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Dokumentenidentifikation DE69730426T2 11.08.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000904002
Titel CHIRURGIE-INSTRUMENT MIT BETRACHTUNGSOPTIK UND ATRAUMATISCHER SONDE
Anmelder Clarus Medical Systems, Inc., Golden Valley, Minn., US
Erfinder VANDEN HOEK, C., John, Elk River, US;
BROWN, Francis, Mark, Coon Rapids, US;
BLACKLEDGE, Roy, Victor, Cologne, US;
FINN, A., Miles, Minneapolis, US;
SHOCKEY, L., Richard, Coon Rapids, US;
BARTHEL, C., Thomas, Becker, US
Vertreter Zenz, Helber, Hosbach & Partner GbR, 45128 Essen
DE-Aktenzeichen 69730426
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.04.1997
EP-Aktenzeichen 979214186
WO-Anmeldetag 25.04.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/07079
WO-Veröffentlichungsnummer 0097040739
WO-Veröffentlichungsdatum 06.11.1997
EP-Offenlegungsdatum 31.03.1999
EP date of grant 25.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.08.2005
IPC-Hauptklasse A61B 1/12
IPC-Nebenklasse A61B 1/313   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf chirurgische Instrumente und insbesondere auf ein Instrument, das eine Sonde zum Beobachten von Körperstrukturen umfasst, die der direkten Betrachtung verborgen sind. Das Instrument umfasst ferner eine Betrachtungsoptik, mit der die Strukturen auch indirekt betrachtet werden können.

Beschreibung des Standes der Technik

Bei vielen chirurgischen Eingriffen ist es für den Chirurgen oft erforderlich, in Ecken und um Hindernisse herum zu greifen, um Gewebestrukturen zu betasten oder zu betrachten. Viele der Hindernisse müssen sorgfältig bewegt oder angehoben werden, um jene der Betrachtung verborgenen Strukturen zu untersuchen.

Darüber hinaus ist es bei einem Eingriff wie zum Beispiel einer Laminektomie/Nukleotomie für den Chirurgen oft erforderlich, festzustellen, ob in der Wirbelsäule ein solcher Bandscheibenvorfall vorliegt, bei dem eine Bandscheibe angeschwollen ist und einen Nerv zusammendrückt, was zu Rückenschmerzen führt. Der Chirurg öffnet den Rücken und entfernt operativ einen Teil der Bandscheibe. Da der Wirbelsäulenkanal das Rückenmark schützt, sind viele wichtige Strukturen vor einem direkten Zugriff und einer Betrachtung verborgen.

Der Chirurg verwendet dann üblicherweise eine L-förmige Sonde mit einem vorzugsweise bauchigen, atraumatischen Endstück, um unter die Dura Mater zu gelangen und mit dem Tastsinn festzustellen, ob die Schwellung in der Bandscheibe durch das operative Entfernen des Bandscheibenmaterials ausreichend reduziert wurde, so dass nicht länger ein Druck auf den Nerv ausgeübt wird. Dies kann jedoch nur durch taktiles Fühlen durchgeführt werden, da die direkte Betrachtung nicht möglich ist. Eine derartige Sonde kann außerdem dazu verwendet werden, eine taktile Lagebestimmung des Foramen zu ermöglichen, um festzustellen, ob die Rückenmarksnerven frei durch die Öffnung verlaufen.

Eine Sonde des beschriebenen Typs ist genauer in Microsurgery of the Spinal Cord and Surrounding Structures von Wolfgang Seeger, Springer-Verlag, New York, 1982, Seite 363, erklärt. G dieser Seite stellt eine Sicht durch ein Operationsmikroskop dar, wobei eine rechtwinklige Sonde mit einem bauchigen Endstück im Verlauf eines Laminektomie/Nukleotomie-Eingriffes unter die Dura Mater gelangt. Während ein qualifizierter Chirurg in der Lage ist, den Zustand oder die Beschaffenheit der Bandscheibenstruktur abzuleiten, indem er sich lediglich auf die durch die L-förmige Ballsonde bereitgestellte taktile Rückmeldung verlässt, würde die Ergänzung eines Mittels zur Visualisierung der vom Sondenendstück angetroffenen Gewebestrukturen die Sicherheit und Wirksamkeit des chirurgischen Eingriffs signifikant erhöhen.

Damit eine derartige Sonde funktioniert, muss sie klein und leicht sein, um das richtige taktile Gefühl zu vermitteln. Jedoch ist das Betrachten um Ecken herum nicht möglich. Endoskopsysteme gewährleisten eine Betrachtung, sind jedoch auf Grund ihrer Beschaffenheit üblicherweise groß und sperrig. Darüber hinaus ist das distale Ende eines Betrachtungssystems üblicherweise zur taktilen Abtastung ungeeignet. Auf Grund der sperrigen Beschaffenheit derartiger Systeme haben die Enden nicht die richtige Form für einen direkten Kontakt mit und Druck auf Gewebe und üblicherweise werden sich Gewebeschäden ergeben.

Andere invasive Sondensysteme sind in Kubota et al., US-Patent Nr. 4,867,138 mit dem Titel „Rigid Electronic Endoscope"; Hessel et al., US-Patent Nr. 5,156,604 mit dem Titel "Small Probing Hook For Arthroscopy"; Brown et al., US-Patent Nr. 5,158,086 mit dem Titel "Invasive Probe System"; Jacoby, US-Patent Nr. 5,230,621 mit dem Titel "Endoscopic Method And Device For Subgingival Dental Procedures" und Heckele, US-Patent Nr. 4,593,682 mit dem Titel "Endoscope" und Johnson et al., US-Patent Nr. 5,437,660 mit dem Titel "Tissue Ablation and a Lateral-Lasing Fiber Optic device therefor" beschrieben.

Ein Sondensystem ist auch in Alden et al., WO 96/11638 mit dem Titel "Method and Device for Tissue Resection" beschrieben.

Die in dem Patent von Kubota et al. beschriebene Sonde weist ein asymmetrisches Endstück mit elektronischen Abbildungsmitteln auf. Es wird eine dem Endstück und den Abbildungsmitteln benachbarte Öffnung bereitgestellt, um einen Weg für entweder ein Instrument oder ein Fluid zur Außenseite der Sonde bereitzustellen. Bedauerlicherweise weist die Einrichtung des Patentes von Kubota et al. keine effektiven taktilen Fähigkeiten auf. Ferner ist das von der Sonde von Kubota et al. bereitgestellte Gewebebild vom Instrument verdeckt.

Die im Patent von Hessel et al. beschriebene Sonde weist einen Untersuchungshaken auf, der einen am distalen Ende des Untersuchungshakens geführten, verschiebbaren Laserleiter aufweist. Das Patent von Hassel et al. beschreibt ein arthroskopisches Instrument für diagnostische und therapeutische Zwecke, z. B. die Laserchirurgie, ohne einen Austausch von Instrumenten. Diese Einrichtung ist nicht für die endoskopische Verwendung ausgelegt. Da die Sonde des Patentes von Hessel et al. die Verwendung eines versetzbaren Laserleiters lehrt, der sich über die Sonde hinaus erstreckt, ist sie für die Kombination von taktilem Fühlen und Betrachten wenig geeignet.

