PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69918659T2 04.08.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001031596
Titel Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz
Anmelder Polymatech Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nishi, Kengo, Kita-ku, Tokyo, JP
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69918659
Vertragsstaaten DE, FI, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.02.1999
EP-Aktenzeichen 993011550
EP-Offenlegungsdatum 30.08.2000
EP date of grant 14.07.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.08.2005
IPC-Hauptklasse C08J 5/12
IPC-Nebenklasse H01H 13/70   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz, die für Handys, tragbare Informationsterminals, Fernsteuerungen für verschiedene elektrische Haushaltgeräte, Kartenfernsteuerungen oder verschiedene Keyboards verwendet werden soll.

Silikonkautschuk oder dergleichen wurde konventionell als ein Element für eine konventionelle Tastatur wegen seiner ausgezeichneten Kältebeständigkeit, Wärmebeständigkeit, Witterungsbeständigkeit, genauen Formbarkeit und elektrischen Isolierung verwendet. Als Tastenkopf wurde weicher Kautschuk für das Anbringen von Grafiken, die aus Zeichen, Zahlen, Symbolen oder Bildern bestehen, auf seiner Oberfläche verwendet, oder ein Lichtmaskierungsabschnitt wurde angeordnet, um Grafiken anzubringen, die durch Herausschneiden eines Zeichens, einer Zahl, eines Symbols oder Bildes gebildet werden.

Da jedoch in jedem Fall eine Beschichtung auf Silikonbasis als Material für auf diesen Oberflächen herzustellende Grafiken verwendet wurde, werden sie durch den Fingerdruck oder eine Reibung mit der Bekleidung abgenutzt oder unbrauchbar gemacht, was zu einer Verschlechterung der visuellen Erkennung oder des Aussehens führt.

Daher legten das Offengelegte Japanische Gebrauchsmuster Nr. 48-15161, die Japanische Patentveröffentlichung Nr. 7-095411 oder das Japanische Patent Nr. 2627692 einen Vorschlag für ein Verfahren vor, bei dem ein Tastenkopfteil separat mit einem harten Harz für ein Aufdrucken auf seiner Oberfläche oder der Rückseite oder anderswo gebildet und danach integriert wird, indem ein Eingriff mit einer Silikontastatur oder ein Haften mit Klebstoff oder beider Flächen mit Klebeband oder dergleichen erfolgt.

Da jedoch ein Silikonkautschuk weniger adhäsiv ist, wurden Klebstoffe auf Silikonbasis im allgemeinen für ein Haften dieser verwendet. Klebstoffe auf Silikonbasis umfassen den Additionsreaktionstyp und den Kondensationsreaktionstyp, und Silikonklebstoffe mit relativ hoher Festigkeit sind vom Kondensationsreaktionstyp.

Andererseits benötigen Klebstoffe des Kondensationsreaktionstyps mehrere Stunden bis mehrere Tage zum Aushärten, wodurch ihre Produktivität abgesenkt wird; wenn eine höhere Produktivität erforderlich ist, war es notwendig, jene des Additionsreaktionstyps zu verwenden, der eine schnellere Reaktion zeigt.

Klebstoffe auf Silikonbasis vom Additionsreaktionstyp sind bei Harz oder Druckfarbe oder anderen organischen Verbindungen, die für Tastaturen verwendet werden, weniger adhäsiv, wobei sie sich leicht nach der Adhäsion ablösen. Es war in der Praxis erforderlich, einen Ring oder dergleichen auf dem Tastenkopfteil anzuordnen, um seine Ablösung zu vermeiden.

Außerdem kann der Adhäsionsabschnitt mit einem Grundanstrich behandelt werden, aber das erhöht die Anzahl der Verfahrensschritte, was zu einer niedrigen Produktivität führt. Andererseits beschreibt das Japanische Patent 2627692 nicht eindeutig diese Punkte.

Die Erfindung stellt eine Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz zur Verfügung, die aufweist:

eine Silikonkautschuktastatur mit einem Adhäsionsabschnitt;

einen Klebstoff auf Silikonbasis auf dem Adhäsionsabschnitt der Silikonkautschuktastatur;

einen Tastenkopf aus hartem Harz mit einer Rückseite; und

eine adhäsive Trägerschicht auf der Rückseite des Tastenkopfes aus hartem Harz, wobei die adhäsive Trägerschicht eine adhäsive Trägerschicht auf Urethanbasis auf einem Abschnitt aufweist, der am Klebstoff auf Silikonbasis auf der Tastatur zum Haften gebracht werden soll.

