Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Markiersystem für
Werkstücke mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sowie die
Wirkungsweise verschiedener Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden
unten mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Die begleitenden Zeichnungen
veranschaulichen die vorliegende Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung
weiterhin dazu, die Grundsätze der Erfindung zu erklären und einem Fachmann auf
dem betreffenden Gebiet zu ermöglichen, die Erfindung herzustellen und zu verwenden.
Dabei zeigen:
1 eine Seitenansicht im Schnitt eines
Markiersystems für Werkstücke mit einer Glättungseinheit gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
2 eine isometrische Ansicht von unten
teilweise im Schnitt des Markiersystems für Werkstücke mit der Glättungseinheit
gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
3 eine isometrische Ansicht von oben
des Markiersystems für Werkstücke mit der Glättungseinheit einschließlich der Koordinateneinheit
gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei die Steuerung
mittels einer Steuereinheit schematisch angedeutet ist.
4 eine isometrische Ansicht einer Glättungsnadel
gemäß einem bevorzugten Aspekt der vorliegenden Erfindung, und zwar in einer ersten
Ausführung 4A, die plan mit verrundeten Kanten ist,
und in einer zweiten Ausführung 4B mit ballig ausgebildetem
Kopf des Glättungs-Werkzeuges.
5 einen mechanischen Antrieb für das
Markiersystem über einen rotierenden Exzenter gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung
Unter Bezugnahme auf die 1 bis
4 wird eine derzeit bevorzugte erste Ausführungsform
eines Markiersystems mit einer Glättungseinheit beschrieben. Das allgemein mit Bezugszeichen
1 bezeichnete Markiersystem umfasst eine Markiereinheit 2 und
eine Glättungseinheit 3, die als separate Köpfe ausgeführt sind. In der
Ausführungsform der 1–4
ist die Markiereinheit 2 als DM-Codierkopf 2 ausgeführt und die
Glättungseinheit 3 ist als zusätzlicher Glättungskopf 3 ausgeführt
und neben dem DM-Codierkopf 2 auf einer einzigen Koordinateneinheit
4 (siehe 3) montiert. Die Markiereinheit kann
auch für die Klarschrift-Beschriftung in Form eines entsprechenden Markierkopfs
ausgeführt werden, worin die Zeichen in Form einer 5 × 7 Punkte-Matrix (analog
zu einem Matrixdrucker) dargestellt werden. Weitere Markierköpfe für Klarschrift
sind beispielsweise die sogenannten Nadelköpfe mit selbststeuernder Nadel (über
100 Hz), die eine ganz dichte Folge von Punkten in das Werkstück nadelt und somit
ein Zeichen darauf als Nadel-Schrift "schreibt". In der nachstehenden Beschreibung
und in den Ansprüchen wird die Bezeichnung "Markierkopf" in Alleinstellung als Oberbegriff
für den DM-Codierkopf und für den Markierkopf für Klarschrift, die als Punkte-Matrix
oder Nadel-Schrift ausgeführt ist, verwendet. Markiersysteme mit einer Markiereinheit
und einer Koordinateneinheit sowie dem entsprechenden Antrieb und der entsprechenden
Steuerung eines Markierkopfes, der als DM-Codierkopf oder als Markierkopf für Klarschrift
ausgebildet ist, sind an und für sich für dem Fachmann bekannt, und werden nicht
weiter ausgeführt. Typisches Markiersysteme dieser Art nach dem Stand der Technik
sind die Ritz-, Nadel- und Data-Matrix-Markiersysteme, die von der Borries Markier-Systeme
aus D-72124 Pliezhausen unter den Typenbezeichnungen 310, 315, 320, 322, 323, 325,
326, 330 usw. hergestellt und vertrieben werden.
Es ist jedoch denkbar, dass erfindungsgemäß der DM-Codierkopf
2 der ersten Ausführungsform durch einen nicht gezeigten Markierkopf für
die Klarschrift-Beschriftung ersetzt wird, oder dass der DM-Codierkopf selbst alternativ
oder zusätzlich zur Erzeugung von Klarschrift-Markierungen eingesetzt wird. Ein
DM-Codierkopf könnte auch zusammen mit einem separaten Markierkopf für die Klarschrift
und einem Glättungskopf zum Einsatz gebracht werden, so dass eine dreiköpfige Vorrichtung
entsteht.
