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Dokumentenidentifikation DE102004062950A1 04.08.2005
Titel Verbesserter Antriebsmechanismus für Bildabtastgerät
Anmelder NEC Corporation, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tamamura, Katsuki, Kakegawa, Shizuoka, JP;
Uchida, Toru, Kagegawa, Shizuoka, JP
Vertreter Betten & Resch, 80333 München
DE-Anmeldedatum 28.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004062950
Offenlegungstag 04.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.08.2005
IPC-Hauptklasse H04N 1/04
Zusammenfassung Ein Bildabtastgerät ist aus einem Gehäuse (6), einer in dem Gehäuse (6) liegenden optischen Einheit (2) und einem die optische Einheit (2) antreibenden Antriebsmechanismus zusammengesetzt. Der Antriebsmechanismus enthält erste und zweite Drähte (4, 5), die mit der optischen Einheit (2) verbunden sind, und einen Antriebsmotor (3), der die ersten und zweiten Drähte (4, 5) antreibt. Ein Ende des ersten Drahts (4) ist mit einer ersten Halterung (8-10) verbunden, und ein Ende des zweiten Drahts (5) ist mit einer zweiten Halterung (8-10) verbunden. Die erste Halterung (8-10) ist an einem ersten Drahthalteglied (7) befestigt, das außerhalb des Gehäuses (6) in einer ersten Befestigungsposition liegt, und das erste Drahthalteglied (7) stützt die erste Halterung (8-10) so, dass die erste Befestigungsposition einstellbar ist.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Bildabtastgeräte und insbesondere Antriebsmechanismen für Bildabtastgeräte, mit denen verbesserte Ausrichtung der für die Bildabtastung benutzten optischen Einheiten zu erreichen ist.

Bildabtastgeräte einschließlich Faxgeräten und Kopiergeräten erreichen Bildabtastung eines auf eine Glasplatte gelegten Dokuments häufig durch Hin- und Herbewegung einer optischen Einheit unter der Glasplatte mit einem Drahtantriebsmechanismus. In einer Beispielsgestaltung eines Bildabtastgeräts werden ein oder mehr Drähte benutzt, um der optischen Einheit Antriebskraft von einem Antriebsmotor zuzuführen. Die Drähte sind um Seilscheiben geführt, die innerhalb der optischen Einheit angeordnet sind, und die Enden der Drähte sind an einem Gehäuse des Bildabtastgeräts befestigt.

Wird eine Bildabtastung gestartet, muss die optische Einheit so platziert werden, dass innerhalb der optischen Einheit angeordnete Abbildungsvorrichtungen auf die auf der Glasplatte definierte Dokument-Platzierungsgrundlinie ausgerichtet sind; jedoch erfährt das durch die Bildabtastung erfasste Bild häufig Fehlausrichtung am Ende des Dokuments oder unerwünschtes Kippen aufgrund der Fehlausrichtung der optischen Einheit. Unerwünschte Fehlausrichtung und unerwünschtes Kippen zu vermeiden, erfordert richtige Ausrichtung der optischen Einheit.

Ein konventionelles Verfahren, Ausrichtung der optischen Einheit zu erreichen, umfasst, nach dem Entfernen der Glasplatte die Befestigungsposition des Drahts an der optischen Einheit einzustellen oder die Befestigungsposition des Endes des Drahts am Gehäuse einzustellen.

Das Entfernen der Glasplatte erfordert jedoch nicht nur mühsame Arbeit, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, dass Staub in die optische Einheit gelangt; Staub kann unerwünschte schwarze Streifen im erfassten Bild verursachen, wenn Staub am optischen System innerhalb der optischen Einheit haftet.

Insbesondere hat man mehrere Verfahren vorgeschlagen, Ausrichtung der optischen Einheit zu erreichen.

Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. H04-336855 offenbart einen konventionellen Antriebsmechanismus für ein Bildabtastgerät, der in 1 dargestellt ist. Der konventionelle Antriebsmechanismus ist aus einem Stützbügel 25 zusammengesetzt, der außerhalb eines Gestells des Abtastgeräts angeordnet ist. Der Stützbügel 25 ist über eine Feder 40 mit einem Draht 30 verbunden. Der Draht 30 ist mittels einer Widerstandsführung 20 geführt. Dieser Antriebsmechanismus erlaubt es, die Drahtspannung einzustellen, ohne eine Glasplatte zu entfernen.

