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Dokumentenidentifikation DE202005004656U1 18.08.2005
Titel Ablage zur Klemmung in Sprossen von Leitern
Anmelder Schmieg, Rainer, 99444 Blankenhain, DE;
Gille, Mario, 99831 Schnellmannshausen, DE
DE-Aktenzeichen 202005004656
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.08.2005
Registration date 14.07.2005
Application date from patent application 19.03.2005
IPC-Hauptklasse E06C 7/14

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine einfach herstellbare Ablagevorrichtung zur lösbaren Befestigung im Innenraum von Sprossen an Leitern, z.B. den meist verbreiteten Aluminiumleitern, deren Sprossen aus Hohlprofilen hergestellt sind und deren Innenraum von der Seite der Leiter zugänglich ist.

Der Ablageteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist umschlagbar, d.h. innerhalb und außerhalb des Leiterprofils an der Vorrichtung wechselbar montierbar beinhaltet die Option eine oder mehrere gleiche oder unterschiedlich Ablagen einzusetzen.

Die Vorrichtung ist infolge der umschlagbaren Montage auf beiden Seiten der Leiter mit Ablagen innerhalb oder Außerhalb oder innerhalb und außerhalb des Leiterprofils montierbar und somit für Links- und Rechtshändig Arbeitende gleichermaßen geeignet.

Bekannt sind Leitern in deren Aufbau, – meist am oberen Abschluß zwischen den Holmen, – Ablageflächen für Werkzeug und Material integriert sind.

Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lösung soll dem Handwerker ebenso wie dem Heimwerker die Arbeit auf Leitern dadurch erleichtert werden, daß die benötigten Arbeits- und/oder Hilfsmittel sicher auf einer Ablage am Arbeitsort bereitgestellt werden.

Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegen insbesondere darin, daß:

  • – die Halterung in beliebigen Sprossen am Holm der Leiter befestigbar ist,
  • – die Ablage der Vorrichtung umschlagbar montierbar ist,
  • – bei der Verwendung schwererer Gegenstände auf der Ablage das Kippen der Leiter dadurch ausgeschlossen wird, daß ein Gegengewicht in Form einer weiteren Ablage oder einer Aufnahmevorrichtung für Werkzeuge, z.B. Handbohrmaschinen befestigbar ist.
  • – Die Vorrichtung an beliebige Innenprofile von Leitersprossen angepaßt herstellbar ist.

1 zeigt die erfindungsgemäße Ablagevorrichtung die zur Befestigung in den Sprossen von Leitern deren Sprossen aus Hohlprofilen bestehen, (z.B. Aluminiumleitern), geeignet ist. Die Sprossenklemmvorrichtung, 1, (2), ist teilweise in den Innenraum der Sprosse eingeschoben dargestellt.

Die Abbildung zeigt die Einzelteile der Vorrichtung auseinandergezogen.

Die Aufnahme der Vorrichtung besteht aus der Aufnahmeschiene, 1, (1), an deren oberen Ende ein Lagerauge, 1, (1.1), befestigt ist, welches beidseitig mit einem kegelförmigen Lager, 1, (1.1 und 1.2), versehen ist. Dadurch ist die Vorrichtung umschlagbar montierbar.

Das untere Ende der Aufnahmeschiene, 1, (1), die aus einem Hohlprofil hergestellt ist, dient zur Aufnahme des Zapfens eines Winkel-, 1, (4.11), oder T-Stücks, 1, (5.11), das mittels eines Raststifts, 1, (4.23 oder 5.23) arretierbar ist.

Winkel-, 1, (5), und T-Stück, 1, (4), sind kostengünstig als Schmiede-, oder Druckgußteile herstellbar. Zur Reduzierung des Gewichts und zur Materialeinsparung sind die Flächen mit Durchbrüchen oder Taschen, 1, (5.3), versehen.

Das T-Stück, (4), besitzt am oberen Ende einen Zapfen, 1, (4.21), der in das Innenprofil der Aufnahmeschiene, 1, (1), einschiebbar ist und durch einstecken des Raststifts, (4.23). arretiert wird.

An der Unterseite des T-Stücks befinden sich Zapfen, 1, (4.11), die passend zum Innenprofil der Ablagevorrichtungen, 1, (6.11, 6.12, und 6.13), dimensioniert sind und nach aufschieben derselben in den Bohrungen, 1, (4.12), mittels der Raststifte, 1, (4.13), arretiert werden.

Das Winkelstück, (5), besitzt am oberen Ende einen Zapfen, 1, (5.21), der in das Innenprofil der Aufnahmeschiene, 1, (1), einschiebbar ist und durch einstecken des Raststifts, 1, (5.23) arretiert wird.

