HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Penetrations- und Auflösungseinrichtungen.
Insbesondere betrifft sie eine hohle Verstärkungsspitze zum Erhöhen der Geschwindigkeit
von Ultraschallenergie, die durch einen Ultraschallwandler hergestellt ist, und
zum Abgeben der Energie an ein Lebewesen, das durchdrungen oder modifiziert werden
soll.
2. Hintergrundtechnik
Die moderne Chirurgie umfasst das Einführen einer Vielzahl von chirurgischen
Werkzeugen in einen Patienten, was erforderlich macht, dass ein Einschnitt in den
Patienten gemacht wird. Es ist in der Medizintechnologie bekannt, einen künstlichen
Zugang zu Körperkavitäten und Organen innerhalb des Patienten herzustellen, die
keine natürliche Verbindung mit dem Äußeren des Patienten aufweisen. Kanülierungsinstrumente,
die als Trokare bekannt sind, sind zu diesem Zweck verwendet worden.
Bei der endoskopischen Chirurgie wird beispielsweise ein scharfspitziger
Trokar verwendet, der lösbar von einer Büchse umgeben ist, um das Peritoneum zu
durchdringen. Der Trokar durchsticht das Körpergewebe und erweitert die Öffnung
auf den Durchmesser der Büchse. Die Büchse wird in die Öffnung geschoben und der
Trokar aus der Büchse entfernt. Die Büchse verbleibt in der Öffnung verankert, um
als Durchgang zu dienen, durch den Endoskope und andere chirurgische Werkzeuge eingeführt
und entfernt werden können.
Das Einführen des Trokars, selbst mit der vorteilhaften Auswahl einer
Injektionsstelle, umfasst das Risiko der unbeabsichtigten Beschädigung empfindlicher
innerer Organe und Blutgefäße im Peritoneum und umgebendem Fettgewebe. Es besteht
auch das Risiko, dass nach der Penetration Organe und Blutgefäße innerhalb der Abdominalhöhle
durch weiteres Bewegen des Trokars beschädigt werden.
Man hat im Stand der Technik Anstrengungen unternommen, um diese Probleme
zu lösen. Z. B. offenbart das US-Patent Nr. 5,271,380 (erteilt am 21. Dezember 1993
an Riek et al.) ein Penetrationsinstrument, das optische Fasern umfasst, die verwendet
werden, um die Organe und Blutgefäße für den Blick des Chirurgen zu erhellen. Diese
Einrichtung versucht eine Beobachtung des direkt vor dem scharfspitzigen Trokar
liegenden Bereiches bereitzustellen, um eine unbeabsichtigte Beschädigung der Organe
und Blutgefäße zu vermeiden. Jedoch verbleibt auch bei dieser Anwendung das Durchstechen
des Peritoneums mit einem scharfspitzigen Gegenstand das zentrale Penetrationsverfahren
und somit bleibt das Risiko der Beschädigung während des Einführens des Trokars.
Das US-Patent Nr. 2,748,298 offenbart eine Ultraschallschwingungseinrichtung
und einen Werkzeughalter für eine Bohreinrichtung. Der Werkzeughalter wirkt als
eine Schwingungsenergieumwandlungseinrichtung und weist ein distales Ende auf, das
offen ist. Der Oberbegriff des unabhängigen Anspruches 1 der vorliegenden Anmeldung
basiert auf US-Patent Nr. 2,748,298.
Das US-Patent Nr. 5,449,370 offenbart einen Trokar mit stumpfer Spitze,
der Ultraschallenergie in der Form von Schwingungen verwendet, um einen Anwender
beim Durchdringen von Gewebe zu unterstützen.
ZIELE UND ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
zum Durchdringen von menschlichem Gewebe bereitzustellen, die ein stumpfes Ende
aufweist.
Es ist ein anderes Ziel der Erfindung, eine derartige Vorrichtung
bereitzustellen, die als Teil einer Ultraschallwandlereinrichtung verwendbar ist.
Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine derartige Vorrichtung
bereitzustellen, die in der Lage ist, die Geschwindigkeit von Ultraschallenergie
zu erhöhen, ohne die Außenmaße der Einrichtung zu verringern.
Es ist ein zusätzliches Ziel der vorliegenden Erfindung, gemäß einem
Aspekt davon, eine derartige Vorrichtung bereitzustellen, die beim Erhöhen der Geschwindigkeit
von Ultraschallenergie wirksamer ist.
Es ist auch ein Ziel der vorliegenden Erfindung, Ultraschallenergie
durch eine hohle Spitze auszubreiten, um dadurch die Geschwindigkeit der Ultraschallenergie
zu erhöhen.
Die obigen und andere, nicht spezifisch angeführte Ziele werden in
einer speziellen veranschaulichenden Ausführungsform eines Ultraschallenergieverstärkers
realisiert. Der Verstärker umfasst einen Abgabeschalltrichter mit einem massiven
proximalen Abschnitt und einem hohlen distalen Abschnitt. Der hohle distale Abschnitt
weist im Wesentlichen eine geringere Querschnittsfläche auf als der massive proximale
Abschnitt. Ultraschallenergie wird sequenziell durch den proximalen und distalen
Abschnitt übertragen und ihre Geschwindigkeit wird durch die geringere
Querschnittsfläche des distalen Abschnittes erhöht.
