Die Erfindung betrifft eine einfach herstellbare Ablagevorrichtung
zur lösbaren Befestigung im Innenraum von Sprossen an Leitern, z.B. den meist verbreiteten
Aluminiumleitern, deren Sprossen aus Hohlprofilen hergestellt sind und deren Innenraum
von der Seite der Leiter zugänglich ist.
Der Ablageteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist umschlagbar,
d.h. innerhalb und außerhalb des Leiterprofils an der Vorrichtung wechselbar montierbar
beinhaltet die Option eine oder mehrere gleiche oder unterschiedlich Ablagen einzusetzen.
Die Vorrichtung ist infolge der umschlagbaren Montage auf beiden Seiten
der Leiter mit Ablagen innerhalb oder Außerhalb oder innerhalb und außerhalb des
Leiterprofils montierbar und somit für Links- und Rechtshändig Arbeitende gleichermaßen
geeignet.
Bekannt sind Leitern in deren Aufbau, – meist am oberen Abschluß
zwischen den Holmen, – Ablageflächen für Werkzeug und Material integriert
sind.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lösung soll dem Handwerker ebenso
wie dem Heimwerker die Arbeit auf Leitern dadurch erleichtert werden, daß die benötigten
Arbeits- und/oder Hilfsmittel sicher auf einer Ablage am Arbeitsort bereitgestellt
werden.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegen insbesondere
darin, daß:
- – die Halterung in beliebigen Sprossen am Holm der Leiter befestigbar
ist,
- – die Ablage der Vorrichtung umschlagbar montierbar ist,
- – bei der Verwendung schwererer Gegenstände auf der Ablage das Kippen
der Leiter dadurch ausgeschlossen wird, daß ein Gegengewicht in Form einer weiteren
Ablage oder einer Aufnahmevorrichtung für Werkzeuge, z.B. Handbohrmaschinen befestigbar
ist.
- – Die Vorrichtung an beliebige Innenprofile von Leitersprossen angepaßt
herstellbar ist.
1 zeigt die erfindungsgemäße Ablagevorrichtung
die zur Befestigung in den Sprossen von Leitern deren Sprossen aus Hohlprofilen
bestehen, (z.B. Aluminiumleitern), geeignet ist. Die Sprossenklemmvorrichtung,
1, (2), ist teilweise in den Innenraum der
Sprosse eingeschoben dargestellt.
Die Abbildung zeigt die Einzelteile der Vorrichtung auseinandergezogen.
Die Aufnahme der Vorrichtung besteht aus der Aufnahmeschiene,
1, (1), an deren oberen Ende ein Lagerauge,
1, (1.1), befestigt ist, welches beidseitig
mit einem kegelförmigen Lager, 1, (1.1 und
1.2), versehen ist. Dadurch ist die Vorrichtung umschlagbar montierbar.
Das untere Ende der Aufnahmeschiene, 1,
(1), die aus einem Hohlprofil hergestellt ist, dient zur Aufnahme des Zapfens
eines Winkel-, 1, (4.11), oder T-Stücks,
1, (5.11), das mittels eines Raststifts,
1, (4.23 oder 5.23) arretierbar ist.
Winkel-, 1, (5), und T-Stück,
1, (4), sind kostengünstig als Schmiede-,
oder Druckgußteile herstellbar. Zur Reduzierung des Gewichts und zur Materialeinsparung
sind die Flächen mit Durchbrüchen oder Taschen, 1,
(5.3), versehen.
Das T-Stück, (4), besitzt am oberen Ende einen Zapfen,
1, (4.21), der in das Innenprofil der Aufnahmeschiene,
1, (1), einschiebbar ist und durch einstecken
des Raststifts, (4.23). arretiert wird.
An der Unterseite des T-Stücks befinden sich Zapfen, 1,
(4.11), die passend zum Innenprofil der Ablagevorrichtungen,
1, (6.11, 6.12, und 6.13),
dimensioniert sind und nach aufschieben derselben in den Bohrungen, 1,
(4.12), mittels der Raststifte, 1, (4.13),
arretiert werden.
Das Winkelstück, (5), besitzt am oberen Ende einen Zapfen,
1, (5.21), der in das Innenprofil der Aufnahmeschiene,
1, (1), einschiebbar ist und durch einstecken
des Raststifts, 1, (5.23) arretiert wird.
