| Dokumentenidentifikation |
DE102004004947A1 18.08.2005 |
| Titel |
LED-Leuchtkörper |
| Anmelder |
Signal-Construct elektro-optische Anzeigen und Systeme GmbH, 75223 Niefern-Öschelbronn, DE |
| Erfinder |
Hofsäss, Herbert, 75223 Niefern-Öschelbronn, DE; Klose, Heinz A., Prof. Dr., 26125 Oldenburg, DE |
| Vertreter |
Klose, H., Prof. Dr., 26125 Oldenburg |
| DE-Anmeldedatum |
31.01.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004004947 |
| Offenlegungstag |
18.08.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
18.08.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F21K 2/00
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung betrifft einen LED-gestützten Leuchtkörper, der unter Verwendung von blauem oder violettem Licht oder ultravioletter Strahlung von Halbleiterlumineszenzdioden und einer nicht mit dem Halbleiterbauelement direkt verbundenen Luminophorschicht (Leuchtstoff) beispielsweise auf oder in einem Glas- oder Plastikumhüllungskörper besteht und für das Auge wahrnehmbares weißes Licht gewünschter Farbtemperatur aussendet. Der Leuchtkörper wird vorzugsweise aus unverkappten "nackten" LED-Chips hergestellt, kann aber auch herkömmliche kommerzielle Halbleiterlumineszenzdioden wie Radial- oder SMD-LED enthalten. Der Leuchtkörper hat gegenüber herkömmlichen weißen Lichtemitterdioden den Vorteil, daß unterschiedliche Prinzipien der Erzeugung weißen Lichtes herangezogen werden können wie beispielsweise die additive Farbmischung aus Injektions- und Photolumineszenz oder allein durch Photolumineszenz. Die Nutzung einer zusätzlichen Lichtstreuung ist ebenfalls möglich.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft einen LED-gestützten Leuchtkörper, das unter
Verwendung von blauem oder violettem Licht oder ultravioletter Strahlung von Halbleiterlumineszenzdioden
und einer nicht mit dem Halbleiterbauelement direkt verbundenen Luminophorschicht
(Leuchtstoff) beispielsweise auf oder in einer Glas- oder Plastikkappe besteht und
für das Auge wahrnehmbares weisses Licht gewünschter Farbtemperatur aussendet. Das
Leuchtelement besteht aus nackten gebondeten Chips mit pn-Übergang, kann aber auch
aus herkömmlichen kommerziellen Halbleiterlumineszenzdioden und aus verkappten Chips
mit pn-Übergang (sogenannten SMD-LED) zusammengesetzt sein, über die in hybrider
Form eine Schutzkappe mit lumineszenzfähigem Leuchtstoff gesetzt wird, wobei die
Ausführung dieser Schutzkappe, die auch die Form und Wirkung einer Linse haben kann,
weitgehend die Abstrahlcharakteristik des Leuchtelementes bestimmt. Das Leuchtelement
hat gegenüber herkömmlichen weißen Lichtemitterdioden den Vorteil, daß unterschiedliche
Prinzipien der Erzeugung weißen Lichtes genutzt werden können, wie z. B. die additive
Farbmischung der Injektions- und Photolumineszenz für die Wahrnehmung weissen Lichtes
oder die totale Absorption der Injektionslumineszenz durch die Luminophorzentren,
wobei die so erzeugte Photolumineszenz entsprechend der Luminophorzusammensetzung
allein weisses oder andersfarbiges Licht gewünschter Farbtemperatur abstrahlt. Eine
Unterstützung ungerichteter Abstrahlung kann durch Streuzentren, die neben den Luminophorzentren
in den Umhüllungskörper eingebettet sind, erreicht werden.