Das Patent von Brown et al. beschreibt ein Sondensystem mit einem Sondenkopf, der eine Bildgebung oder eine kombinierte Bildgebung-Behandlung ermöglicht. Die Sonde ist elastisch und gegliedert, was ihre taktilen Tauglichkeiten außerordentlich begrenzt. Die Hinzufügung einer Gelenkverbindung führt zu einem großen Schaft und einem sperrigen Griff, was ein gutes taktiles Fühlen durch den Chirurgen schwierig, wenn nicht unmöglich macht.

Das Patent von Jacoby beschreibt ein dentales Verfahhren und eine dentale Einrichtung zum Entfernen von abgelagertem Material von subgingivalen Zahnoberflächen. Ein optischer Kopf ist benachbart zu einem Arbeitsstück oder Spatel des Instruments angeordnet und ist unter einem Winkel ausgerichtet, um eine Beleuchtung und eine endoskopische Visualisierung eines Bereichs unmittelbar vor der Vorderkante des Arbeitsstücks oder des Spatels des Instruments zu ermöglichen. Da die Sicht auf den Arbeitsbereich durch das Arbeitsstück verdeckt ist, weist die Einrichtung begrenzte endoskopische Tauglichkeiten auf. Die Einrichtung weist auch begrenzte taktile Tauglichkeiten auf, da die hakenförmige Konstruktion eine wirkungsvolle Rückmeldung in alle Richtungen verhindert. Tatsächlich ist die Jacoby-Einrichtung nicht für ein taktiles Fühlen ausgelegt, sondern zum Abschaben von Ablagerungen an Zähnen.

Die im Patent von Heckele beschriebene Sonde weist ein starres distales Längsbauteil mit einem distalen äußeren Ende auf, das abgewinkelt sein kann. Ein Lichtleiter und ein Bildleiter mit einer Objektivlinsen sind ebenfalls umfasst. Die Sonde des Patents von Heckele wird nur zum Betrachten der präfrontalen Stirnhöhlen verwendet und weist keine effektiven taktilen Fähigkeiten auf.

US-A-5437660 beschreibt eine Einrichtung und ein Verfahren zum Entfernen von unerwünschtem Gewebe in einem Körperhohlraum. Die Sonde umfasst einen starren Schaft mit einem stumpfen Endstück, das einen durch das Innere des Schaftes übertragenen Laserstrahl auf ein vorgegebenes Gewebe ablenkt, um das Gewebe abzutragen. Die Sonde von Johnson et al. wird lediglich dazu verwendet, unerwünschtes Gewebe abzutragen.

WO 96/11638 beschreibt eine Geweberesektionseinrichtung, die unerwünschtes Gewebe unter Verwendung eines sich drehenden Spatels oder anderer Mittel entfernt und eine Betrachtungsoptik zum Auffinden von durch die Sonde zu entfernendem Gewebe umfasst.

Was benötigt wird, ist ein kleines, leicht zu verwendendes Instrument, das es einem Chirurgen gestattet, Gewebe zu beobachten, das in der Regel der direkten Betrachtung verborgen ist. Die vorliegende Erfindung erfüllt diesen Wunsch.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung stellt ein verbessertes chirurgisches Instrument zur Verwendung bei der Durchführung chirurgischer Eingriffe bereit. Das chirurgische Instrument weist ein erweitertes atraumatisches Endstück auf, das endoskopische Betrachtungstauglichkeiten aufweist, so dass der Chirurg Gewebestrukturen beobachten kann, die andernfalls der direkten Betrachtung verborgen sein würden. Die Kombination einer Betrachtungsoptik mit einer Sonde ermöglicht es, das auf durch einen Einschnitt sonst nicht sichtbare Gewebestrukturen zugegriffen und diese gleichzeitig beobachtet werden können.

Das chirurgische Instrument umfasst einen länglichen starren Schaft mit einem proximalen Ende, einem distalen Ende und einem sich zwischen den Enden erstreckenden Hohlraum. Am proximalen Ende des Schaftes ist ein Griff befestigt und ein atraumatisch erweitertes Endstück ist auf das distale Ende des rohrförmigen Schaftes aufgeformt oder anderweitig an ihm befestigt. Das Endstück definiert eine Oberflächenöffnung, die mit dem Hohlraum des Schaftes in Verbindung steht. Die Öffnung kann koaxial zu dem Hohlraum sein.

Eine faseroptische Anordnung mit einer Mehrzahl von optischen gebündelten Bildleitern und vorzugsweise einer oder mehreren Beleuchtungsfasern erstreckt sich durch den Hohlraum des Schaftes. Das distale Ende des optischen Bildleiters weist eine ebene Fläche auf. Eine mit dem distalen Ende des Bildleiters zusammenarbeitende Objektivlinse ist in dem Hohlraum befestigt, um durch die im Endstück gebildete Öffnung eintretende Lichtstrahlen zu empfangen und ein Bild auf der Stirnfläche der Bildleiter zu erzeugen.

Die faseroptische Anordnung verläuft auch durch eine Bohrung im Griff und vorzugsweise befinden sich an ihrem proximalen Ende erste und zweite Verbinder zum Koppeln der Beleuchtungsfasern in der faseroptischen Anordnung mit einer externen Lichtquelle sowie der Bildleiter mit einer geeigneten Darstellungseinrichtung, wie zum Beispiel einem Okular oder einer Videokamera und einer zugehörigen Bildschirmanzeigestation. Alternativ kann die faseroptische Anordnung mit einer Kamera, wie zum Beispiel einer auf dem Griff befestigten CCD-Kamera, verbunden sein.

Das erfindungsgemäße chirurgische Instrument kann während eines chirurgischen Eingriffs auch mit einem anderen chirurgischen Instrument verwendet werden. Zum Beispiel kann das erfindungsgemäße chirurgische Instrument zum Abtasten und Betrachten von Gewebe in den Körper eingeführt werden. Da das Endstück der vorliegenden Erfindung Gewebe verdrängt, kann ein Raum in dem Gewebe erzeugt werden, so dass ein anderes Instrument, wie zum Beispiel ein weiteres erfindungsgemäßes chirurgisches Instrument, ebenfalls in den Körper eingeführt und relativ zu dem anderen chirurgischen Instrument angeordnet werden kann, um Gewebe abzutasten.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

Die zuvor beschriebenen Merkmale und Vorteile der Erfindung werden Fachleuten anhand der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels ersichtlich, insbesondere dann, wenn sie zusammen mit der beigefügten Zeichnung betrachtet werden, in der:

1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß hergestellten chirurgischen Instruments zeigt;

2 eine stark vergrößerte Ansicht des atraumatischen Endstücks auf dem chirurgischen Instrument von 1 zeigt;

3 eine stark vergrößerte Querschnittsansicht des atraumatischen Endstückabschnitts des chirurgischen Instruments von 1 zeigt, wenn es gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel hergestellt ist;

4 eine Querschnittsansicht entlang der Ebene 4-4 in 1 zeigt;

5 einen alternativen Querschnittsaufbau ähnlich dem von 4 zeigt;

6 ein alternatives Ausführungsbeispiel für das distale Ende des Instruments zeigt;

7 eine stark vergrößerte Seitenansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels für den Schaft und das Endstück des Instrumentes von 1 zeigt;