An der Unterseite des Winkelstücks, 1, (5), befindet sich der Zapfen, 1, (5.11), die passend zum Innenprofil der Ablagevorrichtungen, 1, (6.11, 6.12, und 6.13), dimensioniert sind und nach aufschieben einer derselben in den Bohrungen, 1, (5.12), mittels des Raststifts, 1, (5.13), arretiert wird.

Die, an der Vorrichtung befestigbaren Ablagevarianten, sind vielfältig, auf den einzelnen Anwendungsfall abstimmbar, und anhand von drei Beispielen, 1, (6.1, 6.2, 6.3), beschrieben und dargestellt.

Die Ablagevorrichtung 1, (6.1), wird mit dem Innenprofil, 1, (6.11), auf einen der Zapfen, 1, (4.11), des T-Stücks, 1, (4), oder den Zapfen, 1, (5.11), des Winkelstücks, 1, (5), aufgeschoben und mit Hilfe der zugeordneten Raststifte arretiert.

In der Ablageschale, 1, (6.1), sind neben Arbeitsmitteln, Kleinteilen zum Beispiel Farbeimer einstellbar, welche mit dem Schieber, 1, (3), der auf dem oberen Eimerrand aufgeschoben wird und den Eimer gegen umkippen sichert.

Der Ablagerahmen (6.2), wird mit dem Innenprofil, 1, (6.21), auf einen der Zapfen, 1, (4.11), des T-Stücks, 1, (4), oder den Zapfen, 1, (5.11), des Winkelstücks, 1, (5), aufgeschoben und mit Hilfe der zugeordneten Raststifte arretiert.

Auf diesem Rahmen sind zum Beispiel vorkonfektionierte Werkzeug- und/oder Materialsätze befestigbar, deren Form und Inhalte auf die einzelnen Berufsgruppen der, die Vorrichtung benutzenden Anwender abgestimmt sind. Daneben besteht auf der Unterseite des Ablagerahmens die Möglichkeit eine kleine Kabeltrommel zu befestigen oder eine Halterung für die Steckdose eines Verlängerungskabels.

Die Ablageschiene 1, (6.3), wird mit dem Innenprofil, 1, (6.31), auf einen der Zapfen, 1, (4.11), des T-Stücks, 1, (4), oder den Zapfen, 1, (5.11), des Winkelstücks, 1, (5), aufgeschoben und mit Hilfe der zugeordneten Raststifte arretiert.

Auf der Ablageschiene sind Halterungen für die verschiedenen, bei der jeweiligen Arbeitsaufgabe verwendeten Werkzeuge und Hilfsmittel befestigbar.

Der Träger dieser Halterungen besteht aus einem U-förmigen Halter, 1, (6.4), dessen Innenkontur auf das Außenprofil der Ablageschiene, 1, (6.3) abgestimmt ist. Diese U-Halterung, 1, (6.4), ist mit einer Bohrung, 1, (6.41), versehen, und wird mit dem Raststift, 1, (6.6), in einer der Nuten, 1, (6.33) der Ablageschiene arretiert und gegen Verschiebung gesichert.

Die komplette U-Halterung, 1, (6.5), mit einem Aufnahmering, 1, (6.52), zum Beispiel für eine Handbohrmaschine oder einen Elektroschrauber ist mit anderen, an die Arbeitsmittel angepaßten Halterungen kombinierbar auf der Ablageschiene befestigbar.

Bei der Auswahl der Ablagen, 1, (6.1, 6.2, 6.3), sind unterschiedliche Kombinationen möglich. Für die praktische Arbeit ist es sinnvoll, den Teil der Ablage, welcher beladen ein höheres Gewicht besitzt innerhalb des Leiterprofils einzusetzen um das Kippen der Leiter zu vermeiden.

2 und 2a zeigen die Sprossenklemmvorrichtung, 1, (2), auseinandergezogen in 2, und zusammengesetzt im teilweise aufgeschnittenen Zustand in (2a).

Am oberen Ende der Aufnahmeschiene, 2, (1), ist das Lagerauge, 2, (1.1), mit zwei Kegellagern, befestigt, welche die umschlagbare Montage der Vorrichtung ermöglichen und gegen die Kegel, 2, (2.53 und 2.61), von Feststellschraube, 2, (2.6) und Anschlaghülse 2, (2.5), beim Anziehen der Feststellschraube, 2, (2.6) fixiert werden.

