| Dokumentenidentifikation |
DE102004004133A1 18.08.2005 |
| Titel |
Verfahren und Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen |
| Anmelder |
Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG, 49205 Hasbergen, DE |
| Erfinder |
Scheufler, Bernd, Dr., 49205 Hasbergen, DE; Marquering, Johannes, Dr., 49176 Hilter, DE; Kötter, Heiner, 49086 Osnabrück, DE |
| DE-Anmeldedatum |
28.01.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004004133 |
| Offenlegungstag |
18.08.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
18.08.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
G06M 7/02
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| IPC-Nebenklasse |
A01C 7/04
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| Zusammenfassung |
Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die von einer Sämaschine auszubringenden Saatkörner, bei denen die zu zählenden Körper einen mit Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei den Strahlengang zwischen einem Lichtemitter und einem Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen. Um eine Vorrichtung und ein Verfahren zum optischen Zählen kleiner Körperchen zu schaffen, mittels welcher Saatkörner unterschiedlicher Größe, z. B. Raps wie auch Bohnen, die eine extrem unterschiedliche Größe zueinander aufweisen, möglichst schnell genau zählen zu können, ist vorgesehen, dass die Sensoren, in Durchgangsrichtung der zu zählenden Körperchen gesehen, in mehreren Ebenen hintereinander angeordnet sind.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner
Körperchen gemäß der Oberbegriffe der Ansprüche 1 und 6, sowie ein Verfahren zum
optischen Zählen gemäß des Oberbegriffes des Patentanspruches 11.
Ein derartiges Verfahren und eine derartige Vorrichtung sind in der
EP 0 166 136 A2 beschrieben. Bei
dieser Vorrichtung sind im Winkel von 90° zwei Elementarlichtschranken innerhalb
eines Messraumes angeordnet, um die durch diesen Messraum fallenden kleinen Körperchen
zu zählen. Mittels eines entsprechenden Auswerteverfahrens lassen sich die durch
den Messraum fallenden Körperchen in ihrer Anzahl bestimmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein
Verfahren zum optischen Zählen kleiner Körperchen zu schaffen, mittels welcher Saatkörner
unterschiedlicher Größe, z.B. Raps wie auch Bohnen, die eine extrem unterschiedliche
Größe zueinander aufweisen, möglichst schnell genau zählen zu können.
Diese Aufgabe wird in einer ersten Lösung dadurch gelöst, dass die
Sensoren in Durchgangsrichtung der zu zählenden Körperchen gesehen in mehreren Ebenen
hintereinander angeordnet sind. Infolge dieser Maßnahme lassen sich verschiedene
Sensoreinheiten für jeweils ein entsprechendes Korngrößenspektrum bilden so dass
entsprechend der auszubringenden Saatgutart die jeweilige Sensoreinheit aktiviert
wird, um Messsignale an eine elektronische Auswerteeinheit zu übermitteln. Die jeweiligen
Sensoren sind auf die jeweilige Saatgutart oder zu Saatgutgruppen zusammengefasste
Saatgutarten entsprechend abgestimmt.
Bei einer weiteren Lösung ist vorgesehen, dass verschiedene Typen
von Sensoren vorgesehen sind. Hierdurch kann entsprechend der jeweiligen Saatgutart
der entsprechend optimale Sensortyp zur Messung verwendet werden.
So können beispielsweise zum Messen von Bohnen, die einen relativ
großen Durchmesser aufweisen, relativ große Elemente aufweisende Lichtschranken
verwendet werden, während beim Ausbringen von Saatgutarten mit kleineren Körperchen
entsprechend kleinere Elemente aufweisende Lichtschranken zum Einsatz kommen.
Auch kann es sinnvoll sein, auf Laserlichtbasis arbeitende Sensoren
einzusetzen. Durch entsprechende Versuche lassen sich die jeweiligen optimalen Sensortypen
ermitteln.
Zum Zählen der Körner einiger Saatgutarten kann es sinnvoll sein,
wenn entsprechende Versuche dies ergeben auf Infrarotlichtbasis arbeitende Sensoren
einzusetzen. Diese Sensoren können, wie erste Versuche gezeigt haben, bei einigen
Saatgutarten unter bestimmten Einsatzbedingungen, besonders gute Ergebnisse bringen.
