritt
83 wird der Schlüssel auf der Anwender-PCMCIA-Karte 29 gespeichert.
Die Karte hält weiterhin eine Prüfregistrierung der Anwenderaktivität gemäß den
konfigurierten Attributen. Auf diese Prüfung kann durch das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
von der Ferne aus zugegriffen werden, um eine Verwendung für mehrere Zwecke zu überwachen.
Beispielsweise wird die Verwendung geprüft, um Veröffentlichern Informationen diesbezüglich
zu liefern, wie viele Male der Anwender, nachdem eine Teilnahme veröffentlicht ist,
dieselbe Publikation anschaut. Schließlich greift der Anwender in einem Schritt
84 auf die Datei einer Auswahl zu.
Nimmt man Bezug auf 14, sind Merkmale
des Buchungs/Zugriffs-Zentrums 23 in Blockdiagrammen gezeigt. Bereits diskutierte
Merkmale enthalten die Fernverbindungen 27 zu sowohl den Anwendern als
auch den Veröffentlichern. Die riesige Schlüssel-Datenbank 85 hält Schlüssel,
um zu den Veröffentlichern für ihre Verwendung beim Verschlüsseln von Daten verteilt
zu werden. Die Teilnehmer-Datenbank 86 enthält Listen von allen Teilnehmern
und bestimmte Informationen über sie, die vor oder nach ihrer Verwendung des Systems
oder durch Prüfungen erhalten sind. Die Veröffentlicher-Datenbank 87 enthält
die Veröffentlicherverwendung der Schlüssel und ihrer zugehörigen KMIDs. Das schwarze
Brett 88 hält Nachrichten, die von Teilnehmern und Veröffentlichern ankommen.
Es ist auch zum Senden von Nachrichten zu sowohl den Veröffentlichern als auch den
Teilnehmern verfügbar und berichtet ihnen über neue Merkmale des Systems oder über
andere Informationen.
Der Buchung/Zugriffs-Zentrumsprozess startet 89 durch (zyklisches)
Abfragen des schwarzen Bretts bzw. der Anzeige oder eines ankommenden Anrufs für
ankommende Anfragen von Teilnehmern. In einem Schritt 92 liest das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
die elektronische Anfrage und authentifiziert den Teilnehmer durch Prüfen der elektronischen
Signatur der Nachricht. In einem Schritt 93 führt er von dem durch die
Anfrage gelieferten KMID eine Anpassung an die Attribute durch, um Buchungsinformation
zu liefern. Optional kann das Buchungs/Zugriffs-Zentrum mit dem Anwender in einem
Schritt 94 kommunizieren, um Buchungsoptionen zu dem Anwender zu liefern,
wie beispielsweise zeitmäßige Bezahlungen oder Angebote, die nicht auf dem CD-ROM-Menü
angezeigt sind. Wenn die Buchung eingestellt ist, erklärt das Buchungs/Zugriffs-Zentrum
in einem Schritt 95 das Teilnehmer-Bezahlungsverfahren für gültig und empfängt
einen Kaufauftrag von dem Anwender. Wenn die Signatur oder das Bezahlungsverfahren
nicht zufrieden stellend sind, verweigert das Buchungs/Zugriffs-Zentrum den Schlüssel
und einen Registrierungsversuch in einem Schritt 96. Wenn sie zufrieden
stellend sind, wird der Schlüssel zu der Anwender-PCMCIA-Karte 29 in einem
Schritt 97 hinuntergeladen. In einem Schritt 98 untersucht das
Buchungs/Zugriffs-Zentrum auf weitere Anfragen. Wenn es keine gibt, lädt es die
Prüfdatei herunter, erhält die aktuelle Anwender-KMID-Prüfdatei von der Karte in
einem Schritt 99 und unterzieht die Teilnehmer-Datenbank 97 und
unterzieht das Veröffentlicherkonto einem Updaten, und zwar jeweils in Schritten
100 und 101. Wenn die Antwort auf die Anfrage vom Schritt
98 Ja ist, springt das System zurück zum Schritt 93 und beginnt
den Prozess noch einmal von vorn, aber in Bezug auf eine andere Datendatei und einen
anderen KMID.
Die Kommunikation des Buchungs/Zugriffs-Zentrums mit dem Anwender
kann interaktiv sein, wie es oben beschrieben ist, oder sie kann so konfiguriert
sein, dass eine Anfrage gesendet wird und sie entweder bestätigt oder verweigert
wird. In jedem Fall empfängt das Buchungs/Zugriffs-Zentrum den KMID, und dann, wenn
eine Autorisierung erreicht wird, wird der Schlüssel zu dem Anwender gesendet, um
auf die auf dem CD-ROM gespeicherten Daten zuzugreifen.
