| Dokumentenidentifikation |
DE102005006158A1 25.08.2005 |
| Titel |
Wärmevorgang-Luftmengenmesser und Verfahren zu seiner Herstellung |
| Anmelder |
Denso Corp., Kariya, Aichi, JP |
| Erfinder |
Tanaka, Masaaki, Kariya, Aichi, JP; Ikezawa, Toshiya, Kariya, Aichi, JP |
| Vertreter |
WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 80336 München |
| DE-Anmeldedatum |
10.02.2005 |
| DE-Aktenzeichen |
102005006158 |
| Offenlegungstag |
25.08.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
25.08.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
G01F 1/684
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| IPC-Nebenklasse |
G01F 1/692
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| Zusammenfassung |
Ein Sensorelement (10) und ein Sensorträgerkörper (30) werden auf einer Montagevorrichtung (80) mit Klebemittel (48) aneinander befestigt, so daß eine Oberfläche (10A) des Sensorelementes (10) und eine Oberfläche (30A) des Sensorträgerkörpers (30) übereinstimmen. Somit ist es möglich, auf einen abgestuften Abschnitt zwischen der Oberfläche (10A) des Sensorelementes (10) des Wärmevorgang-Luftmengenmessers und der Oberfläche (30A) des Sensorträgerkörpers (30) zu verzichten. Demgemäß ist es möglich, Schwankungen der Kennlinie des Wärmevorgang-Luftmengenmessers zu verringern.
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| Beschreibung[de] |
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Technisches Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Luftdurchsatzsensor bzw.
Luftmengenmesser von einem Typ, der einen Wärmevorgang anwendet, zum Messen eines
Luftdurchsatzes mit einem Heizwiderstand. Beispielsweise betrifft die vorliegende
Erfindung bevorzugt einen Wärmevorgang-Luftmengenmesser, der zum Messen eines Ansaugluftdurchsatzes
einer Brennkraftmaschine verwendet wird. Die vorliegende Erfindung betrifft des
weiteren ein Verfahren zur Herstellung des Wärmevorgang-Luftmengenmessers.
2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
Als Luftmengenmesser, der in einem Ansaugluftkanal einer Brennkraftmaschine
eines Automobils vorgesehen ist, hat sich überwiegend ein Wärmevorgang-Luftmengenmesser
durchgesetzt, da es mit diesem Sensor möglich ist, einen Mengendurchsatz unmittelbar
zu erfassen. Dieser Wärmevorgang-Luftmengenmesser ist weit verbreitet, weil der
Wärmevorgang-Luftmengenmesser mit einem Sensorbereich in Form einer Dünnschicht,
der auf einem aus Silicium (Si) bestehenden Halbleitersubstrat durch Anwendung der
Halbleiterfeinbearbeitungstechnik ausgebildet ist, relativ einfach mit einem Massenproduktionssystem
herstellbar ist, und dieser Wärmevorgang-Luftmengenmesser des weiteren mit einer
geringen elektrischen Leistung angesteuert werden kann.
Hinsichtlich des Wärmevorgang-Luftmengenmessers, der mit einem Sensorelement
mit einem auf einem Halbleitersubstrat ausgebildeten Sensorbereich in Form einer
Dünnschicht versehen ist, beschreibt die JP-Patentveröffentlichungsschrift Nr. 9-26343
eine schwebende Haltestruktur (freitragende Haltestruktur), bei der nur eine Seite
des Sensorelementes 10 gemäß der Darstellung in 8A
mit Klebemittel 48 mit dem Aussparungsabschnitt 32 des Sensorträgerkörpers
30 verbunden ist.
Wenn die gesamte Rückseite des Sensorelementes mit dem Sensorträgerkörper
verbunden ist, besteht die Möglichkeit, daß der Dünnschichtsensorbereich während
des Klebevorgangs beschädigt wird. Weiterhin besteht je nach der Anwendungsbedingung
des Sensors eine starke Möglichkeit, daß der Verklebungsabschnitt infolge eines
unterschiedlichen linearen Ausdehnungskoeffizienten des Sensorelementes und des
Sensorträgerkörpers beschädigt wird, wenn der Sensor bei der Verwendung einem Temperaturzyklus
ausgesetzt ist. Daher wird diese Art eines tragenden Aufbaus vom schwebenden Typ
eingesetzt.