Jedoch muss man auch bei dem in 1 gezeigten konventionellen Antriebsmechanismus eine Dokument-Glasplatte entfernen, um die optische Einheit auszurichten, da das andere Ende des Drahts 30 im Gehäuse liegt.

Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. H11-184019 offenbart ein Bildabtastgerät, das in 2 dargestellt ist. Das Bildabtastgerät ist aus einer Schrägstellungseinstellplatte 55 zusammengesetzt, die leichte Positionseinstellung eines optischen Sensors ermöglicht.

Die Schrägstellungseinstellplatte 55 wird festgeschraubt, nachdem ihre Position und ihr Winkel entlang der mit Pfeilen 56 und 57 bezeichneten Richtungen eingestellt worden sind, wodurch die Länge eines Drahts 50 eingestellt wird. Dies erlaubt es, einen Spiegeltisch 58 in einer gewünschten Position zu platzieren. Die Positionseinstellung des optischen Sensors wird durch passendes Platzieren des Spiegeltisches 58 erreicht.

Um die Position und den Winkel der Schrägstellungseinstellplatte 55 einzustellen, muss man jedoch eine Dokument-Glasplatte entfernen. Dementsprechend erfordert auch der in 2 dargestellte Mechanismus mühsame Arbeit, um die Position der optischen Einheit einzustellen, und beseitigt nicht die Möglichkeit, dass Staub in die optische Einheit gelangt.

Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 2001-223843 offenbart ein anderes Bildabtastgerät für leichte Korrektur von Bildverzerrung. Wie in 3 gezeigt, ist dieses Bildabtastgerät aus einem Draht 120 zusammengesetzt, der Positionseinstellung eines Wagens 100 entlang einer Nebenabtastrichtung erlaubt, die mit einem Symbol "Y" bezeichnet ist. Der Wagen 100 trägt einen Bildverzerrungs-Korrekturspiegel. Beide Enden des Drahts 120 sind an einem Drahthalteglied 130 befestigt, das entlang der Nebenabtastrichtung beweglich ist.

Jedoch muss man auch bei dem in 3 gezeigten Mechanismus eine Dokument-Glasplatte entfernen, um Ausrichtung einer optischen Einheit zu erreichen, da das Drahthalteglied 130, an dem der bewegliche Draht 120 befestigt ist, innerhalb der Gehäuseeinheit des Bildabtastgeräts angeordnet ist.

Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. H11-284806 offenbart ein Bildabtastgerät mit einem Antriebsmechanismus, der es erlaubt, Drähte am Drahtantriebsmechanismus zu montieren, bevor Führungsschienen in einem Gehäuse montiert werden. Der Drahtantriebsmechanismus erfordert ebenfalls, eine Glasplatte zu entfernen, um Ausrichtung einer optischen Einheit zu erreichen.

Schließlich offenbart die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. H08-137018 ein anderes Bildabtastgerät für leichte Montage eines Drahts in einem Drahtantriebsmechanismus. Das in diesem Dokument offenbarte Bildabtastgerät ist aus einer außerhalb eines Gehäuses liegenden Seilscheibe zum Führen des Drahts zusammengesetzt. Diese Seilscheibe ermöglicht jedoch keine Einstellung der Position einer optischen Einheit.

Kurze Darstellung der Erfindung

Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Antriebsmechanismus für ein Bildabtastgerät bereitzustellen, bei dem man leicht eine Ausrichtung einer optischen Einheit erreicht, ohne eine Dokument-Glasplatte zu entfernen.

In einem Aspekt der Erfindung ist das Bildabtastgerät aus einem Gehäuse, einer in dem Gehäuse liegenden optischen Einheit und einem die optische Einheit antreibenden Antriebsmechanismus zusammengesetzt. Der Antriebsmechanismus enthält erste und zweite Drähte, die mit der optischen Einheit verbunden sind, und einen Antriebsmotor, der die ersten und zweiten Drähte antreibt. Ein Ende des ersten Drahts ist mit einer ersten Halterung verbunden, und ein Ende des zweiten Drahts ist mit einer zweiten Halterung verbunden. Die erste Halterung ist an einem ersten Drahthalteglied befestigt, das außerhalb des Gehäuses in einer ersten Befestigungsposition liegt, und das erste Drahthalteglied stützt die erste Halterung so, dass die erste Befestigungsposition einstellbar ist.