Die Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz der vorliegenden Erfindung wird mittels eines Verfahrens hergestellt, das die folgenden Schritte aufweist: Herstellen eines adhäsiven Trägers auf Urethanbasis auf der Rückseite eines Tastenkopfes, der aus hartem Harz besteht; und zum Haften bringen mit einer Silikonkautschuktastatur, indem die Haftfestigkeit der zu verwendenden Klebstoffe auf Silikonbasis verbessert wird, so daß sich der Tastenkopf nicht ablöst und auch nicht verschiebt, wobei ein Ring oder ein anderes Hilfsmittel für das Verhindern der Tastenablösung weggelassen werden kann und ihr Aufbau vereinfacht wird.

Die Erfindung wird weiter mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die zeigen:

1 einen vertikalen Querschnitt, der eine erste Ausführung der Erfindung zeigt, als Beispiel 1 gekennzeichnet;

2 einen vertikalen Querschnitt, der eine zweite Ausführung der Erfindung zeigt, als Beispiel 2 gekennzeichnet;

3 die Anordnung einer dritten Ausführung der Erfindung, als Beispiel 3 gekennzeichnet;

4 die Anordnung eines Vergleichsbeispiels 1; und

5 die Anordnung eines Vergleichsbeispiels 2.

Als Tastaturmaterial wird Silikonkautschuk wegen seiner ausgezeichneten Kältebeständigkeit, Wärmebeständigkeit, genauen Formbarkeit und elektrischen Isolierung verwendet. Grafiken, die aus Zeichen, Zahlen, Symbolen oder Bildern bestehen, können auf ihrer Oberfläche angeordnet werden, oder eine Lichtmaskierung kann angeordnet werden, um Grafiken anzubringen, die durch Ausschneiden eines Zeichens, einer Zahl, eines Symbols oder Bildes gebildet werden.

Die Tastatur besteht aus hartem Harz, und ein adhäsiver Träger auf Urethanbasis wird auf der Adhäsionsfläche des Klebstoffes auf Silikonbasis hergestellt, um die Haftfestigkeit der Klebstoffe auf Silikonbasis zu verbessern.

Der Tastenkopf aus hartem Harz, der für die Erfindung verwendet wird, ist ein Tastenkopf aus geformtem Harz oder ein Tastenkopf aus dispergiertem Harz. Der Tastenkopf aus geformtem Harz kann hergestellt werden, indem eine Form mit der gewünschten Tastenkopfkonfiguration verwendet wird, durch Wärme schmelzendes Harz oder flüssiges nicht ausgehärtetes Harz in das Harz eingebracht und dieses ausgehärtet wird, durch Spritzgießen, Formpressen, Spritzpressen oder Rotationsgießen.

Die Zusammensetzung, die Art, Elastizität und Farbe des Tastenkopfes aus hartem Harz sind nicht speziell begrenzt, aber Polycarbonatharz, Acrylharz, ABS-Harz oder andere thermoplastische Harze werden größtenteils wegen ihrer Formbarkeit, Kosten und Aussehen verwendet. Grafiken, die aus Zeichen, Zahlen, Symbolen oder Bildern bestehen, können auf seiner Oberfläche oder Rückseite angebracht werden, oder eine Lichtmaskierung kann angeordnet werden, um Grafiken anzubringen, die durch Ausschneiden eines Zeichens, einer Zahl, eines Symbols oder Bildes geformt werden. Außerdem kann eine Beschichtungsschicht über diesen Grafiken hergestellt werden.

Farbe für das Drucken von Grafiken, die auf der Rückseite der Tastenköpfe aus hartem Harz angebracht werden, ist nicht speziell begrenzt; jedoch können beispielsweise Druckfarben auf Acrylbasis oder Polyesterbasis, PVC-Basis oder Urethanbasis verwendet werden.

Die Form des Adhäsionsabschnittes des Tastenkopfes aus hartem Harz muß nicht flach sein, und sie kann Unregelmäßigkeiten aufweisen, die für ein Positionieren mit dem Gegenstand angeordnet sind, der zum Haften gebracht werden soll.

