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Dokumentenidentifikation DE69533417T2 18.08.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000682145
Titel Textilbehandlungen
Anmelder Ciba Specialty Chemicals Holding Inc., Basel, CH
Erfinder Reinehr, Dr., Dieter, D-79400 Kamdern, DE;
Eckhardt, Dr., Claude, F-68400 Riedisheim, FR;
Kaufmann, Dr., Werner, CH-4310 Rheinfelden, CH;
Fankhauser, Dr., Peter, CH-4107 Ettingen, CH;
Hilfiker, Dr., Rolf, CH-4054 Basle, CH
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69533417
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, PT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.05.1995
EP-Aktenzeichen 958102881
EP-Offenlegungsdatum 15.11.1995
EP date of grant 25.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.08.2005
IPC-Hauptklasse D06L 3/12
IPC-Nebenklasse D06P 1/64   C11D 3/42   C11D 1/62   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verwendung eines fluoreszierenden Weißmachers in einer Zusammensetzung zur Verbesserung des Sonnenschutzfaktors (SPF) von Textilfasermaterial, wobei der fluoreszierende Weißmacher Strahlung im Wellenlängenbereich von 28000 nm absorbiert.

Die US-A-4 460 485 beschreibt fluoreszierende Weißmacher, welche bei Textilfasermaterial angewendet werden. Die US-A-4 339 393 beschreibt die Distyrylbiphenyle als fluoreszierende Weißmacher für Textilien.

Es ist bekannt, dass Lichtstrahlung der Wellenlänge 28000 nm die Bräunung der Epidermis ermöglicht. Es ist ebenfalls bekannt, dass Strahlen mit Wellenlängen von 280–320 nm (als UV-B-Strahlung bezeichnet) Erythema und Hautverbrennung verursachen, was die Hautbräunung inhibieren kann.

Strahlung mit Wellenlängen von 32000 nm (als UV-A-Strahlung bezeichnet), ist dafür bekannt, Hautbräunung zu induzieren, kann jedoch auch zu Hautschädigung führen, insbesondere bei empfindlicher Haut, welche für einen langen Zeitraum Sonnenlicht ausgesetzt wird. Beispiele für eine solche Schädigung schließen den Verlust an Hautelastizität und das Erscheinen von Falten, die Förderung des Beginns einer erythemen Reaktion und die Induzierung von fototoxischen oder fotoallergischen Reaktionen ein.

Jedweder wirksamer Schutz der Haut vor den schädigenden Wirkungen einer unangemessenen Aussetzung an Sonnenlicht erfordert ganz klar Mittel zur Absorption sowohl der UV-A- als auch der UV-B-Komponenten von Sonnenlicht, bevor sie die Hautoberfläche erreichen.

Traditionell wurde der Schutz von exponierter menschlicher Haut vor einer potenziellen Schädigung durch die UV-Komponenten im Sonnenlicht dadurch bewirkt, dass auf die Haut eine einen UV-Absorber enthaltende Präparation direkt aufgetragen wird. In Bereichen der Welt, z. B. Australien und Amerika, welche besonders sonnige Klimaregionen genießen, gab es eine große Zunahme im Bewusstsein der potenziellen Gefahren einer unangemessenen Aussetzung an Sonnenlicht, verbunden mit Ängsten über die Konsequenzen einer mutmaßlichen Schädigung der Ozonschicht. Einige der noch erschütterenden Erscheinungen der Hautschädigung, verursacht durch übermäßiges, ungeschütztes Ausgesetztsein an das Sonnenlicht, sind die Entwicklung von Melanoma oder Carcinoma der Haut.

Ein Aspekt des Wunsches, den Grad des Hautschutzes gegenüber Sonnenlicht zu erhöhen, war die Berücksichtigung von zusätzlichen Maßnahmen über und oberhalb des direkten Schutzes der Haut. Zum Beispiel wurde der Vorsehung des Schutzes der Haut, die durch Kleidung bedeckt ist und somit nicht direkt dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, Beachtung geschenkt.

Die meisten natürlichen und synthetischen Textilmaterialien sind zumindestens teilweise für UV-Komponenten des Sonnenlichtes durchlässig. Demzufolge führt das bloße Tragen von Kleidung nicht notwendigerweise bei der Haut unterhalb der Kleidung zu einem adäquaten Schutz gegenüber der Schädigung durch UV-Strahlung. Obgleich Kleidung, welche einen tieffarbigen Farbstoff und/oder eine enge Webtextur enthält, einen vernünftigen Grad an Schutz der darunter liegenden Haut verleihen kann, ist eine solche Kleidung nicht praktisch in heißen, sonnigen Klimaregionen, und zwar vom Standpunkt der persönlichen Bequemlichkeit beim Tragenden.

Deshalb besteht ein Bedarf, für die Haut Schutz gegenüber UV-Strahlung vorzusehen, welche unterhalb der Kleidung liegt, einschließlich leichtgewichtiger Sommerkleidung, welche ungefärbt ist oder nur in blassen Schattierungen gefärbt ist. In Abhängigkeit von der Natur des Farbstoffes erfordert sogar die Haut unterhalb der Kleidung, die in einigen dunklen Schattierungen gefärbt ist, ebenfalls einen Schutz vor UV-Strahlung.

Solche leichtgewichtige Sommerkleidung besitzt normalerweise eine Dichte von weniger als 200 g/m und weist eine Sonnenschutzfaktor-Einstufung zwischen 1,5 und 20 in Abhängigkeit von der Art der Faser, aus der die Kleidung hergestellt ist, auf.

Die SPF-Einteilung eines Sonnenschutzmittels (Sonnencreme oder Kleidung) kann definiert werden als Mehrfaches der Zeit, die sich eine durchschnittliche Person, welche das Sonnenschutzmittel trägt, nehmen kann, um an einem Sonnenbrand unter mittlerer Sonnenaussetzung zu leiden. Wenn z. B. eine durchschnittliche Person normalerweise nach 30 Minuten unter standardmäßigen Belichtungsbedingungen einen Sonnenbrand erleidet, so würde ein Sonnenschutzmittel mit einer SPF-Einteilung von 5 die Zeitdauer des Schutzes von 30 Minuten auf 2 Stunden und 30 Minuten verlängern. Für Menschen, die in besonders sonnigen Klimatregionen leben, wo solche durchschnittlichen Sonnenbrandzeiten minimal sind, z. B. nur 15 Minuten für eine durchschnittliche hellhäutige Person zum heißesten Zeitpunkt des Tages, sind SPF-Einteilungen von mindestens 20 für leichtgewichtige Kleidung erwünscht.

Überraschenderweise wurde nun herausgefunden, dass die Behandlung eines Textilfasermaterials mit einem fluoreszenten Weißmacher, welcher ebenfalls als ein UV(Ultraviolett)-Strahlungsabsorber dienen kann, nämlich einer, welcher die Strahlung im Wellenlängenbereich von 280–400 nm absorbiert, und zwar in einer Zusammensetzung, einen ausgezeichneten Sonnenschutzfaktor dem so behandelten Fasermaterial verleiht.

Demzufolge sieht die vorliegende Erfindung eine Verwendung eines fluoreszenten Weißmachers zur Verbesserung des Sonnenschutzfaktors (SPF) von Textilfasermaterial vor, wobei der fluoreszierende Weißmacher Strahlung im Wellenlängenbereich von 280–400 nm absorbiert, in einer Zusammensetzung, welche darstellt

  • a) eine wässrige Textilappreturzusammensetzung;

    umfassend mindestens einen fluoreszierenden Weißmacher, welcher ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus: Bis-(triazinylamino)-stilben-2,2'-disulfonsäure, 4,4'-Bis-(triazol-2-yl)stilben-2,2'-disulfonsäure, 4,4'-(Diphenyl)-stilbenen, 4,4'-Distyryl-biphenyl, 4-Phenyl-4'-benzoxazolyl-stilben, Stilbenyl-naphthotriazolenen, 4-Styryl-stilben, Bis-(benzoxazol-2-yl)-Derivaten, Bis-(benzimidazol-2-yl)-Derivaten, Cumarin, Pyrazolin, Naphthalimid, Triazinylpyren, 2-Styryl-benzoxazol- oder -naphthoxazol-Derivaten, Benzimidazol-benzofuran- oder Oxanilid-Derivaten, oder
  • b) eine Reinigungsmittelszusammensetzung,

    umfassend mindestens einen fluoreszierenden Weißmacher, welcher ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus:
    worin R43 und R44 unabhängig voneinander OH, NH2, O-C1-C4-Alkyl, O-Aryl, NH-C1-C4-Alkyl, N(C1-C4-Alkyl)2, N(C1-C4-Alkyl)(C1-C4-hydroxyalkyl), N(C1-C4-Hydroxyalkyl)2, NH-Aryl, Morpholino, S-C1-C4-Alkyl(aryl), Cl oder OH darstellen; R45 und R46 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl, Phenyl oder eine Gruppe der Formel:
    darstellen; R47 H, Cl oder SO3M ist; R48 CN, SO3M, S(C1-C4-Alkyl)2 oder S(Aryl)2 ist; R49 H, SO3M, O-C1-C4-Alkyl, CN, Cl, COO-C1-C4-Alkyl oder CON(C1-C4-Alkyl)2 darstellt; R50 H, C1-C4-Alkyl, Cl oder SO3M ist; R51 und R52 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl, SO3M, Cl oder O-C1-C4-Alkyl ist; R53 H oder C1-C4-Alkyl ist; R54 H, C1-C4-Alkyl, CN, Cl, COO-C1-C4-Alkyl, CON(C1-C4-Alkyl)2, Aryl oder O-Aryl darstellt;

    und

    M H, Na, K, Ca, Mg, Ammonium, Mono-, Di-, Tri- oder Tetra-C1-C4-alkylammonium, Mono-, Di- oder Tri-C1-C4-hydroxyalkylammonium oder Ammonium darstellt, welches di- oder trisubstituiert ist durch eine Mischung von C1-C4-Alkyl- und C1-C4-Hydroxyalkylgruppen, und n 0 oder 1 ist;

    oder
  • c) eine post-Wasch-Textilpflegezusammensetzung, umfassend mindestens einen fluoreszierenden Weißmacher,

    worin der fluoreszierende Weißmacher einen kationischen fluoreszierenden Bistyrylphenyl-Weißmacher der Formel darstellt:
    worin Y Arylen, wahlweise substituiert durch Chlor, Methyl oder Methoxy, darstellt; q 1 oder 2 ist; R55 Wasserstoff, Chlor, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy, Cyano oder C1-C4-Alkoxycarbonyl ist; R56 und R57 C1-C4-Alkyl, Chlorethyl, Methoxyethyl, beta-Ethoxyethyl, beta-Acetoxyethyl oder beta-Cyanoethyl, Benzyl oder Phenylethyl darstellen; R58 C1-C4-Alkyl, C2-C3-Hydroxyalkyl, beta-Hydroxy-gamma-chlorpropyl, beta-Cyanoethyl oder C1-C4-Alkoxycarbonylethyl ist; und An() ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellt; oder

    ein kationischer fluoreszierender Bistyrylphenyl-Weißmacher der Formel ist:
    worin R55 und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und Y1 C2-C4-Alkylen oder Hydroxypropylen ist; R59 C1-C4-Alkyl ist oder R59 zusammen mit R60 und dem Stickstoff, an den sie jeweils gebunden sind, R59 einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenimin- oder Morpholinring bildet; R60 C1-C4-Alkyl darstellt oder R60 zusammen mit R59 und dem Stickstoff, an den sie jeweils gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenimin- oder Morpholinring bildet; R61 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl, C3-C4-Alkenyl, C1-C4-Alkoxycarbonylmethyl, Benzyl, C2-C4-Hydroxyalkyl, C2-C4-Cyanoalkyl ist oder R61 zusammen mit R59 und R60 und dem Stickstoffatom, an das sie jeweils gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenimin- oder Morpholinring bildet, und p 0 oder 1 ist und An() ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellt; oder

    ein fluoreszierender Bistyrylphenyl-Weißmacher der Formel ist:
    worin R55, Y1, p und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure ist und R62 und R63 unabhängig voneinander C1-C4-Alkyl oder C2-C3-Alkenyl sind oder R62 und R63 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenimin- oder Morpholinring bilden; R64 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder C2-C3-Alkenyl ist oder R62, R63 und R64 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Pyridin- oder Picolinring bilden; und Z Schwefel, -SO2-, -SO2NH-, -O-C1-C4-Alkylen-COO- oder -OCO- darstellt, oder worin

    der kationische fluoreszierende Bistyrylphenyl-Weißmacher die Formel aufweist:
    worin R55, R62, R63, R64, Y1, p und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellt; oder

    ein amphoterer fluoreszierender Styrol-Weißmacher der Formel ist:
    worin R55, R62, R63, Y1 und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellt; Z1 Sauerstoff, Schwefel, eine direkte Bindung, -COO-, -CON(R65)- oder -SO2N(R65)- darstellt, worin R65 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder Cyanoethyl ist; und Q -COO- oder -SO3 ist, und