Zusätzliche Ziele und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden
Beschreibung angegeben werden und werden teilweise aus der Beschreibung offensichtlich
sein oder können durch das Anwenden der Erfindung ohne unangemessenes Experimentieren
erlernt werden. Die Ziele und Vorteile der Erfindung können durch die Instrumente
und Kombinationen, die in den beigefügten Ansprüchen besonders herausgestellt sind,
realisiert und erhalten werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der Betrachtung der nachfolgenden detaillierten Beschreibung offensichtlich
werden, die zusammen mit den beigefügten Zeichnungen gegeben wird, worin
1A eine seitliche Querschnittsansicht
eines Ultraschallspitzenverstärkers nach dem Stand der Technik ist;
1B eine seitliche Querschnittsansicht
einer weiteren Ausführungsform eines Ultraschallspitzenverstärkers nach dem Stand
der Technik ist;
2 eine Seitenansicht eines Ultraschalllängsverstärkers
ist, der einen Hohlspitzenverstärker verwendet, der gemäß den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung hergestellt ist;
3A eine seitliche Querschnittsansicht
eines Ultraschallverstärkers ist, der gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung
hergestellt ist;
3B eine seitliche Teilquerschnittsansicht
einer alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers von
3A ist;
4A eine vordere Querschnittsansicht des
Verstärkers von 3A entlang der Linie A-A ist;
4B eine vordere Querschnittsansicht des
Verstärkers von 3A entlang der Linie B-B ist;
5 eine graphische Darstellung der Wirksamkeit
der Geschwindigkeitserhöhung ist, wie die Änderung der Querschnittsfläche eines
Abgabeschalltrichters von einem Knoten zu einem Antiknoten abweicht;
6A eine seitliche Querschnittsansicht
einer alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers von
3A ist, der eine innere konische Form umfasst;
6B eine seitliche Querschnittsansicht
einer alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers von
6A ist, die gegenüberliegende, koaxiale innere konische
Formen umfasst;
7A eine seitliche Querschnittsansicht
einer weiteren alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers von
3A ist, die eine innere Oberfläche umfasst, die eine
exponentielle Biegung definiert;
7B eine seitliche Querschnittsansicht
einer alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers von
7A ist, die gegenüberliegende, koaxiale innere Formen
mit exponentieller Biegung umfasst;
8A eine seitliche Querschnittsansicht
einer zusätzlichen alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers
von 3A ist, die eine innere Oberfläche umfasst, die
eine katenoidale Biegung definiert;
8B eine seitliche Querschnittsansicht
einer alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers von
8A ist, die gegenüberliegende, koaxiale innere Formen
mit katenoidaler Biegung umfasst;
9A eine seitliche Querschnittsansicht
einer weiteren alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers von
3A ist, die eine eine Innenoberfläche definierende
Fourier-Biegung umfasst;
10A eine seitliche Querschnittsansicht
einer noch weiteren alternativen Ausführungsform des Ultraschallspitzenverstärkers
von 3A ist, der darin ausgebildete externe Facetten
umfasst;
10B eine seitliche Außenansicht des Ultraschallspitzenverstärkers
von 10A ist, der in Verbindung mit einer Schutzkappe
gezeigt ist; und
10C eine Vorderansicht des Ultraschallspitzenverstärkers
von 10B ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON DERZEIT BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Zur Förderung des Verständnisses der erfindungsgemäßen Prinzipien
wird nun Bezug genommen auf die in den Figuren veranschaulichten Ausführungsformen
und eine spezielle Sprache wird verwendet werden, um diese zu beschreiben. Es wird
nichtsdestotrotz verstanden werden, dass dadurch keinerlei Beschränkung des Umfanges
der Erfindung beabsichtigt ist. Jegliche Änderungen und weitere Modifikationen der
veranschaulichten Vorrichtung und jegliche zusätzliche Anwendungen der Prinzipien
der Erfindung, wie hierin dargestellt, die normalerweise dem Fachmann
auf dem entsprechenden Gebiet, der im Besitz dieser Erfindung ist, einfallen würden,
sollen im Umfang der beanspruchten Erfindung als enthalten betrachtet werden.
Die Anmelder haben entdeckt, dass menschliches Gewebe wirksamer und
sicherer ohne die scharfspitzigen Trokare des Standes der Technik durchdrungen werden
können, wenn Ultraschallenergie verwendet wird, die durch einen hohlen Abgabeschalltrichter
verstärkt wird. Der hohle Abgabeschalltrichter liefert die Vorteile einer optimalen
Verstärkung von Ultraschallenergie, ohne die Außendimensionen des Trichters notwendigerweise
zu verengen. Weiterhin sind die Anwendungen der vorliegenden Erfindung nicht darauf
beschränkt, die Trokareinrichtung zu ersetzen, sondern können zusammen mit einer
jeglichen Ultraschallenergieeinrichtung verwendet werden, wie beispielsweise Kunststoffschweißgeräten,
Zellzerstörern, chirurgischen Handstücken und Auflösungseinrichtungen für Pharmazeutika.
