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Dokumentenidentifikation DE60104819T2 18.08.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001253833
Titel GREIFELEMENT FÜR GOLFSCHUHE
Anmelder Japana Co., Ltd., Nagoya, Aichi, JP
Erfinder TERASHIMA, Yasuyuki, Nagoya-shi, Aichi 450-0002, JP
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60104819
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.01.2001
EP-Aktenzeichen 019002559
WO-Anmeldetag 04.01.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/JP01/00012
WO-Veröffentlichungsnummer 0001054527
WO-Veröffentlichungsdatum 02.08.2001
EP-Offenlegungsdatum 06.11.2002
EP date of grant 11.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.08.2005
IPC-Hauptklasse A43C 15/16
IPC-Nebenklasse B29D 31/515   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft insgesamt einen Stollen. Insbesondere betrifft jene Erfindung einen Stollen, der an einem Golfschuh zu verwenden ist. Diese Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen von Kunststoff-Golfschuh-Stollen.

Stand der Technik

Druckstift-Metall-Spikes oder Stollen werden an Golfschuhen herkömmlicherweise verwendet. Einige sind einstückig bereitgestellt und einige sind lösbar an der Golfschuhsohle bereitgestellt. Solche Metallspikes stellen im Allgemeinen eine befriedigende Haftung oder einen befriedigenden Eingriff auf Gras oder Turf auf Golfkursen bereit, sogar wenn das Gras oder der Turf nass ist.

Eine gute Haftung oder ein guter Eingriff wird bereitgestellt, da relativ lange Metallspikes tief durch das Gras hindurch in den Boden unter dem Gras eindringen, was oftmals das Gras an den Wurzeln beschädigt. Der Golfboden wird auch beträchtlich durch die Metallspikes aufgeraut. Dieses Problem wird auf Putting-Greens vervielfacht. Nachfolgende Spieler werden oft von aufgerauten Putting-Greens geplagt. Außerdem können scharfe Metallspikes Fußbodenkacheln oder Teppiche von Klubhäusern beschädigen.

Scharfe Druckstift-Metallspikes sind beim Gehen auch nicht sehr komfortabel, besonders auf harten Flächen, wie beispielsweise Fußböden oder Straßenpflaster.

Metallspikes stellen für die Träger keine Stabilität bereit, hauptsächlich aufgrund einer begrenzten Anzahl von Kontaktstellen mit Böden und der Härte der Kontaktstellen, welche mit den Böden im Kontakt stehen. Träger von mit Spikes versehenen Schuhen können leicht die Körperbalance auf harten Flächen verlieren, insbesondere wenn die Flächen nass oder rutschig sind. Metallspikes können die Füße, Knien oder die Gelenke der Träger verletzen, da die Stöße aus den physikalischen Kontakten zwischen den Metallspikes und den harten Böden direkt zu den Füßen der Träger übertragen werden können, da Metallspikes solche Stöße nicht absorbieren.

Um die vorhergehenden Probleme zu lösen oder zu linder, welche Metallspikes inhärent sind, wurden nichtmetallische Spikes oder Stollen entwickelt. Sie werden hauptsächlich aus Kunststoffmaterialien hergestellt. Solche Kunststoffstollen weisen Vorsprünge auf, welche insgesamt kürzer als herkömmliche Metallspikes sind und den Trägern einen verbesserten Komfort bereitstellen, da solche Stollen Stöße von harten Flächen zu einem bestimmten Grad absorbieren. Sie stellen auch eine verbesserte Stabilität bereit, da sie kürzer sind, und eine größere Anzahl von Kontaktstellen als mit herkömmlichen Metallspikes an der Schuhsohle werden bereitgestellt. Kunststoffstollen beschädigen nicht den Turf oder Fußboden oder Teppiche von Klubhäusern nicht wie Metallspikes.

Jedoch stellen solche herkömmlichen Kunststoffstollen im Allgemeinen keine so gute Haftung oder Eingriff auf Gras oder Turf wie Metallspikes bereit. Das Bereitstellen einer guten Haftung auf Gras ist das, was von Stollen und Spikes erwartet wird. Herkömmliche Kunststoffstollen versagen oft beim Bereitstellen einer guten Haftung auf nassem Gras, ausgetrocknetem Gras oder Hängen.

Die offengelegte JP Patentveröffentlichung Nr. 11-262401 lehrt einen Kunststoff-Stollen 30, welcher in 12 und 13 von den Zeichnungen gezeigt ist, welche dieser Beschreibung beigefügt sind. Jener herkömmliche Kunststoffstollen 30 weist einen Gewindeschaft 31 und eine Mehrzahl von Schenkeln 32 auf, wie dargestellt. Der Gewindeschaft 31 ist in einem Gewindesitz eingeschraubt, der an einer Golfschuhsohle bereitgestellt ist. Die Schenkel 32 sind strukturell flexibel hergestellt.

Eine Mehrzahl von Kunststoffstollen 30 sind an einer Schuhsohle befestigt. Sie beschädigen kaum Gras oder Fußböden oder Teppiche von Klubhäusern. Da jedoch die Schenkel 32 das Gewicht des Trägers aufgrund der inhärenten Schwäche nicht wirksam tragen könne, welche von deren Designmerkmalen generiert werden, können sich die Schenkel 32 leicht nach außen öffnen, wie in 14 gezeigt, und die Haftung auf Turf verlieren. Die Träger fühlen sich nicht notwendigerweise auf harten Flächen wegen der von den Schenkeln 32 bereitgestellten "einmaligen Weichheit" wohl, wenn sie deformiert sind. Die Stollen 30 stellen außerdem keine gute Verschleißbeständigkeit bereit und sie werden schnell abgenutzt. Es kann möglich sein, die Schenkel 32 auch mit mehr Steifigkeit zu versehen, wobei jedoch dann die Stollen 30 Putting-Greens mehr oder weniger beschädigen werden.