An der Unterseite des Winkelstücks, 1,
(5), befindet sich der Zapfen, 1, (5.11),
die passend zum Innenprofil der Ablagevorrichtungen, 1,
(6.11, 6.12, und 6.13), dimensioniert sind und nach aufschieben
einer derselben in den Bohrungen, 1, (5.12),
mittels des Raststifts, 1, (5.13), arretiert
wird.
Die, an der Vorrichtung befestigbaren Ablagevarianten, sind vielfältig,
auf den einzelnen Anwendungsfall abstimmbar, und anhand von drei Beispielen,
1, (6.1, 6.2, 6.3), beschrieben
und dargestellt.
Die Ablagevorrichtung 1, (6.1),
wird mit dem Innenprofil, 1, (6.11), auf einen
der Zapfen, 1, (4.11), des T-Stücks,
1, (4), oder den Zapfen, 1,
(5.11), des Winkelstücks, 1, (5),
aufgeschoben und mit Hilfe der zugeordneten Raststifte arretiert.
In der Ablageschale, 1, (6.1),
sind neben Arbeitsmitteln, Kleinteilen zum Beispiel Farbeimer einstellbar, welche
mit dem Schieber, 1, (3), der auf
dem oberen Eimerrand aufgeschoben wird und den Eimer gegen umkippen sichert.
Der Ablagerahmen (6.2), wird mit dem Innenprofil,
1, (6.21), auf einen der Zapfen,
1, (4.11), des T-Stücks, 1,
(4), oder den Zapfen, 1, (5.11),
des Winkelstücks, 1, (5), aufgeschoben und
mit Hilfe der zugeordneten Raststifte arretiert.
Auf diesem Rahmen sind zum Beispiel vorkonfektionierte Werkzeug- und/oder
Materialsätze befestigbar, deren Form und Inhalte auf die einzelnen Berufsgruppen
der, die Vorrichtung benutzenden Anwender abgestimmt sind. Daneben besteht auf der
Unterseite des Ablagerahmens die Möglichkeit eine kleine Kabeltrommel zu befestigen
oder eine Halterung für die Steckdose eines Verlängerungskabels.
Die Ablageschiene 1, (6.3),
wird mit dem Innenprofil, 1, (6.31), auf einen
der Zapfen, 1, (4.11), des T-Stücks,
1, (4), oder den Zapfen, 1,
(5.11), des Winkelstücks, 1, (5),
aufgeschoben und mit Hilfe der zugeordneten Raststifte arretiert.
Auf der Ablageschiene sind Halterungen für die verschiedenen, bei
der jeweiligen Arbeitsaufgabe verwendeten Werkzeuge und Hilfsmittel befestigbar.
Der Träger dieser Halterungen besteht aus einem U-förmigen Halter,
1, (6.4), dessen Innenkontur auf das Außenprofil
der Ablageschiene, 1, (6.3) abgestimmt ist.
Diese U-Halterung, 1, (6.4), ist mit einer
Bohrung, 1, (6.41), versehen, und wird mit
dem Raststift, 1, (6.6), in einer der Nuten,
1, (6.33) der Ablageschiene arretiert und
gegen Verschiebung gesichert.
Die komplette U-Halterung, 1, (6.5),
mit einem Aufnahmering, 1, (6.52), zum Beispiel
für eine Handbohrmaschine oder einen Elektroschrauber ist mit anderen, an die Arbeitsmittel
angepaßten Halterungen kombinierbar auf der Ablageschiene befestigbar.
Bei der Auswahl der Ablagen, 1, (6.1,
6.2, 6.3), sind unterschiedliche Kombinationen möglich. Für die
praktische Arbeit ist es sinnvoll, den Teil der Ablage, welcher beladen ein höheres
Gewicht besitzt innerhalb des Leiterprofils einzusetzen um das Kippen der Leiter
zu vermeiden.
2 und 2a
zeigen die Sprossenklemmvorrichtung, 1, (2),
auseinandergezogen in 2, und zusammengesetzt im teilweise
aufgeschnittenen Zustand in (2a).
