Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Fernbetätigung von
Detonatoren. Die Erfindung betrifft insbesondere Systeme und Verfahren zum Verbessern
der Sicherheit und/oder zum Verhindern der unerlaubten Verwendung von Sprengsystemen
mit Detonatoren.
Hintergrund der Erfindung
Typische Sprengsysteme können ein oder mehrere Sprenggeräte umfassen,
die jeweils in direkter Verbindung mit mehreren Detonatoren stehen. Dem/den Sprenggerät/-en
können Befehlssignale durch eine zentrale Befehlsstation übermittelt werden, welche
von der näheren Umgebung der Sprengung entfernt ist. Derartige Befehlssignale können
Signale zum SCHARFSTELLEN, ZÜNDEN oder ENTSCHÄRFEN der Detonatoren umfassen.
Die Kommunikation zwischen der zentralen Befehlsstation und dem Sprenggerät
erfolgt typischerweise durch Funkübertragung, kann jedoch auch eine direkte elektrische
oder nicht-elektrische Verbindung umfassen. Die Kommunikation zwischen dem Sprenggerät
und den Detonatoren kann ferner ebenfalls durch Funkübertragung erfolgen, jedoch
umfaßt sie üblicherweise eine direkte Verbindung, beispielsweise durch elektrische
Verdrahtung. In jedem Fall werden von der zentralen Befehlsstation übertragene Befehlssignale
von dem einen oder den mehreren Sprenggeräten empfangen und anschließend an die
Detonatoren weitergeleitet.
Bei jedem Sprengsystem sind Sicherheitsaspekte von allerhöchster Wichtigkeit.
Es wurden in der Vergangenheit mehrere Systeme und Verfahren entwikkelt, um zur
Verbesserung der Sicherheit von Sprengsystemen beizutragen, wobei die Absicht war,
unbeabsichtigtes Auslösen von Detonatoren, vorzeitiges Sprengen vor der korrekten
Evakuierung des Sprenggebiets oder unerlaubten Gebrauch des Sprengsystems zu verhindern.
In einem Beispiel offenbart das US-Patent 4 674 047, erteilt am 16.
Juni, 1987, ein Detonationssystem, bei dem eine Anzahl von elektronischen Detonatoren
jeweils mit einer individuellen Identifizierungsnummer und Verzögerungszeit mittels
einer vom Bediener betätigbaren Zündkonsole programmierbar sind. Ein Befehl von
der Zündkonsole weist einen Identifizierungscode auf, der zum Adressieren oder Bezeichnen
eines spezifischen integrierten Verzögerungsdetonators dient. Das System kann ferner
zusätzliche Sicherheitscodemaßnahmen umfassen, um eine unbefugte Benutzung zu verhindern.
In einem anderen Beispiel offenbart das US-Patent 5298438, erteilt
am 23. März, 1994, eine Vorrichtung zum zeitlichen Steuern und Zünden einer Mehrfach-Sprengung
mit einem transportablen Programmierwerkzeug zum individuellen Programmieren mehrerer
elektronischer Detonatoranordnungen mit Verzögerungszeitdaten in bezug zu einem
gemeinsamen Zündbefehlsignal. Die Detonatoren sind sämtlich über ein einzelnes Kabel
mit einer Steuereinheit verbunden, und ein Zündsignal löst die Detonatorverzögerungseinheiten
aus, um das Ablaufen ihrer jeweiligen programmierten Verzögerungszeit zu beginnen.
Eine ähnliche Anordnung ist in dem US-Patent 5894103, erteilt am 13. April, 1999,
offenbart. Dieses System sieht jedoch mehrere Detonatorschaltungen in Verbindung
mit einer Steuereinheit vor, wobei jeder Detonatorschaltung ein spezifischer Identifizierungscode
zur individuellen Kommunikation mit der Steuereinheit zugewiesen ist. Ferner ist
jeder Detonatorschaltung ein spezifischer Identifizierungscode zur individuellen
Kommunikation mit der Steuereinheit zugewiesen. Das System weist ferner eine tragbare
Vorrichtung zum Programmieren der Verzögerungszeiten in die Steuereinheit auf.
Das am 28. Mai, 1996 erteilte US-Patent 5520114 offenbart eine Vorrichtung
und ein Verfahren zum Zünden von Detonatoren, die eine Programmiereinheit zum Programmieren
einer Reihe von Zündmodulen mit Verzögerungszeiten umfassen die Zündkonsole kann
anschließend gleichzeitig die Zündmodule abfragen, welche die angeforderten Informationen
zum Programmieren der Zündkonsole mit den Verzögerungszeiten zurücksenden. Die Zündkonsole
und die Programmiereinheit können mit Codiereinrichtungen, die zum Begrenzen des
Zugangs zu diesen für befugte Benutzer ausgebildet sind, und Einrichtungen versehen
sein, die der internen gegenseitigen Erkennung vor der Übertragung von Verzögerungszeiten
von der Programmiereinheit an die Zündkonsole dienen. Weitere optionale Sicherheitsmerkmale
erfordern, daß der Bediener Erkennungscodes kennt, um auf die Zünd-
und Programmierkonsolen zugreifen zu können. Die Zündkonsolen können beispielsweise
mit einer Magnetkarte zum Berechtigen der Benutzung versehen sein.
In einem weiteren Beispiel offenbart die am 6. November, 1998 offenbarte
Internationale Patentanmeldung PCT/AU98/00929 ein elektromagnetisches Induktionsdetonationssystem
mit einem automatisierten Funklademodul (ARCH), das mit einem elektrischen Detonator
und einem Wandler verbindbar ist. das System weist ferner eine Fernsteuerung zum
Senden von Befehlen von einer entfernten Stelle an das Wandlermodul auf. Die Betätigung
des Detonators erfordert, daß das Wandlermodul ein elektromagnetisches Feld erzeugt,
das zum Speisen des ARCH-Moduls und zum Liefern eines Detonationsstroms dient. Nach
einem Ausführungsbeispiel, weist die Fernsteuerung eine Einrichtung zur manuellen
Eingabe von Befehlen auf, nach denen ein Benutzer eine gültige Identifizierungsnummer
innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums eingeben muß, damit die Fernsteuerung eine
Funkverbindung mit der Wandlereinheit herstellen kann. Nach einem anderen Ausführungsbeispiel
weist die Fernsteuerung eine Prozessoreinrichtung zum Erzeugen eines individuellen
Identifizierungscodeworts auf, das kontinuierlich übertragen wird, bis ein Bestätigungssignal
von der Wandlereinheit übertragen wird, welche dem Identifizierungscodewort entspricht.
Wird das Bestätigungssignal nicht innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne empfangen,
geht die Fernsteuerung in einen "Rückstellmodus" über, wodurch der Benutzer aufgefordert
wird, einen neuen gültigen Identifizierungscode einzugeben, bevor die Kommunikation
mit der Wandlereinheit wiederhergestellt wird.
In einem anderen Beispiel offenbart die am 11. Mai, 2000 veröffentlichte
Internationale Patentanmeldung PCT/EP99/08122 ein Detonationssystem für Detonatoren,
die durch Funksignale gezündet werden können. Das System weist mindestens eine Zündvorrichtung,
die mit mindestens einem Detonator verbunden ist, und eine Detonationsvorrichtung
auf, welche mit der Zündvorrichtung über Funksignale kommunizieren kann. Mindestens
eine der Zündeinheiten enthält einen entnehmbaren Datenträger, der in die Detonationseinheit
eingeführt werden kann. Darüber hinaus weist die Detonationsvorrichtung eine Lesevorrichtung
zum Lesen der Daten auf dem eingesetzten Datenträger auf. Die Zündvorrichtung und
die dieser zugeordneten Daten weisen identische Identifizierungszeichen und Informationen
auf, die zum Zünden des damit verbundenen Detonators erforderlich sind. Die Zündvorrichtung
wird durch Entnehmen des Datenträgers aktiviert und kann in einen Empfangszustand
(oder einen Sende-/Empfangszustand für eine bidirektionale Kommunikation) versetzt
werden. Die Detonationsvorrichtung wird auf ähnliche Weise nach dem Eingeben der
Daten von den Datenträger in einen Sende-Standby-Modus oder einen Sende- und Empfang-Standby-Modus
versetzt.
In einem letzten Beispiel offenbart die am 26. Oktober, 2000 veröffentlichte
Internationale Patentanmeldung PCT/AU00/00351 ein Verfahren und ein System zum Steuern
eines Sprengnetzwerks, das verwendet wird, wenn Stör-Befehlssignale über eine Sprengsteuerung
ohne die Autorisierung durch den befugten Benutzer an das Sprengnetzwerk weitergeleitet
werden, beispielsweise, wenn die Steuerung mit dem Internet oder Intranet verbunden
ist. Das System weist eine Firewall auf, mittels welcher die Kommunikationsverbindung
zwischen der Steuerung und dem Sprengnetzwerk durch einen Schalter in einen Steuerungsmodus
versetzt werden kann. Im Steuerungsmodus werden bestimmte unsichere Nachrichten
gehindert, das Sprengnetzwerk zu erreichen.