Eine adhäsive Trägerschicht auf Urethanbasis für die Erfindung ist in geeigneter Weise ein organisches Harz mit Urethanbindungen in einem Polymer. Um genauer zu sein, sie wird durch die Reaktion zwischen organischen Verbindungen mit Isocyanatgruppen und organischen Verbindungen mit einer aktiven Wasserstoffgruppe, wie beispielsweise einer Hydroxylgruppe oder Aminogruppe, und ihrer Polymerisation erhalten.

Organische Verbindungen mit einer Isocyanatgruppe umfassen beispielsweise Tolylendiisocyanat, Xylylendiisocyanat, Methylcyclohexylen-2,4-diisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, Isophoronisocyanat, Lysinisocyanatmethylester oder Dubletten und Tripletten dieser Isocyanate oder jener, die teilweise durch mehrwertigen Alkohol entartet wurden.

Organische Verbindungen mit einer aktiven Wasserstoffgruppe, wie beispielsweise Hydroxylgruppe oder Aminogruppe, umfassen Polyesterpolyol, Polyurethanpolyol, Polyetherpolyol, Polycarbonatpolyol, Polyetherpolyamin oder dergleichen. Sie können gemischt, aufgebracht, zur Reaktion gebracht und polymerisiert werden, um eine Reaktionsbeschichtung zu erhalten, oder sie können ebenfalls vorher polymerisiert, danach mittels Lösungsmittel oder dergleichen verdünnt werden, um einen Lösungsmittelverdampfungsfarbauftrag zu erhalten. Ihre Viskosität soll angemessen mittels Lösungsmittel oder dergleichen reguliert werden, und eine Füllmasse, ein Farbstoff, Katalysator oder anderes werden, wenn erforderlich, vor der Verwendung hinzugefügt. Das Aushärtungsverfahren oder der Elastizitätsmodul sind nicht begrenzt, aber betreffs der Farbe sollte ein halblichtdurchlässiges oder lichtdurchlässiges Element verwendet werden, wenn das Tastenkopfteil beleuchtet werden soll.

Für das Aufbringen der adhäsiven Trägerschicht können zusätzlich zum Siebdruckverfahren ein Auftragsverfahren, Vergießverfahren, Pad-Druckverfahren, Spritzverfahren oder Abziehverfahren ebenfalls ohne spezielle Spezifikation zur Anwendung gebracht werden.

Die Dicke der adhäsiven Trägerschicht ist nicht speziell begrenzt; vorzugsweise liegt sie zwischen 0,1 &mgr;m und 100 &mgr;m. Bei weniger als 0,1 &mgr;m ist die Beständigkeit der adhäsiven Trägerschicht unbefriedigend, und bei mehr als 100 &mgr;m wird die Aufbringung schwierig.

Andererseits, wenn Druckfarbe auf Urethanbasis für das Drucken von Grafiken verwendet wird, die auf der Rückseite des Tastenkopfes aus hartem Harz aufgebracht werden sollen, würde die Druckschicht der Grafiken als eine adhäsive Trägerschicht wirken, wobei sie auf eine neue Schicht als adhäsive Trägerschicht verzichtet, was zu einer Verringerung der Druckschritte führt.

Wenn der Tastenkopf beleuchtet werden soll, sollen die Grafiken, die auf der Rückseite des Tastenkopfes aus Harz angebracht werden, so konfiguriert werden, daß sie durch den Tastenkopf aus hartem Harz erkannt werden, oder außerdem, wenn diese Grafiken beleuchtet werden sollen, sollten das Tastenkopfelement aus hartem Harz, der Druckabschnitt der Grafik, der auf der Rückseite des Tastenkopfes realisiert werden soll, die adhäsive Trägerschicht und der Silikonklebstoff halblichtdurchlässig oder lichtdurchlässig sein.

Wenn ein lichtdurchlässiger Silikonklebstoff auf den Tastenkopf aus hartem Harz aufgebracht wird, ist die adhäsive Schicht auf Urethanbasis ebenfalls lichtdurchlässig, und mindestens ein Teil des Tastenkopfelementes aus hartem Harz besteht aus einem lichtdurchlässigen Element und kann natürlich so zusammengesetzt sein, daß das Erkennen von Zeichen, Zahlen, Symbolen, Bildern oder dergleichen, die auf der Tastaturoberfläche realisiert werden, von Grafiken, die durch Anordnen eines Lichtmaskierungsabschnittes und Ausschneiden von Zeichen, Zahlen, Symbolen, Bildern oder dergleichen hergestellt werden, Farbe oder anderem durch sie hindurch gestattet wird.

