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PLATTENGERÄT - Dokument DE69825481T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69825481T2 28.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001041564
Titel PLATTENGERÄT
Anmelder TEAC Corp., Musashino, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder OGAWA, Toshihiro, Iruma-shi, Saitama-ken 358-0053, JP;
GUI, Changhao, Iruma-shi, Saitama-ken 358-0007, JP;
KIRINOE, Yoshiki, Tokyo 171-0051, JP
Vertreter Flaccus, R., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 50389 Wesseling
DE-Aktenzeichen 69825481
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.12.1998
EP-Aktenzeichen 989613641
WO-Anmeldetag 16.12.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/05686
WO-Veröffentlichungsnummer 0099034367
WO-Veröffentlichungsdatum 08.07.1999
EP-Offenlegungsdatum 04.10.2000
EP date of grant 04.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.07.2005
IPC-Hauptklasse G11B 25/04
IPC-Nebenklasse G11B 17/04   

Beschreibung[de]
Allgemeiner Stand der Technik 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein CD-Laufwerk und insbesondere ein CD-Laufwerk mit einem CD-Lademechnismus vom Schubladentyp.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Der Vorgang des Ladens einer CD in ein CD-Laufwerk (beispielsweise ein CD-ROM-Laufwerk) ist allgemein in zwei grundlegende Schritte unterteilt: (1) Einfahren der Schublade, auf der sich die CD befindet, ins Hauptgehäuse des CD-Laufwerks und (2) Versetzen der in das Hauptgehäuse eingefahrenen CD in einen Haltezustand, in welchem die CD auf dem Drehteller des CD-Laufwerks gehalten wird (das heißt konkret, die CD wird zwischen dem Drehteller und der Klemmvorrichtung festgeklemmt). Diese Schritte werden in der Regel unter Nutzung der Antriebskraft eines Motors ausgeführt. Um der in der jüngeren Vergangenheit entstandenen Nachfrage nach kleineren CD-Laufwerken gerecht zu werden, wurden verschiedene Lösungswege für einen CD-Lademechanismus vorgeschlagen, der die beiden Schritte (1) und (2) unter Verwendung eines einzigen Motors ausführt. Ein CD-Laufwerk mit einem CD-Lademechanismus dieses Typs ist beispielsweise aus der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 7-282512 bekannt.

Bei dem in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 7-282512 offenbarten CD-Laufwerk ist der CD-Lademechanismus so konfiguriert, dass ein einzelner Motor dazu dient, die Schublade mit der darauf befindlichen CD in das Hauptgehäuse einzufahren und die CD in dem Hauptgehäuse in den Haltezustand zu versetzen, wobei die CD zwischen dem Drehteller und der Klemmvorrichtung festgeklemmt wird. Des Weiteren enthält dieses CD-Laufwerk eine bewegliche Grundplatte mit einem Drehteller und einem Spindelmotor, der die CD auf dem Drehteller dreht. Die bewegliche Grundplatte wird relativ zur Position der Schublade mittels eines Antriebsmechanismus angehoben oder abgesenkt.

Wenn die Schublade mit der darauf befindlichen CD in das Hauptgehäuse eingefahren wird, so wird die bewegliche Grundplatte mittels des Antriebsmechanismus angehoben, und der Drehteller wird ebenfalls zusammen mit der beweglichen Grundplatte angehoben. Mit der Aufwärtsbewegung des Drehtellers wird die-CD von der Schublade abgenommen und auf den Drehteller gelegt. Mit der weiteren Aufwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte wird die CD auf dem Drehteller in Richtung der Klemmvorrichtung angehoben, welche die CD daraufhin in den Haltezustand versetzt, wobei die CD zwischen der Klemmvorrichtung und dem Drehteller festgeklemmt wird. Diese Schritte werden der "CD-Ladevorgang des CD-Laufwerkes" genannt.

Wenn anderseits die CD aus dem CD-Laufwerk ausgeworfen wird, so wird die bewegliche Grundplatte relativ zur Position der Schublade mittels des Antriebsmechanismus abgesenkt. Der Drehteller wird ebenfalls zusammen mit der beweglichen Grundplatte abgesenkt. Mit der Abwärtsbewegung des Drehtellers wird die auf dem Drehteller gehaltene CD aus der Klemmvorrichtung gelöst. Mit der weiteren Abwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte wird die CD erneut auf die Schublade gelegt. Im Anschluss an diese Schritte wird die Schublade aus dem Hauptgehäuse des CD-Laufwerkes herausgefahren und in eine CD-Wechsel-Position versetzt, wo die CD vom Benutzer von der Schublade heruntergenommen werden kann. Diese Schritte werden der "CD-Auswurfvorgang des CD-Laufwerkes" genannt.

Der oben erwähnte CD-Lademechanismus weist eine Konstruktion auf, bei der die bewegliche Grundplatte, auf der sich der Drehteller befindet, angehoben oder abgesenkt wird. Während des CD-Auswurfvorgangs im Anschluss an einen beendeten Wiedergabeprozess besteht die Möglichkeit, dass der CD-Lademechanismus einen fehlerhaften CD-Auswurfvorgang vollführt. Wenn der Antriebsmechanismus die bewegliche Grundplatte zu schnell absenkt, so wird das Herausfahren der Schublade aus dem Hauptgehäuse begonnen, bevor die CD in der richtigen Schubladenposition aufgelegt ist.

Wenn die Schublade aus dem Hauptgehäuse herausgefahren wird, ohne dass die CD in der richtigen Schubladenposition aufgelegt ist, so kann die CD, die nicht fest auf der Schublade gehalten wird, beispielsweise gegen die Frontblende an der Vorderseite des Hauptgehäuses des CD-Laufwerkes stoßen, wodurch die CD und/oder dieser Teil des CD-Laufwerkes beschädigt wird. Bei CD-ROM-Laufwerken für 8 cm-CDs ist ein fehlerhafter CD-Auswurfvorgang noch wahrscheinlicher.

Wenn des Weiteren ein Fremdkörper an der Schublade, auf der sich die CD befindet, haftet und der CD-Ladevorgang mit dem oben erwähnten CD-Lademechanismus ausgeführt wird, so besteht die Möglichkeit, dass es zu einem fehlerhaften CD-Ladevorgang kommt. Nach ausgeführtem CD-Ladevorgang wird die CD mit dem anhaftenden Fremdkörper zwischen dem Drehteller und der Klemmvorrichtung festgeklemmt, so dass es für den CD-Lademechanismus problematisch wird, die CD sicher auf dem Drehteller zu halten. In so einem Fall kann es vorkommen, dass die Drehbewegung der CD auf dem Drehteller nicht auf der erforderlichen Drehzahl gehalten werden kann. Es kann auch zu einer falschen Funktion kommen, wie beispielsweise zu einem unerwünschten Absenken der beweglichen Grundplatte. Außerdem kann es bei hoher Geschwindigkeit der von dem Antriebsmechanismus bewegten Schublade zu einem Rattern der CD in der Schublade während der Bewegung kommen.

Im Fall des CD-Lademechanismus mit der Konstruktion, bei der die bewegliche Grundplatte, auf der sich der Drehteller befindet, angehoben oder abgesenkt wird, kommt hinzu, dass, wenn durch die Aufwärtsbewegung des Drehtellers die CD von der Schublade abgehoben wird, die CD mit hoher Präzision auf dem Drehteller positioniert werden muss. Wenn die Positionierung in jenem Augenblick nicht richtig ist, so wird die CD nicht in der richtigen Position des Drehtellers aufgelegt.

Ein herkömmliches CD-Laufwerk ist so konfiguriert, dass die Schublade Vorsprünge (oder Nasen an der Schublade) aufweist, um ein falsches Positionieren während des CD-Ladevorgangs zu verhindern. Neben den Vorsprüngen auf der Schublade weist das herkömmliche CD-Laufwerk noch den Antriebsmechanismus (beispielsweise die Gleitvorrichtung zum Anheben oder Absenken der beweglichen Grundplatte) auf, der mit Verbindungsabschnitten versehen ist. Wenn die Schublade während des CD-Ladevorgangs in eine vorbestimmte Position bewegt wird, so werden die Vorsprünge auf der Schublade mit den Verbindungsabschnitten des Antriebsmechanismus verbunden. Durch den Kontakt zwischen den Nasen an der Schublade und den Verbindungsabschnitten wird die relative Position zwischen der Schublade und dem Drehteller mit hoher Präzision beibehalten, wenn die CD auf den Drehteller gelegt wird.

Jedoch ist es bei dem obigen herkömmlichen CD-Laufwerk notwendig, dass die Schublade mit Vorsprüngen versehen ist und der Drehteller die Verbindungsabschnitte aufweist, um die relative Position zwischen der Schublade und der Gleitvorrichtung mit hoher Präzision beizubehalten. Sowohl die Schublade als auch die Gleitvorrichtung sind bewegliche Teile, die während des CD-Ladevorgangs des CD-Laufwerks bewegt werden, und die Vorsprünge auf der Schublade und die Verbindungsabschnitte sind nicht immer auf die vorbestimmte Position eingestellt, wo sie miteinander in Kontakt gebracht werden sollen. Eine Fehlausrichtung zwischen der Schublade und der Gleitvorrichtung ist sehr wahrscheinlich. Somit ist es für das oben beschriebene herkömmliche CD-Laufwerk problematisch, die relative Position zwischen der Schublade und dem Drehteller mit hoher Präzision beizubehalten, wenn die CD auf den Drehteller gelegt wird.

JP-A-7-282516 betrifft einen Schubladenverriegelungsmechanismus für ein CD-Laufwerk. Das Laufwerk weist einen Drehteller auf, der mit einem beweglichen Arm verbunden ist. Der Arm bewegt den Drehteller in Kontakt mit einer auf der Schublade befindlichen CD. Der Arm ist mit Vorsprüngen versehen, die in Durchgangslöcher in der Schublade passen, um zu verhindern, dass die CD aus der Schublade springt.

Kurzdarstellung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes CD-Laufwerk bereitzustellen, bei dem die oben beschriebenen Probleme nicht mehr auftreten.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein CD-Laufwerk bereitzustellen, das in der Lage ist, einen sicheren und zuverlässigen CD-Lade- und -Auswurfvorgang des CD-Lademechanismus auszuführen.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein CD-Laufwerk bereitzustellen, das in der Lage ist, eine präzise Positionierung der Schublade und des Drehtellers zu bewerkstelligen, wenn die CD während des CD-Ladevorgangs auf den Drehteller gelegt wird.

Um die oben genannten Aufgaben zu erfüllen, stellt die vorliegende Erfindung gemäß einem ersten Aspekt ein CD-Laufwerk bereit, das Folgendes enthält:

einen Motor, der eine Antriebskraft liefert;

eine Schublade, die eine CD von einer CD-Wechsel-Position außerhalb des Hauptgehäuses des CD-Laufwerkes in eine eingeschobene CD-Position innerhalb des Hauptgehäuses verbringt, wobei die Schublade so konfiguriert ist, dass sie mittels der Antriebskraft des Motors zwischen der CD-Wechsel-Position und der eingeschobenen CD-Position bewegt werden kann;

eine bewegliche Grundplatte mit einem Drehteller, auf dem eine CD gedreht werden kann, wobei die bewegliche Grundplatte so konfiguriert ist, dass sie relativ zur Schublade zwischen einer Klemmposition, in der eine CD auf dem Drehteller mittels einer Klemmvorrichtung festgehalten wird, und einer gelösten Position, in der eine CD auf dem Drehteller nicht festgeklemmt – d. h. gelöst – ist, bewegt werden kann;

einen Antriebsmechanismus, der die bewegliche Grundplatte mittels der Antriebskraft des Motors aufwärts in die Klemmposition bewegt, wenn sich die Schublade in der eingeschobenen CD-Position befindet, und der die bewegliche Grundplatte von der Klemmposition abwärts in die gelöste Position bewegt, bevor die Schublade in Richtung der CD-Wechsel-Position bewegt wird; und

Steuerungsmittel zum Steuern des Motors dergestalt, dass die Antriebskraft des Motors zum Bewegen der Schublade und/oder zum Bewegen der beweglichen Grundplatte vermittels des Antriebsmechanismus genutzt wird;

dadurch gekennzeichnet, dass das CD-Laufwerk Folgendes umfasst:

einen Schalter zum Erkennen der Position der beweglichen Grundplatte, der in dem Moment vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet wird, da der Drehteller der beweglichen Grundplatte – während der Bewegung der beweglichen Grundplatte in die gelöste Position – von der Klemmvorrichtung gelöst wird; und

wobei das Steuerungsmittel so konfiguriert ist, dass der Motor in eine erste Richtung betätigt wird, um die bewegliche Grundplatte für die Dauer eines ersten Zeitraums ab dem Moment, da der Positionserkennungsschalter in den AUS-Zustand geschaltet wird, in die gelöste Position zu bewegen; dass der Motor für die Dauer eines zweiten Zeitraums ab einem Ende des ersten Zeitraums in eine umgekehrte Richtung betätigt wird; dass der Antrieb des Motors für die Dauer eines dritten Zeitraums ab einem Ende des zweiten Zeitraums unterbrochen wird; und dass der Motor ab einem Ende des dritten Zeitraums so in die erste Richtung betätigt wird, dass die Schublade in die CD-Wechsel-Position bewegt wird.

