Hintergrund der Erfindung
Diese Erfindung bezieht sich auf einen multifunktionalen Schwingungserreger,
der in einem mobilen Kommunikationsgerät wie ein tragbares Telefon angebracht ist,
zum Erzeugen eines Klingeltons, eines Sprachtons und einer Vibration.
Ein Schwingungserreger dieser Art weist eine magnetische Schaltungskomponente
mit einem Spalt auf einer Seite in einer vorbestimmten Richtung, eine in dem Spalt
der magnetischen Schaltungskomponente angeordnete Spule, eine die magnetische Schaltungskomponente
und die Spule so tragende Trageinheit, daß die magnetische Schaltungskomponente
die Spule getrennt in der vorbestimmten Richtung bewegbar sind, und einen Vibrationsübertragungsabschnitt,
der aus einem elastischen Material wie Gummi hergestellt ist und die Trageinheit
befestigt, auf. Die magnetische Schaltungskomponente weist einen Permanentmagnet
und ein damit verbundenes Joch auf. Die Trageinheit weist eine Blattfeder, durch
die die magnetische Schaltungskomponente auf dem Vibrationsübertragungsabschnitt
gelagert ist, und ein Vibrationsteil, durch das die Spule auf dem Vibrationsübertragungsabschnitt
gelagert ist, auf.
Wenn die Spule mit einem Treiberstrom beliefert wird, führt die magnetische
Schaltungskomponente oder die Spule eine Hin- und Herbewegung in der vorbestimmten
Richtung durch. Wenn der Treiberstrom eine niedrige Frequenz aufweist, dient der
Vibrationsübertragungsabschnitt als befestigter Abschnitt. Wenn andererseits der
Treiberstrom eine hohe Frequenz aufweist, dient der Vibrationsübertragungsabschnitt
als ein elastischer Körper, der als ein Teil des Vibrationsteils vibriert. Somit
werden sowohl in einem Vibrationsmodus als einem Tonmodus die magnetische Schaltungskomponente
und das Vibrationsteil unter gegenseitiger Einwirkung zum Übertragen eines Tons
oder einer Vibration zu der Außenseite betrieben.
Da jedoch die magnetische Schaltungskomponente einfach durch die Blattfeder
getragen ist, wird der Betrieb um eine Resonanzfrequenz instabil. Dieses resultiert
in der Erzeugung einer großen harmonischen Störungskomponente.
Die EP 0 970 758 A
offenbart den Oberbegriffsabschnitt der in Anspruch 1 beanspruchten Erfindung.
Die US 5 406 038 A
offenbart einen abgeschirmten Lautsprecher, der ein Diaphragma als Vibrationsteil
aufweist, das aus einem Kunststoffilm wie Polyimid usw. hergestellt ist.
Die EP 0 065 883 offenbart
einen Ringradiator, der für die vorliegende Erfindung anwendbar ist.
Die Europäische Patentanmeldung EP
1 149 636 A (nicht vorveröffentlicht) beschreibt einen multifunktionalen
Schwingungserreger mit einer magnetischen Schaltung, die flexibel getragen ist durch
einen Träger, der an einem Vibrationsübertragungsabschnitt befestigt ist, eine Spule,
die an einem Spalt der magnetischen Schaltung angeordnet ist, und den Vibrationsübertragungsabschnitt.