Um den Tastenkopf aus hartem Harz für eine Adhäsion zu positionieren, können Unregelmäßigkeiten für ein Anpassen auf einer der beiden oder beiden von Tastatur und Tastenkopf aus hartem Harz angeordnet werden, oder eine Vorrichtung kann benutzt werden, um die Tastatur und den Tastenkopf aus hartem Harz von außen zu umfassen.

Klebstoff auf Silikonbasis wird auf die Tastatur oder den Tastenkopf aus hartem Harz aufgebracht, danach werden sie aufeinander aufgebracht; der Klebstoff wird für seine Härtungsadhäsion erwärmt.

Der Klebstoff auf Silikonbasis, der für die Erfindung verwendet wird, ist nicht betreffs seines Aushärtungsverfahrens, Elastizitätsmoduls oder dergleichen begrenzt; vorzugsweise bringt jedoch die Wärmeaushärtungsadditionsreaktion eine kürzere Aushärtungszeit und einer höheren Beständigkeit mit sich und ist außerdem praktischer.

Betreffs der Farbe sollte, wenn das Tastenkopfteil beleuchtet werden soll, ein halblichtdurchlässiges oder lichtdurchlässiges Element verwendet werden.

Für das Aufbringen des Klebstoffes können zusätzlich zum Siebdruckverfahren ein Auftragsverfahren, Vergießverfahren, Pad-Druckverfahren, Spritzverfahren oder Abziehverfahren ebenfalls ohne spezielle Spezifikation zur Anwendung gebracht werden.

Entsprechend der Erfindung haftet der Tastenkopf aus hartem Harz sicher mit dem Klebstoff auf Silikonbasis, indem die adhäsive Trägerschicht auf Urethanbasis auf der Rückseite des Tastenkopfes aus hartem Harz angeordnet wird. Es kann das Ergebnis einer wirksamen Wechselwirkung zwischen den Urethanbindungen, die in der adhäsiven Trägerschicht auf Urethanbasis enthalten sind, und den OH-Gruppen oder CN-Gruppen sein, die im Klebstoff auf Silikonbasis an der Adhäsionsgrenzfläche enthalten sind.

Die Erfindung wird weiter mit Bezugnahme auf die Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben, aber es sollte bemerkt werden, daß die Erfindung nicht auf derartige Beispiele beschränkt ist.

BEISPIEL 1

Wie in 1 gezeigt wird, wird eine Tastatur 1 mit einer Silikonkautschukverbindung (SH861, geliefert von der TORAY-Dow Corning Silicone Co., Ltd.) gebildet, indem Unregelmäßigkeiten für das Positionieren des Tastenkopfes aus hartem Harz angeordnet werden. Klebstoff 3 auf Silikonbasis (TSE3221, geliefert von der Toshiba Silicone Co., Ltd.) wird auf einen Adhäsionsabschnitt 2 eines Tastenkopfes mittels des Siebdruckverfahrens aufgebracht. Separat wird ein Grafikdruck 5 mit einer Druckfarbe auf Polyesterbasis (PC-8000, geliefert von der Jujo Kako Co., Ltd.) auf der Oberfläche eines Tastenkopfes 4 aus hartem Harz hergestellt, der mit Polycarbonatharz (Panlite L1225L, geliefert von der Teijin Kasei Co., Ltd.) gebildet und mit Hartbeschichtungsmittel vom UV-Aushärtungstyp (3070, geliefert von der Three Bond Co., Ltd.) hartbeschichtet wird; danach wird Druckfarbe 7 auf Urethanbasis (SG410, geliefert von der Seiko Advance Co., Ltd.) als eine adhäsive Trägerschicht mittels der Auftragseinrichtung auf einen Tastaturadhäsionsabschnitt 6 des Tastenkopfes 4 aufgebracht, ausgehärtet und getrocknet, danach werden der Tastenkopf und die Tastatur zusammengebaut, indem die Unregelmäßigkeiten, die auf ihrem Adhäsionsabschnitt definiert werden, eingepaßt werden, und es wird auf 120°C über 10 Minuten für eine Aushärtungsadhäsion erwärmt.