In dem CD-Laufwerk des ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird der Positionserkennungsschalter in dem Moment vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet, da der Drehteller der beweglichen Grundplatte – während der Bewegung der beweglichen Grundplatte in die gelöste Position – von der Klemmvorrichtung gelöst wird. Es ist möglich, präzise den Zeitpunkt zu erkennen, an dem der Drehteller während des CD-Auswurfvorgangs von der Klemmvorrichtung gelöst ist.

Des Weiteren wird bei einem CD-Laufwerk des ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung der Motor in der ersten Richtung betätigt, um die bewegliche Grundplatte für die Dauer des ersten Zeitraums ab dem Moment, da der Positionserkennungsschalter in den AUS-Zustand geschaltet wird, in die gelöste Position zu bewegen. Wenn die bewegliche Grundplatte von der Position der Schublade abgesenkt wird, so wird die CD auf dem Drehteller so bewegt, dass sie auf der Schublade zum Liegen kommt.

Des Weiteren wird bei einem CD-Laufwerk des ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung der Motor für die Dauer des zweiten Zeitraums ab dem Ende des ersten Zeitraums in die umgekehrte Richtung betätigt. Die Geschwindigkeit, mit der sich die bewegliche Grundplatte von der Schublade fort bewegt, wird in diesem Moment verlangsamt. Der Antrieb des Motors wird für die Dauer des dritten Zeitraums ab dem Ende des zweiten Zeitraums unterbrochen. In diesem Moment wirkt die Bremskraft des Motors so auf die bewegliche Grundplatte, dass die CD langsam auf die Schublade gelegt wird. Der Motor wird dann ab dem Ende des dritten Zeitraums so in die erste Richtung betätigt, dass die Schublade in die CD-Wechsel-Position bewegt wird. Das Rattern der CD in der Schublade während der Bewegung kann vermieden werden. Somit eignet sich das oben beschriebene CD-Laufwerk für das Ausführen eines sicheren und zuverlässigen CD-Auswurfvorgangs des CD-Lademechanismus.

Des Weiteren wird – um die oben genannten Aufgaben zu erfüllen – gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein CD-Laufwerk bereitgestellt, das Folgendes enthält:

einen Motor, der eine Antriebskraft liefert;

eine Schublade, die eine CD von einer CD-Wechsel-Position außerhalb eines Hauptgehäuses des CD-Laufwerkes in eine eingeschobene CD-Position innerhalb des Hauptgehäuses verbringt, wobei die Schublade so konfiguriert ist, dass sie mittels dar Antriebskraft des Motors zwischen der CD-Wechsel-Position und der eingeschobenen CD-Position bewegt werden kann;

eine bewegliche Grundplatte mit einem Drehteller, auf dem eine CD gedreht werden kann, wobei die bewegliche Grundplatte so konfiguriert ist, dass sie relativ zur Schublade zwischen einer Klemmposition, in der eine CD auf dem Drehteller mittels einer Klemmvorrichtung festgehalten wird, und einer gelösten Position, in der eine CD auf dem Drehteller nicht festgeklemmt – d. h. gelöst – ist, bewegt werden kann;

einen Antriebsmechanismus, der die bewegliche Grundplatte mittels der Antriebskraft des Motors aufwärts in die Klemmposition bewegt, wenn sich die Schublade in der eingeschobenen CD-Position befindet, und der die bewegliche Grundplatte von der Klemmposition abwärts in die gelöste Position bewegt, bevor die Schublade in Richtung der CD-Wechsel-Position bewegt wird; und

Steuerungsmittel zum Steuern des Motors dergestalt, dass die Antriebskraft des Motors wahlweise zum Bewegen der Schublade oder zum Bewegen der beweglichen Grundplatte vermittels des Antriebsmechanismus genutzt wird;

dadurch gekennzeichnet, dass das CD-Laufwerk Folgendes umfasst:

einen Schalter zum Erkennen der Position der beweglichen Grundplatte, der in dem Moment vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand geschaltet wird, da die bewegliche Grundplatte bewegt wird, um – während der Bewegung der beweglichen Grundplatte in die Klemmposition – eine vorbestimmte Position zu erreichen; und wobei

das Steuerungsmittel so konfiguriert ist, dass der Motor in eine erste Richtung betätigt wird, um die bewegliche Grundplatte für die Dauer eines ersten Zeitraums ab dem Moment, da der Positionserkennungsschalter in den EIN-Zustand geschaltet wird, in die Klemmposition zu bewegen; dass der Motor für die Dauer eines zweiten Zeitraums ab einem Ende des ersten Zeitraums in eine umgekehrte Richtung betätigt wird; und dass der Motor, wenn der Positionserkennungsschalter während des zweiten Zeitraums in den AUS-Zustand geschaltet wird, so in die umgekehrte Richtung betätigt wird, dass die Schublade in die CD-Wechsel-Position bewegt wird.

In dem CD-Laufwerk gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird der Motor in der ersten Richtung betätigt, um die bewegliche Grundplatte für die Dauer des ersten Zeitraums ab dem Moment, da der Positionserkennuagsschalter in den EIN-Zustand geschaltet wird, in die Klemmposition zu bewegen. Der Motor wird für die Dauer des zweiten Zeitraums ab dem Ende des ersten Zeitraums in die umgekehrte Richtung betätigt. Der Motor wird, wenn der Positionserkennungsschalter während des zweiten Zeitraums in den AUS-Zustand geschaltet wird, so in die umgekehrte Richtung betätigt, dass die Schublade in die CD-Wechsel-Position bewegt wird.

Selbst wenn an der Schublade, auf der sich die CD befindet, Fremdkörper haften und der CD-Ladevorgang ausgeführt wird, ist es möglich, einen fehlerhaften CD-Ladevorgang sicher zu vermeiden. Mittels des Positionserkennungsschalters wird erkannt, ob Fremdkörper vorhanden sind. Wird das Vorhandensein eines Fremdkörpers erkannt, so bewirkt das Steuerungsmittel, dass der Drehteller während des CD-Ladevorgangs von der Klemmvorrichtung gelöst wird.

Des Weiteren wird bei dem CD-Laufwerk gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung der Motor für die Dauer des zweiten Zeitraums ab dem Ende des ersten Zeitraums in die umgekehrte Richtung betätigt. Die Geschwindigkeit, mit der sich die bewegliche Grundplatte bewegt, wird in diesem Moment verlangsamt, und die Bremskraft des Motors wirkt auf die bewegliche Grundplatte. Somit eignet sich das oben beschriebene CD-Laufwerk für das Ausführen eines sicheren und zuverlässigen CD-Ladevorgangs des CD-Lademechanismus.

In einer Ausführungsform der Erfindung umfasst das CD-Laufwerk gemäß dem ersten oder dem zweiten Aspekt des Weiteren einen ersten Positionierungsabschnitt an der beweglichen Grundplatte und einen zweiten Positionierungsabschnitt an der Schublade, wobei der erste Positionierungsabschnitt und der zweite Positionierungsabschnitt so konfiguriert sind, dass beide miteinander verbunden sind, wenn die Schublade sich in der eingeschobenen CD-Position befindet und die bewegliche Grundplatte sich in der Klemmposition befindet, und wobei die Schublade mittels des Verbindens des ersten Positionierungsabschnitts und des zweiten Positionierungsabschnitts relativ zu der Position der beweglichen Grundplatte positioniert wird.

Bei dem CD-Laufwerk der obigen Ausführungsform befindet sich der erste Positionierungsabschnitt an der beweglichen Grundplatte, und der zweite Positionierungsabschnitt befindet sich an der Schublade. Der erste Positionierungsabschnitt und der zweite Positionierungsabschnitt werden miteinander verbunden, wenn die Schublade sich in der eingeschobenen CD-Position befindet und die bewegliche Grundplatte sich in der Verbindungsposition befindet. Auf der beweglichen Grundplatte befinden sich ein Spindelmotor und ein Drehteller zum Drehen der CD. Die Schublade wird durch Verbinden des ersten Positionierungsabschnitts und des zweiten Positionierungsabschnitts relativ zur Position der beweglichen Grundplatte positioniert. Das CD-Laufwerk der obigen Ausführungsform ist in der Lage, eine präzise Positionierung der Schublade und des Drehtellers zu bewirken, wenn die CD während des CD-Ladevorgangs auf den Drehteller. gelegt wird.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen hervor.

1 ist eine Draufsicht eines CD-ROM-Laufwerkes (ohne Schublade), in dem eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung realisiert ist.

2 ist eine Vorderansicht des CD-ROM-Laufwerkes von 1 ohne Frontblende.

3 ist eine Querschnittsansicht des CD-ROM-Laufwerkes entlang einer Linie III-III in 1.

4A ist eine Querschnittsansicht des CD-ROM-Laufwerkes entlang einer Linie IV-IV in 1.

4B ist eine Veranschaulichung einer Führungsnut des CD-ROM-Laufwerkes von 4A.

4C ist eine Veranschaulichung einer Führungsnut eines herkömmlichen CD-ROM-Laufwerkes.

5 ist eine auseinandergezogene Ansicht des CD-ROM-Laufwerkes von 1 ohne Ladeantriebsmechanismus.

6 ist eine Draufsicht des LadeAntriebsmechanismus im CD-ROM-Laufwerk von 1.

7 ist eine auseinandergezogene Ansicht des Lade-Antriebsmechanismus von 6.

8A, 8B, 8C und 8D sind Veranschaulichungen zur Erläuterung eines CD-Ladevorgangs des CD-ROM-Laufwerkes von 1.

9 ist eine perspektivische Ansicht einer umgedrehten Schublade des CD-ROM-Laufwerkes von 1.

10 ist ein zeitliches Abfolgediagramm zum Erklären von Arbeitsschritten des CD-ROM-Laufwerkes von 1, wenn der CD-Lade- und der CD-Auswurfvorgang ausgeführt werden.

11 ist eine Veranschaulichung eines Betriebszustandes eines LadeAntriebsmechanismus des CD-ROM-Laufwerkes von 1 vor einem Beginn des CD-Ladevorgangs.

12 ist eine Veranschaulichung eines Betriebszustandes des LadeAntriebsmechanismus, wenn die Schublade in die eingeschobene CD-Position bewegt wird.

13 ist eine Veranschaulichung eines Betriebszustandes des LadeAntriebsmechanismus, wenn die Rotationsgrundplatte gedreht ist, nachdem die Schublade die eingeschobene CD-Position erreicht hat.

14 ist eine Veranschaulichung eines Betriebszustandes des LadeAntriebsmechanismus, wenn die bewegliche Grundplatte in die horizontale Position gedreht ist.

15 ist eine Veranschaulichung eines Betriebszustandes des LadeAntriebsmechanismus kurz nach einem Beginn des CD-Auswurfvorgangs.

16 ist eine Sicht von unten auf den Ladeantriebsmechanismus.

17 ist ein Blockschaubild eines CD-ROM-Laufwerkes einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.

18A und 18B sind zeitliche Abfolgediagramme zum Erklären eines erfolgreichen CD-Ladevorgangs des CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform.

19A und 19B sind zeitliche Abfolgediagramme zum Erklären eines fehlerhaften CD-Ladevorgangs des CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform.

20 ist ein Ablaufdiagramm zum Erklären eines Ladesteuerungsprozesses, der von dem CD-ROM-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform ausgeführt wird.

21A, 21B und 21C sind zeitliche Abfolgediagramme zum Erklären des CD-Auswurfvorganges des CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform.

22 ist ein Ablaufdiagramm zum Erklären eines Auswurfsteuerungsprozesses, der von dem CD-ROM-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform ausgeführt wird.