Das Spreizrohr, 2, (2.1), ist an beiden Seiten mit gegenläufigen Innenkonen, 2, (2.13), versehen, deren Steigung auf den Konus, 2, (2.52), der Anschlaghülse, (2.5), und den Konus, der Spreizkegelmutter, (2.4), abgestimmt ist.

Die Spreizung und damit die Fixierung der Vorrichtung in der Leitersprosse wird dadurch bewirkt, daß nach einstecken der Sprossenklemmvorrichtung, 2, (2), in die Leitersprosse, 2, (10.1), bis zum Anschlag, die Feststellschraube, 2, (2.6), welche in die Spreizkegelmutter, 2, (2.4), eingeschraubt ist, angezogen wird und dabei Anschlaghülse (2.5), und Spreizkegelmutter, 2, (2.4), entlang der Flächen der Innenkonen, 2, (2.13), zusammenzieht.

Hierbei werden die Innenkonen, 2, (2.13), des Spreizrohrs, 2, (2.1), auseinander gedrückt und die Außenkontur des Spreizrohrs, (2.1), gegen die Innenkontur der Sprosse, 2, (10.1) verspannt. Die Spreizung wird durch ein Distanzrohr, 2, (2.3), begrenzt, dessen Länge auf den Verstellbereich der Vorrichtung abgestimmt ist.

Die Funktion des Distanzrohrs, 2, (2.3), ist auch durch eine Verlängerung von Spreizkegelmutter, 2, (2.4), und/oder Anschlaghülse (2.5), herstellbar.

Gleichzeitig wird das Lagerauge, 2, (1.1) zwischen dem Kegellager, 2, (2.61) der Feststellschraube, 2, (2.6), und dem Kegellager, 2, (2.53), der Anschlaghülse, 2, (2.5), verspannt.

Die Spreizbarkeit des Spreizrohrs ist dadurch gewährleistet daß von den Enden desselben Schlitze, 2, (2.12), eingebracht sind. Diese Schlitze enden in Bohrungen, 2, (2.11), deren Durchmesser durch den verbleibenden Restquerschnitt die Größe der Rückstellkraft bestimmt.

Der Außendurchmesser des Spreizrohrs, ist auf die lichte Weite des Innenprofils der gebräuchlichen Leitersprossen im Anwendungsbereich der Vorrichtung abgestimmt.

Mit dem gezeigten Spreizmechanismus ist die Vorrichtung innerhalb eines Profilquerschnittbereichs von ca. 15 – 20 % des Außendurchmessers des Spreizrohrs einsetzbar.

Spreizkegelmutter, 2, (2.4), und Anschlaghülse 2, (2.5), sind mit Verdrehsicherungen, 2, (2.41 und 2.51) versehen, die in die Schlitze, 2, (2.12), eingreifen.

Die Rückstellung von Spreizkegelmutter, 2, (2.4) und Anschlaghülse, 2, (2.5), wird durch eine Feder, vorzugsweise eine Spiralfeder, 2, (2.2), bewirkt, welche die beim Lösen der Verschraubung Anschlaghülse 2, (2.5), und Spreizkegelmutter, 2, (2.4), auseinander drückt.