    worin der fluoreszierende Aminoxid-Weißmacher die Formel aufweist:
    worin q dessen vorstehende Bedeutung aufweist und B einen Aufhellerrest darstellt, ausgewählt aus 4,4'-Distyrylbiphenyl, 4,4'-Divinylstilben und einen 1,4'-Distyrylbenzol, jeweils wahlweise substituiert durch ein bis vier Substituenten, ausgewählt aus Halogen, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Hydroxyalkyl, C1-C4-Halogenalkyl, C1-C4-Cyanoalkyl, C1-C4-Alkoxy-C1-C4-alkyl, Phenyl-C1-C4-alkyl, Carboxy-C1-C4-alkyl, Carb-C1-C4-alkoxy-C1-C4-alkyl, C1-C4-Alkenyl, C5-C8-Cycloalkyl, C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Alkenoxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl, Carbamoyl, Cyano, C1-C4-Alkylsulfonyl, Phenylsulfonyl, C1-C4-Alkoxysulfonyl, Sulfamoyl, Hydroxyl, Carboxyl, Sulfo und Trifluormethyl; Z2 eine direkte Bindung zwischen B und Y2, ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom, -SO2-, -SO2-O-, -COO-, -CON(R68)- oder -SO2N(R68)- darstellt, worin R68 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, wahlweise substituiert durch Halogen, Cyano, Hydroxyl, C2-C5-Carbalkoxy, C1-C4-Alkoxy, Phenyl, Chlorphenyl, Methylphenyl, Methoxyphenyl, Carbamoyl oder Sulfamoyl; Y2 C2-C4-Alkylen oder C2-C4-Alkylenoxy-C2-C4-alkylen ist, jeweils wahlweise substituiert durch Halogen, Hydroxyl, C2-C5-Carbalkoxy, C1-C4-Alkoxy, Phenyl, Chlorphenyl, Methylphenyl, Methoxyphenyl, Carbamoyl oder Sulfamoyl; und R66 und R67 unabhängig voneinander C5-C8-Cycloalkyl, C1-C4-Alkyl oder Phenyl darstellen, jeweils wahlweise substituiert durch Halogen, Hydroxyl, C2-C5-Carbalkoxy, C1-C4-Alkoxy, Phenyl, Chlorphenyl, Methylphenyl, Methoxyphenyl, Carbamoyl oder Sulfamoyl; worin in allen Carbamoyl- oder Sulfamoylgruppen das Stickstoffatom wahlweise substituiert ist durch eine oder zwei C1-C4-Alkyl-, C1-C4-Hydroxyalkyl-, C2-C5-Cyanoalkyl-, C1-C4-Halogenalkyl-, Benzyl- oder Phenylgruppen, oder

    ein kationischer fluoreszierender Weißmacher der Formel ist:
    worin q und Y2 deren vorstehende Bedeutung aufweisen und B1 ein Aufhellerrest darstellt; Z3 eine direkte Bindung, -SO2-C2-C4-Alkylenoxy, -SO2-C2-C4-Alkylen-COO-, -SO2-, -COO-, -SO2-C2-C4-Alkylen-CON(R75)- oder -SO2N(R75)- ist, worin R75 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, wahlweise substituiert durch Hydroxyl, Halogen oder Cyano; R70 C1-C4-Alkyl oder C2-C4-Alkenyl ist, jeweils wahlweise substituiert durch Halogen, Cyano, Hydroxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl oder C1-C4-Alkylcarbonyloxy, oder R70 Benzyl ist, wahlweise substituiert durch Halogen, C1-C4-Alkyl oder C1-C4-Alkoxy, oder R70 zusammen mit R71 oder Z3 einen Pyrrolidin-, Piperidin- oder Morpholinrest bildet; R71 C1-C4-Alkyl oder C2-C4-Alkenyl darstellt, jeweils wahlweise substituiert durch Halogen, Cyano, Hydroxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl oder C1-C4-Alkylcarbonyloxy, oder R71 Benzyl ist, wahlweise substituiert durch Halogen, C1-C4-Alkyl oder C1-C4-Alkoxy, oder R71 zusammen mit R70 einen Pyrrolidin-, Piperidin- oder Morpholinrest bildet; R71 C1-C4-Alkyl ist; R73 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, wahlweise substituiert durch Cyano, Hydroxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl oder C1-C4-Alkylcarbonyloxy; und R74 C1-C4-Alkyl ist, oder

    worin der fluoreszierende Weißmacher einen anionischen fluoreszierenden Bis(triazinyl)diaminostilben-Weißmacher der Formel darstellt:
    oder ein anionischer fluoreszierender Dibenzofuranylbiphenyl-Weißmacher der Formel ist:
    oder ein anionischer Bistyrylphenyl-Fluoreszensstoff der Formel ist:
    worin R76 Phenyl darstellt, wahlweise substituiert durch eine oder zwei SO3M-Gruppen, und R77 NH-C1-C4-Alkyl, N(C1-C4-Alkyl)2, NH-C1-C4-Alkoxy, N(C1-C4-Alkoxy)2, N(C1-C4-Alkyl)(C1-C4-hydroxyalkyl), N(C1-C4-hydroxyallyl)2 ist; R70 H, C1-C4-Alkyl, CN, Cl oder SO3M ist; R79 und R80 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl, SO3M, CN, Cl oder O-C1-C4-Alkyl darstellen, unter der Voraussetzung, dass mindestens zwei von R78, R79 und R80 SO3M sind und die dritte Gruppe einen solubilisierenden Charakter aufweist; R81 H, SO3M, O-C1-C4-Alkyl, CN, Cl, COO-C1-C4-Alkyl oder CON(C1-C4-Alkyl)2 ist; und r 0 oder 1 ist, und M dessen vorstehende Bedeutung aufweist.

Das Textilfasermaterial, welches gemäß der Verwendung der vorliegenden Erfindung behandelt worden ist, kann aus einer großen Vielzahl von natürlichen oder synthetischen Fasern bestehen, z. B. Wolle, Polyamid, Baumwolle, Polyester, Polyacryl, Seide, Polypropylen oder Mischung davon, vorzugsweise Baumwolle.

Das Textilfasermaterial kann in Form von endlosen Filamenten (gestreckt oder ungestreckt), Stapelfasern, Flocken, Garnsträhnen, Textilfilamentgarne, Fäden, Fließware, Filze, Zellstoffwatten, geflockte Strukturen oder gewebte Textilien oder Fließwaren oder Gewirktextilien vorliegen.

Die Menge an fluoreszierendem Weißmacher, die in der Zusammensetzung, verwendet gemäß der Verwendung der vorliegenden Erfindung, vorliegt, kann innerhalb eines großen Bereiches, z. B. von 0,005 bis 20%, bezogen auf das Gewicht des Textilfasermaterials, in Abhängigkeit von der besonderen Zusammensetzung, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, variieren. Wenn somit die Zusammensetzung eine wässrige Textilfinishzusammensetzung ist, liegt die Menge des fluoreszierenden Weißmachers in der Zusammensetzung vorzugsweise im Bereich von 0,01 bis 3%, insbesondere von 0,05 bis 1%, bezogen auf das Gewicht des Textilfasermaterials, vor. Wenn die Zusammensetzung eine Reinigungszusammensetzung ist, liegt die Menge des fluoreszierenden Weißmachers, die in der Zusammensetzung vorliegt, vorzugsweise im Bereich von 0,005 bis 2%, insbesondere von 0,01 bis 1%, bezogen auf das Gewicht des Textilfasermaterials vor. Wenn die Zusammensetzung eine post-Wasch-Textilpflegezusammensetzung ist, liegt die Menge des fluoreszierenden Weichmachers, die in der Zusammensetzung vorhanden ist, vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 20%, insbesondere von 1 bis 10%, bezogen auf das Gewicht des Textilfasermaterials.

Mit besonderem Bezug auf die Verwendung eines fluoreszierenden Weißmachers in einer Zusammensetzung, welche eine wässrige Textilfinishzusammensetzung ist, sind bevorzugte 4,4'-Bis-(triazinylamino)-stilben-2,2'-disulfonsäuren jene, welche die folgende Formel besitzen:

in der R1 und R2 unabhängig voneinander Phenyl, mono- oder disulfoniertes Phenyl, Phenylamino, mono- oder disulfoniertes Phenylamino, Morpholino, -N(CH2CH2OH)2, -N(CH3)(CH2CH2OH), -NH2, -N(C1-C4-Alkyl)2, -OCH3, -Cl, -NH-CH2CH2SO3H oder -NH-CH2CH2OH sind; und M H, Na, K, Ca, Mg, Ammonium, Mono-, Di-, Tri- oder Tetra-C1-C4-Alkylammonium, Mono-, Di- oder Tri-C1-C4-Hydroxyalkylammonium oder Ammonium, welches mit einer Mischung von C1-C4-Alkyl- und C1-C4-Hydroxyalkylgruppen di- oder trisubstituiert ist.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (1) sind jene, in der jedes R1 2,5-Disulfophenyl ist und jedes R2 Morpholino ist; oder jedes R1 ist 2,5-Disulfophenyl und jedes R2 ist N(CH2CH2)2; oder jedes R1 ist 3-Sulfophenyl und jedes R2 ist NH(CH2CH2OH) oder N(CH2CH2OH)2 ist; oder jedes R1 ist 4-Sulfophenyl und jedes R2 ist N(CH2CH2OH)2 ist; und in jedem Fall ist die Sulfogruppe SO3M, worin M Natrium ist.

Bevorzugte 4,4'-Bis-(triazol-2-yl)stilben-2,2'-disulfonsäuren sind jene der Formel:

worin R3 und R4 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl, Phenyl oder monosulfoniertes Phenyl sind; und M seine vorausgehende Bedeutung besitzt.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (2) sind jene, in welchen R3 Phenyl ist, R4 H ist und M Natrium ist.

Ein bevorzugtes 4,4'-(Diphenyl)-stilben ist jenes der Formel:

Vorzugsweise sind verwendete 4,4'-Distyryl-biphenyle jene der Formel:

worin R5 und R6 unabhängig voneinander H, SO3M, SO2N(C1-C4-Alkyl)2, O-(C1-C4-Alkyl), CN, Cl, COO(C1-C4-Alkyl), CON(C1-C4-Alkyl)2 oder O(CH2)3N(CH3)2An(–) sind, worin An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure ist, insbesondere ein Format-, Acetat-, Propionat-, Glykolat-, Laktat-, Acrylat-, Methanphosphonat-, Phosphit-, Dimethyl- oder Diethylphosphitanion, oder eine Mischung davon; und n 0 oder 1 ist.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (4) sind jene, in welchen n 1 ist und jedes R5 eine 2-SO3M-Gruppe ist, worin M Natrium ist und jedes R6 H ist, oder jedes R5 O(CH2)3N(CH3)2An(–), worin An(–) Acetat ist.

Bevorzugte 4-Phenyl-4'-benzoxazolyl-stilbene besitzen die Formel:

worin R7 und R8 unabhängig voneinander H, Cl, C1-C4-Alkyl oder SO2-C1-C4-Alkyl sind. Eine besonders bevorzugte Verbindung der Formel (5) ist jene, in welcher R7 4-CH3 ist und R8 2-CH3 ist.

Vorzugsweise sind verwendete Stilbenyl-naphthotriazole jene der folgenden Formel:

worin R9 H oder Cl ist; R10 SO3M, SO2N(C1-C4-Alkyl)2, SO2-O-Phenyl oder CN ist; R11 H oder SO3M ist; und M seine vorstehende Bedeutung besitzt.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (6) sind jene, in welchen R9 und R11 H sind und R10 2-SO3M ist, worin M Na ist.

Vorzugsweise sind verwendete 4-Styryl-stilbene jene der Formel:

worin R12 und R13 unabhängig H, SO3M, SO2N(C1-C4-Alkyl)2, O(C1-C4-Alkyl), CN, Cl, COO(C1-C4-Alkyl), CON(C1-C4-Alkyl)2 oder O(CH2)3N(CH3)2An(–) sind, worin An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure ist, insbesondere ein Formiat-, Acetat-, Propionat-, Glykolat-, Laktat-, Acrylat-, Methanphosphonat-, Phosphit-, Dimethyl- oder Diethylphosphitanion, oder eine Mischung davon.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (7) sind jene, worin jedes von R12 und R13 2-Cyano, 2-SO3M, worin M Natrium ist, oder O(CH2)3N(CH3)2An(–), worin An(–) Acetat ist, ist.

Bevorzugte Bis-(benzoxazol-2-yl)-Derivate sind jene der Formel:

worin R14 unabhängig H, C(CH3)3, C(CH3)2-Phenyl, C1-C4-Alkyl oder COO-C1-C4-Alkyl ist und X -CH=CH- oder eine Gruppe folgender Formel ist:

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (8) sind jene, in welchen R14 H ist und X

ist; oder eine Gruppe R14 in jedem Ring 2-Methyl ist und das andere R14 H ist und X ist -CH=CH-; oder eine Gruppe R14 in jedem Ring 2-C(CH3)3 ist und der andere R14 ist H und X ist

Bevorzugte Bis-(benzimidazol-2-yl)-Derivate sind jene der Formel:

worin R15 und R16 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl oder CH2CH2OH sind; R17 H oder SO3M ist; X1 -CH=CH- oder eine Gruppe folgender Formel ist:
und M die vorstehende Bedeutung besitzt.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (9) sind jene, worin R15 und R16 jeweils H sind, R17 SO3M ist, worin M Natrium ist, und X1 -CH=CH- ist.

Bevorzugte Cumarine sind jene der Formel:

worin R18 H, Cl oder CH2COOH ist, R19 H, Phenyl, COO-C1-C4-Alkyl oder eine Gruppe folgender Formel ist:
und R20 O-C1-C4-Alkyl, N(C1-C4-Alkyl)2, NH-CO-C1-C4-Alkyl oder eine Gruppe folgender Formel ist:
worin R1, R2, R3 und R4 ihre vorstehende Bedeutung besitzen und R21 H, C1-C4-Alkyl oder Phenyl ist.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (10) sind jene der Formel:

Vorzugsweise sind verwendete Pyrazoline jene der Formel:

worin R22 H, Cl oder N(C1-C4-Alkyl)2 ist, R23 H, Cl, SO3M, SO2NH2, SO2NH-(C1-C4-Alkyl), COO-C1-C4-Alkyl, SO2-C1-C4-Alkyl, SO2NHCH2CH2CH2N(CH3)3 oder SO2CH2CH2NH(C1-C4-Alkyl)2An(–) ist, R24 und R25 gleich oder unterschiedlich sind und jeweils H, C1-C4-Alkyl oder Phenyl sind und R26 H oder Cl ist; und An(–) und M die vorstehende Bedeutung besitzen.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (13) sind jene, worin R22 Cl ist, R23 SO2CH2CH2NH(C1-C4-Alkyl)2An(–) ist, worin An(–) Phosphit ist und R24, R25 und R26 jeweils H sind; oder jene der folgenden Formel:

Bevorzugte Naphthalimide sind jene der Formel:

worin R27 C1-C4-Alkyl oder CH2CH2CH2N(CH3)3 ist; R28 und R29 unabhängig O-C1-C4-Alkyl, SO3M oder NH-CO-C1-C4-Alkyl sind; und M seine vorstehende Bedeutung aufweist.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (16) sind jene folgender Formel:

Bevorzugte verwendete Triazinyl-pyrene sind jene der Formel:

worin jedes R30 unabhängig C1-C4-Alkoxy ist.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (19) sind jene, in welchen R30 Methoxy ist.

