Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrodynamische Wandler,
die es ermöglichen, im Meer akustische Wellen, insbesondere Schallwellen, auszusenden.
Diese Wandler sind speziell in der Sonartechnik nützlich.
Bei der Unterwasser-Akustik werden Schleppfische verwendet, die elektronische
Geräte und verschiedene Wandler enthalten, die im Sendemodus, im Empfangsmodus,
und ggf. in beiden Modi arbeiten können.
Es ist bekannt, dass bei Niederfrequenz, typischerweise zwischen 10
Hz und 1 kHz, um eine ausreichende akustische Leistung senden zu können, große Wassermassen
verschoben werden müssen, was wiederum eine große Verschiebung der aktiven Fläche
des Wandlers erfordert. Dies führt dazu, dass in diesem Fall allgemein Wandler vom
elektrodynamischen Typ verwendet werden, die einen von einer in einem Luftspalt
befindlichen, beweglichen Wicklung angetriebenen Schalltrichter aufweisen. Die Wandler
dieses Typs sind den in der Musikakustik wohl bekannten Lautsprechern ganz ähnlich.
Um die bei bestimmten Anwendungen aufgrund des zu erreichenden Schallpegels,
der 150 dB bis 10 Hz erreichen kann, häufig erforderliche akustische Leistung erhalten
zu können, ist man gezwungen, Wandler mit relativ großen Abmessungen zu verwenden.
Dies führt zu Zwängen sowohl bezüglich des Volumens als auch des Gewichts, da der
Wandler in das Meer getaucht werden muss, während er sich in einem Fisch befindet,
der mit einer vorbestimmten Eintauchtiefe navigieren muss.
Außerdem ist es häufig erforderlich, dass der Wandler den Explosionen
widerstehen kann, die manchmal bei besonderen Anwendungen auftreten. Die Wirkung
einer solchen Unterwasser-Explosion äußert sich in der Einwirkung eines hydrostatischem
Druckpegels und Beschleunigungspegels auf den Wandler. Dieser Pegel kann leicht
den Schalltrichter und die Dichtungsmembran zwischen dem Schalltrichter und dem
Gehäuse des Wandlers zerstören.
Insbesondere aus dem Patent US 4 466
083 ist ein elektrodynamischer Wandler für Unterwasser-Akustik bekannt,
der es tatsächlich ermöglicht, eine große akustische Leistung zu liefern, der aber
hauptsächlich ausgebildet ist, um die Probleme der Wärmeabstrahlung entsprechend
den elektrisch-akustischen Umwandlungsverlusten zu vermeiden. Der Aufbau des Wandlers
ermöglicht es ihm nicht, den Unterwasser-Explosionen zu widerstehen. Gegebenenfalls
würden diese ihn schnell unbenutzbar machen, indem sie seine Membran zerreißen,
seine Kuppel zusammendrücken und seine Rückholfedern beschädigen.
Eine bekannte Technik für die Widerstandsfähigkeit gegenüber solchen
Explosionen besteht darin, über dem Schalltrichter eines solchen Wandlers eine mit
Löchern versehene Kuppel anzuordnen, die selbst von einer Membran bedeckt wird.
Jedes dieser Löcher bildet also eine Klappe, die die den vom Wandler gesendeten
akustischen Signalen entsprechenden Schwingungen durchlässt und die von möglichen
Explosionen kommenden Druckspitzen nicht durchlässt. Ein solches System hat aber
den Nachteil, das Volumen und die Masse des Wandlers zu erhöhen und den von ihm
lieferbaren Schallpegel zu senken.
Um diese Nachteile zu beseitigen, schlägt die Erfindung einen elektrodynamischen
Wandler für Unterwasser-Akustik von der Art mit einem Körper vor, der mit Polteilen
versehen ist, die einen Luftspalt begrenzen, mit einem beweglichen Organ, das mit
einer Kuppel versehen ist, die sich in einen eine Wicklung tragenden Zylinder fortsetzt,
der in diesem Luftspalt gleitet, und mit einer flexiblen Membran, die für die Dichtheit
zwischen dem beweglichen Organ und dem Körper sorgt, wobei der Wandler hauptsächlich
dadurch gekennzeichnet ist, dass er außerdem einen Schalltrichter aufweist, der
die Kuppel überragt und in dem Körper gleitet, wobei er mit diesem eine Düse bildet,
deren Spielraum so festgelegt ist, dass er es gestattet, die Membran gegen Stoßwellen,
die von Explosionen außerhalb des Wandlers stammen, zu schützen, indem diese Stoßwellen
in der Düse gedrosselt werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal weist das bewegliche Organ außerdem einen
Satz von radialen Rippen auf, die auf einer Seite an der Innenwand dieses beweglichen
Organs befestigt sind und sich auf der anderen Seite sternförmig vereinen, um die
Steifheit dieses beweglichen Organs und seine Stoßwellenfestigkeit zu erhöhen.