Demgemäß ist es ein Ziel der Erfindung, einen verbesserten Golfschuhe-Stollen bereitzustellen, der verschleißbeständig und dauerhaft ist.

Es ist ein anderes Ziel der Erfindung, einen verbesserten Golfschuhe-Stollen bereitzustellen, der eine gute Haftung und einen guten Eingriff auf Gras bereitstellt.

Es ist ein anderes Ziel der Erfindung, einen verbesserten Golfschuhe-Stollen bereitzustellen, der wirksam physikalische Stöße von harten Flächen absorbieren kann und auf harten Flächen eine exzellente Stabilität aufweist.

Es ist noch ein anderes Ziel der Erfindung, einen verbesserten Stollen bereitzustellen, der Turf oder Fußböden von Klubhäusern nicht beschädigt.

Es ist noch ein anderes Ziel der Erfindung, einen verbesserten Stollen für Golfschuhe bereitzustellen, der den Fortschritt des Verschleißes anzeigt.

Es ist noch ein anderes Ziel der Erfindung, ein wirtschaftliches Verfahren zum Herstellen von solchen verbesserten Stollen bereitzustellen.

Andere Ziele der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung offensichtlich.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung wird hier unter Verwendung der beanspruchten Merkmale zusammengefasst, welche jener Beschreibung folgen, mit dem Ziel zum Erleichtern des besseren Verständnisses des Lesers.

Ein wichtiger Aspekt der Erfindung ist, dass ein Stollen der Erfindung, welcher vorteilhafterweise aus Kunststoffmaterial ist, eine Mehrzahl von flexiblen Vorsprüngen und eine Mehrzahl von starren Vorsprüngen aufweist, wobei die flexiblen Vorsprünge insgesamt länger als die starren Vorsprünge bereitgestellt sind. Allgemein ist eine Mehrzahl von solchen flexiblen Vorsprüngen und starren Vorsprüngen an einem Stollen entlang dem Umfang des Stollens bereitgestellt.

Ein Stollen 10 gemäß einem Anspruch weist einen Stollenkörper 3 auf, von welchen eine Mehrzahl von flexiblen Vorsprüngen 1 und eine Mehrzahl von starren Vorsprüngen 2 sich nach unten und sich im Wesentlichen nach Außen schräg erstrecken. Es ist anzumerken, dass die Richtung "abwärts" eine Abwärtsrichtung in der beigefügten Zeichnungen zeigt, welche eine Richtung hin zum Gras oder zu einem Boden ist, wenn der Stollen verwendet wird.

Der flexible Vorsprung 1 ist "flexibel", wobei er jedoch so designt ist, dass er sich kaum auf Gras oder Turf biegt und kaum in das Gras hinein eindringt und eine exzellente Haftung bereitstellt, sich aber auf harten Flächen wie beispielsweise einem Kopfsteinpflaster nach außen biegt oder öffnet und Stöße von der harten Fläche wirksam absorbiert, um mögliche physikalische Schäden zu lindern.

Der starre Vorsprung 2 ist insgesamt etwas kürzer als der flexible Vorsprung 1 hergestellt. Der starre Vorsprung 2 ist wie sein Name verrät so hergestellt, dass er sich nicht biegt, sogar auf einer harten Fläche. Wenn die flexiblen Vorsprünge 1 gebogen werden und weiter nach außen geöffnet werden, nehmen ihre Vertikalhöhe und ihre Fähigkeit zum Gewicht-Tragen ab, wobei die starren Vorsprünge 2 das auf ihnen ruhende, verbleibende Gewicht tragen. Es ist anzumerken, dass die gebogenen, flexiblen Vorsprünge 1 nach wie vor einen Teil des Gewichts tragen.

Die starren Vorsprünge 2 assistieren beim Bereitstellen einer guten Haftung und eines guten Eingriffs auf Gras oder Turf, indem das Gras fest von oben gedrückt wird. Die starren Vorsprünge 2 verhindern eine übermäßige Verformung und einen übermäßigen Verschleiß der flexiblen Vorsprünge 1 auf einer harten Fläche.

Der Stollenkörper 3 ist an einer Golfschuhsohle mit Befestigungsmitteln 4 befestigt. Die Gesamtkonfiguration des Stollenkörpers 3 kann ein Kreis, ein Oval, ein Dreieck, ein Viereck oder jede andere, polygonale Gestalt haben. Es ist auch möglich, an einer Schuhsohle eine Mehrzahl von Stollen 10 oder Stollenkörpern 3 (ohne Befestigungsmittel 4) einstückig und direkt bereitzustellen.

Der Stollen 10 kann aus einem synthetischen Gummimaterial, ABS-Material, Polykarbonat-Material, Nylon-Material oder einem Polyuhrethan-Material oder jedem anderen, geeigneten Kunststoffmaterial oder Nicht-Kunststoffmaterial sein. Polyuhrethan-Materialen sind bevorzugte Materialen.