Darüber hinaus ist in einer weiteren erfindungsgemäßen Alternative
zur Lösung mit den separaten Köpfen denkbar, beide Einheiten für Glättung und Codierung
bzw. Klarschrift mechanisch in einem Kombi-Kopf d. h. in einem einzigen Gehäuse
zusammenzufassen. Die Kombi-Kopf-Lösung bietet den Vorteil eines geringen Platzbedarfs,
ist aber insofern von Nachteil, dass sie weniger Kombinationsmöglichkeiten mit unterschiedlichen
Köpfen für Klarschrift-Markierung erlaubt. Auch ist erfindungsgemäß als weitere
Alternative zur Lösung mit separaten Köpfen und einer einzigen Koordinateneinheit
beabsichtigt, dass der Glättungskopf 3 und der DM-Codier- kopf
2 (bzw. der Markierkopf für die Klarschrift) mit getrennten Koordinateneinheiten
innerhalb des Markiersystems montiert werden, wobei die separaten Koordinateneinheiten
für die Bewegung des Glättungskopfes an der Oberfläche des Werkstücks selbstverständlich
die Komplexität des Markiersystems erhöhen.
Mit weiterer Bezugnahme auf die 1–4
umfasst der Markierkopf, insbesondere der DM-Codierkopf 2, eine Markiernadel
21 und der Glättungskopf 3 umfasst eine Glättungsnadel
31. Für den Fall, dass ein besonderer Markierkopf für die Klarschrift anstatt
des oder zusätzlich zum DM-Codierkopf eingesetzt wird, umfasst dieser Markierkopf
für die Klarschrift eine geeignete Nadel.
Die Markiernadel 21 ist vorne spitz, um möglichst präzise
DM-Codierungen auf dem Werkstück anzubringen. Ausbildung und Steuerung des Markierkopfes
können analog zur nachveröffentlichten DE
102 57 532 A1 realisiert werden, deren Inhalt durch die Bezugnahme vollständig
hierin eingeschlossen wird.
Hingegen ist die erfindungsgemäße Glättungsnadel 31, wie
in der 4A und 4B.
gezeigt, vorzugsweise vorne nicht spitz, sondern plan mit Verrundungen an der Außenkontur
der Planfläche zur Vermeidung scharfer Abdrücke auf dem Werkstück oder ballig mit
sehr flacher Wölbung ebenfalls zur Vermeidung scharfer Abdrücke. Die Glättungsnadel
31 hat außer der Eigen-Masse am anderen Ende eine zylinderförmige Verdickung,
zur Erhöhung der Masse bzw. zur Erhöhung der beim Hämmern auf der Oberfläche des
Werkstücks frei werdenden kinetischen Energie.
Diese Energie kann durch entsprechende Abstimmung von Abstand zur
Oberfläche des Werkstücks, Masse der Glättungsnadel 31 einschließlich Verdickung
und Antriebs-Kraft bzw. Energie-Einbringung sehr fein dosiert und auf den individuellen
Bedarf eines Werkstücks angepasst werden.
Beim Auftreffen der Glättungsnadel 31 auf eine raue Oberfläche
des Werkstücks wird die kinetische Energie der als "Hammer" wirkenden Glättungsnadel
31 in Verformungsarbeit in der obersten Ebene des Werkstücks umgesetzt.
Hervorstehende "Spitzen" oder Erhebungen einer rauen Oberfläche, z. B. bei unbearbeitetem
Aluminium Sand-Guss, werden hierdurch flach gedrückt, auch kleinere Lunker werden
von den Seiten her zusammengedrückt und verkleinert. Die Steuerung der erfindungsgemäßen
"hämmernden" Glättungsnadel 31 erfolgt, wie später ausführlicher erörtert,
mit Einzelsteuerung oder Selbststeuerung.