8 eine Seitenansicht von noch einem weiteren Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß hergestellten chirurgischen Instruments zeigt;

9 das chirurgische Instrument von 8 mit entfernter Einwegsondenanordnung und -Spülanordnung zeigt;

10 eine Querschnittsteilansicht der in 8 dargestellten Einwegspülanordnung zeigt;

11 eine Seitenansicht der in 8 dargestellten Einwegsondenanordnung zeigt;

12 eine Perspektivansicht eines alternativen Sondenaufbaus ähnlich dem von 11 zeigt;

13 eine stark vergrößerte Querschnittsansicht des atraumatischen Endstückabschnitts der Einwegsondenanordnung von 12 mit einer in der Sondenanordnung angeordneten faseroptischen Anordnung zeigt;

14 eine stark vergrößerte Seitenansicht des Endstücks der Sondenanordnung von 12 mit einer faseroptischen Anordnung zeigt, die sich innerhalb der Anordnung erstreckt;

15 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines chirurgischen Instruments mit einer entfernten Einwegsondenanordnung zeigt;

16 eine stark vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Ebene 16-16 in 15 zeigt;

17 eine Seitenansicht noch eines weiteren Ausführungsbeispiels eines chirurgischen Instruments zeigt;

18 eine Seitenansicht einer faseroptischen Anordnung und einer CCD-Kamerakopfanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, ähnlich dem Ausführungsbeispiel von 17 mit entfernter Sondeneinrichtung, zeigt; und

19 eine gebrochene Ansicht zeigt, die die faseroptische Anordnung, die Kamerakopfanordnung und Mittel zum Zusammenfügen der faseroptischen Anordnung und der CCD-Kamerakopfanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel von 18 darstellt.

Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels

Es wird auf 1 Bezug genommen, in der ein erfindungsgemäß hergestelltes chirurgisches Instrument dargestellt ist, und allgemein durch Bezugszeichen 10 gekennzeichnet ist. Das Instrument 10 umfasst einen länglichen, starren, rohrförmigen Schaft 12 mit einem proximalen Ende 14 und einem distalen Ende 16. Wie in der stark vergrößerten Querschnittsansicht von 4 zu sehen ist, umfasst der Schaft 12 ein äußeres Rohr 18, das ein inneres Rohr 20 umschließt, wobei das innere Rohr 20 einen Hohlraum 22 definiert, der sich zwischen dem proximalen Ende 14 und dem distalen Ende 16 erstreckt. Das äußere Rohr 18 endet bei 24 (1), was einen vorgegebenen Abstand proximal zum distalen Ende 16 des Instrumentes 10 darstellt.

Das äußere Rohr 18 und das innere Rohr 20 versehen das Instrument im Bereich proximal zum Endabschnitt 24 des äußeren Rohrs 18 mit einer größeren Steifigkeit. Das äußere Rohr 18 kann aus rostfreiem Stahl gestaltet sein. Die durch den koaxial angeordneten rohrförmigen Schaft 12 bereitgestellte Steifigkeit verbessert die taktile Rückmeldung des Instruments 10 weiter. Das innere Rohr 20 kann aus rostfreiem Stahl oder, wenn gewünscht, einem Material hergestellt sein, das geringfügig besser verformbar ist, so dass es von dem Chirurgen gebogen werden kann und dennoch die taktile Rückmeldung des Instruments zur Verwendung als eine taktile Sonde beibehält.

Es wird wieder auf 1 Bezug genommen. Man kann erkennen, dass das proximale Ende 14 des Schaftes 12 mit dem Griff 26 verbunden ist. Es ist bevorzugt, dass der Schaft 12 üblicherweise vom proximalen Ende 14 zum distalen Ende 16 konisch zuläuft, was eine größere Steifigkeit bereitstellt und die taktile Rückmeldung des Schaftes 12 an seinem proximalen Ende 14 weiter verbessert. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Segment des inneren Rohres 20, das proximal zu dem Endabschnitt 24 der äußeren Rohrs 18 ist, mit einem Bogen gekrümmt, der einen gewünschten Winkel im Bereich von etwa 20 Grad bis zu 90 Grad und eine Länge im Bereich von etwa 8 mm bis 15 mm aufweist. Ein steifes atraumatisches bauchiges Endstück 28 ist auf dem distalen Ende 16 des Schaftes 12 ausgebildet oder anderweitig befestigt. Das Endstück 28 ist vorzugsweise üblicherweise kugelförmig und von einer Größe, die nicht dazu neigen würde, in das Gewebe einzudringen, das untersucht wird. Das Kugel- oder Ballendstück 28 kann einen Durchmesser von etwa 3 mm aufweisen, jedoch ist diese Größe nur zum Veranschaulichungszweck angegeben.

Der gewünschte Durchmesser des Endstücks 28 variiert gemäß seiner vorgesehenen Verwendung. Das Endstück 28 kann in Abhängigkeit von seiner Verwendung einen anderen Durchmesser aufweisen. Zum Beispiel kann der Durchmesser des Endstücks 28 für die Verwendung in der Halswirbelsäule kleiner als 3 mm sein. Der Durchmesser des Endstücks 28 wird auf einen größeren Durchmesser als der des distalen Endes 16 erweitert, um die taktile Rückmeldung zu verbessern. Der Durchmesser des Endstücks 28 kann jedoch entweder größer oder kleiner als der Durchmesser des proximalen Endes 14 sein.

Wie man aus 7 erkennen kann, kann der Schaft 12 aus einem einzigen Rohr 37 bestehen. Das Rohr definiert den Hohlraum 22 und erstreckt sich vom proximalen Ende 14 zum distalen Ende 16 und kann ferner das bauchige Endstück 28 bilden. Das Rohr 37 kann aus einem Metall oder einer Metalllegierung wie zum Beispiel rostfreiem Stahl bestehen und kann, wenn gewünscht, verformbar sein.

Das das bauchige Endstück 28 umfassende Rohr 37 kann durch Verfahren wie zum Beispiel Hohlmittenschliff oder Drehen auf einem Drehautomat hergestellt werden. Vorzugsweise ist das Rohr 37 konisch, so dass der äußere Durchmesser am proximalen Ende 14 im Bereich von etwa 2.5 mm bis 2.4 mm und der äußere Durchmesser am distalen Ende 16 im Bereich von etwa 1.9 mm bis 1.8 mm liegt.

Wie in 7 gezeigt, kann das Rohr in einem einzigen Bereich 31, bei einem üblicherweise einheitlichen äußeren Durchmesser am distalen Ende 16 bis 33 und am proximalen Ende 14 bis 35, konisch sein. Das Rohr 37 weist zwischen 16 und 33 vorzugsweise einen kleineren äußeren Durchmesser auf als zwischen 35 und 14.

Das bauchige Endstück ist erweitert, das heißt, das es einen äußeren Durchmesser aufweist, der größer als der äußere Durchmesser am distalen Ende 16 ist. Jedoch kann in Abhängigkeit von der Anwendung des chirurgischen Instruments der äußere Durchmesser des bauchigen Endstücks 28 entweder größer oder kleiner als der äußere Durchmesser am proximalen Ende 14 sein.