Es kann möglich sein jeden Stollenkörper 3, flexiblen Vorsprung 1 und starren Vorsprung 2 mit unterschiedlichen Kunststoffmaterialen zu versehen zum Bereitstellen eines Misch-Stollens 10. Der flexible Vorsprung 1 kann aus einem flexiblen Material sein und der starre Vorsprung 2 kann aus einem starren Material sein. Geeignete, weiche Metallmaterialen oder Keramikmaterialien können zumindest teilweise verwendet werden.

Bei einem Beispiel-Stollen 10 sind vier flexible Vorsprünge 1 und vier starre Vorsprünge 2 abwechselnd entlang dem Umfang des Stollenkörpers 3 bereitgestellt.

Es ist möglich, die Richtung der Haftung oder. des Eingriffs durch geeignete Auswahl der Vorsprungwinkel und/oder Gestalten und/oder Abmessungen und/oder Anzahl der flexiblen Vorsprünge 1 und der starren Vorsprünge 2 zu steuern. Beispielsweise kann die Haftungskraft relativ stärker in Richtungen "A" und relativ kleiner in Richtungen "B" bereitgestellt werden, welche in 5 gezeigt sind.

Exzellente, richtungsabhängige Haftung und Eingriff auf Turf oder Gras können mit einer "kleinen" Anzahl von Stollen 10 durch die geeigneteste Positionierung und Ausrichtung solcher Stollen 10 an einer Schuhsohle bereitgestellt werden.

Die Anzahl von flexiblen Vorsprüngen 1 und jener von starren Vorsprüngen 2, die an einem einzelnen Stollen 10 verwendet werden, kann voneinander unterschiedlich sein. Beispielsweise können zwei flexible Vorsprünge 1 zwischen zwei starren Vorsprüngen 2 bereitgestellt sein. Es wird angemerkt, dass die wie in dieser Beschreibung einschließlich der beigefügten Ansprüche verwendete Bezeichnung "abwechselnde" Anordnung der flexiblen Vorsprünge 1 und der starren Vorsprünge 2 Anordnungen von Vorsprüngen 1 und 2 aufweist, welche in der Anzahl voneinander unterschiedlich sind.

Die Abmessungen, die Winkel, die Gestalten, die Härte oder die Nachgiebigkeit, die Anzahl und die Positionierung und die Ausrichtung sowie die Materialien der Vorsprünge 1 und 2 sind Faktoren, die adäquat gemäß der erwarteten Performanz und den Eigenschaften des Stollens 10 auszuwählen sind.

Die flexiblen Vorsprünge 1 können an einem Stollenkörper 3 bei unterschiedlichen Intervallen angeordnet sein. Die starren Vorsprünge 2 können auch an einem Stollenkörper 3 bei unterschiedlichen Intervallen mitten unter flexiblen Vorsprüngen 1 angeordnet sein.

Der Stollenkörper 10 stellt eine gute Haftung und einen guten Eingriff auf Turf bereit, wo sich weder die flexiblen Vorsprünge 1 noch die starren Vorsprünge 2 biegen. Sowohl die flexiblen als auch die starren Vorsprünge 1 und 2 verheddern sich adäquat mit Grasblättern und Stielen. Der Stollen 10 trägt stabil das Gewicht, welches bei einer harten Fläche darauf ruht, mit den gebogenen, flexiblen Vorsprüngen 1 und den starren Vorsprüngen 2.

Bei einem Stollen 10 gemäß einem anderen Anspruch sind seine flexiblen Vorsprünge 1 weit nach außen geöffnet oder eher radial, was größere Lücken zwischen den flexiblen Vorsprüngen 1 und den starren Vorsprüngen 2 bereitstellt als die korrespondierenden Lücken des Stollens gemäß des vorherigen Anspruchs. Die großen Lücken verhindern wirksam ihr Verstopfen mit Dreck oder Grasstücken. Solche flexiblen Vorsprünge 1 werden sich auf einer harten Fläche beim Gebrauch leichter nach außen biegen.

Jene "radial" geöffneten, flexiblen Vorsprünge 1 stellen sowohl verbesserte Dämpfungseffekte auf harten Flächen bereit als auch dass sie zuverlässig Haftung und Eingriff auf Turf bereitstellen, da die Lücken zwischen den flexiblen Vorsprüngen 1 und des starren Vorsprüngen 2 kaum mit Dreck oder Grasstücken verstopft werden.

Ein Stollen 10 gemäß einem anderen Anspruch ist so hergestellt, dass er von einer Schuhsohle ablösbar ist, was die Erneuerung von abgetragenen Stollen 10 vereinfacht.

In einem Stollen 10 gemäß noch einem anderen Anspruch stellen Befestigungsmittel 4 das Anbringen und Ablösen des Stollens des oberen Anspruchs an und von einer Schuhsohle bereit.

Die Befestigungsmittel 4 können Eingriffsvorsprünge 7, wie in 2 gezeigt, oder Schraubmittel aufweisen, wie in 3 gezeigt. Jedes geeignete, herkömmliche Eingriffsmittel kann gleichermaßen verwendet werden. Ein Metallstift kann in das Befestigungsmittel 4 inkorporiert sein zum Verstärken des Befestigungsmittels 4 und dessen Eingriff. Der Stollen 10 kann leicht an einer Schuhsohle angebracht werden und von derselben zum Auswechseln mit einem neuen abgelöst werden.

Ein Stollen 10 gemäß einem anderen Anspruch weist zusätzlich einen Zentralvorsprung 5 an der Unterseite des Stollenkörpers 3 auf, welcher insgesamt so groß wie der starre Vorsprung 2 oder etwas kürzer ist. Der Zentralvorsprung 5 trägt auf harten Flächen Gewicht, wenn die starren Vorsprünge 2 abgenutzt sind. Der Zentralvorsprung 5 wird eine verbesserte Stabilität auf harten Flächen bereitstellen. Jedoch wird die Verwendung des Zentralvorsprungs 5 gemäß der Erfindung optional entschieden.

