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Dokumentenidentifikation DE202005005499U1 25.08.2005
Titel Aufstromvorrichtung für eine Schöpfradwanne
Anmelder Fa. Arnulf Rosinke, 04838 Eilenburg, DE
Vertreter Wenzel, K., Dipl.-Ing.(FH), Pat.-Anw., 04509 Schönwölkau
DE-Aktenzeichen 202005005499
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.08.2005
Registration date 21.07.2005
Application date from patent application 07.04.2005
IPC-Hauptklasse B03B 5/00
IPC-Nebenklasse B03B 5/66   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Aufstromvorrichtung, angeordnet in einer ein Schöpfrad für mineralisches Schüttgut beinhaltenden Schöpfradwanne.

Bekannt ist eine in einer Schöpfradwanne angeordnete Aufstromvorrichtung der Art, daß mittels mehrerer nebeneinander angeordneter Ejektordüsen ein Wasser-Luft-Gemisch unmittelbar in das mineralische Schüttgut gepreßt wird.

Der Nachteil einer derartigen Vorrichtung besteht darin, daß der aus der jeweiligen Ejektordüse heraustretende Strahl des Wasser-Luft-Gemisches – im Zusammenhang mit den mineralischen Bestandteilen des Schüttgutes – an der Wandung der Schöpfradwanne eine Schmirgelwirkung und somit einen vorzeitigen Verschleiß verursacht.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, sicherzustellen, daß die Verschleißwirkung des aus den Ejektordüsen heraustretenden Wasser-Luft-Gemischs erheblich vermindert und der Wirkungsgrad einer solchen Aufstromvorrichtung spürbar erhöht wird.

Die Aufgabe der Erfindung wird nun mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst, indem sich an das Mündungsstück einer jeden Ejektordüse eine schlauchartige Leitung anschließt, die ihrereseits in eine glockenförmige Ausströmöffnung mündet, welche im Bereich ihres unteren umlaufenden Randes – mit dem Glockendurchmesser deckungsgleich – eine L-Profilleiste aufweist. Dabei ist die L-Profilleiste in der Weise innerhalb der Glocke befestigt, daß die den Scheitelpunkt der beiden Leistenschenkel bildende Kante nach unten weist, so daß der Wirkungsbereich des auf die Innenseiten der Leistenschenkel auftreffenden Wasser-Luft-Gemisches - infolge dessen besserer Verteilung (Erhöhung des Durchmessers des Wirkungsbebereichs auf ca. 500 bis 600 Millimeter) – spürbar erhöht wird. Darüber hinaus ist die im Zusammenhang mit dem Schüttgut auftretende Schmirgelwirkung des Wasser-Luft-Gemisches wesentlich geringer, als beim quasi punktweisen Auftreffen des Gemischs auf die Wandung der Schöpfradwanne.

Nachstehend soll die Erfindung nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden:

1 zeigt eine erfindungsgemäße Aufstromvorrichtung für eine Schöpfradwanne 5 in Seitenansicht und Draufsicht, jeweils in Schnittdarstellung.

2 zeigt die Verbindung einer Aufstromvorrichtung mit der das Wasser-Luft-Gemisch 7 erzeugenden Ejektordüse 6.

1 zeigt im Detail eine einzelne, über eine Muffe 4 und mittels einer Schlauchschelle 9 mit einem Schlauch 3 verbundene, im Inneren einer Schöpfradwanne 5 angeordnete, glockenförmige Ausströmöffnung 1 mit einem Innendurchmesser von ca. d = 150 Millimetern. Die Ausströmöffnung 1 ihrerseits ist in der Weise mit einer L-Profilleiste 2 versehen, daß das von der Ejektordüse 6 erzeugte Wasser-Luft-Gemisch 7 auf die Innenseiten der beiden Leistenschenkel 8 auftrifft, wodurch sich der Wirkungsbereich des Wasser-Luft-Gemisches 7 auf einen Durchmesser von ca. D = 500 bis 600 Millimeter erhöht.

2 zeigt im Detail den jeweils die Verbindung zwischen der Ejektordüse 6 und der glockenförmigen Ausströmöffung 1 herstellenden Schlauch 3.

1Ausströmöffnung 2L-Profilleiste 3Schlauch 4Muffe 5Schöpfradwanne 6Ejektordüse 7Wasser-Luft-Gemisch 8Leistenschenkel 9Schlauchschelle

Anspruch[de]
  1. Aufstromvorrichtung für eine Schöpfradwanne, die durch einen Schlauch (3) mit einer ein Wasser-Luft-Gemisch (7) erzeugenden Ejektordüse (6) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Schöpfradwanne (5) hineinragende Ende des Schlauches (3) in eine durch eine Muffe (4) verbundene, das Wasser-Luft-Gemisch (7) verteilende, glockenförmige Ausströmöffnung (1) mündet, wobei im Bereich des unteren umlaufenden Randes derselben – mit dem Glockendurchmesser deckungsgleich – eine L-Profilleiste (2) in der Weise angeordnet ist, daß die den Scheitelpunkt der beiden Leistenschenkel (8) bildende Kante nach unten weist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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