Die Verjüngung verbessert die taktile Rückmeldung des Schaftes 12 an seinem proximalen Ende 14. Wenn ferner das Rohr 37 aus verformbarem Material hergestellt ist, vermindern sich sowohl der äußere Durchmesser als auch die Steifigkeit des Schaftes 12 in Richtung auf das distale Ende 16 des Rohres 37. Dies gestattet eine leichte Formung des Schaftes 12 am distalen Ende 14, um das Endstück 28 wie gewünscht anzuordnen.

Die vorliegende Erfindung berücksichtigt auch andere Formen für das Endstück 28, wie zum Beispiel das in 6 gezeigte gestreckte oder abgeflachte Endstück. Üblicherweise durchdringen gestreckte Endstücke ein Gewebe leicht, während abgeflachte Endstücke eine bessere taktile Rückmeldung bereitstellen. Das Endstück ist vorzugsweise starr oder nicht komprimierbar, um die taktile Rückmeldung zu unterstützen.

Eine Bohrung 30 ist längs durch den Griff 26 gebildet und diese Bohrung weist vorzugsweise üblicherweise eine koaxiale Ausrichtung zu dem Hohlraum 22 des inneren Rohres 20 auf. Durch die Bohrung 30 und den Hohlraum 22 ist eine faseroptische Anordnung 32 verlegt.

Gemäß dem Ausführungsbeispiel von 4 umfasst die faseroptische Anordnung 32 vorzugsweise eine äußere Ummantelung 34, die eine Anordnung von Bildleitern 36 und vorzugsweise mindestens einem oder insbesondere mehreren Beleuchtungsfasern 38 umgibt. Vorzugsweise ist zwischen dem inneren Rohr 20 und der Ummantelung 34 ein ringförmiger Raum 23 im Hohlraum 22 gebildet, wie es in 4 dargestellt ist. Dieser Raum kann dazu verwendet werden, ein Spülfluid einströmen zu lassen, wie es nachstehend beschrieben wird.

Bei dem alternativen Ausführungsbeispiel von 5 sind jedoch die Bildleiter 36 und die Beleuchtungsfasern 38 nicht axial angeordnet. Stattdessen befinden sich die Bildleiter 36 und die Beleuchtungsfasern 38 zwischen dem inneren Rohr 20 und der Ummantelung 34. Diese Konfiguration definiert einen Raum 23, der einen geringeren Oberflächenbereich und einen größeren Querschnittsbereich als Raum 23 in 4 aufweist, um ein besseres Leitvermögen des Fluids bei geringerem Druck bereitzustellen.

Üblicherweise ist eine Durchflussmenge des Spülfluids von ungefähr 25 cc/min erforderlich, um das Blut während eines chirurgischen Eingriffs von der Linse 50 zu entfernen. Die meisten Druckmanschetten stellen jedoch einen Druck von bis zu ungefähr 300 mm Hg bereit. Einige Hohlraumkonfigurationen sind nicht in der Lage, mit diesem Druck diese Durchflussmenge zu erreichen. Der Raum 23 von 5 kann jedoch mit diesem Druck diese Menge bereitstellen.

Es wird erneut auf 1 Bezug genommen, in der proximal zum Griff 26 ein gegossenes Kunststoff-Knotenbauteil (plastic hub member) 40 angeordnet ist, das eine Abzweigung umgibt, an der sich die Beleuchtungsfasern 38 und die Bildleiter 36 gabelförmig in separate Abzweigungen teilen. Am proximalen Ende des Bildleiterbündels 36 ist ein Verbindungselement 42 befestigt, das zum Verbinden mit einer (nicht gezeigten) Betrachtungseinrichtung, wie zum Beispiel einem optischen Okular oder einer Videokamera, die einen gewünschten Grad an Vergrößerung bereitstellen, geeignet ist. Auch die Beleuchtungsfasern 38 enden mit ihrem proximalen Ende in einem Verbindungselement 44, das zum Verbinden mit einer (nicht gezeigten) Lichtquelle geeignet ist.

Bei den Ausführungsbeispielen von 2 und 6 definiert das atraumatische (Ball-)Endstück 28 eine Öffnung 48, die zu einer im Endstück gebildeten Hohlkammer 46 führt. Vorzugsweise weist die Kammer einen Durchmesser auf, der groß genug ist, das distale Ende 16 des Schaftes aufzunehmen. Die Kammer 46 steht mit der üblicherweise kreisförmigen Oberflächenöffnung 48 durch die Oberfläche der Kugel an ihrem distalsten Ende in Verbindung. Die faseroptische Anordnung 32 endet in der Hohlkammer 46, und eine Objektivlinse 50 ist am distalen Ende der Bildleiter 36 in Anordnung 32 bereitgestellt. Durch Befestigen der Objektivlinse 50 in einem vorgegebenen Abstand relativ zur Oberflächenöffnung 48 im distalen Ende des bauchigen Endstücks kann die zur Untersuchung von Gewebe verwendete distale Oberfläche des Endstücks in den Fokusbereich der Linse gebracht werden. Ferner verdeckt das Werkzeug selbst nicht die Ansicht des untersuchten Gewebes, und die Linse 50 berührt während der Verwendung das Gewebe nicht. Dies gestattet ein gleichzeitiges Untersuchen und Betrachten, ohne die Konfiguration des Instrumentes zu ändern.

Wie man in 1 sieht, kann der gekrümmte Bogen im inneren Rohr 20 kleiner als 90 Grad sein. Wenn sich der gekrümmte Bogen im inneren Rohr 20 jedoch 90 Grad annähert, erhöht sich die Belastung der Kopplungsstelle zwischen der Linse 50 und den Bildfasern 36. Um dies zu überwinden, ist es bei der vorliegenden Erfindung bevorzugt, den Abstand zwischen dem gekrümmten Bogen im Rohr 20 und dem Endstück 28 zu erhöhen. Um diese Belastung weiter zu verringern, kann ein weiterer Bogen proximal dem distalen Ende 16 angeordnet sein, wie in 6 dargestellt ist.

Wenn eine Lichtquelle an das Verbindungselement 44 gekoppelt ist, durchläuft dieses Licht die Beleuchtungsfasern 38 und tritt durch die Öffnung 48 in dem kugelförmigen Endstück 28 aus. Mit dem Licht beleuchtete Objekte reflektieren ein Bild durch die Objektivlinse 50 und die Bildleiter im Bildbündel 36 zu der mit der Verbindungselement 42 gekoppelten (nicht gezeigten) Betrachtungseinrichtung.

Beim Einsatz ist der Chirurg in der Lage, das Instrument durch eine chirurgisch geschaffene Öffnung in den Körper einzuführen und kann dann durch Betätigen des Griffes das Instrument derart anordnen, um die interessierenden Gewebestrukturen zu fühlen. Aufgrund der Aufnahme der faseroptischen Anordnung 32 in das Instrument können die Gewebestrukturen, denen man sich angenährt, mit dem atraumatischen Endstück 28 gefühlt und ebenso visuell beobachtet werden.