Die Detonationssysteme nach dem Stand der Technik liefern somit verschiedene
Mittel zur Verbesserung der Sicherheit des Sprengvorgangs. Dennoch kann kein Sprengsystem
absolute Sicherheit bieten, und es bleibt ein Bedarf an verbesserten Sprengsystemen,
die derart ausgebildet sind, daß sie die Möglichkeit einer unerwünschten Detonatorbetätigung
oder eine unbefugte Nutzung verringern.
Überblick über die Erfindung
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, zumindest in ihrer bevorzugten
Form, ist es, Systeme und Verfahren zum Betätigen von Detonatoren mit verbesserter
Sicherheit zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, zumindest in ihrer
bevorzugten Form, ist es, ein System zu schaffen, das eine Kreuzkommunikation zwischen
Komponenten eines Detonationssystems ermöglicht, um zu verifizieren, daß das System
von einem befugten Benutzer betrieben wird.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, zumindest in ihrer
bevorzugten Form, ist es, ein System zu schaffen, das eine Kreuzkommunikation zwischen
Komponenten eines Detonationssystems vorsieht, um zu verifizieren, ob die Bedingungen
für ein sicheres Zünden der Detonatoren geeignet sind.
Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung
zum Steuern mehrerer Detonatoren vorgesehen, mit:
einer zentralen Befehlsstation, die in der Lage ist, ein oder mehrere Befehlssignale
zu übertragen;
einem oder mehreren Sprenggeräten, die in Signalverbindung mit sowohl der zentralen
Befehlsstation, als auch mit einer Gruppe von Detonatoren stehen, wobei jedes Sprenggerät
eine Einrichtung zum Erzeugen eines Datenpakets, welches einen zufällig erzeugten
Zugangscode erzeugt, eine Einrichtung zum Empfangen eines oder mehrerer Befehlssignale
und oder eines oder mehrerer Datenpakete, die von der zentralen Befehlsstation übertragen
wurden, und eine Einrichtung zum Vergleichen von erzeugten und empfangenen Datenpaketen
aufweist;
einen oder mehrere Autorisationsschlüssel, die geeignet sind für: (a) die physische
Zuordnung zu einem oder mehreren Sprenggeräten, (b) die direkte Übertragung an und
das Speichern jedes Datenpakets, und (c) die physische Übertragung von dem einen
oder den mehreren Sprenggeräten an die zentrale Befehlsstation zum Ausgeben des/der
gespeicherten Datenpakets/-e an die zentrale Befehlsstation,
wobei die zentrale Befehlsstation nach dem Empfang des/der Datenpakets/-e von dem/den
Autorisationsschlüssel/-n ein oder mehrere Befehlssignale und das/die Datenpaket/-e
an das/die Sprenggerät/-e sendet, worauf jedes einzelne Sprenggerät auf das eine
oder die mehreren Befehlssignale nur reagiert, wenn eines der von der zentralen
Befehlsstation her empfangenen Datenpakete das gleiche wie das ursprünglich von
dem jeweiligen einzelnen Sprenggerät erzeugte Datenpaket ist.
Vorzugsweise enthält jedes einzelne Datenpaket ferner einen individuellen
Identifizierungscode, der dem Sprenggerät entspricht, welches das jeweilige einzelne
Datenpaket erzeugt hat. Vorzugsweise sendet die zentrale Befehlsstation das/die
Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e gleichzeitig an das/die Sprenggerät/-e.
Alternativ sendet die zentrale Befehlsstation das/die Datenpaket/-e und das/die
Befehlssignal/-e sequentiell an das/die Sprenggerät/-e.
Vorzugsweise weist die zentrale Befehlsstation des weiteren eine Verschlüsselungseinrichtung
auf, und jedes Sprenggerät weist ferner eine Entschlüsselungseinrichtung auf, so
daß das eine oder die mehreren Befehlssignale und/oder das eine oder die mehreren
gesendeten Datenpakete durch die Verschlüsselungseinrichtung bei der Übertragung
von der zentralen Befehlsstation her verschlüsselt und beim Empfang durch jedes
Sprenggerät von der Entschlüsselungseinrichtung entschlüsselt werden. Stärker bevorzugt
werden das eine oder die mehreren Befehlssignale und/oder das eine oder die mehreren
Datenpakete durch 32-Bit-Verschlüsselung verschlüsselt.
Gemäß der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die zufällig erzeugten
Zugangscodes vorzugsweise für einen einzelnen Sprengvorgang aktiv. Vorzugsweise
sind die zufällig erzeugten Zugangscodes innerhalb eines vorbestimmten Zeitfensters
aktiv, außerhalb dessen das eine oder die mehreren Sprenggeräte nicht auf das eine
oder die mehreren Befehlssignale und das eine oder die mehreren Datenpakete reagieren,
die von der zentralen Befehlsstation übertragen wurden.
Vorzugsweise befindet sich die zentrale Befehlsstation von dem einen
oder den mehreren Sprengmaschinen und den Detonatoren entfernt. Insbesondere befinden
sich das eine oder die mehreren Sprenggeräte in Funksignalverbindung miteinander.
Vorzugsweise befinden sich der eine oder die mehreren Detonatoren über eine Niederenergie-Sprengschnur,
Stoßwellenrohre oder elektrische Verbindung in Signalübertragungsverbindung mit
dem einen oder den mehreren Sprenggeräten.
Nach einem anderen Aspekt der erfindungsgemäßen Vorrichtung weisen
der eine oder die mehreren Autorisationsschlüssel vorzugsweise einen einzelnen Autorisationsschlüssel
auf, der zwischen dem einen oder den mehreren Sprenggeräten zum Speichern des einen
oder der mehreren Datenpakete übertragbar ist.
Vorzugsweise umfassen die Befehlssignale die Signale SCHARFSTELLEN,
ZÜNDEN und ENTSCHÄRFEN. Insbesondere sind die Signale ZÜNDEN für jeden Detonator
oder jede Gruppe von Detonatoren spezifisch, wobei jedes Signal ZÜNDEN eine Verzögerungskomponente
aufweist, um eine Zündverzögerung für jeden Detonator oder jede Gruppe von Detonatoren
anzugeben, wodurch eine Zündfolge der Detonatoren angegeben wird.
Nach einem anderen Aspekt weist die erfindungsgemäße Vorrichtung ferner
auf:
einen Master-Schlüssel mit einem Speicher zum Speichern von Detonatorzündcodes;
wobei jeder der Detonatoren einen eingebauten Zündcode aufweist und das Verbinden
des Master-Schlüssels mit der zentralen Befehlsstation das Übertragen gespeicherter
Detonatorzündcodes an die zentrale Befehlsstation zur Übertragung an eines oder
mehrere Sprenggeräte ermöglicht, wobei das eine oder die mehreren Sprenggeräte jeweils Einrichtungen
zum Übertragen der Detonatorzündcodes an die Detonatoren aufweist, wobei jedes einzelne
Sprenggerät die Detonatorcodes und die Befehlssignale nur weiterleitet, wenn eines
der von der zentralen Befehlsstation her empfangenen Datenpakete das gleiche wie
das ursprünglich von dem jeweiligen einzelnen Sprenggerät erzeugte Datenpaket ist,
wobei jeder Detonator nur zündet, wenn einer der von einem zugehörigen Sprenggerät
weitergeleiteter Detonatorzündcode der gleiche wie der eingebaute Zündcode des jeweiligen
einzelnen Detonators ist.
Nach einem anderen Aspekt schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zum Steuern mehrerer Detonatoren, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
(a) Bereitstellen einer zentralen Befehlsstation, die in der Lage ist, Befehlssignale
zu übertragen;
(b) Bereitstellen eines oder mehrerer Sprenggeräte, die jeweils in Signalübertragungsverbindung
mit einer Gruppe von Detonatoren und der zentralen Befehlsstation stehen;
(c) Erzeugen eines Datenpakets in jedem Sprenggerät, wobei jedes Datenpaket
einen zufällig erzeugten Zugangscode enthält;
(d) Bereitstellen eines oder mehrerer Autorisationsschlüssel, wobei jeder Autorisationsschlüssel
geeignet ist für (a) eine physisch Verbindung mit einem oder mehreren Sprenggeräten,
(b) eine direkte Übertragung an jedes und ein Speichern jedes Datenpakets, und (c)
die physische Übertragung von dem einen oder den mehreren Sprenggeräten zur zentralen
Befehlsstation zum Ausgeben des/der gespeicherten Datenpakets/-e an die zentrale
Befehlsstation übertragen;
(e) Transferieren jedes Autorisationsschlüssels von dem einen oder den mehreren
Sprenggeräten an die zentrale Befehlsstation;
(f) Eingeben jedes Datenpakets von dem einen oder den mehreren Autorisationsschlüsseln
in die zentrale Befehlsstation;
(g) Übertragen eines oder mehrerer Befehlssignale zusammen mit dem einen oder
den mehreren Datenpaketen von der zentralen Befehlsstation an das eine oder die
mehreren Sprenggeräte, wobei jedes einzelne Sprenggerät auf das eine oder die mehreren
Befehlssignale nur reagiert, wenn eines der von der zentralen Befehlsstation her
empfangenen Datenpakete das gleiche wie das ursprünglich von dem jeweiligen einzelnen
Sprenggerät erzeugte Datenpaket ist.