Bevorzugte 2-Styryl-Benzoxazol- oder -Naphthoxazol-Derivate sind jene der Formel:

worin R31 CN, Cl, COO-C1-C4-Alkyl oder Phenyl ist; R32 und R33 die Atome sind, welche zur Bildung eines verschmolzenen Benzolringes erforderlich sind, oder R33 und R35 unabhängig H oder C1-C4-Alkyl sind; und R34 H, C1-C4-Alkyl oder Phenyl ist.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (20) sind jene, in denen R31 eine 4-Phenylgruppe ist und jedes von R32 bis R35 H ist.

Bevorzugte Benzimidazol-Benzofuran-Derivate sind jene der Formel:

worin R36 C1-C4-Alkoxy ist; R37 und R38 unabhängig C1-C4-Alkyl sind; und An(–) seine vorstehende Bedeutung besitzt.

Eine besonders bevorzugte Verbindung der Formel (21) ist jene, in der R36 Methoxy ist, R37 und R38 jeweils Methyl bedeuten und An(–) Methansulfonat bedeutet.

Bevorzugte Oxanilidderivate schließen jene folgender Formel ein:

worin R39 C1-C4-Alkoxy ist, R41 C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkyl-SO3M oder C1-C4-Alkoxy-SO3M ist, worin M seine vorstehende Bedeutung besitzt, und R40 und R42 gleich sind und jeweils für Wasserstoff, tert-Butyl oder SO3M stehen, worin M seine vorstehende Bedeutung besitzt.

Wenn ein fluoreszierender Weichmacher in einer Zusammensetzung, welche ein Textilfinishbad ist, verwendet wird, kann der fluoreszierende Weichmacher in verschiedenen Formulierungen verwendet werden, wie:

  • a) in Mischungen mit Farbstoffen (Farbnuancen) oder Pigmenten, insbesondere weißen Pigmenten;
  • b) in Mischungen mit Trägern, Benetzungsmitteln, Antioxidationsmitteln, z. B. sterisch gehinderten Aminen, UV-Absorbern und/oder chemischen Bleichmitteln; oder
  • c) in Vermischung mit Vernetzungs- oder Appreturmitteln (wie Stärke oder synthetischen Finishingmitteln) und in Kombination mit einer großen Vielzahl von Textilappreturverfahren, insbesondere synthetischen Harzfinishingmitteln bzw. -appreturmitteln, z. B. Faltenschutzappreturmittel (Waschen-und-Tragen, permanent-press- oder bügelfrei), sowie Flammschutzfinish, Weichanfühlfinish (Softhandlefinish), Antiverschmutzungsfinish, Antistatikfinish oder einem antimikrobiellen Finish.

Mit Bezug auf die Verwendung eines fluoreszierenden Weißmachers in einer Reinigungszusammensetzung sind die C1-C4-Alkylgruppen der Verbindungen der Formeln (23) bis (30) z. B. Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl und n-Butyl, insbesondere Methyl. Arylgruppen sind Naphthyl oder insbesondere Phenyl.

Es wird anerkannt, dass der Schutz, der dem Tragenden des Textilmaterials geboten wird, gewaschen gemäß diesem Reinigungsmittelzusammensetzungsaspekt der Verwendung der Erfindung, länger anhält, wenn ein fluoreszierender Weißmacher verwendet wird, welcher eine hohe Lichtechtheit besitzt.

Ferner besitzen bevorzugte fluoreszierende Weißmacher zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung ein Spektrum, das einen relativ niedrigen Wellenlängenbereich abdeckt, d. h. ziemlich rötliche Farbtöne zeigt. Beispiele für solche fluoreszierenden Weißmacher schließen Verbindungen der Formel (23) ein, in welchen R43 und R44 jeweils nichtaromatische Substituenten wie Verbindungen der Formel (23) sind, in welchen R43 und R44 unabhängig NH-C1-C4-Alkyl, O-C1-C4-Alkyl oder Morpholino sind; sowie Verbindungen der Formel (26), in welchen n 1 ist.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (23) sind jene, in welchen R43 und R44 unabhängig O-Methyl, O-Phenyl, NH2, NH-Methyl, N(Methyl)2, N(Methyl)(hydroxyethyl), NH-Ethyl, N(Hydroxyethyl)2, NH-Phenyl, S-Methyl(phenyl), Cl oder OH sind.

Spezifische Beispiele für bevorzugte Verbindungen der Formel (23) sind jene der Formeln:

Spezifische bevorzugte Beispiele der Verbindungen der Formel (24) sind jene der Formeln:

worin n die vorstehende Bedeutung besitzt.

Bevorzugte Beispiele für Verbindungen der Formel (26) sind jene der folgenden Formeln:

Bevorzugte Beispiele für Verbindungen der Formel (27) sind jene der Formeln:

Ein bevorzugtes Beispiel einer Verbindung der Formel (30) ist jenes der Formel:

Die Verbindungen der Formeln (23) bis (30) sind bekannt und können durch bekannte Verfahren erhalten werden.

Bei den post-Wasch-Pflegezusammensetzungen, umfassend die Verbindung (48), besitzt An(–) seine vorausgehende Bedeutung ist vorzugsweise das Chlorid-, Bromid-, Iodid-, Methosulfat-, Ethosulfat-, Benzolsulfonat- oder p-Toluolsulfonatanion, wenn R58 C1-C4-Alkyl ist, oder An(–) ist vorzugsweise das Formiat-, Acetat-, Propionat- oder Benzoatanion, wenn R58 Beta-Hydroxy-, Gamma-Chlorpropyl, Beta-Cyanoethyl oder C1-C4-Alkoxy-carbonylethyl ist.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (48) sind jene, in welchen Y 1,4-Phenylen oder 4,4'-Diphenylen ist; R55 ist Wasserstoff, Methyl oder Cyano ist; R56 und R57 sind jeweils Methyl oder Cyano; und R58 und An(–) weisen ihre vorausgehend angegebenen bevorzugten Bedeutungen auf.

Eine besonders bevorzugte Verbindung der Formel (48) ist die mit der Formel: Die Verbindung der Formel (48) und ihre Produktion sind in der US-A-4 009 193 beschrieben.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (50) sind jene, in welchen q 1 ist; R55 Wasserstoff, Chlor, C1-C4-Alkyl oder C1-C4-Alkoxy ist; Y1 ist (CH2)2; R59 und R60 sind die gleichen und jede ist Methyl oder Ethyl; R61 ist Methyl oder Ethyl; p ist 1; und An(–) ist CH3OSO3 oder C2H5OSO3.

Die Verbindungen der Formel (50) und ihre Herstellung sind in der US-A-4 339 393 beschrieben.

Bevorzugte kationische fluoreszierende Bistyrylphenyl-Weißmacher der Formel (51) sind jene, in welchen R55 Wasserstoff, Chlor, C1-C4-Alkyl oder C1-C4-Alkoxy ist; R62 und R63 unabhängig C1-C4-Alkyl sind oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an dem sie gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin- oder Morpholinring bilden; R64 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder C3-C4-Alkenyl ist oder R62, R63 und R64 zusammen mit dem Stickstoffatom, an dem sie gebunden sind, einen Pyridinring bilden; und Z Schwefel, -SO2- oder -SO2NH- sind.

Die Verbindungen der Formel (51) und ihre Herstellung sind in der US-A-4 486 352 beschrieben.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (52) sind jene, in welchen q 1 ist; R55 ist Wasserstoff, Chlor, C1-C4-Alkyl oder C1-C4-Alkoxy; R62 und R63 sind unabhängig C1-C4-Alkyl oder bilden zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin- oder Morpholinring; R64 ist Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder C3-C4-Alkenyl, oder R62, R63 und R64 bilden zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Pyridinring.

Die Verbindungen der Formel (52) und ihre Herstellung sind in der US-A-4 602 087 beschrieben.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (53) sind jene, in welchen Z1 Sauerstoff, eine direkte Bindung, -CONH-, -SO2NH- oder -COO-, insbesondere Sauerstoff, ist; q ist 1; R62 ist Wasserstoff, C1-C4-Alkyl, Methoxy oder Chlor; und R63, R64, Y1 und Q haben ihre vorausgehende Bedeutung.

Die Verbindungen der Formel (53) und ihre Herstellung sind in der US-A-4 478 598 beschrieben.

Bevorzugt ist die Verbindung der Formel (53), in welcher Aufhellerreste B jene der folgenden Formel sind:

worin q seine vorausgehende Bedeutung hat und die Ringe gegebenenfalls substituiert sind, wie oben angegeben.

Vorzugsweise ist Z2 Wasserstoff, -SO2- oder -SO2N(R69)-, worin R69 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl ist; gegebenenfalls substituiert durch Hydroxyl, Halogen oder Cyano; und R66 und R67 unabhängig C1-C4-Alkyl sind, gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Cyano, Hydroxyl, C1-C4-Alkoxy, Phenyl, Chlorphenyl, Methylphenyl, Methoxyphenyl oder C2-C5-Alkoxycarbonyl. Andere bevorzugte Verbindungen der Formel (52) sind jene, in welchen Z2 Wasserstoff, Schwefel, -SO2-, -CON(R69)- oder -SO2N(R69)-, worin R69 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl, gegebenenfalls substituiert durch Hydroxyl, Halogen oder Cyano ist; und Y2 C1-C4-Alkylen ist.

Die Verbindungen der Formel (54) und ihre Herstellung sind in der US-A-4 539 161 beschrieben.

Vorzugsweise hat der Aufhellerrest B1 die Formel:

oder die Formel
wobei jedes gegebenenfalls durch einen bis vier Substituenten substituiert ist, gewählt aus Halogen, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Hydroxyalkyl, C1-C4-Halogenalkyl, C1-C4-Cyanoalkyl, C1-C4-Alkoxy-C1-C4-Alkyl, Phenyl-C1-C4-Alkyl, Carboxy-C1-C4-Alkyl, Carb-C1-C4-Alkoxy-C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkenyl, C5-C8-Cycloalkyl, C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Alkenoxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl, Carbamoyl, Cyano, C1-C4-Alkylsulfonyl, Phenylsulfonyl, C1-C4-Alkoxysulfonyl, Sulfamoyl, Hydroxyl, Carboxyl, Sulfo und Trifluormethyl.

Die Verbindungen der Formel (55) und ihre Herstellung sind in der GB-A-2 023 605 beschrieben.

In den Verbindungen der Formeln (56) bis (58) sind die C1-C4-Alkylgruppen z. B. Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl und n-Butyl, insbesondere Methyl. Arylgruppen sind Naphthyl oder insbesondere Phenyl.

Spezifische Beispiele für bevorzugte Verbindungen der Formel (56) sind jene der Formel (31), (32) oder (34), jeweils vorstehend definiert.

Bevorzugte Beispiele für Verbindungen der Formel (57) sind jene der Formel (43), (44), (45) oder (46), jede wie hierin vorstehend definiert.

Bevorzugte Beispiele für Verbindungen der Formel (56) sind jene der Formel (40), (41) oder (42), jede wie vorstehend definiert.

Die Verbindungen der Formeln (56) bis (58) sind bekannt und können mittels bekannter Verfahren erhalten werden.

In Bezug auf den Aspekt der Verwendung der vorliegenden Erfindung, bei dem der fluoreszierende Weißmacher von einer Textilappreturzusammensetzung aufgetragen wird, ist von besonderem Interesse die gleichzeitige Verwendung des fluoreszierenden Weißmachers mit einem UV-Absorber.

Der UV-Absorber kann jedweder des großen Bereiches von bekannten UV-Absorbern sein, welcher eine organische Verbindung ist, die leicht UV-Licht absorbiert, insbesondere im Bereich Lambda = 280 bis 400 nm, und welcher die absorbierte Energie durch eine chemische intermediäre Reaktion zu nicht störenden stabilen Verbindungen oder nicht störenden Formen der Energie umwandelt. Wenn die Textilappreturzusammensetzung in Kombination mit einer Spülgang-Textilweichmacherzusammensetzung verwendet wird, sollte der verwendete UV-Absorber natürlich mit der Spülgang-Textilweichmacherzusammensetzung verträglich sein. Unter solchen Umständen ist der verwendete UV-Absorber einer, welcher in der Lage ist, auf dem gewaschenen Textilartikel während einer Spülgang-Textilweichmacherbehandlung absorbiert zu werden.

Der verwendete UV-Absorber kann z. B. ein Oxalsäureanilid, ein o-Hydroxybenzophenon, ein o-Hydroxyaryl-1,3,5-triazin, ein sulfoniertes 1,3,5-Triazin, ein o-Hydroxyphenylbenzotriazol, ein 2-Aryl-2H-benzotriazol, ein Salicylsäureester, ein substituiertes Acrylnitril, ein substituiertes Arylaminoethylen oder ein Nitrilohydrazon sein.

Solche bekannten UV-Absorber zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung werden z. B. in den US-Patentschriften 2 777 828, 2 853 521, 3 118 887, 3 259 627, 3 293 247, 3 382 183, 3 403 183, 3 423 360, 4 127 586, 4 141 903, 4 230 867, 4 675 352 und 4 698 064 beschrieben.

Bevorzugte UV-Absorber zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung schließen jene der Benzo-Triazin- oder Benzo-Triazol-Klasse ein.