Während 2 ein Instrument mit einer Frontbetrachtung [end viewing] darstellt, zeigt die Querschnittsansicht von 3 die Art und Weise, in der das atraumatische Endstück modifiziert werden kann, um ein Instrument mit Seitenbetrachtung [side viewing] zu ergeben. Das bauchige oder kugelförmige Endstück 28 in 3 ist üblicherweise hohl und weist eine darin gebildete Öffnung 52 auf, die unter einem Winkel von ungefähr 90 Grad (wie dargestellt) zur Längsachse des Schaftes 20 angeordnet ist. Ein optisches Mittel, wie zum Beispiel ein Prisma oder ein Spiegel 54, ist in den Abgrenzungen des hohlen, kugelförmigen Endstücks 28 geeignet angeordnet. Es ist zum Ablenken und Reflektieren von Licht angeordnet, das aus den Enden der Beleuchtungsfasern 38 in der Anordnung 32 durch die Öffnung 52 strahlt. Das Prisma 54 nimmt das reflektierte, durch die Öffnung 52 beobachtete Bild auf und stellt es auf der Objektivlinse 50 dar. Das Prisma weist vorzugsweise eine Mehrzahl von Facetten und eine reflektierende Oberfläche auf mindestens einer der Facetten auf.

Es wird noch einmal auf 1 Bezug genommen, in der ein Y-Anschlussstück 56 mit einem Luer-Lock 58 an seinem proximalen Ende mit dem Griff 26 verbunden ist und einen Hohlraum aufweist, der in einer Fluid-Verbindung mit dem Hohlraum 22 im Schaft 12 steht. Dies ermöglicht es, dass aus einer Spülungs- oder Spülflüssigkeitsquelle derart durch das Luer-Anschlussstück 58 und das Y-Anschlussstück 56 gespritzt wird, dass die Flüssigkeit den Hohlraum 22 der faseroptischen Anordnung 32 in einer Art und Weise verlässt, die sicherstellt, dass die Objektivlinse 50 von Blut oder anderen Ablagerungen freigespült werden kann, die sonst das betrachtete Bild verdecken können.

Ferner kann die aus dem Endstück 28 des chirurgischen Instruments 10 austretende Spülflüssigkeit dazu verwendet werden, weiche Tumore oder Hämatome hydrologisch zu sezieren. Bei einem solchen Eingriff erhöht der Chirurg den durch die Spülflüssigkeitsquelle bereitgestellten Druck derart, dass die aus dem Endstück 28 des Instruments 10 austretende Flüssigkeit eine ausreichende Kraft aufweist, unerwünschte Strukturen zu entfernen. Zum Beispiel kann bei einem Eingriff, der mit Arbeiten im Schädelinneren (inter-cranial work) verbunden ist, die Verwendung einer Fluid-Durchflussmenge von ungefähr 50 Milliliter pro Minute durch den Hohlraum 22 einen geeigneten Druck zum Sezieren weicher Tumore liefern.

Die Verwendung des ringförmigen, zwischen den Rohren 18 und 20 und der äußeren Ummantelung 34 definierten Raumes minimiert den Durchmesser des Schaftes 12 und maximiert die mögliche Durchflussmenge der Spülflüssigkeit. Dies stellt eine ringförmige Spülung bereit, die Flüssigkeit am Umfang der faseroptischen Einrichtung 32 des distalen Endes 16 und aus dem Raum 23 heraus verteilt, um eine Übersichtlichkeit im gesamten Betrachtungsbereich der faseroptischen Einrichtung 32 sicherzustellen. Der gleiche ringförmige Raum oder Kanal, oder alternativ ein separater Hohlraum oder Kanal, kann dazu verwendet werden, Fluide anzusaugen. Als eine weitere Alternative kann auch, wie in 5 gezeigt, ein parallel zur faseroptischen Einrichtung 32 angeordneter separater Kanal oder Hohlraum, zur Bereitstellung der Spülflüssigkeit verwendet werden. Diese separaten Höhlräume oder Kanäle sind vorzugsweise im Schaft 12 angeordnet.

Zum Beispiel kann der Außendurchmesser des Schaftbauteils oder Außenrohres 18 ungefähr 1/8 Zoll betragen und etwa 5 Zoll lang sein. Der Schaftabschnitt oder das Außenrohr 20 kann etwa 1 Zoll lang und 2 mm im Durchmesser sein.

Die Anzahl von Beleuchtungsfasern und ihre Durchmesser sind für die Bereitstellung einer angemessenen Lichtintensität ausgewählt. Üblicherweise können es drei Kunststoffbeleuchtungsfasern mit einem Durchmesser von jeweils 250 Mikrometer sein. Alternativ können ungefähr 100 Glasfasern mit jeweils 50 Mikrometer Durchmesser verwendet werden. Das von den Beleuchtungsfasern ausgestrahlte Licht beleuchtet das zu betrachtende Gewebe außerhalb des Endstücks 28. Das vom Gewebe reflektierte Licht wird durch die Objektivlinse 50 gesammelt und auf einer vorzugsweise ebenen Fläche fokussiert, die durch die distalen Enden der Bildleiter 36 der faseroptischen Anordnung 32 definiert ist. Üblicherweise kann diese, die Bildleiter 36 umfassende Einrichtung bis zu 10,000 einzelne Glasfasern umfassen, die eine ausgezeichnete Auflösung des durch die Objektivlinse 50 fokussierten Bildes bereitstellen.

Während das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel lediglich ein einziges faseroptisches Bündel zeigt, das die Länge der Sonde durchläuft und mit einer im bauchigen atraumatischen Endstück geformten Öffnung zusammenwirkt, wird auch in Erwägung gezogen, dass ein zweites faseroptisches Bündel durch den Griff und Schaft des Instruments geleitet werden kann, wobei dessen Objektivlinse relativ zur Öffnung geeignet angeordnet sein kann, um eine binokulare Sicht entlang separater optischer Achsen bereitzustellen.

Bei dem alternativen Ausführungsbeispiel der 811 umfasst das chirurgische Instrument 110 eine optische Kabelbaumanordnung 181, die lösbar auf einer Sondenanordnung 162 befestigt ist. Das Instrument 110 umfasst außerdem vorzugsweise eine Spülanordnung 160, die lösbar zwischen der Sondenanordnung 162 und der optischen Anordnung 181 befestigt sein kann. Eine oder mehrere der optischen Kabelbaumanordnung 181, der Sondenanordnung 162 und der Spülanordnung 160 kann als Einwegartikel ausgeführt sein. Zum Beispiel können die Sondenanordnung 162 und die Spülanordnung 160 dampfsterilisiert und wieder verwendbar sein, während die empfindlichere optische Kabelbaumanordnung nach der Verwendung entsorgt und ersetzt werden kann.

Wie man aus den 8 und 10 erkennen kann, umfasst die Spülanordnung 160 einen flexiblen Schlauch 164, der einen in einer Fluid-Verbindung zur Bohrung 166 eines Y-Verbindungselements 168 stehenden Hohlraum umfasst. An dem distalen Ende des Schlauches 164 ist das Anschlussstück 156 mit einem Luer-Lock 158 befestigt. Das Anschlussstück 156 ist mit einer Spülungs- oder Spülflüssigkeitsquelle verbunden, wobei die Flüssigkeit durch den Schlauch 164 und in die Bohrung 166 des Y-Verbindungselements strömt.