Nach dem zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren weist vorzugsweise
jedes einzelne Datenpaket einen einzigartigen Identifizierungscode auf, welcher
dem Sprenggerät entspricht, welches das jeweilige Datenpaket erzeugt hat. Vorzugsweise
überträgt im Schritt (g) des zuvor beschriebenen Verfahrens die zentrale Befehlsstation
das/die Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e gleichzeitig an das/die Sprenggerät/-e.
Vorzugsweise überträgt im Schritt (g) des zuvor beschriebenen Verfahrens die zentrale
Befehlsstation das/die Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e sequentiell an
das/die Sprenggerät/-e. Vorzugsweise werden das eine oder die mehreren Befehlssignale
und/oder das eine oder die mehreren übertragenen Datenpakete beim Übertragen durch
die zentrale Befehlsstation verschlüsselt und heim Empfang durch jedes Sprenggerät
entschlüsselt. Höchst vorzugsweise werden im Schritt (g) das eine oder die mehreren
Befehlssignale und/oder das eine oder die mehreren Datenpakete durch 32-Bit-Verschlüsselung
verschlüsselt. Vorzugsweise sind die zufällig erzeugten Zugangscodes für einen einzigen
Sprengvorgang aktiv. Vorzugsweise sind die zufällig erzeugten Zugangscodes innerhalb
eines vorbestimmten Zeitfensters aktiv, außerhalb dessen das Sprenggerät nicht auf
das eine oder die mehreren Befehlssignale und das eine oder die mehreren Datenpakete
reagiert, die von der zentralen Befehlsstation übermittelt wurden.
Nach einem anderen Aspekt der erfindungsgemäßen Verfahren ist die
zentrale Befehlsstation vorzugsweise von dem einen oder den mehreren Sprenggeräten
und dem einen oder den mehreren Detonatoren entfernt angeordnet. Höchst vorzugsweise
stehen das eine oder die mehreren Sprenggeräte und die zentrale Befehlsstation in
Funkverbindung miteinander. Vorzugsweise steht jede Gruppe von Detonatoren über
Niederenergie-Sprengschnur, Stoßwellenrohre oder elektrische Verbindung in Signalverbindung
mit jedem Sprenggerät.
Vorzugsweise umfassen nach den erfindungsgemäßen Verfahren der eine
oder die mehreren Autorisationsschlüssel einen einzelnen Autorisationsschlüssel,
der zwischen dem einen oder den mehreren Sprenggeräten und der zentralen Befehlsstation
zum Speichern des einen oder jedes der mehreren Datenpakete transferierbar ist.
Vorzugsweise umfassen das eine oder die mehreren Befehlssignale die
Signale SCHARFSTELLEN, ZÜNDEN und ENTSCHÄRFEN. Höchst vorzugsweise sind die Signale
ZÜNDEN für jeden Detonator oder eine Gruppe von Detonatoren spezifisch wobei jedes
Signal ZÜNDEN eine Verzögerungskomponente enthält, um eine Zündverzögerung für jeden
Detonator oder jede Gruppe von Detonatoren anzugeben, wodurch eine Zündfolge
der Detonatoren definiert ist.
Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zum Steuern des Zündens mehrerer Detonatoren vorgesehen, die jeweils einen einzigartigen
eingebauten Zündcode aufweisen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
(a) Bereitstellen einer zentralen Befehlsstation;
(b) Bereitstellen eines oder mehrerer Sprenggeräte, die jeweils in Signalübertragungsverbindung
mit einer Gruppe von Detonatoren und der zentralen Befehlsstation stehen;
(c) Erzeugen eines Datenpakets in jedem Sprenggerät, wobei jedes Datenpaket
einen zufällig erzeugten Zugangscode enthält;
(d) Bereitstellen eines oder mehrerer Autorisationsschlüssel, wobei jeder Autorisationsschlüssel
geeignet ist für (a) eine physisch Verbindung mit einem oder mehreren Sprenggeräten,
(b) eine direkte Übertragung an jedes und ein Speichern jedes Datenpakets, und (c)
die physische Übertragung von dem einen oder den mehreren Sprenggeräten zur zentralen
Befehlsstation zum Ausgeben des/der gespeicherten Datenpakets/-e an die zentrale
Befehlsstation übertragen;
(e) Transferieren jedes Autorisationsschlüssels von dem einen oder den mehreren
Sprenggeräten an die zentrale Befehlsstation;
(f) Eingeben jedes Datenpakets von dem einen oder den mehreren Autorisationsschlüsseln
in die zentrale Befehlsstation;
(g) Vorsehen eines Master-Schlüssels mit einem Speicher zum Speichern von Detonatorzündcodes;
(h) Übertragen der Detonatorzündcodes vom Master-Schlüssel an die zentrale Befehlsstation;
(i) Übertragen eines oder mehrerer Befehlssignale, der Detonatorzündcodes und
des einen oder der mehreren Datenpakete von der zentralen Befehlsstation an das
eine oder die mehreren Sprenggeräte, wobei jedes einzelne Sprenggerät die Detonatorzündcodes
und die Befehlssignale nur an die zugehörigen Detonatoren weitergibt, wenn eines
der von der zentralen Befehlsstation her empfangenen Datenpakete das gleiche wie
das ursprünglich von dem jeweiligen einzelnen Sprenggerät erzeugte Datenpaket ist,
wobei jeder Detonator nur zündet, wenn einer der von dem zugehörigen Sprenggerät
übermittelten Detonatorzündcodes der gleiche wie der eingebaute Zündcode für den
jeweiligen Detonator ist.
Vorzugsweise kann nach dem zuvor beschriebenen Verfahren ein jeweiliges
Datenpaket ferner einen einzigartigen Identifizierungscode aufweisen, der dem Sprenggerät
entspricht, welches das jeweilige Datenpaket erzeugt hat. Vorzugsweise überträgt
im Schritt (i) die zentrale Befehlsstation die Detonatorcodes, das/die Datenpaket/-e
und das/die Befehlssignal/-e gleichzeitig an das/die Sprenggerät/-e. Vorzugsweise
überträgt die zentrale Befehlsstation im Schritt (i) die Detonatorcodes, das/die
Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e sequentiell. Vorzugsweise speichert der
Master-Schlüssel Benutzeridentifizierungsinformationen zur Erkennung durch die zentrale
Befehlsstation. Vorzugsweise umfassen die Detonatorzündcodes Detonatoridentifizierungscodes
und/oder Detonatorverzögerungszeiten.
Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein System
zum Steuern eines oder mehrerer Detonatoren vorgesehen, welches aufweist:
eine zentrale Befehlsstation;
ein Sprenggerät, das in Signalübertragungsverbindung mit der zentralen Befehlsstation
steht, wobei das Sprenggerät in Signalübertragungsverbindung mit einem oder mehreren
Detonatoren steht, wobei das Sprenggerät Einrichtungen zum Erzeugen und Speichern
eines Datenpakets aufweist, welches eine Identifizierungsnummer für das Sprenggerät
und einen zufällig erzeugten digitalen Zugangscode umfaßt; und
einen Autorisationsschlüssel, der von dem Sprenggerät an die zentrale Befehlsstation
transferierbar ist, wobei der Autorisationsschlüssel einen Speicher um Speichern
des Datenpakets aufweist;
wodurch der das Datenpaket enthaltende Autorisationsschlüssel von dem Sprenggerät
an die zentrale Befehlsstation transferierbar ist, so daß die zentrale Befehlsstation
ein oder mehrere Befehlssignale zusammen mit dem Datenpaket an das Sprenggerät übertragen
kann, und das Sprenggerät auf die Befehlssignale nur reagiert, wenn die erzeugten
und empfangenen Datenpakete einander entsprechen.
Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zum Steuern eines Systems zum Zünden eines oder mehrerer Detonatoren vorgesehen,
wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
(a) Bereitstellen einer zentralen Befehlsstation;
(b) Bereitstellen eines Sprenggeräts, das in Signalübertragungsverbindung mit
dem einen oder den mehreren Detonatoren und der zentralen Befehlsstation steht;
(c) Erzeugen eines Datenpakets in dem Sprenggerät, wobei das Datenpaket eine
Identifizierungsnummer für das Sprenggerät und einen zufällig erzeugten digitalen
Zugangscode enthält;
(d) Speichern des Datenpakets in einem Autorisationsschlüssel;
(e) Transferieren des Autorisationsschlüssels von dem Sprenggerät zu der zentralen
Befehlsstation;
(f) Eingeben des Datenpakets von dem Autorisationsschlüssel in die zentrale
Befehlsstation;
(g) Übertragen eines oder mehrerer Befehlssignale zusammen mit dem Datenpaket
von der zentralen Befehlsstation an das Sprenggerät, wobei das Sprenggerät auf das
eine oder die mehreren Befehlssignale nur reagiert, wenn das erzeugte und das übertragene
Datenpaket übereinstimmen.
Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zum Steuern des Zündens eines oder mehrerer Detonatoren vorgesehen, wobei das Verfahren
die folgenden Schritte umfaßt:
(a) Bereitstellen einer zentralen Befehlsstation;
(b) Bereitstellen eines Sprenggeräts, das in Signalübertragungsverbindung mit
dem einen oder den mehreren Detonatoren und der zentralen Befehlsstation steht;
(c) Erzeugen eines Datenpakets in dem Sprenggerät, wobei das Datenpaket eine
Identifizierungsnummer für das Sprenggerät und einen zufällig erzeugten digitalen
Zugangscode enthält;
(d) Speichern des Datenpakets in einem Autorisationsschlüssel;
(e) Transferieren des Autorisationsschlüssels von dem Sprenggerät an die zentrale
Befehlsstation;
(f) Eingeben des Datenpakets von dem Autorisationsschlüssel in die zentrale
Befehlsstation;
(g) Vorsehen eines Master-Schlüssels mit einem Speicher, der Detonatorzündcodes
enthält;
(h) Übertragen der Detonatorzündcodes vom Master-Schlüssel an die zentrale Befehlsstation;
(i) Übertragen der Detonatorzündcodes zusammen mit dem Datenpaket von der zentralen
Befehlsstation an das Sprenggerät, wobei das Sprenggerät die Detonatorzündcodes
nur an den einen oder die mehreren Detonatoren weitergibt, wenn das erzeugte und
das empfangene Datenpaket einander entsprechen, wobei jeder Detonator nur zündet,
wenn einer der von dem Sprenggerät übermittelten Detonatorzündcodes seinem eingebauten
Zündcode entspricht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine schematische Darstellung eines
bekannten Sprengsystems mit einer zentralen Befehlsstation und einem Sprenggerät
mit einem entnehmbaren Datenträger.
2 ist eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Sprengsystems.
3 ist eine schematische Darstellung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Sprengsystems mit einem Master-Schlüssel.
4 ist ein Flußdiagramm zur Darstellung
der Schritte des erfindungsgemäßen Sprengverfahrens.
5 ist ein Flußdiagramm zur Darstellung
der Schritte eines bevorzugten erfindungsgemäßen Sprengverfahrens.
Definitionen
"Sprenggerät" – eine Vorrichtung, die in Signalübertragungsverbindung
mit einem oder mehreren Detonatoren steht, um diese durch den Empfang und/oder die
Weiterleitung von Signalen, welche von einer zentralen Befehlsstation übertragen
werden, scharf zu stellen, zu zünden oder zu entschärfen. Ein typisches Sprenggerät
kann über Funkverbindung oder in direkter physischer Verbindung (beispielsweise
Niederenergie-Sprengschnur, Stoßwellenrohre oder elektrische Verbindung) in Verbindung
mit einem oder mehreren Detonatoren oder Gruppen von Detonatoren stehen.
<(Sprenggerät-/einzigartiger) "Identifizierungscode"> – jede
Form von Code, die eine einzigartige Identifizierung eines spezifischen Sprenggeräts
schafft und dieses Sprenggerät von anderen Sprenggeräten in der Vorrichtung oder
dem System unterscheidet. Üblicherweise kann ein Identifizierungscode einem Sprenggerät
semi-permanent für eine vorbestimmte Zeitspanne oder über die Lebensdauer des Sprenggeräts
zugewiesen werden.
"Zentrale Befehlsstation " – jede Vorrichtung, die Signale über
Funk oder durch direkte Verbindung an eines oder mehrere Sprenggeräte übermittelt.
Die übertragenen Signale können codiert oder verschlüsselt sein. Üblicherweise ermöglicht
die zentrale Befehlsstation eine Funkverbindung mit mehreren Sprenggeräten von einer
von der Sprengstelle entfernten Stelle aus.
"Detonatorzündcode" – umfaßt die Identifizierungsinformationen
und/oder die Verzögerungszeitinformationen für einen einzelnen Detonator oder eine
Gruppe von Detonatoren.
"zufällig erzeugter Zugangscode" – jede Form von Code, die zufällig
erzeugt wird und ausreicht, um dem Sprenggerät und dem entsprechenden Datenpaket
eine Form von Identität zu verleihen. Ein derartiger Code kann ein digitaler, analoger
etc. Code sein. Üblicherweise ist ein derartiger Code im Digitalformat vorhanden
und ist nur für einen einzigen oder wenige Sprengvorgänge "aktiv".
Die vorliegende Erfindung schafft erhebliche Verbesserungen an der
Sprengvorrichtung oder dem Sprengsystem, das in der internationalen Patentanmeldung
PCT/EP99/08122 offenbart ist. Die Verbesserungen umfassen das Hinzufügen mehrerer
neuer Merkmale, die zur Verbesserung der Betriebszuverlässigkeit und -sicherheit
des Systems zusammenwirken. Die internationale Patentanmeldung PCT/EP99/08122 betrifft
ein relativ einfaches Sprengsystem, das eine nützliche Aspekte aufweist, einschließlich
der Verwendung eines Datenträgers zum Übertragen von Identifizierungsinformationen
von einem oder mehreren Sprenggeräten an eine zentrale Befehlsstation. Die vorliegende
Erfindung beabsichtigt, die in PCT/EP99/08122 offenbarte Technologie zu nutzen und
diese Technologie in ein Sprengsystem und ein -verfahren zu integrieren, das in
mehrfacher Hinsicht einen höheren Grad an Zuverlässigkeit und Sicherheit bietet.
Die in PCT/EP99/08122 offenbarte bekannte Vorrichtung ist schematisch
in 1 dargestellt. Das System weist ein oder mehrere
Sprenggeräte 10 auf (zur einfacheren Darstellung ist in 1
nur ein Sprenggerät angegeben). Jedes Sprenggerät 10 ist mit mehreren Detonatoren
11 verbunden und kann ein Signal zum Scharfmachen, Zünden oder Entschärfen
eines oder mehrerer Detonatoren übertragen. Das System weist ferner eine zentrale
Befehlsstation 12 auf, die von dem/den Sprenggerät/-en räumlich entfernt
angeordnet sein kann, wobei zumindest die zentrale Befehlsstation mit dem/den Sprenggerät/-en
über Funksignale (oder andere Kommunikationsmittel) kommunizieren kann. Zumindest
eines der Sprenggeräte weist einen entnehmbaren Datenträger 13 auf, der
aus dem Sprenggerät entnehmbar und in die zentrale Befehlsstation einsetzbar ist.
Das Sprenggerät und der diesem zugeordnete Datenträger enthalten identische Identifikationsmerkmale
und Informationen, die zum Zünden der verbundenen Detonatoren erforderlich sind.
Der Transfer des Datenträgers vom Sprenggerät zur zentralen Befehlstation kann vorzugsweise
Sende- und Empfangsmerkmale der beiden Systemkomponenten aktivieren. Sobald der
Datenträger in die zentrale Befehlsstation eingesetzt ist, können die Identifizierungsmerkmale
und Detonatorzündinformationen in den Speicher der zentralen Befehlsstation übertragen
werden, um anschließend die Kommunikation 14 mit dem Sprenggerät zu aktivieren.
Die Vorrichtung oder das System gemäß der vorliegenden Erfindung ist
schematisch in 2 dargestellt. Das System unterscheidet
sich dahingehend von demjenigen in 1, daß ein oder
mehrere Sprenggeräte (zur einfacheren Darstellung ist nur ein Sprenggerät in der
2 angegeben) vorgesehen sind, wobei jedes Sprenggerät
einen zufällig erzeugten Zugangscode 16 für einen bestimmten Sprengvorgang
erzeugen und speichern kann. Vorzugsweise ist der zufällig erzeugte Zugangscode
16 nur für einen einzigen Sprengvorgang innerhalb eines vorbestimmten Zeitfensters
geeignet, so daß ein Versagen bei der Einleitung der Sprengung innerhalb des Zeitfensters
erfordert, daß das Sprenggerät einen neuen Zugangscode erzeugt.
Der zufällig erzeugte Zugangscode ist in ein Datenpaket
25 integriert. Der zufällig erzeugte Zugangscode kann selbst ausreichend
sein, um dem betreffenden Sprenggerät für einen oder mehrere Sprengvorgänge eine
eindeutige Identität zuzuweisen. Es ist jedoch höchst bevorzugt, daß das Datenpaket
ferner zusätzliche Identifizierungsinformationen aufweist, die für das Sprenggerät
spezifisch sind, wie beispielsweise einen einzigartigen Sprenggerätidentifizierungscode,
der für einzelne oder mehrere Sprengvorgänge verwendet werden kann, oder vorzugsweise
dem Sprenggerät eine permanente Identität verleihen kann, wenn er in ein Sprengbetriebssystem
integriert ist.
In jedem Fall speichert das Sprenggerät das Datenpaket und liefert
ferner eine Kopie des Datenpakets 25 auf einem Autorisationsschlüssel
23. Der Autorisationsschlüssel 23 kann jede Form einer Datenspeichervorrichtung
sein, die einfach tragbar und an eine von dem Sprenggerät entfernte Stelle transferierbar
ist. Höchst vorzugsweise ist der Autorisationsschlüssel 23 ein Schlüssel
zum Einschalten des Sprenggeräts 20. Auf diese Weise kann der Schlüssel
in das Sprenggerät eingeführt werden und der Vorgang des Einschaltens des Sprenggeräts
leitet die zufällige Erzeugung eines neuen Zugangscodes und das Aufzeichnen des
Codes auf dem Schlüssel ein (vorzugsweise zusammen mit dem relevanten Sprenggerätidentifizierungscode).