Insgesamt entsteht eine wesentlich ebenere, glattere Oberfläche, von
der sich die Licht-Reflexionen der anschließend eingeschlagenen, vertieften Punkte
der DM-Codierung des DM-Codierkopfes 2 sehr deutlich unterscheiden, wenn
sich die Zonen der von jedem "Hammerschlag" getroffenen Fläche jeweils überlappen,
aber infolge der Bahn-Bewegung beim Abfahren des zu glättenden Bereiches jeweils
versetzt sind.
Obwohl derzeit "hämmernde" Glättungsnadeln 31 bevorzugt sind,
ist es auch denkbar im Glättungskopf 3 statt der hämmernden Glättungsnadel
31 ein rollendes Glättungswerkzeug (nicht gezeigt) in Form einer Kugel
oder Rolle einzusetzen. Das Glättungswerkzeug bleibt während des gesamten Glättungsvorgangs
im Eingriff mit der Oberfläche des Werkstücks, auf die es mit entsprechender Kraft
gedrückt wird. Mit der Kugel kann hierbei in jeder beliebigen Richtung gerollt werden.
Die Rolle kann entsprechend der Achsen-Ausrichtung nur in zwei Richtungen gerollt
werden; allerdings ist eine automatische Ausrichtung, wie bei einer Lenkrolle möglich.
Die Alternative mit Kugel oder Rolle hat einen hohen statischen Kraft-Bedarf, um
die Verformungsarbeit zum Glätten aufzubringen, und erfordert eine entsprechend
stabile Ausführung sowohl des Markiersystems 1 als auch der Werkstück-Fixierung.
Weiterhin erfordert diese Alternative eine hohe Stabilität des Werkstücks selbst,
die nicht immer gegeben ist.
Darüber hinaus kann die Glättung anstatt der Lösung mit der "hämmernden"
Glättungsnadel mittels "Zusammendrücken" erfolgen, wobei mit einem ähnlichen Glättungswerkzeug,
wie beim Hämmern, nämlich einer schwach Balligen Fläche gearbeitet wird, die jedoch
ähnlich wie beim Rollen mit konstantem Anpressdruck seitlich über die zu glättende
Oberfläche des Werkstücks gezogen wird. Die Glättung mittels "Zusammendrücken" hat
einen noch höheren Kraftbedarf als das Rollen.
Im Glättungskopf 3 kann als weitere Alternative zur "hämmernden"
Glättungsnadel auch ein Material-abtragendes Werkzeug eingesetzt werden, z. B. ein
Fräs- oder Schleif-Kopf. Der Vorteil einer derartigen Lösung besteht unter Umständen
in der Möglichkeit, durch entsprechend hohen Material-Abtrag (gegebenenfalls in
mehreren Arbeitsgängen) auch größere Unebenheiten einzuebnen, ebenso in der potenziellen
Möglichkeit, eine besonders einheitliche Struktur der Oberfläche zu erzeugen. Bei
diesem Ansatz ist jedoch das abgetragene Material zu entsorgen und in der Regel
ein höherer Zeitbedarf zu erwarten.
Als weitere Alternative für eine "hämmernde" Glättungsnadel kann auch
mit einer Kugelstrahl-Vorrichtung geglättet werden. Dafür muss der Arbeitsbereich
des Kugelstrahl-Kopfes in der Regel mit einem elastischen Element so gegen das Werkstück
abgedichtet werden, dass die Kugeln trotz der Höhen-Unterschiede von ungeglätteter
zu geglätteter Werkstück-Oberfläche nicht seitlich austreten. Außerdem ist eine
separate Zustellmöglichkeit zum Werkstück hin erforderlich, ebenso wie eine Möglichkeit,
die Kugeln beim nicht zugestellten, offenen Werkzeug am Herausfallen zu hindern
(beispielsweise durch Magnet-Kraft). Die Bewegung der Kugeln kann pneumatisch erzeugt
werden.