Bei einer weiteren Lösung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sensoren
mit einer ein Speichermedium aufweisenden elektronischen Auswerteeinrichtung verbunden
sind, dass in dem Speichermedium ein Auswerteprogramm hinterlegt ist, mittels welchen
die von den Sensoren übermittelten Signale in Anzahl der Körperchen umsetzbar sind.
Infolge dieses Auswerteprogramms lassen sich in einfacher Weise aus den Signalen
der Sensoren die Anzahl der Körperchen ermitteln.
Versuche haben in überraschender Weise gezeigt, dass besonders hohe
Messgenauigkeiten erzielbar sind, wenn die Messebene der Sensoreinheit in einem
von 90° abweichenden Winkel zur Durchgangsrichtung der Körperchen durch den
Messraum angeordnet ist. Hierbei können mehrere Sensoreinheiten mit ihrer Messebene
auch in kreuzweise zueinander angeordnet sein.
Es können auch verschiedenartig ausgebildete Sensoreinheiten in Durchgangsrichtung
der Körperchen hintereinander angeordnet sein. Hierbei ist es sowohl möglich, dass
bei den Messvorgängen verschiedenartig ausgebildete Sensoreinheiten miteinander
kombiniert werden, als auch, dass für die jeweilige Saatgutgruppe die entsprechende
Sensoreinheit aktiviert wird, so dass die Messsignale in entsprechend optimierter
Weise an die Auswerteeinheit übermittelt werden.
Um nur den jeweils benötigten und erforderlichen Messaufwand zu betreiben
und eine optimal schnelle Auswertung zu erreichen, ist vorgesehen, dass die verschiedenen
Sensoreinheiten eine unterschiedliche Anzahl von Sensoren aufweisen. Je nach Saatgutart
wird dann die jeweils unter den herrschenden Bedingungen optimal arbeitende Sensoreinheit
aktiviert.
Des weiteren ist vorgesehen, dass verschiedene Sensoreinheiten mit
unterschiedlichen Sensorelementen vorgesehen sind. Es ist auch möglich die unterschiedlichen
Sensoreinheiten miteinander zu kombinieren.
Bei dem Verfahren zum optischen Zählen von Körperchen ist zur Lösung
der Aufgabe vorgesehen, dass ein Auswerteprogramm vorgesehen ist, das je nach auszubringendem
Saatguttyp die Messwerte aller Sensoren der Sensoreinheit oder nur eine verringerte
Anzahl von Sensoren der Sensoreinheit zur Ermittlung der Anzahl der Körperchen herangezogen
werden.
Infolge dieser Maßnahme wird je nach auszubringendem Saatgut nur die
jeweils erforderliche Anzahl von Sensoren aktiviert um ein möglichst schnelles und
genaues Auswerteergebnis bzgl. der Anzahl der zu zählenden Körperchen zu erreichen.
Bei einem weiteren Verfahren ist vorgesehen, dass Sensoreinheiten
mit unterschiedlicher Anzahl von Lichtemittern und Lichtdetektoren in Durchgangsrichtung
der zu zählenden Körperchen gesehen hintereinander angeordnet sind und je nach auszubringendem
Saatgut die entsprechenden Signale von der jeweiligen bzw. aktivierten Sensoreinheit
zur Auswertung herangezogen werden.
Um in automatischer Weise die jeweils erforderlichen Sensoren und/oder
Sensoreinheiten für die Auswertung zu aktivieren, damit sie entsprechende Messsignale
liefern, ist vorgesehen, dass mittels der hinterlegten Auswertesoftware entsprechend
des auszubringenden Saatgutes die entsprechend hinterlegte Anzahl von Sensoren und/oder
Sensoreinheiten zur Auswertung herangezogen werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen,
der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Hierbei zeigen
1 die erfindungsgemäß ausgestattete pneumatische
Sämaschine in Prinzipdarstellung,
2 die Anordnung der Sensoren in dem Verteilersystem
der Sämaschine in vergrößerter Darstellung und in Prinzipdarstellung,
3 die Anordnung der Sensoren in der Verteilerleitung
in Schnitt- und in Prinzipdarstellung,
4 die Anordnung der Sensoren einer Sensoreinheit
gemäß 3 in Seitenansicht und in Prinzipdarstellung,
5 eine weitere Anordnung mehrerer Sensoreinheiten
in der Verteilerleitung in Prinzipdarstellung,
6 eine weitere Anordnung mehrerer Sensoreinheiten
in der Verteilerleitung in Prinzipdarstellung,
7 eine weitere Anordnung der Sensoren
in der Verteilerleitung in Seitenansicht und in Prinzipdarstellung,
8 eine weitere Anordnung der Sensoreinheit
in Seitenansicht und Prinzipdarstellung und
9 eine weitere Anordnung der Sensoreinheiten
in Seitenansicht und Prinzipdarstellung.