Jeder starre Vorsprung 2 des Stollens 10 gemäß einem anderen Anspruch weist eine Durchgangsnut 6 an seinem freien Endabschnitt auf als ein Indikator des Grades der Abnutzung der starren Vorsprünge 2, welche wie "Schlupfmarken" von Autoreifen funktionieren. Solche Nuten 6 stellen auch zusätzliche Haftung und Eingriff auf Rasen bereit.

Bei einem Kunststoffstollen 10 gemäß einem anderen Anspruch sind seine flexiblen Vorsprünge 1 und starren Vorsprünge 2 innerhalb der Grenze derart weit nach außen geöffnet, welche das Verwenden von "Zwangsextraktionsgießen" der Erfindung erleichtert. "Zwangsextraktionsgießen", wie hierin verwendet, bezeichnet das "Zwangs-Herausdrücken" eines eingespritzten Kunststoffmaterials aus einer Spritzgießform bevor das eingespritzte Material vollständig in der Gießform aushärtet. Die Prozesse sind schematisch in 7 dargestellt. Die Spritzgießform weist eine Extraktionsöffnung auf, welche "enger" als der breiteste Abschnitt des designten Stollens ist.

Das wie hierin verwendete Zwangsextraktionsgießen kann nur mit der Einschränkung durchgeführt werden, dass sich das aus der Gießform durch die enge Öffnung hindurch zwangsextrahierte Material zurückbiegen kann und zu dessen designten Gestalt exakt zurückkehrt bevor es vollständig außerhalb der Gießform aushärtet. Es ist nicht möglich, ein designtes Material aus einer Gießform herauszudrücken, die eine "enge" Extraktionsöffnung hat, nachdem das gespritzte Material vollständig in der Gießform ausgehärtet ist.

Das extrahierte Material oder der Stollen 10 biegen sich eventuelle zurück und kehren zu ihrer designten Gestalt zurück und härten exakt wie designt aus. Falls der Größenunterschied zwischen der engen Extraktionsöffnung und des weitesten Innenabschnitts einer Gießform übermäßig ist, kann das Zwangsextraktionsgießen der Erfindung nicht adäquat verwendet werden.

Der Stollen 10 ist mit vergleichsweise großen Lücken zwischen seinen Vorsprüngen 1 und 2 versehen, um die Verwendung des "Zwangsextraktionsgießen" der Erfindung zu vereinfachen. Die flexiblen Vorsprünge 1 und die starren Vorsprünge 2 sind "weit" voneinander angeordnet. Daher können die flexiblen Vorsprünge 1 und die starren Vorsprünge 2 leicht "zugehen" oder sich an sich nach innen deformieren und können durch die enge Extraktionsöffnung der Gießform hindurchschlüpfen, wenn sie halb ausgehärtet sind. Die Vorsprünge 1 und 2 des Stollens 10 können daher aus einem relativ steiferen Material hergestellt sein.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Herstellen eines Kunststoffstollens 10 für Golfschuhe wird beansprucht, welches aufweist das Vorbereiten einer geeignete Gießform mit einer "engen" Extraktionsöffnung für einen geeignet designten Stollen 10, der einen Stollenkörper 3 und eine Mehrzahl von flexiblen Vorsprüngen 1 und starren Vorsprüngen 2 aufweist, die insgesamt abwechselnd an dem Stollenkörper 3 entlang dessen Umfang bereitgestellt sind. Die flexiblen Vorsprünge 1 sind so nach außen geöffnet, sodass sie ihre designten Gesamtkonfigurationen nach der "Zwangsextraktion" aus der Gießform wiedergewinnen können. Ein geeignetes Kunststoffmaterial wird in die Gießform eingespritzt und es wird ihm erlaubt, in der Gießform halb auszuhärten. Das Material wird dann mit Stiftmitteln aus der Gießform durch die enge Öffnung hindurch zwangsgedrückt und außerhalb der Gießform gelassen zum vollständigen Aushärten, wenn das extrahierte Material sich natürlich zurückbiegt und die ursprünglich designte Gestalt wiedergewinnt.

Die "Zwangsextraktion" Schritte können leichter durchgeführt werden, wenn größere Lücken zwischen den flexiblen Vorsprüngen 1 und den starren Vorsprüngen 2 vorgesehen sind. Durchgangsnute 6 werden die Zwangsextraktion überdies unterstützen.

Der Winkel des flexiblen Vorsprungs 1 gegenüber einer Horizontalebene (oder einer Schuhsohle) ist adäquaterweise zwischen 45 und 90 Grad. Ein Winkel von ungefähr 67 Grad (66,9, um exakt zu sein) ist ein bevorzugter Winkel.

Ein Vorteil des "Zwangsextraktionsgießen" ist, dass dieses Verfahren wesentlich die Produktionskosten reduziert, indem die Kosten zum Vorbereiten der Gießformen reduziert werden, da solche Gießformen einfach designt und leicht hergestellt werden können, was von einen Fachmann in der Gießformtechnik leicht wahrgenommen wird. Die Gießschritte sind ebenfalls einfach.

Versuche und die Erfahrung zeigen, dass der Stollen 10 der Erfindung fähig ist, die Haftung und den Eingriff auf Gras oder Turf bereitzustellen, welche vergleichbar mit herkömmlichen Metallspikes sind, wenn eine geeignete Anzahl von Stollen 10 an einer Schuhsohle fixiert montiert ist.