Eine bevorzugte Klasse von Benzo-Triazin-UV-Absorbern ist jene mit der Formel:

worin R82 und R83 unabhängig für Wasserstoff, Hydroxy oder C1-C5-Alkoxy stehen.

Eine zweite bevorzugte Klasse von Triazin-UV-Absorbern ist die der Formel:

worin mindestens eine R84, R85 und R86 ein Rest der Formel:
ist, worin M seine vorstehende Bedeutung ist; m 1 oder 2 ist; und die verbleibenden Substituenten R84, R85 und R86 unabhängig für Amino, C1-C12-Alkyl, C1-C12-Alkoxy, C1-C12-Alkylthio, Mono- oder Di-C1-C12-Alkylamino, Phenyl, Phenylthio, Anilin oder N-Phenyl-N-C1-C4-Alkylamino, bevorzugt N-Phenyl-N-methylamino oder N-Phenyl-N-ethylamino, stehen, wobei die jeweiligen Phenylsubstituenten gegebenenfalls durch C1-C12-Alkyl oder -Alkoxy, C5-C8-Cycloalkyl oder Halogen substituiert sind.

Eine dritte bevorzugte Klasse von Triazin-UV-Absorbern ist jene der Formel:

worin R87 Wasserstoff oder Hydroxy ist; R88 unabhängig für Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl steht; n1 1 oder 2 ist; und B eine Gruppe der Formel:
ist, worin n2 eine ganze Zahl von 2 bis 6 ist und vorzugsweise 2 oder 3 ist; Y3 und Y4 unabhängig C1-C4-Alkyl bedeuten, gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Cyano, Hydroxy oder C1-C4-Alkoxy, oder Y3 und Y4 zusammen mit dem Stickstoffatom, an dem sie gebunden sind, einen 5- bis 7-gliedrigen heterocyclischen Ring, vorzugsweise einen Morpholin-, Pyrrolidin-, Piperidin- oder Hexamethyleniminring, bilden; Y5 Wasserstoff, C3-C4-Alkenyl oder C1-C4-Alkyl, gegebenenfalls substituiert durch Cyano, Hydroxy oder C1-C4-Alkoxy, ist, oder Y3, Y4 und Y5 zusammen mit dem Stickstoffatom, an dem sie gebunden sind, einen Pyridin- oder Picolinring bilden; und X1(–) ein farbloses Anion, vorzugsweise CH3OSO3(–) oder C2H5OSO3(–) ist.

Eine bevorzugte Klasse von Triazol-UV-Absorbern ist die der Formel:

worin T1 Chlor oder vorzugsweise Wasserstoff ist; und T2 eine zufällige statistische Mischung von mindestens drei isomerisch verzweigten sec-C8-C30-, vorzugsweise C8-C16-, insbesondere C9-C12-Alkylgruppen ist, wobei jede die Formel -CH(E1)(E2) besitzt, in welcher E1 eine geradkettige C1-C4-Alkylgruppe ist und E2 eine geradkettige C4-C15-Alkylgruppe ist, wobei die Gesamtanzahl von Kohlenstoffatomen in E1 und E2 zwischen 7 und 29 liegt.

Eine zweite bevorzugte Klasse von Triazol-UV-Absorbern ist die der Formel:

in welcher M seine vorstehende Bedeutung besitzt, jedoch vorzugsweise Natrium ist, und T3 Wasserstoff, C1-C12-Alkyl oder Benzyl ist.

Eine dritte bevorzugte Klasse von Triazol-UV-Absorbern ist die der Formel:

worin B seine vorstehende Bedeutung besitzt.

In den Verbindungen der Formel (59) bis (65) können die C1-C12-Alkylgruppen R84, R85, R86 und T3 Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, tert-Butyl, n-Amyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, Isooctyl, n-Nonyl, n-Decyl, n-Undecyl und n-Dodecyl sein, wobei Methyl und Ethyl bevorzugt sind, außer im Fall von T3, für das Isobutyl bevorzugt ist. C8-C30-Alkylgruppen T2 schließen sec-Octyl-, Decyl-, Dodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl-, Hexadecyl-, Octadecyl-, Eicosyl- und Triacontylgruppen ein.

Die C1-C5-Alkoxygruppen R82 oder R83 können z. B. Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy, Isobutoxy, tert-Butoxy oder n-Amyloxy, vorzugsweise Methoxy oder Ethoxy sein, insbesondere Methoxy. Die C1-C12-Alkoxygruppen R84, R85 und R86 schließen jene ein, welche für die C1-C5-Alkoxygruppen R82 oder R83 stehen, zusammen mit z. B. n-Hexoxy, n-Heptoxy, n-Octoxy, Isooctoxy, n-Nonoxy, n-Decoxy, n-Undecoxy und n-Dodecoxy, wobei Methoxy und Ethoxy bevorzugt sind.

Die C1-C12-Alkylthiogruppen R84, R85 und R86 können z. B. Methylthio, Ethylthio, n-Propylthio, Isopropylthio, n-Butylthio, Isobutylthio, tert-Butylthio, n-Amylthio, Hexylthio, n-Heptylthio, n-Octylthio, Isooctylthio, n-Nonylthio, n-Decylthio, n-Undecylthio und n-Dodecylthio sein, wobei Methylthio und Ethylthio bevorzugt sind.

Die C1-C12-Mono- oder Di-Alkylaminogruppen R84, R85 und R85 schließen z. B. Mono- oder Di-Methylamino, Ethylamino, n-Propylamino, Isopropylamino, n-Butylamino, Isobutylamino, tert-Butylamino, n-Amylamino, n-Hexylamino, n-Heptylamino, n-Octylamino, Isooctylamino, n-Nonylamino, n-Decylamino, n-Undecylamino und n-Dodecylamino ein, wobei Mono- oder Di-Methylamino oder Ethylamino bevorzugt sind.

Die Alkylreste in den Mono-, Di-, Tri- oder Tetra-C1-C4-Alkylammoniumgruppen M sind vorzugsweise Methyl. Die Mono-, Di- oder Tri-C1-C4-Hydroxyalkylammoniumgruppen M sind vorzugsweise jene, welche sich von Ethanolamin, Di-Ethanolamin oder Tri-Ethanolamin ableiten. Wenn M Ammonium ist, d. h. di- oder tri-substituiert durch eine Mischung von C1-C4-Alkyl- und C1-C4-Hydroxyalkylgruppen, ist es vorzugsweise N-Methyl-N-ethanolamin oder N,N-Dimethyl-N-ethanolamin. M ist vorzugsweise jedoch Wasserstoff oder Natrium.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (59) sind jene der Formeln:

Die Verbindungen der Formel (59) sind bekannt und können z. B. durch das in dem US-Patent 3 118 887 beschriebene Verfahren hergestellt werden.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (60) sind jene der Formel:

worin R89 und R90 unabhängig C1-C12-Alkyl, vorzugsweise Methyl, sind; m ist 1 oder 2; M1 ist Wasserstoff, Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Ammonium oder Tetra-C1-C12-Alkylammonium, vorzugsweise Wasserstoff ist; und n3 und n4 sind unabhängig 0, 1 oder 2, vorzugsweise 1 oder 2.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (73) sind:

2,4-Diphenyl-6-[2-hydroxy-4-(2-hydroxy-3-sulfopropoxy)-phenyl]-1,3,5-triazin; 2-Phenyl-4,6-bis-[2-hydroxy-4-(2-hydroxy-2-sulfopropoxy)-phenyl]-1,3,5-triazin; 2,4-Bis(2,4-dimethylphenyl)-6-[2-hydroxy-4-(2-hydroxy-3-sulfopropoxy)-phenyl]-1,3,5-triazin; und 2,4-Bis(4-methylphenyl)-6-[2-hydroxy-4-(2-hydroxy-3-sulfopropoxy)-phenyl-1,3,5-triazin.

Die Verbindungen der Formel (60) sind bekannt und können in der Weise, wie z. B. in dem US-Patent 5 197 991 beschrieben, hergestellt werden.

Die Verbindungen der Formel (62) sind bekannt und können in der Weise, wie z. B. in dem US-Patent 4 675 352 beschrieben, hergestellt werden.

Die Verbindungen der Formel (64) sind bekannt und können in der Weise, wie z. B. in der EP-A-0 314 620 beschrieben, hergestellt werden.

Die Verbindungen der Formel (65) sind bekannt und können in der Weise, wie z. B. in der EP-A-0 357 545 beschrieben, hergestellt werden.

Die Verwendung der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise in einem wässrigen Medium durchgeführt, in welchem der relevante fluoreszierende Weißmacher in Lösung oder als eine feine Dispersion vorliegt.

Obgleich die meisten leicht wasserlöslich sind, könnten einige der fluoreszierenden Weißmacher oder UV-Absorber zur Verwendung in dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung nur kaum in Wasser löslich sein und müssten in dispergierter oder emulgierter Form angewendet werden. Für diesen Zweck können sie mit einem geeigneten Dispergiermittel gemahlen werden, wobei zweckdienlicherweise Quarzkügelchen und ein Impeller verwendet werden, und zwar bis zu einer Teilchengröße von 1–2 Mikrometern.

Als Dispergiermittel für solche kaum löslichen Verbindungen können die Folgenden erwähnt werden:

Säureester oder ihre Salze von Alkylenoxid-Addukten, z. B. Säureester oder ihre Salze eines Polyadduktes von 4 bis 40 Mol Ethylenoxid mit einem 1 Mol an Phenol, oder Phosphorsäureester des Adduktes von 6 bis 30 Mol Ethylenoxid mit 1 Mol 4-Nonylphenol, 1 Mol Dinonylphenol oder insbesondere mit 1 Mol an Verbindungen, welche durch die Zugabe von 1 bis 3 Mol Styrol zu 1 Mol Phenol hergestellt wurden;

Polystyrolsulfonate;

Fettsäuretauride;

alkylierte Diphenyloxid-Mono- oder -Di-Sulfonate;

Sulfonate von Polycarbonsäureestern;

Additionsprodukte von 1 bis 60, vorzugsweise 2 bis 30 Mol Ethylenoxid und/oder Propylenoxid auf Fettaminen, Fettamiden, Fettsäuren oder Fettalkoholen, jeweils mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, oder auf drei- bis sechswertigen C3-C6-Alkanolen, wobei die Additionsprodukte zu einem Säureester mit einer organischen Dicarbonsäure oder mit einer anorganischen mehrbasischen Säure umgewandelt wurden;

Ligninsulfonate; oder insbesondere

Formaldehydkondensationsprodukte, z. B. Kondensationsprodukte von Ligninsulfonaten und/oder Phenol und Formaldehyd; Kondensationsprodukte von Formaldehyd mit aromatischen Sulfonsäuren, z. B. Kondensationsprodukte von Ditolylethersulfonaten und Formaldehyd; Kondensationsprodukte von Naphthalinsulfonsäure und/oder Naphthol- oder Naphthylaminsulfonsäuren und Formaldehyd; Kondensationsprodukte von Phenolsulfonsäuren und/oder sulfonierten Dihydroxydiphenylsulfon und Phenolen oder Cresolen mit Formaldehyd und/oder Harnstoff; oder Kondensationsprodukte von Diphenyloxid-Disulfonsäure-Derivaten mit Formaldehyd.

Mit besonderem Bezug auf den Aspekt des Verfahrens der vorliegenden Erfindung, welches auf einer Textilappreturzusammensetzung bewirkt wird, und in Abhängigkeit von dem Typ des verwendeten fluoreszierenden Weißmachers kann es vorteilhaft sein, die Behandlung in einem neutralen, alkalischen oder sauren Bad durchzuführen. Das Verfahren wird für gewöhnlich im Temperaturbereich von 20 bis 140°C, z. B. am oder in der Nähe des Siedepunktes des wässrigen Bades, z. B. bei etwa 90°C, durchgeführt.

Lösungen des fluoreszierenden Weißmachers oder seine Emulsionen in organischen Lösungsmitteln können ebenfalls bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Zum Beispiel können die so genannten Lösungsmittel Anfärb-(Kissen-Thermofix-Anwendung) oder Erschöpfungs-Anfärbungs-Verfahren in Anfärbmaschinen verwendet werden.

In bestimmten Fällen wird der fluoreszierende Weißmacher gänzlich wirksam durch eine Nachbehandlung gemacht. Diese umfasst eine chemische Behandlung, wie die Behandlung mit einer Säure, eine thermische Behandlung oder eine kombinierte thermische/chemische Behandlung.

Es ist häufig vorteilhaft, den fluoreszierenden Weißmacher in Vermischung mit einem Hilfsstoff oder Streckmittel wie wasserfreies Natriumsulfat, Natriumsulfatdecahydrat, Natriumchlorid, Natriumcarbonat, ein Alkalimetallphosphat wie Natrium- oder Kaliumorthophosphat, Natrium- oder Kaliumpyrophosphat oder Natrium- oder Kaliumtripolyhosphat, oder ein Alkalimetallsilicat wie Natriumsilicat zu verwenden.

Der bevorzugte fluoreszierende Weißmacher zur Verwendung in dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung hängt in Abhängigkeit von der Faser ab, aus der das behandelte Textil besteht.

Somit wird in Bezug auf dem Aspekt der vorliegenden Erfindung, bei dem der fluoreszierende Weißmacher aus einer Textilappreturzusammensetzung aufgetragen wird, bevorzugterweise zur Behandlung von Baumwolltextilien ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (1), (2), (4), (6) oder (9) bevorzugt verwendet; für Polyestertextilien wird ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (4), (5), (6), (7), (8), (10), (12), (19) oder (20) bevorzugt verwendet; für die Behandlung von Polyamid wird ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (1), (2), (4), (5), (6), (7), (8), (10), (11) oder (20) bevorzugt verwendet; für die Behandlung von Polyacrylnitril wird ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (6), (9), (10), (11), (12) oder (21) bevorzugt verwendet; für Wolle oder Seide wird ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (1), (2), (4), (6), (9), (10) oder (11) bevorzugt verwendet, und für Polypropylen wird ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (8) bevorzugt verwendet.

