Die Erfindung betrifft einen Halter für Zettel. Notizen. Abholscheine,
Parkscheine bzw. -scheiben o. dgl.
Zettel werden für vielfältige Zwecke benutzt, so lassen sich auf ihnen
Notizen für wichtige Termine oder in Kurzform wichtige Mitteilungen, die häufig
am Telefon mitgeschrieben für das weitere Vorgehen bedeutsam sind, festhalten; Zettel
werden als Abholscheine für unterschiedliche Leistungen ausgegeben und sind beim
Abholen vorzulegen. Leider muss immer wieder festgestellt werden, dass solche Zettel
verschwinden und dann, wenn sie gebraucht werden, nicht auffindbar sind. Da helfen
auch die mit Haftrand versehenen Notizzettel nicht weiter, die oft so angeheftet
sind, dass sie nicht ohne weiteres augenfällig oder wieder auffindbar sind, zumal
z.B. Abholzettel einen solchen Haftrand nicht aufweisen. Somit besteht die Gefahr,
dass solche für weitere Handlungen wichtige Unterlagen so abgelegt werden, dass
nur ein Zufall sie wieder auftauchen lässt. Ähnliches gilt auch für Aufbewahrungskästen
für Zettel, in denen solche Zettel unübersichtlich verwahrt werden, so dass ein
Durchsuchen nicht vermieden werden kann und ein augenfälliges Erinnern durch die
nicht unmittelbar sichtbaren Zettel nicht gegeben ist.
Hier setzt die Neuerung an, die sich zur Aufgabe gestellt hat, einen
Notizhalter anzugeben, bei dem diese Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
gelöst; Weiterbildungen beschreiben die Unteransprüche.
Mit dem Saugnapf kann der Halter für Zettel an glatten Flächen befestigt
werden, wobei der Ort der Befestigung frei so ausgewählt werden kann, dass abgelegte
Zettel immer im Sichtbereich sind, so dass eine Erinnerungsfunktion gegeben ist.
Mit der geschweiften Feder werden so die Zettel auf der Fläche gehalten, wobei diese
Fläche auch bis zur Vertikalen geneigt sein kann. Dazu ist diese so ausgebildet.
dass ihr Klemmbereich zumindest auf der Höhe der Befestigungsebene liegt. Untergeschobene
Zettel werden durch Klemmung fixiert. Somit bleibt der Überblick über vorliegende
Informationen, Kurzmitteilungen, Termine o. dgl. erhalten. Ein solcher Halter kann
aber auch in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden: An der Windschutzscheibe befestigt,
hält er gelöste Parkscheine aber auch Parkscheiben sicher so fest, dass sie von
außen ohne Schwierigkeiten lesbar sind.
Dabei ist die geschweifte Feder halbstarr am Saugnapf befestigt, so
dass im Zusammenwirken von Federfuß und Befestigungsnippel an der Oberseite des
Saugnapfes zusätzlich Kräfte entstehen, wenn der Federfuß etwa infolge der Dicke
des zu haltenden Packens an Zettel von der Befestigungsebene merkbar abgehoben wird.
Die Neuerung wird an Hand der beigefügten Figur näher erläutert; diese
zeigt:
Einen Halter für Zettel in Seitansicht.
Der an sich bekannte Saugnapf 1 besteht aus dem glockenförmigen
Napfkörper 2, dessen Rand 3 auf einer (nicht näher dargestellten)
Befestigungsebene aufliegt. Zum Befestigen des Notizhalters 1 wird der
Napfkörper 2 nach Aufsetzen auf die Befestigungsebene niedergedrückt, so
dass Luft aus dem Innenraum entweicht. Nach Loslassen formt sich der Napfkörper
2 zurück, wobei sich in seinem Inneren ein Unterdruck gegenüber dem äußeren
Luftdruck ausbildet, der den Saugnapf 1 an der Befestigungsfläche hält.
Dabei wird Dichtheit zwischen dem Rand 3 des Napfkörper 2 und
der Befestigungsfläche vorausgesetzt, die ggf. durch abdichtende Maßnahmen –
beispielsweise Benetzung mit Wasser, Einstreichen mit Eiweiß o. dgl. – erreicht
werden kann.
Auf dem Pol des glockenförmigen Napfkörpers 2 ist ein Nippel
4 vorgesehen, auf den der Federfuß 8 der geschweiften Feder
5 aufgedrückt und festgelegt ist. Die Feder 5 weist einen geschweiften
Federarm 6 mit der tiefsten Stelle 6.1 auf, dessen freies Ende
8 gegenüber der Befestigungsfläche einen konvex durchgebogenen Schweif
7 aufweist. Das freie Ende 9 dieses geschweiften Federarms
6 ist gegen die Durchbiegung des Schweifs 7 aufgebogen. In Ruhe,
nicht auf der Befestigungsunterlage festegelegt, ist der Schweif derart durchgebogen,
dass die tiefste Stelle des Durchbugs zumindest auf gleicher Höhe liegt, wie der
Rand 3 des Napfkörpers 2.
Vorteilhaft ist eine Maßdifferenz derart vorhanden, dass diese tiefste
Stelle 6.1 des Durchbugs des Federarms 6 um ein geringes Maß "a"
unter diesem Rand 3 des Napfkörpers 2 liegt. Damit erhöht sich
der Druck, was gerade dann bedeutsam ist, wenn nur einzelne Notizzettel zu halten
sind. In gleicher Weise ist auch eine Versteifung des Nippels 4 vorteilhaft.
Dadurch wird die Federwirkung auf die Feder 5 verlagert, während die elastische
Verformung der Anbindung der Feder 5 an den glockenförmigen Napfkörper
2 erst bei größerer Dicke der zu haltenden Notizen zum Tragen kommt.