Der Vibrationsübertragungsabschnitt weist eine erste Abdeckung und eine zweite Abdeckung
als Schutz für einen funktionalen Teil auf, der Vibrationen vorsieht. Die erste
Abdeckung, die an dem Vibrationsübertragungsabschnitt befestigt ist, weist ein oder
mehrere Tonabstrahlungslöcher eines zufälligen Durchmessers zur Luftviskositätsdämpfungstätigkeit
auf zum Verhindern der nichtlinearen instabilen Betriebe des Vibrationsteils.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist daher eine Aufgabe dieser Erfindung, einen multifunktionalen
Schwingungserreger vorzusehen, der einen instabilen Betrieb um eine Resonanzfrequenz
zum Verringern einer harmonischen Störungskomponente unterdrücken kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch den Schwingungserreger des unabhängigen
Anspruchs 1.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1A ist eine vertikale Schnittansicht
eines Schwingungserregers gemäß einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung;
1B ist eine teilweise weggeschnittene
Bodenansicht des in 1A dargestellten Schwingungserregers;
2 ist eine Bodenansicht einer Abdeckung,
die in dem in 1A und 1B
dargestellten Schwingungserreger benutzt ist;
3 ist ein Diagramm, das die Beziehung
zwischen einem Schalldruckpegel und einer Frequenzeigenschaft des Schwingungserregers
zeigt;
4 ist eine vertikale Schnittansicht eines
Schwingungserregers gemäß einer zweiten Ausführungsform dieser Erfindung;
5 ist eine vertikale Schnittansicht eines
Schwingungserregers gemäß einer dritten Ausführungsform dieser
Erfindung;
6A ist eine vertikale Schnittansicht
eines Schwingungserregers gemäß einer vierten Ausführungsform dieser Erfindung;
und
6B ist eine teilweise weggeschnittene
Bodenansicht des in 6A dargestellten Schwingungserregers.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Bezug nehmend auf 1A und 1B
wird eine Beschreibung eines Schwingungserregers gemäß einer ersten Ausführungsform
dieser Erfindung gegeben.
Der Schwingungserreger weist eine interne Magnetstruktur auf und weist
eine magnetische Schaltungskomponente 10 mit einem Joch 11, einer
Platte 12 und einem scheibenförmigen Permanentmagnet 13, der zwischen
das Joch 11 und die Platte 12 eingefügt ist, auf. Der Schwingungserreger
weist weiter eine Zentralwelle 15, einen Träger 16 einer Plattenform,
eine Spule 17 einer Ringform, ein Vibrationsteil 18 einer Plattenform,
ein Vibrationsübertragungsabschnitt 19 einer Ringform auf. Die Zentralwelle
15 weist eine bolzenartige Form oder eine stiftartige Form auf und ist
in ein Zentralloch der magnetischen Schaltungskomponente 10 zum koaxialen
Positionieren des Jochs 11, der Platte 12 und des Permanentmagneten
13 eingefügt und an dem Joch 11, der Platte 12 und dem
Permanentmagnet 13 durch Verstemmen oder Verkerben befestigt. Sowohl das
Joch 11 als auch die Platte 12 sind an dem Permanentmagnet
13 unter anziehender Kraft der Permanentmagneten 13 durch eine
Kombination der Anziehungskraft und eines Klebstoffs oder durch Verstemmen oder
Verkerben befestigt. Die Zentralwelle 15 kann entfernt werden, nachdem
das Joch 11, die Platte 12 und der Permanentmagnet 13
koaxial positioniert sind. Die magnetische Schaltungskomponente 10 ist
mit einem Spalt 14 auf einer Seite in einer vorbestimmten Richtung, d.
h. einer oberen Seite versehen.
Der Träger 16 weist eine ringförmige Platte auf, die mit
einer Mehrzahl von spiralförmigen Blattfedern versehen ist, die zwischen einem inneren
Umfang und einem äußeren Umfang davon gebildet sind. Der Träger 16 weist
einen inneren Umfangsabschnitt auf, der an einem äußeren Umfangsabschnitt des Jochs
11 unter Benutung eines elastischen Materials 21 wie ein Anheftmittel,
ein Klebstoff oder ein Harz oder mittels Verstemmen oder Verkerben befestigt ist.
Durch Befestigen des Trägers 16 an dem äußeren Umfangsabschnitt des Jochs
11 wird die magnetische Schaltungskomponente 10 daran gehindert,
geschüttelt zu werden. Der Träger 16 weist einen äußeren Umfangsabschnitt
auf, der an dem Vibrationsübertragungsabschnitt 19 befestigt ist. Somit
trägt der Träger 16 flexibel die magnetische Schaltungskomponente
10 an dem Vibrationsübertragungsabschnitt 19.
Zum Verhindern, daß die magnetische Schaltungskomponente
10 in Kontakt mit dem Vibrationsteil 18 aufgrund einer übermäßigen
Amplitude der Vibration gebracht wird, ist der Vibrationsübertragungsabschnitt
19 mit mindestens einem Anschlag 22 versehen, der auf seinem inneren
Umfangsabschnitt gebildet ist. Die Zahl der Anschläge 22 kann jede gewünschte
Zahl sein. Der Anschlag 22 kann durch den inneren Umfangsabschnitt des
Vibrationsübertragungsabschnitts 19 gebildet werden.