Vorzugsweise deaktiviert das Entfernen des Autorisationsschlüssels
aus dem Sprenggerät das Sprenggerät und macht das Sprenggerät "sicher". Das Sprenggerät
ist jedoch vorzugsweise derart konfiguriert, daß es die Kapazität zum Empfangen
von Signalen von der zentralen Befehlsstation beibehält, wenn es sich im "sicheren"
Zustand befindet.
Nach dem Entfernen des Autorisationsschlüssels 23 aus dem
Sprenggerät 20 wird der Schlüssel zusammen mit dem Datenpaket
25 zur zentralen Befehlsstation 22 transferiert, welche das den
zufällig erzeugten Zugangscodeenthaltende Datenpaket empfängt. Befehlssignale
24 (Funksignale oder andere). Die von der zentralen Befehlsstation an das/die
Sprenggerät/-e übertragen werden, können mit einem Datenpaket 26 einhergehen.
Auf diese Weise ist jedes Signal effektiv an ein bestimmtes Sprenggerät entsprechend
dem zufällig erzeugten Zugangscode (und dem einzigartigen Identifizierungscode,
falls vorhanden) gerichtet. Insbesondere reagiert das gewählte Sprenggerät nur auf
das/die Befehlssignal/-e, wenn mindestens einer der von der zentralen Befehlsstation
her empfangenen zufällig erzeugten Zugangscodes dem zufällig erzeugten Zugangscode
entspricht, der von dem betreffenden Sprenggerät ursprünglich erzeugt und gespeichert
wurde.
Das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel betrifft die gleichzeitige
Übertragung von Befehlssignalen und Datenpaketen durch die zentrale Befehlsstation.
Die Signale müssen jedoch nicht auf diese Weise übertragen werden. Alternativ können
die Signale sequentiell in beliebiger Reihenfolge übertragen werden. Die Sprenggeräte
können beispielsweise die Befehlssignale vor den Datenpaketen empfangen (oder umgekehrt)
und die Informationen integrieren, sobald sämtliche geeigneten Signale empfangen
wurden.
Die in 2 dargestellte Vorrichtung ermöglicht
es einem befugten Benutzer, ein oder mehrere Sprenggeräte in der Umgebung der Sprengung
aufzustellen und das Sprenggebiet zu verlassen, wobei er einen oder mehrere Autorisationsschlüssel
von einem oder mehreren der Sprenggeräte mit sich führt. Die Datenpakete sind vorzugsweise
nur für einen einzigen Sprengvorgang verwendbar, so daß ein neuer Sprengvorgang
das neuerliche Einsetzen der Autorisationsschlüssel in die Sprenggeräte und die
resultierende Erzeugung neuer zufällig erzeugter Zugangscodes erfordern würde. Höchst
vorzugsweise sind die Zugangscodes nur innerhalb eines vorbestimmten Zeitfensters
gültig. Auf diese Weise führt das Verweilen des Bedieners in dem Sprenggebiet und
das Nichterreichen der zentralen Befehlsstation innerhalb des Zeitfensters dazu,
daß das System in einen "Standby"-Modus zurückgesetzt wird, wodurch die nachfolgende
Betätigung der Detonatoren verhindert wird. Das System ermöglicht ferner eine Unterscheidung
zwischen intakten Signalen und die Identifizierung von übertragenen Signalen, die
in irgendeiner Weise beschädigt wurden, beispielsweise durch das Vorhandensein von
Rauschen in den Komponenten des Systems oder der Sprengumgebung.
Das in 2 dargestellte Ausführungsbeispiel
sieht einen Autorisationsschlüssel vor, der jedem Sprenggerät in dem System entspricht.
Die vorliegende Erfindung umfaßt ferner ein alternatives Ausführungsbeispiel, bei
dem die Vorrichtung mehrere Sprenggeräte und einen einzigen Autorisationsschlüssel
umfaßt. Auf diese Weise kann der einzige Autorisationsschlüssel zwischen sämtlichen
Sprenggeräten in dem System transferiert werden, um die Datenpakete zu sammeln und
zu speichern. Sobald sämtliche erforderlichen Datenpakete auf dem Autorisationsschlüssel
gespeichert sind, kann der einzige Autorisationsschlüssel anschließend zur zentralen
Befehlsstation verbracht werden, wodurch die Notwendigkeit mehrerer Autorisationsschlüssel
entfällt. Obwohl die Datenpakete sämtlich auf dem selben Schlüssel gespeichert sind,
behält jedes Datenpaket individuelle Sprenggerätidentifizierungsinformationen in
Form von zufällig erzeugten Zugangscodes (und der einzigartigen Sprenggerätidentifizierungscodes,
falls vorhanden) bei. Auf diese Weise können die Datenpakete, sobald sie von der
zentralen Befehlsstation übermittelt wurden, beim Empfang durch die Sprenggeräte
adäquat unterschieden werden, obwohl sie auf einem einzigen Autorisationsschlüssel
gespeichert wurden.
Abgesehen von der Bereitung einer sichereren Sprengumgebung unterstützt
die Verwendung zufällig erzeugter Zugangscodes in Kombination mit einem oder mehreren
Autorisationsschlüsseln das Verhindern von unbefugter Verwendung des Sprengsystems.
Wenn die Autorisationsschlüssel verlorengehen oder beschädigt werden, verhindert
vorzugsweise das Ablaufen der Zugangscodes einen nachfolgenden Mißbrauch des Systems.
Um die Sicherheit des Systems weiter zu verbessern, wird ferner bevorzugt,
daß die Übertragung von Signalen von der zentralen Befehlsstation an das/die Sprenggerät/-e
verschlüsselt wird. Zu diesem Zweck können von der zentralen Befehlsstation kommende
Signale verschlüsselt werden (beispielsweise durch 32-Bit-Verschlüsselung) und anschließend
beim Empfang durch das Sprenggerät entschlüsselt werden. Auf diese Weise sind von
der zentralen Befehlsstation übermittelte Befehlssignale und/oder Datenpakete weniger
anfällig für Abfangen und möglichen Mißbrauch durch ungefugte Dritte, wodurch die
Gesamtsicherheit des Sprengsystems weiter verbessert wird.
Ein alternatives und bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Systems ist in 3 dargestellt. Das System ist demjenigen
der 2 ähnlich, weist jedoch ferner einen Master-Schlüssel
30 auf. Ähnlich dem Autorisationsschlüssel weist der Master-Schlüssel
30 einen Speicher auf. Anders als der Autorisationsschlüssel jedoch speichert
der Master-Schlüssel 30 eine Reihe von Detonatorzündcodes, die Detonatoridentifizierungsinformationen
und/oder Verzögerungszeiten umfassen. Somit kann der Master-Schlüssel sämtliche
Informationen enthalten, die für die Detonatorbetätigung und die Detonatorzündungssequenz
erforderlich sind, wodurch diese Informationen von den Hauptkomponenten des Sprengsystems
unabhängig sind. Vorzugsweise kann der Master-Schlüssel ferner Identifizierungsinformationen
über befugte Benutzer (beispielsweise einen Code oder Namen, etc.) aufweisen, die
für den Benutzer kennzeichnend und für das Aktivieren des Sprengsystems spezifisch
erforderlich sind.
Sobald der Master-Schlüssel 30 in geeigneter Weise in die
zentrale Befehlsstation eingeführt ist, werden die in dem Master-Schlüssel gespeicherten
Daten (optional umfassend Benutzeridentifizierungsinformationen und Detonatorzündcodes)
an die zentrale Befehlsstation übertragen. Wenn die Benutzeridentifizierungsinformationen
von der zentralen Befehlsstation nicht erkannt werden, wird die zentrale Befehlsstation
nicht zum Übertragen von Informationen aktiviert. Wenn jedoch die Benutzeridentifizierungsinformationen
auf dem Master-Schlüssel (falls vorhanden) von der zentralen Befehlsstation positiv
identifiziert werden, wird die zentrale Befehlsstation aktiviert, um zum gewünschten
Übertragen von Informationen und Befehlssignalen bereit zu sein.