In diesem Fall verändert sich bei dem Wärmevorgang-Luftmengenmesser
der Zustand der Luftströmung auf der Oberfläche des Sensorelementes, wenn eine Abstufung
zwischen der Oberfläche des Sensorelementes und der Oberfläche des Sensorträgerkörpers
ausgebildet ist, was bei einem Massenfertigungsvorgang, bei dem an den einzelnen
Sensoren keine Justierung vorgenommen werden kann, die Ursache für eine Schwankung
der Kennlinie des Wärmevorgang-Luftmengenmessers darstellen kann. Da bei dem in
8A gezeigten Aufbau die Dicke des Klebemittels
48 schwankt, ist es schwierig, die Oberfläche des Sensorelementes
10 und die Oberfläche des Sensorträgerkörpers 30 in einer gleichen
Ebene zu halten. Die JP-Patentveröffentlichungsschrift Nr. 2001-12986 beschreibt
daher einen Aufbau, bei dem eine Nut 26 auf der Rückseite des Sensorelementes
10 gemäß der Darstellung in 8B vorgesehen
ist und das Sensorelement 10 an dem Sensorträgerkörper 30 befestigt
wird, wenn die Nut 26 mit dem Klebemittel 48 gefüllt ist. Da gemäß
diesem Aufbau die Rückseite des Sensorelementes 10 unmittelbar an der Unterseite
des Aussparungsabschnitts 32 des Sensorträgerkörpers 30 anliegt,
können die Oberfläche des Sensorelementes 10 und die Oberfläche des Sensorträgerkörpers
30 in einer gleichen Ebene gehalten werden, solange die Tiefe D1 des Aussparungsabschnitts
32 und die Dicke H1 des Sensorelementes 10 übereinstimmen. Um
in diesem Fall die für eine Motorsteuerung erforderliche Erfassungsgenauigkeit sicherzustellen,
ist es nötig, eine Abstufung beizubehalten, die zwischen der Oberfläche des Sensorelementes
und der Oberfläche des Sensorträgerkörpers in einem Bereich von nicht mehr als 20
bis 30 &mgr;m ausgebildet ist.
Da das Sensorelement 10 einem Polierschritt unterzogen wird,
kann die Dicke H1 innerhalb eines Toleranzbereiches von mehreren Mikrometern im
wesentlichen konstant gehalten werden. Es ist jedoch schwierig, die Tiefe D1 des
Aussparungsabschnitts 32 des Sensorträgerkörpers 30 konstant zu
halten. Falls der Sensorträgerkörper 30 aus Keramik gefertigt ist, ist
es schwierig, die Tiefe D1 des Aussparungsabschnitts 32 während des Brennvorgangs
konstant (in einem Bereich von nicht mehr als der Toleranz von 20 bis 30 &mgr;m)
zu halten, und die Produktivität verschlechtert sich. Insbesondere wenn der Sensorträgerkörper
aus Harz gebildet ist, schwankt die Tiefe D1 des Aussparungsabschnitts 32 um 100
&mgr;m. Es erweist sich daher als unmöglich, die Abstufung in dem Bereich von nicht
mehr als 20 bis 30 &mgr;m zu halten.
KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die oben erwähnten Probleme
des Standes der Technik zu lösen. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
einen Wärmevorgang-Luftmengenmesser zur Verfügung zu stellen, bei dem eine zwischen
der Oberfläche eines Sensorelementes und der Oberfläche eines Sensorträgerkörpers
ausgebildete Abstufung weggelassen ist, um eine Schwankung der Kennlinie des Wärmevorgang-Luftmengenmessers
zu beseitigen. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
zur Herstellung des Wärmevorgang-Luftmengenmessers zur Verfügung zu stellen.
Um diese Aufgabe zu lösen, wird gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ein Wärmevorgang-Luftmengenmesser vorgesehen, welcher aufweist: ein Erfassungselement
10, bei dem ein Heizwiderstand 16a über eine Isolierschicht
14 auf einem Halbleitersubstrat 12 ausgebildet ist; und einen
Trägerkörper 30 mit einem Aussparungsabschnitt 32, in dem das
Erfassungselement 10 befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einfüllöffnung
34 zum Einfüllen von Klebemittel 48 von einer Unterseite
30B des Trägerkörpers 30 her auf der Unterseite 32BT
des Aussparungsabschnitts 32 vorgesehen ist, und die Dicke des Klebemittels
48 zum Befestigen des Erfassungselementes 10 an der Unterseite
32BT des Aussparungsabschnitts 32 beim Einfüllen des Klebemittels
48 durch die Einfüllöffnung 34 so eingestellt ist, daß eine Oberfläche
10A des Erfassungselementes 10 und eine Oberfläche 30A
des Trägerkörpers 30 übereinstimmen können.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers, welcher ein Erfassungselement
10 aufweist, bei dem ein Heizwiderstand 16a über eine Isolierschicht
14 auf einem Halbleitersubstrat 12 ausgebildet ist, und des weiteren
einen Trägerkörper 30 mit einem Aussparungsabschnitt 32 aufweist,
in dem das Erfassungselement 10 befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verfahren zur Herstellung des Wärmevorgang-Luftmengenmessers umfaßt: einen
Schritt des Anordnens des Erfassungselementes 10 und des Trägerkörpers
30 auf einer Montagevorrichtung 80, so daß in einem Zustand, in
dem das Erfassungselement 10 in dem Aussparungsabschnitt 32 des
Trägerkörpers 30 aufgenommen ist, eine Oberfläche 10A des Erfassungselementes
10 und eine Oberfläche 30A des Trägerkörpers 30 mit einer
flachen Oberseite der Montagevorrichtung 80 in Anlage gebracht werden können;
einen Schritt des Einfüllens von Klebemittel 48 zwischen eine Unterseite
10B des Erfassungselementes 10 und eine Unterseite 32BT
des Aussparungsabschnitts 32 des Trägerkörpers 30 durch eine auf
der Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts 32 des Trägerkörpers
30 vorgesehene Einfüllöffnung 34 derart, daß eine Oberfläche
10A des Erfassungselementes 10 und eine Oberfläche 30A
des Trägerkörpers 30 übereinstimmen können; und einen Schritt des Aushärtens
des Klebemittels 48.
Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers, welcher ein Erfassungselement
10 aufweist, bei dem ein Heizwiderstand 16a über eine Isolierschicht
14 auf einem Halbleitersubstrat 12 ausgebildet ist, und des weiteren
einen Trägerkörper 30 mit einem Aussparungsabschnitt 32 aufweist,
in dem das Erfassungselement 10 befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verfahren zur Herstellung des Wärmevorgang-Luftmengenmessers umfaßt: einen
Schritt des Anordnens des Erfassungselementes 10 auf einer Montagevorrichtung
80, so daß eine Oberfläche 10A des Erfassungselementes
10 mit einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung 80 in Anlage
gebracht werden kann; einen Schritt des Aufbringens von Klebemittel 48
auf eine Rückseite 10B des Erfassungselementes 10; einen Schritt
des Anordnens des Trägerkörpers 30 auf der Montagevorrichtung
80, so daß in einem Zustand, in dem das Erfassungselement 10 in
dem Aussparungsabschnitt 32 aufgenommen ist, eine Oberfläche
30A des Trägerkörpers 30 mit einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung
80 in Anlage gebracht werden kann, und eine Rückseite 10B des
Erfassungselementes 10 über das Klebemittel 48 einer Unterseite
32BT des Aussparungsabschnitts 32 gegenüberliegt; und einen Schritt
des Aushärtens des Klebemittels 48.
Bei dem Wärmevorgang-Luftmengenmesser des ersten Aspektes wird die
Dicke des Klebemittels 48 zum Befestigen des Erfassungselementes
10 an dem Aussparungsabschnitt 32 eingestellt, indem das Klebemittel
48 durch die an der Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts
32 vorgesehene Einfüllöffnung 34 so eingefüllt wird, daß die Oberfläche
10A des Erfassungselementes 10 und die Oberfläche 30A
des Trägerkörpers 30 übereinstimmen können. Infolgedessen ist es möglich,
auf die Abstufung zwischen der Oberfläche 10A des Erfassungselementes
10 des Wärmevorgang-Luftmengenmessers und der Oberfläche 30A des
Sensorträgerkörpers 30 zu verzichten, und die Schwankung der Kennlinie
des Wärmevorgang-Luftmengenmessers, die bei einem Massenfertigungsvorgang nicht
individuell einstellbar ist, kann verringert werden.
Da bei dem Wärmevorgang-Luftmengenmesser des zweiten Aspektes der
Trägerkörper 30 aus Harz gefertigt ist, sind die Herstellungskosten niedrig.
Die Tiefe des Aussparungsabschnitts 32 schwankt jedoch um 100 &mgr;m. Allerdings
wird die Dicke des Klebemittels 48 eingestellt, indem
das Klebemittel 48 derart eingefüllt wird, daß die Oberfläche
10A des Erfassungselementes 10 und die Oberfläche 30A
des Trägerkörpers 30 übereinstimmen können. Infolgedessen ist es möglich,
auf den zwischen der Oberfläche 10A des Erfassungselementes 10
und der Oberfläche 30A des Trägerkörpers 30 ausgebildeten abgestuften
Abschnitt zu verzichten, und die Schwankung der Kennlinie des Wärmevorgang-Luftmengenmessers
bei einem Massenfertigungsvorgang kann verringert werden.
Bei dem Verfahren zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers
des dritten Aspektes ist das Erfassungselement 10 in dem Aussparungsabschnitt
32 des Trägerkörpers 30 aufgenommen. In einem Zustand, in dem
das Erfassungselement 10 und der Trägerkörper 30 auf einer flachen
Oberseite der Montagevorrichtung 80 angeordnet sind, so daß die Oberfläche
10A des Erfassungselementes 10 und die Oberfläche 30A
des Trägerkörpers 30 mit der flachen Oberseite in Anlage gebracht werden
können, wird das Klebemittel 48 durch die Einfüllöffnung 34 zwischen
die Rückseite 10B des Erfassungselementes 10 und die Unterseite
32BT des Aussparungsabschnitts 32 des Trägerkörpers
30 eingefüllt. Daraufhin wird das auf diese Weise eingefüllte Klebemittel
48 ausgehärtet. Mit anderen Worten, da das Erfassungselement
10 und der Trägerkörper 30 auf der Montagevorrichtung
80 in einem Zustand miteinander verbunden werden, in dem die Oberfläche
10A des Erfassungselementes 10 und die Oberfläche 30A
des Trägerkörpers 30 übereinstimmen, ist es möglich, auf den zwischen der
Oberfläche 10A des Erfassungselementes 10 und der Oberfläche
30A des Trägerkörpers 30 ausgebildeten abgestuften Abschnitt zu
verzichten, und die Schwankung der Kennlinie des Wärmevorgang-Luftmengenmessers
bei einem Massenfertigungsvorgang kann verringert werden.