Fig. 1 1Aufnahmeschiene 1.1Lagerauge mit Doppelkegel 1.2Bohrung zur Arretierung des Winkel-, (5), oder T-Stücks, (6) T-Stück 2Sprossen-Klemmvorrichtung entsprechend 2 3Eimerhalter 4T-Stück 4.11T-Stück Zapfen zum aufschieben der Profilquerschnitte (6.12,6.22,6.32), der Ablagen (6.1,6.2,6.3) 4.12T-Stück Bohrungen für Rasthilfe, (4.13) zur Arretierung der Ablagen (6.1,6.2,6.3) 4.13Raststifte zur Arretierung der Ablagen, (6.1, 6.2, 6.3), in den Bohrungen (6.11, 6.21, 6.31) auf dem T-Stück. 4.21T-Stück Querschnittsabstufung zum aufschieben des Profilquerschnitts der Aufnahmeschiene, (1). 4.22T-Stück Bohrung für den Raststift, (4.23), zur Arretierung des T-Stücks, (4), in der Bohrung, (1.2), der Aufnahmeschiene (1). 4.23Raststift zur Befestigung des T-Stücks in der Bohrung 1.2 der Aufnahmeschiene, (1). 5Winkelstück 5.11Winkelstück - Zapfen zum Aufscheben der Profilquerschnitte (6.12, 6.22, 6.32), der Ablagen (6.1, 6.2, 6.3) 5.12Winkelstück – Bohrungen für den Raststift, (5.13), zur Arretierung der Ablagen (6.1, 6.2, 6.3) 5.13Raststift zur Arretierung der Ablagen, (6.1, 6.2, 6.3), in den Bohrungen (6.11, 6.21, 6.31), auf dem Winkelstück. 5.21Winkelstück – Zapfen zum aufschieben des Profilquerschnitts der Aufnahmeschiene, (1). 5.22Winkelstück – Bohrung für den Raststift, (5.23), zur Arretierung des Winkelstücks, (5), in der Bohrung, (1.2), der Aufnahmeschiene (1). 5.23Raststift zur Befestigung des Winkelstücks in der Bohrung 1.2 der Aufnahmeschiene (1). 5.3Winkelstück – Vertiefungen / Durchbrüche zur Gewichtsreduzierung. 6.1Ablage mit Schale 6.11Innenprofil zum aufschieben auf den Zapfen des Winkel-, (5.11),oder T-Stück, (4.11). 6.12Bohrung zur Arretierung mittels Raststift. (5.13 oder 4.13),(entspricht in Größe und Lage 6.22, in der Abbildung verdeckt). 6.2Ablagerahmen zur Montage von Behältern mit Werkzeug-/Materialsätzen 6.21Innenprofil zum aufschieben auf den Zapfen des T-Stücks, (4.11) oder Winkelstücks, (5.11). 6.22Bohrung zur Arretierung mittels Raststift. (5.13 oder 4.13) in der Bohrung des Winkel-, (5.12), oder T-Stücks, (4.12). 6.3Ablageschiene zur Befestigung von Halterungen für Arbeitsmittel 6.31Innenprofil zum aufschieben auf den Zapfen des Winkel-, (5.11), oder T-Stück, (4.11). 6.32Bohrung zur Arretierung mittels Raststift. (5.13 oder 4.13) 6.33Nut zur Arretierung der U-Halterung (6.4 / 6.51) mittels Raststift (6.52). 6.4U-Halterung für Arbeitsmittelder 6.41Bohrung zur Arretierung der U-Halterung, (6.5), mittels Raststift,(6.6), in der Nut, (6.33) 6.5U-Halterung, (Beispiel), für Arbeitsmittel mit Aufnahmering,(6.52), z.B. für eine Bohrmaschine 6.51Bohrung zur Arretierung der U-Halterung, (6.5), mittels Raststift (6.6), in der Nut, (6.33). 6.52Aufnahmering, z.B. für eine Bohrmaschine 6.6Raststifte zur Befestigung der Halter für Arbeitsmittel 10Leiter 10.1Sprosse Fig. 2 und 2a 1Aufnahmeschiene 1.1Lagerauge mit Doppelkegel 2Sprossen-Klemmvorrichtung 2.1Spreizrohr 2.11Bohrungen 2.12Schlitze 2.13Innenkonus 2.2Spiralfeder 2.3Distanzrohr 2.4Spreizkegelmutter mit Verdrehsicherung 2.41Verdrehsicherung 2.5Anschlaghülse mit Kegellager für 1.2 und Spreizkegel mit Verdrehsicherung 2.51Verdrehsicherung 2.52Spreizkegel 2.53Kegellager für Lagerauge (1.1). 2.6Feststellschraube, (greift in 2.4). 2.61Kegellager für 1.2

Anspruch[de]
  1. Ablagevorrichtung zur Befestigung in Sprossen von Leitern und anderen Profilen, dadurch gekennzeichnet daß, die Vorrichtung

    – eine spreizbare Vorrichtung in die hohl ausgebildete Sprosse einer Leiter oder eines sonstigen Profils einschiebbar und in derselben durch eine Verschraubung verspannbar ist.

    – die Verschraubung gleichzeitig die Fixierung eines aus zwei Kegeln, gebildeten Lagers eines Lagerauges, (2, 1.2), bewirkt.

    – auswechselbare Ablagen, (1, 6.1, 6.2, und 6.3), besitzt, welche an einem T-Stück, (4), oder an einem Winkelstück, (5), arretierbar befestigbar sind.
  2. Ablagevorrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß, wie in 1, (6.3), gezeigt, die Vorrichtung eine auf dem Winkelstück, 1, (5), oder T-Stück arretierbare – montierbare Ablageschiene, 1, (6.3), enthält, auf welcher U-Halterungen. 1, (6.4, / 6,5), in Nuten, 1, (6.33), mittels Raststift, 1, (6.6), arretierbar montierbar sind an denen Halterungen, 1, (6.52) für Werkzeuge und / oder Arbeitsmittel befestigt sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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