Die Sämaschine ist als pneumatische Verteilmaschine ausgebildet. Sie
weist einen Rahmen 1 und Vorratsbehälter 2 auf. Der Rahmen
1 stützt sich auf Laufrädern 3 oder einer Bodenwalze auf dem Boden
ab. Dem Vorratsbehälter 2 ist ein Zentraldosierer 4 zugeordnet,
der das sich im Vorratsbehälter 2 befindliche Saatgut über eine Schleuse
5 in eine zentrale Zuführleitung 6, die als Steigrohr
7 ausgebildet ist, einleitet. Dieses Steigrohr 7 mündet an seinem
oberen Ende in einem Verteilerkopf 8, über den das dosierte Saatgut auf
die einzelnen sich an dem Verteilerkopf 8 anschließenden Saatleitungen
9 gleichmäßig aufgeteilt wird. Die Saatleitungen 9 führen zu den
am Rahmen 1 angelenkten Säscharen 10. Dem Laufrad 3 ist
eine nicht dargestellte Wegstreckenmesseinrichtung zugeordnet, die Messdaten an
eine als Bordcomputer 11 ausgebildete elektronische Auswerteeinheit übermittelt.
Der Dosierer 4 wird über einen Antriebsstrang und ein einstellbares Getriebe
12 von einer Kraftquelle 13 angetrieben. Das Getriebe
12 wird über einen Einstellmotor 14 eingestellt und von dem Bordcomputern
11 angesteuert.
Dem Steigrohr 7 ist ein Sensor 15 zur Ermittlung
der insgesamt ausgebrachten Saatkörneranzahl zugeordnet. Des weiteren ist eine Sensoreinheit
16 zumindest einer Saatleitung 9 zugeordnet. Der Sensor
15 und die Sensoreinheit 16 sind über Übertragungsmittel mit dem
Bordcomputer 11 verbunden, so dass die Messdaten der Sensoren
15 und 16 an den Bordcomputer 11 übermittelt werden.
Die Sensoreinheit 16 weist die Lichtschranken 17 auf. Die Lichtschranken
17 zählen die einzelnen von dem Verteilerkopf 8 zu den jeweiligen
Säscharen 10 gelangenden Anzahl Saatkörner. Hierbei wird davon ausgegangen,
dass über den Verteilerkopf 8 das durch das Steigrohr 7 zum Verteilerkopf
8 gelangende Saatgut gleichmäßig auf die einzelnen Saatleitungen
9 aufgeteilt wird.
Die als Lichtschranken 17 ausgebildeten Sensoren der Sensoreinheit
16 sind kreisförmig verteilt um die Verteilerleitung 9 angeordnet
und können so innerhalb der Verteilerleitung 9 die durch den Bereich der
Sensoreinheit geförderten Körperchen des Saatgutes zählen. Die Sensoren
17 der Sensoreinheit 16 sind mittels Übertragungsleitung mit der
elektronischen Auswerteeinheit 11, bspw. eines Bordcomputers verbunden.
Die Körperchen passieren den Messraum 18, wie durch den Pfeil
19 angedeutet. Die Körperchen erzeugen durch das Passieren der Sensoreinheit
16 Messimpulse an den Sensoren 17 die über die Übertragungsleitung
an die Auswerteeinheit übermittelt werden. Aufgrund des in dem Speichermedium der
Auswerteeinheit 11 hinterlegten Auswerteprogramms werden diese Messsignale
ausgewertet und in Anzahl Körner umgesetzt, so dass die den Messraum
im Bereich der Sensoreinheit 16 passierenden Körperchen gezählt und die
ausgebrachte Saatgutmenge mittels des Auswerteprogramms errechnet werden kann.