Bei dem Verfahren zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers
des vierten Aspektes wird das Klebemittel 48 in einem Zustand, in dem das
Erfassungselement 10 auf der Montagevorrichtung 80 angeordnet
ist, so daß die Oberfläche 10A des Erfassungselementes 10 mit
einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung 80 in Anlage gebracht werden
kann, auf die Rückseite 10B des Erfassungselementes 10 aufgebracht.
In einem Zustand, in dem das Erfassungselement 10 in dem Aussparungsabschnitt
32 aufgenommen ist, und die Rückseite 10B des Erfassungselementes
10 über das Klebemittel 48 der Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts
32 gegenüberliegt, wird der Trägerkörper 30 auf der flachen Oberseite
der Montagevorrichtung 80 angeordnet, so daß die Oberfläche 30A
des Trägerkörpers 30 mit der flachen Oberseite der Montagevorrichtung
80 in Anlage gebracht werden kann. In dem obenstehend beschriebenen Zustand
wird das Klebemittel 48 ausgehärtet. Mit anderen Worten wird das Verkleben
auf der Montagevorrichtung 80 in einem Zustand vorgenommen, in dem die
Oberfläche 10A des Erfassungselementes 10 und die Oberfläche
30A des Trägerkörpers 30 übereinstimmen. Daher ist es möglich,
auf die zwischen der Oberfläche 10A des Erfassungselementes 10
des Wärmevorgang-Luftmengenmessers und der Oberfläche 30A des Trägerkörpers
30 ausgebildete Abstufung zu verzichten, und die Schwankung der Kennlinie
des Wärmevorgang-Luftmengenmessers bei einem Massenfertigungsvorgang kann verringert
werden.
Bei dem fünften Aspekt wird das Aushärten des Klebemittels
48 in einem Zustand durchgeführt, in dem die Oberfläche 10A des
Erfassungselementes 10 und die Oberfläche 30A des Trägerkörpers
30 an der flachen Oberseite der Montagevorrichtung 80 anliegen.
Da das Klebemittel 48 in einem Zustand ausgehärtet wird, in dem die Oberfläche
10A des Erfassungselementes 10 und die Oberfläche 30A
des Trägerkörpers 30 übereinstimmen, ist es möglich, auf die zwischen der
Oberfläche 10A des Erfassungselementes 10 des Wärmevorgang-Luftmengenmessers
und der Oberfläche 30A des Trägerkörpers 30 ausgebildete Abstufung
zu verzichten, und die Schwankung der Kennlinie des Wärmevorgang-Luftmengenmessers
bei einem Massenfertigungsvorgang kann verringert werden.
Ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung ergibt
sich aus der nachfolgend gegebenen Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der
Erfindung in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Es zeigt:
1 eine Querschnittansicht eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
2 eine Draufsicht auf den in
1 gezeigten Wärmevorgang-Luftmengenmesser;
3 eine Draufsicht auf die Rückseite des
in 1 gezeigten Sensorelementes;
4 eine teilweise Draufsicht, die einen
Zustand auf der Rückseite des in 3 gezeigten Sensorelementes
vor dem Zerteilen in Chips zeigt;
5A bis 5D
Vorgangsdarstellungen, die einen Vorgang zum Anbringen des Sensorelementes am Sensorträgerkörper
der ersten Ausführungsform zeigen;
6 eine Querschnittansicht eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers
der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
7A bis 7D
Vorgangsdarstellungen, die einen Vorgang des Anbringens des Sensorelementes am Sensorträgerkörper
der zweiten Ausführungsform zeigen; und
8A und 8B
Querschnittansichten eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers des Standes der Technik.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
Unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung wird die erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung nachfolgend erläutert.
1 ist eine Querschnittansicht eines Zustandes,
in dem das Sensorelement 10 der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung mit dem Klebemittel 48 an dem Sensorträgerkörper 30
angebracht ist. 2 ist eine Draufsicht. 1
ist eine Querschnittansicht entlang der Linie A–A in 2.
Das Sensorelement 10 wird mit dem Halbleiterherstellungsverfahren hergestellt,
indem die elektrische Isolierschicht 14 auf dem Einkristall-Siliciumsubstrat
12 ausgebildet wird, und mindestens ein Heizwiderstand 16a und
Lufttemperatur-Meßwiderstand 16b auf der elektrischen Isolierschicht
14 vorgesehen werden. Die Schutzschicht 22 wird auf den Heizwiderstand
16a und den Lufttemperatur-Meßwiderstand 16b aufgetragen. Unterhalb
des Bereichs dieses Heizwiderstandes 16a wird der Höhlungsabschnitt (der
Aussparungsabschnitt) 18 ausgebildet, indem das Einkristall-Siliciumsubstrat
12 durch Ätzen abgetragen wird. Infolge dieses Aufbaus ist es möglich zu
verhindern, daß die vom Heizwiderstand 16a erzeugte Wärme durch Wärmeleitung
durch das Einkristall-Siliciumsubstrat 12 abgegeben wird.