Beim Tastenablösungstest dieser Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz wird nur der Abschnitt A in der Fig. befestigt, der Abschnitt B wird in der Richtung, die durch den Pfeil gezeigt wird, mit der Traktionsgeschwindigkeit von 50 mm/min. gezogen, um die Abblätterungsbeständigkeit zu messen, die als Ergebnis von 1,1 kg erhalten wird. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Teil der Tastatur vom Abschnitt C in der Fig. zerstört.

BEISPIEL 2

Wie in 2 gezeigt wird, wird auf einen Adhäsionsabschnitt 8 eines Tastenkopfes einer Tastatur 1, die mit einer Silikonkautschukverbindung (SH861, geliefert von der TORAY-Dow Corning, Silicone Co., Ltd.) gebildet wird, Klebstoff 9 auf Silikonbasis (TSE3221, geliefert von der Toshiba Silicone Co., Ltd.) mittels des Siebdruckverfahrens aufgebracht. Das Zeichendrucken 11 wird mit Druckfarbe (PC-8000, geliefert von der Jujo Kako Co., Ltd.) auf der Rückseite eines Tastenkopfes 10 aus hartem Harz vorgenommen, der mit lichtdurchlässigem Polycarbonatharz (Panlite L1225L, geliefert von der Teijin Kasei Co., Ltd.) gebildet wird; danach wird lichtdurchlässige Farbe 12 auf Urethanbasis (SG410, geliefert von der Seiko Advance Co., Ltd.) darauf als eine adhäsive Trägerschicht gedruckt, danach werden dieser Tastenkopf 10 aus hartem Harz und der Adhäsionsabschnitt 8 des Tastenkopfes zusammengebaut und auf 120°C über 10 Minuten für eine Aushärtungsadhäsion erwärmt.

Wie beim Beispiel 1 wurde die Abblätterungsbeständigkeit dieser Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz gemessen und mit 1,0 kg ermittelt. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Teil der Tastatur vom Abschnitt C in der Fig. zerstört.

BEISPIEL 3

Wie in 3 gezeigt wird, wird auf einen Adhäsionsabschnitt 14 eines Tastenkopfes einer Tastatur 13, die mit einer Silikonkautschukverbindung (SH861, geliefert von der TORAY-Dow Corning, Silicone Co., Ltd.) gebildet wird, Klebstoff 15 auf Silikonbasis (TSE3221, geliefert von der Toshiba Silicone Co., Ltd.) mittels des Siebdruckverfahrens aufgebracht. Das Zeichendrucken 17 wird mit gefärbter Druckfarbe (SG410, geliefert von der Seiko Advance Co., Ltd.) auf der Rückseite eines Tastenkopfes 16 aus hartem Harz vorgenommen, der mit lichtdurchlässigem Polycarbonatharz (Panlite L1225L, geliefert von der Teijin Kasei Co., Ltd.) gebildet wird; danach werden dieser Tastenkopf 16 aus hartem Harz und der Adhäsionsabschnitt 14 des Tastenkopfes zusammengebaut und auf 120°C über 10 Minuten für eine Aushärtungsadhäsion erwärmt.

Die Abblätterungsbeständigkeit dieser Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz wurde gemessen und mit 1,0 kg ermittelt. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Teil der Tastatur vom Abschnitt C in der Fig. zerstört.

VERGLEICHSBEISPIEL 1

Wie in 4 gezeigt wird, wird eine Tastatur 18 mit einer Silikonkautschukverbindung (SH861, geliefert von der TORAY-Dow Corning Silicone Co., Ltd.) gebildet, indem konvexe Unregelmäßigkeiten für das Positionieren des Tastenkopfes aus hartem Harz angeordnet werden. Klebstoff 20 auf Silikonbasis (TSE3221, geliefert von der Toshiba Silicone Co., Ltd.) wird auf einen Adhäsionsabschnitt 1a eines Tastenkopfes 9 mittels des scharfen Druckverfahrens aufgebracht. Separat wird ein Grafikdruck 22 mit einer Druckfarbe (PC-8000, geliefert von der Jujo Kako Co., Ltd.) auf der Oberfläche eines Tastenkopfes 21 aus hartem Harz hergestellt, der mit Polycarbonatharz (Panlite, geliefert von der Teijin Kasei Co., Ltd.) gebildet wird. Dieser Tastenkopf wird zum Haften gebracht, indem die Unregelmäßigkeiten, die auf dem Adhäsionsabschnitt 19 des Tastenkopfes definiert werden, eingepaßt werden, und es wird auf 120°C über 10 Minuten für eine Aushärtungsadhäsion erwärmt.