Das Y-Verbindungselement 168 ist lösbar am Endoskopverbindungselement 170 befestigt. Wie anhand der 9 und 10 dargestellt, ist die sich vom Verbindungselement 170 koaxial erstreckende faseroptische Anordnung 132 durch die Bohrung 166 des Y-Verbindungselements eingeführt. Gleichermaßen erstreckt sich das konische Luer-Anschlussstück 172 des Verbindungselements 170 in die Bohrung 166 des Y-Verbindungselements. Eine Außenfläche 173 des Luer-Anschlussstücks 172 grenzt kraftschlüssig an eine Innenfläche 174 des Y-Verbindungselements 168 an, um eine fest abgedichtete Verbindung bereitzustellen. Die Abdichtung stellt sicher, dass die vom Verbindungselement 156 in die Bohrung 166 eingespritzte Flüssigkeit um die faseroptische Anordnung 132 herum strömt und nur aus dem distalen offenen Ende 175 des Y-Verbindungselements 168 austritt.

An dem distalen Ende 175 des Y-Verbindungselements ist die Einweg-Sondeneinrichtung 162 befestigt, die einen länglichen starren Schaft 112 in einer ähnlichen Bauweise, wie sie in 1 dargestellt ist, umfasst. Der Schaft 112 beinhaltet ein inneres Rohr 120, das vom äußeren Rohr 118 umgeben ist und bei 124 abschließt. Das proximale Ende 114 des Schaftes 112 ist mit einem Griff 124 verbunden. Ferner ist das atraumatische bauchige Endstück 128 mit dem distalen Ende 116 des Schaftes 112 verbunden.

Wie es in 11 dargestellt ist, erstreckt sich die Bohrung 130 längs durch den Griff 126 und ist vorzugsweise üblicherweise koaxial zu dem Hohlraum des inneren Rohres 120 ausgerichtet. Das proximale Ende des Griffes 126 umfasst eine Öffnung 178, die in Verbindung mit der Bohrung 130 steht.

Der Griff 126 ist lösbar an der Einweg-Spülanordnung 160 befestigt, indem das distale Ende 175 des Luer-Anschlussstücks 180 des Y-Verbindungselements in die Bohrung 130 des Griffes 126 erweitert ist. Auf Grund des Angrenzens der konischen Außenfläche 182 des Luer-Anschlussstücks 180 an die Innenwand 183 des Griffes 126 ist eine flüssigkeitsfeste Abdichtung zwischen dem Griff 126 und der Spüleinrichtung 160 gebildet.

Alternativ kann das Verbindungselement 170 auf der optischen Kabelbaumanordnung 181 und dem Griff 126 zusammenwirken, um den Kabelbaum 181 direkt an dem Griff 126 zu befestigen, so dass sich die faseroptische Anordnung 132 durch die Bohrung 130 und den Hohlraum 122 erstreckt. Die faseroptische Anordnung 132 weist eine vorgegebene Länge auf, so dass die Anordnung beabstandet von der Öffnung 148 endet, wenn die Kabelbaumanordnung 181 mit dem Griff 126 verbunden ist.

Wie vorstehend angegeben ist, stehen der Griff 126 und das Y-Verbindungselement 168 in einer Fluid-Verbindung, so dass eine von der Bohrung 169 des Y-Verbindungselements in die Bohrung 130 des Griffs strömende Flüssigkeit durch den Hohlraum 122 im Schaft 112 strömt und aus dem Endstück 128 austritt. Darüber hinaus führt ein Angrenzen sowohl der Sonde 162 als auch der Spülanordnung 160 an das Endoskopverbindungselement 170 dazu, das sich die faseroptische Anordnung 132 in den Hohlraum des inneren Rohres 120 erstreckt und in dem Hohlraum 122 endet.

Die Bedienung des in 8 dargestellten chirurgischen Instruments ist ähnlich der gemäß 1. Nach dem Durchführen eines chirurgischen Eingriffs können jedoch die Sondenanordnung 162 und die Spülanordnung 160 manuell abgetrennt und verworfen werden, indem sie auseinander gezogen werden.

Wie es vorstehend angegeben ist, ermöglicht es die vorliegende Erfindung auch, die Einweg-Sondenanordnung 162 direkt mit dem Endoskopverbindungsstück 170 zu verbinden. In diesem Fall wird keine Spülrohranordnung 160 bereitgestellt.

Indem die optische Anordnung 132 und das Luer-Anschlussstück 173 in die Öffnung 178 des Sondengriffs 126 eingeführt ist, ist die Sondeneinrichtung 162 lösbar mit dem Verbindungselement 170 gekoppelt. Da sich das Luer-Anschlussstück 173 in die Bohrung 130 des Griffs erstreckt, steht die Außenfläche 173 des Luer-Anschlussstücks kraftschlüssig im Eingriff mit der Innenwand 183 des Griffs.

Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel müssen Anpassungen vorgenommen werden, um sicherzustellen, dass sich das Anschlussende der faseroptischen Anordnung 132 nicht aus dem Endstück der Sonde 162 heraus erstreckt. Derartige Anpassungen können ein Bereitstellen von entweder einer kürzeren optischen Anordnung 132 oder einer Einweg-Sondenanordnung 162 mit einer längeren Schaftlänge umfassen.

1214 stellen ein alternatives Ausführungsbeispiel einer Einweg-Sondenanordnung 262 bereit, bei dem sich ein Hebeendstück 284 vom distalen Ende 216 des Schaftes 212 erstreckt. Wie man aus den 13 und 14 erkennen kann, besteht dieser Schaft vorzugsweise aus einem einzigen Rohr 237, das einen Hohlraum 222 definiert und sich vom proximalen Ende 214 zum distalen Ende 216 erstreckt. Das Rohr 237 kann aus rostfreiem Stahl bestehen und, wenn gewünscht, von dem Chirurgen verformbar sein, so dass das Rohr gebogen werden kann, während es beim Einsatz weiterhin eine angemessene taktile Rückmeldung oder Kraft bereitstellt. Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel ist es bevorzugt, dass die Kabelbaumanordnung direkt mit dem Griff 226 verbunden ist, so dass sich die faseroptische Anordnung 232 geringfügig in dem Hohlraum 222 bewegen kann, während der Chirurg das Rohr in den gewünschten Winkel oder die gewünschte Form biegt. Dies vermeidet ein Ausüben einer Belastung auf die optischen Fasern, um einen Bruch zu verhindern.

Es ist erwünscht, dass das Rohr 237 vom proximalen Ende 214 zum distalen Ende 216 einen einheitlichen Außenumfang aufweist, wobei das proximale Ende 214 am Griff 226 befestigt ist. Ferner ist es bevorzugt, dass das Rohr 237 eine geradlinige Länge vom Ende 214 zum Ende 216 bereitstellt.

An dem distalen Ende 216 des Schaftes 212 ist das starre Hebeendstück 284 ausgebildet. Das Endstück 284 stellt vorzugsweise einen Spatel 288 zum Verlagern von Gewebestrukturen bereit, um Zugang zu einem ausgewählten Bereich zu erlangen, der visuell beobachtet oder mit Spülungsflüssigkeit gespült werden soll.