Der Heizwiderstand 16a und der Lufttemperatur-Meßwiderstand
16b des Sensorelementes 10 sind mit der Elektrode 20
auf der Seite des Sensorelementes verbunden. Diese Elektrode und die Elektrode
50, die in der Signalverarbeitungsschaltung vorgesehen ist, welche auf
dem aus Harz gefertigten elektrisch isolierenden Substrat ausgebildet ist, sind
mittels Bonden der Golddrähte 52 miteinander verbunden. Durch diese Signalverarbeitungsschaltung
werden dem Sensorelement 10 ein elektrischer Strom und Spannung durch das
an sich bekannte Regelsystem zugeführt. Ferner wird diese Signalverarbeitungsschaltung
zum Ausgeben eines elektrischen Signals vom Sensorelement 10 verwendet.
Beispielsweise ist der Sensorträgerkörper 30, an dem das Sensorelement
10 angebracht ist, so befestigt, daß das Sensorelement 10 in der
Nebenpassage im Ansaugluftkanal einer Brennkraftmaschine angeordnet werden kann.
Wie in 2 dargestellt ist, wird der Luftstrom
60 auf die lange Seite des Sensorelementes 10 beaufschlagt.
In diesem Fall besitzt in dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel
die lange Seite des Sensorelementes 10 eine Länge von 6 mm, die kurze Seite
eine Länge von 2,5 mm, und die Dicke beträgt 0,3 mm. Weiterhin ist der Sensorträgerkörper
30 aus Harz gefertigt. Im Sensorträgerkörper 30 ist der Aussparungsabschnitt
32 ausgebildet, und die Einfüllöffnung zum Einfüllen des Klebemittels
48 ist unmittelbar unterhalb des Aussparungsabschnittes 32 ausgebildet.
Das Klebemittel 48 wird zwischen die vorstehende Unterseite 32BT
des Aussparungsabschnitts 32 und die Rückseite 10B des Sensorelementes
10 zugegeben. Der Aussparungsabschnitt 32 ist in einer Form ausgebildet,
in welcher das Sensorelement 10 vollständig aufgenommen werden kann. Die
Tiefe D2 des Aussparungsabschnitts 32 (die Tiefe auf der vorstehenden Unterseite
32BT zum Tragen des Sensorelementes in dem Aussparungsabschnitt
32) ist geringfügig größer als die Dicke H2 des Sensorelementes
10; beispielsweise beträgt die Tiefe D2 des Aussparungsabschnitts
32 in dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel ca. 0,32 mm. Zwischen der
Seitenwand des Aussparungsabschnitts 32 und dem Sensorelement
10 sind die Spalte 62a, 62b, 62c gebildet.
Bei dem Wärmevorgang-Luftmengenmesser der ersten Ausführungsform ist
das Sensorelement 10 an der vorstehenden Unterseite 32BT des unteren
Abschnitts des im Sensorträgerkörper 30 vorgesehenen Aussparungsabschnitts
32 durch das Klebemittel 48 befestigt. In diesem Fall wird die
Dicke des Klebemittels 48, welches das Sensorelement 10 an der
vorstehenden Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts 32 befestigt,
durch Einfüllen des Klebemittels 48 durch die an der vorstehenden Unterseite
32BT vorgesehene Einfüllöffnung 34 so eingestellt, daß die Oberfläche
10A des Sensorelementes 10 und die Oberfläche 30A des
Sensorträgerkörpers 30 übereinstimmen können. Somit ist es möglich, auf
einen zwischen der Oberfläche 10A des Sensorelementes 10 und der
Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers 30 ausgebildeten abgestuften
Abschnitt zu verzichten, und eine Schwankung der Kennlinien eines in einem Massenproduktionssystem
hergestellten Wärmevorgang-Luftmengenmessers kann verringert werden.
Da bei dem Wärmevorgang-Luftmengenmesser der ersten Ausführungsform
der Sensorträgerkörper 30 aus Harz gefertigt ist, sind die Herstellungskosten
niedrig. Andererseits schwankt die Tiefe des Aussparungsabschnitts 32 um
100 &mgr;m. Die Dicke des Klebemittels 48 wird jedoch
durch Einfüllen des Klebemittels 48 eingestellt, so daß die Oberfläche
10A des Sensorelementes 10 und die Oberfläche 30A des
Sensorträgerkörpers 30 übereinstimmen können. Infolgedessen kann der abgestufte
Abschnitt zwischen der Oberfläche 10A des Sensorelementes 10 und
der Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers 30 weggelassen werden.
In diesem Zusammenhang ist der Sensorträgerkörper 30 in der ersten Ausführungsform
aus Harz gefertigt, jedoch kann der Sensorträgerkörper 30 auch aus Keramik
wie etwa Aluminiumoxid gefertigt sein.
Nachfolgend wird das Verfahren zur Herstellung des Sensorelementes
10 erläutert.