In Bezug auf den Aspekt der vorliegenden Erfindung, bei dem der fluoreszierende Weißmacher aus einer Reinigungsmitelzusammensetzung angewendet wird, wird die Verwendung gemäß der vorliegenden Erfindung vorzugsweise durch Waschen des Textilfasermaterials zumindest einmal mit der Reinigungsmittelzusammensetzung vorzugsweise bei einer Temperatur im Bereich von 10 bis 100°C, insbesondere 15 bis 60°C, ausgeführt.

Die verwendete Reinigungsmittelzusammensetzung umfasst vorzugsweise:

  • i) 5–90%, vorzugsweise 5–70%, eines anionischen Tensids und/oder eines nichtionischen Tensids;
  • ii) 5–70%, vorzugsweise 5–40% eines Builders;
  • iii) 0–30%, vorzugsweise 1–12% eines Peroxids;
  • iv) 0–10%, vorzugsweise 1–6%, eines Peroxidaktivators und/oder 0–1%, vorzugsweise 0,1–3% eines Bleichkatalysators;
  • v) 0,005–2%, vorzugsweise 0,01–1% mindestens eines fluoreszierenden Weißmachers, welcher Strahlung im Wellenbereich 280–400 nm absorbiert; und
  • vi) 0,005–10%, vorzugsweise 0,1–5% an einem oder mehreren Hilfsstoffen, jeweils bezogen auf das Gewicht, basierend auf dem Gesamtgewicht des Reinigungsmittels.

Das Reinigungsmittel kann als ein Feststoff, als eine wässrige Flüssigkeit, umfassend 5–50, vorzugsweise 10–35% Wasser, oder als ein nichtwässriges flüssiges Reinigungsmittel, enthaltend nicht mehr als 5, vorzugsweise 0–1 Gew.-% Wasser, und basierend auf einer Suspension eines Builders in einem nichtionischen Tensid, wie z. B. in der GB-A-2158454 beschrieben, formuliert werden.

Die anionische Tensidkomponente kann z. B. ein Sulfat-, Sulfonat- oder Carboxylattensid, oder eine Mischung von diesen sein.

Bevorzugte Sulfate sind Alkylsulfate mit 12–22 Kohlenstoffatomen in dem Alkylrest, gegebenenfalls in Kombination mit Alkylethoxysulfaten mit 10–20 Kohlenstoffatomen in dem Alkylrest.

Bevorzugte Sulfonate schließen Alkylbenzolsulfonate mit 9–15 Kohlenstoffatomen in dem Alkylrest ein.

In jedem Fall ist das Kation vorzugsweise ein Alkalimetall, insbesondere Natrium.

Bevorzugte Carboxylate sind Alkalimetallsarcosinate der Formel R-CO(R1)CH2COOM1, in weicher R Alkyl oder Alkenyl mit 9–17 Kohlenstoffatomen in dem Alkyl- oder Alkenylrest ist, R1 C1-C4-Alkyl ist M1 ein Alkalimetall ist.

Die nichtionische Tensidkomponente kann z. B. ein Kondensat von Ethylenoxid mit einem primären C9-C15-Alkohol mit 3–8 Mol Ethylenoxid pro Mol sein.

Die Builderkomponente kann ein Alkalimetallphosphat, insbesondere in Tripolyphosphat; ein Carbonat oder Bicarbonat, insbesondere das Natriumsalz davon; ein Silicat; ein Aluminosilicat; ein Polycarboxylat; eine Polycarbonsäure; ein organisches Phosphonat; oder ein Aminoalkylenpoly(alkylenphosphonat); oder eine Mischung von diesen sein.

Bevorzugte Silicate sind kristalline geschichtete Natriumsilicate der Formel NaHSimO2m+1·pH2O oder Na2SimO2m+1·pH2O, in welchen m eine Zahl von 1,9 bis 4 ist und p 0 bis 20 ist.

Bevorzugte Aluminosilicate sind die im Handel verfügbaren synthetischen Materialien, welche als Zeolithe A, B, X und HS bezeichnet werden, oder Mischungen von diesen. Zeolith A ist bevorzugt.

Bevorzugte Polycarboxylate schließen Hydroxypolycarboxylate, insbesondere Citrate, Polyacrylate und ihre Copolymeren mit Maleinsäureanhydrid ein.

Bevorzugte Polycarbonsäuren schließen Nitrilotriessigsäure und Ethylendiamintetraessigsäure ein.

Bevorzugte organische Phosphonate oder Aminoalkylenpoly(alkylenphosphonate) sind Alkalimetallethan-1-hydroxydiphosphonate, Nitrilotrimethylenphosphonate, Ethylendiamintetramethylenphosphonate und Diethylentriaminpentamethylenphosphonate.

Jedwede Peroxidkomponente kann jede beliebige organische oder anorganische Peroxidverbindung sein, die in der Literatur beschrieben ist oder auf dem Markt verfügbar ist, welche Textilien bei herkömmlichen Waschtemperaturen, z. B. Temperaturen im Bereich von 5°C bis 90°C, bleichen. Insbesondere sind die organischen Peroxide z. B. Monoperoxide oder Polyperoxide mit Alkylketten von mindestens 3, vorzugsweise 6 bis 20, Kohlenstoffatomen; insbesondere Diperoxydicarboxylate mit 6 bis 12 C-Atomen, wie Diperoxyperazelate, Diperoxypersebacate, Diperoxyphthalate und/oder Diperoxydodecandiolate, insbesondere ihre entsprechenden freien Säuren von Interesse. Es ist jedoch bevorzugt, sehr aktive anorganische Peroxide, wie Persulfat, Perborat und/oder Percarbonat, anzuwenden. Es ist natürlich ebenfalls möglich, Mischungen von organischen und/oder anorganischen Peroxiden zu verwenden. Die Peroxide, insbesondere die anorganischen Peroxide werden bevorzugterweise durch den Einschluß eines Aktivators wie Tetraacetylethylendiamin oder Nonoyloxybenzolsulfonat aktiviert. Bleichmittelkatalysatoren, welche hinzugesetzt werden können, schließen z. B. enzymatische Peroxidvorläufer und/oder Metallkomplexe ein. Bevorzugte Metallkomplexe sind Mangan- oder Eisenkomplexe, wie Mangan- oder Eisenphthalocyanine oder die in der EP-A-0 509 787 beschriebenen Komplexe.

Die verwendeten Reinigungsmittel werden für gewöhnlich einen oder mehrere Hilfsstoffe wie Schmutzsuspendiermittel, z. B. Natriumcarboxymethylcellulose; Salze zur Einstellung des pH-Wertes, z. B. Alkali- oder Erdalkalimetallsilicate; Schaumregulatoren, z. B. Seife; Salze zur Einstellung der Sprühtrocknungs- und Granulierungseigenschaften, z. B. Natriumsulfat; Duftstoffe; und ebenfalls, sofern angemessen, Antistatik- und Weichmachermittel; wie Smectit-Tone; Enzyme, wie Amylasen; Fotobleichmittel; Pigmente; und/oder Abtönungsmittel enthalten. Diese Bestandteile sollten natürlich gegenüber jedwedem angewendeten Bleichsystem stabil sein.

Der bevorzugte fluoreszierende Weißmacher zur Verwendung in dem verwendeten Reinigungsmittel gemäß der vorliegenden Erfindung hängt von der Faserform, aus der das behandelte Textil besteht, ab.

Somit wird zur Behandlung des Polyestertextils aus einer Reinigungsmittelzusammensetzung ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (28) bevorzugt verwendet. Für die Behandlung von Polyamid wird ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (29), (30) oder (34) bevorzugt verwendet. Für Wolle wird ein fluoreszierender Weißmacher der Formel (29), (30) oder (37) bevorzugt eingesetzt.

In Bezug auf die Verwendung eines herkömmlichen UV-Absorbers weist die Verwendung der vorliegenden Erfindung eines fluoreszierenden Weißmachers, welcher Strahlung im Wellenbereich von 280–400 nm absorbiert, aus einer Reinigungsmittelzusammensetzung die folgenden Vorteile auf: leichtere Anwendung, da es sich auf der Faser erschöpft; gefärbte Textilwaren können mit einer Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß der beanspruchten Verwendung gewaschen werden (früher nahm man allgemein an, dass FWAs keine brauchbare Rolle bei Reinigungsmitteln für gefärbte Waren spielen – siehe z. B. A. E. Lee "Technology developments in laundry products", Proc. of the 3rd World Conference on Detergents, Montreux, Sept. 1994, AOCS Press, S. 73, § "Color variants"); der UV-Schutz wird regelmäßig beim Waschen erneuert; das Vergilben des Textilmaterials, verursacht durch o-Hydroxygruppen in dem UV-Absorber, wird vermieden; kleinere Mengen des fluoreszierenden Weißmachers führt zu sehr hohen Extinktionswerten; das Textilmaterial ist stärker waschbeständig; und höhere SPF-Werte sind erreichbar.

Mit Bezug auf den Aspekt den Verfahrens der vorliegenden Erfindung, bei dem der fluoreszierende Weißmacher auf das Textilfasermaterial über eine post-Wasch-Textilpflegezusammensetzung angewendet wird, sieht die vorliegende Erfindung als einen weiteren Aspekt eine stabile konzentrierte Textilpflegezusammensetzung vor, umfassend 0,3 bis 10, vorzugsweise 0,3 bis 3 Gew.-% eines fluoreszierenden Weißmachers, welcher mit einem Textilpflegebestandteil, vorzugsweise einem kationischen, amphoteren oder anionischen, fluoreszierenden Weißmacher, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und einem Textilpflegebestandteil, vorzugsweise einem Textilweichmacher, einem Schmutzablöse- oder Schmutz abweisebestandteil oder einem Wasserschutzmittel kompatibel ist, wobei der Rest im Wesentlichen Wasser ist.

Der Textilpflegebestandteil liegt vorzugsweise in einer Menge von 2 bis 25, vorzugsweise 5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vor.

Bevorzugte Beispiele für kationische Textilweichmachermittel schließen Imidazaline, quaternäre Ammoniumverbindungen, Esteramidaminsalze sowie Mischungen davon ein.

Bevorzugte kationische Imidazolin-Textilweichmacher sind jene der Formel:

worin R91 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl ist; R92 ein aliphatischer C8-C30-Rest ist; R93 -C2H4-O(C=O)-R92 oder -C2H4-NH(C=O)-R92 ist; und An(–) seine vorstehende Bedeutung besitzt.

Vorzugsweise ist R91 Wasserstoff oder Methyl; R92 ist C14-C18-Alkyl oder C14-C18-Alkenyl; und R93 ist -C2H4-O(C=O)-C14-C18-Alkyl oder -C14-C18-Alkenyl oder -C2H4-NH(C=O)-C14-C18-Alkyl oder -C14-C18-Alkenyl.

Andere bevorzugte kationische Imidazolin-Textilweichmachermittel sind jene der Formel:

worin R92 und An(–) ihre vorstehende Bedeutung besitzen; R94 und R95 unabhängig für einen aliphatischen C8-C30-Rest, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Halogenalkyl, C1-C4-Hydroxyalkyl oder eine Gruppe -C2H4-N(R96)-C(=O)-R97, worin R96 Wasserstoff oder C8-C30-Alkyl ist und R97 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl ist, stehen.

Vorzugsweise ist R92 C14-C18 Alkyl oder C14-C18-Alkenyl; R94 ist C14-C18-Alkyl, C14-C18-Alkenyl, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Halogenalkyl oder C1-C4-Hydroxyalkyl; und R95 ist eine Gruppe -C2H4-N(R96)-C(=O)-R97, in der R96 und R97 ihre vorstehende Bedeutung besitzen.

Bevorzugte Anionen An(–) schließen Chlorid-, Bromid-, Iodid-, Fluorid-, Sulfat-, Methosulfat-, Nitrit-, Nitrat- oder Phosphatanionen sowie Carboxylatanionen, wie Acetat-, Adipat-, Phthalat-, Benzoat-, Stearat- oder Oleatanionen ein.

Spezifische Beispiele für bevorzugte Verbindungen der Formel (74) schließen Folgende ein:

2-Talg-1-(2-stearoyloxyethyl)-imidazolinchlorid,

2-Talg-1-(2-stearoyloxyethyl)-imidazolinsulfat,

2-Talg-1-(2-stearoyloxyethyl)-imidazolinmethosulfat,

2-Talg-1-methyl-3-(2-stearoylamidethyl)-imidazolinchlorid,

2-Talg-1-methyl-3-(2-stearoylamidethyl)-imidazolinsulfat und

2-Talg-1-methyl-3-(2-stearoylamidethyl)-imidazolinmethosulfat.

Spezifische Beispiele für bevorzugte Verbindungen der Formel (75) schließen Folgende ein:

2-Heptadecyl-1-methyl-1-oleylamidethyl-imidazolinium-metho-sulfat,

2-Heptadecyl-1-methyl-1-(2-stearoylamid)ethyl-imidazolinium-sulfat,

2-Heptadecyl-1-methyl-1-(2-stearoylamid)ethyl-imidazolinium-chlorid,

2-Coco-1-(2-hydroxyethyl)-1-benzyl-imidazolinium-chlorid,

2-Coco-1-(2-hydroxyethyl)-1-(4-chlorbutyl)-imidazoliniumchlorid,

2-Coco-1-(2-hydroxyethyl)-1-octadecenyl-imidazolinium-chlorid,

2-Talg-1-(2-hydroxyethyl)-1-benzyl-imidazolinium-chlorid,

2-Talg-1-(2-hydroxyethyl)-1-(4-chlorbutyl)-imidazolinium-chloride,

2-Heptadecenyl-1-(2-hydroxyethyl)-1-(4-chlorbutyl)-imidazolinium-chlorid,

2-Heptadecenyl-1-(2-hydroxyethyl)-1-benzyl-imidazolinium-chlorid und

2-Heptadecenyl-1-(2-hydroxyethyl)-1-octadecyl-imidazolinium-chlorid.