Halbleiterlichtemitterdioden werden heute für nahezu alle gewünschten
Emissionsfarben gefertigt. Seit einigen Jahren werden auch weißes Licht emittierende
Halbleiterdioden von unterschiedlichen Produzenten hergestellt. Derartige Lichtemitterdioden
weisen im Normalfalle einen pn-Übergang in einem Ga(In)N-Chip auf, der bei genügend
großem Flussstrom blaues Licht mit hoher Effizienz aussendet /1/. Die blaue Emissionsbande
hat eine kleine Halbwertsbreite von etwa 20 nm und verschiebt sich mit zunehmender
Flussstromdichte geringfügig zu kürzeren Wellenlängen. Das vom Auge wahrzunehmende
weisse Licht entsteht nun durch additive Farbmischung derart, daß der Luminophor,
der als Konversionsleuchtstoff wirkt und sich normalerweise in einem Epoxidharz
auf dem pn-Übergang befindet, einen Anteil der blauen Injektionslumineszenz absorbiert
und ihn mit einer eindeutig unter 100 % liegenden Effizienz im langwelligeren Spektralbereich
wieder reemittiert. Die Struktur und Breite der Photolumineszenzbande hängt von
den Eigenschaften des Luminophors ab (siehe 1). Der Leuchtstoff
kann entweder aus anorganischen Phosphoren wie beispielsweise aus einer Y3A15O12Ce3+-Verbindung,
kurz als YAG:Ce bezeichnet, und aus einer Sr2SiO4:Eu-Zusammensetzung
oder auch aus organischen Farbstoffen wie Lumogen F083 oder anderen Farbstoffen
bestehen /2/. Diese Art der weissen LED ist in den Erfindungen /P1-P3/
DE 19625622 A1, DE
19638677 A1 und 10057599 A1
beschrieben worden. Sie betreffen jedoch nur mit dotiertem Epoxidharz abgedeckte
GaInN-pn-Übergänge. Die Form der Photolumineszenzbande, deren Maximum normalerweise
im Gelben liegt, und die Anteile der Intensität der Injektionslumineszenz im Blauen
bestimmen die korrelierte Farbtemperatur und den Farbwiedergabeindex der weissen
Lichtemitterdiode, die zwischen etwa 3.000 K (warm-weiss) und fast 20.000 K (kalt-weiss)
liegen kann. Typische Spektren handelsüblicher warm-weisser (1 blaue Bande der Injektionslumineszenz;
2 gelbe Bande der Photolumineszenz) und kalt-weisser (3 blaue Bande der Injektionslumines;
4 gelbe Bande der Photolumineszenz) LED sind in der 1 enthalten,
die durch korrelierte Farbtemperaturen von etwa 2.567 K (1a)
bzw. 6.797 K (1b) charakterisiert werden. Der Farbwiedergabeindex
derartiger weisser LED kann bisher inaximale Werte von 80 erreichen. Die in großen
Stückzahlen von unterschiedlichen Herstellern entwickelten und gefertigten hybriden
weissen Lichtemitterdioden weisen, wie es auch die Kurven 1,2
und 3,4 der 1 zum Ausdruck bringen, eine sehr
große Streuung in der korrelierten Farbtemperatur auf, die durch die unterschiedlich
dicke, luminophorhaltige Epoxidharzschicht sowie durch die Art des Leuchtstoffs
auf dem pn-Übergang und die schwer zu dosierende Konzentration des Luminophors im
Epoxidharz verursacht wird.
Außerdem altern infolge der mechanischen Spannungen zwischen luminophorhaltigem
Epoxidharz und dem GaInN-Chip sowie den kleinen Kontakten die weissen LED wesentlich
schneller als andere farbige LED auf Ga(In)N-Basis. Es verändern sich sowohl in
blauen als auch in weissen LED die Transmission der Plastikverkappung, die wahrscheinlich
durch den kurzwelligen, an der Grenze zum UV liegenden Anteil der Injektionslumineszenz
getrübt wird, als auch die Kontaktwiderstände, was ebenfalls mit der notwendigen
kurzwelligen Strahlung und auch mit der Plastikkarbonisierung zusammenhängen dürfte
(s. /3/). Es besteht daher die Notwendigkeit, den optisch aktiven Strahler ohne
jegliche Epoxidschichtverkappung zu verwenden. Das bedeutet, dass ein direkter mechanischer
Kontakt zwischen dem Chip und dem Träger des Konversionsleuchtstoffes vermieden
werden muß. Gelingt das, dann ist auch eine geringere Abhängigkeit der Farbkoordinaten
vom Flußstrom durch den LED-Chip und in Abhängigkeit von der Entfernung zu erwarten,
die bei herkömmlichen weißen LED sehr groß ist, da die Strahlausbreitung der Injektionslumineszenz
gerichteter als die der Photolumineszenz ist, was im Nahbereich die gewünschte Farbtemperatur,
im Fernbereich aber weit höhere, durch die blaue Injektionslumineszenz
bestimmte Farbtemperatur ergibt. Dies erschwert den Einsatz herkömmlicher weisser
LED in Lampen, Signalgebern und in Displays sehr. Will man solche LED mit unterschiedlicher
Farbtemperatur in einem größeren Ensemble in Form von Anzeigen, Leuchten oder Bildschirmen
nutzen, muß ein hoher technischer Aufwand geleistet werden, um LED gleicher Farbtemperatur
zu selektieren, da das menschliche Auge ein sehr empfindlicher Sensor bei direkten
Farbvergleichen ist und kleinste Farbunterschiede sofort erkennen kann. Dieser Aufwand
erfordert sowohl gute Meßmethoden und teure Automaten als auch ein geschultes Personal,
was die Kosten in die Höhe treibt. Im Gegensatz dazu erfolgt die Abstrahlung der
LED-Leuchtstofflampen im Normalfalle in alle Richtungen gleichmäßig, so daß sie
erstmals zur Allgemeinbeleuchtung ohne optische Hilfsmittel eingesetzt werden können
Daher ist es das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Leuchtkörper
vorzustellen, der diese Nachteile nicht aufweist. Dazu wird erfindungsgemäß von
den Erfahrungen der Leuchtstofflampenfertigung ausgegangen.