Vorzugsweise ist die zweite Halterung an einem zweiten Drahthalteglied befestigt, das außerhalb des Gehäuses in einer zweiten Befestigungsposition liegt, und stützt das zweite Drahthalteglied die zweite Halterung so, dass die zweite Befestigungsposition einstellbar ist.

Außerdem ist es vorzuziehen, dass ein anderes Ende des ersten Drahts mit einer dritten Halterung verbunden ist und die dritte Halterung an einem dritten Drahthalteglied befestigt ist, das außerhalb des Gehäuses in einer dritten Befestigungsposition liegt, wobei das dritte Drahthalteglied die dritte Halterung so stützt, dass die dritte Befestigungsposition einstellbar ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform enthält die erste Halterung ein Quetschendstück, das mit dem einen Ende des ersten Drahts verbunden ist, einen geschlitzten Bügel, der mit einem Schlitz versehen ist, und eine Feder, die zwischen dem Quetschendstück und dem geschlitzten Bügel verbunden ist. Der geschlitzte Bügel ist an das erste Drahthalteglied geschraubt.

In einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum passenden Betrieb des so aufgebauten Bildabtastgeräts bereitgestellt. Das Verfahren umfasst einen Schritt, die optische Einheit durch Einstellen einer Befestigungsposition der ersten Halterung zu positionieren.

Vorzugsweise umfasst der Positionierschritt einen Schritt, eine Befestigungsposition der zweiten Halterung einzustellen.

Wenn ein anderes Ende des ersten Drahts mit einer dritten Halterung verbunden ist, die außerhalb des Gehäuses liegt, umfasst der Positionierschritt vorzugsweise einen Schritt, eine Befestigungsposition der dritten Halterung einzustellen.

In diesem Fall ist es weiterhin vorzuziehen, dass ein anderes Ende des zweiten Drahts mit einer vierten Halterung verbunden ist, die außerhalb des Gehäuses liegt, und der Positionierschritt einen Schritt umfasst, Befestigungspositionen der zweiten und vierten Halterungen einzustellen.

Der Positionierschritt wird so durchgeführt, dass die optische Einheit in Bezug auf eine Dokument-Platzierungsgrundlinie ausgerichtet wird.

Wenn die erste Halterung ein Quetschendstück, das mit dem einen Ende des ersten Drahts verbunden ist, einen geschlitzten Bügel, der mit einem Schlitz versehen ist, und eine Feder enthält, die zwischen dem Quetschendstück und dem geschlitzten Bügel verbunden ist, umfasst der Positionierschritt vorzugsweise einen Schritt, den geschlitzten Bügel mit einer Schraube in einer gewünschten Position des Schlitzes zu verbinden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Perspektivansicht, die den Aufbau eines konventionellen Antriebsmechanismus für ein Bildabtastgerät zeigt;

2 ist eine Gestaltungsansicht, die den Aufbau eines anderen konventionellen Antriebs zeigt:

3 ist eine Perspektivansicht, die den Aufbau noch eines konventionellen Antriebsmechanismus zeigt;

4 ist eine Ansicht, die eine Prinzipgestaltung eines Bildabtastgeräts in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

5 ist eine Ansicht, die einen detaillierten Aufbau einer optischen Einheit zeigt;

6 ist eine Ansicht, die eine Beispiels-Drahtanordnung innerhalb des Bildabtastgeräts in dieser Ausführungsform zeigt;

7 ist eine Ansicht, die eine Beispiels-Drahtanordnung innerhalb des Bildabtastgeräts in einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und

8 ist eine Detailansicht, die Drahtbefestigungsbereiche des Bildabtastgeräts in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Es folgt eine detaillierte Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen.

4 veranschaulicht schematisch einen Beispiels-Aufbau eines Bildabtastgeräts in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Bildabtastgerät der vorliegenden Erfindung ist zusammengesetzt aus: einer optischen Bildleseeinheit 2; einem Antriebsmechanismus zum Antrieb der optischen Einheit 2; einem Gehäuse 6, das die optische Einheit 2 und den Antriebsmechanismus aufnimmt, und einer Glasplatte 1, auf die ein Dokument gelegt wird. Die optische Einheit 2 enthält eine Abbildungsvorrichtung (nicht gezeigt), wie z.B. eine CCD, und einen Antriebsmotor 3. Die optische Einheit 2 ist entlang der Abtastrichtungen unter der Dokument-Glasplatte 1 beweglich. Wird ein auf die Glasplatte 1 gelegtes Dokument abgetastet, wird die optische Einheit 2 entlang der Abtastrichtungen unter der Dokument-Glasplatte 1 hin und her bewegt.