Gemäß einem weiteren Merkmal weist der Wandler außerdem eine Feder
auf, die an ihrem Umfang am unteren Teil des Körpers befestigt und in ihrer Mitte
mit der Mitte des Sterns verbunden ist, der durch die Vereinigung der Rippen gebildet
wird, wobei diese Feder es gestattet, das bewegliche Organ entlang der vertikalen
Achse zu zentrieren.
Gemäß einem weiteren Merkmal weist er weiter einen peripheren Hohlraum
auf, der in dem Körper ausgebildet und mit dem äußeren Milieu durch zumindest eine
Perforation und eine ringförmige und elastische Luftkammer verbunden ist, die in
diesem peripheren Hohlraum enthalten ist, der mit dem unteren Hohlraum verbunden
ist, der durch den Körper und das bewegliche Organ begrenzt wird, um die Wirkungen
des hydrostatischen Drucks aufgrund des Eintauchens zu kompensieren,
wobei der Höhenunterschied zwischen dem Schalltrichter und dieser Luftkammer es
gestattet, das bewegliche Organ in einer neutralen Position zu halten.
Weitere Besonderheiten und Vorteile der Erfindung gehen klar aus der
nachfolgenden Beschreibung hervor, die als nicht einschränkend zu verstehendes Beispiel
anzusehen ist und sich auf die beiliegenden Figuren bezieht. Es zeigen:
1 eine Ansicht der Hälfte eines erfindungsgemäßen
Wandlers im senkrechten Schnitt; und
2 eine waagrechte Ansicht des Wandlers
gemäß der Ebene AA in 1.
Der in den beiden beiliegenden Figuren dargestellte erfindungsgemäße
Wandler besitzt einen Körper, der von einem Sockel 101 gebildet wird, auf
den ein Mantel 102 aufgeschoben wird, über dem eine Manschette
103 sitzt. Diese verschiedenen Bauteile schieben sich derart ineinander,
dass sie um die Achse des Wandlers drehsymmetrische zylindrische Hohlräume bilden,
in die sich die anderen diesen Wandler bildenden Teile einfügen.
Ein erster zylindrischer Hohlraum, der zwischen dem Sockel und dem
Mantel begrenzt wird, ermöglicht es, einen Magnetkreis aufrechtzuerhalten, der von
einem ersten und einem zweiten Polteil 104 bzw. 105 in Form von
Kronen gebildet wird, die auf die Achse des Wandlers zentriert sind. Das erste Polteil
104 ist L-förmig, wobei der innere Schenkel des L ins Innere der zentralen
Kammer des Wandlers vorsteht. Das zweite Polteil 105 hat die Form einer
flachen Scheibe. Beide werden von einem Satz von Magneten 106 getrennt
gehalten, auf denen sie durch Einpassen des Mantels 102 in den Sockel
101 festgeklemmt werden. Auf diese Weise erhalt man einen Magnetkreis,
der nur durch einen dünnen Magnetspalt 107 unterbrochen wird, der die Form
eines auf die Achse des Wandlers zentrierten Zylinders hat und direkt auf der inneren
Seitenfläche der Manschette 103 aufliegt.
Der zentrale Raum des Körpers des Wandlers bildet einen zweiten zylindrischen
Hohlraum, in dem ein pilzförmiger Kern 108 sich mit seiner Mittelstange
in die zentrale kreisförmige Öffnung des Polteils 104 einschiebt. Der untere
Bereich des Kopfes des Kerns von im wesentlichen Halbkugelform liegt auf dem oberen
Bereich dieses Polteils 104 auf.