Die Tests wurden auf einem künstlichen Turf durchgeführt, indem die Horizontalkräfte gemessen wurden, die zum Bewegen eine Mehrzahl von Stollen 10, die gemäß der Ausführungsform der Erfindung präpariert sind, und herkömmlicher Metallspikes erforderlich ist, wobei beide jeweils an der Unterseite von schweren Metallplatten montiert waren.

Es wurden auch Verschleißversuche durchgeführt, bei denen Stollen 10, die gemäß einer Ausführungsform der Erfindung hergestellt sind, und herkömmliche Kunststoffstolle auf einen Sandpapier platziert wurden und je mit einem Gewicht (1 kg) belastet und in Gestalt einer "8" auf den Sandpapier gezogen. Die Testergebnisse zeigten, dass die Stollen 10 der Erfindung gegen Abnutzung beständiger als die herkömmlichen Kunststoffstollen sind.

Die Stollen der Erfindung beschädigen nicht Gras oder Fußböden, stellen eine gute Verschleißbeständigkeit und eine gute Haftung bereit, absorbieren adäquat physikalische Stöße von harten Flächen und stellen eine gute Stabilität auf harten Flächen bereit.

Die Stollen der Erfindung können mit geringen Kosten aus einem Kunststoffmaterial leicht in großer Stückzahl angefertigt werden, da sie unter Verwendung des "Zwangsextraktionsgießen" produziert werden können, welches wirtschaftliche Gießformen und Verfahren verwendet.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht eines Stollens 10 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

2 ist eine Seitenansicht des Stollens 10, der in 1 gezeigt ist;

3 ist eine Seitenansicht eines Stollens 10 mit Gewinde-Befestigungsmittel 4 gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung;

4 ist eine Seitenansicht eines Stollens 10, der in 2 gezeigt ist, welche eine Beispiel-Verformung zeigt;

5 ist eine Unteransicht des Stollens 10, der in 1 gezeigt ist;

6 ist eine Unteransicht, die eine exemplarische Verwendung des Stollens 10 in 1 an einer Schuhsohle zeigt;

7 zeigt die Herstellungsprozesse von Stollen 10 gemäß dem "Zwangsextraktionsgießen" der Erfindung;

8 ist eine perspektivische Ansicht eines Stollens 10 gemäß einer anderen Ausführungsform (Nr. 2) der Erfindung;

9 ist eine perspektivische Ansicht eines Stollens 10 gemäß einer anderen Ausführungsform (Nr. 3) der Erfindung;

10 ist eine perspektivische Ansicht eines Stollens 10 gemäß noch einer anderen Ausführungsform (Nr. 4) der Erfindung;

11 ist eine perspektivische Ansicht eines Stollens 10 gemäß noch einer anderen Ausführungsform (Nr. 5) der Erfindung;

12 ist eine perspektivische Ansicht, die einen herkömmlichen Kunststoffstollen zeigt;

13 ist eine Seitenansicht des herkömmlichen Kunststoffstollens, der in 12 gezeigt ist; und

14 ist eine Seitenansicht des herkömmlichen Kunststoffstollens aus 13, der eine Beispiel-Verformung zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

In 1 ist ein Kunststoffstollen 10 gemäß einer Ausführungsform (Nr. 1) der Erfindung gezeigt. Der Stollen 10 ist mittels des "Zwangsextraktionsgießen" der Erfindung mit einem Polyuhrethanmaterial einstückig spritzgegossen. Der Stollen 10 weist einen kreisförmigen Stollenkörper 3, Befestigungsmittel 4, vier flexible Vorsprünge 1 und vier starre Vorsprünge 2 auf. Die Vorsprünge 1 und 2 sind abwechselnd am Umfang des Stollenkörpers 3 bereitgestellt. Der Stollen 10 weist ferner einen kreisförmigen Zentralvorsprung 5 auf, der am Stollenkörper 3 bereitgestellt ist.

Es wird angemerkt, dass es innerhalb des Umfangs der Erfindung ist, mehr flexible Vorsprünge 1 als starre Vorsprünge 2 an einem Stollenkörper 3 bereitzustellen und sie "abwechselnd" am Stollenkörper 3 anzuordnen, was bedeutet, dass mehr als ein flexibler Vorsprung 1 zwischen jedem von zwei starren Vorsprüngen angeordnet sein kann oder weniger flexible Vorsprünge als starre Vorsprünge 2 und dass sie "abwechselnd" angeordnet sind, was bedeutet, dass mindestens ein Paar von benachbarten starren Vorsprüngen 2 nicht jeden flexiblen Vorsprung 1 flankiert.

Es wird zusätzlich angemerkt, dass, während eine Anzahl von flexiblen Vorsprüngen 1 und eine Anzahl von starren Vorsprüngen 2 vorteilhafterweise entlang dem Umfang eines Stollens 3 angeordnet sein kann, es innerhalb des Bereichs der Erfindung ist, die Vorsprünge 1 und 2 weg vom Umfang des Stollenkörpers 3 bereitzustellen.