3 ist eine Draufsicht auf die Rückseite
des in 1 gezeigten Sensorelementes 10, und
4 ist eine teilweise Draufsicht, die einen Zustand
auf der Rückseite des in 3 gezeigten Sensorelementes
10 vor dem Trennen der Chips zeigt. Auf dem Einkristall-Siliciumsubstrat
12 wird eine Siliciumdioxidschicht als die elektrische Isolierschicht
14 mittels thermischer Oxidation oder CVD (Chemical Vapor Deposition) gebildet.
Danach wird eine Siliciumnitridschicht mittels CVD gebildet. Als nächstes wird eine
Schicht aus polykristallinem Silicium mittels CVD gebildet, und Phosphorverunreinigungen
werden mittels Thermodiffusion or Ioneninjektion eindotiert. Danach wird eine Resistschicht
mit einer vorgegebenen Form mit dem allgemein bekannten Verfahren der Fotolithografie
ausgebildet. Wenn an der Schicht aus polykristallinem Silicium ein Strukturieren
mit dem Verfahren des reaktiven Ionenätzens vorgenommen wird, werden der Heizwiderstand
16a und der Lufttemperatur-Meßwiderstand 16b gebildet. Als nächstes
wird als die Schutzschicht 22 eine Schicht aus Siliciumnitrid mittels CVD
gebildet, und dann wird eine Siliciumdioxidschicht mittels CVD gebildet. Danach
wird die Schutzschicht in dem Abschnitt, in dem die Elektrode 20 ausgebildet
ist, durch Ätzen abgetragen, und die Elektrode 20 wird aus Aluminium gebildet.
Schließlich wird zum Ausbilden des Höhlungsabschnitts 18 auf der Oberfläche
des Einkristall-Siliciumsubstrats 12, auf welcher der Heizwiderstand
16a nicht ausgebildet ist, eine Siliciumnitridschicht mittels CVD gebildet,
und eine Resistschicht wird mit einer vorgegebenen Form mit dem allgemein bekannten
Verfahren der Fotolithografie unter Verwendung einer Maske (nicht gezeigt) gebildet.
Daraufhin wird eine Strukturierung mittels Ionenätzen vorgenommen. Danach wird anisotropes
Ätzen durchgeführt, um den Höhlungsabschnitt 18 (in 4
gezeigt) auszubilden. Danach wird die Trennung in Chips durch Ritzen vorgenommen
(in 3 gezeigt).
Unter Bezugnahme auf 5 wird im nachfolgenden die
Anbringung des Sensorelementes 10 am Sensorträgerkörper 30 erläutert.
Als erstes wird das Sensorelement 10 auf der Montagevorrichtung
80 angeordnet, so daß die Oberfläche 10A des Sensorelementes
10 auf einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung 80 (in
5A gezeigt) angeordnet werden kann. Als nächstes wird
der Sensorträgerkörper 30 auf der Montagevorrichtung 80 angeordnet,
so daß das Sensorelement 10 in dem Aussparungsabschnitt 32 aufgenommen
werden kann, und die Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers 30
mit einer Oberseite der Montagevorrichtung 80 (in 5B
gezeigt) in Anlage gebracht werden kann. Bei dieser Sachlage kann ein zwischen der
Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers und der Oberfläche 10A
des Sensorelementes 10 ausgebildeter abgestufter Abschnitt weggelassen
werden, und eine Neigung des Sensorelementes 10 bezüglich des Sensorträgerkörpers
30 kann auf Null eingestellt werden. Danach wird das Klebemittel
48 durch die auf der vorstehenden Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts
32 des Sensorträgerkörpers 30 vorgesehene Einfüllöffnung
34 so zwischen die Rückseite 10B des Sensorelementes
10 und die vorstehende Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts
32 eingefüllt, daß die Oberfläche 10A des Sensorelementes
10 und die Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers 30
übereinstimmen können. In diesem Zustand wird das Klebemittel 48 ausgehärtet
(in 5C gezeigt). Wenn das Sensorelement 10
und der Sensorträgerkörper 30 von der Montagevorrichtung 80 abgenommen
und umgedreht werden, ist die Anbringung des Sensorelementes 10 am Sensorträgerkörper
30 abgeschlossen (in 5D gezeigt). In diesem
Zusammenhang ist es im Hinblick auf das Klebemittel 48 möglich, ein Harz
vom wärmeaushärtenden Typ wie ein Epoxidharz zu verwenden. In diesem Fall ist ein
zwischen der Rückseite 10B des Sensorelementes 10 und der vorstehenden
Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts 32 gebildeter Luftspalt
gering. Wenn das Klebemittel 48 zwischen die Rückseite 10B des
Sensorelementes 10 und die vorstehende Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts
32 eingefüllt wird, kann das Klebemittel 48 daher aufgrund des
Kapillareffektes gleichförmig eingefüllt werden, ohne Luft zwischen der Rückseite
10B des Sensorelementes 10 und der vorstehenden Unterseite
32BT des Aussparungsabschnitts 32 zu lassen. Da die vorstehende
Unterseite 32BT geringfügig von dem anderen unteren Abschnitt des Aussparungsabschnitts
32 vorsteht, wird das Verfließen des Klebemittels 48 am Endabschnitt
der vorstehenden Unterseite 32BT angehalten. Außer wenn während des Vorgangs
des Einfüllens des Klebemittels 48 ein zu starker Druck auf das Klebemittel
48 ausgeübt wird, gibt es somit keine Möglichkeit, daß das Klebemittel
über den Endabschnitt der vorstehenden Unterseite 32BT hinausfließt.
