Die Erfindung betrifft einen Heizflansch zum Vorwärmen der Ansaugluft
für eine Brennkraftmaschine mit einem Gehäuse zum Anbringen des Heizflansches an
einer Luftansaugleitung der Brennkraftmaschine und wenigstens einem in Windungen
verlaufendem Heizband, das im Gehäuse gehalten und mit elektrischen Anschlüssen
versehen ist, die vom Gehäuse nach außen führen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, einen
Heizflansch der eingangs genannten Art zu schaffen, der weniger verschleißanfällig
ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine zwischen zwei Gehäusewänden
und durch die Windungen des Heizbandes verlaufende Abstützung gelöst, die gegenüber
dem Heizband isoliert ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Heizflansch fehlt die Abstützkeramik, die
bei bekannten Heizflanschen vorgesehen ist und dazu dient, das Heizband zu halten
und zu stützen, so dass der hier auf Grund von Schwingungen auftretende Verschleiß
vermieden wird.
Der erfindungsgemäße Heizflansch hat darüber hinaus den Vorteil, dass
auf Grund des Fehlens der Abstützkeramik und der zum Halten der Abstützkeramik am
Gehäuse vorgesehenen Einrichtungen die Anzahl der Bauteile des Heizflansches herabgesetzt
ist.
Besonders bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Heizflansches sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 8.
Im Folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung besonders bevorzugte
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Heizflansches näher beschrieben. Es zeigen
1 in einer perspektivischen Ansicht ein
Ausführungsbeispiel eines Heizflansches gemäß der Erfindung mit einem Heizband mit
Abstützung und elektrischen Anschlüssen im eingebauten Zustand,
2 in einer Teilschnittansicht ein zweites
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Heizflansches,
3 in einer Teilschnittansicht ein drittes
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Heizflansches mit zwei Heizbändern und
4A und 4B in Schnittansichten
zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Abstandsstücke zwischen den Windungen des
Heizbandes.
1 zeigt einen in die Luftansaugleitung
einer Brennkraftmaschine eingebaute Heizflansch mit einem einteiligen Heizband
1 gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. Das Heizband
1 ist in einem Gehäuse angeordnet, das an der Luftansaugleitung der Brennkraftmaschine
angebracht ist.
Das Heizband 1 ist in Windungen 1a oder meanderförmig
verlaufend vorgesehen und mit elektrischen Anschlüssen 6 versehen, die
über Isolierungen 5 durch das Gehäuse und vom Gehäuse nach außen führen.
Die mechanische Befestigung des Heizbandes 1 am Gehäuse erfolgt
über die äußeren elektrischen Anschlüsse 6. Der mittlere Anschluss
6 kann auch zur mechanischen Befestigung des Heizbandes 1 oder
als elektrischer Mittenabgriff vorgesehen sein.
Zum Abstützen des Heizbandes 1 ist eine Abstützung
3 in Form beispielsweise eines Abstützstabes vorgesehen, der über eine
Abstützbefestigung 4 an den Anschlüssen 6 angebracht ist.
Wie es in 1 dargestellt ist, führt die
Abstützung durch die einzelnen Windungen 1a des Heizbandes 1,
das heißt durch in den einzelnen Windungen 1a vorgesehene Bohrungen hindurch.
Zwischen den einzelnen Windungen 1a sind auf der Abstützung 3
Abstandsstücke 2 in Form von Ringen, Tabletten oder Perlen vorgesehen,
die aus einem isolierenden Material bestehen.
Die Abstützung 3 kann aus einem isolierenden Material bestehen
oder mit einer isolierenden Beschichtung versehen sein. Zur Isolierung zwischen
dem Heizband 1 und der Abstützung 3 kann aber auch ein nicht dargestelltes
zusätzliches Isolierrohr vorgesehen sein, wobei in diesem Fall die Abstützung
3 aus einem nicht isolierenden Material bestehen kann.
Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
bestehen die Abstandsstücke aus Ringen, die flächig auf den Windungen
1a des Heizbandes 1 um die darin vorgesehenen Bohrungen zur Durchführung
der Abstützung 3 aufliegen.
Die Abstandsstücke 2 können mit axialen Verlängerungen, Ringen
oder Nasen versehen sein, die in Aussparungen insbesondere Bohrungen in den Windungen
1a des Heizbandes 1 eingreifen und somit die Abstützung
3 gegenüber dem Heizband 1 isolieren. Auch in diesem Fall kann
die Abstützung 3 aus einem nicht isolierenden Material bestehen.
Das in 4A dargestellte Ausführungsbeispiel
zeigt Abstandsstücke 2, die hülsenförmig mit axialen ringförmigen Verlängerungen
auf beiden Seiten ausgebildet sind. Die axialen ringförmigen Verlängerungen greifen
in Aussparungen in den Windungen 1a des Heizbandes 1 sowie in
die axiale ringförmige Verlängerung des benachbarten Abstandsstücks 2 ein.
4B zeigt ein Ausführungsbeispiel der Abstandsstücke 2,
das gleichfalls hülsenförmig mit einer einseitigen axialen ringförmigen Verlängerung
ausgebildet ist, die in eine Aussparung in der Windung 1a des Heizbandes
1 eingreift. Stirnseitig liegt diese axiale ringförmige Verlängerung an
der Rückseite des benachbarten Abstandsstücks 2 an.
Die einzelnen Windungen 1a des Heizbandes 1 können
durch die Abstützung 3 und die Abstützbefestigung 4 verschraubt,
vernietet, verklemmt oder in anderer Weise gehalten sein.
2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Heizflansches, bei dem im Gegensatz zu dem in 1
dargestellten Ausführungsbeispiel das Heizband einteilig ausgebildet ist und die
Abstützung 3 durch die Windungen des Heizbandes 1 etwa in der
Windungsmitte hindurch führt.
Das in 3 dargestellte Ausführungsbeispiel
umfasst zwei in parallelen Ebenen nebeneinander liegende Heizbänder 1,
wobei die Abstützung 3 durch die Windungen beider Heizbänder
1 hindurch führt, indem diese so ausgeklinkt sind, dass für die Montage
nur eine mittige Abstützung 3 benötigt wird.