Wie es oben kurz diskutiert ist, liefert der kryptografische Update-Prozess
einen Weg, auf welchem ein Zugriff zu abgelaufenen Informationen oder Ausgaben,
die jenseits einer Teilnehmer-Zeitperiode herausgegeben sind, blockiert wird. Der
kryptografische Update-Prozess ist ein weiteres Flag in der Attributendatenstruktur.
Der Veröffentlicher einer monatlichen oder zweiwöchentlichen Periode wird eine große
Menge an Informationen regelmäßig für das veröffentlichen, was eine sehr lange Periodenzeit
(Jahre) sein kann. Die Veröffentlicher von periodischen Ausgaben werden Teilnehmer
für ihren Dienst haben, die diese Daten empfangen. Der Teilnehmer verbindet
sich bzw. tritt ein und wird mit einem Schlüssel heruntergeladen, der für eine Zeitperiode
gültig ist, für welche ihr Teilnahmedienst online ist. Jedoch versetzt dies die
Veröffentlicher in eine sehr verletzliche Position, wenn derselbe Schlüssel für
die gesamte Verschlüsselung während der Lebensdauer der Publikation verwendet wird.
Die Aufgabe des fernen kryptografischen Update-Prozesses besteht im Zulassen, dass
die Veröffentlicher einer periodischen Ausgabe jede periodische Ausgabe unter einem
anderen Verschlüsselungsschlüssel jeden Monat, ohne einen neuen Schlüssel herunterladen
zu müssen, zu ihrer aktuellen Gruppe von Teilnehmern versenden.
Idealerweise wird der Veröffentlicher die Informationen verschlüsselt
unter einem anderen Schlüssel jeden Monat verteilen. Dies schützt die Veröffentlicherinformationen
vor einem externen Angreifer, der ihren Schlüssel bestimmt und alle ihre Publikationen
erhält. Jedoch impliziert dies, dass es für einen Teilnehmer erforderlich wäre,
beispielsweise jeden Monat einen neuen Schlüssel herunterzuladen. Dies kann für
den Teilnehmer sehr aufwändig sein. Das System der vorliegenden Erfindung definiert
die Verwendung eines kryptografischen Updates der Anwenderseite, das auf den aktuellen
(oder monatlichen) Schlüssel angewendet wird, um einen neuen Schlüssel basierend
auf dem Schlüssel des vorherigen Monats zu "erzeugen". Da alle Karten den für den
Update-Prozess zu verwendenden Algorithmus verstehen, leiten sie denselben Schlüsselwert
ab. Der Veröffentlicher kennt den Algorithmus und verwendet ihn zum Erzeugen des
aktualisierten Schlüsselwerts für den Verschlüsselungsprozess. Wenn der Veröffentlicher
monatlich Material herausgibt, würde er ein monatliches "Update" bezüglich des Schlüssels
für jede neue Publikation durchführen. Wenn der Teilnehmer den neuen CD-ROM erhält,
teilt ein Update-Zähler des CD-ROM der Anwender-PCMCIA mit, wie viele Updates bzw.
Aktualisierungen durchgeführt worden sind. Der Update-Zähler wird zum Beibehalten
einer Synchronisation zwischen Veröffentlicher und Teilnehmer verwendet.
Wendet man sich beispielsweise der 16
zu, ist dort ein Teilnahmedienst für eine Periode von einem Jahr gezeigt. Die zwölf
Monate sind in einer Spalte 106 identifiziert. Jeder Monat hat einen anderen
Schlüssel mit ihm verbunden, wie es in einer Spalte 107 gezeigt ist, wie
es beispielsweise durch KA, KB und so weiter angezeigt ist.
"Teilnehmer Eins", der in einer Spalte 108 angezeigt ist, ist derart gezeigt,
dass er eine Teilnahme von sechs Monaten beginnend im zweiten Monat des Jahres hat.
"Teilnehmer Eins" empfängt den Schlüssel KB zum Zugreifen auf die im
zweiten Monat verteilten Daten. Der Update-Prozess, wie er oben beschrieben ist,
unterzieht den Schlüssel KB durch eine mathematische Operation einem
Updaten, wobei der Update-Prozess U in Bezug auf den Schlüssel des vorherigen Monats
wirkt. Beispielsweise dann, wenn U in Bezug auf KB wirkt, gilt KC
= UKB. Darüber hinaus wirkt dann, wenn die CD für den dritten Monat der
Teilnahme verfügbar wird, U auf KC, so dass KD = UKC
= UUKB. KD bis KG werden auf dieselbe Weise erzeugt.