Der Stollen 10 soll an einen Sitz (nicht gezeigt) einer Schuhsohle (nicht gezeigt) mittels des Befestigungsmittels 4 befestigt werden, welches drei Eingriffsvorsprüngen 7 hat. In dieser Ausführungsform ist das Befestigungsmittel 4 ein kurzer, säulenähnlicher Vorsprung und die Eingriffsvorsprünge 7 stehen im Eingriff mit korrespondierenden Sitz-Nuten (nicht gezeigt), welche innerhalb des Sitzes bereitgestellt sind. Es werden zwei Eingriffszahnungen 8 an der Unterseite des Stollenkörpers 3 bereitgestellt, die beim Eingriffsschritt verwendet werden. Handhabemittel (nicht gezeigt) greifen in die Eingriffszahnungen 8 ein und drehen den Stollen 10 auf den Sitz, sodass die Eingriffsvorsprünge 7 fest in dem Sitz befestigt sind. Die Befestigungsmittel 4 können metallisch verstärkt sein.

Jeder flexible Vorsprung 1 ist derart bereitgestellt, dass der flexible Vorsprung 1 seine Gestalt auf Gras insgesamt beibehält, sich aber auf einer harten Fläche nach außen biegt, um sich in der Vertikalhöhe mit dem starren Vorsprung 2 im Wesentlichen anzugleichen.

Der starre Vorsprung 2 ist größer und dicker daher beständiger gegen Verformung als der flexible Vorsprung 1. Die starren Vorsprünge 2 tragen das Gewicht, welches auf ihnen ruht, wenn die flexiblen Vorsprünge 1 deformiert werden und ihre Vertikalhöhe abnimmt (während sie einen Teil des Gewichts tragen. Jeder Vorsprung 2 hat einen Durchgangsnut 6, welche sich in Diametralrichtung erstreckt, welche den geeigneten Auswechselzeitpunkt anzeigen kann.

Der Zentralvorsprung 5 weist eine Höhe auf, welche von fast gleichem Ausmaß wie die Höhe des tiefsten Punkts der Durchgangsnut 6 ist (wenn von der Unterseite des Stollenkörpers 3 gemessen).

Die flexiblen Vorsprünge 1 dringen durch das Gras oder den Turf, während die starren Vorsprünge 2 das Gras von oben fest drücken. Sowohl der Vorsprung 1 als auch der Vorsprung 2 verheddern sich adäquat mit den Grasblättern und Stielen und stellen eine gute Haftung und einen guten Eingriff bereit. Das Gras wird nicht beschädigt werden, da das Eindringen von den flexiblen Vorsprüngen 1 in den Boden unter dem Gras minimal gehalten wird, wenn überhaupt. Teppiche werden auch nicht beschädigt.

Es gibt weite Lücken, die zwischen den flexiblen Vorsprüngen 1 und den starren Vorsprüngen 2 bereitgestellt sind, die ein Verstopfen mit geschnittenen Grasblättern oder Schmutz adäquat verhindern. Daher wird eine befriedigende Haftung oder ein befriedigender Eingriff konstant und sicher bereitgestellt.

Die flexiblen Vorsprünge 1 stellen gute Dämpfungseffekte auf harten Flächen bereit. Wenn auf einer harten Fläche verwendet, absorbieren die flexiblen Vorsprünge 1 sanft und komfortabel physikalische Stöße von der harten Fläche. Solche Stollen 10 stellen auch Stabilität auf einer harten Fläche bereit, weil eine adäquate Anzahl von Kontaktstellen mit der harten Fläche bereitgestellt ist.

In 8 ist ein Kunststoffstollen 10 gemäß einer anderen Ausführungsform (Nr. 2) der Erfindung gezeigt. Der Stollen 10 ist aus einem Polyurethanmaterial durch "Zwangsextraktionsgießen" einstückig bereitgestellt. Der Stollen 10 weist einen runden Stollenkörper 3, Befestigungsmittel 4 (nicht gezeigt), drei flexible Vorsprünge 1 und drei starre Vorsprünge 2 auf. Die Vorsprünge 1 und 2 sind am Umfang des Stollenkörpers 3 abwechselnd bereitgestellt. Der Stollen 10 weist ferner einen Zentralvorsprung 5 auf.

Der Stollen 10 kann an einem Sitz (nicht gezeigt) einer Schuhsohle (nicht gezeigt) mittels des Befestigungsmittels 4 befestigt werden, welches Eingriffsvorsprünge 7 (nicht gezeigt) hat, gerade wie oben im Zusammenhang mit der vorhergehenden Ausführungsform beschrieben. Es sind auch zwei Eingriffszahnungen 8 an der Unterseite des Stollenkörpers 3 bereitgestellt. Ein Handhabungsmittel (nicht gezeigt) greift in die Eingriffszahnungen 8 ein und wird so gedreht, dass die Eingriffsvorsprünge 7 fest im Eingriff mit dem Sitz sind. Das Befestigungsmittel 4 ist mit Metallmitteln verstärkt.

Die Befestigungsmittel 4 können Sitzmittel sein zum Aufnehmen von Vorsprungmitteln, die an einer Schuhsohle bereitgestellt sind, und die Eingriffsvorsprünge 7 können Eingriffssitzmittel zum Aufnehmen von Eingriffsvorsprüngen sein, die an den Vorsprungmitteln bereitgestellt sind.

Der flexible Vorsprung 1 ist so designt, dass der flexible Vorsprung 1 sich nicht auf Gras oder Torf biegt, sich aber auf einer harten Fläche nach außen biegt, um in Vertikalrichtung mit dem starren Vorsprung 2 praktisch gleich zu sein.

