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Dokumentenidentifikation DE202005005215U1 04.08.2005
Titel Wärmeerzeuger
Anmelder Dietz, Erwin, 75305 Neuenbürg, DE
DE-Aktenzeichen 202005005215
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 04.08.2005
Registration date 30.06.2005
Application date from patent application 02.04.2005
IPC-Hauptklasse F25B 30/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Wärmeerzeuger nach der Gattung des Hauptanspruchs. Ein derartiger Wärmeerzeuger ist bekannt.

Solche bekannten Wärmeerzeuger haben meist den Nachteil, dass eine unzureichende Kältemittelverteilung, zu einem unwirtschaftlichen Betriebsverhalten und somit zu einem kostenintensiven System führt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden und einen Wärmeerzeuger zu schaffen, der als kompakte Einheit zur direkten Primärenenergiegewinnung mit reversiblem, externen Kühlkreislauf, einer durch statischen Druck spezifisch geführten Einspritzung, sowie deren Kondensation, Verdampfung und Verdichtung im Sondenkopfteil bei Einzelanwendung zusammengefasst ist, ohne jegliche Umweltgefährdung.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches. Vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes des Anspruches 1 ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche, sowie aus der Beschreibung und der Zeichnung.

Zeichnung

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

1 einen Wärmeerzeuger im Schnitt durch die Erdsonde mit Sondenschutzrohr, Kältemitteleinspritzung und Technikraum außen, sowie integriertem Wasserkreislauf über die Rohranschlüsse 1 und 2

2 einen Querschnitt durch die Erdsonde mit Sondenschutzrohr, Kältemitteleinspritzung, sowie integriertem Wasserkreislauf in der Schnittebene A-A von 1

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Ein Wärmeerzeuger 1 auch "Wärmepumpe genannt, bestehend aus Erdsonde mit Sondenschutzrohr 16, integriertem Wasserkreislauf und aufgebauter Kondensator/Verdampfer 6, sowie einem Kältemittelverdichter 9 zur Verdichtung und Erzeugung der Heißgase, hermetisch getrennt in Primär- und Sekundärkreis durch die Kondensator/Verdampfereinheit 6.

Das verflüssigte Kältemittel auf der Primärkreisseite gelangt über die Kondensatleitung primär 4 zum Kältemittel-Flüssigkeitseintritt 17 und bildet die Kältemittelflüssigkeitssäule 14.4. Über die druckdefinierte Kältemitteleinspritzung 14.3 ist eine gleichmäßige Kältemittelverteilung die Voraussetzung einer optimal zu erreichenden Verdampfungstemperatur über die zugeführte Wärmeenergie des Erdreichs 24, sowie über das Trägermedium 13 erfüllt.

Der über die Verdampfung erzeugte Kältemitteldampf 18 steigt nach oben und galangt über das Sondendampfrohr 3 zur Kondensator/Verdampfereinheit 6, kondensiert unter Einwirkung von verdampfendem Kältemittel im Sekundärkreis, bei anschließender Verdichtung durch den Kältemittelverdichter 9 zu Heißgas. Die Rohranschlüsse 2 und 2.1 ermöglichen den Betrieb eines reversiblen, externen Kreislaufs in multivalenter betriebsweise.

Wirkungsweise

sDas in der Kondensator/Verdampfereinheit 6 im Technikraum außen 1.1 kondensierte und verflüssigte Kältemittel galangt über die Kondensatleitung primär 4 zum Kältemittel-Flüssigkeitseintritt 17. Die sich durch Rückstau bildende Kältemittelflüssigkeitssäule 14.4 erfüllt die Voraussetzung einer Einspritzungszerstäubung über die druckdefinierten Einspritzöffnungen am Kältemittelverteilerrohr 14.2.

Unter premanenter Einwirkung der Erdwärme, sowie durch vorhandenes Grundwasser erfolgt über das Sondenschutzrohr 16 und Wärmeträgermedium 13, ein sich einstellender Temperaturunterschied durch Verdampfen des eingespritzten Kältemittels im Sondenrohrraum 15 und führt so zum gewünschten, isobaren Primärenergieeintrag unter optimalen Bedingungen.

Die so aufgenommene Wärmeenergie wird durch die Enthalphi - Differenz des Kältemitteldampfes bestimmt und gelangt nach vollzogener, isobarer Aggregatszustandsänderung bzw. Phasenwechsel über den Sondenrohrraum 15 nach oben, zur Kondensator/Verdampfereinheit 6.