Die Detonatorzündcodes können ebenfalls von dem Master-Schlüssel an
die zentrale Befehlsstation übertragen werden, um anschließend über das eine oder
die mehreren Sprenggeräte an die Detonatoren übertragen 31 zu werden. Jedes
Sprenggerät vermittelt effektiv die Detonatorzündcodes von der zentralen Befehlsstation
an die Detonatoren.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel weist daher ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal
auf, nach dem diese Weiterleitung nur erfolgen kann, wenn das gewählte Sprenggerät
durch den Empfang eines Datenpakets von der zentralen Befehlsstation aktiviert wird,
welches optional dem Sprenggerät entsprechende Identifizierungsinformationen sowie
einen zufällig erzeugten Zugangscode umfaßt, der einem gespeicherten Zugangscode
entspricht, welcher spezifisch für den Sprengvorgang erzeugt wurde. Ohne das Datenpaket
ist die Übermittlung der Detonatorcodes und/oder Verzögerungszeiten blockiert. Die
Befehlssignale und die Datenpakete können von der zentralen Befehlsstation an das
Sprenggerät zu jeder zeit entweder vor, gleichzeitig mit oder nach der Übertragung
der Detonatorzündcodes vom Master-Schlüssel übertragen werden. Das Sprenggerät übermittelt
die Zündcodes an die Detonatoren nur, wenn es das/die geeignete/-n Befehlssignal/-e
und Datenpaket/-e empfängt.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner entsprechende Verfahren
zur Betätigung eines oder mehrerer Detonatoren. Gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist ein Verfahren mit den in 4 dargestellten
Schritten vorgesehen. In den Anfangsschritten 50 und 51 werden
eine zentrale Befehlsstation und ein oder mehrere Sprenggeräte bereitgestellt. Zur
einfacheren Darstellung wird von dieser Stelle an nur ein Sprenggerät erörtert.
Anschließend wird das Sprenggerät initiiert, um im Schritt 52 ein Datenpaket
zu erzeugen, wobei das Datenpaket einen zufällig erzeugten Zugangscode (und optional
einen einzigartigen Identifizierungscode für das Sprenggerät) umfaßt. Im Schritt
53 wird das Datenpaket auf einem Autorisationsschlüssel gespeichert, der
im Schritt 54 von dem Sprenggerät zur zentralen Befehlsstation verbracht
wird. Anschließend wird das Datenpaket von der zentralen Befehlsstation im Schritt
59 an das Sprenggerät zurück gesendet, wo das Sprenggerät einen Vergleich
zwischen dem erzeugten und dem empfangenen Datenpaket in den Schritten
55 und 56 durchführt. Im Schritt 56 wird entschieden,
ob die erzeugten und empfangenen Datenpakete übereinstimmen. Stimmen die Pakte nicht
überein, bleibt das Sprenggerät inaktiv (Schritt 57). Wenn hingegen das
erzeugte und das empfangene Datenpaket im Schritt 58 übereinstimmen, wird
das Sprenggerät aktiviert, um auf jegliches Befehlssignal zu reagieren, welches
das Datenpaket begleitet oder innerhalb vorbestimmter Bedingungen (beispielsweise
Zeitlimits) nach oder vor dem Empfang des Datenpakets empfangen werden kann.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist ein bevorzugten Verfahren vorgesehen, das die Verwendung eines Master-Schlüssels
vorsieht, wie in 5 dargestellt. Das dargestellte Verfahren
umfaßt viele Schritte, die denjenigen von 4 entsprechen,
jedoch mit einigen bemerkenswerten Zusätzen. Zuerst ermöglicht der Schritt
70 das Vorsehen eines Master-Schlüssels, der im Schritt 71 in
die zentrale Befehlsstation eingeführt wird. Der Master-Schlüssel weist einen Speicher
auf, der Detonatorzündcodes enthält, die optional Detonatoridentifizierungsinformationen
(oder Detonatorgruppenidentifizierungsinformationen) und/oder
Detonatorzündverzögerungszeiten umfassen. Vorzugsweise kann der elektronische Speicher
des Master-Schlüssels ferner Identifizierungsinformationen über befugte Benutzer
(beispielsweise einen einzigartigen Code oder Namen, der für den befugten Benutzer
spezifisch ist) aufweisen, welche eine positive Identifizierung des befugten Benutzers
durch die zentrale Befehlsstation ermöglichen.
Die Detonatorzündcodes (und Identifizierungsinformationen über befugte
Benutzer, falls vorhanden) werden im Schritt 71 an die zentrale Befehlsstation
übertragen und anschließend (über Funksignale oder andere Mittel) im Schritt
72 an das Sprenggerät übertragen. In dieser Phase dient das Sprenggerät
der Übermittlung der Detonatorzündcodes an die Detonatoren. Dies ist jedoch nur
möglich, wenn das Sprenggerät zum Verarbeiten der Zündcodes durch Erkennen eines
geeigneten Datenpakets und andere geeignete Befehlssignale vom Sprenggerät aktiviert
wird, wie zuvor beschrieben. Wenn das Sprenggerät keine geeigneten Datenpakete oder
Befehlssignale von der zentralen Befehlsstation empfangen hat, geht das Sprenggerät
in einen inaktiven oder "Standby"-Zustand über und verarbeitet die Detonatorzündcodes
nicht. Wenn alternativ das Sprenggerät durch das Empfangen eines geeigneten Datenpakets
und geeigneter Befehlssignale aktiviert wird, übermittelt das Sprenggerät erfolgreich
die Zündcodes an die Detonatoren, um diese zu betätigen (Schritt 74). Das
vorliegende Ausführungsbeispiel wurde zwar unter Bezugnahme auf Zündcodes beschrieben,
jedoch kann der Master-Schlüssel alternativ andere Signale/Codesignale zur Übertragung
an die und/oder Steuerung der Detonatoren oder Gruppen von Detonatoren speichern.
Derartige alternative Signale können Signale zum Scharfmachen und Entschärfen umfassen,
sind darauf jedoch nicht beschränkt.
5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei
dem die Zündcodes im Schritt 73 empfangen werden, der nach dem Verarbeiten
des Datenpakets (und optional anderer Befehlssignale) auftritt. Es ist jedoch wichtig,
darauf hinzuweisen, daß die Erfindung andere Ausführungsbeispiele umfaßt, bei denen
das Sprenggerät zunächst die Zündcodes empfängt und speichert und anschließend aktiviert
wird, um die Detonatorzündcodes beim Empfangen eines geeigneten Datenpakets und
geeigneter Befehlssignale an die Detonatoren zu übertragen. Die Reihenfolge der
Übertragung von Signalen von der zentralen Befehlsstation und die Reihenfolge des
Empfangs der Signale durch das eine oder die mehreren Sprenggeräte bewirkt nicht
generell den Betrieb des Systems, vorausgesetzt, das Sprenggerät reagiert auf den
Empfang eines entsprechenden erzeugten und empfangenen Datenpakets.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die folgenden
Beispiele weiter beschrieben, welche in keiner Weise den Rahmen der Erfindung beschränken
sollen.
BeispieleBeispiel 1Adaption des i-konTM Sprengsystems
Das i-kon Sprengsystem (Orica Limited) bietet eine im Bereich von
Millisekunden gesteuerte Initiierungszeitsteuerung. Die Feldversuche des Systems
und der Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung involvierten eine zumindest teilweise
Adaption des i-kon Systems durch das Integrieren des Central Blasting SystemTM
(CBS). Das i-kon CBS wurde unter Verwendung verschiedener Verfahren und in verschiedenen
Stufen getestet, welche umfaßten;
– Bereitstellen von geeigneter Ausrüstung, die ferngesteuert funktioniert
(Luft-Luft-Test)
– Herstellen eines Kontakts zwischen einer zentralen Befehlsstation und
eines Sprenggeräts durch normale Netzwerkherstellung mittels einer Leckleitung
– Testen der Signalstärken zwischen den Systemkomponenten
– Durchführen von "Dummy"-Zündungen des i-kon CBS Systems
Die vorgenannten Tests dienten der Feinabstimmung des Systems und
dem Vornehmen gewünschter Verbesserungen. Die Tests ergaben, daß Modifizierungen
an den Antennen, den Leckleitungen, den Leckleitungsverstärkern und den Funkmodems
erforderlich waren, um eine geeignete Kommunikation zwischen Systemkomponenten herzustellen.
Darüber hinaus waren Signalstärkenanzeigen und Batterieleistungsanzeigen am Sprenggerät
erforderlich.
Beispiel 2
Funktionstest des adaptierten i-kon CBS Sprengsystems Funktions-Feldversuche
wurden mit insgesamt 26 scharfen und 304 leeren Detonatoren ausgeführt, die in mehreren
"Loggern" angeordnet waren. Sämtliche 330 Detonatoren wurden programmiert
und über die vollen Systemspezifikationen gezündet (260 Ohm Kabelbaum pro Logger
und 130 Ohm für die Zündkabel).
Die folgenden Vorbereitungen wurden an der Sprengstelle verwendet:
Nachdem die Schaltungen auf ihre Intaktheit getestet worden waren,
wurde das i-kon Sprenggerät parallel mit den Loggern über das Sprengkabel verbunden.
Anschließend wurde der Autorisationsschlüssel "initialisiert", indem
das Sprenggerät veranlaßt wurde, die Seriennummer des Sprenggeräts und einen einzigartigen
zufällig erzeugten Zugangscode an einen Autorisationsschlüssel (auch als Smart Dongle
bekannt) zu übertragen. Der Autorisationsschlüssel wurde aus dem Sprenggerät entfernt
und zu der zentralen Befehlsstation (innerhalb des Forschungs- und Entwicklungsbüros)
verbracht. Das Sprenggerät befand sich nun im Standby-Modus, in dem es auf die Aktivierung
durch die geeigneten Funksignale wartete. Antennen und ein Funkmodem wurden zum
Übertragen von Funksignalen von der zentralen Befehlsstation verwendet. Die CBS
Software wurde initialisiert und das Funkmodem eingeschaltet.