23A, 23B und 23C sind zeitliche Abfolgediagramme zum Erklären eines CD-Auswurfvorganges eines herkömmlichen CD-ROM-Laufwerkes.

Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen

Es wird nun anhand von 1 bis 16 ein Beispiel eines CD-ROM-Laufwerkes beschrieben. Es werden der allgemeine Aufbau und die Betriebsweisen des CD-Laufwerkes beschrieben. Für die folgende Beschreibung wird als Beispiel für das CD-Laufwerk der Erfindung ein CD-ROM-Laufwerk 10 verwendet.

Wie in 1 bis 7 gezeigt, enthält das CD-ROM-Laufwerk 10 allgemein ein Chassis 11, eine Grundplatte 12, eine bewegliche Grundplatte 13, eine Schublade 14, einen Ladeatriebsmechanismus 15, eine Klemmvorrichtung 16 und eine Frontblende 17. Die Grundplatte 12 ist am Chassis 11 angebracht. Die bewegliche Grundplatte 13 ist an der Grundplatte 12 angebracht. Die Schublade 14 ist auf der Grundplatte 12 gelagert. Der Ladeantriebsmechanismus 15 ist an der Grundplatte 12 angebracht. Die Klemmvorrichtung 16 ist auf der Grundplatte 12 gelagert. Die Frontblende 17 ist an einer Vorderseite des Chassis 11 angebracht. Das CD-ROM-Laufwerk 10 enthält des Weiteren eine (nicht gezeigte) Abdeckung, welche die Oberseite des CD-ROM-Laufwerkes abdeckt.

Die bewegliche Grundplatte 13 besteht aus einem beweglichen Grundplattenkörper 19, einem Drehteller 20, einem Drehtellermotor 21, einem optischen Kopf 22 und einer Bewegungsvorrichtung 23 für den optischen Kopf. Der Drehteller 20, der Drehtellermotor 21, der optische Kopf 22 und die Bewegungsvorrichtung 23 für den optischen Kopf sind an dem beweglichen Grundplattenkörper 19 angebracht. Der Drehtellermotor 21 dient dem Drehen des Drehtellers 20. Die Bewegungsvorrichtung 23 für den optischen Kopf dient zum Bewegen des optischen Kopfes 22.

Vor dem Einlegen einer CD-ROM 26 wird das CD-ROM-Laufwerk 10 in einen in 8A gezeigten Betriebszustand versetzt. In diesem Betriebszustand wird die Schublade 14 in eine Richtung, die in 8A durch den Pfeil Y2 angezeigt ist, in eine CD-Wechsel-Position bewegt, die sich außerhalb des Hauptgehäuses 25 des CD-ROM-Laufwerkes befindet. In diesem Betriebszustand wird die bewegliche Grundplatte 13 aus der Position der Schublade 14 abgesenkt und in einen geneigten Zustand (bzw. in eine gelöste Position) versetzt, so dass sie in die Abwärtsrichtung weist.

Wenn die CD-ROM 26 in das CD-ROM-Laufwerk 10 geladen wird, so legt der Bediener die CD-ROM 26 auf die Schublade 14 und drückt eine Bedientaste 143 (siehe 5). Der Bediener kann auch manuell vorgehen und die Schublade 14 in Richtung des CD-ROM-Laufwerkes 10 drücken. In Reaktion auf diese Handlung beginnt der Ladeantriebsmechanismus 15 mit der Durchführung seiner beiden Arbeitsschritte: (1) Er bewegt die Schublade 14 in Richtung Y1 von der CD-Wechsel-Position zu einer eingeschobenen CD-Position, und (2) er dreht die bewegliche Grundplatte 13 aufwärts aus der geneigten Position in die horizontale Position (bzw. in eine Klemmposition).

Nach Durchführung des obigen Schrittes (1) wird die CD-ROM 26 in das Hauptgehäuse 25 des CD-ROM-Laufwerkes eingeführt, wie in 8B zu sehen. Nach Durchführung des obigen Schrittes (2) wird die in das Hauptgehäuse 25 eingeführte CD-ROM 26 von der Schublade 14 abgehoben und auf dem Drehteller 20 gehalten, wie in 8C zu sehen. Die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 wird durch die Klemmvorrichtung 16 festgeklemmt und ist für die Wiedergabe von auf der CD-ROM 26 befindlichen Daten im CD-ROM-Laufwerk 10 bereit.

Als nächstes wird die Konstruktion des CD-Laufwerkes beschrieben, die für den CD-Ladevorgang und den Wiedergabeprozess verwendet wird. Als erstes wird die Konstruktion der Grundplatte 12 erläutert.

Wie in 1 bis 5 zu sehen, ist die Grundplatte 12 zu einem rahmenartigen Element von allgemein rechteckiger Gestalt geformt. Die Grundplatte 12 enthält einen Montageabschnitt 30 für die bewegliche Grundplatte in Form einer allgemein rechteckigen Öffnung. Auf der Vorderseite (dem Ende in Richtung Y2) der Grundplatte 12 befindet sich ein Ladeantriebsmechanismus-Montageabschnitt 31 in Form eines ausgesparten Abschnittes. Die Grundplatte 12 enthält die erhöhten Wände 32 und 33 auf der rechten bzw. linken Seite (den Enden in den Richtungen X1 bzw. X2) der Grundplatte 12.

Des Weiteren enthält die Grundplatte 12 vier Füße 35 in jeweils einer Ecke an der Unterseite der Grundplatte 12. Diese Füße 35 sind jeweils am Chassis 11 mittels Isolatoren 36 angebracht. Das Chassis 11 ist ein kastenartiges Element mit einer Bodenplatte 11a. Die Grundplatte 12 ist so im Chassis 11 untergebracht, dass die Füße 35 der Grundplatte 12 mittels der Isolatoren 36, die sich zwischen der Grundplatte 12 und dem Chassis 11 befinden, ein wenig von der Bodenplatte 11a des Chassis 11 abgehoben sind.

Des Weiteren ist ein Paar Schubladenführungselemente 37 und 38 an der linken bzw. rechten Seite (den Enden in den Richtungen X2 und X1) der Grundplatte 12 angebracht, und eine Schubladeschiebeplatte 39 ist an der linken Seite (dem Ende in der Richtung X2) der Grundplatte 12 angebracht. Die Schubladeschiebeplatte 39 ist an der Grundplatte 12 dergestalt angebracht, dass die Schubladeschiebeplatte 39 in einer der Richtungen Y1 und Y2 bewegt werden kann. Eine Feder 40 übt auf die Schubladeschiebeplatte 39 dergestalt eine Betätigungskraft aus, dass die Schubladeschiebeplatte 39 in Richtung Y2 gezogen wird.

Als nächstes wird die Konstruktion der beweglichen Grundplatte 13 beschrieben.

Wie in 1 bis 5 zu sehen, enthält die bewegliche Grundplatte 13 einen beweglichen Grundplattenkörper 19 von allgemein rechteckiger Form. Der Drehtellermotor 21 ist am Ende (dem Ende in der Richtung Y2) des beweglichen Grundplattenkörpers 19 angebracht. Der Drehteller 20 ist an der Spindel des Drehtellermotors 21 befestigt.

Der Drehteller 20 ist an einem oberen Abschnitt (in Richtung Z1) des beweglichen Grundplattenkörpers 19 angeordnet, Der Drehteller 20 enthält einen Magneten 20a, der eine magnetische Anziehungskraft auf die Klemmvorrichtung 16 ausübt, dergestalt, dass die CD-ROM 26 zwischen dem Drehteller 20 und der Klemmvorrichtung 16 festgehalten wird. Des Weiteren befindet sich auf der Oberseite des beweglichen Grundplattenkörpers 19 ein sich aufwärts erstreckender Positionierungsvorsprung 180 (siehe 5). An der Unterseite des beweglichen Grundplattenkörpers 19 befindet sich ein Paar Führungsschächte 50 und 51. Die Führungsschächte 50 und 51 erstrecken sich in die Richtungen Y1 und Y2 und sind parallel zueinander angeordnet. Die Führungsschächte 50 und 51 werden an ihren Enden mittels eines Paares Halteabschnitte 52 und 53 an dem beweglichen Grundplattenkörper 19 gehalten.

Der optische Kopf 22 wird an seinen Enden durch die Führungsschächte 50 und 51 an der beweglichen Grundlatte 13 gestützt. Der optische Kopf 22 ist so konfiguriert, dass er innerhalb einer Öffnung 54 des beweglichen Grundplattenkörpers 19 in einer der Richtungen Y1 und Y2 bewegt werden kann. Die Bewegungsvorrichtung 23 für den Kopf befindet sich an dem beweglichen Grundplattenkörper 19, und die Bewegungsvorrichtung 23 für den Kopf enthält einen Motor 55 und einen Getriebemechanismus 56, der vom Motor 55 angetrieben wird.

Bei der oben beschriebenen beweglichen Grundplatte 13 ist das hintere Ende (oder das Ende in Richtung Y1) des beweglichen Grundplattenkörpers 19 mittels eines Blattfederelements 56 an der Grundplatte 12 befestigt. Die bewegliche Grundplatte 13 ist in dem Montageabschnitt 30 für die bewegliche Grundplatte der Grundplatte 12 angeordnet. Wenn sich das Blattfederelement 56 durchbiegt, so wird die bewegliche Grundplatte 13 vertikal um ihr hinteres Ende in eine der Richtungen A oder B gedreht, wie in 3 gezeigt. Des Weiteren ist in der Mitte der Vorderseite (dem Ende in Richtung Y2) des beweglichen Grundplattenkörpers 19 ein Stift (oder ein angetriebener Stift) 57 dergestalt angeordnet, dass er von dem beweglichen Grundplattenkörper 19 in Richtung Y2 hervorsteht. Der Stift 57 ist so konfiguriert, dass er mit einem Blattfederelement 42 in Kontakt gebracht werden kann, das an einem Steg 41 befestigt ist, welcher in der Nähe der Vorderseite (dem Ende in Richtung Y2) der Grundplatte 12 angeordnet ist. Dies wird weiter unten beschrieben.

Als nächstes wird die Schublade 14 beschrieben.

Die Schublade 14 enthält allgemein, wie in 5 gezeigt, einen CD-ROM-Einlegeabschnitt 60, ein Paar Armabschnitte 61 und 62, einen Stegabschnitt 63, eine Öffnung 64 und eine Positionierungsöffnung 181. Der CD-ROM-Einlegeabschnitt 60 ist zu einer Art Schale ausgeformt, und die CD-ROM 26 wird auf den CD-ROM-Einlegeabschnitt 60 gelegt. Die Armabschnitte 61 und 62 befinden sich an hinteren Enden der Schublade 14 und erstrecken sich von den hinteren Enden in Richtung Y1. Der Stegabschnitt 63 erstreckt sich in Querrichtung und verbindet die Armabschnitte 61 und 62 miteinander. Der Drehteller 20 und der optische Kopf 22, die sich an der beweglichen Grundplatte 13 befinden, sind in der Öffnung 64 der Schublade 14 angeordnet. Die Positionierungsöffnung befindet sich in der Oberfläche der Schublade 14 und hat den Zweck, die Schublade 14 mit hoher Präzision relativ zum Drehteller 20 der beweglichen Grundplatte 13 zu positionieren.

Des weiteren sind die Seitenabschnitte (die Enden in den Richtungen X1 bzw. X2) der Schublade 14 zu Stufenabschnitte 65 und 66 ausgebildet, die ein wenig unterhalb der Oberseite der Schublade 14 angeordnet sind. Die Stufenabschnitte 65 und 66 sind, wie in 9 gezeigt, mit einer Führungsnut 67 und einem Vorsprung 68 versehen. Der Stufenabschnitt 66 (das seitliche Ende der Unterseite der Schublade 14 in der Richtung X2) ist mit einer Führungsnut 69, einer Zahnleiste 70 (mit einer verzahnten Oberfläche), einem Vorsprung 71, einem Kontaktflächenabschnitt 71a, einem Kontaktflächenabschnitt 71b, einem Verbindungsabschnitt 73 usw. versehen. Des Weiteren befindet sich eine Öffnung 74 in der Nähe des Verbindungsabschnitts 73 am Ende der Unterseite des Armabschnitts 62.