Unter Bezugnahme auf 2 ist ein länglicher
Ultraschallwandler gezeigt, der allgemein mit 10 bezeichnet wird. Der Wandler
umfasst eine Energiequelle 12, die elektrisch mit einem Generator (nicht
gezeigt) vermittels der elektrischen Konnektoren 14 verbunden ist. Ein
Längsstapel 16 aus einzelnen aktiven Wandlerelementen 18 ist an
die Energiequelle 12 gemäß dem üblichen Wissen und Fähigkeiten auf dem
Gebiet der Ultraschallwandler angeschlossen. Die einzelnen aktiven Elemente
18 können piezoelektrische Scheiben oder Ringe umfassen, die in einer Sandwich-Konfiguration
zwischen zwei nicht-piezoelektrischen Endmassen angeordnet sind, wie beispielsweise
Stahl oder Titanblöcken 13. An dem Stapel 16 ist ein Längsstapel
17 mit Halbwellensegmenten 15 angebracht und eine Spitze, die
in der Technik als Abgabeschalltrichter bekannt ist, ist am distalen Ende des Stapels
17 angebracht.
Die aktiven Elemente 18 umfassen Piezoelemente, wie beispielsweise
piezokeramische Ringe. Diese aktiven Elemente 18 werden betätigt, um Längswellen
von Ultraschallenergie herzustellen, die sich durch den Wandler 10 zu und
durch den Abgabeschalltrichter 40 ausbreiten. Die Ausbreitung wird erreicht,
wenn die elektrische Stromquelle 12 dem Stapel 16 aus piezoelektrischen
Elementen 18 elektrische Energie verabreicht. Diese Energie führt zu einer
Störung in dem piezoelektrischen Material in der Form von wiederholten kleinen Versetzungen,
die innerhalb des Materials zu einer großen Kompressions- und Zugkraft führen.
Die wiederholten kleinen Versetzungen innerhalb des Stapels aus piezoelektrischen
Elementen 18 werden verstärkt durch Anregen der Kombination aus dem Stapel
16 und den Endmassen 13 mit einer Resonanzfrequenz. Die Energie
in der Form von Versetzungen entlang der Halbwellensegmente 15 wird an
den Abgabeschalltrichter 40 übertragen. Der Abgabeschalltrichter
40 ist in Kontakt mit einem Lebewesen, das penetriert werden soll (nicht
gezeigt), um dadurch die Versetzungsenergie an das Lebewesen abzugeben. Sofern erwünscht,
können die Halbwellensegmente 15 als Geschwindigkeitsverstärker konfiguriert
sein. Ansonsten sind die Segmente 15 „Eins"-Segmente, die verwendet
werden, um die Länge des Wandlers 10 zu erhöhen.
Die Wirksamkeit des Wandlers 10 kann erhöht werden durch
Erhöhen der Geschwindigkeit der Ultraschallenergie, abhängig von der Geometrie des
Abgabeschalltrichters 40. Unter Bezugnahme nun auf die 1A
und 1B ist es im Stand der Technik bekannt,
die Geschwindigkeit der Ultraschallenergiewellen zu erhöhen, indem ein solider,
sich verjüngender Trichter 30 oder 30a an dem distalen Ende des
Wandlers 10 von 2 angebracht wird.
Die Spitze 30 nach dem Stand der Technik von 1A
ist auf dem Gebiet als ein „herkömmlicher Stufentrichter" infolge seines
größeren proximalen Endes 32 und kleineren distalen Endes 34 bekannt.
Die Spitze 30 endet in einem distalen Ende 36. Die Spitze
30 nach dem Stand der Technik weist eine Querschnittsfläche auf, die einfach
dadurch verringert wird, dass das distale Ende 34 schmaler ist als das
proximale Ende 32. Einige Spitzen weisen einen Längsdurchgang
35 auf, der darin ausgebildet ist, um das umgebende Gewebe, das von der
Spitze durchdrungen wird, zu aspirieren, wobei der Durchgang 35 an einem
offenen distalen Ende 35a endet. Eine weitere Spitze nach dem Stand der
Technik ist in 1B als Gegenstand 30a gezeigt.
Das größere proximale Ende 32a verjüngt sich weniger abrupt und somit gradueller
in das schmalere distale Ende 34a.
Die Trichter 30 und 30a nach dem Stand der Technik
sind insoweit limitiert, als dass einige Anwendungen von Ultraschallenergie große
Querschnittsflächen am distalen Abgabeende erfordern im Gegensatz zu den verringerten
distalen Enden 34 oder 34a. Je kleiner die Spitze zusätzlich ist,
desto weniger stumpf kann sie sein und umso leichter kann sie somit Beschädigungen
verursachen, wie beim distalen Ende 34a von 1B.
Die Anmelder haben eine verbesserte Verstärkungsspitze entwickelt,
die allgemein als ein Abgabeschalltrichter 40 in 2
gezeigt ist. Eine bevorzugte Ausführungsform des Abgabeschalltrichters
40 ist in 3A als Abgabeschalltrichter
40a gezeigt. Der Trichter 40a umfasst einen proximalen Abschnitt
42 und einen hohlen distalen Abschnitt 44. Bevorzugterweise ist
der proximale Abschnitt 42 im Wesentlichen nicht hohl. Die Spitze
48 umfasst bevorzugterweise eine stumpfe distale Endoberfläche, die bevorzugterweise
dadurch gekennzeichnet ist, dass ihr Ecken und Spitzen fehlen,
wie in 3A gezeigt. Der proximale und distale Abschnitt
42 und 44 weisen bevorzugterweise in im Wesentlichen allen seitlichen
Richtungen im Wesentlichen die gleiche äußere Weite hinsichtlich der Länge des Trichters
40a auf.