Eine Klasse an bevorzugten quaternären Ammoniumverbindungen ist jene der Formel:

in der R98 ein aliphatischer C8-C30-Rest ist, R99, R100, R101, R102 und R103 unabhängig für Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder C1-C4-Hydroxyalkyl stehen, An(–) die vorstehende Bedeutung besitzt, m1 eine ganze Zahl von 1 bis 5 ist und n2 die vorstehende Bedeutung besitzt.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (76) sind jene, in welchen R98 C12-C18-Alkyl ist und R99, R100, R101, R102, und R103 unabhängig für C1-C4-Alkyl, insbesondere Methyl, stehen.

Spezifische Beispiele für bevorzugte Verbindungen der Formel (76) sind:

N-(Talg)-N,N,N',N'-tetramethyl-1,3-propandiammoniumdimethosulfat

N-(Talg)-N,N',N'-trimethyl-1,3-propandiammoniumdimethosulfat

N-(Talg)-N,N,N',N',N'-pentamethyl-1,3-propandiammoniumdimethosulfat

N-Oleyl-N,N,N',N',N'-pentamethyl-1,3-propandiammoniumdimethosulfat

N-Stearyl-N,N,N',N',N'-pentamethyl-1,3-propandiammoniumdimethosulfat und

N-Stearyloxypropyl-N,N',N'-tris(3-hydroxypropyl)-1,3-propandiammoniumdiacetat.

Eine weitere Klasse an bevorzugten quaternären Ammoniumverbindungen ist die der folgenden Formel:

in welcher An(–) die vorstehende Bedeutung besitzt und die Gruppen R104 gleich oder unterschiedlich sein können und jede ein aliphatischer C1-C30-Rest, C1-C4-Hydroxyalkyl, C2H4OC(=O)-R92, C2H4NHC(=O)-R92 oder CH2CH[OC(=O)-R92][CH2OC(=O)-R92], worin R92 seine vorstehende Bedeutung besitzt, sind, mit der Maßgabe, dass mindestens eine Gruppe R104 und vorzugsweise zwei Gruppen R104 C14-C30-Alkyl, C2H4OC(=O)-C14-C30-Alkyl, C2H4NHC(=O)-C14-C30-Alkyl oder CH2CH[OC(=O)-C14-C30-Alkyl][CH2OC(=O)-C14-C30-Alkyl] ist. Vorzugsweise sind die verbleibenden Gruppen R104 C1-C4-Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl, oder C1-C4-Hydroxyalkyl, insbesondere Hydroxymethyl oder Hydroxyethyl.

Spezifische Beispiele für bevorzugte Verbindungen der Formel (77) sind:

Distearyldimethylammoniumchlorid

Dilauryldimethylammoniumchlorid

Dihexadecyldimethylammoniumchlorid

Distearyldimethylammoniumbromid

Distearyldimethylammoniummethosulfat und

Distearyldi-(isopropyl)-ammoniumchlorid

Distearoyl(hydroxyethyl)methylammoniummethosulfat.

Bevorzugte kationische Esteramidamin-Textilweichmachermittel sind jene der Formel:

in denen R104 die vorstehende Bedeutung besitzt und An1(–) eine anorganische oder organische Säure, von welcher ein Anion(–) abgeleitet ist, ist, worin An(–) die vorstehende Bedeutung besitzt, mit der Maßgabe, dass mindestens eine Gruppe R104 und vorzugsweise zwei Gruppen R104 C14-C30-Alkyl, (CH2)nOC(=O)-C14-C30-Alkyl, (CH2)n2NHC(=O)-C14-C30-Alkyl oder CH2CH[OC(=O)-C14-C30-Alkyl][CH2OC(=O)-C14-C30-Alkyl] sind, worin n2 die vorstehende Bedeutung besitzt. Vorzugsweise sind die verbleibenden Gruppen R104 C1-C4-Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl, oder C1-C4-Hydroxyalkyl, insbesondere Hydroxymethyl oder Hydroxyethyl.

Eine bevorzugte Verbindung der Formel (78) ist:

3-Stearoylamidopropyl-2-stearoyloxymethyl-methylaminhydrochlorid.

Zusätzlich zu dem fluoreszierenden Weißmacher kann die Textilpflegezusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung ebenfalls einen kleineren Anteil an einem oder mehreren Hilfsstoffen enthalten. Beispiele für Hilfsstoffe schließen Emulgiermittel, Duftstoffe, Farbstoffe, Trübungsmittel, UV-Absorber, Bakterizide, nichtionische Tenside, Antigeliermittel wie Nitrite oder Nitrate von Alkalimetallen, insbesondere Natriumnitrat, Korrosionsinhibitoren wie Natriumsilicat ein.

Die Menge an jedem dieser optionalen Hilfsstoffe sollte 2 Gew.-% der Zusammensetzung nicht überschreiten.

Die vorliegende Erfindung sieht noch ein weiteren Aspekt, ein Verfahren zur Behandlung eines Textilartikels, vor, umfassend das Anwenden bei einem vorausgehend gewaschenen Artikel einer Textilspülzusammensetzung, welche 0,3 bis 10 Gew.-% eines kationischen, amphoteren oder anionischen fluoreszierenden Weißmachers, basierend auf dem Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und gegebenenfalls ein Textilpflegebestandteil umfasst, wobei der Rest im Wesentlichen Wasser ist, umfasst.

Vorzugsweise ist der Textilpflegebestandteil ein Textilweichmacher, ein Fleckenablöse- oder Fleckenabstoßungsbestandteil oder ein wasserfest machendes Mittel, welches vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 25%, insbesondere von 10 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.

Ein bevorzugtes Verfahren zur Behandlung eines Textilartikels umfasst das Auftragen auf den vorher gewaschenen Artikel einer Spülvorgang-Textilweichmacherzusammensetzung, umfassend 5 bis 25, vorzugsweise 10 bis 20 Gew.-% eines kationischen Textilweichmachers und 0,3 bis 10, vorzugsweise 0,3 bis 3 Gew.-% eines kationischen, amphoteren oder anionischen, fluoreszierenden Weißmacher, jeweils basierend auf dem Gesamtgewicht der Zusammensetzung, wobei der Rest im Wesentlichen Wasser ist.

Die Verwendung gemäß der vorliegenden Erfindung kann zusätzlich zur Bereitstellung einer Verbesserung in dem SPF des behandelten Textilmaterials ebenfalls die Gebrauchsdauer des so behandelten Textilmaterials erhöhen, z. B. durch Beibehaltung der Reißfestigkeit und/oder seiner Lichtechtheit.

Die vorliegende Erfindung wird weiter durch die folgenden Beispiele veranschaulicht.

A) Anwendung eines fluoreszierenden Weißmachers aus einer Textilbehandlungszusammensetzung Beispiele 1 bis 10

Ein wässriges Textilappreturbad wird mit folgender Zusammensetzung hergestellt:

2 g/l Essigsäure (40%);

40 g/l eines Alkyl-modifizierten Dihydroxyethylenharnstoff/Melamin-Formaldehyd-Derivats;

12 g/l MgCl2; und

30 g/l einer Emulsion von Fettsäureamiden.

Um Proben dieses Bades zu separieren wurden in den in der nachfolgenden Tabelle angezeigten Mengen eine oder mehrere der folgenden aktiven Substanzen (AS) hinzugegeben:

Separate Proben von gebleichter, mercerisierter Baumwolle (Popelin) der Dichte 0,68 g/cm_ und der Dicke 0,20 mm werden dann mit verschiedenen Appreturbädern foulardierd (70% Laugenaufnahme), und zwar bei einem pH-Wert von 4–5. Das Trocknen der Baumwollprobenstücke wird 3 Minuten bei 110°C ausgeführt, gefolgt von einer Thermofixierung während 4 Minuten bei 150°C.

Die Weißheit (GW) der behandelten Probenstücke wird mit einem DCI/SF 500-Spektrophotometer gemäß der Ganz-Methode gemessen. Die Ganz-Methode wird im Detail im Ciba-Geigy-Überblick, 1973/1, und ebenfalls in dem Artikel "Whiteness Measurement", ISCC Conference on Fluorescence and the Colorimetry of Fluorescent Materials, Williamsburg, Februar 1972, veröffentlicht in dem Journal of Color and Appearance, 1, Nr. 5 (1972), beschrieben.

Der Sonnenschutzfaktor (SPF) wird durch die Messung des durch das Stoffmuster hindurchgehenden UV-Lichtes bestimmt, und zwar unter Verwendung eines Doppelgitter-Spektrophotometers, das mit einem Ulbricht-Schalentopf ausgestattet ist. Die Berechnung des SPF wird so durchgeführt, wie es von B. L. Diffey und J. Robson in J. Soc. Cosm. Chem. 40 (1989), S. 130–131, beschrieben ist.

Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

Die Ergebnisse in der Tabelle 1 zeigen deutlich die Verbesserung im SPF-Wert eines gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung behandelten Substrats.

Beispiele 11 bis 20

Unter Verwendung der allgemeinen in den Beispielen 1 bis 10 beschriebenen Prozedur werden Prüfstücke aus Popelin ("Supralux von der Walser AG; Dichte 0,62 g/cm_; Dicke 0,17 mm) foulardierd (70% Laugenaufnahme) mit verschiedenen Appreturbädern bei einem pH-Wert von 4–5. Das Trocknen der Prüfstücke von Popelin wird 3 Minuten bei 110°C durchgeführt, gefolgt von einer Thermofixierung während 4 Minuten bei 150°C.

Die Weißheit (GW) und der SPF der jeweiligen behandelten Probenstücke werden wie vorstehend gemessen.

Um die Waschhaltbarkeit der angewendeten Textilbehandlung zu evaluieren, werden die jeweiligen behandelten Popelinproben zehnmal gewaschen, und die Weißheits-(GW) und SPF-Werte werden nach der ersten, fünften und zehnten Waschung bestimmt.

50 g der Popelin-Stoffmuster werden in 1 Liter Leitungswasser (12° deutsche Härte), enthaltend 4 g eines Reinigungsmittels mit der folgenden Zusammensetzung (Gew.-%), gewaschen: 8,0% Natriumalkylbenzolsulfonat 2,9% Talgalkohol-tetradecan-ethylenglykolether (14 Mol EO) 3,5% Natriumseife 43,8% Natriumtripolyphosphat 7,5% Natriumsilicat 1,9% Magnesiumsilicat 1,2% Carboxymethylcellulose 0,2% EDTA 21,2% Natriumsulfat x% fluoreszierender Weichmacher (FWA), gewichtsbezogen bezüglich des Reinigungsmittels, Wasser auf 100%.

Das Waschen wurde bei 60°C während 15 Minuten durchgeführt. Die Stoffmuster wurden dann unter kaltem laufenden Leitungswasser 30 Sekunden gewaschen und getrocknet.

Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 2 aufgeführt.

Die Ergebnisse in Tabelle 2 zeigen deutlich die Verbesserung des SPF-Wertes auf einem gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung behandelten Substrat, und außerdem, dass die Verwendung einer Kombination von UV und FWA zu unerwarteten synergistischen SPF-Werten führt.

Beispiel 21

Eine 5 g große Probe an Popelin ("Supraluxe" von der Walser AG, Dichte 0,62 g/cm_) wird foulardiert (80% Laugenaufnahme) mit einem wässrigen Bad, welches Folgendes enthält:

4 g/l Natriumbicarbonat und

12,5 g/l eines fluoreszierenden Weißmacher der folgenden Formel:

um eine Konzentration von 1 Gew.-% an aktiver Substanz auf dem Popelinsubstrat bereitzustellen.

Das Foulardieren wird bei alkalischem pH-Wert durchgeführt.

Das Trocknen der behandelten Probe wird bei 80°C 2 Minuten lang durchgeführt.

Das behandelte Popelin besitzt eine SPF-Einstufung von etwa 40, wohingegen das unbehandelte Popelin bei 4 liegt.

Beispiel 22

Ein 5 g großes Probenstück an Popelin ("Supraluxe" von der Walser AG, Dichte 0,62 g/cm_) wird foulardiert (80% Laugenaufnahme) mit einem wässrigen Bad, welches Folgendes enthält:

2 g/l Essigsäure (40%)

40 g/l einem Alkyl-modifizierten Dihydroxyethylenharnstoff/Melamin-Formaldehyd-Derivat;

12 g/l MgCl2;

30 g/l einer Emulsion an Fettsäureamiden und einem

12,5 g/l einem fluoreszierenden Weißmacher der folgenden Formel:

um eine Konzentration von 1 Gew.-% an aktiver Substanz auf dem Popelinsubstrat bereitzustellen.

Das Foulardieren wird bei einem pH-Wert von 6–7 durchgeführt.

Das Trocknen der behandelten Probe wird bei 80°C während bei 2 Minuten durchgeführt, gefolgt von einer Thermofixierung während 4 Minuten bei 150°C.

Das behandelte Popelin besitzt eine SPF-Einstufung von über 30, wohingegen die des unbehandelten Popelins bei 4 liegt.

Beispiel 23

Eine 5 große Probe an Popelin ("Supraluxe" von der Walser AG, Dichte 0,62 g/cm_) wird mit einem wässrigen Bad behandelt, das Folgendes enthält:

3 g/l wasserfreies Natriumsulfat

3 g/l Ätznatronflocken

1,5 g/l Nonylphenolethoxylat (7 Mol EO) und

1 Gew.-% Popelintextil eines fluoreszierenden Weißmachers der folgenden Formel:

wobei die Behandlung bei 95°C während 30 Minuten und bei einem Laugenverhältnis von 40 : 1 unter Verwendung einer labormäßigen Einfärbungsmaschine durchgeführt wird.

Das behandelte Popelin wird anschließend mit heißem oder kaltem Wasser gespült und getrocknet.

Der behandelte Popelin beisitzt eine SPF-Einstufung von mehr als 30, wohingegen die des unbehandelten Popelins bei 4 liegt.