In einer Variante des Auswerteprogramms, welches in der Speichereinheit
der Auswerteeinheit 11 hinterlegt ist, ist vorgesehen, das entsprechend
der Saatgutart alle oder nur ein Teil der Lichtschranken 17 der Sensoreinheit
16 aktiviert sind bzw. nur die von einigen oder von allen Lichtschranken
17 übermittelten Messsignale verwertet werden. So wird man beispielsweise
bei dem Ausbringen großer Saatgüter, wie beispielsweise Mais oder Bohnen nur die
Messsignale einiger Lichtschranken 17 berücksichtigen, während man bei
dem Ausbringen von kleineren Saatgütern, wie beispielsweise Raps alle Messsignale
aller Lichtschranken 17 berücksichtigt. Eine mittlere Anzahl von Lichtschranken
zu aktivieren bzw. deren Messsignale zu verwenden, wird man bei Saatgütern mittlerer
Größenordnung, wie beispielweise Gerste, Weizen, Hafer anwenden. Hierbei kann dann
jede zweite Lichtschranke 17 aktiviert bzw. das Messsignal jeder zweiten
Lichtschranke 17 verwendet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach 5 sind
zwei Sensoreinheiten 16 und 16' hintereinander angeordnet, wobei
die obere Sensoreinheit 16 und die untere Sensoreinheit 16' die
gleiche Anzahl von Sensoren 17 aufweisen. Beide Sensoreinheiten
16 und 16' sind mit Übertragungsleitungen mit der Auswerteeinheit
11 verbunden, in welcher ein entsprechendes Auswerteprogramm hinterlegt
ist, um aus den von den Sensoren 17 der Sensoreinheit übermittelten Signalen
die Anzahl der ausgebrachten bzw. dosierten Saatkörner zu ermitteln.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 6 sind
drei Sensoreinheiten 20, 20' und 20'' hintereinander
angeordnet, wobei jede Sensoreinheit 20, 20' und 20''
eine andere Anzahl von Sensoren 17 aufweist. Die obere Sensoreinheit
20 ist für das Zählen kleiner Körperchen beispielsweise Raps vorgesehen,
während die mittlere Sensoreinheit 20' für das Zählen mittelgroßer Körperchen,
wie beispielsweise Gerste, Hafer, Weizen vorgesehen ist und die untere Sensoreinheit
20'' für das Zählen beispielsweise von Mais oder Bohnen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach 7 ist
die Sensoreinheit 21 bzw. die Messebene 22, in welche die Sensoreinheit
21 angeordnet, ist in einem von 90° abweichenden Winkel &agr; zur durch
den Pfeil 19 angedeuteten Strömungsrichtung der dem Messraum
23 durchströmenden Körperchen innerhalb der Verteilerleitung
6 angeordnet. Der Winkel &agr; beträgt hier etwa 45°.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 8 ist
die Ebene der Sensoreinheit 21 ebenfalls in einem von 90° abweichenden
Winkel &agr; beispielsweise 30° zur Senkrechten 24 zur Strömungsrichtung,
wie durch den Pfeil angedeutet 19, angeordnet.
Gemäß 9 sind zwei Sensoreinheiten
25 und 26 ebenfalls unter einem von 90° abweichenden Winkel
&agr; zur Strömungsrichtung 19 der den Messraum 23 und die Verteilerleitung
9 durchströmenden Körperchen angeordnet. Hierbei sind die beiden Sensoreinheiten
25 und 26 bzw. ihre Messebenen 22, in welcher die Sensoren
17 angeordnet sind, über Kreuz angeordnet.
Die Sensoren der verschiedenen vorerwähnten Sensoreinheiten können
unterschiedlichen Typs sein, so beispielsweise Lichtschranken, verschieden große
Lichtschranken, auf Laserlicht Basis arbeitende Sensoren, auf Infrarotlicht Basis
arbeitende Sensoren etc.. Die Lichtschranken bestehen aus einem Lichtemitter und
einem Lichtdetektor, wobei der Strahlengang durch die den Messraum passierenden
Körperchen jeweils unterbrochen wird. Wie bereits vor erwähnt, können Sensoreinheiten
mit unterschiedlicher Anzahl von Lichtemitter und Lichtdetektoren in Durchgangsrichtung
der zu zählenden Körperchen gesehen hintereinander angeordnet sein, wobei je nach
auszubringendem Saatgut die entsprechenden Signale von der jeweiligen bzw. aktivierten
Sensoreinheit zur Auswertung herangezogen werden. Entsprechend der hinterlegten
Auswertesoftware werden dann entsprechend des auszubringenden Saatgutes die entsprechend
hinterlegte Anzahl von Sensoren oder Sensoreinheiten zur Auswertung, d.h. zur Ermittlung
der Anzahl der dem Messraum passierende Körperchen herangezogen. Aus diesen Werten
lässt sich dann die Anzahl ausgebrachter Saatkörner pro Flächeneinheit ermitteln.