Somit empfängt "Teilnehmer Eins" durch den kryptografischen Update-Prozess der vorliegenden
Erfindung eine Gruppe von Schlüsseln, die arbeiten, um auf die Ausgaben zwischen
dem Monat Zwei und dem Monat Sieben zuzugreifen. Ein anderer Teilnehmer, nämlich
"Teilnehmer Zwei", wie er durch eine Spalte 109 angezeigt ist, hat auch
eine Teilnahme von sechs Monate, jedoch beginnt sie im vierten Monat und empfängt
den Schlüssel KD. Der Update-Prozess der vorliegenden Erfindung unterzieht
den Schlüssel KD einem Updaten, so dass U auf KD wirkt, KE
= UKD. Darüber hinaus wirkt dann, wenn die CD für den dritten Monat der
Teilnahme verfügbar wird, U auf KD, so dass KF = UKE
= UUKD. KG bis KL werden auf dieselbe Weise erzeugt.
Somit verwenden, während "Teilnehmer Eins" und "Teilnehmer Zwei" ihre Teilnahmen
während unterschiedlicher Zeitperioden haben, welche sich überlagern, sie dieselben
Schlüssel zum Zugreifen auf die überlagernden Monate, und zwar durch den Update-Prozess.
Der Prozess der Erzeugung der Zugriffscodes aus dem anfangs heruntergeladenen Schlüssel
für einen Zugriff auf einen bestimmten Teil der Ausgaben eines Jahrs durch ein monatliches
Update lässt zu, dass der Veröffentlicher einen Teilnahmedienst beginnend zu unterschiedlichen
Zeiten und mit unterschiedlichen Längen zur Verfügung stellt, ohne einen Zugriff
auf mehr Daten als den autorisierten Dienst zur Verfügung zu stellen. Die KMID-Parameter
definieren die Anzahl von gekauften Updates. Bei dem Beispiel der 16
würde der KMID fünf (5) Updates für beide Anwender definieren.
Somit enthält die vorliegende Erfindung ein Datenwiedergewinnungssystem
für eine Verwendung durch einen Anwender, welches eine Vielzahl von tragbaren Datenspeichereinrichtungen
enthält, wie beispielsweise CD-ROMs, wobei jede von ihnen Daten enthält, die auf
bestimmten der Vielzahl von CD-ROMs gespeichert sind, wie beispielsweise Ausgaben
einer bestimmten Publikation, die sequentiell vertrieben wird. Teile der Daten auf
den CD-ROMs werden durch den Anwender ausgewählt, auf welche durch eine Gruppe von
Zugriffscodes (d. h. KB bis KG) zugegriffen werden kann, welche
ein Teil einer größeren Gruppe von Zugriffscodes (d. h. KA bis KL)
ist, wobei einer der Gruppe von Zugriffscodes ein übertragener Zugriffscode ist,
wie beispielsweise ein solcher, der durch das Buchungs/Zugriffs-Zentrum zum Anwender
gesendet wird. Zum Zugreifen auf zuvor unzugreifbare der Vielzahl von CD-ROMs enthalten
die CD-ROMs einen Code, der mit dem übertragenen Zugriffscode zusammenarbeitet,
um aktualisierte Zugriffscodes für einen Zugriff auf Daten auf anderen der bestimmten
der Vielzahl von CD-ROMs zu erzeugen.
Der Update-Prozess verwendet den aktuellen Schlüssel (denjenigen,
der in den Monaten der Publikation verwendet wird). Für diesen Schlüssel wird auf
den aktuellen Schlüssel mathematisch eine feste bekannte Konstante angewendet, wie
beispielsweise durch eine Exklusiv-ODER-Verknüpfung. Der resultierende Wert aus
der mathematischen Operation wird als der Entschlüsselungsschlüssel für die nächste
Publikation verwendet. Alle Schlüssel mit Update-Attributen werden bei ihrem Update-Zähler
unterhalten. Dies lässt zu, dass der Anwender seine Schlüssel selbst dann synchronisiert,
wenn er einen oder zwei Publikationen auslässt. Dieser Prozess tritt auf der Teilnehmerseite
auf. Der Veröffentlicher führt dieselben Funktionen durch und wendet denselben Wert
zum Erzeugen des neuen Verschlüsselungsschlüssels an. Die Informationen werden mit
dem neu aktualisierten Schlüssel verschlüsselt. Die Verschlüsselungsinformationen
und der Update-Zähler, der nicht verschlüsselt ist, werden auf dem CD-ROM zur Verteilung
aufgezeichnet.