Die Erfindung des LED-Leuchtkörpers kann dadurch charakterisiert werden,
daß kurzwelliges blaues oder violettes Licht oder auch UV-Strahlung von Halbleiterlumineszenzdioden
derart verwendet werden, daß sie einen darüber angebrachten, mit einem Leuchtstoff
beschichteten Träger bzw. Umhüllungskörper oder durch im Umhüllungskörper eingebettete
Leuchtstoffe und gegebenenfalls auch Streuzentren, der das Leuchtelement hermetisch
nach abschließt oder auch noch mit einem linsenförmigen Epoxidharz vergossen werden
kann, zur Photolumineszenz anregen. Vorteilhafterweise kann die Deckplatte oder
das einhüllende Gehäuse vorgefertigt werden, in dem man beispielsweise physikalische
Technologien wie eine Sputterbeschichtung, eine thermische Verdampfung, Spin-Coating-Verfahren
oder auch Tauchverfahren für eine reproduzierbare Schichtherstellung nutzt bzw.
bei der Herstellung von Kunststoffe die Leuchtstoffe und Streuzentren einmischt.
Bei Verwendung zuverlässiger physikalischer Technologien ist es folglich einfacher
als bei herkömmlichen Verfahren, Schichten mit reproduzierter Schichtdicke und angestrebter
Zusammensetzung herzustellen. Außerdem sind auch eventuell notwendige Temperungen
der Schichten bei relativ hohen Temperaturen möglich, da die optische Deckkappe
oder das umhüllende Gehäuse während der Montage aufgesetzt bzw. über geschoben werden
und somit in spezifischen Technologieschritten unabhängig von der optisch aktiven
Halbleiterlumineszenzdiode behandelt werden kann. Auch die in der Halbleitertechnologie
übliche impulsmäßige Kurzzeitausheilung RTA (Rapid Thermal Annealing) kann eingesetzt
werden, was auch die Verwendung von Plastik- und insbesondere von Polymermaterialien
ermöglicht. Das ist für eine effiziente Herstellung von LED-Leuchtelementen ein
technisch und technologisch sowie auch kostenmäßig bedeutsamer Vorteil. Außerdemn
können in diese Struktur auch künftige UV-Lumineszenzdiodenchips auf der Basis von
AlGaN bzw. AlN, die Injektionslumineszenzbanden bis zu 285 nm besitzen /4/ und folglich
eine effizientere Anregung des Leuchtstoffes als bei blauem Licht ermöglichen. Um
den Chip nicht der unterschiedlichen Umgebungsfeuchtigkeit auszusetzen und damit
die Oberflächenrekombinationsgeschwindigkeit negativ zu beeinflussen (Zunahme der
parasitären Oberflächenströme) und um die Verschlechterung der Kontaktwiderstände
zu verhindern, wird die Montage in einer inerten und trockenen Gasatmosphäre ausgeführt
und die LED-Lampe hermetisch verschlossen.
Seit vielen Jahren ist bekannt, daß in Leuchtstofflampen Luminophorschichten
verwendet werden, die durch UV-Photonen, erzeugt durch eine Gasentladung, zur Photolumineszenz
angeregt werden. Die vom Luminophor ausgesandte Photolumineszenz besteht aus Banden,
die von sehr starken und im Luminophor nicht vollständig absorbierten Linien der
Gasentladung durchsetzt werden. Sie ergeben durch additive Farbmischung weisses
Licht, dessen korrelierte Farbtemperatur gewöhnlich zwischen 2.400 und 6.000 K entsprechend
DIN 5035 liegen kann. Außerdem weisen sie meist einen relativ niedrigen Farbwiedergagabeindex
auf /5/. Im Gegensatz zu Leuchtstofflampen treten bei weissen LED nur zwei Emissionsbanden
im Blauen und im Gelben auf, die sich im blau-grünen Bereich überlappen und eine
eindeutige korrelierte Farbtemperatur und einen wesentlich höheren Farbwiedergabeindex
besitzen. Die dominante Wellenlänge &lgr;d liegt normalerweise im gelben
Spektralbereich, kann sich aber auch bei sehr intensitätsstarker blauer Bande, also
bei sehr kalt-weissen LED, in der Nähe des Peaks der blauen Bande befinden. Die
Intensität der blauen Bande der Injektionslumineszenz im Verhältnis zur Bandenintensität
der gelben Photolumineszenz bestimmt die Farbtemperatur, die in weiten Grenzen variiert
werden kann. Beeinflußt wird dieses Verhältnis dadurch, daß die Konzentration der
Luminophorzentren im Epoxidharz über dem Chip unterschiedlich sein kann und daß
die Dicke und Form der Epoxidharzschicht variiert, da sie technologisch schwer konstant
zu halten ist.