Wie in 1 und 2 zu sehen, ist die Führungsnut 67 in der oben beschriebenen Schublade 14 mit drei vorspringenden Abschnitten 75-1 bis 75-3 des Schubladenführungselements 38 in Eingriff gebracht, und die Führungsnut 68 ist mit drei vorspringenden Abschnitten 76-1 bis 76-3 des Schubladenführungselements 39 in Eingriff gebracht. Der Stufenabschnitt 65 ist mit drei Haltearmen 77-1 bis 77-3 des Schubladenführungselements 38 in Eingriff gebracht, und der Stufenabschnitt 66 ist mit drei Haltearmen 78-1 bis 78-3 des Schubladenführungselements 37 in Eingriff gebracht. Die Schublade 14 ist auf diese Weise dergestalt angeordnet, dass sie relativ zum Hauptgehäuse 25 des CD-Laufwerkes in einer der Richtungen Y1 und Y2 bewegt werden kann.

Insbesondere ist die Schublade 14 im CD-Laufwerk dergestalt angeordnet, dass sie relativ zum Hauptgehäuse 25 zwischen einer CD-Wechsel-Position P1 (in 8A zu sehen) und einer eingeschobenen CD-Position P2 (in 8B, 8C, 1 und 2 zu sehen) bewegt werden kann. Wenn sich die Schublade 14 in der CD-Wechsel-Position P1 befindet, so wird die CD-ROM 26 auf die Schublade 14 gelegt oder von der Schublade 14 heruntergenommen. Wenn sich die Schublade 14 in der eingeschobenen CD-Position P2 befindet, so wird die CD-ROM 26 in das Hauptgehäuse 25 geladen. Die Zahnleiste 70 der Schublade 14 steht mit einem Zahnrad 96 in Eingriff (was weiter unten beschrieben wird), und das Zahnrad 96 wird durch einen Antriebsmechanismus so gedreht, dass die Schublade 14 durch die Ineingriffnahme zwischen Zahnleiste 70 und Zahnrad 96 relativ zum Hauptgehäuse 25 bewegt wird.

Als nächstes wird der Ladeantriebsmechanismus 15 beschrieben. Der Ladeantriebsmechanismus 15 wird auch als die Ladeantriebsbaugruppe 15 bezeichnet.

Wie in 6, 7, 1 und 2 gezeigt, weist der Ladeantriebsmechanismus 15 allgemein eine Grundplatte 90 auf, auf der die Elemente des Ladeantriebsmechanismus 15 gelagert sind. Ein Lademotor 91 (bei dem es sich um das Antriebsmittel für die Schublade 14 und die bewegliche Grundplatte 13 handelt) ist am linksseitigen Abschnitt (dem Ende in Richtung X1) der Grundplatte 90 angebracht, und mehrere Zahnräder 92 bis 96 sowie eine Rotationsgrundplatte 97 sind am rechtseitigen Abschnitt (dem Ende in Richtung X2) der Grundplatte 90 angebracht. Des Weiteren ist ein Gleitelement 100 (bei dem es sich um eine Bewegungsvorrichtung für eine bewegliche Grundplatte handelt, mit der die bewegliche Grundplatte 13 bewegt wird) an der Vorderseite (dem Ende in Richtung Y1) der Grundplatte 90 angebracht.

Mehrere Zahnräder 92 bis 96 bilden ein Reduktionsgetriebe. Jedes der Zahnräder 93 bis 95 besteht aus zwei Zahnrädern, die koaxial angeordnet sind. Das Zahnrad 96 ist das Endstufenzahnrad des Reduktionsgetriebes und steht mit der Zahnleiste 70 der Schublade 14 in Eingriff. Des Weiteren ist auf der Oberseite der Grundplatte 90 ein Stift 101 dergestalt eingelassen, dass er von der Oberseite der Grundplatte 90 aufwärts ragt. Das Zahnrad 93 und das Zahnrad 96 sind auf dem Stift 101 der Grundplatte 90 drehbar gelagert.

Des Weiteren ist in dem Ladeantriebsmechanismus 15 eine Welle 103 an einer Riemenscheibe 102 befestigt, und ein Bundelement 104 ist an der Welle 103 dergestalt angebracht, dass das Bundelement 104 um die Mittelachse der Welle 103 herum drehbar ist. Das Zahnrad 92 ist am oberen Abschnitt der Welle 103 befestigt. In der Grundplatte 90 befindet sich eine Schlitzöffnung 105, und das Bundelement 104 ist so angeordnet, dass es sich in der Öffnung 105 befindet. Die Öffnung 105 ist dergestalt in der Grundplatte 90 angeordnet, dass sich die Öffnung 105 in der Richtung erstreckt, die vom Stift 101 fort weist. Des Weiteren befindet sich eine kreisrunde Öffnung 105a dergestalt in der Grundplatte 90, dass die Öffnung 105a in das Ende der Öffnung 105 übergeht.

Des Weiteren ist in dem Ladeantriebsmechanismus 15 ein Notfallarm 106 angeordnet. An der Unterseite der Grundplatte 90 ist ein Stift 107 dergestalt eingelassen, dass er von der Unterseite der Grundplatte 90 abwärts ragt. Der Notfallarm 106 ist dergestalt auf dem Stift 107 angeordnet, dass der Notfallarm 106 um die Mittelachse des Stiftes 107 herum drehbar ist. In dem Ladeantriebsmechanismus 15 befindet sich eine Feder 108 (in 2 gezeigt), die auf den Notfallarm 106 dergestalt eine Betätigungskraft ausübt, dass der Notfallarm 106 entgegen der Uhrzeigerrichtung um die Mittelachse des Stiftes 107 herum gedreht wird. Der Notfallarm 106 enthält eine U-förmige Aussparung 106a, und das Bundelement 104 enthält am äußeren Umfangsrand eine ringförmige Nut 104a. Der untere Abschnitt der ringförmigen Nut 104a des Bundelements 104 ist am inneren Umfangsrand der Aussparung 106a des Notfallarmes 106 angeordnet.

Das Bundelement 104 wird normalerweise so durch den Notfallarm 106 angedrückt, dass es sich in einer festen Position Q1 (in 7 gezeigt) der Öffnung 105 befindet. Die Nut 104a des Bundelements 104 ist an der Öffnung 105 angeordnet. Durch diese Anordnung wird das Zahnrad 92 mit Zahnrad 93 in Eingriff gebracht.

Die Rotationsgrundplatte 97 hat eine Öffnung 97a, und der Stift 101 ist durch die Öffnung 97a der Rotationsgrundplatte 97 hindurchgesteckt. Die Rotationsgrundplatte 97 enthält einen Verriegelungsabschnitt 97b, welcher in einem bogenförmigen Schlitz 109 der Grundplatte 90 angeordnet ist. Die Rotationsgrundplatte 97 enthält einen bogenförmigen Schlitz 97c, und eine aufrechte Lasche 110 der Grundplatte 90 ist in dem bogenförmigen Schlitz 97c angeordnet. Auf diese Weise ist die Rotationsgrundplatte 97 drehbar auf der Grundplatte 90 gelagert, während gleichzeitig ein Abheben der Rotationsgrundplatte 97 von der Grundplatte 90 nicht möglich ist. Die Rotationsgrundplatte 97 enthält ein Loch 97a und einen Zahnungsabschnitt 97d, welcher entlang des bogenförmigen Umfangs – mit dem Loch 97a als radialem Mittelpunkt – ausgebildet ist. Auf der Oberseite der Rotationsgrundplatte 97 ist ein Stift 111 eingelassen, und das Zahnrad 94 ist so auf dem Stift 111 angeordnet, dass es drehbar auf dem Stift 111 gelagert ist. Auf der Oberseite der Rotationsgrundplatte 97 ist außerdem ein Stift 112 eingelassen, und das Zahnrad 95 ist so auf dem Stift 112 angeordnet, dass es drehbar auf dem Stift 112 gelagert ist.

Das Zahnrad 95 steht sowohl mit dem Zahnrad 94 als auch mit dem Zahnrad 96 in Eingriff. Das Zahnrad 94 steht mit dem Zahnrad 93 in Eingriff. Ein Paar Armführungsmontageabschnitte 97e sind als erhabene Vorsprünge auf der Rotationsgrundplatte 97 vorhanden. An den Armführungsmontageabschnitten 97e der Rotationsgrundplatte 97 ist eine Armführung 113 angebracht.

Das Gleitelement 100 enthält allgemein, wie in 7 gezeigt, ein Paar Verriegelungsabschnitte 100a und 100b. Die Verriegelungsabschnitte 100a und 100b sind in Schlitzen 114 und 115 der Grundplatte 90 angeordnet. Das Gleitelement 100 ist dergestalt auf der Grundplatte 90 angeordnet, dass es auf der Grundplatte 90 in einer der Richtungen X1 und X2 beweglich gelagert ist. Des Weiteren enthält das Gleitelement 100 eine Zahnleiste 100c, die mit dem Zahnungsabschnitt 97d in Eingriff steht. Das Gleitelement 100 enthält außerdem einen erhöhten Wandabschnitt 100d, in dem sich eine Führungsnut 182 befindet.

Wie in 4A und 4B gezeigt, enthält die Führungsnut 182 des Gleitelements 100 einen Startpunktabschnitt 182a, einen Endpunktabschnitt 182b, eine erste geneigte Nut 182c und eine zweite geneigte Nut 182d. Der Startpunktabschnitt 182a ist am unteren Ende der Führungsnut 182 angeordnet und erstreckt sich in horizontaler Richtung. Der Endpunktabschnitt 182b ist am oberen Ende der Führungsnut 182 angeordnet und erstreckt sich in horizontaler Richtung. Die erste geneigte Nut 182c und die zweite geneigte Nut 182d sind zwischen dem Startpunktabschnitt 182a und dem Endpunktabschnitt 182b angeordnet, und die Nuten 182c und 182d haben relativ zur Horizontalen unterschiedliche Neigungswinkel &thgr;1 bzw. &thgr;2.

4B zeigt die Details der Führungsnut 182 des Gleitelements 100 im vorliegenden Beispiel. 4C zeigt die Einzelheiten einer Führungsnut 200 eines Gleitelements in einem herkömmlichen CD-Laufwerk. Wie in 4C gezeigt, enthält die Führungsnut 200 in dem Gleitelement des herkömmlichen CD-Laufwerks einen Startpunktabschnitt 200a, einen Endpunktabschnitt 200b und eine geneigte Nut 200c. Der Startpunktabschnitt 200a ist am unteren Ende der Führungsnut 200 angeordnet und erstreckt sich in horizontaler Richtung. Der Endpunktabschnitt 200b ist am oberen Ende der Führungsnut 200 angeordnet und erstreckt sich in horizontaler Richtung. Die geneigte Nut 200c ist zwischen dem Startpunktabschnitt 200a und dem Endpunktabschnitt 200b angeordnet und hat relativ zur Horizontalen nur einen einzigen Neigungswinkel &thgr;0.

Es werden nun die Unterschiede zwischen der Führungsnut 182 und der Führungsnut 200 beschrieben. Die Führungsnut 182 in der vorliegenden Ausführungsform hat eine horizontale Länge L1 (der Abstand zwischen dem Startpunktabschnitt 182a und dem Endpunktabschnitt 182b entlang der Richtung X1 oder X2), die größer als eine horizontale Länge L0 der Führungsnut 200 in dem herkömmlichen CD-Laufwerk ist (L1 > L0). Die Neigungswinkel &thgr;1 und &thgr;2 der Führungsnut 182 sind beide kleiner als der Neigungswinkel &thgr;0 der Führungsnut 200 (&thgr;1 < &thgr;0, &thgr;2 < &thgr;0).

16 ist eine Unteransicht des LadeAntriebsmechanismus 15 in der vorliegenden Ausführungsform. Wie in 7 und 16 gezeigt, ist an der Unterseite der Grundplatte 90 ein Riemen 117 um die Riemenscheibe 116 des Lademotors 91 und um die Riemenscheibe 102 des LadeAntriebsmechanismus 15 gewunden. Am rechten Endabschnitt (dem Ende in Richtung X2) der Grundplatte 90 befindet sich ein Schubladenverriegelungsarm 118.

Der Schubladenverriegelungsarm 118 enthält ein Paar Verriegelungsvorsprünge 118a und 118b, einen Verriegelungsvorsprung 118c und ein Loch 118d. In der Grundplatte 90 ist ein Stift 119 eingelassen. Das Loch 118d des Schubladenverriegelungsarms 118 ist über den Stift 119 geschoben, und der Schubladenverriegelungsarm 118 ist an der Grundplatte 90 befestigt. Des Weiteren ist an der Grundplatte 90 eine Torsionsfeder 120 angeordnet, die auf den Schubladenverriegelungsarm 118 dergestalt eine Betätigungskraft ausübt, dass der Schubladenverriegelungsarm 118 entgegen der Uhrzeigerrichtung um die Mittelachse des Stiftes 119 herum gedreht wird.