Der starre Vorsprung 2 ist kürzer und dicker designt, daher beständiger gegen Deformation, als der flexible Vorsprung 1. Die starren Vorsprünge 2 sind im Stande auf einer harten Fläche, ohne sich zu verbiegen, das Gewicht zu tragen, welches auf ihnen ruht. Jeder starre Vorsprung 2 in dieser Ausführungsform weist eine Durchgangsnut 6 auf, die sich in der Diametralrichtung erstreckt, was die geeignete Zeit zum Auswechseln des Stollens 10 anzeigen kann.

Der Zentralvorsprung 5 hat eine Höhe, die fast das gleiche Ausmaß wie die Vertikalhöhe des tiefsten Punkts der Durchgangsnut 6 hat.

Die flexiblen Vorsprünge 1 dringen durch das Gras hindurch und die starren Vorsprünge 2 pressen das Gras fest von oben. Die Vorsprünge 1 und 2 verheddern sich wirksam mit den Grasblättern und Stielen und stellen eine gute Haftung und einen guten Eingriff auf dem Gras bereit. Das Gras wird nicht beschädigt, da das Eindringen von den flexiblen Vorsprüngen 1 in den Boden unter dem Gras minimal gehalten ist, wenn überhaupt.

Es sind größere Lücken zwischen den flexiblen Vorsprüngen 1 und den starren Vorsprüngen 2 erstellt, als die korrespondierenden Lücken des vorherigen Ausführungsform, die wirksamer ein Verstopfen mit geschnitten Grasblättern oder Schmutz verhindern.

Die Herstellung dieses Typs Kunststoffstollens 10 ist leichter als die Produktion des vorhergehenden Typs Stollens, da die weiteren Lücken zwischen den Vorsprüngen 1 und 2 des Stollens 10 die Extraktion eines eingespritzten Materials aus einer Gießform durch deren "enge" Extraktionsöffnung hindurch erleichtern.

In 9 ist eine andere Ausführungsform (Nr. 3) eines Kunststoffstollens 10 gezeigt, der einen runden Stollenkörper 3, der Befestigungsmitteln 4 (nicht gezeigt) mit Eingriffsvorsprüngen 7 (nicht gezeigt) hat, vier flexible Vorsprünge 1 und vier starre Vorsprünge 2 sowie einen zentralen Vorsprung 5 aufweist. Der Stollen 10 ist aus einem Polyurethanmaterial durch "Zwangsextraktionsgießen" hergestellt.

Die Merkmale des Befestigungsmittels 4 können mit jenen des vorherigen Stollens 10 identisch sein. Es ist gleichermaßen möglich, andere Typen von Befestigungsmitteln 4 zu verwenden. Zwei Eingriffszahnungen 8 sind auch vorgesehen zur Verwendung zum Befestigen des Stollens 10 an einer Schuhsohle (nicht gezeigt). Das Befestigungsmittel 4 ist mit einem Metallstück (nicht gezeigt) verstärkt.

Sowohl flexible Vorsprünge 1 als auch starre Vorsprünge 2 erstrecken sich nach unten und außen mit 66,9 Grad zu einer Horizontalebene. Jeder flexible Vorsprung 1 ist in dieser Ausführungsform mit zwei Durchgangsnuten 6 versehen, wobei die starren Vorsprünge 2 mit keiner versehen sind. Diese Durchgangsnuten 6 verheddern sich mit Grasblättern und Stielen und stellen zusätzlich Haftung am Gras bereit.

Die starren Vorsprünge 2 sind kürzer als die flexiblen Vorsprünge 1 und die Höhe des Zentralvorsprungs 5 ist fast gleich zu der des tiefsten Abschnitts der Durchgangsnuten 6 bereitgestellt.

Der Kunststoffstollen 10, der in 10 gezeigt ist, ist mit drei flexiblen Vorsprüngen 1 und drei starren Vorsprüngen 2 bereitgestellt. An den starren Vorsprüngen 2 sind Durchgangsnuten 6 bereitgestellt. Die oberen Abschnitte der Lücken, welche die Unterseite des Stollenkörpers 3 kontaktieren, sind in dieser Ausführungsform (Nr. 4) "eben" hergestellt.

Um zusätzliche Haftung und Eingriff auf Gras bereitzustellen, sind Rippen R bereitgestellt, die sich zwischen den flexiblen Vorsprüngen 1 und dem zentralen Vorsprung 5 und zwischen den starren Vorsprüngen 2 und dem zentralen Vorsprung 5 erstrecken, welche Rippen zusätzliche auch Steifigkeit an den Stollen 10 bereitstellen.

Der Kunststoffstollen 10, der in 11 gezeigt ist, ist auch mit Rippen R versehen. Die Rippen R in dieser Ausführungsform (Nr. 5) erstrecken sich über die Unterseite des Stollenkörpers 3 zwischen den flexiblen Vorsprüngen 1, wie gezeigt. Es ist keinen Zentralvorsprung 5 hier bereitgestellt. Die Rippen R stellen zusätzlich Haftung und Eingriff auf Gras sowie eine Verstärkung am Stollen 10 bereit.

Die Erfindung wurde im Zusammenhang mit unterschiedlichen Ausführungsformen erklärt. Es ist verständlich das unterschiedliche Modifikationen und Änderungen an den Ausführungsformen dem Fachmann ersichtlich sind. Beispielsweise kann der "Zentralvorsprung 5" von den Ausführungsformen (Nr. 2–4) eliminiert werden oder es kann die Anzahl von "flexiblen Vorsprüngen 1" und/oder "starren Vorsprüngen 2" geändert werden.

Diese Modifikationen und Änderungen sollten innerhalb des Umfangs der Erfindung fallen, wie in den beigefügten Ansprüchen definiert.