Der Spatel 288 ist vorzugsweise im Allgemeinen löffel- oder taubenschwanzförmig mit einer entgegengesetzten Boden- 289 und Deckfläche 290. Der Spatel 288 erstreckt sich derart von dem Schaft 212, dass sich die Flächenbereiche 289 und 290 nach außen erweitern und sich von der Blickrichtung 292 der faseroptischen Anordnung wegkrümmen. Das Anschlussende 293 des Spatels 288 ist gewölbt, um den Spatel 288 am leichten Zerschneiden oder Beschädigen des Gewebes zu hindern. Um ferner die Menge des mit dem Spatel 288 bewegbaren Gewebes zu erhöhen, ist es wünschenswert, dass sich die Flächenbereiche 289, 290 des Spatels auf eine Breite erweitern, die größer als der Außendurchmesser des Schaftes 212 ist.

Vorzugsweise erstreckt sich der Spatel 288 ganzheitlich aus dem Schaft 212, so dass das distale Ende 216 des Rohres 237 eine konische Oberflächenöffnung 248 für den Hohlraum 222 bereitstellt. In der Bodenfläche 289 befindet sich eine üblicherweise halbkreisförmige Vertiefung 295, die konkav ist und sich vom Hohlraum 222 des Schafts 212 erstreckt. Die Vertiefung 295 bildet einen allmählichen Übergang vom zylinderförmigen Hohlraum 222 in dem Schaft 212 zu dem relativ ebenen Bodenflächenbereich 289 des Spatels 288.

Wenn die Sondenanordnung 262 lösbar mit der Spülanordnung gekoppelt ist, erstreckt sich die faseroptische Anordnung 232 durch die Bohrung 230 des Griffes 226 und in den Hohlraum 222 des Schaftes 212. Vorzugsweise endet die faseroptische Anordnung 232 im Hohlraum 222 und angrenzend zu der Oberflächenöffnung 248 des Hebeendstücks 284. Dies ermöglicht es, das untersuchte Gewebe in den richtigen Fokus zu bringen und hindert die faseroptische Einrichtung daran, mit dem Gewebe in Kontakt zu kommen.

Wie vorstehend angegeben ist, ermöglicht es der ringförmige, im Hohlraum 222 zwischen dem Rohr 237 und der faseroptischen Anordnung 232 gebildete Raum 223 der Spülungsflüssigkeit, den Schaft 212 zu durchströmen und über die Oberflächenöffnung 248 auszutreten. Die Flüssigkeit kann dazu verwendet werden, die faseroptische Anordnung 232 oder den zu betrachtenden Gewebebereich zu reinigen.

Im Einsatz wird das chirurgische Instrument durch eine Öffnung in den Körper eines Patienten eingeführt. Anschließend wird durch ein Betätigen des Griffes 226 die obere Fläche 290 des Spatels 288 gegen Gewebe gepresst, das den zu untersuchenden Bereich versperrt. Der Spatel 288 hebt oder verdrängt das Gewebe und ermöglicht einen ungehinderten Zugang zum gewünschten Untersuchungsbereich.

Bei noch einem weiteren Ausführungsbeispiel, das in den 15 und 16 dargestellt ist, kann das Endoskopverbindungselement 70 zusätzlich den Austritt eines Spülungs-Fluids aus dem Luer-Anschlussstück 72 ermöglichen. Bei dem Ausführungsbeispiel sind die faseroptische Anordnung 332 und der Schlauch 364 durch den Knotenpunkt 341 miteinander zu einer einzigen Leitung 396 zusammengeführt, die vorzugsweise aus flexiblem Kunststoff hergestellt ist. Die Leitung 396 stellt eine Abtrennung 397 bereit, die einen Durchlass 398 von der faseroptischen Anordnung 332 trennt. Der Durchlass 398 erstreckt sich in der Leitung 396 und steht in einer Fluid-Verbindung mit dem Schlauch 364. Dies ermöglicht es einer Spülungslösung, in das Verbindungselement 356 eingespritzt zu werden, das Verbindungselement 370 zu durchströmen und am distalen Ende des Luer-Anschlussstücks 372 auszutreten.

Es wird insbesondere auf 16 Bezug genommen, in der die faseroptische Anordnung 332 in der Leitung 396 mit einem Klebemittel 399, wie zum Beispiel einem Epoxydharz, befestigt ist. Ferner hindert das Klebemittel 399 die Spülungsflüssigkeit am Wiedereintritt in die Leitung 396, nachdem die Flüssigkeit aus dem Durchlass 398 ausgetreten ist.

Das Endoskopverbindungselement 370 stellt zum lösbaren befestigen einer Sondeneinrichtung an dem Verbindungselement ein Luer-Anschlussstück 372 bereit. Nach dem Befestigen erstreckt sich die faseroptische Anordnung 332 in den Hohlraum des Schaftes der Sondenanordnung. Ferner stehen der Hohlraum der Sondenanordnung und der Durchlass 398 des Verbindungselements miteinander in einer Fluid-Verbindung, so dass das am Verbindungselement 356 bereitgestellte Fluid aus der Oberflächenöffnung der Sondeneinrichtung austritt.

Die 1719 zeigen ein chirurgisches Instrument 410 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei dem in den 1719 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Sondenanordnung 462 mit beispielsweise einem zweiten Verbindungselement 404, das sich von der faseroptischen Einrichtung 432 erstreckt, an einer Kamera, wie zum Beispiel einer ladungsgekoppelten (CCD)-Kamerakopfanordnung 402, befestigt.

Die CCD-Kamerakopfanordnung 402 umfasst ein Gehäuse 406, einen CCD-Kamerakopf 408, einen CCD-Chip 411 und ein fokussierendes Linsensystem 413 zum Fokussieren eines Bildes auf den CCD-Chip 411. Der CCD-Kamerakopf 408 weist vorzugsweise einen Außendurchmesser von ungefähr 1/4 Zoll (etwa 7 mm) auf. Bei dem Ausführungsbeispiel von 18 und 19 umfasst das fokussierende Linsensystem 413 einen Fokussierungsring 415 und eine Linse 417. Ein Kanal 419 ist im Gehäuse 406 definiert, um ein Gleiten der Linse 417 mit dem Fokussierungsring 415 zu ermöglichen, um das Bild zu fokussieren. Eine elektrische Leitung 421 erstreckt sich von der CCD-Kamerakopfanordnung 402 zu einem Fernsehmonitor. Eine Leitung 496 erstreckt sich vom zweiten Verbindungselement 404, das Beleuchtungsfasern und, falls gewünscht, eine Spülungsrohr enthält.

Ein proximales Ende des zweiten Verbindungselements 404 ist lösbar an der CCD-Kamerakopfanordnung 402 befestigt, und zwar vorzugsweise so, dass sich ein distales Ende eines sich von der faseroptischen Einrichtung 432 erstreckenden Bildleiterbündels 436 in einem vorgegebenen Abstand vom CCD-Kamerakopf 408 oder der Fokussierungslinse 417 befindet, so dass das Bild leicht fokussiert werden kann. Bei dem veranschaulichenden Ausführungsbeispiel ist ein erster Anschlussabschnitt 425 mit einem Außengewinde 427 am proximalen Ende des zweiten Verbindungselements 404 ausgebildet. Ein zweiter Anschlussabschnitt 429 mit einem Innengewinde ist am distalen Ende des Gehäuses 406 der CCD-Kamerakopfeinrichtung 402 ausgebildet. Der erste Anschlussabschnitt 425 ist dazu geeignet, sich in das Gehäuse 406 zu erstrecken und mit dem zweiten Anschlussabschnitt 429 eine Gewindeverbindung herzustellen.