Wie durch die allgemein bezeichnete Spitze 40 in
2 angegeben, ist die Spitze an dem Wandlerstapel
16 an seinem distalen Ende befestigt. Ultraschallenergie bewegt sich von
dem proximalen Abschnitt 42 durch den distalen Abschnitt 44 zur
Abgabe von der Spitze 48. Die Geschwindigkeit der Ultraschallenergiewellen
wird proportional zu der verringerten Querschnittsfläche des distalen Abschnittes
relativ zur Querschnittsfläche des proximalen Abschnittes 42 verstärkt.
Da die Verringerung der Querschnittsfläche des distalen Abschnittes 14
durch eine innere Höhle oder Kapsel 46 erreicht wird, können die Außenmaße
des distalen Abschnittes 44 genauso groß sein wie der proximale Abschnitt
42, was zu einer stumpferen, sichereren Spitze führt. Die Erfindung beruht
auf der verstärkten Ultraschallbewegung an der Spitze 48, um ihre Gewebe
durchdringende Eigenschaft zu verbessern.
Da der proximale Abschnitt 42 an einem Wandler befestigt
ist, nimmt der proximale Abschnitt 42 Ultraschallenergie auf und die Energie
bewegt sich durch den distalen Abschnitt 44 zur Abgabe von der Spitze
48 an ein Lebewesen. Der Abgabeschalltrichter 40a weist eine Länge
auf, die sich sequenziell entlang dem proximalen Ende 42 und distalen Ende
44 erstreckt. Bevorzugterweise umfassen der proximale Abschnitt
42 und der distale Abschnitt 44 jeweils etwa eine Hälfte der Länge
des Abgabeschalltrichters. Der Abgabeschalltrichter 40a ist bevorzugterweise
so konfiguriert, dass er Ultraschallenergie aufnimmt und überträgt, die eine vorher
bestimmte Wellenlänge aufweist, wobei die Länge des Abgabeschalltrichters im Wesentlichen
gleich einer Halben der bevorzugten Wellenlänge ist.
4A stellt einen ersten Querschnitt
50 des Abgabeschalltrichters 40a entlang dem in 3A
gezeigten Abschnitt A-A durch den hohlen distalen Abschnitt 44 orthogonal
zur Länge des Trichters dar. In ähnlicher Weise veranschaulicht 4B
einen zweiten Querschnitt 52, der entlang dem Abschnitt B-B in
3A vorgenommen wird, ebenfalls orthogonal zur Länge
des Trichters. Die Querschnittsfläche des Schnittes 50 ist wesentlich geringer
als die Querschnittsfläche des Abschnittes 52.
Bevorzugterweise ist die durch den ersten Querschnitt 50
definierte Querschnittsfläche innerhalb eines Bereiches von etwa 5% und 99% der
Querschnittsfläche, die durch den zweiten Querschnitt 52 definiert ist.
Die Querschnittsfläche des ersten Querschnittes 50 ist bevorzugterweise
weniger als die Hälfte der Querschnittsfläche des zweiten Querschnittes
52. Am bevorzugtesten ist die Querschnittsfläche des ersten Querschnittes
50 etwa 34% der Querschnittsfläche des zweiten Querschnittes
52. Es können jedoch jegliche Relativverhältnisse zwischen den Abschnitten
50 und 52 gemäß einer erwünschten Verstärkungsgröße konstruiert
werden.
Der hohle distale Abschnitt 44 definiert eine innere Höhle
oder Kapsel 46 darin, die bevorzugterweise eine zylindrische Form aufweist
und ein Paar gegenüberliegender abgerundeter Enden 47a bzw. 47b
aufweist. Die Kapsel 46 weist eine Weite auf, die bevorzugterweise größer
ist als die Hälfte einer Weite des proximalen Abschnittes 42. Am bevorzugtesten
ist die Weite der Kapsel größer als zwei Drittel einer Weite des proximalen Abschnittes
42.
Eine alternative Ausführungsform des Abgabeschalltrichters
40 von 2 ist in 3B
als Abgabeschalltrichter 40b gezeigt. Der Abgabeschalltrichter
40b umfasst einen proximalen Abschnitt 52 und einen hohlen distalen
Abschnitt 54. Bevorzugterweise ist der proximale Abschnitt 52
im Wesentlichen nicht hohl. Der Trichter 40b ist somit an seinem distalen
Abschnitt 54 hohl und bevorzugterweise stumpf an seiner Spitze
58. Der Trichter 40b umfasst auch einen inneren Hohlraum oder
Kapsel 56 darin.
Bevorzugterweise weist die Kapsel 56 eine zylindrische Form
auf und umfasst ein konisches distales Ende 57a und ein gegenüberliegendes
Ende 57b. Der distale Abschnitt 54 endet in einem sich kontinuierlich
radial nach innen verjüngenden äußeren distalen Ende 59. Das konische distale
Ende 57a der Kapsel 56 und die äußere radiale Innenverjüngung
führen gemeinsam dazu, dass das distale Ende 59 frustokonische Seitenwände
mit im Wesentlichen gleichförmiger Wandstärke und eine konische äußere Oberfläche
aufweist. Entsprechend definiert das distale Ende 59 das distale Ende
57a der Kapsel 56.