Das Vibrationsteil 18 weist an der unteren Oberfläche davon
einen L-förmigen Abschnitt 23 auf, der in einer L-Form im Schnitt zum Herstellen
zweier spezieller Oberflächen senkrecht zueinander geformt ist. Eine der speziellen
Oberflächen ist nach außen in einer radialen Richtung des Schwingungserregers gerichtet.
Ein Klebstoff oder ähnliches befestigt fest die Spule 17 an den speziellen
Oberflächen des L-förmigen Abschnitts 23 des Vibrationsteils
18. Die Spule 17 ist in dem Spalt 14 der magnetischen
Schaltungskomponente 10 vorgesehen. Da das Vibrationsteil 18 mit
der fest daran angebrachten Spule 17 eine L-Form aufweist, wird die Spule
17 in Kontakt mit dem Vibrationsteil 18 an zwei Oberflächen gehalten.
Somit wird die Spule 17 kaum freigegeben im Vergleich mit dem Fall, in dem die Spule
17 an dem Vibrationsteil 18 an einer einzelnen Oberfläche angebracht
ist.
Ein Spulendraht 24 ist aus der Spule 17 herausgeführt.
Der Spulendraht 24 haftet an der Oberfläche des Vibrationsteils
18 durch einen Klebstoff oder ein Anheftmittel an, so daß kein nachteilhaftiger
Einfluß auf die Vibration des Vibrationsteils 18 verursacht wird. Weiter
ist der Spulendraht 24 durch einen Lötmittel 27 mit einem Anschluß
26 eines Anschlußträgers 25 verbunden, der auf einem äußeren Umfangsabschnitt
des Vibrationsübertragungsabschnitts 19 vorgesehen ist. Der Spulendraht
24 und ein Verbindungsabschnitt davon sind durch ein Schutzteil
28 bedeckt.
Der Vibrationsübertragungsabschnitt 19 ist durch ein elastisches
Material wie Harz gebildet und weist eine zylindrische Form mit einer oberen Öffnung
und einer unteren Öffnung auf. Der Vibrationsübertragungsabschnitt 19 weist
ein oberes Teil und ein unteres Teil auf, an denen eine obere Abdeckung
31 bzw. eine untere Abdeckung 32 befestigt sind. Die obere Abdeckung
31 bedeckt vollständig die obere Öffnung des Vibrationsübertragungsabschnitts
19. Auf der anderen Seite bedeckt die untere Abdeckung 32 die
untere Öffnung des Vibrationsübertragungsabschnitts 19, weist jedoch eine
Mehrzahl von Durchgangslöchern 33 mit einem relativ kleinen
Durchmesser auf. Die Durchganglöcher 33 dienen gemeinsam als Tonfreigabeloch
oder Tonemissionsloch zum Freigeben oder Emittieren eines Tons, der durch den Schwingungserreger
erzeugt wird. Jedes der Durchgangslöcher 33 weist eine kreisförmige Form
in dem dargestellten Beispiel auf, es kann jedoch eine Form einer Ellipse, eines
länglichen Kreises, eines Polygones oder einer Kombination davon aufweisen. Alternativ
braucht nur ein einzelnes Durchgangsloch 33 gebildet zu sein. Während des
Betriebes zeigen die Durchgangslöcher 33 eine Vibrationsabschwächungsfunktion
unter Benutzung von Luftviskosität. Die obere und die untere Abdeckung
31 und 32 wirken mit dem Vibrationsübertragungsabschnitt
19 zusammen zum Dienen als ein raumdefinierendes Bauelement, das einen
Aufnahmeraum 34 definiert, der die magnetische Schaltungskomponente
10 und die Spule 17 aufnimmt und als ein Schutzteil für einen
funktionalen Körper dient, der die Vibration vorsieht.