Diese technologischen Mängel führen dann zu LED mit sehr unterschiedlichen
Farbtempeperaturen und erlauben diesbezüglich keine stabile Fertigung. Außerdem
kann die blaue Injektionslumineszenzbande bis in den violetten, ja unter Umständen
bis in den nahen ultravioletten Bereich auslaufen, was unter Umständen beim Langzeiteinsatz
zu Schädigungen im Epoxidharz und folglich zu einer schnelleren Degradation führen
kann. Das dürfte auch mit ein Grund dafür sein, daß die Einsatzlebensdauern
von weißen LED wesentlich kleiner als die der blauen LED sind, obwohl die gleichen
Chip verwendet werden. Bei Verwendung von noch kürzerwelligen LED-Chips zur Photolumineszenzanregung
dürfte sich diese Erscheinung noch verstärken. Da die Entwicklung neuer LED-Materialien
(GaN, AlN) schnell voranschreitet, stehen bald LED mit Peakwellenlängen unter weit
350 nm zur Verfügung, d.h. bis zu Wellenlängen, die bei Hg-Gasentladungen auftreten
und in Leuchtstofflampen genutzt werden /4/. So kommen also in naher Zukunft die
LED-Anregungswellenlängen denen der Gasentladung sehr nahe und könnten eine ähnlich
hohe Quantenausbeute erreichen. Daher stellt sich zwingend die Frage, ob diese kurzwelligen
LED nicht anstelle einer Gasentladung verwendet werden können. In solchen Fällen
würde allein der Leuchtstoff durch die kurzwellige Strahlung angeregt werden, wobei
die Auswahl desselben derart erfolgen muß, daß allein die Photolumineszenzbande
zum wahrnehmbaren weissen Licht führt. Hier liegen jedoch national und international
seit Jahren umfangreiche Erfahrungen und Materialangebote vor, die ohne Schutzrechtsverletzungen
genutzt werden können /6/.
Die Erfindung möge nun an anhand der folgenden Figuren mit unterschiedlichen
Ausführungsbeispielen genauer beschrieben werden.
1a: Spektrale Verteilung des Emissionsspektrums
einer handelsüblichen warmweissen LED mit der blauen Bande der Injektionslumineszenz
1 und der gelben Bande der Photolumineszenz 2 sowie Tc
= 2.567 K
1b: Spektrale Verteilung des Emissionsspektrums
einer handelsüblichen kalt weissen LED mit der blauen Bande der Injektionslumineszenz
3 und der gelben Bande der Potolumineszenz 4 sowie Tc
= 6.797 K
2: Schematischer Aufbau eines LED-Leuchtkörpers
unter Verwendung eines LED-Chips 6 und eines mit einem Luminophor
14 beschichtenten Umhüllungskörpers 16
3a: Struktureller Aufbau eines LED-Leuchtkörpers
unter Verwendung von zwei LED-Chips G
3b: Struktureller Aufbau einer LED-Leuchtstofflampe
unter Verwendung von mindestens drei LED-Chips 6 auf einem dreieck- bzw.