Erfindungsgemäß kann das Markiersystem besonders vorteilhaft mit einem
pneumatischen Antrieb ausgestattet werden. In der Ausführungsform mit einem Glättungskopf
3 und einem DM-Codierkopf 2 kann der dem Fachmann bekannte Antrieb
für den DM-Codierkopf 3 auf den Glättungskopf übertragen werden. Dabei
werden einzeln von der Steuerung ausgelöste Schläge durch den Glättungskopf
3 ausgeführt, was exakt dem Antrieb für den DM-Codierkopf 2 entspricht,
wie z. B. jener der vorstehend aufgezählten Modelle der Borries Markier-Systeme
aus D-72124 Pliezhausen.
Über einen kleinen Kolben 23, 33 am oberen Ende
der jeweiligen Nadel 21, 31, mit oder ohne Dichtung zum umgebenden
Zylinder-Gehäuse, wird die jeweilige Nadel 21, 31 durch Druckluft,
die durch eine Ventilanordnung geschaltet wird, nach vorne beschleunigt bis zum
Auftreffen auf die Oberfläche des Werkstücks.
Die Steuerung der Schläge des Glättungskopfes 3 kann durch
Einzelsteuerung oder durch Selbststeuerung erfolgen.
Im Falle der Einzelsteuerung muss die Steuerung der Schläge der Köpfe
2 und 3 asynchron über separate Ventile bewerkstelligt werden,
die von einer Steuereinheit (CPU 7) voneinander getrennt geschaltet werden
können. Wie für den Fachmann verständlich, ist die asynchrone Steuerung des Glättungskopfes
3 möglich, da bei der Glättungsfunktion keine exakte Positionierung des
Schlages in Bezug auf die Bahn auf der Oberfläche von Werkstücken erforderlich ist.
Die Rückstellung der Köpfe erfolgt dann entweder ebenfalls pneumatisch
oder über eine jeweilige Rückstellfeder 22,
32, die entweder als gewickelte Feder oder durch ein elastisches, festes
oder gasförmiges Medium ausgebildet ist.
Beim pneumatischen Antrieb des Glättungskopfes mit Selbststeuerung
kann durch entsprechende Ausführung einer Luft-Führung, von Steuerkanten usw. eine
permanente Oszillation der Glättungsnadel 31 samt Kolben 23 in
Längsrichtung erzeugt werden. Der Energie-Gehalt des einzelnen Schlages ist hierbei
geringer als bei den einzeln ausgelösten Schlägen, dafür wird über die vergleichsweise
hohe Oszillations-Frequenz im Bereich von in etwa 110 Hz und mehr eine entsprechend
höhere Anzahl von Schlägen erzeugt. Auch in diesem Fall sind analog zur asynchronen
Steuerung zwei separate Ventile erforderlich.
In bestimmten Einsatzfällen kann auch der Antrieb mit einem flüssigen
Medium statt Druckluft sinnvoll sein, insbesondere wenn dieses Medium ohnehin im
Markiersystem verwendet wird, in das die Glättungs- und Markiereinheit integriert
wird. Hierbei ist sowohl die Erzeugung von einzeln gesteuerten Schlägen, als auch
eine selbst-gesteuerte Oszillation möglich.
Eine weitere vorteilhafte Alternative zum pneumatischen Antrieb bzw.
zum Antrieb mit einem flüssigen Medium bietet ein mechanischer Antrieb des Glättungskopfes
3 über einen rotierenden Exzenter 6 wie in der 5
dargestellt. Beim Exzenterantrieb kann die Bewegung des Glättungskopfes
3 zum Werkstück hin (s. 5) oder in die Gegenrichtung
oder in beiden Richtungen über ein Pleuel (nicht gezeigt) erfolgen.
Für den Rückhub kann beim einseitigen Antrieb die Feder
32 eingesetzt werden, die entweder als gewickelte Feder oder durch ein
elastisches, festes oder gasförmiges Medium ausgebildet ist. Der Antrieb der Rotation
kann sowohl über einen Elektromotor, als auch über einen pneumatisch oder fluidisch
angetriebenen Motor erfolgen.