Das Joch 11 weist einen unteren Teil auf, der nach außen
zum Annähern an eine innere Umfangsoberfläche des Vibrationsübertragungsabschnitts
19 vorsteht. Als Konsequenz wirkt das Joch 11 mit der unteren
Abdeckung 32 zusammen zum Definieren eines Dämpfungsraums 35,
der zwischen dem Joch 11 und der unteren Abdeckung 32 angeordnet
ist und mit den Durchgangslöchern 33 in Verbindung steht. Wie später im
Zusammenhang mit einem speziellen Beispiel beschrieben wird, ist die Gesamtfläche
der Tonfreigabelöcher so gewählt, daß sie in einen Bereich zwischen ungefähr 1,3%
und ungefähr 3,5% der Bodenfläche der unteren Abdeckung 32 fällt.
Das Vibrationsteil 18 weist eine flache Form, eine Untertassenform,
eine gekrümmte Form, eine geriffelte Form oder eine Kombination davon auf. Wenn
das Vibrationsteil 18 eine gekrümmte Form aufweist, wird ein einzelner
Krümmungsradius oder eine Kombination verschiedener Krümmungsradien geeignet gewählt
zum Erzielen einer vorbestimmten Toneigenschaft. Durch Erhöhen der Steifigkeit des
Vibrationsteils 18 innerhalb der Spule 17 kann eine harmonische
Störung in einem Hochfrequenzbereich verringert werden.
Das Vibrationsteil 18 ist aus Polyetherimid (PEI) hergestellt.
Alternativ kann das Vibrationsteil 18 aus einem anderen Kunststoffüllmaterial
wie Polyethylenterephthalat (PET), Polycarbonat (PC), Polyphenylensulfid (PPS),
Polyarylat (PAR), Polyimid (PI) und Aramid (PPTA), Poly-(Paraphenylenterephthalamid))
hergestellt sein.
Zum Sicherstellen einer weiten Amplitude des Vibrationsteils
18 ist ein äußerer Umfangsabschnitt des Vibrationsteils 18 an
dem Vibrationsübertragungsabschnitt 19 durch ein elastisches Material wie
ein Anheftmittel, ein Klebstoff oder ein Harz befestigt.
Wenn die Spule 17 mit einem Treiberstrom beliefert wird,
trägt die magnetische Schaltungskomponente 10 flexibel das Vibrationsteil
18, und der Träger 16 schwingt. Zu dieser Zeit dient der Vibrationsübertragungsabschnitt
19 als ein fester Abschnitt bei einer niedrigen Frequenz und dient andererseits
als ein elastischer Körper bei einer hohen Frequenz zum Schwingen als ein Teil des
Vibrationsteils 18. Somit werden in sowohl einem Vibrationsmodus als auch
in einem Tonmodus das magnetische Schaltungsteil 10 und das Vibrationsteil
unter gegenseitiger Beeinflussung betätigt. Hierin zeigen die Durchgangslöcher
33 eine Vibrationsabschwächungsfunktion unter Benutzung von Luftviskosität.
Bezug nehmend auf 2 wird eine Beschreibung
der unteren Abdeckung 32 gegeben.
Die untere Abdeckung 32 weist einen Außendurchmesser von
17 mm und eine Mehrzahl von Durchgangslöchern 33, fünf in der Anzahl, auf,
die an gewünschten Positionen der Bodenoberfläche gebildet sind, so daß sie als
Tonfreigabelöcher dienen. Die Gesamtfläche der Tonfreigabelöcher fällt in einen
Bereich zwischen ungefähr 3 und ungefähr 8 mm2. Die Zahl der Durchgangslöcher
33 kann 4 oder weniger oder 6 oder mehr sein. Der Schwingungserreger als
Ganzes weist eine äußere Abmessung einschließlich des Außendurchmessers von 17 mm
im wesentlichen gleich dem der unteren Abdeckung 32 und die Dicke (Länge
in der senkrechten Richtung) von 4 mm auf.
Bezug nehmend auf 3 wird eine Beschreibung
der Beziehung zwischen einem Schalldruckpegel und einer Frequenzeigenschaft gegeben,
d. h. einer Toneigenschaft des Schwingungserregers.
In 3 stellen eine strichpunktierte Linie
(a) und eine punktierte Linie (b) eine fundamentale Welle und eine harmonische Störung
in dem Fall dar, in dem die untere Abdeckung 32 nicht benutzt wird. In
dem Fall, in dem die untere Abdeckung 32 nicht benutzt wird, ist ein gewünschter
Schalldruckpegel ausreichend. Die harmonische Störung einer großen Größe wird aufgrund
eines instabilen nichtlinearen Betriebes des Vibrationsteils 18 um eine
Resonanzfrequenz (f0) erzeugt.
