Die Erfindung betrifft eine Aufstromvorrichtung, angeordnet in einer
ein Schöpfrad für mineralisches Schüttgut beinhaltenden Schöpfradwanne.
Bekannt ist eine in einer Schöpfradwanne angeordnete Aufstromvorrichtung
der Art, daß mittels mehrerer nebeneinander angeordneter Ejektordüsen ein Wasser-Luft-Gemisch
unmittelbar in das mineralische Schüttgut gepreßt wird.
Der Nachteil einer derartigen Vorrichtung besteht darin, daß der aus
der jeweiligen Ejektordüse heraustretende Strahl des Wasser-Luft-Gemisches –
im Zusammenhang mit den mineralischen Bestandteilen des Schüttgutes – an der
Wandung der Schöpfradwanne eine Schmirgelwirkung und somit einen vorzeitigen Verschleiß
verursacht.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, sicherzustellen, daß die Verschleißwirkung
des aus den Ejektordüsen heraustretenden Wasser-Luft-Gemischs erheblich vermindert
und der Wirkungsgrad einer solchen Aufstromvorrichtung spürbar erhöht wird.
Die Aufgabe der Erfindung wird nun mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst, indem sich an das Mündungsstück einer jeden Ejektordüse eine schlauchartige
Leitung anschließt, die ihrereseits in eine glockenförmige Ausströmöffnung mündet,
welche im Bereich ihres unteren umlaufenden Randes – mit dem Glockendurchmesser
deckungsgleich – eine L-Profilleiste aufweist. Dabei ist die L-Profilleiste
in der Weise innerhalb der Glocke befestigt, daß die den Scheitelpunkt der beiden
Leistenschenkel bildende Kante nach unten weist, so daß der Wirkungsbereich des
auf die Innenseiten der Leistenschenkel auftreffenden Wasser-Luft-Gemisches - infolge
dessen besserer Verteilung (Erhöhung des Durchmessers des Wirkungsbebereichs auf
ca. 500 bis 600 Millimeter) – spürbar erhöht wird. Darüber hinaus ist die
im Zusammenhang mit dem Schüttgut auftretende Schmirgelwirkung des Wasser-Luft-Gemisches
wesentlich geringer, als beim quasi punktweisen Auftreffen des Gemischs auf die
Wandung der Schöpfradwanne.
Nachstehend soll die Erfindung nun anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert werden:
1 zeigt eine erfindungsgemäße Aufstromvorrichtung
für eine Schöpfradwanne 5 in Seitenansicht und Draufsicht, jeweils in Schnittdarstellung.
2 zeigt die Verbindung einer Aufstromvorrichtung
mit der das Wasser-Luft-Gemisch 7 erzeugenden Ejektordüse 6.
1 zeigt im Detail eine einzelne, über
eine Muffe 4 und mittels einer Schlauchschelle 9 mit einem Schlauch
3 verbundene, im Inneren einer Schöpfradwanne 5 angeordnete, glockenförmige
Ausströmöffnung 1 mit einem Innendurchmesser von ca. d = 150 Millimetern.
Die Ausströmöffnung 1 ihrerseits ist in der Weise mit einer L-Profilleiste
2 versehen, daß das von der Ejektordüse 6 erzeugte Wasser-Luft-Gemisch
7 auf die Innenseiten der beiden Leistenschenkel 8 auftrifft,
wodurch sich der Wirkungsbereich des Wasser-Luft-Gemisches 7 auf einen
Durchmesser von ca. D = 500 bis 600 Millimeter erhöht.
2 zeigt im Detail den jeweils die Verbindung
zwischen der Ejektordüse 6 und der glockenförmigen Ausströmöffung
1 herstellenden Schlauch 3.
1- Ausströmöffnung
2- L-Profilleiste
3- Schlauch
4- Muffe
5- Schöpfradwanne
6- Ejektordüse
7- Wasser-Luft-Gemisch
8- Leistenschenkel
9- Schlauchschelle