5 zeigt eine Beispielsanordnung des Antriebsmechanismus zum Antrieb der optischen Einheit 2 im Gehäuse 6. Beide Enden der optischen Einheit 2 sind auf Führungsgliedern 90 montiert, die im Gehäuse 6 angeordnet sind. Die Führungsglieder 90 führen die optische Einheit 2 entlang der Abtastrichtungen.

Die optische Einheit 2 ist mit einer Trommel 12, die mit dem Antriebsmotor 3 verbunden ist, und einem Satz Seilscheiben 13 bis 15 versehen; die Trommel 12 und die Seilscheiben 13 bis 15 dienen dazu, die optische Einheit 2 entlang der Abtastrichtungen hin und her zu bewegen. Um die Trommel 12 und die Seilscheiben 13 bis 15 herum sind Drähte 4 und 5 geführt. Antreiben der Trommel 12 mit dem Antriebsmotor 3 erlaubt es, die optische Einheit 2 mit den Drähten 4 und 5 entlang der Abtastrichtungen hin und her zu bewegen.

6 zeigt eine Detailanordnung der Drähte 4 und 5 im Gehäuse 6. Man beachte, dass die optische Einheit 2 der Einfachheit halber in 6 nicht gezeigt ist. Ein Ende des Drahts 4 ist an einem Halteglied 51 befestigt, das im Gehäuse 6 angeordnet ist. Der Draht 4 ist um die Trommel 12 und die Seilscheiben 14 und 13 herum geführt, und das andere Ende des Drahts 4 ist an einem Halteglied 7 befestigt, das außerhalb des Gehäuses 6 angeordnet ist. Entsprechend ist ein Ende des Drahts 5 an einem anderen Halteglied 61 befestigt, das im Gehäuse 6 angeordnet ist. Der Draht 5 ist um die Trommel 12 und die Seilscheiben 15 und 13 herum geführt, und das andere Ende des Drahts 5 ist an einem weiteren Halteglied 7 befestigt, das außerhalb des Gehäuses 6 angeordnet ist.

8 zeigt einen detaillierten Aufbau 80, der zum Befestigen der Enden der Drähte 4 und 5 an den Drahthaltegliedern 7 verwendet wird. An den jeweiligen Enden der Drähte 4 und 5 sind Halterungen angeordnet, wobei jede Halterung aus einem Quetschendstück 8, einer Feder 9 und geschlitzten Bügeln 10 besteht. Die Halterungen sind jeweils so an den Drahthaltegliedern 7 befestigt, dass die Befestigungspositionen der Halterungen einstellbar sind. Insbesondere sind die Quetschendstücke 8 individuell durch Pressung mit den Enden der Drähte 4 und 5 verbunden und sind individuell über die Federn 9 in die geschlitzten Bügel 10 eingehakt. Die geschlitzten Bügel 10 sind mit Schrauben an den Drahthaltegliedern 7 befestigt. In den geschlitzten Bügeln 10 angeordnete Schlitze erlauben einstellbares Befestigen der geschlitzten Bügel 10 an den Drahthaltegliedern 7.

Die Federn 9 ermöglichen passende Einstellung der Drahtspannungen der Drähte 4 und 5, so dass die Drahtspannungen gleich sind. Die gleichen Drahtspannungen vermeiden wirksam Bildabtastgeschwindigkeits-Schwankungen, die aus Schwankungen in der auf die optische Einheit 2 ausgeübten Last resultieren.

Wie oben beschrieben, muss die Anfangsposition der optischen Einheit 2 innerhalb der durch die Spezifikation verlangten Toleranzen auf die Dokument-Platzierungsgrundlinie ausgerichtet werden. Um die Ausrichtung der optischen Einheit 2 zu erreichen, müssen die Befestigungspositionen der Drähte 4 und 5 passend eingestellt werden; unpassende Einstellung der Positionen der Enden der Drähte 4 und 5 kann Ungleichgewicht der optischen Einheit 2 und unerwünschtes Kippen des erfassten Bildes verursachen.