Eine dicke durchgezogene Linie (c) und eine dicke gestrichelte Linie
(d) stellen eine Fundamentalwelle und eine harmonische Störung in dem Fall dar,
in dem die untere Abdeckung 32 in 2 benutzt
wird. In dem Fall, in dem die untere Abdeckung 32 benutzt wird, ist es
möglich, den instabilen nichtlinearen Betrieb des Vibrationsteils 18 um
die Resonanzfrequenz (f0) zu unterdrücken, so daß die harmonische Störungskomponente
verringert wird. Zusätzlich ist es möglich, die Eigenschaft in
einem Niederfrequenzbereich abzuflachen.
Bezug nehmend auf 4 wird eine Beschreibung
eines Schwingungserregers gemäß einer zweiten Ausführungsform dieser Erfindung gegeben.
Ähnliche Teile werden mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden nicht weiter
beschrieben.
Der L-förmige Abschnitt 23 ist in einer L-Form im Schnitt
geformt zum Herstellen zweier spezieller Oberflächen senkrecht zueinander. Die speziellen
Oberflächen sind nach innen in der radialen Richtung des Schwingungserregers gerichtet.
Ein Klebstoff oder ähnliches befestigt fest die Spule 17 an den speziellen
Oberflächen des L-förmigen Abschnitts 23 des Vibrationsteils
18.
Bezug nehmend auf 5 wird eine Beschreibung
eines Schwingungserregers gemäß einer dritten Ausführungsform dieser Erfindung gegeben.
Ähnliche Teile sind durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet und werden nicht weiter
beschrieben.
Der Schwingungserreger von 5 unterscheidet
sich von dem von 1A und 1B
darin, daß der L-förmige Abschnitt 23 des Vibrationsteils 18 in
1A durch einen U-förmigen Abschnitt 36 ersetzt
ist. Mit dieser Struktur ist die Spule 17 in den U-förmigen Abschnitt
36 gepaßt und in Kontakt mit dem Vibrationsteil 18 an drei Oberflächen
gehalten. Daher wird die Spule 17 kaum von dem Vibrationsteil
18 im Vergleich mit der in 1A oder
4 dargestellten L-Form freigegeben, die zwei
Oberflächen als Kontaktoberflächen vorsehen. Somit ist diese Struktur hoch zuverlässig.
Bezug nehmend auf 6A und 6B
wird die Beschreibung eines Schwingungserregers gemäß einer dritten Ausführungsform
dieser Erfindung gegeben. Ähnliche Teile sind durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet
und werden nicht weiter beschrieben.
Bei dem Schwingungserreger von 6A und
6B ist die untere Abdeckung 32 mit
einem einzelnen Durchgangsloch 37 mit einem relativ großen Durchmesser
versehen. Das Durchgangsloch 37 ist der magnetischen Schaltungskomponente
10 zugewandt und dient als Tonfreigabeloch.
Während die vorliegende Erfindung soweit in Zusammenhang mit einigen
Ausführungsformen davon beschrieben worden ist, ist es leicht für den Fachmann möglich,
diese Erfindung in die Praxis auf verschiedene andere Weisen umzusetzen. Zum Beispiel
kann anstelle der oben erwähnten inneren Magnetstruktur die magnetische Schaltungskomponente
10 eine externe Magnetstruktur aufweisen, die im Stand der Technik gut
bekannt ist. Bei der magnetischen Schaltungskomponente 10 kann ein Endabschnitt
des Jochs eine unebene oder nicht flache Form mit einem Vorsprung oder einer Ausnehmung
aufweisen zum Erleichtern der Erzeugung einer hohen Magnetflußdichte. Ein Magnetpol
des Permanentmagneten 13 kann in jede Richtung orientiert sein. Der Träger
16 kann einstückig mit dem Vibrationsübertragungsabschnitt durch Spritzgießen,
Schweißen, Ankleben, oder ähnliches gebildet werden.
Bei den oben erwähnten Ausführungsformen weist das Tonfreigabeloch
33 eine gesamte Fläche entsprechend zu ungefähr 1,3 bis 3,5% der Bodenfläche
der Abdeckung 32 auf.