B Anwendung eines fluoreszierenden Weißmachers aus einer Reinigungszusammensetzung Beispiele 24 bis 29

50 g an gebleichten, mercerisierten Baumwoll-Stoffmustern werden in 1 Liter Leitungswasser (12° deutsche Härte), enthaltend 4 g eines Reinigungsmittels der folgenden Zusammensetzung (Gew.-%), gewaschen: 8,0% Natriumalkylbenzolsulfonat 2,9% Talgalkohol-tetradecan-ethylenglykolether (14 Mol EO) 3,5% Natriumseife 43,8% Natriumtripolyphosphat 7,5% Natriumsilicat 1,9% Magnesiumsilicat 1,2% Carboxymethylcellulose
0,2% EDTA 21,2% Natriumsulfat x% fluoreszierender Weichmacher (FWA), bezogen auf das Gewicht des Reinigungsmittels, Wasser auf 100%.

Das Waschen wird bei 40°C während 15 Minuten ausgeführt. Die Stoffmuster werden dann unter kaltem laufenden Leitungswasser 30 Sekunden gespült und getrocknet. Die Waschbehandlung wird dreimal wiederholt. Nach der dritten Waschung werden die Stoffmuster bei 160°C gebügelt.

Die erhaltenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 3 aufgeführt.

Tabelle 3

Die SPF-Werte sind der Durchschnitt von drei Messungen bei verschiedenen Punkten auf den Stoffmustern. Die relative Variation der Ergebnisse liegt innerhalb eines Bereiches von etwa plus oder minus 10%.

Verglichen mit dem Kontrollexperiment (kein FWA), sind die erhaltenen SPF-Werte gegenüber der Erfindung 2- bis 4-mal höher nach nur drei Waschungen.

Beispiel 30

Ein gebleichtes, mercerisiertes Baumwoll-Stoffmuster wird durch das Erschöpfungsverfahren unter Verwendung von 0,95 Gew.-% eines kommerziellen blauen reaktiven Farbstoffs auf dem Textil gefärbt. Das Anfärben wird bei einem Laugenverhältnis von 20 : 1 durchgeführt, wobei die Temperatur von 25° auf 100°C während 40 Minuten erhöht wird und 1 Stunde lang bei 100°C gehalten wird unter Zugabe von 15 g/l Natriumsulfat, vor der Anwendung einer letzten kalten Spülung.

Der SPF der gefärbten Waren wird dann durch die Methode, welche in den Beispielen 24 bis 29 beschrieben ist, bestimmt.

Die angefärbten Waren werden dann in der Weise gewaschen, wie es in den Beispielen 24 bis 29 beschrieben ist, und zwar unter Verwendung der gleichen Reinigungsmittelzusammensetzung. Die in dem Reinigungsmittel verwendete FWA-Verbindung ist die Verbindung der Formel (40), und zwar in einem Anteil von 0,1 Gew.-% aktive Substanz, bezogen auf das Gewicht des Reinigungsmittels. Der SPF-Wert der gewaschenen Waren und auch der Waren, die mit dem gleichen Reinigungsmittel, das kein FWA enthielt (für Kontrollzwecke), gewaschen wurden, wird nach 1, 3, 5 und 10 Waschungen bestimmt. Die Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle 4 dargestellt.

Tabelle 4

Die Ergebnisse in Tabelle 4 zeigen, dass der SPF von gefärbten Textilien in signifikanter Weise erhöht werden kann, wenn die Textilien mit einem Reinigungsmittel gewaschen werden, welches kein FWA enthält. Im Gegensatz eliminiert das Waschen mit einem Reinigungsmittel, welches eine Verbindung der Formel (40) enthält, nicht nur diesen Verlust an Schutz gegenüber aggressiver Sonnenlichtstrahlung, sondern erhöht auch in der Tat den SPF-Schutz mit nachfolgenden Waschungen.

C) Anwendung eines fluoreszierenden Weißmachers aus einer Spülzusammensetzung Beispiel 31

Die folgende Spülvorgang-Weichmacherbasiszusammensetzung wird hergestellt aus:

7,0 g Distearyldimethylammoniumchlorid (72% aktiver Bestandteil)

0,5 g Fettalkoholethoxylat

92,5 g entionisiertes Wasser.

Hierzu werden 0,3 g, 0,9 g bzw. 2,7 g des amphoteren fluoreszierenden Weißmachers der folgenden Formel gegeben:

Beispiel 32

Die folgende Spülvorgang-Weichmachergrundzusammensetzung wird hergestellt aus:

7,0 g Distearyldimethylammoniumchlorid

0,5 g Fettalkoholethoxylat

92,5 g entionisiertes Wasser.

Hierzu werden 0,3 g, 0,9 g bzw. 2,7 g des kationischen fluoreszierenden Weißmachers folgender Formel gegeben:

Beispiele 33 und 34

5 g Baumwolltextil werden zuerst mit 4 g/l standardmäßigem ECE-Reinigungsmittel unter Verwendung eines Laugenverhältnisses von 1 : 20 bei 60°C gewaschen. Die gewaschenen Waren werden dann gespült und, und während sie noch nass sind, einer Spülweichmacherbehandlung unterzogen. Die verwendete Menge an Spülvorgang-Weichmachergrundzusammensetzung von Beispiel 1 oder 2 beträgt 5 g/l. Das Laugenverhältnis beträgt 1 : 40 unter Verwendung von Leitungswasser und die Behandlung wird bei 25°C 10 Minuten lang durchgeführt. Die mit Weichmacher behandelten Waren werden dann bei 60°C spinngetrocknet.

Die Weißheits- und SPF-Werte der getrockneten mit Weichmacher behandelten Waren werden gemessen.

Die getrockneten mit Weichmacher behandelten Waren werden dann erneut unter Verwendung des gleichen Reinigungsmittels und der gleichen Waschbedingungen, welche für den anfänglichen Waschschritt verwendet wurden, gewaschen, außer dass nach dem Spülen die erneut gewaschenen Waren bei 60°C spinngetrocknet werden, und zwar ohne dass sie einer Spülweichmacherbehandlung unterzogen werden. Die Weißheits- und SPF-Werte der erneut gewaschenen, getrockneten Waren werden gemessen.

Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 5 gezeigt.

Tabelle 5

Die Konzentration von FWA gibt die Konzentration an aktiver FWA-Verbindung an, bezogen auf das Gesamtgewicht der Spülformulierungen.

Die Ergebnisse in Tabelle 5 zeigen deutlich die Verbesserung in den Ganz-Weißheits- und SPF-Werten von einem Baumwollsubstrat, das mit einer Spülzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung behandelt wurde, sowohl vor und nach einem anschließenden erneuten Waschen.

Ähnliche Ergebnisse werden erhalten, wenn der fluoreszierende Weißmacher, welcher in Beispiel 31 oder 32 verwendet wurde, durch eine Verbindung mit einer folgenden Formeln ersetzt wird:


Anspruch[de]
  1. Verwendung eines fluoreszierenden Weißmachers zur Verbesserung des Sonnenschutzfaktors (SPF) von Textilfasermaterialien, worin der fluoreszierende Weißmacher die Strahlung in dem Wellenlängenbereich von 280–400 nm absorbiert, in einer Zusammensetzung, welche darstellt

    a) eine wässrige Textilappreturzusammensetzung;

    umfassend mindestens einen fluoreszierenden Weißmacher; welcher ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus: 4,4'-Bis-(triazinylamino)-stilben-2,2'-disulfonsäure, 4,4'-Bis-(triazol-2-yl)stilben-2,2'-disulfonsäure, 4,4'-(Diphenyl)-stilbenen, 4,4'-Distyryl-biphenyl, 4-Phenyl-4'-benzoxazolyl-stilben, Stilbenyl-naphthotriazolen, 4-Styryl-stilben, Bis-(benzoxazol-2-yl)-Derivaten, Bis-(benzimidazol-2-yl)-Derivaten, Coumarin, Pyrazolin, Naphthalimid, Triazinyl-pyren, 2-Styryl-benzoxazol- oder -naphthoxazol-Derivaten, Benzimidazol-benzofuran- oder Oxanilid-Derivaten, oder

    b) eine Reinigungsmittelszusammensetzung,

    umfassend mindestens einen fluoreszierenden Weißmacher, welcher ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus:
    worin R43 und R44 unabhängig voneinander OH, NH2, O-C1-C4-Alkyl, O-Aryl, NH-C1-C4-Alkyl, N(C1-C4-Alkyl)2, N(C1-C4-Alkyl)((C1-C4-hydroxyalkyl), N(C1-C4-Hydroxyalkyl)2, NH-Aryl, Morpholino, S-C1-C4-Alkyl(aryl), Cl oder OH darstellen; R45 und R46 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl, Phenyl oder eine Gruppe der Formel:
    darstellen; R47 H, Cl oder SO3M ist; R48 CN, SO3M, S(C1-C4-Alkyl)2 oder S(Aryl)2 ist; R49 H, SO3M, O-C1-C4-Alkyl, CN, Cl, COO-C1-C4-Alkyl oder CON(C1-C4-Alkyl)2 darstellt; R50 H, C1-C4-Alkyl, Cl oder SO3M ist; R51 und R52 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl, SO3M, Cl oder O-C1-C4-Alkyl sind; R53 H oder C1-C4-Alkyl ist; R54 H, C1-C4-Alkyl, CN, Cl, COO-C1-C4-Alkyl, CON(C1-C4-Alkyl)2, Aryl oder O-Aryl darstellt;

    und

    M H, Na, K, Ca, Mg, Ammonium, Mono-, Di-, Tri- oder Tetra-C1-C4-alkylammonium, Mono-, Di- oder Tri-C1-C4-hydroxyalkylammonium oder Ammonium darstellt, welches di- oder trisubstituiert ist durch eine Mischung von C1-C4-Alkyl- und C1-C4-Hydroxyalkylgruppen, und n 0 oder 1 ist;

    oder

    c) eine post-Wasch-Textilpflegezusammensetzung, umfassend mindestens einen fluoreszierenden Weißmacher,

    worin der fluoreszierende Weißmacher einen kationischen fluoreszierenden Bistyrylphenyl-Weißmacher der Formel darstellt:
    worin Y Arylen, wahlweise substituiert durch Chlor, Methyl oder Methoxy, darstellt; q 1 oder 2 ist; R55 Wasserstoff, Chlor, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy, Cyano oder C1-C4-Alkoxycarbonyl ist; R56 und R57 C1-C4-Alkyl, Chlorethyl, Methoxyethyl, beta-Ethoxyethyl, beta-Acetoxyethyl oder beta-Cyanoethyl, Benzyl oder Phenylethyl darstellen; R58 C1-C4-Alkyl, C2-C3-Hydroxyalkyl, beta-Hydroxy-gamma-chlorpropyl, beta-Cyanoethyl oder C1-C4-Alkoxycarbonylethyl ist; und An() ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellt; oder

    ein kationischer fluoreszierender Bistyrylphenyl-Weißmacher der Formel ist:
    worin R55 und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und Y1 C2-C4-Alkylen oder Hydroxypropylen ist; R59 C1-C4-Alkyl ist oder R59 zusammen mit R60 und dem Stickstoff, an den sie jeweils gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenimin- oder Morpholinring bildet; R60 C1-C4-Alkyl darstellt oder R60 zusammen mit R59 und dem Stickstoff, an den sie jeweils gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenimin- oder Morpholinring bildet; R61 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl, C3-C4-Alkenyl, C1-C4-Alkoxycarbonylmethyl, Benzyl, C2-C4-Hydroxyalkyl, C2-C4-Cyanoalkyl ist oder R61 zusammen mit R59 und R60 und dem Stickstoffatom, an das sie jeweils gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenimin- oder Morpholinring bildet, und p 0 oder 1 ist und An() ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellt; oder

    ein fluoreszierender Bistyrylphenyl-Weißmacher der Formel ist:
    worin R55, Y1, p und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure ist und R62 und R63 unabhängig voneinander C1-C4-Alkyl oder C2-C3-Alkenyl sind oder R62 und R63 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenimin- oder Morpholinring bilden; R64 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder C2-C3-Alkenyl ist oder R62, R63 und R64 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Pyridin- oder Picolinring bilden; und Z Schwefel, -SO2-, -SO2NH-, -O-C1-C4-Alkylen-COO- oder -OCO- darstellt, oder worin

    der kationische fluoreszierende Bistyrylphenyl-Weißmacher die Formel aufweist:
    worin R55, R62, R63, R64, Y1, p und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellt; oder

    ein amphoterer fluoreszierender Styrol-Weißmacher der Formel ist:
    worin R55, R62, R63, Y1 und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellt; Z1 Sauerstoff, Schwefel, eine direkte Bindung, -COO-, -CON(R65)- oder -SO2N(R65)- darstellt, worin R65 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder Cyanoethyl ist; und Q -COO- oder -SO3 ist, und