Das Folgende ist eine Erläuterung eines Beispiels-Verfahrens, um Ausrichtung der optischen Einheit 2 zu erreichen. Die Ausrichtung der optischen Einheit 2 wird erreicht, indem die geschlitzten Bügel 10 in geeigneten Positionen an die Drahthalteglieder 7 geschraubt werden, die außerhalb des Gehäuses 6 liegen. Verschieben der Anschraubpositionen der geschlitzten Bügel 10 bewirkt die Verschiebung der Enden der optischen Einheit 2; die Verschiebungsstrecken der Enden der optischen Einheit 2 sind proportional zu denen der Enden der Drähte 4 und 5, die mit den geschlitzten Bügeln 10 verbunden sind.

Man beachte, dass dieser Einstellprozess nicht erfordert, die Glasplatte 1 vom Gehäuse 6 zu entfernen, da die Enden der Drähte 4 und 5, das heißt, die Drahthalteglieder 7, außerhalb des Gehäuses 6 liegen. Dadurch kann man die Ausrichtung der optischen Einheit 2 leicht erreichen.

Die Beseitigung der Notwendigkeit zum Entfernen der Glasplatte 1 bewirkt außerdem, dass vermieden wird, dass unerwünscht Staub in die optische Einheit 2 gelangt. Dies beseitigt das Problem, dass unerwünschte schwarze Streifen im erfassten Bild erscheinen.

In einer alternativen Ausführungsform, wie in 7 dargestellt, liegen beide Enden der Drähte 4 und 5 außerhalb des Gehäuses 6. Insbesondere sind beide Enden der Drähte 4 und 5 jeweils mit Halterungen verbunden, und die Halterungen sind jeweils mit außerhalb des Gehäuses 6 liegenden Drahthaltegliedern 7 verbunden, so dass beide Enden der Drähte 4 und 5 durch Federn 9 und geschlitzte Bügel 10 beweglich gestützt sind. Dieser Aufbau beseitigt nicht nur die Notwendigkeit zum Entfernen der Glasplatte 1 vor Ausrichtung der optischen Einheit 2, sondern verbessert außerdem wirksam die Leichtigkeit der Positionseinstellung der optischen Einheit 2; der in 7 gezeigte Aufbau stellt außerdem vier Einstellmechanismen an allen vier Enden der Drähte 4 und 5 bereit, die außerhalb der Gehäuseeinheit 6 liegen. Dementsprechend sorgt dies für verbesserte Flexibilität beim Einstellen der Position der optischen Einheit 2 entlang der Abtastrichtungen und erleichtert somit die Korrektur der Fehlausrichtung am Ende des Bildes.

Obwohl die Erfindung in ihrer bevorzugten Form mit einem gewissen Maß an Besonderheit beschrieben wurde, hat sich die vorliegende Offenbarung der bevorzugten Form selbstverständlich in den Konstruktionsdetails geändert, und man kann auf die Kombination und Anordnung von Bauteilen zurückgreifen, ohne den Schutzbereich der Erfindung, wie nachfolgend beansprucht, zu verlassen.

Zusammengefasst kann eine Ausführungsform der Erfindung wird folgt beschrieben werden:

Ein Bildabtastgerät ist aus einem Gehäuse (6), einer in dem Gehäuse (6) liegenden optischen Einheit (2) und einem die optische Einheit (2) antreibenden Antriebsmechanismus zusammengesetzt. Der Antriebsmechanismus enthält erste und zweite Drähte (4, 5), die mit der optischen Einheit (2) verbunden sind, und einen Antriebsmotor (3), der die ersten und zweiten Drähte (4, 5) antreibt. Ein Ende des ersten Drahts (4) ist mit einer ersten Halterung (8-10) verbunden, und ein Ende des zweiten Drahts (5) ist mit einer zweiten Halterung (8-10) verbunden. Die erste Halterung (8-10) ist an einem ersten Drahthalteglied (7) befestigt, das außerhalb des Gehäuses (6) in einer ersten Befestigungsposition liegt, und das erste Drahthalteglied (7) stützt die erste Halterung (8-10) so, dass die erste Befestigungsposition einstellbar ist.


