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Dokumentenidentifikation DE102004004037A1 11.08.2005
Titel Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer der Feuerfestauskleidung eines LD-Konverters
Anmelder Mannesmannröhren-Werke AG, 45473 Mülheim, DE
Erfinder Wünnenberg, Klaus, Prof. Dr., 47249 Duisburg, DE;
Cappel, Jürgen, Dr., 40667 Meerbusch, DE;
Schlüter, Jochen, 44265 Dortmund, DE;
Hanke, Klaus-Jürgen, 47057 Duisburg, DE;
Rzepczyk, Jörg, 46537 Dinslaken, DE
Vertreter Meissner & Meissner, 14199 Berlin
DE-Anmeldedatum 19.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004004037
Offenlegungstag 11.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.08.2005
IPC-Hauptklasse C21C 5/44
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer der Feuerfestauskleidung eines LD-Konverters, bei dem nach dem Konverterabstich ein Großteil der LD-Schlacke in Schlackenkübel entleert und die verbleibende Menge mit einem kalkhaltigen Mittel angereichert und abgekühlt wird und nach einem mehrmaligen Schwenken des Konverters der verbleibende Rest der Schlacke in Schlackenkübel entleert wird. Dabei wird als kalkhaltiges Mittel Kalkstein (CaCO3) verwendet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer der Feuertestauskleidung eines LD-Konverters gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.

Die Feuerfestauskteidung eines LD-Konverters wird durch den Blasbetrieb stark beansprucht, dies gilt insbesondere für den Bodenbereich.

Um die Lebensdauer der Feuerfestauskleidung eines LD-Konverters zu efhöhen und damit den Zeitraum bis zu einer Neuzustellung zu verlängern, ist es übliche Praxis nach dem Konverterabstich einen Großteil, ca. 80%, der LD-Schlacke in Schlackenkübel zu entleeren. Die Restmenge von 20% verbleibt im Konverter und wird mit einem kalkhaltigen Mittel, vorzugsweise Stückkalk angereichert und abgekühlt.

Anschließend wird das Konvertergefäß mehrfach geschwenkt, um ein Ankleben der Schlacke an der Ausmauerung im Bodenbereich zu erreichen. Der dann noch verbleibende Rest wird in Schlackenkübel entleert.

Aufgabe der Erfindung ist es, dieses bekannte Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer der Feuertestauskleidung eines LD-Konverters ohne zusätzliche Kosten nachhaltig zu verbessern.

Diese Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff in Verbindung mit dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches gelöst.

Nach der Lehre der Erfindung wird der verbleibenden LD-Schlacke statt Stückkalk Kalksteinsplitt (CaCO3) zugegeben.

Dabei macht man sich folgenden Effekt zunutze. Kalkstein (CaCO3) zersetzt sich oberhalb von 900°C in die Komponenten Kalk (CaO) und gasförmiges CO2. Diese Reaktion ist stark endotherm (wärmeverbrauchend), so dass sie zur Kühlung verwendet werden kann.

Dies hat den Vorteil, dass die vorgeschlagene Entsäuerungsreaktion zu einer noch stärkeren Abkühlung der nach dem Abstich stark überhitzten Konverterschlacke führt. Zusätzlich werden der Basengrad der Schlacke und damit verbunden die Klebefähigkeit der LD-Schlacke deutlich messbar efhöht.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer der Feuerfestauskleidung eines LD-Konverters, bei dem nach dem Konverterabstich ein Großteil der LD-Schlacke in Schlackenkübel entleert und die verbleibende Menge mit einem kalkhaltigen Mittel angereichert und abgekühlt wird und nach einem mehrmaligen Schwenken des Konverters der verbleibende Rest der Schlacke in Schlackenkübel entleert wird dadurch gekennzeichnet, dass das kalkhaltige Mittel Kalkstein (CaCO3) ist.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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