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Dokumentenidentifikation DE102004004513A1 11.08.2005
Titel Photondruckantrieb
Anmelder Böhm, Josef, 70378 Stuttgart, DE;
Böhm, Anna Maria, 70378 Stuttgart, DE
Erfinder Böhm, Josef, 70378 Stuttgart, DE;
Böhm, Anna Maria, 70378 Stuttgart, DE
DE-Anmeldedatum 23.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004004513
Offenlegungstag 11.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.08.2005
IPC-Hauptklasse F03H 3/00

Beschreibung[de]
  • • Alle Satelliten haben kleine Gasdüsen für die Stabilisierung ihrer Position. Die Lebensdauer eines Satteliten ist beendet, wenn die Gasreserven verbraucht sind, obwohl die Elektronik und die Messgeräte noch funktionsfähig sind. Wenn man diese Düsen mit elektrischer Energie betrieben würde, könnte man das Problem mit Solarzellen lösen.
  • • Ein Raumschiff, das sich mit einem Raketenantrieb fortbewegt, müsste mehrere Millionen Tonnen Kraftstoff mit sich führen, wenn es eine 10 Jahre lange Fahrt zurücklegen wollte. Mit diesem Gewicht wäre ein Start unmöglich. Wenn für den Antrieb nur elektrische Energie benötigt wird, könnte man das Problem mit einem kleinen Nuklearkraftwerk an Board lösen.
  • • Auch die Flugzeuge könnten sauberer und billiger fliegen, wenn sie einem Antrieb, der nur elektrische Energie benötigt, hätten.

Das Grundprinzip der Erfindung ist die Absorption einer elektromagnetischen Strahlung aus Gamma, Röntgen, Laser, Licht oder Mikrowellen. Die flache Strahlungs-Quelle (1) und der Absorber (2) sind miteinander verbunden (4), da nach den Gesetzen der Quantenmechanik eine Strahlungsquelle die Wellen mit Lichtgeschwindigkeiten emittiert, an jedem beliebigen Ort installiert werden kann, da die Lichtgeschwindigkeit in allen Systemen des gleichen Mediums gleich ist (aus der Relativitästheorie).

Die absorbierende Fläche ist ein mit Ruß angereicherter Kautschuk, falls mit Mikrowellen gearbeitet wird. Für Licht bzw. Laser dient ein Blech aus einer Nickel-Phosphor Legierung die chemisch geschwärzt wird als Absorber und ein mit freien Elektronen angereicherter Kunststoff bei der Absorption von Gamma- bzw. Röntgenstahlen.

Zwischen dem Absorber und der Strahlungsquelle gibt es ein, gegenüber dem Absorber negativ polarisiertes Metallnetz (3), das die Fotoelektronen wieder zurück in den Absorber stößt. Dies ist notwendig, da der Wirkungsgrad des Absorbers zusammen mit der Zahl der freien Elektronen steigt.

Je höher die Energie der Photonen aus der Strahlungsquelle, desto stärker ist die Schubkraft. Des Weiteren ist es für einen besseren Wirkungsgrad wichtig, dass die Strahlungsquelle nur in eine Richtung strahlt. Deswegen nutzen wir für eine stärkere Schubkraft statt Licht und Mikrowellen, Röntgens-Strahlen. Die Röntgen-Strahlen-Röhre bis 0,1 MeV kann mit einer kalten Katode aus nano-Röhrchen funktionieren. Über 0,1 MeV kann man Geräte wie Betatrone, Zyklotrone, Ring- oder Linear-Beschleuniger für den Elektronenfluss nutzen.

Wenn wir Gamma-Strahlen nutzen, muss die vom Absorber gegenübehrliegende Wand für Gamma Strahlen durchlässig sein, weil die Gamma-Strahlungsquelle in alle Richtungen strahlt und das System durch Absorption in dieser Wand gebremst werden würde.


Anspruch[de]
  1. Ein Photondruckantrieb (1) für Fahrzeuge aller Art, ohne dass eine Verbindung mit der Umgebung nötig ist. Eine Strahlungsquelle, die Photonen (1) auf eine absorbierende Fläche (2) ausstrahlt, übt eine Schubkraft aus. Die Photonenquelle und der Absorber sind durch eine mechanische Befestigung miteinander verbunden (4). Das ganze System bewegt in Richtung des Absorbers (7). Zwischen dem Absorber und der Strahlungsquelle gibt es ein, gegenüber dem Absorber negativ polarisiertes Metallnetz (3), das die Photoelektronen wieder in den Absorber stößt. Das ganze System ist in einem, von seiner Umgebung getrennten Gehäuse (5) montiert. Die Strahlungsquelle (1) ist flach und emittiert Gamma, Röntgen, Laser, Licht oder Mikrowellen Photonen. Die absorbierende Fläche ist ein mit Ruß angereicherter Kautschuk, falls mit Mikrowellen gearbeitet wird. Für Licht bzw. Laser dient ein Blech aus einer Nickel-Phosphor Legierung die chemisch geschwärzt wird als Absorber und ein mit freien Elektronen angereicherter Kunststoff bei der Absorption von Gamma- bzw. Röntgenstahlen.

    Wenn die Photon-Strahlungsquelle elektrische Energie braucht, kann man das nötige Kraftwerk (6) auch in dem Gehäuse (5) montieren. Falls wir Gamma-Strahlen nutzen, muss die vom Absorber gegenübehrliegende Wand für Gamma Strahlen durchlässig sein.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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