Gemäß dem Verfahren zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers
der ersten Ausführungsform wird das Sensorelement 10 in dem Aussparungsabschnitt
32 des Sensorträgerkörpers 30 aufgenommen. In einem Zustand, in
dem das Sensorelement 10 und der Sensorträgerkörper 30 auf der
Montagevorrichtung 80 angeordnet sind, so daß die Oberfläche
10A des Sensorelementes 10 und die Oberfläche 30A des
Sensorträgerkörpers 30 mit einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung
80 in Anlage gebracht werden können, wird das Klebemittel 48 durch
die Einfüllöffnung 34 zwischen die Rückseite 10B des Sensorelementes
10 und die vorstehende Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts
32 des Sensorträgerkörpers 30 zugegeben, woraufhin das Klebemittel
48 ausgehärtet wird. Mit anderen Worten wird die Haftverbindung in einem
Zustand hergestellt, in dem die Oberfläche 10A des Sensorelementes
10 und die Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers 30
übereinstimmen und das Sensorelement 10 bezüglich des Sensorträgerkörpers
30 überhaupt keine Neigung aufweist. Daher ist es möglich, auf den abgestuften
Abschnitt zwischen der Oberfläche 10A des Sensorelementes 10 des
Wärmevorgang-Luftmengenmessers und der Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers
30 zu verzichten, und des weiteren ist es möglich, eine Neigung des Sensorelementes
10 zu beseitigen. Demgemäß kann eine Schwankung der Kennlinien des Wärmevorgang-Luftmengenmessers
bei einem Massenfertigungsvorgang verringert werden.
Als nächstes wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 6
und 7 das Verfahren zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers
der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
6 ist eine Querschnittansicht, die einen
Zustand zeigt, in dem das Sensorelement 10 der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung durch das Klebemittel 48 an dem Sensorträgerkörper
30 angebracht ist.
In der obenstehend unter Bezugnahme auf 1
beschriebenen ersten Ausführungsform ist die Einfüllöffnung zum Einfüllen des Klebemittels
im Sensorträgerkörper 30 vorgesehen. Bei der zweiten Ausführungsform ist
die Einfüllöffnung jedoch weggelassen.
Im nachfolgenden wird die Anbringung des Sensorelementes
10 am Sensorträgerkörper 10 in der zweiten Ausführungsform unter
Bezugnahme auf 7 erläutert.
Zuerst wird das Sensorelement 10 auf der Montagevorrichtung
80 angeordnet, so daß die Oberfläche 10A des Sensorelementes
10 mit einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung 80 in Anlage
gebracht werden kann, woraufhin das Klebemittel 48 auf die Rückseite
10B aufgebracht wird (in 7A gezeigt). Als
nächstes wird der Sensorträgerkörper 30 derart auf der Montagevorrichtung
angeordnet, daß die Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers 30
auf einer Oberseite der Montagevorrichtung 80 angeordnet ist, so daß der
Sensor 10 in dem Aussparungsabschnitt 32 (in 7B
gezeigt) aufgenommen werden kann. In diesem Fall breitet sich das Klebemittel
48 in einem Zustand, in dem die Oberfläche 10A des Sensorelementes
10 und die Oberfläche 30A des Sensorträgerkörpers 30
übereinstimmen, zwischen der Rückseite 10B des Sensorelementes
10 und der vorstehenden Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts
32 aus. Danach wird das Klebemittel 48 in diesem Zustand ausgehärtet
(in 7C gezeigt). Hiermit ist die Anbringung des Sensorelementes
10 am Sensorträgerkörper 30 abgeschlossen (7D).
Gemäß dem Wärmevorgang-Luftmengenmesser der zweiten Ausführungsform
wird das Klebemittel 48 in einem Zustand, in dem das Sensorelement
10 so auf der Montagevorrichtung 80 angeordnet ist, daß die Oberfläche
10A des Sensorelementes 10 mit einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung
80 in Anlage gebracht werden kann, auf die Rückseite 10B des Sensorelementes
10 aufgebracht. In einem Zustand, in dem der Sensorträgerkörper
30 auf der Montagevorrichtung so angeordnet ist, daß das Sensorelement
10 in dem Aussparungsabschnitt 32 aufgenommen ist, und die Rückseite
10B des Sensorelementes 10 der Unterseite 32BT des Aussparungsabschnitts
32 über das Klebemittel 48 gegenüberliegt und die Oberfläche
30A des Sensorträgerkörpers 30 an der flachen Oberseite der Montagevorrichtung
80 anliegt, wird das Klebemittel 48 ausgehärtet. Mit anderen Worten
wird die Haftverbindung in einem Zustand hergestellt, in dem die Oberfläche
10A des Sensorelementes 10 und die Oberfläche 30A des
Sensorträgerkörpers 30 auf der Montagevorrichtung 80 übereinstimmen.