Das bewegliche Organ des Wandlers wird von einem Hohlteil
109 in Form einer Kuppel gebildet, die auf einem zylindrischen Bereich
sitzt, der sich in den Luftspalt 107 einfügt. Damit dieses Teil sowohl
sehr fest als auch sehr leicht und sehr steif ist, wird es zum Beispiel aus einem
Gewebe aus Kohlenstofffasern gebildet, die in eine Harzmatrix getaucht sind. Erfindungsgemäß
wird die Oberfläche der Kuppel 109 von einem Teil 110 bedeckt,
dessen Oberfläche im Wesentlichen flach ist und das den radiativen Schalltrichter
des Wandlers bildet. Um selbst sehr leicht zu sein, wird es aus syntaktischem Schaum
hergestellt.
Der Schalltrichter 110 verhält sich also wie ein Kolben,
dessen seitliche Außenfläche zylindrisch ist. Dieser Kolben gleitet in einem Zylinder,
der von der seitlichen Innenfläche der Manschette 103 gebildet wird, die
selbst im Wesentlichen zylindrisch ist. Erfindungsgemäß werden diese beiden Teile,
und speziell der Schalltrichter 110, so hergestellt, dass sie ein äußerst
begrenztes Einstellspiel in der Größenordnung von zum Beispiel 0,2 mm aufweisen.
So wird ein mechanisches Filter gebildet, das die Ausbreitung der Stoßwelle bremst,
die von einer möglichen externen Explosion kommen kann, indem in diesem Zwischenraum
das Fluid gedrosselt wird, in das der Schalltrichter getaucht ist.
Um den Schalltrichter zu schützen, ist der obere Bereich des zentralen
Raums des Körpers des Wandlers in bekannter Weise mit einem Fluid, zum Beispiel
einem Öl, gefüllt, das sowohl für diesen Schutz als auch für die Ausbreitung der
akustischen Wellen geeignet ist. Um den Austritt dieses Öls zu verhindern, wird
der Raum 113 in seinem oberen Bereich von einer Membran 112 verschlossen,
die am Umriss der Manschette 103 befestigt ist.
Um die Ausfederung der Kuppel und des Schalltrichters zu erlauben,
ist der untere Bereich des zentralen Raums entgegengesetzt zu dem Bereich, indem
sich dieses Öl befindet, mit Luft gefüllt. Um dann zu verhindern, dass das im Bereich
113 enthaltene Öl in den mit Luft gefüllten Bereich 114 eindringt,
verwendet man eine weitere Dichtungsmembran 115, zum Beispiel aus Kautschuk,
die wesentlich flexibler ist als die Membran 112 und die einerseits an
der äußeren Seitenwand des Schalltrichters 110 und andererseits an der
inneren Seitenwand der Manschette 103 befestigt ist. In diesem Ausführungsbeispiel
erfolgt diese Befestigung durch Einklemmen zwischen dieser Manschette
103 und dem Mantel 102. Um eine freie und korrekte Ausfederung
dieser Membran zwischen dem Schalltrichter und der Manschette zu ermöglichen, wird
die äußere Seitenwand des Schalltrichters auf dieser Höhe bearbeitet, um einen Rücksprung
in Bezug auf die Düse 111 zu bilden, der das weiter oben beschriebene reduzierte
Spiel aufweist, und einen Freiraum für die Membran 115 zu bilden.
Um zu verhindern, dass das im Hohlraum 113 enthaltene Öl
den syntaktischen Schaum 110 tränkt und dadurch seine Masse erhöht, kann
man als Variante vorsehen, die Außenfläche dieses Schalltrichters
abzudichten, indem sie mit einer dünnen Schicht bedeckt wird, die aus einem in eine
Harzmatrix getauchten Kohlenstofffasergewebe besteht.
Damit das Spiel der Düse 111 trotz der auf die Kuppel
109 und den Schalltrichter 112 beim Ausfedern dieser Teile, wenn
der Wandler mit einer großen Sendeleistung arbeitet, ausgeübten Biegekräfte aufrechterhalten
werden kann, schlägt die Erfindung außerdem vor, diese Einheit zu versteifen, indem
ein Satz von radialen Rippen 116 verwendet wird, die auf dem Innenumfang
der Kuppel 109 verteilt sind und unterhalb des unteren Bereichs der Stange
des den Kern 108 bildenden Pilzes sternförmig zusammenlaufen. Diese Rippen
gleiten in Nuten 117, die im Kern 108 und im ersten Polteil
104 ausgeführt sind. Diese Nuten sind in Höhe des Kerns relativ breit und
in Höhe des Polteils schmaler, um den Magnetflussverlust zu minimieren, der auf
einen sehr geringen Wert von einigen Prozent reduziert werden kann.