    worin der fluoreszierende Aminoxid-Weichmacher die Formel aufweist:
    worin q dessen vorstehende Bedeutung aufweist und B einen Aufhellerrest darstellt, ausgewählt aus 4,4'-Distyrylbiphenyl, 4,4'-Divinylstilben und einen 1,4'-Distyrylbenzol, jeweils wahlweise substituiert durch ein bis vier Substituenten, ausgewählt aus Halogen, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Hydroxyalkyl, C1-C4-Halogenalkyl, C1-C4-Cyanoalkyl, C1-C4-Alkoxy-C1-C4-alkyl, Phenyl-C1-C4-alkyl, Carboxy-C1-C4-alkyl, Carb-C1-C4-alkoxy-C1-C4-alkyl, C1-C4-Alkenyl, C5-C8-Cycloalkyl, C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Alkenoxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl, Carbamoyl, Cyano, C1-C4-Alkylsulfonyl, Phenylsulfonyl, C1-C4-Alkoxysulfonyl, Sulfamoyl, Hydroxyl, Carboxyl, Sulfo und Trifluormethyl; Z2 eine direkte Bindung zwischen B und Y2, ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom, -SO2-, -SO2-O-, -COO-, -CON(R68)- oder -SO2N(R68)- darstellt, worin R68 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, wahlweise substituiert durch Halogen, Cyano, Hydroxyl, C2-C5-Carbalkoxy, C1-C4-Alkoxy, Phenyl, Chlorphenyl, Methylphenyl, Methoxyphenyl, Carbamoyl oder Sulfamoyl; Y2 C2-C4-Alkylen oder C2-C4-Alkylenoxy-C2-C4-alkylen ist, jeweils wahlweise substituiert durch Halogen, Hydroxyl, C2-C5-Carbalkoxy, C1-C4-Alkoxy, Phenyl, Chlorphenyl, Methylphenyl, Methoxyphenyl, Carbamoyl oder Sulfamoyl; und R66 und R67 unabhängig voneinander C5-C8-Cycloalkyl, C1-C4-Alkyl oder Phenyl darstellen, jeweils wahlweise substituiert durch Halogen, Hydroxyl, C2-C5-Carbalkoxy, C1-C4-Alkoxy, Phenyl, Chlorphenyl, Methylphenyl, Methoxyphenyl, Carbamoyl oder Sulfamoyl; worin in allen Carbamoyl- oder Sulfamoylgruppen das Stickstoffatom wahlweise substituiert ist durch eine oder zwei C1-C4-Alkyl-, C1-C4-Hydroxyalkyl-, C2-C5-Cyanoalkyl-, C1-C4-Halogenalkyl-, Benzyl- oder Phenylgruppen, oder

    ein kationischer fluoreszierender Weißmacher der Formel ist:
    worin Y2 und q deren vorstehende Bedeutung aufweisen und B1 ein Aufhellerrest darstellt; Z3 eine direkte Bindung, -SO2-C2-C4-Alkylenoxy, -SO2-C2-C4-Alkylen-COO-, -SO2-, -COO-, -SO2-C2-C4-Alkylen-CON(R75)- oder -SO2N(R75)- ist, worin R75 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, wahlweise substituiert durch Hydroxyl, Halogen oder Cyano; R70 C1-C4-Alkyl oder C2-C4-Alkenyl ist, jeweils wahlweise substituiert durch Halogen, Cyano, Hydroxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl oder C1-C4-Alkylcarbonyloxy, oder R70 Benzyl ist, wahlweise substituiert durch Halogen, C1-C4-Alkyl oder C1-C4-Alkoxy, oder R70 zusammen mit R71 oder Z3 einen Pyrrolidin-, Piperidin- oder Morpholinrest bildet; R71 C1-C4-Alkyl oder C2-C4-Alkenyl darstellt, jeweils wahlweise substituiert durch Halogen, Cyano, Hydroxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl oder C1-C4-Alkylcarbonyloxy, oder R71 Benzyl ist, wahlweise substituiert durch Halogen, C1-C4-Alkyl oder C1-C4-Alkoxy, oder R71 zusammen mit R70 einen Pyrrolidin-, Piperidin- oder Morpholinrest bildet; R72 C1-C4-Alkyl ist; R73 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, wahlweise substituiert durch Cyano, Hydroxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl oder C1-C4-Alkylcarbonyloxy; und R74 C1-C4-Alkyl ist, oder

    worin der fluoreszierende Weißmacher einen anionischen fluoreszierenden Bis(triazinyl)diaminostilben-Weißmacher der Formel darstellt:
    oder ein anionischer fluoreszierender Dibenzofuranylbiphenyl-Weißmacher der Formel ist:
    oder ein anionischer fluoreszierender Bistyrylphenyl-Weißmacher der Formel ist:
    worin R76 Phenyl darstellt, wahlweise substituiert durch eine oder mehrere SO3M-Gruppen, und R77 NH-C1-C4-Alkyl, N(C1-C4-Alkyl)2, NH-C1-C4-Alkoxy, N(C1-C4-Alkoxy)2, N(C1-C4-Alkyl)(C1-C4-hydroxyalkyl), N(C1-C4-hydroxyalkyl)2 ist; R70 H, C1-C4-Alkyl, CN, Cl oder SO3M ist; R79 und R80 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl, SO3M, CN, Cl oder O-C1-C4-Alkyl darstellen, unter der Voraussetzung, dass mindestens zwei von R78, R79 und R80 SO3M sind und die dritte Gruppe einen solubilisierenden Charakter aufweist; R81 H, SO3M, O-C1-C4-Alkyl, CN, Cl, COO-C1-C4-Alkyl oder CON(C1-C4-Alkyl)2 ist; und r 0 oder 1 ist, und M dessen vorstehende Bedeutung aufweist.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, worin die Zusammensetzung eine wässrige Textilappretur-Zusammensetzung darstellt und die Menge des in der Zusammensetzung vorliegenden fluoreszierenden Weißmachers von 0,01 bis 3% reicht; oder die Zusammensetzung eine Reinigungsmittelzusammensetzung darstellt und die Menge des in der Zusammensetzung vorliegenden fluoreszierenden Weißmachers von 0,005 bis 2% reicht.
  3. Verwendung nach Anspruch 1, worin die Zusammensetzung eine wässrige Textilappretur-Zusammensetzung darstellt und der verwendete fluoreszierende Weißmacher eine 4,4'-Bis-(triazinylamino)-stilben-2,2'-disulfonsäure mit der Formel darstellt:
    worin R1 und R2 unabhängig voneinander Phenyl, mono- oder disulfoniertes Phenyl, Phenylamino, mono- oder disulfoniertes Phenylamino, Morpholino, -N(CH2CH2OH)2, -N(CH3)(CH2CH2OH), -NH2, -N(C1-C4-Alkyl)2, -OCH3, -Cl, -NH-CH2CH2SO3H oder -NH-CH2CH2OH darstellen; und M H, Na, K, Ca, Mg, Ammonium, Mono-, Di-, Tri- oder Tetra-C1-C4-alkylammonium, Mono-, Di- oder Tri-C1-C4-hydroxyalkylammonium oder Ammonium darstellt, welches mit einer Mischung von C1-C4-Alkyl- und C1-C4-Hydroxyalkylgruppen di- oder trisubstituiert ist, und

    worin die 4,4'-Bis-(triazol-2-yl)stilben-2,2'-disulfonsäure eine solche mit der Formel darstellt:
    worin R3 und R4 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl, Phenyl oder monosulfoniertes Phenyl sind, und

    worin das 4,4'-(Diphenyl)-stilben ein solches mit der Formel ist:
    und

    worin das verwendete 4,4'-Distyryl-biphenyl die Formel aufweist:
    worin R5 und R6 unabhängig voneinander H, SO3M, SO2N(C1-C4-alkyl)2, O-(C1-C4-Alkyl), CN, Cl, COO(C1-C4-Alkyl), CON(C1-C4-Alkyl)2 oder O(CH2)3N(+)(CH3)2An(–) darstellen, worin An(–) ein Anion einer organischen oder anorganischen Säure ist; und n 0 oder 1 ist, oder worin das 4-Phenyl-4'-benzoxazolylstilben die Formel aufweist:
    worin R7 und R8 unabhängig voneinander H, Cl, C1-C4-Alkyl oder SO2-C1-C4-Alkyl sind, und

    worin das verwendete Stilbenyl-naphthotriazol ein solches der Formel ist:
    worin R9 H oder Cl ist; R10 SO3M, SO2N(C1-C4-Alkyl)2, SO2O-Phenyl oder CN ist; R11 H oder SO3M ist, und worin ein verwendetes 4-Styrylstilben ein solches der Formel ist:
    worin R12 und R13 unabhängig voneinander H, SO3M, SO2N(C1-C4-Alkyl)2, O-C1-C4-Alkyl), CN, Cl, COO(C1-C4-Alkyl), CON(C1-C4-Alkyl)2 oder O(CH2)3N(+)(CH3)2An(–) darstellen, und

    worin ein verwendetes Bis(benzoxazol-2-yl)-Derivat die Formel aufweist:
    worin R14 unabhängig voneinander H, C(CH3)3, C(CH3)2-Phenyl, C1-C4-Aryl oder COO-C1-C4-Alkyl ist und X -CH=CH- oder eine Gruppe der Formel ist:
    und worin Bis(Benzimidazol-2-yl)-Derivate der Formel verwendet werden:
    worin R15 und R16 unabhängig voneinander H, C1-C4-Alkyl oder CH2CH2OH sind, R17 H oder SO3M ist; X1 -CH=CH- oder eine Gruppe der Formel ist:
    und worin ein Coumarin der Formel verwendet wird:
    worin R18 H, Cl oder CH2COOH ist, R19 H, Phenyl, COO-C1-C4-Alkyl oder eine Gruppe der Formel ist:
    und R20 O-C1-C4-Alkyl, N(C1-C4-Alkyl)2, NH-CO-C1-C4-Alkyl oder eine Gruppe der Formel ist:
    worin R21 H, C1-C4-Alkyl oder Phenyl ist, und

    worin ein verwendetes Pyrazolin ein solches der Formel ist:
    worin R22 H, Cl oder N(C1-C4-Alkyl)2 ist; R23 H, Cl, SO3M, SO2NH2, SO2NH-(C1-C4-Alkyl), COO-C1-C4-Alkyl, SO2-C1-C4-Alkyl, SO2NHCH2CH2CH2N(+)(CH3)3 oder SO2CH2CH2N(+)H(C1-C4-Alkyl)2An() darstellt, R24 und R25 dieselben oder unterschiedlich sind und jeweils H, C1-C4-Alkyl oder Phenyl sind und R26 H oder Cl ist; und

    worin ein Naphthalimid der Formel verwendet wird:
    worin R27 C1-C4-Alkyl oder CH2CH2CH2N(+)(CH3)3 darstellt; R28 O-C1-C4-Alkyl, SO3M oder NH-CO-C1-C4-Alkyl ist; und

    worin ein Triazinylpyren der Formel verwendet wird:
    worin R29 jeweils unabhängig voneinander C1-C4-Alkoxy darstellt, und

    worin ein 2-Styrylbenzoxazol- oder -naphthoxazol-Derivat verwendet wird mit der Formel:
    worin R31 CN, Cl, COO-C1-C4-Alkyl oder Phenyl ist; R32 und R33 die zur Bildung eines anellierten Benzolrings erforderlichen Atome darstellen oder R33 und R35 unabhängig voneinander H oder C1-C4-Alkyl sind; und R34 H, C1-C4-Alkyl oder Phenyl ist, und

    worin ein Benzimidazol-benzofuran-Derivat der Formel verwendet wird:
    worin R36 C1-C4-Alkoxy ist; R37 und R38 unabhängig voneinander C1-C4-Alkyl sind;

    und worin ein Oxanilid-Derivat der Formel verwendet wird:
    worin R39 C1-C4-Alkoxy ist, R41 C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkyl-SO3M oder C1-C4-Alkoxy-SO3M darstellt und R40 und R42 dieselben sind und jeweils Wasserstoff, tert.-Butyl oder SO3M darstellen.
  4. Verwendung nach Anspruch 1, worin die Zusammensetzung eine Textilappretur-Zusammensetzung darstellt und der fluoreszierende Weißmacher verwendet wird:

    a) in Mischungen mit Farbstoffen (Farbnuancen) oder Pigmenten;

    b) in Mischungen mit Trägern, Benetzungsmitteln, Antioxidationsmitteln, UV-Absorbern und/oder chemischen Bleichmitteln;

    c) in Mischung mit Vernetzungs- und Appreturmitteln oder in Kombination mit einem Textilappreturverfahren oder einem Flammschutzfinish, Weichanfühlfinish (soft handle finish), Antiverschmutzungsfinish, Antistatikfinish oder einem antimikrobiellen Finish.
  5. Verwendung nach Anspruch 1, worin die Verbindung der Formel (23) die Formel aufweist:
    worin die Verbindung der Formel (24) die Formel aufweist:
    worin n die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzt;

    worin die Verbindung der Formel (26) die Formel aufweist;
    oder

    worin die Verbindung der Formel (27) die Formel aufweist:
    oder

    worin die Verbindung der Formel (30) die Formel aufweist:
  6. Verwendung nach Anspruch 1, worin die Verbindung der Formel (56) die Formel (31), (32) oder (34) aufweist, oder worin die Verbindung der Formel (57) die Formel (43), (44), (45) oder (46) aufweist, oder worin die Verbindung der Formel (58) die Formel (40), (41) oder (42) aufweist, jeweils wie in Anspruch 5 definiert.
  7. Verwendung nach Anspruch 1, worin die verwendete Zusammensetzung einer Reinigungsmittelzusammensetzung darstellt, umfassend:

    i) 5–90% eines anionischen Tensids und/oder eines nichtionischen Tensids;

    ii) 5–70% eines Builders;

    iii) 0–30% eines Peroxids;

    iv) 0–10% eines Peroxidaktivators und/oder 0–1% eines Bleichkatalysators;

    v) 0,005–2% mindestens eines fluoreszierenden Weißmachers, welcher Strahlung in dem Wellenlängenbereich 280–400 nm absorbiert; und

    vi) 0,005–10% eines oder mehrerer Hilfsmittel, jeweils bezogen auf das Gewicht, auf der Basis des Gesamtgewichts des Reinigungsmittels.
  8. Stabile, konzentrierte Spülgang-Textilweichmacherzusamensetzung, umfassend 2 bis 25 Gew.-% eines Textilweichmachers und > 0,3 bis 10 Gew.-% eines fluoreszierenden Weißmachers, welcher mit dem Textilweichmacher kompatibel ist, jeweils auf der Basis des Gesamtgewichts der Zusammensetzung, wobei der Rest im wesentlichen Wasser darstellt.
  9. Verfahren zur Behandlung eines Textilartikels, umfassend das Auftragen auf einen vorher gewaschenen Artikel einer Textilspülzusammensetzung, umfassend > 0,3 bis 10 Gew.-% eines kationischen, amphoteren oder anionischen fluoreszierenden Weißmachers, auf der Basis des Gesamtgewichts der Zusammensetzung, und wahlweise einen Textilpflegebestandteil, wobei der Rest im wesentlichen Wasser ist.
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