Somit ist es möglich, auf einen zwischen der Oberfläche 10A des Sensorelementes
10 des Wärmevorgang-Luftmengenmessers und der Oberfläche 30A des
Sensorträgerkörpers 30 ausgebildeten abgestuften Abschnitt zu verzichten.
Eine Schwankung der Kennlinien des Wärmevorgang-Luftmengenmessers bei einem Massenfertigungsvorgang
kann somit verringert werden.
Obgleich die Erfindung unter Bezugnahme auf konkrete Ausführungsformen
beschrieben wurde, die zum Zweck der Veranschaulichung gewählt wurden, dürfte verständlich
sein, daß zahlreiche Modifikationen durch einen Fachmann daran vorgenommen werden
können, ohne den Grundgedanken und den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.
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| Anspruch[de] |
- Wärmevorgang-Luftmengenmesser, welcher aufweist: ein Erfassungselement,
bei dem ein Heizwiderstand über eine Isolierschicht auf einem Halbleitersubstrat
ausgebildet ist; und einen Trägerkörper mit einem Aussparungsabschnitt, in dem das
Erfassungselement befestigt ist, wobei
eine Einfüllöffnung zum Einfüllen von Klebemittel von einer Unterseite des Trägerkörpers
her auf der Unterseite des Aussparungsabschnitts vorgesehen ist, und
die Dicke des Klebemittels zum Befestigen des Erfassungselementes an der Unterseite
des Aussparungsabschnitts beim Einfüllen des Klebemittels durch die Einfüllöffnung
so eingestellt ist, daß eine Oberfläche des Erfassungselementes und eine Oberfläche
des Trägerkörpers übereinstimmen können.
- Wärmevorgang-Luftmengenmesser gemäß Anspruch 1, wobei der Trägerkörper
aus Harz gefertigt ist.
- Verfahren zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers, welcher
ein Erfassungselement aufweist, bei dem ein Heizwiderstand über eine Isolierschicht
auf einem Halbleitersubstrat ausgebildet ist, und des weiteren einen Trägerkörper
mit einem Aussparungsabschnitt aufweist, in dem das Erfassungselement befestigt
ist,
wobei das Verfahren zur Herstellung des Wärmevorgang-Luftmengenmessers umfaßt:
einen Schritt des Anordnens des Erfassungselementes und des Trägerkörpers auf einer
Montagevorrichtung, so daß in einem Zustand, in dem das Erfassungselement in dem
Aussparungsabschnitt des Trägerkörpers aufgenommen ist, eine Oberfläche des Erfassungselementes
und eine Oberfläche des Trägerkörpers mit einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung
in Anlage gebracht werden können;
einen Schritt des Einfüllens von Klebemittel zwischen eine Unterseite des Erfassungselementes
und eine Unterseite des Aussparungsabschnitts des Trägerkörpers durch eine auf der
Unterseite des Aussparungsabschnitts des Trägerkörpers vorgesehene Einfüllöffnung
derart, daß eine Oberfläche des Erfassungselements und eine Oberfläche des Trägerkörpers
übereinstimmen; und
einen Schritt des Aushärtens des Klebemittels.
- Verfahren zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers, welcher
ein Erfassungselement aufweist, bei dem ein Heizwiderstand über eine Isolierschicht
auf einem Halbleitersubstrat ausgebildet ist, und des weiteren einen Trägerkörper
mit einem Aussparungsabschnitt aufweist, in dem das Erfassungselement befestigt
ist,
wobei das Verfahren zur Herstellung des Wärmevorgang-Luftmengenmessers umfaßt:
einen Schritt des Anordnens des Erfassungselementes auf einer Montagevorrichtung,
so daß eine Oberfläche des Erfassungselementes mit einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung
in Anlage gebracht werden kann;
einen Schritt des Aufbringens von Klebemittel auf eine Rückseite des Erfassungselementes;
einen Schritt des Anordnens des Trägerkörpers auf der Montagevorrichtung, so daß
in einem Zustand, in dem das Erfassungselement in dem Aussparungsabschnitt aufgenommen
ist, eine Oberfläche des Trägerkörpers mit einer flachen Oberseite der Montagevorrichtung
in Anlage gebracht werden kann, und eine Rückseite des Erfassungselementes über
das Klebemittel einer Unterseite des Aussparungsabschnitts gegenüberliegt; und
einen Schritt des Aushärtens des Klebemittels.
- Verfahren zur Herstellung eines Wärmevorgang-Luftmengenmessers gemäß
Anspruch 3 oder 4, wobei das Klebemittel in einem Zustand ausgehärtet wird, in dem
das Erfassungselement und der Trägerkörper auf der Montagevorrichtung angeordnet
sind, so daß die Oberfläche des Erfassungselementes und die Oberfläche des Trägerkörpers
an der flachen Oberseite der Montagevorrichtung anliegen.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen
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