prismenförmigen LED-Träger 19
4a: Schematische Darstellung einer LED-Leuchtstofflampe
in Form eines Radialstrahlers bei einseitiger Einstrahlung
4b: Schematische Darstellung einer LED-Leuchtstofflampe
in Form eines Radialstrahlers bei zweiseitiger Einstrahlung
5: LED-Leuchtkörper in Form eines Rundumstrahlers
mit einfacher LED-Verteilung
6: LED-Leuchtkörper in Form eines Rundumstrahlers
mit zweifacher LED-Verteilung
7: LED-Leuchtstofflampe in Form einer
herkömmlichen Glühlampe mit Edisonsockel
In ersten Ausführungsbeispiel gemäß der schematischen 2
befinde sich auf einer Leiterplatte 5 der LED-Chip G mit dem pn-Übergang
7. Die Schichten 8 und 9 dienen zur höheren Lichtauskopplung
und stellen Verspiegelungsschichten und Schichten mit niedrigerem Brechungsindex
gegenüber dem Chipmaterial dar, wobei sie auch seitlich am Chip heruntergezogen
werden können. Die Zuführung des Injektionsstromes erfolgt über die Kontakte
11 und 12 bzw. über den Bonddraht 10. Der Kontakt
11 weist eine spiegelnde Oberfläche auf und kann auch als Kalotte mit Hohlspiegelwirkung
ausgeführt sein. Vom pn-Übergang gehen die Strahlen der Injektionslumineszenz
13 aus, die infolge einer Teilabsorption in der Luminophorschicht
15 die Leuchtstoffzentren 14 zur Photolumineszenz anregen. Die
geschwächten Strahlen der Injektionslumineszenz 17 breiten sich nahezu
gradlinig durch die Deckplatte 16 aus, während die Photolumineszenz
18 eine isotrope Raumverteilung aufweist und über den gesamten Halbraum
verteilt sein kann. Wird die Luminophorschicht dicker gewählt, dann werden die Strahlen
13 vollständig in 15 absorbiert und die nach außen tretende Strahlung
wird allein von der Photolumineszenz 18 getragen. Während im ersteren Falle
das weisse Licht durch eine additive Farbmischung aus der Injektionslumineszenz
und der Photolumineszenz entsteht, muß im zweiten Falle der Leuchtstoff so ausgewählt
werden, daß allein die Photolumineszenz das weisse Licht ergibt. Beide Fälle weisen
nahezu die gleiche Lampenstruktur auf. Im zweiten Fall sind die Anregungswellenlänge
sowie ins UV ausdehnbar, wie LED-Chip vorliegen, also in naher Zukunft bis nahezu
250 nm.
Das zweite Ausführungsbeispiel möge anhand der 3
erläutert werden.
In einem runden, teiltransparenten und innen mit einem Leuchtstoff
beschichteten Rohr 16, wie schematisch in 3a
dargestellt, befinde sich eine Leiterplatte 5, die unten und oben je ein
LED-Chip 6 trägt. Das von den pn-Übergängen emittierte Licht
13 wird teilweise in der innen befindlichen Luminophorschicht
18 absorbiert und regt die Leuchtstoffzentren 18 zur Photolumineszenz
an. Damit leuchtet die LED-Lampe nahezu rundum. Um eine noch bessere Lichtverteilung
zu erreichen, kann der Leiterplattenträger 19 auch in Dreieck- oder Pyramidenform
ausgeprägt werden, so dass er, wie in 3b für eine Dreieckform
ausgeführt, drei LED-Chips 6 trägt. Hier ist eine nahezu gleichmäßige Rundumemission
garantiert. Auch in diesen Anordnungen kann die Luminophorschicht so dick und in
solcher Zusammensetzung gewählt werden, dass sehr effiziente, ultraviolette Strahlung
emittierende Lumineszenzdioden eingesetzt werden können. In 16 kann auch
die Einmischung der Farbstoffe und zusätzlicher Streuzentren erfolgen.
Um eine vollständige Rundumanregung in langen, innen beschichteten
und teiltransparenten Röhren zu ermöglichen, kann die beidseitig mit LED bestückte
Leiterplatte auch mit den jeweils paarigen LED um eine kleinen Winkel von etwa 10°
gedreht sein, um in der nachfolgenden Positon (Bestückung) wieder die ursprüngliche
Stellung einzunehmen. Durch diese Form der alternierenden Verdrehung der LED-Trägerplatte
um kleine Winkel, bei der nebeneinander in einer Reihe angebrachte LED-Chips in
etwas unterschiedliche Richtungen abstrahlen, ist eine vollständige und gleichmäßig
Rundumanregung gegeben.
Weitere Ausführungsbeispiele sind schematisch in den 4,
5, 6
und 7 veranschaulicht. In der 4a
emittieren die LED 6 in einen teiltransparenten Hohlkörper 16,
der sowohl Streuzentren als auch Lumineszenzzentren enthält. Dadurch wird sowohl
die gestreute Injektionslumineszenz als auch die durch eine Teilabsorption der Injektionslumineszenz
erzeugte Photolumineszenz 18 nach außen dringen und das Rohr
16 als LED-Leuchtstofflampe wirken lassen. Ist die Länge des Rohres
16 so groß, daß keine homogene Anregung über die gesamte Länge mehr möglich
ist, kann die gleiche LED-Anordnung beidseitig gemäß 4b
genutzt werden. In diesem Ausführungsbeispiel sind neben nackten Chips auch SMD-LED
und auch verkappte Radial-LED einsetzbar. Auch die Verwendung andersfarbiger LED
beliebiger Bauform kann bei Verwendung eines einhülllenden Körpers mit Streuzentren
herangezogen werden, um farbige Rumdumleuchten ohne zusätzliche Leuchtstoffe zu
erhalten.