Wie beim Beispiel 1 wurde die Abblätterungsbeständigkeit dieser Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz gemessen und mit 0,3 kg ermittelt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Teil D der Fig. an der Grenzfläche zwischen dem Tastenkopf und der adhäsiven Schicht auf Silikonbasis abgeblättert.

VERGLEICHSBEISPIEL 2

Wie in 5 gezeigt wird, wird auf einen Adhäsionsabschnitt 24 eines Tastenkopfes einer Tastatur 23, die mit einer Silikonkautschukverbindung (SH861, geliefert von der TORAY-Dow Corning Silicone Co., Ltd.) gebildet wird, Klebstoff 25 auf Silikonbasis (TSE3221, geliefert von der Toshiba Silicone Co., Ltd.) mittels des Siebdruckverfahrens aufgebracht. Das Zeichendrucken 27 wird mit Druckfarbe (PC-8000, geliefert von der Jujo Kako Co., Ltd.) auf der Rückseite eines Tastenkopfes 26 aus hartem Harz vorgenommen, der mit lichtdurchlässigem Polycarbonatharz (Panlite L1225L, geliefert von der Teijin Kasei Co., Ltd.) gebildet wird. Dieser Tastenkopf 26 aus hartem Harz und der Adhäsionsabschnitt 24 des Tastenkopfes werden zusammengebaut und auf 120°C über 10 Minuten für eine Aushärtungsadhäsion erwärmt.

Wie beim Beispiel 1 wurde die Abblätterungsbeständigkeit dieser Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz gemessen und mit 0,2 kg ermittelt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Teil D der Fig. an der Grenzfläche zwischen der Druckfarbenschicht des Tastenkopfes und der adhäsiven Schicht auf Silikonbasis abgeblättert.

Die Adhäsionsbeständigkeit des Tastenkopfes aus hartem Harz der Tastaturen mit dem Tastenkopf aus hartem Harz, die in den Beispielen 1, 2 und 3 gezeigt werden, war zufriedenstellend. Andererseits ist die Adhäsionsbeständigkeit des Tastenkopfes aus hartem Harz der Tastaturen mit dem Tastenkopf aus hartem Harz der Vergleichsbeispiele 1 und 2 unzureichend, so daß eine Abblätterung an der Grenzfläche zwischen dem Tastenkopf aus hartem Harz und der adhäsiven Schicht auf Silikonbasis beim Vergleichsbeispiel 1 und an der Grenzfläche zwischen der Druckfarbenfläche, die auf den Tastenkopf aus hartem Harz gedruckt wurde, und der adhäsiven Schicht auf Silikonbasis beim Vergleichsbeispiel 2 beobachtet wurde.

Wie es vorangehend beschrieben wird, bringt die Tastatur mit dem Tastenkopf aus hartem Harz der vorliegenden Erfindung einen Vorteil der Realisierung einer Tastatur mit hoher Produktivität, wobei ein Ablösen oder ein Verschieben des Tastenkopfes verhindert wird, und wobei gestattet wird, daß eine Einrichtung zur Verhinderung der Tastenablösung, wie beispielsweise ein Ring, durch die Verbesserung der Adhäsionsbeständigkeit des Klebstoffes auf Silikonbasis weggelassen und sein Aufbau vereinfacht wird, indem eine adhäsive Trägerschicht auf Urethanbasis auf der Rückseite des Tastenkopfes aus hartem Harz hergestellt wird.


Anspruch[de]
  1. Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz, die aufweist:

    eine Silikonkautschuktastatur (1) mit einem Adhäsionsabschnitt (2);

    einen Klebstoff (3) auf Silikonbasis auf dem Adhäsionsabschnitt der Silikonkautschuktastatur;

    einen Tastenkopf (4) aus hartem Harz mit einer Rückseite; und

    eine adhäsive Trägerschicht (7) auf der Rückseite des Tastenkopfes aus hartem Harz, wobei die adhäsive Trägerschicht eine adhäsive Trägerschicht auf Urethanbasis auf einem Abschnitt aufweist, der am Klebstoff auf Silikonbasis auf der Tastatur zum Haften gebracht werden soll.
  2. Tastatur mit einem Tastenkopf aus hartem Harz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die adhäsive Trägerschicht eine grafische Druckfarbenschicht auf Urethanbasis umfaßt.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com