Eine Achse 118 vereint die Mitte des oberen Bereichs der
Kuppel 109 mit der Mitte des von der Zusammenfügung der Rippen
116 gebildeten Sterns unter der Unterseite des Kerns 108. Diese
Achse ermöglicht sowohl die Versteifung der Einheit als auch die Gewährleistung
ihrer senkrechten Zentrierung bezüglich der Achse des Wandlers. Um diese zweite
Funktion zu gewährleisten, ist die Achse in ihrem unteren Bereich an der Mitte einer
Flachfeder 119 befestigt, die selbst am ihrem Umfang im unteren Bereich
des Sockels 101 befestigt ist. Diese Feder, die von der Art ist, die unter
dem Namen "flector" bekannt ist, wird von einer geschmeidigen und elastischen Scheibe
gebildet, die Umfangsöffnungen aufweist, welche es ermöglichen, die Luft zwischen
den beiden von der Ebene dieser Feder begrenzten Bereichen frei in den unteren Bereich
des zentralen Raums des Wandlers fließen zu lassen. Diese Feder gewährleistet nicht
nur die Zentrierung, sondern verhindert auch die Drehbewegungen des beweglichen
Organs, die die Rippen gegen die Wände der Nuten reiben lassen würden, in denen
sie gleiten.
Die Antriebswirkung, die es ermöglicht, die Einheit aus Kuppel und
Schalltrichter entlang der Achse des Wandlers zu bewegen, um die akustischen Wellen
zu senden, wird durch Wechselwirkung zwischen dem Magnetfeld, das zwischen den Polteilen
fließt, und demjenigen erhalten, das von einer Wicklung 120 geliefert wird,
die auf die Seitenflanken des unteren zylindrischen Bereichs der Kuppel
109 gewickelt ist. Diese Wicklung ist also in den zwischen den beiden Polteilen
vorhandenen Luftspalt getaucht, wodurch das klassische Schema eines elektrodynamischen
Wandlers hergestellt wird. Diese Wicklung wird von nicht in der Figur dargestellten
und dem Fachmann bekannten Mitteln gespeist.
Abgesehen von der Funktion der Versteifung des beweglichen Organs
dienen die Rippen 116 auch über die ganze Höhe der Wicklung 120
als Kühlsenke zum Abführen der Wärme, die in dieser Höhe abgegeben wird, indem sie
zu den anderen Teilen des Wandlers abgeleitet wird.
Der von der Kuppel 109, dem Sockel 101, dessen Boden
geschlossen ist, dem Mantel 102 und der Dichtungsmembran 115 begrenzte
innere Bereich 114 wird mit Luft gefüllt, um die Ausfederung des beweglichen
Organs zu erlauben, wie man weiter oben gesehen hat.
Wenn man den Wandler eintaucht, drückt sich das bewegliche Organ unter
der Wirkung des hydrostatischen Drucks unter Zusammendrücken der Feder
119 und des in diesem Bereich 114 vorhandenen Luftvolumens zum
Boden des Sockels 101 ein. Diese Bewegung hat natürlich die Tendenz, die
elektroakustischen Merkmale des Wandlers zu verändern, insbesondere indem sie die
Positionen der Wicklung und der Polteile zueinander verändert.