Ebenfalls kann auch eine Anregung und Lichtstreuung gemäß der
5 eingesetzt werden. Hier befinden sich die LED-Chips
6 oder SMD-LED an einem inneren Versatz in einer doppelseitigen Leiterplattenbestückung
des Rohres 16, das wieder Streu- und Lumineszenzzentren enthält. Dieser
Versatz kann auch im Rohr mehrfach wiederholt werden (s. 6),
so dass eine sehr helle LED-Rundumlampe aufgebaut werden kann.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel soll die Form einer matten Glühlampe
unter Verwendung von LED-Chips nachgebildet werden, deren Lebensdauer sich um ein
Vielfaches gegenüber einer Glühlampe erhöhen würde, wobei der Energieverbrauch drastisch
abgesenkt werden kann. In einem Glas- oder Plastikkolben 16 befinden sich
wieder innen Luminophorzentren 14, die das Licht oder die Strahlung der
LED-Chips teilweise absorbieren und in Photolumineszenz umwandeln. Im Glas- bzw.
Plastikkolben ist aus dem Schraubsockel hervorgehend ein Halter mit elektrischen
Zuleitungen 21 für die LED 6, die beispielsweise auf einen würfel-
oder oktaederförmigen (d. h. auf regulären Polyedern) Träger 22, angebracht
sind, der in Analogie zu einer bekannten Glühlampe wirkt. Dadurch ist eine Energiesparlampe
hoher Lebensdauer gegeben, die ohne Schwierigkeiten anstelle bisheriger Glühlampen
eingesetzt werden kann, wobei allerdings eine Spannungsanpassung durch eine elektronische
Schaltung im Sockel an eventuell vorliegende Netzversorgungen nötig ist. Die Verwendung
eines Plastikkolbens führt zu einer äußerst geringen Bruchgefahr und ist nur dadurch
möglich, daß die Temperatur der LED-Chips bzw. der LED sich nahezu auf Zimmertemperatur
befindet, was den Gebrauchswert extrem verbessert und die Entsorgung leichter macht.
Durch die Wahl der Größe des Chips und der Anregungsstrahlung sind Lumenwerte erreichbar,
die heutige Glühlampen- und Halogenstrahlerwerte bald übertreffen werden. Auch in
diesem Ausführungsbeispiel kann die Einmischung von Streu- und Luminophorzentren
in den Umhüllungskörper erfolgen, so dass eine Vorfertigung des Umhüllungskörpers
durch Methoden der Polymerphysik und -chemie vorgenommen werden kann, da man auf
diesen Gebieten die Einmischung der notwendigen Zentren und die Formgebungsprozesse
gut beherrscht.
Literatur zur Anmeldung
„LED-Leuchtkörper"
Patentliteratur
- /P1/ U.Reh et al.: "Lichtabstrahlendes Halbleiterbauelement mit Lumineszenzkonversionselement",
DE 19625622 A1, 02. 01. 1998.
- /P2/ P. Schlotter et al.: "Mischfarbiges Licht abstrahlendes Halbleiterbauelement
mit Lumineszenzkonversionselement", DE 19638677
A1, 02. 04. 1998.
- /P3/ K. Keller: "Lichterzeugende Anordnung", OS DE
10 057 559 A1, 21. 11. 2000.
Nichtpatentliteratrur
- /1/ S. Nakamura and G. Fasol: "The Blue Laser Diode", Springer-Verlag, Berlin
1997.
- /2/ J. Baur, P. Schlotter, and J. Schneider: "White light emitting diode", Festkörperprobleme
37 (1998), 67–78.
- /3/ G. Meneghesso, S. Levada, E. Zanoni et al.: "Reliability of visible GaN
LEDs in plastic package", Microelectrionics Reliability 43 (2003) 1737–1742.
- /4/ A. Chitnis, V. Adivarahan, J.P. Zhang et al.: "Milliwatt power AlGaN quantum
well deep ultraviolet light emitting diodes", phys. stat. sol. (a) 200(2003)1, 99–102.
- /5/ – "Lichtprogramm 2002/2003", OSRAM-Katalog.