Das Ausführungsbeispiel der 1719 bietet viele Vorteile. Zum Beispiel ermöglicht es für die faseroptischen Anordnung, leicht und einfach benachbart zu dem CCD-Kamerakopf 408 befestigt zu werden, so dass das distale Ende des Bildleiterbündels 436 und die fokussierende Linse 417 oder der CCD-Kamerakopf durch einen vorgegebenen Abstand getrennt sind. Somit kann das Bild leicht und einfach fokussiert werden. Bei dieser Bauweise kann die faseroptische Anordnung 432 ein Einweg-Artikel sein, wobei die Kamerakopfanordnung 402 mit anderen faseroptischen Anordnungen wieder verwendbar ist. Dies ist ein signifikanter Vorteil, da CCD-Chips und Kameraköpfe dazu neigen, relativ kostspielige Komponenten zu sein.

Bei den Ausführungsbeispielen der 1719 ist der CCD-Kamerakopf 408 an einer Stelle angeordnet, die den chirurgische Eingriff nicht beeinträchtigt und die Steuerung und das taktile Gefühl des Instruments nicht signifikant beeinflusst. Der CCD-Kamerakopf befindet sich ausreichend nah am chirurgischen Eingriffsort, ist jedoch so angeordnet, dass er nicht mit dem chirurgischen Eingriffsort in Kontakt kommen sollte.

Die Kamerakopfanordnung 402 ist außerdem vorzugsweise kompakt und leicht, so dass sie dem chirurgischen Instrument keine signifikante Masse oder Gewicht hinzufügt. Diese Ausführungsbeispiele ermöglichen es, dass der Kamerakopf auch durch das Gehäuse 406 oder eine andere geeignete Isolierung stark isoliert sein kann, ohne den chirurgische Eingriff zu behindern und ohne die Steuerung und das taktilen Fühlen des Instruments signifikant zu beeinträchtigen.


Anspruch[de]
  1. Ein chirurgisches Instrument zum Untersuchen von Gewebe, aufweisend:

    (a) einen länglichen starren Schaft (12) mit einem proximalen Ende, einem distalen Ende und einem sich zwischen den Enden erstreckenden Hohlraum (23);

    (b) einen an dem proximalen Ende des Schaftes (12) befestigten Griff (26), wobei der Griff (26) eine mit dem Hohlraum (22) in Verbindung stehende Längsbohrung (30) aufweist;

    (c) ein erweitertes starres atraumatisches Endstück an dem distalen Ende des Schaftes (12); und

    (d) eine faseroptische Betrachtungsanordnung (32) mit einer Mehrzahl von optischen Bildleitern und mit einer in dem Hohlraum (22) befestigten Objektivlinse (50) zum Erzeugen eines optischen Bildes von proximal zu einer Öffnung liegendem Gewebe, wobei die Anordnung (32) derart befestigt ist, daß sie in dem Hohlraum (22) verläuft und in diesem endet, so daß das Gewebe untersucht werden kann,

    wobei das Instrument dadurch gekennzeichnet ist, daß das Endstück bauchig (28) ist oder einen Spatel (288) bildet, der von dem Schaft (12) weg gekrümmt ist, und die Oberflächenöffnung definiert, die mit dem Hohlraum (22) in Verbindung steht.
  2. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, wobei das Endstück einen Spatel (288) mit einem gekrümmten distalen Ende bildet.
  3. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, wobei das erweiterte Endstück und der Schaft (12) aus einem einzigen Rohr gebildet sind.
  4. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, wobei das proximale Ende des Schaftes (12) einen Außendurchmesser aufweist und das erweiterte Endstück einen Außendurchmesser aufweist, welcher geringer ist als der Außendurchmesser des Schaftes (12).
  5. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Griff (26) lösbar mit einem Endoskop-Verbindungselement verbunden ist, wobei das Verbindungselement einen in Fluid-Verbindung mit der Bohrung (30) des Griffes (26) stehenden Durchlaß umfaßt.
  6. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Griff (26) lösbar mit einem einen Durchlaß bildenden Y-Verbindungselement (56) verbunden ist, wobei das Y-Verbindungselement an einem Schlauch mit einem Hohlraum (22) befestigt ist, und der Durchlaß und der Hohlraum (22) in Fluid-Verbindung mit der Bohrung (30) des Griffs (26) stehen.
  7. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, wobei der Hohlraum (22) und die faseroptischen Anordnung (32) zwischen sich einen Raum definieren, der in Fluid-Verbindung mit der Öffnung steht, um zu ermöglichen, daß man ein Spülfluid durch den Hohlraum (22) und aus der Öffnung heraus strömen lassen kann.
  8. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 7, wobei das Fluid bei der Objektivlinse (50) aus dem Hohlraum austritt.
  9. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, wobei sich die faseroptische Betrachtungsanordnung (32) von einem Endoskop-Verbindungselement aus erstreckt, wobei das Endoskop-Verbindungselement lösbar mit dem Griff (26) verbunden ist.
  10. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1 oder 3, wobei das bauchige Endstück (28) üblicherweise kugelförmig ist und symmetrisch mit dem Schaft (12) verbunden ist und einen ungefähr doppelt so großen Durchmesser wie der Schaft (12) aufweist, um zu ermöglichen, daß Gewebe den Schaft (12) umschließt und sich vor der Öffnung öffnet.
  11. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, 3 oder 10, wobei die Objektivlinse (30) um einen vorgegebenen Abstand von der Öffnung zurückgesetzt ist, so daß Gewebe an der Öffnung scharf abgebildet wird.
  12. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, wobei der Schaft (12) proximal zu dem atraumatischen Endstück einen gekrümmten Bogen umfaßt.
  13. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, wobei die Achse der faseroptischen Anordnung (32) exzentrisch zu der Achse des Hohlraumes (22) angeordnet ist.
  14. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, ferner umfassend zumindest eine sich durch die Längsbohrung und den Hohlraum (22) erstreckende Beleuchtungsfaser zum Übertragen von Lichtenergie von einer zu dem Griff (26) proximalen externen Quelle und durch die Öffnung.
  15. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, wobei die faseroptische Anordnung (32) lösbar an dem Griff (26) befestigt ist.
  16. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 15, umfassend die zusammenarbeitenden Verbindungselemente an der faseroptischen Anordnung (32) und dem Griff (26), wobei ein distaler Abschnitt der faseroptischen Anordnung (32) eine vorgegebene Länge hat, um sich durch die Bohrung und den Hohlraum (22) zu erstrecken, wobei die faseroptische Anordnung (32) in dem von der Öffnung beabstandeten Hohlraum (22) endet.
  17. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, aufweisend eine an dem Griff (26) befestigte Kamera, die betriebsfähig mit der faseroptischen Anordnung (32) verbunden ist.
  18. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, wobei die Öffnung in dem bauchförmigen Endstück (28) üblicherweise koaxial zu dem Hohlraum (22) ist.
  19. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, wobei die Öffnung unter einem Winkel zu einer Längsachse des Hohlraumes (22) angeordnet ist.
  20. Das chirurgische Instrument nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, wobei zumindest ein Abschnitt des Schaftes (12) von einem Benutzer verformbar ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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