Anspruch[de]
  1. Stollen (10) für einen Golfschuh, aufweisend:

    einen Stollenkörper (3),

    eine Mehrzahl von flexiblen Vorsprüngen (1), welche auf einer Seite des Stollenkörpers vorgesehen sind, und

    eine Mehrzahl von starren Vorsprüngen (2), welche auf dieser Seite des Stollenkörpers vorgesehen sind,

    wobei die starren Vorsprünge (2) kürzer als die flexiblen Vorsprünge (1) sind und die flexiblen Vorsprünge und die starren Vorsprünge abwechselnd vorgesehen sind.
  2. Stollen für einen Golfschuh gemäß Anspruch 1, wobei die flexiblen Vorsprünge sich schräg nach außen erstrecken, und wobei jede Lücke, die zwischen den flexiblen Vorsprüngen und den starren Vorsprüngen erzeugt ist, ausreichend groß ist, sodass verhindert wird, dass sie mit Schmutz verstopft wird, wodurch die starren Vorsprünge hauptsächlich Gewicht tragen, welches auf dem Stollen ruht, wenn die flexiblen Vorsprünge auf einer harten Oberfläche nach außen gebogen worden sind.
  3. Stollen für einen Golfschuh gemäß Anspruch 1, aufweisend:

    den Stollenkörper (3), der innerhalb von Aufnahmemitteln lösbar aufnehmbar ist, die an der Golfschuhsohle vorgesehen sind,

    wobei die starren Vorsprünge hauptsächlich Gewicht tragen, welches auf dem Stollen ruht, wenn die flexiblen Vorsprünge auf einer harten Fläche nach außen gebogen worden sind.
  4. Stollen für einen Golfschuh gemäß Anspruch 2, wobei Befestigungsmittel auf einer ersten Seite des Stollenkörpers (3) vorgesehen sind, wobei die Befestigungsmittel (4) an einer Golfschuhsohle lösbar zu befestigen sind, und wobei die Mehrzahl von flexiblen und starren Vorsprüngen auf einer zweiten Seite des Stollenkörpers vorgesehen sind.
  5. Stollen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, der ferner einen Zentralvorsprung (5) aufweist, der an dem Stollenkörper (3) vorgesehen ist, um die starren Vorsprünge beim Tragen von Gewicht zu unterstützen, welches auf dem Stollen ruht.
  6. Stollen gemäß Anspruch 3 oder 4, wobei jeder der starren Vorsprünge an dem freien Ende davon mit einer Durchgangsnut (6) versehen ist.
  7. Kunststoff-Stollen für einen Golfschuh gemäß Anspruch 1, wobei Befestigungsmittel auf einer ersten Seite des Stollenkörpers (3) vorgesehen sind, wobei die Befestigungsmittel (4) an einer Golfschuhsohle lösbar zu befestigen sind, und wobei die Mehrzahl von flexiblen und starren Vorsprüngen auf einer zweiten Seite des Stollenkörpers vorgesehen sind, wobei die flexiblen Vorsprünge sich schräg nach außen erstrecken, und

    wobei die starren Vorsprünge (2) hauptsächlich Gewicht tragen, welches auf dem Stollen ruht, wenn die flexiblen Vorsprünge (1) auf einer harten Fläche nach außen gebogen worden sind,

    wobei die schräge Auskragung der flexiblen Vorsprünge (1) aus dem Stollenkörper (3) nach außen innerhalb einer Grenze eingeschränkt ist, was die Anwendung von Zwangsextraktionsformen erleichtert.
  8. Kunststoff-Stollen für einen Golfschuh gemäß Anspruch 7 wobei die schräge Auskragung der flexiblen Vorsprünge (1) aus dem Stollenkörper (3) nach außen innerhalb einer Grenze eingeschränkt ist, was die Anwendung von Zwangsextraktionsformen erleichtert, was durch Lücken unterstützt wird, die zwischen den flexiblen Vorsprüngen und den starren Vorsprüngen erzeugt sind.
  9. Verfahren zum Herstellen eines Kunststoff-Stollens für einen Golfschuh gemäß Anspruch 1, aufweisend:

    Vorbereiten einer Gießform, die eine Extraktionsöffnung für einen Kunststoffstollen hat, welcher einen Stollenkörper (3), Befestigungsmittel (4), die auf einer ersten Seite des Stollenkörpers vorgesehen sind, eine Mehrzahl von flexiblen Vorsprüngen (1), die auf einer zweiten Seite des Stollenkörpers vorgesehen sind, wobei die flexiblen Vorsprünge sich schräg nach außen erstrecken, und eine Mehrzahl von starren Vorsprüngen (2) aufweist, die auf der zweiten Seite des Stollenkörpers vorgesehen sind, wobei die starren Vorsprünge kürzer als die flexiblen Vorsprünge sind, wobei die flexiblen Vorsprünge (1) und die starren Vorsprünge (2) abwechselnd vorgesehen sind, wobei die Extraktionsöffnung enger als der breiteste Abschnitt des Stollens ist;

    Einspritzen eines Kunststoffmaterials in die Gießform hinein und Zulassen, dass das Kunststoffmaterial in der Gießform halb erhärtet;

    Zwangsextrahieren des halb erhärteten Materials aus der Gießform durch die Extraktionsöffnung hindurch bevor das Material innerhalb der Gießform vollständig ausgehärtet ist; und

    Belassen des extrahierten Materials, um außerhalb der Gießform zu der gestalteten Stollengestalt zurückzufedern.
Es folgen 14 Blatt Zeichnungen






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