Am oberen Ende der Aufnahmeschiene, 2,
(1), ist das Lagerauge, 2, (1.1),
mit zwei Kegellagern, befestigt, welche die umschlagbare Montage der Vorrichtung
ermöglichen und gegen die Kegel, 2, (2.53
und 2.61), von Feststellschraube, 2, (2.6)
und Anschlaghülse 2, (2.5), beim Anziehen
der Feststellschraube, 2, (2.6) fixiert werden.
Das Spreizrohr, 2, (2.1), ist
an beiden Seiten mit gegenläufigen Innenkonen, 2, (2.13),
versehen, deren Steigung auf den Konus, 2, (2.52),
der Anschlaghülse, (2.5), und den Konus, der Spreizkegelmutter, (2.4),
abgestimmt ist.
Die Spreizung und damit die Fixierung der Vorrichtung in der Leitersprosse
wird dadurch bewirkt, daß nach einstecken der Sprossenklemmvorrichtung,
2, (2), in die Leitersprosse, 2,
(10.1), bis zum Anschlag, die Feststellschraube, 2,
(2.6), welche in die Spreizkegelmutter, 2,
(2.4), eingeschraubt ist, angezogen wird und dabei Anschlaghülse (2.5),
und Spreizkegelmutter, 2, (2.4), entlang der
Flächen der Innenkonen, 2, (2.13), zusammenzieht.
Hierbei werden die Innenkonen, 2, (2.13),
des Spreizrohrs, 2, (2.1), auseinander gedrückt
und die Außenkontur des Spreizrohrs, (2.1), gegen die Innenkontur der Sprosse,
2, (10.1) verspannt. Die Spreizung wird durch
ein Distanzrohr, 2, (2.3), begrenzt, dessen
Länge auf den Verstellbereich der Vorrichtung abgestimmt ist.
Die Funktion des Distanzrohrs, 2, (2.3),
ist auch durch eine Verlängerung von Spreizkegelmutter, 2,
(2.4), und/oder Anschlaghülse (2.5), herstellbar.
Gleichzeitig wird das Lagerauge, 2, (1.1)
zwischen dem Kegellager, 2, (2.61) der Feststellschraube,
2, (2.6), und dem Kegellager, 2,
(2.53), der Anschlaghülse, 2, (2.5),
verspannt.
Die Spreizbarkeit des Spreizrohrs ist dadurch gewährleistet daß von
den Enden desselben Schlitze, 2, (2.12), eingebracht
sind. Diese Schlitze enden in Bohrungen, 2, (2.11),
deren Durchmesser durch den verbleibenden Restquerschnitt die Größe der Rückstellkraft
bestimmt.
Der Außendurchmesser des Spreizrohrs, ist auf die lichte Weite des
Innenprofils der gebräuchlichen Leitersprossen im Anwendungsbereich der Vorrichtung
abgestimmt.
Mit dem gezeigten Spreizmechanismus ist die Vorrichtung innerhalb
eines Profilquerschnittbereichs von ca. 15 – 20 % des Außendurchmessers des
Spreizrohrs einsetzbar.
Spreizkegelmutter, 2, (2.4),
und Anschlaghülse 2, (2.5), sind mit Verdrehsicherungen,
2, (2.41 und 2.51) versehen, die
in die Schlitze, 2, (2.12), eingreifen.
Die Rückstellung von Spreizkegelmutter, 2,
(2.4) und Anschlaghülse, 2, (2.5),
wird durch eine Feder, vorzugsweise eine Spiralfeder, 2,
(2.2), bewirkt, welche die beim Lösen der Verschraubung Anschlaghülse
2, (2.5), und Spreizkegelmutter,
2, (2.4), auseinander drückt.
Fig. 1
1- Aufnahmeschiene
1.1- Lagerauge mit Doppelkegel
1.2- Bohrung zur Arretierung des Winkel-, (5), oder
T-Stücks, (6) T-Stück
2- Sprossen-Klemmvorrichtung entsprechend 2
3- Eimerhalter
4- T-Stück
4.11- T-Stück Zapfen zum aufschieben der Profilquerschnitte (6.12,6.22,6.32),
der Ablagen (6.1,6.2,6.3)
4.12- T-Stück Bohrungen für Rasthilfe, (4.13) zur Arretierung
der Ablagen (6.1,6.2,6.3)
4.13- Raststifte zur Arretierung der Ablagen, (6.1,
6.2, 6.3), in den Bohrungen (6.11, 6.21,
6.31) auf dem T-Stück.