Anspruch[de]
  1. Bildabtastgerät mit

    einem Gehäuse (6);

    einer optischen Einheit (2), die eine Abbildungsvorrichtung enthält, wobei die optische Einheit (2) in dem Gehäuse (6) liegt; und

    einem die optische Einheit (2) antreibenden Antriebsmechanismus, der Folgendes enthält:

    einen ersten Draht (4), der mit der optischen Einheit (2) verbunden ist und dessen eines Ende mit einer ersten Halterung (8-10) verbunden ist,

    einen zweiten Draht (5), der mit der optischen Einheit (2) verbunden ist und dessen eines Ende mit einer zweiten Halterung (8-10) verbunden ist,

    einen Antriebsmotor (3), der die ersten und zweiten Drähte (4, 5) antreibt,

    wobei die erste Halterung (8-10) an einem ersten Drahthalteglied (7) befestigt ist, das außerhalb des Gehäuses (6) in einer ersten Befestigungsposition liegt, und das erste Drahthalteglied (7) die erste Halterung (8-10) so stützt, dass die erste Befestigungsposition einstellbar ist.
  2. Bildabtastgerät nach Anspruch 1, bei dem die zweite Halterung (8-10) an einem zweiten Drahthalteglied (7) befestigt ist, das außerhalb des Gehäuses (6) in einer zweiten Befestigungsposition liegt, und das zweite Drahthalteglied (7) die zweite Halterung (8-10) so stützt, dass die zweite Befestigungsposition einstellbar ist.
  3. Bildabtastgerät nach Anspruch 1 oder 2, bei dem ein anderes Ende des ersten Drahts (4) mit einer dritten Halterung verbunden ist, und bei dem die dritte Halterung an einem dritten Drahthalteglied (7) befestigt ist, das außerhalb des Gehäuses (6) in einer dritten Befestigungsposition liegt, und das dritte Drahthalteglied (7) die dritte Halterung (8-10) so stützt, dass die dritte Befestigungsposition einstellbar ist.
  4. Bildabtastgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die erste Halterung (8-10) Folgendes enthält:

    ein Quetschendstück (8), das mit dem einen Ende des ersten Drahts (4) verbunden ist, einen geschlitzten Bügel (10), der mit einem Schlitz versehen ist, und eine Feder (9), die zwischen dem Quetschendstück (10) und dem geschlitzten Bügel (10) verbunden ist, und

    wobei der geschlitzte Bügel (10) an das erste Drahthalteglied (7) geschraubt ist.
  5. Verfahren zum Betrieb eines Bildabtastgeräts mit einem Gehäuse (6), einer optischen Einheit (2), die eine Abbildungsvorrichtung enthält, und einem Antriebsmechanismus, wobei die optische Einheit (2) in dem Gehäuse (6) liegt und wobei der Antriebsmechanismus einen ersten Draht (4), der mit der optischen Einheit (2) verbunden ist und dessen eines Ende mit einer ersten Halterung (8-10) verbunden ist, die außerhalb des Gehäuses (6) liegt, einen zweiten Draht (5), der mit der optischen Einheit (2) verbunden ist und dessen eines Ende mit einer zweiten Halterung (8-10) verbunden ist, die außerhalb des Gehäuses (6) liegt, und einen Antriebsmotor (3) aufweist, der die ersten und zweiten Drähte (4, 5) antreibt, welches Verfahren umfasst, die optische Einheit (2) durch Einstellen einer Befestigungsposition der ersten Halterung (8-10) zu positionieren.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem das Positionieren umfasst, eine Befestigungsposition der zweiten Halterung (8-10) einzustellen.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, bei dem ein anderes Ende des ersten Drahts (4) mit einer dritten Halterung (8-10) verbunden ist, die außerhalb des Gehäuses (6) liegt, und bei dem das Positionieren umfasst, eine Befestigungsposition der dritten Halterung (8-10) einzustellen.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem ein anderes Ende des zweiten Drahts (4) mit einer vierten Halterung (8-10) verbunden ist, die außerhalb des Gehäuses (6) liegt, und bei dem das Positionieren umfasst, Befestigungspositionen der zweiten und vierten Halterungen (8-10) einzustellen.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem das Positionieren so durchgeführt wird, dass die optische Einheit (2) in Bezug auf eine Dokument-Platzierungsgrundlinie ausgerichtet wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9, bei dem die erste Halterung Folgendes enthält:

    ein Quetschendstück (8), das mit dem einen Ende des ersten Drahts (4) verbunden ist, einen geschlitzten Bügel (10), der mit einem Schlitz versehen ist, und

    eine Feder (9). die zwischen dem Quetschendstück (8) und dem geschlitzten Bügel (10) verbunden ist, und

    bei dem das Positionieren umfasst, den geschlitzten Bügel (10) mit einer Schraube in einer gewünschten Position des Schlitzes zu verbinden.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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