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| Anspruch[de] |
- Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die
von einer Sämaschine auszubringendes Saatkörner bei denen die zu zählenden Körper
einen mit Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei den Strahlengang zwischen
einem Lichtemitter und einem Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (16, 16',
20, 20', 20'') in Durchgangsrichtung (19) der
zu zählenden Körperchen gesehen in mehreren Ebenen hinter einander angeordnet sind.
- Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die
von einer Sämaschine auszubringendes Saatkörner bei denen die zu zählenden Körper
einen mit Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei in Strahlengang zwischen
einem Lichtemitter und einem Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen, dadurch gekennzeichnet,
dass verschiedene Typen von Sensoren (16, 16',
20, 20', 20'', 21, 25, 26)
vorgesehen sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene
große Lichtschranken (16, 16', 20, 20',
20'', 21, 25, 26) vorgesehen sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf Laserlichtbasis
arbeitende Sensoren (16, 16', 20, 20',
20'', 21, 25, 26) vorgesehen sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf Infrarotlichtbasis
arbeitende Sensoren (16, 16', 20, 20',
20'', 21, 25, 26) vorgesehen sind.
- Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die
von einer Sämaschine auszubringenden Saatkörner bei denen die zu zählenden Körper
einen mit Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei in Strahlengang zwischen
einem Lichtemitter und einem Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sensoren (16, 16', 20, 20',
20'', 21, 25, 26) mit einer ein Speichermedium
aufweisenden elektronischen Auswerteeinheit (11) verbunden sind, dass in
dem Speichermedium ein Auswerteprogramm hinterlegt ist, mittels welchem die von
den Sensoren (16, 16', 20, 20', 20'',
21, 25, 26) übermittelten Signale in Anzahl der Körperchen
umsetzbar sind.
- Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Messebene (22) der Sensoreinheit (21,
25, 26) in einem von 90 ° abweichenden Winkel zur Durchgangsrichtung
(19) der Körperchen durch den Messraum (23) angeordnet ist.
- Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass verschiedenartig ausgebildete Sensoreinheiten (16,
16', 20, 20', 20'') in Durchgangsrichtung der
Körperchen hintereinander angeordnet sind.
- Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Sensoreinheiten (16, 16', 20,
20', 20'', 21, 25, 26) eine unterschiedliche
Anzahl von Sensoren (17) aufweisen.
- Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass Sensoreinheiten (16, 16', 20,
20', 20'', 21, 25, 26) mit unterschiedlichen
Typen von Sensorelementen vorgesehen sind.
- Verfahren zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die
von einer Sämaschine auszubringenden Saatkörner, bei denen die zu zählenden Körperchen
einen mit Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei den Strahlengang zwischen
einem Lichtemitter und Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Auswerteprogramm vorgesehen ist, dass je nach auszubringendem Saatguttyp
die Messwerte aller Sensoren (17) der Sensoreinheit (16,
16', 20, 20', 20'', 21, 25,
26) oder nur eine verringerte Anzahl von Sensoren (17) der Sensoreinheit
(16, 16', 20, 20', 20'',
21, 25, 26) zur Auswertung und Ermittlung der Anzahl
von Körperchen herangezogen werden.
- Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoreinheiten
(16, 16', 20, 20', 20'',
21, 25, 26) mit unterschiedlicher Anzahl von Lichtemitter
(17) und Lichtdetektoren (17) in Durchgangsrichtung der zu zählenden
Körperchen gesehen hintereinander angeordnet sind und je nach auszubringendem Saatgut
die entsprechenden Signale von der jeweiligen bzw. aktivierten Sensoreinheit (16,
16', 20, 20', 20'', 21, 25,
26) zur Auswertung herangezogen werden.
- Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der
hinterlegten Auswertesoftware entsprechend des auszubringenden Saatgutes die entsprechend
hinterlegte Anzahl von Sensoren (17) und/oder Sensoreinheiten (16,
16', 20, 20', 20'', 21, 25,
26) zur Auswertung herangezogen wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen
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