Nach dem Bestätigen des Funkkontakts zwischen der zentralen Befehlsstation
und dem Sprenggerät wurden die Daten des Autorisationsschlüssels an die zentrale
Befehlsstation übertragen. Darüber hinaus wurde auch ein Master-Schlüssel (Master
Dongle), der die Detonatorzündcodes und die Zündfolge enthielt, mit der zentralen
Befehlsstation verbunden und die Zündinformationen wurden in geeigneter Weise übertragen.
Sobald die zentrale Befehlsstation mit den relevanten Daten des Autorisationsschlüssels
und des Master-Schlüssels versehen war, wurde die Sprengsequenz gestartet. Sämtliche
330 Detonatoren wurden ohne Fehler programmiert und initiiert.
Während der Zündsequenz überwachte das Sprenggerät einige (künstliche)
Vibrationen. Die Vibrationsdaten wurden an die zentrale Sprengstelle übermittelt,
um die Bestätigung einer erfolgreichen Zündung zu liefern. Das Sprenggerät wurde
sodann abgeschaltet. Die CBS Software erzeugte automatisch einen Sprengbereicht,
der den folgenden Auszug enthielt (Tabelle 1).
Tabelle 1
Zwar wurde die Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte
Ausführungsbeispiele beschrieben, jedoch ist für den Fachmann nach der Lektüre und
dem verstehen des Vorhergehenden ersichtlich, daß von den dargestellten spezifischen
Ausführungsbeispielen abweichende Sprengsysteme und Sprengverfahren möglich sind,
die dennoch in den Rahmen der vorliegenden Erfindung fallen. Es ist beabsichtigt,
sämtliche derartigen Systeme und Verfahren und Äquivalente derselben in dem Rahmen
der beigefügten Ansprüche einzuschließen.
In der Beschreibung und den folgenden Ansprüchen bedeutet das Wort
"aufweisen" und seine Varianten wie "aufweist" und "aufweisend", falls der Kontext
nichts anderes erfordert, den Einschluß einer genannten ganzen Zahl oder eines Schritts
oder einer Gruppe von ganzen Zahlen oder Schritten, jedoch nicht den Ausschluß einer
anderen ganzen Zahl oder eines anderen Schritts oder einer Gruppe von ganzen Zahlen
oder Schritten.
Die Bezugnahme auf ein Dokument des Standes der Technik in dieser
Beschreibung ist keine Bestätigung oder eine Art von Andeutung, das dieser Stand
der Technik Teil des allgemeinen generellen Wissens ist, und sollte als solche auch
nicht verstanden werden.
Zusammenfassung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Steuern
mehrerer Detonatoren. Sie sieht die Verwendung eines oder mehrerer Autorisationsschlüssel
(23) vor, die jeweils mit einem Sprenggerät (20) verbunden sind.
Die Autorisationsschlüssel (23) sind von dem/denn Sprenggerät/-en (20)
zu einer zentralen Befehlsstation (22) verbringbar, wobei jeder Autorisationsschlüssel
(23) ein Datenpaket (25) speichert, welches einen von dem entsprechenden
Sprenggerät (Gerät 20) erzeugten Zufallszugangscode umfaßt. Das Übertragen
des einen oder der mehreren Autorisationsschlüssel (23) an eine zentrale
Befehlsstation (22) ermöglicht das Übermitteln der Datenpakete (25)
(und der zugehörigen zufällig erzeugten Zugangscodes) durch die zentrale Befehlsstation
(22) zum Empfang durch die Sprenggeräte (20), wenn die von einem
der Sprenggeräte (20) erzeugten und empfangenen zufällig erzeugten Zugangscodes
einander entsprechen, ist das Sprenggerät (20) für Sprengvorgänge und das
Übermitteln von Befehlssignalen (24) an einen oder mehrere zugehörige Detonatoren
aktiviert. Vorzugsweise sieht die Erfindung ferner die Verwendung eines Master-Schlüssels
zum Einführen in die zentrale Befehlsstation (22) vor, wobei der Master-Schlüssel
Detonatorzündcodes und optional Benutzeridentifizierungsinformationen speichert. 2
Anspruch[de]
Vorrichtung zum Steuern mehrerer Detonatoren vorgesehen, mit:
einer zentralen Befehlsstation, die in der Lage ist, ein oder mehrere Befehlssignale
zu übertragen;
einem oder mehreren Sprenggeräten, die in Signalverbindung mit sowohl der zentralen
Befehlsstation, als auch mit einer Gruppe von Detonatoren stehen, wobei jedes Sprenggerät
eine Einrichtung zum Erzeugen eines Datenpaket, welches einen zufällig erzeugten
Zugangscode erzeugt, eine Einrichtung zum Empfangen eines oder mehrerer Befehlssignale
und oder eines oder mehrerer Datenpakete, die von der zentralen Befehlsstation übertragen
wurden, und eine Einrichtung zum Vergleichen von erzeugten und empfangenen Datenpaketen
aufweist;
einen oder mehrere Autorisationsschlüssel, die geeignet sind für: (a) die physische
Zuordnung zu einem oder mehreren Sprenggeräten, (b) die direkte Übertragung an und
das Speichern jedes Datenpakets, und (c) die physische Übertragung von dem einen
oder den mehreren Sprenggeräten an die zentrale Befehlsstation zum Ausgeben des/der
gespeicherten Datenpakets/-e an die zentrale Befehlsstation,
wobei die zentrale Befehlsstation nach dem Empfang des/der Datenpakets/-e von dem/den
Autorisationsschlüssel/-n ein oder mehrere Befehlssignale und das/die Datenpaket/-e
an das/die Sprenggerät/-e sendet, worauf jedes einzelne Sprenggerät auf das eine
oder die mehreren Befehlssignale nur reagiert, wenn eines der von der zentralen
Befehlsstation her empfangenen Datenpakete das gleiche wie das ursprünglich von
dem jeweiligen einzelnen Sprenggerät erzeugte Datenpaket ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der jedes einzelne Datenpaket ferner
einen individuellen Identifizierungscode aufweist, der dem Sprenggerät entspricht,
welches das jeweilige einzelne Datenpaket erzeugt hat.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die zentrale Befehlsstation das/die
Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e gleichzeitig an das/die Sprenggerät/-e
sendet.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die zentrale Befehlsstation das/die
Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e sequentiell an das/die Sprenggerät/-e
sendet.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die zentrale Befehlsstation des
weiteren eine Verschlüsselungseinrichtung aufweist, und jedes Sprenggerät ferner
eine Entschlüsselungseinrichtung aufweist, so daß das eine oder die mehreren Befehlssignale
und/oder das eine oder die mehreren gesendeten Datenpakete durch die Verschlüsselungseinrichtung
bei der Übertragung von der zentralen Befehlsstation her verschlüsselt und beim
Empfang durch jedes Sprenggerät von der Entschlüsselungseinrichtung entschlüsselt
werden.
Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der das eine oder die mehreren Befehlssignale
und/oder das eine oder die mehreren Datenpakete durch 32-Bit-Verschlüsselung verschlüsselt
sind.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die zufällig erzeugten Zugangscodes
vorzugsweise für einen einzelnen Sprengvorgang aktiv sind.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die zufällig erzeugten Zugangscodes
innerhalb eines vorbestimmten Zeitfensters aktiv sind, außerhalb dessen das eine
oder die mehreren Sprenggeräte nicht auf das eine oder die mehreren Befehlssignale
und das eine oder die mehreren Datenpakete reagieren, die von der zentralen Befehlsstation
übertragen wurden.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der sich die zentrale Befehlsstation
von dem einen oder den mehreren Sprengmaschinen und den Detonatoren entfernt befindet.
Vorrichtung nach Anspruch 9, bei der sich das eine oder die mehreren
Sprenggeräte in Funksignalverbindung miteinander befinden.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der sich der eine oder die mehreren
Detonatoren über Niederenergie-Sprengschnur, Stoßwellenrohre oder elektrische Verbindung
in Signalübertragungsverbindung mit dem einen oder den mehreren Sprenggeräten befinden.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der eine oder die mehreren Autorisationsschlüssel
einen einzelnen Autorisationsschlüssel aufweisen, der zwischen dem einen oder den
mehreren Sprenggeräten zum Speichern des einen oder der mehreren Datenpakete übertragbar
ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Befehlssignale die Signale
SCHARFSTELLEN, ZÜNDEN und ENTSCHÄRFEN umfassen.
Vorrichtung nach Anspruch 13, bei der die Signale ZÜNDEN für jeden
Detonator oder jede Gruppe von Detonatoren spezifisch sind, wobei jedes Signal ZÜNDEN
eine Verzögerungskomponente aufweist, um eine Zündverzögerung für jeden Detonator
oder jede Gruppe von Detonatoren anzugeben, wodurch eine Zündfolge der Detonatoren
angegeben wird.
Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit:
einem Master-Schlüssel mit einem Speicher zum Speichern von Detonatorzündcodes;
wobei jeder der Detonatoren einen eingebauten Zündcode aufweist und das Verbinden
des Master-Schlüssels mit der zentralen Befehlsstation das Übertragen gespeicherter
Detonatorzündcodes an die zentrale Befehlsstation zur Übertragung an eines oder
mehrere Sprenggeräte ermöglicht, wobei das eine oder die mehreren Sprenggeräte jeweils
Einrichtungen zum Übertragen der Detonatorzündcodes an die Detonatoren aufweist,
wobei jedes einzelne Sprenggerät die Detonatorcodes und die Befehlssignale nur weiterleitet,
wenn eines der von der zentralen Befehlsstation her empfangenen Datenpakete das
gleiche wie das ursprünglich von dem jeweiligen einzelnen Sprenggerät erzeugte Datenpaket
ist, wobei jeder Detonator nur zündet, wenn einer der von einem zugehörigen Sprenggerät
weitergeleiteter Detonatorzündcode der gleiche wie der eingebaute Zündcode des jeweiligen
einzelnen Detonators ist.
Verfahren zum Steuern mehrerer Detonatoren, wobei das Verfahren die
folgenden Schritte aufweist:
(a) Bereitstellen einer zentralen Befehlsstation, die in der Lage ist, Befehlssignale
zu übertragen;
(b) Bereitstellen eines oder mehrerer Sprenggeräte, die jeweils in Signalübertragungsverbindung
mit einer Gruppe von Detonatoren und der zentralen Befehlsstation stehen;
(c) Erzeugen eines Datenpakets in jedem Sprenggerät, wobei jedes Datenpaket einen
zufällig erzeugten Zugangscode enthält; (d) Bereitstellen eines oder mehrerer Autorisationsschlüssel,
wobei jeder Autorisationsschlüssel geeignet ist für (a) eine physisch Verbindung
mit einem oder mehreren Sprenggeräten, (b) eine direkte Übertragung an jedes und
ein Speichern jedes Datenpakets, und (c) die physische Übertragung von dem einen
oder den mehreren Sprenggeräten zur zentralen Befehlsstation zum Ausgeben des/der
gespeicherten Datenpakets/-e an die zentrale Befehlsstation übertragen;
(e) Transferieren jedes Autorisationsschlüssels von dem einen oder den mehreren
Sprenggeräten an die zentrale Befehlsstation;
(f) Eingeben jedes Datenpakets von dem einen oder den mehreren Autorisationsschlüsseln
in die zentrale Befehlsstation;
(g) Übertragen eines oder mehrerer Befehlssignale zusammen mit dem einen oder den
mehreren Datenpaketen von der zentralen Befehlsstation an das eine oder die mehreren
Sprenggeräte, wobei jedes einzelne Sprenggerät auf das eine oder die mehreren Befehlssignale
nur reagiert, wenn eines der von der zentralen Befehlsstation her empfangenen Datenpakete
das gleiche wie das ursprünglich von dem jeweiligen einzelnen Sprenggerät erzeugte
Datenpaket ist.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem jedes einzelne Datenpaket einen
einzigartigen Identifizierungscode aufweist, welcher dem Sprenggerät entspricht,
welches das jeweilige Datenpaket erzeugt hat.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem im Schritt (g) die zentrale Befehlsstation
das/die Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e gleichzeitig an das/die Sprenggerät/-e
überträgt.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem im Schritt (g) die zentrale Befehlsstation
das/die Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e sequentiell an das/die Sprenggerät/-e
überträgt.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem im Schritt (g) das eine oder die
mehreren Befehlssignale und/oder das eine oder die mehreren übertragenen Datenpakete
beim Übertragen durch die zentrale Befehlsstation verschlüsselt und heim Empfang
durch jedes Sprenggerät entschlüsselt werden.
Verfahren nach Anspruch 20, bei dem im Schritt (g) das eine oder die
mehreren Befehlssignale und/oder das eine oder die mehreren Datenpakete durch 32-Bit-Verschlüsselung
verschlüsselt werden.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die zufällig erzeugten Zugangscodes
für einen einzigen Sprengvorgang aktiv sind.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die zufällig erzeugten Zugangscodes
innerhalb eines vorbestimmten Zeitfensters aktiv sind, außerhalb dessen das Sprenggerät
nicht auf das eine oder die mehreren Befehlssignale und das eine oder die mehreren
Datenpakete reagiert, die von der zentralen Befehlsstation übermittelt wurden.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die zentrale Befehlsstation von
dem einen oder den mehreren Sprenggeräten und dem einen oder den mehreren Detonatoren
entfernt angeordnet ist.
Verfahren nach Anspruch 24, bei dem das eine oder die mehreren Sprenggeräte
und die zentrale Befehlsstation in Funkverbindung miteinander stehen.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem jede Gruppe von Detonatoren über
Niederenergie-Sprengschnur, Stoßwellenrohre oder elektrische Verbindung in Signalverbindung
mit jedem Sprenggerät steht.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem der eine oder die mehreren Autorisationsschlüssel
einen einzelnen Autorisationsschlüssel umfassen, der zwischen dem einen oder den
mehreren Sprenggeräten und der zentralen Befehlsstation zum Speichern des einen
oder jedes der mehreren Datenpakete transferierbar ist.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem das eine oder die mehreren Befehlssignale
die Signale SCHARFSTELLEN, ZÜNDEN und ENTSCHÄRFEN umfassen.
Verfahren nach Anspruch 28, bei dem die Signale ZÜNDEN für jeden Detonator
oder eine Gruppe von Detonatoren spezifisch sind, wobei jedes Signal ZÜNDEN eine
Verzögerungskomponente enthält, um eine Zündverzögerung für jeden Detonator oder
jede Gruppe von Detonatoren anzugeben, wodurch eine Zündfolge der Detonatoren definiert
ist.
Verfahren zum Steuern des Zündens mehrerer Detonatoren, die jeweils
einen einzigartigen eingebauten Zündcode aufweisen, wobei das Verfahren die folgenden
Schritte aufweist:
(a) Bereitstellen einer zentralen Befehlsstation;
(b) Bereitstellen eines oder mehrerer Sprenggeräte, die jeweils in Signalübertragungsverbindung.
mit einer Gruppe von Detonatoren und der zentralen Befehlsstation stehen;
(c) Erzeugen eines Datenpakets in jedem Sprenggerät, wobei jedes Datenpaket einen
zufällig erzeugten Zugangscode enthält;
(d) Bereitstellen eines oder mehrerer Autorisationsschlüssel, wobei jeder Autorisationsschlüssel
geeignet ist für (a) eine physisch Verbindung mit einem oder mehreren Sprenggeräten,
(b) eine direkte Übertragung an jedes und ein Speichern jedes Datenpakets, und (c)
die physische Übertragung von dem einen oder den mehreren Sprenggeräten zur zentralen
Befehlsstation zum Ausgeben des/der gespeicherten Datenpakets/-e an die zentrale
Befehlsstation übertragen;
(e) Transferieren jedes Autorisationsschlüssels von dem einen oder den mehreren
Sprenggeräten an die zentrale Befehlsstation;
(f) Eingeben jedes Datenpakets von dem einen oder den mehreren Autorisationsschlüsseln
in die zentrale Befehlsstation;
(g) Vorsehen eines Master-Schlüssels mit einem Speicher zum Speichern von Detonatorzündcodes;
(h) Übertragen der Detonatorzündcodes vom Master-Schlüssel an die zentrale Befehlsstation;
(i) Übertragen eines oder mehrerer Befehlssignale, der Detonatorzündcodes und des
einen oder der mehreren Datenpakete von der zentralen Befehlsstation an das eine
oder die mehreren Sprenggeräte, wobei jedes einzelne Sprenggerät die Detonatorzündcodes
und die Befehlssignale nur an die zugehörigen Detonatoren weitergibt, wenn eines
der von der zentralen Befehlsstation her empfangenen Datenpakete das gleiche wie
das ursprünglich von dem jeweiligen einzelnen Sprenggerät erzeugte Datenpaket ist,
wobei jeder Detonator nur zündet, wenn einer der von dem zugehörigen Sprenggerät
übermittelten Detonatorzündcodes der gleiche wie der eingebaute Zündcode für den
jeweiligen Detonator ist.
Verfahren nach Anspruch 30, bei dem ein jeweiliges Datenpaket ferner
einen einzigartigen Identifizierungscode aufweist, der dem Sprenggerät entspricht,
welches das jeweilige Datenpaket erzeugt hat.
Verfahren nach Anspruch 30, bei dem die zentrale Befehlsstation im
Schritt (i) die Detonatorcodes, das/die Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e
gleichzeitig an das/die Sprenggerät/-e überträgt.
Verfahren nach Anspruch 30, bei dem die zentrale Befehlsstation im
Schritt (i) die Detonatorcodes, das/die Datenpaket/-e und das/die Befehlssignal/-e
sequentiell überträgt.
Verfahren nach Anspruch 30, bei dem der Master-Schlüssel Benutzeridentifizierungsinformationen
zur Erkennung durch die zentrale Befehlsstation speichert.
Verfahren nach Anspruch 30, bei dem die Detonatorzündcodes Detonatoridentifizierungscodes
und/oder Detonatorverzögerungszeiten umfassen.