Der Abgabeschalltrichter 40 umfasst Mittel zum Befestigen
des proximalen Abschnittes des Trichters an einem Wellenleiterschaft, wie beispielsweise
dem Wandlerstapel 16, als Teil eines Absperrorgans, um zu bedingen, dass
sich die durch den Wellenlängenschaft übertragene Ultraschallenergie sequenziell
durch den proximalen bzw. distalen Abschnitt bewegt zur Abgabe von dem distalen
Abschnitt an Organgewebe als Teil eines endoskopischen chirurgischen Eingriffes.
Z. B. umfasst der Abgabeschalltrichter 40b Befestigungseinfügungen
55, die für die Befestigung an dem Wandlerstapel 16 von
2 konfiguriert ist.
Wie in 3B angegeben, beträgt die Wandstärke
der Spitze 58 bevorzugterweise 1 mm (0,040 Zoll), der innere Durchmesser
des hohlen distalen Abschnittes 54 beträgt bevorzugterweise 0,89 cm (0,352
Zoll) und der Außendurchmesser beträgt bevorzugterweise 1,10 cm
(0,432 Zoll). Das distale Ende 59 bildet einen Winkel mit einer Achse
51 des Trichters 40b mit bevorzugterweise 30° aus. In dem
Abgabeschalltrichter 40a von 3A beträgt die
Wandstärke auch bevorzugterweise 1 mm (0,040 Zoll) und die Innen- und Außendurchmesser
des hohlen distalen Abschnittes 44 betragen auch bevorzugterweise 0,89
cm (0,352 Zoll) bzw. 1,10 cm (0,432 Zoll). Es sind jedoch jegliche erwünschte Dimensionen
und Relativproportionen des distalen und proximalen Abschnittes gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung.
Es soll verstanden werden, dass der Begriff „hohl", wie hierin
verwendet, breit verstanden werden soll, um einen Abgabeschalltrichter zu bezeichnen,
der eine Kapsel darin definiert, unabhängig davon, ob die Kapsel leer ist oder mit
einem anderen Material gefüllt ist, das eine unterschiedliche akustische Impedanz
aufweist als das Material des Trichters. Solange der Abgabeschalltrichter entweder
eine leere Kapsel darin definiert, die in der Lage ist, die Geschwindigkeit von
Ultraschallenergie messbar zu erhöhen, oder eine Kapsel, die mit Material mit einer
anderen akustischen Impedanz als das Material des Trichters gefüllt ist, ist der
Trichter selbst „hohl", in dem Sinne, wie dieser Begriff hierin verwendet
wird. Es ist somit gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung, einen hohlen
Abgabeschalltrichter bereitzustellen, wie beispielsweise den Trichter
40a von 3A, wobei die Kapsel 46 mit
einem Material gefüllt ist, das eine andere akustische Impedanz aufweist, um die
Geschwindigkeit der Ultraschallenergie, die durch den Trichter 40a geleitet
wird, auf eine vorher bestimmte Größe zu ändern.
Die hierin beschriebenen und beanspruchten Abgabeschalltrichter werden
verwendet, um Geschwindigkeitsverschiebung in Ultraschallenergie zu verstärken.
Dies wird durch die Wirkung der Energieerhaltung erreicht. Während Ultraschallenergie
entlang einem Abgabeschalltrichter übertragen wird, der eine sich ändernde Querschnittsfläche
aufweist, wird Ultraschallenergie erhalten und die Geschwindigkeit erhöht, wenn
die Querschnittsfläche verringert wird. Es wird anerkannt werden, dass, wenn ein
Abgabeschalltrichter eine 50%ige Verringerung seiner Querschnittsfläche erfährt,
beispielsweise von einem proximalen zu einem distalen Abschnitt des Trichters, dann
die Geschwindigkeitsverschiebung von Ultraschallenergie, die durch den Abschnitt
des Trichters übertragen wird, verdoppelt wird. Umgekehrt, wenn sich die Querschnittsfläche
des Trichters verdoppelt, verringert sich die Geschwindigkeitsverschiebung entlang
dieses Abschnittes des Trichters um 50%.
Unter Bezugnahme nun auf die 3A und
5 wird anerkannt werden, dass die Wirksamkeit
der Geschwindigkeitsverschiebung, die durch einen Abgabeschalltrichter erzeugt wird,
eine Funktion der Knoten- und Anti-Knoten-Positionen auf dem Trichter relativ zu
der Konfiguration des Trichters ist. Beispielsweise ist es bevorzugt, den Trichter
40a so zu konstruieren, dass das erste Ende und das zweite Ende
47a und 47b der Kapsel 46 mit einem Knoten bzw. Anti-Knoten
des Trichters 40a zusammenfallen, da eine derartige Anordnung zu einer
viel höheren Verstärkungseffizienz führt.
Die Kurve in 5 soll darstellen, dass
eine Stufenänderung der Querschnittsfläche des Trichters theoretisch 100% wirksam
ist bei der Erhöhung der Geschwindigkeit von Ultraschallenergie, die entlang dem
Trichter übertragen wird, wenn die Stufenänderung an einem Knoten erfolgt. Umgekehrt
wäre die Stufenänderung zu 0% wirksam, wenn sie an einem Anti-Knoten erfolgt. Die
Verschiebungsamplitude wird erhöht durch Einführen von Querschnittsänderungen des
Abgabeschalltrichters 40a an einem Knoten, beispielsweise durch Konstruieren
des ersten Endes 47a der Kapsel so, dass sie mit einem Knoten des Trichters
40a zusammenfällt.