Bei dem oben beschriebenen Ladeantriebsmechanismus 15 ist die Grundplatte 90 – wie in 1 und 2 zu sehen – an ihren Enden an der Grundplatte 12 angeschraubt. Wie in 5 gezeigt, ist der Ladeantriebsmechanismus 15 so an der Grundplatte 12 befestigt, dass er in dem Ladeantriebsmechanismus-Montageabschnitt 31 der Grundplatte 12 angeordnet ist. Wenn der Ladeantriebsmechanismus 15 montiert ist, steht das Zahnrad 96 mit der Zahnleiste 70 in Eingriff, und der Stift 57 ist in der Führungsnut 182 angeordnet.

Auf der Klemmvorrichtung 16 ist, wie in 1 bis 3 und 5 zu sehen, eine kreisrunde Eisenplatte 130 angeordnet. Ein Klemmvorrichtungshalter 131 enthält in seiner Mitte eine Öffnung 132. Die Klemmvorrichtung 16 ist in der Öffnung 132 des Klemmvorrichtungshalters 131 angeordnet und wird von einem Klemmvorrichtungsanschlag 133 gehalten. Der Klemmvorrichtungsanschlag 133 ist am Klemmvorrichtungshalter 131 befestigt. Der Klemmvorrichtungshalter 131 ist ein rechtwinkliges Element und ist dergestalt an der Grundplatte 12 angebracht, dass er auf den erhöhten Wänden 32 und 33 aufliegt.

Die Frontblende 17 ist an der Vorderseite des Chassis 11 angebracht. Wie in 5 gezeigt, enthält die Frontblende 17 allgemein eine Öffnung 140, eine Klappe 141 zum Verschließen der Öffnung 140, eine Notfallöffnung 142 und eine Bedientaste 143. Der Verriegelungsvorsprung 118c des Schubladenverriegelungsarms 118 und die Armführung 113 dienen als Rotationsgrundplatten-Verriegelungsvorrichtung 150, welche die Rotationsgrundplatte 97 in einer Position U1 verriegelt. Die beiden Verriegelungsvorsprünge 118a und 118b des Schubladenverriegelungsarms 118 und der Vorsprung 71 der Schublade 14 dienen als eine Schubladenverriegelungsvorrichtung 160, welche die Schublade 14 in der eingeschobenen CD-Position P2 verriegelt.

Als nächstes werden die Arbeitsschritte des CD-ROM-Laufwerkes 10 der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.

Das CD-ROM-Laufwerk 10 führt den CD-Ladevorgang dergestalt aus, dass die CD-ROM 26 in das Hauptgehäuse 25 des CD-ROM-Laufwerkes geladen wird, und führt den CD-Auswurfvorgang dergestalt aus, dass die CD-ROM 26 aus dem Hauptgehäuse 25 ausgeworfen wird. Als erstes wird der CD-Ladevorgang des CD-ROM-Laufwerkes 10 erläutert.

8A zeigt den Auswurf-Betriebszustand des CD-ROM-Laufwerkes 10. Im Auswurf-Betriebszustand wird das Gleitelement 100 in die Richtung X2 in eine Gleit-Endposition bewegt. Die Rotationsgrundplatte 97 befindet sich in der Position U1, wie in 7 gezeigt, welche die erste Position der Rotationsgrundplatte 97 ist.

Des Weiteren ist, wie in 11 gezeigt, die Armführung 113 durch den Verriegelungsvorsprung 118c des Schubladenverriegelungsarms 118 verriegelt. Die Rotationsgrundplatten-Verriegelungsvorrichtung 150 wird in den EIN-Zustand versetzt (siehe Schritt (E) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10). Die Rotationsgrundplatte 97 ist in der Position U1 verriegelt, und die Drehung der Rotationsgrundplatte 97 entgegen der Uhrzeigerrichtung ist blockiert. Die Schublade 14 befindet sich in der CD-Wechsel-Position P1, und der CD-ROM-Einlegeabschnitt 60 der Schublade 14 ist außerhalb des Hauptgehäuses 25 frei zugänglich. Im Auswurf-Betriebszustand des CD-ROM-Laufwerkes 10 kann der Bediener die CD-ROM 26 auf den CD-ROM-Einlegeabschnitt 60 der Schublade 14 legen oder von dort herunternehmen.

Des Weiteren ist im Auswurf-Betriebszustand des CD-ROM-Laufwerkes 10 die Schubladenverriegelungsvorrichtung 160 in den AUS-Zustand versetzt, und die Schublade 14 wird in einen beweglichen Zustand versetzt, in dem sie in die Richtung Y1 bewegt werden kann. Die bewegliche Grundplatte 13 befindet sich in der abgesenkten Position V1, wo die bewegliche Grundplatte 13 abwärts geneigt ist.

Wenn das CD-ROM-Laufwerk 10 sich im Auswurf-Betriebszustand befindet, drückt der Bediener entweder die Bedientaste 143, oder er schiebt die Schublade 14 manuell in Richtung des Hauptgehäuses 25 des CD-ROM-Laufwerkes. Somit kann der CD-Ladevorgang des CD-ROM-Laufwerkes 10 beginnen. Am Anfang des CD-Ladevorgangs wird der Lademotor 91 in die Vorwärtsrichtung betätigt, um die Schublade 14 in Richtung des Hauptgehäuses 25 zu bewegen. Die Drehbewegung des Motors 91 wird in folgender Reihenfolge weitergeleitet: Riemen 117, Riemenscheibe 102, Zahnrad 93, Zahnrad 94, Zahnrad 95, Zahnrad 96, wobei die Drehzahl allmählich verringert wird. Das Zahnrad 96 wird in Uhrzeigerrichtung gedreht. Die Rotationsgrundplatte 97 wird in den Verriegelungszustand versetzt und verbleibt in der Position U1.

Die Drehbewegung des Zahnrades 96 bewirkt, dass die Zahnleiste 70 der Schublade 14 durch die Ineingriffnahme von Zahnrad 96 und Zahnleiste 70 bewegt wird. Die Bewegung der Schublade 14 in der Richtung Y1 beginnt aus der CD-Wechsel-Position P1 heraus, wie durch (D) in 10 angezeigt. Wenn das Zahnrad 96 etwa 1,3 Umdrehungen gedreht wird, so erreicht die Schublade 14 die eingeschobene CD-Position P2, und die CD-ROM 26 wird in das Hauptgehäuse 25 des CD-ROM-Laufwerkes geladen.

Wenn die Schublade 14 von der Position, die unmittelbar vor der eingeschobenen CD-Position P2 liegt, in die eingeschobene CD-Position P2 bewegt wird, so werden folgende zwei Arbeitsschritte ausgeführt:

Der erste Arbeitsschritt ist, dass der Vorsprung 71 der Schublade 14 den Abschnitt 118b des Schubladenverriegelungsarms 118 berührt, dass die Schublade 14 den Schubladenverriegelungsarm 118 durch die Bewegung wegdrückt und dass der Schubladenverriegelungsarm 118 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Vorsprung 118c des Schubladenverriegelungsarms 118 wird von der Armführung 113 getrennt. Die Rotationsgrundplatten-Verriegelungsvorrichtung 150 wird in den AUS-Zustand versetzt, wie durch (E) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 gezeigt.

Der zweite Arbeitsschritt ist, dass der Verriegelungsvorsprung 118a des Schubladenverriegelungsarms 118 durch die Drehung des Schubladenverriegelungsarms 118 in Uhrzeigerrichtung zum Kontaktflächenabschnitt 71b der Schublade 14 hin ausgerichtet wird. Der Vorsprung 71 der Schublade 14 befindet sich zwischen den Verriegelungsvorsprüngen 118a und 118b des Schubladenverriegelungsarms 118. Die Schubladenverriegelungsvorrichtung 160 wird in den EIN-Zustand versetzt, wie durch (E) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 gezeigt.

Wenn die Rotationsgrundplatten-Verriegelungsvorrichtung 150 in den AUS-Zustand versetzt wird, so kann die Rotationsgrundplatte 97 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht werden. Wenn die Rotationsgrundplatten-Verriegelungsvorrichtung 150 in den EIN-Zustand versetzt wird, so ist keine Bewegung der Schublade 14 in den Richtungen Y1 und Y2 möglich, und das Zahnrad 96 wird nicht mehr gedreht.

Auch wenn die obigen Arbeitsschritte vollendet sind, dreht sich der Motor 91 noch in der Vorwärtsrichtung weiter. Dadurch wird das Zahnrad 95 um den äußeren Umfang des Zahnrades 96 gedreht. Die Rotationsgrundplatte 97 wird entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wie in 13 zu sehen. Die Rotationsgrundplatte 97 kann innerhalb des Bereichs des bogenförmigen Schlitzes 109 gedreht werden, und sie wird, wie durch (C) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 gezeigt, entgegen der Uhrzeigerrichtung in eine Position U2 gedreht, welche die zweite Position der Rotationsgrundplatte 97 ist.

Wenn die Rotationsgrundplatte 97 entgegen dar Uhrzeigerrichtung in die Position U2 gedreht wird, so wird die Zahnleiste 100c des Gleitelements 100 durch die Ineingriffnahme des Zahnungsabschnitts 97d mit der Zahnleiste 100c betätigt. Das Gleitelement 100 wird, wie in 13 und durch (B) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 gezeigt, in die Richtung X1 bewegt.

Wenn das Gleitelement 100 in die Richtung X1 bewegt wird, so bewegt die Führungsnut 182 den Stift 57 aufwärts, und die bewegliche Grundplatte 13 wird, wie durch (G) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 gezeigt, in Richtung A gedreht (wobei die bewegliche Grundplatte 13 sich der Schublade 14 nähert). Dieser Schritt wird nun näher beschrieben.

Wenn die Führungsnut 182 zusammen mit der Bewegung des Gleitelements 100 in die Richtung X1 bewegt wird, so wird der Stift 57, der in der Führungsnut 182 liegt, entlang der Linie der Führungsnut 182 bewegt. In diesem Fall wird der Kontakt zwischen dem Stift 57 und der Führungsnut 182 in Richtung X1 vom Startpunktabschnitt 182a zum Endpunktabschnitt 182b übertragen. Wie zuvor unter Bezug auf 4A und 4B beschrieben, ist die Führungsnut 182 in der vorliegenden Ausführungsform so konfiguriert, dass die Nuten 182c und 182d kleine Neigungswinkel &thgr;1 und &thgr;2 relativ zur Horizontalen aufweisen. Die verbesserte Konfiguration der Führungsnut 182 kann eine gleichmäßige und allmähliche Bewegung des Stiftes 57 ermöglichen.

Des Weiteren ist die Führungsnut 182 im vorliegenden Beispiel so konfiguriert, dass die horizontale Länge L1 (der Abstand zwischen dem Startpunktabschnitt 182a und dem Endpunktabschnitt 182b) größer ist als die horizontale Länge L0 der Führungsnut 200 in dem herkömmlichen CD-Laufwerk. Gleichzeitig sind die Neigungswinkel &thgr;1 und &thgr;2 der Führungsnut 182 der vorliegenden Ausführungsform kleiner als der Neigungswinkel &thgr;0 der Führungsnut 200 in dem herkömmlichen CD-Laufwerk (&thgr;1 < &thgr;0, &thgr;2 < &thgr;0).

Die verbesserte Konfiguration der Führungsnut 182 kann eine gleichmäßige und allmähliche Bewegung der beweglichen Grundplatte 13 ermöglichen. Dies ist im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 mit (G) bezeichnet und wird nun beschrieben.

Am Punkt (G) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 bezeichnet der Pfeil A1 die Bewegung der beweglichen Grundplatte 13, wenn die Führungsnut 182 der vorliegenden Ausführungsform verwendet wird, und der Pfeil B1 bezeichnet die Bewegung der beweglichen Grundplatte 13, wenn die Führungsnut 200 des herkömmlichen CD-Laufwerkes verwendet wird. Wie gezeigt, muss im Fall der Führungsnut 200 die bewegliche Grundplatte 13 schneller bewegt werden als im Fall der Führungsnut 182. Die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Grundplatte 13 ist relativ hoch. Da die Führungsnut 182 die oben beschriebene verbesserte Konfiguration aufweist, kann die Führungsnut 182 eine gleichmäßige und allmähliche Bewegung der beweglichen Grundplatte 13 ermöglichen. Die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Grundplatte 13 ist relativ niedrig.