- /6/ H.L. Burrus: "Lamp phosphors", Mills & Boon Limited 1972.
l- Blaues Spektrum einer warm-weissen LED
2- Photolumineszenzspektrum einer warm-weissen LED
3- Blaues Spektrum einer kalt-weissen LED
4- Photolumineszenzspektrum einer kalt-weisen LED
5- Substrat oder Trägermaterial für die LED
6- LED-Chip oder verkappte LED
7- pn-Übergang
8- Schicht zur Entspiegelung
9- Schicht mit niedrigerem Brechungsindex als 6 und
8
10- Bonddraht
11- Spiegelnder Basiskontakt, auch als verspiegelte Kalotte möglich
12- Kontakt für den Bonddraht
13- Lichtstrahlen der Injektionslumineszenz
14- Luminophorzentren
15- Dünne Schicht mit Luminophorzentren
16- Umhüllungskörper
17- Geschwächte Lichtstrahlen der Injektionslumineszenz
18- Lichtstrahlen der Photolumineszenz
19- dreieckförmiger LED-Träger
20- Edisonartiger Schraubsockel
21- Halter mit elektrischen Zuführungen und LED-Träger
22- Vieleckförmiger (Würfel, Oktaeder, reguläre Polyeder u.a.)
LED-Träger
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| Anspruch[de] |
- Weisses Licht erzeugender LED-Leuchtkörper, bestehend aus kurzwelliges
Licht oder ultraviolette Strahlung emittierenden Halbleiterlumineszenzdioden vorzugsweise
in Form unverkappter Chips und eines verschieden geformten und teiltransparenten
Umhüllungskörpers mit innen aufgebrachter unterschiedlich dicker Luminophorschicht
verschiedener Zusammensetzung bzw. eingebrachten Luminophor- und Streuzentren, die
die kurzwellige Strahlung vollständig oder teilweise absorbieren und in Form von
Photolumineszenz mit hoher Konversionseffizienz wieder emittieren, so daß nach Wahl
des Luminophors und seiner Schichtdicke bzw. Konzentration durch die Photolumineszenz
allein weißes Licht entsteht oder weißes Licht durch eine additive Farbmischung
von Injektions- und Photolumineszenz erzeugt wird.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß sich vorzugsweise unverkappte LED-Chips, in besonderen Fällen aber auch verkappte
LED bzw. verschlossene Chips (SMD-LED), auf einem einfachen, doppelseitigen, dreieckförmigen,
oder vieleckförmigen Träger bzw. auf regulären Polyedern und auch prismenartigen
LED-Trägern befinden, um den sich ein zylinderförmiger, kreisfömiger, ovaler oder
gar eckiger Umhüllungskörper mit innen aufgetragenem Luminophor befindet, so daß
durch additive Farbmischung der Injektions- und Photolumineszenz ein weisses Licht
emittierendes Element, in besonderen Fällen ein Rundumleuchtelement entsteht.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch l dadurch gekennzeichnet,
daß sich vorzugsweise unverkappte LED-Chips, in besonderen Fällen aber auch verkappte
LED bzw. verschlossene Chips (SMD-LED), auf einem einfachen, doppelseitigen, dreieckförmigen,
oder vieleckförmigen Träger bzw. auf regulären Polyedern und auch prismenartigen
LED-Trägern befinden, um den sich ein zylinderförmiger, kreisfömiger, ovaler oder
gar eckiger Umhüllungskörper mit eingebrachtem Luminophor befindet, so daß durch
additive Farbmischung der Injektions- und Photolumineszenz ein weißes Licht emittierendes
Element, in besonderen Fällen ein Rundumleuchtelement entsteht.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß sich vorzugsweise unverkappte LED-Chips, in besonderen Fällen aber auch verkappte
LED bzw. verschlossene Chips (SMD-LED), auf einem einfachen, doppelseitigen, dreieckförmigen,
oder vieleckförmigen Träger bzw. auf regulären Polyedern und auch prismenartigen
LED-Trägern befinden, um den sich ein zylinderförmiger, kreisfömiger, ovaler oder
gar eckiger Umhüllungskörper mit eingebrachtem Luminophor und mit eingebrachten
Streuzentren befindet, so daß durch additive Farmischung der Injektionslumineszenz
und der Photolumineszenz ein weißes Licht emittierendes Element, in besonderen Fällen
ein Rundumleuchtelement entsteht.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß sich vorzugsweise unverkappte LED-Chips, in besonderen Fällen aber auch verkappte
LED bzw. verschlossene Chips (SMD-LED), auf einem einfachen, doppelseitigen, dreieckförmigen,
oder vieleckförmigen Träger bzw. auf regulären Polyedern und auch prismenartigen
LED-Trägern befinden, um den sich ein zylinderförmiger, kreisfömiger, ovaler oder
gar eckiger Umhüllungskörper mit eingebrachtem Luminophor und mit eingebrachten
Streuzentren befindet, so daß das Anregungslicht bzw. die anregende
Strahlung und die Photolumineszenz so gestreut werden, daß lange Licht- bzw. Strahlungswege
entstehen und langgestreckte bzw. vollständige Rundumlampen möglich werden.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß violette oder ultraviolette Strahlung emittierende unverkappte Chips auf einem
Träger unter einem mit einem Luminophor beschichteten Umhüllungskörper bzw. unter