Statt eines Exzenters 6 kann auch ein anders Element eingesetzt
werden, um den Kopf periodisch gegen eine Kraft-Einrichtung abzuheben und dann im
freien Flug wieder gegen das Werkstück schnellen zu lassen, um den Hammer-Effekt
zu bewirken, beispielsweise ein Nocken, eine axial oder radial angebrachte Zähnung
oder ähnliches.
Für den Antrieb eines hämmernden Kopfes mit Einzelsteuerung kann auch
ein elektromagnetischer Antrieb eingesetzt werden, der direkt oder indirekt über
einen separaten Anker eine Kraftwirkung auf das Werkzeug ausübt. Die Rückstellung
kann dann ebenfalls entweder elektromagnetisch, oder über eine Rückstellfeder erfolgen.
Darüber hinaus besteht bei einem elektromagnetischen Antrieb der Köpfe
die Möglichkeit, elektronisch die Frequenz und den zeitlichen Kraftverlauf zu steuern,
wie in der DE-A-102 57 532 ausführlich beschrieben. Daher ist der Übergang von Einzelschlägen
zu höher-frequenten Schlag-Folgen fließend.
Die Steuerung der Glättung erfolgt wie in der 3
angedeutet, wobei, gemäß der derzeit bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
die zwei separate Köpfe 2, 3 auf der selben Koordinateneinheit
4 angeordnet werden. Die Koordinateneinheit 4 kann beispielsweise
als herkömmliche Einheit ausgebildet werden, wie zur Zeit für die Steuerung von
Markierköpfen in eines der oben erwähnten Systeme der Borries Markier-Systeme aus
D-72124 Pliezhausen eingesetzt, wobei die Verstellung in der X- und Y-Richtung über
nicht gezeigte Spindeln und Stellmotoren erfolgt, die in der Koordinateneinheit
4 vorhanden sind. Die Verstellung in der Z-Richtung erfolgt wie vorstehend
im Zusammenhang mit den diversen Antriebsarten beschrieben.
Die Anordnung der 3 erlaubt die Steuerung
des Glättungsprozesses ohne Mehrkosten über die auch zur Markierung verwendeten
Antriebe der Koordinateneinheit 4, einschließlich der elektronischen Steuerung
(CPU) der Koordinateneinheit.
Die Anordnung des Markierkopfes und des Glättungskopfes kann, wie
in den 1-3 gezeigt,
versetzt oder auf derselben Gerade parallel zur X-Richtung liegend (nicht gezeigt)
erfolgen. Die zum Glätten erforderlichen Bahnbewegungen werden von der CPU gesteuert.
Die Glättung kann in einem Vorlauf zur Markierung (Codieren oder Beschriften
mit Klarschrift) ausgeführt werden. Hierbei können die Lage der einzelnen "Bahnen"
und die Bahn-Geschwindigkeit nach den Bedürfnissen einer optimalen Glättung durch
die CPU parametriert werden.
Falls vorhanden kann der seitliche Versatz der beiden Köpfe
2 und 3 auch dazu verwendet werden, zunächst nur einen Teil-Bereich
der zu markierenden Fläche zu Glätten und mit der Markierung durch den zweiten Kopf
bereits dann zu beginnen, sobald dieser in den bereits geglätteten Bereich gelangt
ist. Gleichzeitig mit der Markierung glättet dann der andere Kopf im Vorlauf den
restlichen Bereich für die Markierung. Bei diesem Verfahren richtet sich die Bahn-Geschwindigkeit
ausschließlich nach den Erfordernissen einer präzisen Markierung (z. B. DM-Codierung),
während zur Parametrierung einer optimalen Glättung immer noch die Schlag-Energie
und die Schlagzahl benutzt werden können.
Wenn in irgendeinem der Ansprüche erwähnte technische
Merkmale mit einem Bezugszeichen versehen sind, wurden diese Bezugszeichen lediglich
eingeschlossen, um die Verständlichkeit der Ansprüche zu erhöhen. Entsprechend haben
diese Bezugszeichen keine einschränkende Auswirkung auf den Schutzumfang eines jeden
Elements, das exemplarisch durch solche Bezugszeichen bezeichnet wird.