Dementsprechend kann der Drehteller 20 an der beweglichen Grundplatte 13 langsam mit der CD-ROM 26 auf der Schublade 14 verbunden werden, und die CD-ROM 26 kann sicher und zuverlässig auf den Drehteller 20 gelegt werden. Das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform eignet sich für eine sichere und zuverlässige Durchführung des CD-Ladevorgangs.

Während der oben beschriebenen Bewegung wird die bewegliche Grundplatte 13 aufwärts in die horizontale Position V2 gedreht (wo der Stift 57 den Endpunktabschnitt 182b erreicht). Bevor die bewegliche Grundplatte 13 die Position V2 erreicht, wird der Drehteller 20 an der beweglichen Grundplatte 13 mit der CD-ROM 26 verbunden, und die CD-ROM 26 wird durch den Drehteller 20 ein wenig von dem CD-ROM-Einlegeabschnitt 60 der Schublade 14 abgehoben.

Mit der oben beschriebenen Bewegung der beweglichen Grundplatte 13 wird der Drehteller 20 an der beweglichen Grundplatte 13 in die Nähe der Klemmvorrichtung 16 gebracht. Der Magnet 20a im Drehteller 20 übt auf die Klemmvorrichtung 16 dergestalt eine Anziehungskraft aus, dass der Drehteller 20 und die Klemmvorrichtung 16 miteinander verbunden werden. Die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 wird durch die Klemmvorrichtung 16 mittels der Verbindung gehalten, die durch die Anziehungskraft des Magneten 20a hergestellt wird. In diesem Zustand wird die CD-ROM 26 zwischen der Klemmvorrichtung 16 und dem Drehteller 20 festgeklemmt.

In dem in 1 gezeigten CD-Laufwerk ist ein Schalter 169 zum Erkennen der Position der beweglichen Grundplatte angeordnet, um eine Position der beweglichen Grundplatte 13 während des CD-Ladevorgangs und des CD-Auswurfvorgangs zu erkennen. Der Positionserkennungsschalter 169 in der vorliegenden Ausführungsform ist so konfiguriert, dass er vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand geschaltet wird, wenn die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 durch die Klemmvorrichtung 16 festgeklemmt wird. Wenn der Positionserkennungsschalter 169 in den EIN-Zustand geschaltet wird, so wird die Drehung des Motors 91 angehalten, wie durch (A) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 gezeigt. Der CD-Ladevorgang des CD-Laufwerkes für die CD-ROM 26 erfolgt auf diese Weise. Nach dem Abschluss des CD-Ladevorgangs beginnt der Motor 21 den Drehteller 20 zu drehen, und während die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 durch den Motor 21 gedreht wird, wird mittels des optischen Kopfes 22 der CD-Wiedergabevorgang für die CD-ROM 26 ausgeführt.

Wie in 5 gezeigt, befindet sich ein aufwärts ragender Positionierungsvorsprung 180 an einer vorbestimmten Stelle auf der Oberseite des beweglichen Grundplattenkörpers 19 der beweglichen Grundplatte 13. In der Oberfläche der Schublade 14 befindet sich die Positionierungsöffnung 181. Während des CD-Ladevorgangs werden der Positionierungsvorsprung 180 und die Positionierungsöffnung 181 miteinander verbunden, wenn die Schublade 14 sich in der eingeschobenen CD-Position P2 befindet, und die bewegliche Grundplatte 13 befindet sich an einer vorbestimmten Position, wo der Drehteller 20 und die Klemmvorrichtung 16 miteinander verbunden sind.

Durch die oben erwähnte Verbindung des Positionierungsvorsprungs 180 und der Positionierungsöffnung 181 kann das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform eine exakte Positionierung der Schublade 14 und der beweglichen Grundplatte 13 ermöglichen.

Wie zuvor beschrieben, ist der Drehteller 20 an der beweglichen Grundplatte 13 angeordnet, um die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 zu drehen. Somit kann das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform eine exakte Positionierung der Schublade 14 und des Drehtellers 20 bewirken, wenn die CD-ROM 26 während des CD-Ladevorgangs auf den Drehteller 20 gelegt wird. Die CD-ROM 26 auf der Schublade 14 kann mit hoher Präzision auf den Drehteller 20 an der beweglichen Grundplatte 13 gelegt werden, und das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform kann einen einwandfreien CD-Wiedergabebetrieb der CD-ROM 26 ausführen.

Wenn die bewegliche Grundplatte 13 aufwärts in die horizontale Stellung V2 gedreht wird, so ist der Stift 57 der beweglichen Grundplatte 13, wie in 14 gezeigt, mit der Blattfeder 42 verbunden. Wie durch den Pfeil 170 in 14 bezeichnet, übt die Blattfeder 42 dergestalt eine abwärts gerichtete Betätigungskraft auf den Stift 57 aus, dass der Stift 57 abwärts gedrückt wird. Auf diese Weise kann kein überflüssiger Spielraum zwischen dem Stift 57 und dem Endpunktabschnitt 182b der Führungsnut 182 entstehen. Die bewegliche Grundplatte 13 ist in diesem Zustand fest mit der Grundplatte 12 – ohne Spiel zwischen dem Stift 57 und der Führungsnut 182 – verbunden, was einen stabilen CD-Wiedergabebetrieb der CD-ROM 26 im CD-Laufwerk ermöglicht.

Als nächstes wird der CD-Auswurfvorgang des CD-ROM-Laufwerkes 10 der vorliegenden Ausführungsform erläutert. Beim CD-Auswurfvorgang wird die CD-ROM 26 aus dem Hauptgehäuse des CD-Laufwerkes ausgeladen. Der CD-Auswurfvorgang erfolgt im wesentlichen dadurch, dass der Lademotor 91 in umgekehrter Richtung betätigt wird. Während des CD-Auswurfvorgangs führen die Elemente des CD-Laufwerkes den CD-Ladevorgang in umgekehrter Abfolge aus.

Insbesondere enthält der CD-Auswurfvorgang des CD-ROM-Laufwerkes 10 die folgenden Schritte:

  • (1) Die Rotationsgrundplatte 97 wird in Uhrzeigerrichtung gedreht, das Gleitelement 100 wird in Richtung X2 bewegt, und die bewegliche Grundplatte 13 wird abwärts in die Position V1 gedreht. Durch diesen Schritt wird die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 von der Klemmvorrichtung 16 gelöst und auf die Schublade 14 gelegt.
  • (2) Wenn die Rotationsgrundplatte 97 in die Position U1 gedreht wird, so wird der Schubladenverriegelungsarm 118, wie in 15 gezeigt, entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht. Die Rotationsgrundplatten-Verriegelungsvorrichtung 150 wird in den EIN-Zustand geschaltet, und die Schubladenverriegelungsvorrichtung 160 wird in den AUS-Zustand geschaltet.
  • (3) Die Schublade 14 wird in Richtung Y2 in die CD-Wechsel-Position P1 bewegt.

Mit der Bewegung der Schublade 14 wird die CD-ROM 26 auf der Schublade 14 aus dem Hauptgehäuse 25 des CD-Laufwerkes ausgeworfen. Wenn die Schublade 14 in die CD-Wechsel-Position P1 bewegt wird, so wird ein Vorsprung 68 in Kontakt mit einem Schalter 171 gebracht, welcher in den EIN-Zustand geschaltet wird. Die Drehbewegung des Motors 91 wird angehalten, wenn der Schalter 171 in den EIN-Zustand geschaltet wird. Des Weiteren wird, wie in 11 gezeigt, der Verbindungsabschnitt 73 der Schublade 14 mit dem Verriegelungsvorsprung 118b des Schubladenverriegelungsarms 118 verbunden, und durch diese Verbindung wird die Trennung der Schublade 14 vom Schubladenverriegelungsarm 118 vermieden.

Es wird nun die Funktion der beweglichen Grundplatte 13 während des CD-Auswurfvorganges erläutert.

Wie oben beschrieben, wird die CD-ROM 26 während des CD-Wiedergabebetriebes der CD-ROM 26 auf den Drehteller 20 gelegt und ein wenig von der Schublade 14 abgehoben. Am Beginn des CD-Auswurfvorganges wird die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 auf die Schublade 14 gelegt. Diese Bewegung der CD-ROM 26 vom Drehteller 20 auf die Schublade 14 geschieht folgendermaßen:

Als erstes wird der Motor 91 in Umkehrrichtung gedreht, und das Gleitelement 100 wird in die Richtung X2 bewegt. Durch die Bewegung des Gleitelements 100 bewirkt die Führungsnut 182 eine Abwärtsbewegung des Stiftes 57. Die bewegliche Grundplatte 13 wird in Richtung B abwärts gedreht (wobei sich die bewegliche Grundplatte 13 von der Schublade 14 fort bewegt), wie durch (G) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 gezeigt. Durch die Bewegung der Führungsnut 182 in der Richtung X2 wird der in der Führungsnut 182 befindliche Stift 57 entlang der Linie der Führungsnut 182 bewegt. In diesem Fall wird der Kontakt zwischen dem Stift 57 und der Führungsnut 182 in Richtung X2 vom Endpunktabschnitt 182b zum Startpunktabschnitt 182a übertragen.

Wie oben beschrieben, ist die Führungsnut 182 im vorliegenden Beispiel so konfiguriert, dass die Nuten 182c und 182d kleine Neigungswinkel &thgr;1 und &thgr;2 relativ zur Horizontalen aufweisen. Die verbesserte Konfiguration der Führungsnut 182 kann eine gleichmäßige und allmähliche Bewegung des Stiftes 57 ermöglichen. Des Weiteren ist die Führungsnut 182 in der vorliegenden Ausführungsform so konfiguriert, dass die horizontale Länge L1 (der Abstand zwischen dem Startpunktabschnitt 182a und dem Endpunktabschnitt 182b) größer ist als die horizontale Länge L0 der Führungsnut 200 in dem herkömmlichen CD-Laufwerk.

Die verbesserte Konfiguration der Führungsnut 182 kann eine gleichmäßige und allmähliche Bewegung der beweglichen Grundplatte 13 ermöglichen. Dies ist im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 mit (G) bezeichnet und wird nun beschrieben.

Am Punkt (G) im zeitlichen Abfolgediagramm von 10 bezeichnet der Pfeil A2 die Bewegung der beweglichen Grundplatte 13, wenn die Führungsnut 182 des vorliegenden Beispiels verwendet wird, und der Pfeil B2 bezeichnet die Bewegung der beweglichen Grundplatte 13, wenn die Führungsnut 200 des herkömmlichen CD-Laufwerkes verwendet wird. Wie gezeigt, muss im Fall der Führungsnut 200 die bewegliche Grundplatte 13 schneller bewegt werden als im Fall der Führungsnut 182. Die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Grundplatte 13 ist relativ hoch. Da die Führungsnut 182 die oben beschriebene verbesserte Konfiguration aufweist, kann die Führungsnut 182 eine gleichmäßige und allmähliche Bewegung der beweglichen Grundplatte 13 ermöglichen. Die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Grundplatte 13 ist relativ niedrig.

Dementsprechend kann der Schritt des Lösens der CD-ROM 26 zwischen der Klemmvorrichtung 16 und dem Drehteller 20 entgegen der Anziehungskraft des Magneten 20a problemlos ausgeführt werden. Selbst nach dem Lösen der CD-ROM 26 aus der Klemmvorrichtung 16 kann die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 langsam auf die Schublade 14 gelegt werden. Das CD-Laufwerk des vorliegenden Beispiels eignet sich für einen sicheren und zuverlässigen CD-Auswurfvorgang. Des Weiteren kann die CD-ROM 26 sicher und mit hoher Präzision auf die Schublade 14 gelegt werden, und das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform verhindert die Beschädigung der CD-ROM 26 oder von Elementen des CD-Laufwerkes während des CD-Auswurfvorgangs.

Als nächstes wird die bevorzugte Ausführungsform des CD-Laufwerkes der vorliegenden Erfindung beschrieben.

In dem zuvor beschriebenen Beispiel wird – um die CD-ROM 26 langsam auf den Drehteller 20 zu legen – die verbesserte mechanische Konfiguration der Führungsnut 182 mit den Nuten 182c und 182d dazu genutzt, die Drehzahl des Drehtellers 20 zu senken und eine gleichmäßige, allmähliche Bewegung der beweglichen Grundplatte 13 zu ermöglichen.