einem Umhüllungskörper mit eingebrachten Leuchtstoffen befinden, so dass sie die
Strahlung der Injektionslumineszenz vollständig absorbieren und in Form von weisser
Photolumineszenz reemittieren, wobei die Eigenschaften der Photolumineszenz (Farbkoordinaten)
allein durch die Art des Leuchtstoffs bestimmt werden.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß als primäre Strahlungsquellen generell alle kurzwelligen Strahlungsemitter wie
beispielsweise GaN-, GaInN-, GaAlN- und AlN-Halbleiterinjektionsdioden aber auch
andere kurzwellige Licht- und Strahlungemitterdioden wie beispielsweise ZnSe-LED
eingesetzt werden können.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß unter Verwendung sehr kurzwelliger Halbleiterinjektionsdioden auch eine Anregung
zur Photolumineszenz und unter Umständen auch eine Anregung von Zweibandenphosphoren
zur Anhebung des roten Anteils der Photolumineszenz und folglich zur Optimierung
der korrelierten Farbtemperatur und des Farbwiedergabeindex eingesetzt werden können.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß ein Soffittenleuchtkörper innen mit einem Luminophor belegt wird, in dem sich
unverkappte Chips zur Anregung der Photolumineszenz befinden.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, daß die Umhüllungskörper unterschiedlichste Formen aufweisen und
auch aus Plastikmaterialien, vorzugsweise aus Polymeren, bestehen können, die eine
hohe Konzentration von Farbstoff- und Streuzentren enthalten.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, daß die LED unter Nutzung von doppelseitigen Bestückungen, von vieleckförmigen
Trägern und alternierend zueinander gedrehten Trägern derart angeordnet werden,
daß eine im gesamten Raum gleichförmige Abstrahlcharakteristik entsteht, ausgenommen
die Richtung der mechanischen Befestigungsstelle bzw. der Kontaktstelle.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, daß durch eine geeignete Ansteuerschaltung die Parameter der vorliegenden
Netzspannungen zum Betrieb der LED-Leuchtkörper genutzt werden können, wobei die
elektronische Schaltung in die LED-Leuchtkörper integriert wird.
- Lichterzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß als lichterzeugende LED auch andersfarbige, nichtweisse LED herangezogen werden
können, wobei der Umhüllungskörper nur Streuzentren enthält und Lampen der unterschiedlichsten
Form in jeder gewünschten Farbe hergestellt werden können.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 und Anspruch
13 dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Einstellung der Farbkoordinaten, der
Farbtemperatur und des Farbwiedergabeindex neben den anregenden kurzwelligen LED
und der Photolumineszenz der angeregten Farbstoffe zusätzlich LED anderer Wellenlängen
herangezogen werden, damit eine vollkommenere additive Farbmischung erreicht wird.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Luminophorschicht innen auf den Umhüllungskörper (Glas
oder Plastik bzw. Polymer) befindet, wobei die Leuchtstoffzentren mittels physikalischer
Technologien wie Aufdampfen, Sputterbeschichtung, Spin-Off-Prozesse, Rakeln sowie
Gieß-, Tauch- und Druckverfahren mit definierten Parametern reproduzierbar erzeugt
werden, oder daß sich die Farbstoff und/oder die Streuzentren im Umhüllungskörper
(Plastik, vorzugsweise Polymere) befinden, wobei sie ebenfalls durch physikalische
Methoden wie beispielsweise Extrudieren, Mischen (Blend-Mischungen von Polymeren)
und Gießen eingebracht werden,
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, daß die Luminophorschicht vorzugsweise durch thermische Kurzzeitausheilungen,
auch unter Verwendung von Leistungslasern, Hochfrequenzstrahlung oder thermischen
Pulsen, aktiviert werden kann.
- Lichterzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1, 13 und 14 dadurch
gekennzeichnet, daß beliebig geformte Umhüllungskörper nur Streuzentren enthalten,
so daß bei Nutzung unterschiedlicher LED einfarbiges Licht emittierende LCD-Lampen
hergestellt werden können.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, daß die Formgebung des Umhüllungskörpers auch segmentartig
sein kann und daß auch Linsenwirkungen für gerichtete Lampenstrahlungen mit in den
Umhüllungskörper integriert sein können.
- Weißes Licht erzeugender LED-Leuchtkörper nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Luminophoren mit kurzer Abklingzeit, was
beispielsweise bei Fluoreszenzfarbstoffen gegeben ist, die elektronische Ansteuerschaltung
so ausgelegt ist, daß Dimmungen der Lichtintensität über viele Größenordnungen und
auch Anregungen mit Wechselstrom und mit schnellen Stromimpulsen möglich sind.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen
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