Um diese Wirkung zumindest zum Teil zu kompensieren, wird ein Kompensationsreservoir
oder Luftkammer 121 verwendet, die aus einer flexiblen Tasche zum Beispiel
aus Kautschuk besteht, dem Druck der Meeresumgebung ausgesetzt ist und mit dem Bereich
114 über eine Leitung 122 in Verbindung steht. Um diese Luftkammer
vor der Wirkung möglicher in der Meeresumgebung auftretender Explosionen zu schützen,
ist sie erfindungsgemäß ringförmig und befindet sich in einem anderen inneren zylindrischen
Hohlraum 123, der innerhalb des Wandlers von den Wänden des Mantels
102 und der Manschette 103 begrenzt wird. Dieser Hohlraum ist
also selbst ringförmig und geschlossen und umgibt den Standort des Schalltrichters
110. Um die in diesem Hohlraum angeordnete Luftkammer unter Meeresdruck
zu setzen, wurden in der äußeren Seitenwand des Mantels 102 kleine Öffnungen
124 vorgesehen, die es dem Meerwasser ermöglichen, in den Hohlraum
123 einzudringen und die Luftkammer zusammenzudrücken. Auf diese Weise
ist die Luftkammer gegen die äußeren mechanischen Angriffe durch die Wände des Hohlraums
geschützt, in dem sie sich befindet. Außerdem ist der Durchmesser der Öffnungen
124 so vorgesehen, dass die von einer möglichen äußeren Explosion stammenden
Stoßwellen beim Durchgang durch diese Öffnungen gedämpft werden, damit sie keine
Gefahr eines Überdrucks in Höhe der Luftkammer darstellen. Da diese Öffnungen rund
sind, kann ihr Durchmesser größer sein als die Dicke der Düse 111.
Da die Wandler dieser Art im Allgemeinen vorgesehen sind, um so zu
arbeiten, dass die akustischen Wellen nach unten gesendet werden, also in die umgekehrte
Stellung zu derjenigen in 1, wird die
Bewegung des beweglichen Organs zum Boden des Körpers 101 unter der Wirkung
des hydrostatischen Drucks gleichzeitig durch die Wirkung der Feder 119,
die Wirkung der Schwerkraft auf die Gesamtheit des beweglichen Organs, und die Wirkung
des hydrostatischen Drucks auf die Luftkammer 121 behindert.
Um in dieser Position das bewegliche Organ in einer derartigen Position
in Gleichgewicht zu bringen, dass die Feder 119 in ihrer Ruhestellung ist,
wobei der Druck auf die Oberfläche des Schalltrichters dann den Druck auf die Luftkammer
ausgleicht, schlägt die Erfindung vor, diese verschiedenen Teile so zu bemessen,
dass es einen Unterschied &Dgr;h zwischen der Ebene der Außenfläche des Schalltrichters
und der Mittelposition der Luftkammer gibt, wobei diese Entfernung so ist, dass
der Unterschied des hydrostatischen Drucks zwischen dieser Fläche und der Luftkammer
aufgrund des Unterschieds der Eintauchtiefen das Gewicht des beweglichen Organs
ausgleicht. Die Rechnung zeigt, dass mit einem Wert M für die Masse des beweglichen
Organs, einer Fläche S für die emittierende Fläche des Schalltrichters, und einer
Volumenmasse &rgr; für die Meeresumgebung dieser Höhenunterschied angegeben wird
durch:
&Dgr;h = M/S&rgr;
Bei üblichen Werten für einen solchen Schalltrichter mit 200 mm Durchmesser
und einem Gewicht von 1,5 Kilo beträgt der Höhenunterschied dann 48 mm.
Während des Eintauchens des Wandlers bleibt die Position des beweglichen
Organs dann im Wesentlichen ortsfest, während die Luftkammer sich zurückzieht. Dieses
Phänomen läuft ab, bis die Luftkammer vollständig zurückgezogen ist. Dann hat man
ein maximales Eintauchen, von dem ausgehend es keine Kompensation für den hydrostatischen
Druck mehr geben kann. Wenn VT = das Luftvolumen im Wandler, Vc
= das Luftvolumen in der Kammer, pmax der Druck bei maximalem Eintauchen
und pmin derjenige bei minimalem Eintauchen ist, wird die Beziehung zwischen
diesen Werten gegeben durch:
pmax VT = pmin (VT
+ Vc)
Diese Formel ermöglicht für eine gegebene Konstruktion den Erhalt
des Maximalwerts des Eintauchens, und für einen gewünschten maximalen Eintauchwert
den Erhalt der Größe des Volumens der Luftkammer, und somit ihrer Abmessung sowie
derjenigen der sie enthaltenden Teile.
So muss zum Beispiel ein Wandler, der in eine Tiefe von 30 m getaucht
werden soll, eine Luftkammer haben, deren Volumen im Wesentlichen dreimal so groß
ist wie das Luftvolumen im Rest des Wandlers. Man stellt hier auch den Zweck des
Kerns 118 fest, der es ermöglicht, das Innenvolumen des Wandlers zu minimieren
und daher die Eintauchtiefe zu erhöhen, wobei alles Andere gleich bleibt.