In der vorliegenden Ausführungsform wird, wie in 17 gezeigt, die Drehbewegung des Lademotors 91 durch eine Systemsteuerung (CPU) 190 so gesteuert, dass die Aufgaben der Erfindung erfüllt werden, die die gleichen sind wie in der vorherigen Ausführungsform. Im Weiteren wird diese Steuerung die "Motorsteuerung" genannt. In den folgenden Beschreibungen sind die Elemente des CD-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform, die im Wesentlichen die gleichen sind wie entsprechende Elemente in der vorherigen Ausführungsform, mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet, und sie werden nicht noch einmal beschrieben.

Sofern nicht anders lautend beschrieben, sind in dem CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform der erste Positionierungsabschnitt 180 und der zweite Positionierungsabschnitt 181 an der beweglichen Grundplatte bzw. an der Schublade in ähnlicher Weise angeordnet wie bei der vorherigen Ausführungsform. Mit dieser Konfiguration kann das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform die Vorteile und Wirkungsweisen realisieren, die im Wesentlichen denen der vorherigen Ausführungsform gleichen.

17 ist ein Systemblockschaubild eines CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform. Wie in 17 gezeigt, umfasst das CD-ROM-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform allgemein den Lademotor 91, einen Treiber 192, die Systemsteuerung 190, einen Speicher 191 und den Schalter 169 zum Erkennen der Position der beweglichen Grundplatte. Der Positionserkennungsschalter 169 meldet die positionsbezogenen Informationen der beweglichen Grundplatte 13 (oder die positionsbezogenen Informationen des Drehtellers 20) an die Systemsteuerung 190. Die Systemsteuerung 190 ist mit dem Speicher 191 verbunden. In dem Speicher 191 sind Steuerungsprogramme gespeichert, die einen Ladesteuerungsprozess und einen Auswurfsteuerungsprozess des CD-ROM-Laufwerkes steuern (und die weiter unten beschrieben werden). Des weiteren verbindet der Treiber 192 den Lademotor 91 und die Systemsteuerung 190, und die Systemsteuerung 190 steuert die Drehbewegung des Motors 91 über den Treiber 192.

In der vorliegenden Ausführungsform ist der Positionserkennungsschalter 169 in dem CD-ROM-Laufwerk so konfiguriert, dass er in dem Moment vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet wird, da der Drehteller 20 der beweglichen Grundplatte 13 – während der Abwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13 in die gelöste Position – von der Klemmvorrichtung 16 in einer gelösten Position getrennt ist.

21A, 21B und 21C zeigen Änderungen der Motorspannung, der Drehtellerhöhe und des Positionserkennungsschalters 169 beim CD-Auswurfvorgang des CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform. 23A, 23B und 23C zeigen Änderungen der Motorspannung, der Drehtellerhöhe und des Positionserkennungsschalters beim CD-Auswurfvorgang eines herkömmlichen CD-ROM-Laufwerkes.

Wie in 21A, 21B und 21C zu sehen, wird der Positionserkennungsschalter 169 in der vorliegenden Ausführungsform in dem Moment vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet, da die Drehtellerhöhe – während der Abwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13 – auf die gelöste Position abgesenkt wird. Die Drehtellerhöhe meint eine Position des Drehtellers 20 der beweglichen Grundplatte 13 innerhalb des CD-ROM-Laufwerkes, die der Position der beweglichen Grundplatte 13 innerhalb des CD-ROM-Laufwerkes entspricht. Wenn der Positionserkennungsschalter 169 in den AUS-Zustand versetzt wird, so gibt der Positionserkennungsschalter 169 an die Systemsteuerung 190 ein Signal ab, das anzeigt, dass die bewegliche Grundplatte 13 die gelöste Position erreicht. Indem die Systemsteuerung 190 das Ausgabesignal vom Positionserkennungsschalter 169 empfängt, kann sie mit Sicherheit feststellen, wann die bewegliche Grundplatte 13 während des CD-Auswurfvorgangs die gelöste Position erreicht hat.

Wie in 23A, 23B und 23C gezeigt, ist es aber für das herkömmliche CD-Laufwerk problematisch, mit Sicherheit festzustellen, wann die bewegliche Grundplatte 13 während des CD-Auswurfvorgangs die gelöste Position erreicht, wenn nicht der Positionserkennungsschalter 169 der vorliegenden Ausführungsform eingebaut ist.

Als nächstes wird der CD-Ladevorgang des CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform erläutert.

18A und 18B zeigen einen erfolgreichen CD-Ladevorgang des CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform. 19A und 19B zeigen einen CD-Ladevorgang des CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform, der infolge des Vorhandenseins eines Fremdkörpers fehlerhaft ist.

Wenn der Bediener die Bedientaste 143 drückt, während die CD-ROM 26 auf der Schublade 14 liegt, oder die Schublade 14 manuell in Richtung des Hauptgehäuses des CD-ROM-Laufwerkes schiebt, so beginnt die Systemsteuerung 190 mit der Ausführung des Ladesteuerungsprozesses, der im Speicher 191 gespeichert ist und zur Systemsteuerung 190 geladen wird. 20 zeigt den Ladesteuerungsprozess, der von dem CD-ROM-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform ausgeführt wird.

Wie in 20 zu sehen, betätigt die Systemsteuerung 190 bei einem Beginn des Ladesteuerungsprozesses bei Schritt 530 den Lademotor 91, um die Schublade 14 in das Hauptgehäuse 25 des CD-ROM-Laufwerkes einzufahren, was mit der vorherigen Ausführungsform vergleichbar ist.

Nachdem die Schublade 14 in die eingeschobene CD-Position innerhalb des Hauptgehäuses 25 bewegt wurde, betätigt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S32 den Motor 91 so, dass die bewegliche Grundplatte 13 aufwärts gedreht wird. Die Aufwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13 wird durch die Systemsteuerung 190 so lange fortgesetzt, bis festgestellt wird, dass der Positionserkennungsschalter 169 vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand geschaltet ist (Schritt S42).

Wenn sich in der Schublade 14 ein Fremdkörper befindet, so behindert dieser Fremdkörper die Aufwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13. Die bewegliche Grundplatte 13 kann nicht aufwärts in die Klemmposition gedreht werden, wo die CD-ROM 26 durch die Klemmvorrichtung 16 auf dem Drehteller 20 festgeklemmt wird. In diesem Zustand bleibt der Positionserkennungsschalter 169 im AUS-Zustand und wird nicht in den EIN-Zustand geschaltet.

Die Systemsteuerung 190 ermittelt bei Schritt 536, ob seit dem Beginn der Aufwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13 ein zuvor festgelegter Zeitraum To verstrichen ist. Wenn der Zeitraum der Aufwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13 den Zeitraum To übersteigt, so wird festgestellt, dass der CD-Ladevorgang infolge des Vorhandenseins eines Fremdkörpers fehlgeschlagen ist. In diesem Fall betätigt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S50 den Motor 91 in umgekehrter Richtung, um den CD-Auswurfvorgang des CD-ROM-Laufwerkes auszuführen. Nach Ausführung des Schrittes S50 wird der Ladesteuerungsprozess beendet, und die Systemsteuerung 190 gibt Warninformationen aus, die einen Fehler im Ladesteuerungsprozess anzeigen.

Das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform kann Beschädigungen der Klemmvorrichtung 16, des Drehtellers 20 und des optischen Kopfes 22, zu denen es infolge des Vorhandenseins eines Fremdkörpers in der Schublade 14 kommen kann, verhindern.

Andererseits steuert die Systemsteuerung 190, wenn das Resultat bei Schritt S34 eine Bestätigung ist, die Drehbewegung des Lademotors 91 mittels einer Zeitsteuerung.

Wenn das Resultat bei Schritt S34 eine Bestätigung ist, so betätigt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S38 den Motor 91 für die Dauer eines ersten Zeitraums "Ta" in Laderichtung, um die bewegliche Grundplatte 13 aufwärts in die Klemmposition zu drehen. Die bewegliche Grundplatte 13 wird aufwärts in die horizontale Klemmposition gedreht, wo die CD-ROM 26 auf dem Drehteller 20 durch die Klemmvorrichtung 16 gehalten wird.

Nach Ausführung des Schrittes S38 betätigt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S40 den Motor ab dem Ende des ersten Zeitraums "Ta" für die Dauer eines zweiten Zeitraums "Tb" in Auswurfrichtung (die der Laderichtung entgegengesetzt ist). Die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Grundplatte 13 während des CD-Ladevorganges wird durch die Betätigung des Motors 91 in der umgekehrten Richtung verlangsamt. Nach Ausführung des Schrittes S40 stoppt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S42 die Drehbewegung des Motors 91 ab dem Ende des zweiten Zeitraums Tb für die Dauer eines dritten Zeitraums "Tc".

Die Schritte S40 und S42 werden unter dem Zustand ausgeführt, in dem der Positionserkennungsschalter 169 in den EIN-Zustand gesetzt ist. Oder anders ausgedrückt: Die Schritte S40 und S42 werden ausgeführt, während die Klemmvorrichtung 16 und der Drehteller 20 durch die Anziehungskraft des Magneten 20a miteinander verbunden sind. Jedoch werden die Klemmvorrichtung 16 und der Drehteller 20 durch die Anziehungskraft des Magneten 20a auch dann miteinander verbunden, wenn ein Fremdkörper vorhanden ist.

Wenn in dem CD-ROM-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform die Klemmvorrichtung 16 und der Drehteller 20 ohne Vorhandensein eines Fremdkörpers miteinander verbunden sind, so ist die Anziehungskraft des Magneten 20a, die zwischen der Klemmvorrichtung 16 und dem Drehteller 20 wirkt, relativ groß. Es kommt kaum zu einem Lösen der CD-ROM 26 von der Klemmvorrichtung 16. Wenn andererseits die Klemmvorrichtung 16 und der Drehteller 20 bei Vorhandensein eines Fremdkörpers miteinander verbunden sind, so ist die Anziehungskraft des Magneten 20a relativ gering. Es wird dann wahrscheinlich zu einem Lösen der CD-ROM 26 von der Klemmvorrichtung 16 kommen. Indem die Systemsteuerung 190 das Ausgabesignal vom Positionserkennungsschalter 169 empfängt, kann sie feststellen, ob es nach Ausführung der Schritte S40 und S42 zu einem solchen Lösen gekommen ist.

Nach Ausführung des Schrittes S42 ermittelt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S44, ob der Positionserkennungsschalter 169 vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet ist. Wenn das Resultat bei Schritt S44 negativ ist, so bleibt der Positionserkennungsschalter 169 im EIN-Zustand, wie in 18B gezeigt. Es wird festgestellt, dass der CD-Ladevorgang erfolgreich ist und dass die CD-ROM 26 richtig in das CD-Laufwerk geladen ist. In diesem Fall werden die nächsten Schritte S46 und S48 durch die Systemsteuerung 190 ausgeführt.

Die Systemsteuerung 190 betätigt bei Schritt S46 den Motor 91 so, dass die bewegliche Grundplatte 13 aufwärts gedreht wird. Nach Ausführung des Schrittes S46 ermittelt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S48, ob seit dem Neustart der Aufwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13 ein vierter Zeitraum "Td" verstrichen ist. Nachdem der vierte Zeitraum Td verstrichen ist, wird der Ladesteuerungsprozess beendet.

Wenn das Resultat bei Schritt S44 eine Bestätigung ist, wird der Positionserkennungsschalter 169 vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet, wie in 19B zu sehen. Es wird festgestellt, dass der CD-Ladevorgang fehlgeschlagen ist, und die CD-ROM 26 wird aus dem Hauptgehäuse 25 des CD-Laufwerkes ausgeworfen. In diesem Fall wird die Steuerung der Systemsteuerung 190 an den obigen Schritt S50 übertragen. Beim Schritt S50 wird der CD-Auswurfvorgang am CD-ROM-Laufwerk ausgeführt. Nach Ausführung des Schrittes S50 wird der Ladesteuerungsprozess beendet, und die Systemsteuerung 190 gibt die Warninformation aus, die einen Fehler im Ladesteuerungsprozess anzeigt.

Dementsprechend kann das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform Beschädigungen der Klemmvorrichtung 16, des Drehtellers 20 und des optischen Kopfes 22, zu denen es infolge des Vorhandenseins eines Fremdkörpers in der Schublade 14 kommen kann, verhindern.

Als nächstes wird der CD-Auswurfvorgang des CD-ROM-Laufwerkes der vorliegenden Ausführungsform anhand der 21A bis 22 erläutert.