Unter Bezugnahme nun auf die 6A und
6B sind alternative Ausführungsformen des
Trichters 40a von 3A gezeigt. 6A
veranschaulicht einen Abgabeschalltrichter 60 mit einem proximalen bzw.
distalen Ende 60a und 60b. Eine innere Oberfläche des Trichters
60 definiert eine Kapsel 61. Die innere Oberfläche umfasst einen
konischen Abschnitt 62, der sich radial nach außen in einer Richtung von
proximal nach distal des Trichters vergrößert, wie gezeigt. Es soll verstanden werden,
dass der Begriff „konisch", wie hierin verwendet, breit verstanden werden
soll, um nicht nur äußere konische Oberflächen zu bezeichnen, sondern auch äußere
frustokonische Oberflächen, ebenso wie eine innere Oberfläche, wie beispielsweise
einen Abschnitt 62, der eine konisch geformte Kapsel definiert. Die Kapsel
61 umfasst ein proximales und distales Ende 63a und
63b, die bevorzugterweise so angeordnet sind, dass sie mit einem Knoten
bzw. einem Anti-Knoten des Trichters 60 zusammenfallen.
6B veranschaulicht einen Abgabeschalltrichter
65, der ähnlich dem Abgabeschalltrichter 60 von 6A
ist mit der Ausnahme, dass die innere Oberfläche zwei gegenüberliegende konische
Abschnitte definiert, die bevorzugterweise in einer koaxialen symmetrischen Konfiguration
vorliegen. Ein proximaler konischer Abschnitt 66 und ein distaler konischer
Abschnitt 67 erstrecken sich sequenziell in einer Richtung von proximal
nach distal des Trichters 65, wodurch eine Kapsel 65a definiert
wird. Der Begriff „sequenziell", wie hierin verwendet, soll breit verstanden
werden, um Gegenstände zu bezeichnen, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet
sind, unabhängig davon, ob andere Gegenstände, die nicht angegeben sind, zwischen
den „sequenziell" angeordneten Objekten vorhanden sind. Beispielsweise
würden sich der proximale konische Abschnitt 66 und der distale konische
Abschnitt 67 sequenziell in einer Richtung von proximal nach distal erstrecken,
selbst wenn ein nicht konischer zylindrischer Abschnitt dazwischen angeordnet wäre.
Die Kapsel 65a umfasst ein proximales Ende 68a und
ein distales Ende 68b, die so angeordnet sind, dass sie mit einem Knoten
bzw. einem Anti-Knoten des Trichters 65 zusammenfallen. Der Übergangspunkt
69 ist der Punkt, an dem der proximale konische Abschnitt 66 und
der distale konische Abschnitt 65 verschmelzen. Der Übergangspunkt
69 fällt bevorzugterweise mit einem Mittelpunkt zwischen dem Knoten und
Anti-Knoten des Trichters 65 zusammen, die mit dem proximalen bzw. distalen
Kapselende 68a bzw. 68b zusammenfallen.
Unter Bezugnahme nun auf die 7A und
7B sind mehrere alternative Ausführungsformen
des Trichters 40a von 3B gezeigt.
7A veranschaulicht einen Abgabeschalltrichter
70 mit einem proximalen bzw. distalen Ende 70a bzw.
70b. Eine innere Oberfläche des Trichters 70 definiert eine Kapsel
71. Die Kapsel 71 umfasst ein proximales und ein distales Ende
73a und 73b, die bevorzugterweise so positioniert sind, dass sie
mit einem Knoten bzw. einem Anti-Knoten des Trichters zusammenfallen.
Die innere Oberfläche umfasst einen konkaven konischen Abschnitt
72, der sich radial nach außen in einer Richtung von proximal nach distal
des Trichters 70 erstreckt, wie gezeigt. Der Begriff „konisch",
wie hierin verwendet, soll breit verstanden werden, um eine jegliche Form einer
inneren Oberfläche zu bezeichnen, die in den 6 bis 10
dargestellt ist, wobei eine jede dieser Formen im Allgemeinen konisch ist. Die spezifischeren
Bezeichnungen „konkav konisch" und „konvex konisch" sollen breit auf
konische Oberflächen verweisen, die konkave bzw. konvexe Abschnitte aufweisen. Z.
B. sind die konischen Oberflächen 72 in 7A
und 82a in 8A auch konkav bzw. konvex.
7B veranschaulicht einen Abgabeschalltrichter
75, der ähnlich dem Abgabeschalltrichter 70 von 7A
ist, mit der Ausnahme, dass die innere Oberfläche zwei gegenüberliegende konkave
konische Abschnitte definiert, bevorzugterweise in einer koaxialen symmetrischen
Konfiguration. Ein proximaler konkaver konischer Abschnitt 76a und ein
distaler konkaver konischer Abschnitt 76b erstrecken sich sequenziell in
einer Richtung von proximal nach distal des Trichters 75, wodurch eine
Kapsel 75a definiert wird. Die Kapsel 75a umfasst ein proximales
und distales Ende 78a und 78b, die so angeordnet sind, dass sie
mit einem Knoten bzw. einem Anti-Knoten des Trichters 75 zusammenfallen.