Der auf der Sekundärseite in der KOndensator7Verdampfereinheit 6 durch Kondensierung auf der Primärseite erzeugte Kältemitteldampf gelangt über das Dampfrohr sekundär 7 zum Kältemittelverdichter 9 und wird unter Zuhilfenahme elektrischer Antriebsenergie verdichtet, tritt über die Heißgasleitung sekundär 10 aus, zu einer nicht näher dargestellten wassergekühlten Kondensationseinheit, zur Erwärmung von Frischwasser und Heizungswasser in einem nicht dargestellten Technikraum innen 1.2 eines Gebäudes.

der dabei verflüssigte Kältemitteldampf gelangt über die Flüssigkeitsleitung sekundär 8 wieder zurück zur Kondensator/Verdampfereinheit 6 und verdampft von neuem.

Die 1 und 2 lassen die wesentlichen Merkmale der Erfindung erkennen.

1Wärmeerzeuger 1.1Technikraum außen 1.2Technikraum innen (nicht dargestellt) 2Rohranschluss extern 2.1Rohranschluss extern 3Sondendampfrohr prmimär 4Kondensatleitung primär 5Abdeckung 6Kondensator/Verdampfereinheit 7Dampfrohr sekundär 8Flüssigkeitsleitung sekundär 9Kältemittelverdichter 10Heißgasleitung sekundär 11Schutzrohrverbindung 12Verfüllung 13Trägermedium außen 14Sondenrohr außen 14.1Sondenrohr innen 14.2Kältemittelverteilerrohr 14.3Kältemitteleinspritzung 14.4Kältemittelflüssigkeitssäule 15Sondenrohrraum 16Sondenschutzrohr 17Kältemittel-Flüssigkeitseintritt 18Kältemitteldampf 19Bohrloch 20Sondenfußteil 21Sondenschutzrohr-Fußteil 22Trägermedium innen 23Sondenkopfteil 24Erdreich 25Belüftungsrohr 25.1Entlüftungsrohr

Anspruch[de]
  1. Wärmeerzeuger (1) zusammengefasst in einer außenliegenden Kompakt-Einheit, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wärmeübertrager - in Selbstzirkulation ausgebildet - mit einer über eine Flüssigkeitssäule (14.4) druckspezifischen Kältemitteleinspritzung (14.3) im Sondenrohrraum (15) durch Energieeintrag über das Trägermedium (13) Kältemittel verdampf, in Zusammenhang einer im Technikraum außen (1.1) untergebrachten Kondensator/Verdampfereinheit (6) und Kältemittelverdichter (9), sowie ein externer Energieaustausch, über das Trägermedium (13) und (22) der Anschlüsse (2) und (2.1) möglich ist.
  2. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionalität, ohne externen Energieaustausch über das Trägermedium (13) und (22) der Rohranschlüsse extern (2) und(2.1) und ohne Sondenschutzrohr (16), bei direkter Einbindung des Sondenrohrs außen (14), mit der Verfüllung (12), möglich ist
  3. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbaulage des Wärmeerzeugers beliebig sein kann.
  4. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennnzeichnet, dass alle Umwelt- und Sicherheitsaspekte gemäß Kyotoprotokoll, durch die Verwendung eines Sondenschutzrohres (16) mit dem Trägermedium (13) und (22), als Auslaufschutz von Kältemittel, erfüllt sind.
  5. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sondenrohre (14), (14.1) und (14.2) des Wärmeerzeugers (1) demontierbar sind.
  6. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1, 3, 4, und 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Vorhandensein des Sondenschutzrohres (16), auftretende Erdverwerfungen kompensiert werden können.
  7. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelverdichter (9) im Technikraum außen (1.1) sich auch außerhalb des Technikraums außen (1.1) befinden kann.
  8. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Wärmeerzeuger (1) zu einem Verbund, mit einem oder mehreren Kältemittelverdichtern (9), zusammenfassbar sind.
  9. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kondensator/Verdampfereinheit (6) ein nicht dargestellter, weiterer, getrennter Kreislauf zur Energieübertragung integrierbar ist.
  10. Wärmeerzeuger (1) nach Anspruch 1 bis 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Kondensator/Verdampfereinheit (6), ein nicht dargestellter Röhrenkondensator in flächiger Ausbreitung mit stetigem Gefälle unter der Erdoberfläche, als autarke Einheit, einer Vereisung im Winter entgegenwirkt.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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