4.21- T-Stück Querschnittsabstufung zum aufschieben des Profilquerschnitts
der Aufnahmeschiene, (1).
4.22- T-Stück Bohrung für den Raststift, (4.23), zur
Arretierung des T-Stücks, (4), in der Bohrung, (1.2), der Aufnahmeschiene
(1).
4.23- Raststift zur Befestigung des T-Stücks in der Bohrung
1.2 der Aufnahmeschiene, (1).
5- Winkelstück
5.11- Winkelstück - Zapfen zum Aufscheben der Profilquerschnitte
(6.12, 6.22, 6.32), der Ablagen (6.1,
6.2, 6.3)
5.12- Winkelstück – Bohrungen für den Raststift, (5.13),
zur Arretierung der Ablagen (6.1, 6.2, 6.3)
5.13- Raststift zur Arretierung der Ablagen, (6.1,
6.2, 6.3), in den Bohrungen (6.11, 6.21,
6.31), auf dem Winkelstück.
5.21- Winkelstück – Zapfen zum aufschieben des Profilquerschnitts
der Aufnahmeschiene, (1).
5.22- Winkelstück – Bohrung für den Raststift, (5.23),
zur Arretierung des Winkelstücks, (5), in der Bohrung, (1.2),
der Aufnahmeschiene (1).
5.23- Raststift zur Befestigung des Winkelstücks in der Bohrung
1.2 der Aufnahmeschiene (1).
5.3- Winkelstück – Vertiefungen / Durchbrüche zur Gewichtsreduzierung.
6.1- Ablage mit Schale
6.11- Innenprofil zum aufschieben auf den Zapfen des Winkel-,
(5.11),oder T-Stück, (4.11).
6.12- Bohrung zur Arretierung mittels Raststift. (5.13
oder 4.13),(entspricht in Größe und Lage 6.22, in der Abbildung
verdeckt).
6.2- Ablagerahmen zur Montage von Behältern mit Werkzeug-/Materialsätzen
6.21- Innenprofil zum aufschieben auf den Zapfen des T-Stücks,
(4.11) oder Winkelstücks, (5.11).
6.22- Bohrung zur Arretierung mittels Raststift. (5.13
oder 4.13) in der Bohrung des Winkel-, (5.12), oder T-Stücks,
(4.12).
6.3- Ablageschiene zur Befestigung von Halterungen für Arbeitsmittel
6.31- Innenprofil zum aufschieben auf den Zapfen des Winkel-,
(5.11), oder T-Stück, (4.11).
6.32- Bohrung zur Arretierung mittels Raststift. (5.13
oder 4.13)
6.33- Nut zur Arretierung der U-Halterung (6.4 /
6.51) mittels Raststift (6.52).
6.4- U-Halterung für Arbeitsmittelder
6.41- Bohrung zur Arretierung der U-Halterung, (6.5),
mittels Raststift,(6.6), in der Nut, (6.33)
6.5- U-Halterung, (Beispiel), für Arbeitsmittel mit Aufnahmering,(6.52),
z.B. für eine Bohrmaschine
6.51- Bohrung zur Arretierung der U-Halterung, (6.5),
mittels Raststift (6.6), in der Nut, (6.33).
6.52- Aufnahmering, z.B. für eine Bohrmaschine
6.6- Raststifte zur Befestigung der Halter für Arbeitsmittel
10- Leiter
10.1- Sprosse
Fig. 2 und 2a
1- Aufnahmeschiene
1.1- Lagerauge mit Doppelkegel
2- Sprossen-Klemmvorrichtung
2.1- Spreizrohr
2.11- Bohrungen
2.12- Schlitze
2.13- Innenkonus
2.2- Spiralfeder
2.3- Distanzrohr
2.4- Spreizkegelmutter mit Verdrehsicherung
2.41- Verdrehsicherung
2.5- Anschlaghülse mit Kegellager für 1.2 und Spreizkegel
mit Verdrehsicherung
2.51- Verdrehsicherung
2.52- Spreizkegel
2.53- Kegellager für Lagerauge (1.1).
2.6- Feststellschraube, (greift in 2.4).
2.61- Kegellager für 1.2