Der Übergangspunkt 77 ist der Punkt, an dem der proximale konische Abschnitt
76a und der distale konische Abschnitt 76b verschmelzen. Der Übergangspunkt
77 fällt bevorzugterweise mit einem Mittelpunkt zwischen dem Knoten und
dem Anti-Knoten des Trichters 75 zusammen, die mit dem proximalen bzw.
distalen Kapselende 78a bzw. 78b zusammenfallen.
Die konkaven konischen Abschnitte 72, 76a und
76b definieren bevorzugterweise exponentielle Kurven, so dass wenigstens
ein Abschnitt eines seitlichen Querschnittes einer jeden inneren Oberfläche, die
in 7A und 7B
gezeigt ist, ein exponentielles Profil definiert. Entsprechend definiert eine jede
innere Oberfläche in 7A und 7B
auch eine Achse 74 bzw. 79 und erstreckt sich bevorzugterweise
asymptotisch zu einer Ebene, die sich parallel zu jenen Achsen 74 und
79 erstreckt. Am bevorzugtesten erstrecken sich die inneren Oberflächen
in 7A und 7B
asymptotisch zu einer zylindrischen Grenze (nicht gezeigt) und in einer im Wesentlichen
koaxialen Orientierung bezüglich der Achse 74 bzw. 79.
Unter Bezugnahme auf die 8A und
8B werden zusätzliche alternative Ausführungsformen
des Trichters 40a von 3A gezeigt.
8A veranschaulicht einen Abgabeschalltrichter
80 mit einem proximalen bzw. distalen Ende 80a bzw.
80b. Eine innere Oberfläche des Trichters 80 definiert eine Kapsel
81. Die Kapsel 81 umfasst ein proximales bzw. distales Ende
83a bzw. 83b, die bevorzugterweise so angeordnet sind, dass sie
mit einem Knoten bzw. Anti-Knoten des Trichters 80 zusammenfallen. Die
innere Oberfläche umfasst einen konvexen konischen Abschnitt 82a, der mit
einem konkaven konischen Abschnitt 82b verschmilzt, wobei sich beide Oberflächenabschnitte
82a und 82b radial nach außen in einer Richtung von proximal nach
distal des Trichters 80 erstrecken, wie gezeigt.
8B veranschaulicht einen Abgabeschalltrichter
85, der ähnlich dem Trichter 80 von 8A
ist, mit der Ausnahme, dass die innere Oberfläche zwei gegenüberliegende konische
Abschnitte definiert, bevorzugterweise in einer koaxialen, symmetrischen Konfiguration.
Ein proximaler konischer Abschnitt 86a und ein distaler konischer Abschnitt
86b erstrecken sich sequenziell in einer Richtung von proximal nach distal
des Trichters 85. Sowohl der proximale als auch der distale konische Abschnitt
86a und 86b umfasst einen konvexen konischen Abschnitt und einen
konkaven konischen Abschnitt, wie oben im Zusammenhang mit 8A
beschrieben.
Die konischen Abschnitte 86a und 86b definieren
eine Kapsel 85a des Trichters 85. Die Kapsel 85a umfasst
ein proximales und ein distales Ende 88a und 88b, die so angeordnet
sind, dass sie mit einem Knoten bzw. Anti-Knoten des Trichters 85 zusammenfallen.
Der Übergangspunkt 87 ist der Punkt, an dem der proximale konische Abschnitt
86a und der distale konische Abschnitt 86b verschmelzen.
Der Übergangspunkt 87 fällt bevorzugterweise mit einem Mittelpunkt zwischen
dem Knoten und dem Anti-Knoten des Trichters 85 zusammen, die mit dem proximalen
bzw. distalen Ende 88a bzw. 88b der Kapsel zusammenfallen.
Die konischen Abschnitte 82a–b,
86a und 86b definieren bevorzugterweise katenoidale Kurven, so
dass wenigstens ein Abschnitt eines Seitenquerschnittes einer jeden inneren Oberfläche,
die in 8A und 8B
gezeigt sind, ein katenoidales Profil definiert. Anders ausgedrückt definiert wenigstens
ein Abschnitt eines Seitenquerschnittes einer jeden der inneren Oberflächen
82a–b, 86a und 86b ein katenoidales Profil.
Zusätzlich erstreckt sich ein jeder Innenoberflächenabschnitt
82a und 86a in 8A bzw.
8B distal, um einen zylindrischen Abschnitt
82c bzw. 86c auszubilden, so dass ein jeder Oberflächenabschnitt
82a und 86a einen konvexen konischen Abschnitt, konkaven konischen
Abschnitt und zylindrischen Abschnitt definiert, der sich sequenziell in einer Richtung
von proximal nach distal des Trichters erstreckt. Am bevorzugtesten erstreckt sich
eine jede innere Oberfläche in 8A und 8B
in einer im Wesentlichen koaxialen Ausrichtung bezüglich der Achsen 84
und 89.
Unter Bezugnahme nun auf die 9A und
9B werden noch weitere alternative Ausführungsformen
des Trichters 40a von 3A gezeigt.
9A veranschaulicht einen Abgabeschalltrichter
90 mit einem proximalen bzw. distalen Ende 90a bzw.