Nachdem der oben beschriebene CD-Ladevorgang ausgeführt ist und der CD-Wiedergabebetrieb der CD-ROM 26 beendet ist, drückt der Bediener die Bedientaste 143. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Systemsteuerung 190 mit der Ausführung des Auswurfsteuerungsprozesses, der im Speicher 191 gespeichert ist und zur Systemsteuerung 190 geladen wird. 22 zeigt den Auswurfsteuerungsprozess, der von dem CD-ROM-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform ausgeführt wird.

Wie in 22 zu sehen, betätigt die Systemsteuerung 190 bei einem Beginn des Auswurfsteuerungsprozesses bei Schritt S10 den Lademotor 91 in Auswurfrichtung, um die bewegliche Grundplatte 13 abwärts von der Schublade 14 weg zu drehen. Die Abwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13 wird durch die Systemsteuerung 190 so lange fortgesetzt, bis festgestellt wird, dass der Positionserkennungsschalter 169 vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet ist (Schritt S12).

Wenn das Resultat bei Schritt S12 eine Bestätigung ist, so steuert die Systemsteuerung 190 die Drehbewegung des Motors 91 mittels einer Zeitsteuerung. Die Systemsteuerung 190 ermittelt bei Schritt S14, ob seit dem Erkennen des AUS-Zustandes des Positionserkennungsschalters 169 ein erster Zeitraum "T1" verstrichen ist. Bei Schritt S14 wird der Motor 91 kontinuierlich in Auswurfrichtung betätigt, um die bewegliche Grundplatte 13 in die gelöste Position abzusenken, wie in 21A angezeigt.

Nach Verstreichen des ersten Zeitraums T1 betätigt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S16 den Motor 91 für die Dauer eines zweiten Zeitraums "T2" in Laderichtung (die der Auswurfrichtung entgegengesetzt ist), wie in 21A angezeigt. Die Drehbewegung des Motors 91 in umgekehrter Richtung zu diesem Zeitpunkt bewirkt, dass die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Grundplatte 13 während des CD-Auswurfvorganges verlangsamt wird.

Nach Ausführung des Schrittes S16 stoppt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S18 die Drehbewegung des Motors 91 ab dem Ende des zweiten Zeitraums T2 für die Dauer eines dritten Zeitraums T3. Der anhaltende Motor 91 bremst die Abwärtsbewegung der beweglichen Grundplatte 13. Die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Grundplatte 13 wird bei Schritt S18 weiter verlangsamt.

Nach Verstreichen des dritten Zeitraums T3 betätigt die Systemsteuerung 190 bei Schritt S20 den Motor 91 kontinuierlich in Auswurfrichtung, dergestalt, dass die Schublade 14 aus dem Hauptgehäuse 25 des CD-Laufwerkes herausgefahren wird. Nach Ausführung des Schrittes S20 wird der Auswurfsteuerungsprozess von 22 beendet.

Bei dem oben beschriebenen CD-Auswurfvorgang wird die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Grundplatte 13 in Richtung von der Schublade 14 weg zweckmäßigerweise verlangsamt. Die Bremskraft des Motors 91 wirkt dergestalt auf die bewegliche Grundplatte 13, dass die CD-ROM 26 langsam auf die Schublade 14 gelegt wird. Das Rattern der CD-ROM 26 in der Schublade 14 während der Herausfahrbewegung der Schublade kann vermieden werden. Somit ermöglicht das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform einen sicheren und zuverlässigen CD-Auswurfvorgang des CD-Lademechanismus.

Des Weiteren kann das CD-Laufwerk der vorliegenden Ausführungsform Beschädigungen der Klemmvorrichtung 16, des Drehtellers 20 und des optischen Kopfes 22, zu denen es infolge des Vorhandenseins eines Fremdkörpers in der Schublade 14 kommen kann, während des CD-Ladevorgangs und des CD-Auswurfvorgangs verhindern.

Des weiteren ist die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, und es sind Variationen und Modifikationen möglich, ohne dass der Geltungsbereich der Ansprüche verlassen wird.


Anspruch[de]
  1. CD-Laufwerk (10), das Folgendes enthält:

    einen Motor (91), der eine Antriebskraft liefert;

    eine Schublade (14), die eine CD von einer CD-Wechsel-Position außerhalb des Hauptgehäuses des CD-Laufwerkes (10) in eine eingeschobene CD-Position innerhalb des Hauptgehäuses verbringt, wobei die Schublade (14) so konfiguriert ist, dass sie mittels der Antriebskraft des Motors (91) zwischen der CD-Wechsel-Position und der eingeschobenen CD-Position bewegt werden kann;

    eine bewegliche Grundplatte (13) mit einem Drehteller (20), auf dem eine CD (26) gedreht werden kann, wobei die bewegliche Grundplatte (13) so konfiguriert ist, dass sie relativ zur Schublade (14) zwischen einer Klemmposition, in der eine CD auf dem Drehteller (20) mittels einer Klemmvorrichtung (16) festgehalten wird, und einer gelösten Position, in der eine CD (26) auf dem Drehteller (20) nicht festgeklemmt – d.h. gelöst – ist, bewegt werden kann;

    einen Antriebsmechanismus (15), der die bewegliche Grundplatte (13) mittels der Antriebskraft des Motors (91) aufwärts in die Klemmposition bewegt, wenn sich die Schublade (14) in der eingeschobenen CD-Position befindet, und der die bewegliche Grundplatte (13) von der Klemmposition abwärts in die gelöste Position bewegt, bevor die Schublade (14) in Richtung der CD-Wechsel-Position bewegt wird; und

    Steuerungsmittel (190, 191, S12–S20) zum Steuern des Motors (91) dergestalt, dass die Antriebskraft des Motors (91) zum Bewegen der Schublade (14) und/oder zum Bewegen der beweglichen Grundplatte (13) vermittels des Antriebsmechanismus genutzt wird;

    dadurch gekennzeichnet, dass das CD-Laufwerk (10) Folgendes umfasst:

    einen Schalter (169) zum Erkennen der Position der beweglichen Grundplatte, der in dem Moment vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet wird, da der Drehteller (20) der beweglichen Grundplatte (13) – während der Bewegung der beweglichen Grundplatte (13) in die gelöste Position – von der Klemmvorrichtung (16) gelöst wird; und

    wobei das Steuerungsmittel (190, 191, S12–S20) so konfiguriert ist, dass der Motor (91) in eine erste Richtung betätigt wird, um die bewegliche Grundplatte (13) für die Dauer eines ersten Zeitraums ab dem Moment, da der Positionserkennungsschalter (169) in den AUS-Zustand geschaltet wird, in die gelöste Position zu bewegen; dass der Motor (91) für die Dauer eines zweiten Zeitraums ab einem Ende des ersten Zeitraums in eine umgekehrte Richtung betätigt wird; dass der Antrieb des Motors (91) für die Dauer eines dritten Zeitraums ab einem Ende des zweiten Zeitraums unterbrochen wird; und dass der Motor (91) ab einem Ende des dritten Zeitraums so in die erste Richtung betätigt wird, dass die Schublade (14) in die CD-Wechsel-Position bewegt wird.
  2. CD-Laufwerk (10), das Folgendes enthält:

    einen Motor (91), der eine Antriebskraft liefert;

    eine Schublade (14), die eine CD von einer CD-Wechsel-Position außerhalb eines Hauptgehäuses des CD-Laufwerkes (10) in eine eingeschobene CD-Position innerhalb des Hauptgehäuses verbringt, wobei die Schublade so konfiguriert ist, dass sie mittels der Antriebskraft des Motors (91) zwischen der CD-Wechsel-Position und der eingeschobenen CD-Position bewegt werden kann;

    eine bewegliche Grundplatte (13) mit einem Drehteller (20), auf dem eine CD (26) gedreht werden kann, wobei die bewegliche Grundplatte (13) so konfiguriert ist, dass sie relativ zur Schublade (14) zwischen einer Klemmposition, in der eine CD (26) auf dem Drehteller (20) mittels einer Klemmvorrichtung (16) festgehalten wird, und einer gelösten Position, in der eine CD (26) auf dem Drehteller (20) nicht festgeklemmt – d.h. gelöst – ist, bewegt werden kann;

    einen Antriebsmechanismus (15), der die bewegliche Grundplatte (13) mittels der Antriebskraft des Motors (91) aufwärts in die Klemmposition bewegt, wenn sich die Schublade (14) in der eingeschobenen CD-Position befindet, und der die bewegliche Grundplatte (13) von der Klemmposition abwärts in die gelöste Position bewegt, bevor die Schublade (14) in Richtung der CD-Wechsel-Position bewegt wird; und

    Steuerungsmittel (190, 191, S38–S44, S50) zum Steuern des Motors (91) dergestalt, dass die Antriebskraft des Motors (91) wahlweise zum Bewegen der Schublade oder zum Bewegen der beweglichen Grundplatte vermittels des Antriebsmechanismus (15) genutzt wird;

    dadurch gekennzeichnet, dass das CD-Laufwerk (10) Folgendes umfasst:

    einen Schalter (169) zum Erkennen der Position der beweglichen Grundplatte, der in dem Moment vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand geschaltet wird, da die bewegliche Grundplatte (13) – während der Bewegung der beweglichen Grundplatte (13) in die Klemmposition – bewegt wird, um eine vorbestimmte Position zu erreichen; und

    wobei das Steuerungsmittel (190, 191, S38–S44, S50) so konfiguriert ist, dass der Motor (91) in eine erste Richtung betätigt wird, um die bewegliche Grundplatte (13) für die Dauer eines ersten Zeitraums ab dem Moment, da der Positionserkennungsschalter (169) in den EIN-Zustand geschaltet wird, in die Klemmposition zu bewegen; dass der Motor für die Dauer eines zweiten Zeitraums ab einem Ende des ersten Zeitraums in eine umgekehrte Richtung betätigt wird; und dass der Motor (91), wenn der Positionserkennungsschalter (169) während des zweiten Zeitraums in den AUS-Zustand geschaltet wird, so in die umgekehrte Richtung betätigt wird, dass die Schublade (14) in die CD-Wechsel-Position bewegt wird.
  3. CD-Laufwerk nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend einen Treiber (192), der den Motor (91) und das Steuerungsmittel (190) miteinander verbindet, wobei das Steuerungsmittel (190) die Drehbewegung des Motors (91) durch den Treiber (192) steuert.
  4. CD-Laufwerk nach Anspruch 2, wobei das Steuerungsmittel (S42) den Motor (91) dergestalt steuert, dass das Steuerungsmittel den Antrieb des Motors (91) für die Dauer eines dritten Zeitraums ab dem Ende des zweiten Zeitraums unterbricht.
  5. CD-Laufwerk nach Anspruch 2, wobei das Steuerungsmittel (S46, S48) den Motor (91) dergestalt steuert, dass das Steuerungsmittel (S46, S48) den Motor (91) für die Dauer eines vierten Zeitraums in die erste Richtung betätigt, wenn der Positionserkennungsschalter während des zweiten Zeitraums im EIN-Zustand verbleibt und nicht in den AUS-Zustand geschaltet wird, dergestalt, dass die bewegliche Grundplatte (13) aufwärts in die Klemmposition bewegt wird.
  6. CD-Laufwerk nach Anspruch 2, wobei die Klemmvorrichtung (16) mit einem Magneten (20a), der in dem Drehteller (20) angeordnet ist, in Verbindung steht und wobei, wenn die Schublade (14) sich in der eingeschobenen CD-Position befindet, der Drehteller (20) und die Klemmvorrichtung (16) durch eine Anziehungskraft des Magneten (20a) dergestalt miteinander verbunden werden, dass eine CD (26) auf dem Drehteller (20) durch die Klemmvorrichtung (16) mittels der Verbindung, die durch die Anziehungskraft des Magneten (20a) hergestellt wird, gehalten wird.
  7. CD-Laufwerk nach den Ansprüchen 1 oder 2, des Weiteren umfassend einen an der beweglichen Grundplatte (13) befindlichen ersten Positionierungsabschnitt (180) und einen an der Schublade (14) befindlichen zweiten Positionierungsabschnitt (181), wobei der erste Positionierungsabschnitt (180) und der zweite Positionierungsabschnitt (181) so konfiguriert sind, dass sie miteinander verbunden sind, wenn die Schublade (14) sich in der eingeschobenen CD-Position befindet und die bewegliche Grundplatte (13) sich an der Klemmposition befindet, und wobei die Schublade (14) mittels des Verbindens des ersten Positionierungsabschnitts (180) und des zweiten Positionierungsabschnitts (181) relativ zu der Position der beweglichen Grundplatte (13) positioniert wird.
Es folgen 23 Blatt Zeichnungen






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