90b. Eine innere Oberfläche des Trichters 90 definiert eine Kapsel
91. Die Kapsel 91 umfasst ein proximales bzw. distales Ende
93a und 93b, die bevorzugterweise angeordnet sind, um mit einem
Knoten bzw. einem Anti-Knoten des Trichters 90 zusammenzufallen. Die innere
Oberfläche umfasst einen konvexen konischen Abschnitt 92a, der mit einem
konkaven konischen Abschnitt 92b verschmilzt, wobei sich beide Oberflächenabschnitte
92a und 92b radial nach außen in einer Richtung von proximal nach
distal des Trichters 90 erstrecken, wie gezeigt.
9B veranschaulicht einen Abgabeschalltrichter
95, der ähnlich dem Abgabeschalltrichter 90 von 9A
ist, mit der Ausnahme, dass die innere Oberfläche zwei gegenüberliegende konische
Abschnitte definiert, bevorzugterweise in koaxialer symmetrischer Konfiguration.
Ein proximaler konischer Abschnitt 96a und ein distaler konischer Abschnitt
96b erstrecken sich sequenziell in einer Richtung von proximal nach distal
des Trichters 95. Sowohl der proximale als auch der distale konische Abschnitt
96a und 96b umfasst einen konvexen konischen Abschnitt und einen
konkaven konischen Abschnitt, wie oben im Zusammenhang mit 9A
beschrieben.
Die konischen Abschnitte 96a und 96b definieren
eine Kapsel 95a des Trichters 95. Die Kapsel 95a umfasst
ein proximales und ein distales Ende 98a und 98b, die so positioniert
sind, dass sie mit einem Knoten bzw. einem Anti-Knoten des Trichters 95
zusammenfallen. Der Übergangspunkt 97 ist der Punkt, an dem der proximale
konische Abschnitt 96a und der distale konische Abschnitt 96b
verschmelzen. Der Übergangspunkt 97 fällt bevorzugterweise mit einem Mittelpunkt
zwischen dem Knoten und Anti-Knoten des Trichters 96 zusammen, die mit
den proximalen bzw. distalen Kapselenden 98a bzw. 98b zusammenfallen.
Die konischen Abschnitte 92a–b,
96a und 96b definieren bevorzugterweise Fourier-Kurven, so dass
wenigstens ein Abschnitt eines seitlichen Querschnittes einer jeden inneren Oberfläche,
die in 9A und 9B
gezeigt sind, ein Fourier-Profil definiert. Anders ausgedrückt, wenigstens ein Abschnitt
eines seitlichen Querschnittes einer jeden der inneren Oberflächen 92a–b,
96a und 96b definiert ein Fourier-Profil.
Zusätzlich erstreckt sich ein jeder Innenoberflächenabschnitt
92a und 96a in 9A bzw.
9B distal, um einen zylindrischen Abschnitt
92c bzw. 96c auszubilden, so dass jeder Oberflächenabschnitt
92a und 96a einen konvexen konischen Abschnitt, konkaven konischen
Abschnitt und zylindrischen Abschnitt definiert, die sich sequenziell in einer Richtung
von proximal nach distal des Trichters erstrecken. Bevorzugtesterweise erstreckt
sich eine jede Innenoberfläche in 9A und
9B in im Wesentlichen koaxialer Orientierung
bezüglich der Achsen 94 und 99.
Unter Bezugnahme nun auf die 10A,
10B und 10C
wird ein facettierter Abgabeschalltrichter 100 gezeigt. Ein distaler Abschnitt
102 des Trichters 100 umfasst eine äußere Oberfläche
104 mit einer Vielzahl von konkaven Aussparungen 106, die darin
ausgebildet sind. Der distale Abschnitt 102 ist dadurch konfiguriert und
dimensioniert, so dass er eine Schutzabdeckung 110 (10B)
darauf aufnimmt, die eine Vielzahl von passenden Oberflächen 112 zum Eingriff
innerhalb der konkaven Aussparungen aufweist. Bevorzugterweise umfassen die konkaven
Aussparungen 106 drei Facetten von im Wesentlichen gleicher Größe und Form,
die um den distalen Abschnitt des Trichters 100 herum angeordnet sind.
Gemäß der oben angegebenen Offenbarung umfasst ein bevorzugtes Verfahren
zum Erhöhen der Geschwindigkeit von Ultraschallenergie die Schritte:
- (a) Auswählen eines Abgabeschalltrichters mit einem soliden proximalen Abschnitt
und einem hohlen distalen Abschnitt, wobei der hohle distale Abschnitt
eine geringere Querschnittsfläche aufweist als der solide proximate Abschnitt; und
- (b) Übertragen von Ultraschallenergie sequenziell durch den proximalen bzw.
distalen Abschnitt des Abgabeschalltrichters, um die Geschwindigkeit der Ultraschallenergie
zu erhöhen, während sich die Energie von dem hohlen distalen Abschnitt bewegt.
Es soll verstanden werden, dass die oben beschriebenen Anordnungen
lediglich eine Veranschaulichung der Anwendung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung
sind. Viele Modifikationen und alternative Anordnungen können von den Fachleuten
auf dem Gebiet ersonnen werden, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung und den
beigefügten Ansprüchen abzuweichen, die derartige Modifikationen und Anordnungen
abdecken sollen.