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Dokumentenidentifikation DE69825654T2 25.08.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000869501
Titel Abtasteinheit
Anmelder Alps Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Takigawa, Makito, Iwaki-shi, Fukushima-ken, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 69825654
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.03.1998
EP-Aktenzeichen 983024282
EP-Offenlegungsdatum 07.10.1998
EP date of grant 18.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.08.2005
IPC-Hauptklasse G11B 25/04
IPC-Nebenklasse G11B 19/20   G11B 17/04   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Nehmeinheit zur Verwendung in einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung zum Einführen und Ausgeben eines Aufzeichnungsmediums in sowie aus einem Eingang zum Ausführen eines Aufzeichnungsvorgangs und/oder Wiedergabevorgangs von Information darauf.

Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtungen, wie z. B. VTRs (Videobandrecorder), CD-Abspielgeräte, CD-ROM-Wechsler, sind derart ausgebildet, dass eine auf einer Lade platzierte Scheibe in die Vorrichtung eingeführt wird und die Scheibe festgeklemmt und rotationsmäßig angetrieben wird.

Im Allgemeinen sind bei den CD-ROM-Wechslern beispielsweise ein Scheibenplatzierungsabschnitt und ein Mechanikabschnitt im Inneren eines kastenförmigen Gehäuses vorgesehen, und ein Magazin vom Typ mit Lade wird von einem Einführschlitz her in den Scheibenplatzierungsabschnitt geladen.

Außerdem wird bei den CD-ROM-Wechslern eine Lade, die aus einer Mehrzahl von Laden in einem in den Scheibenplatzierungsabschnitt eingebrachten Magazin M ausgewählt wird, von einem Laden-Einbringmechanismus heraus gezogen, und die Scheibe wird in einer in dem Mechanikabschnitt vorgesehenen Nehmeinheit eingeklemmt, und ferner wird die Scheibe durch einen Drehteller der Nehmeinheit rotationsmäßig angetrieben.

Die Nehmeinheit beinhaltet ein Abtast-Chassis mit einem daran angebrachten Spindelmotor zur Verwendung beim Abtasten und rotationsmäßigen Bewegen der Scheibe sowie ein bewegliches Chassis mit einer Scheibenklemmeinrichtung, einem Antriebskraft-Übertragungsgetriebe und einem Gleichstrommotor, der als Antriebsquelle dient.

Gemäß dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik ist jedoch dann, wenn der Gleichstrommotor an dem beweglichen Chassis angebracht ist, der Gleichstrommotorabschnitt vorstehend ausgebildet, so dass eine Reduzierung der Dicke verhindert ist. Aus diesem Grund wird der Gleichstrommotor an dem Abtast-Chassis angebracht, und die Antriebskraft des Gleichstrommotors wird durch ein Übertragungsgetriebe auf das auf der Seite des beweglichen Chassis vorgesehene Antriebskraft-Übertragungsgetriebe übertragen.

Wenn das Abtast-Chassis und das bewegliche Chassis derart ausgebildet sind, dass sie um eine Drehwelle herum geöffnet und geschlossen werden können, erfolgt dann, wenn das Antriebskraft-Übertragungsgetriebe und der Gleichstrommotor zum antriebsmäßigen Bewegen des Antriebskraft-Übertragungsgetriebes an separaten Chassis vorgesehen sind, wie dies vorstehend beschrieben worden ist, eine Neigung des Abtast-Chassis und des beweglichen Chassis zwischen dem Gleichstrommotor und dem Antriebskraft-Übertragungsgetriebe. Aus diesem Grund sind ein Universalgelenk usw. für die Einheit erforderlich, und die Konstruktion wird kompliziert, so dass nicht nur die Kosten steigen, sondern auch die Zuverlässigkeit der Übertragung der Antriebskraft instabil wird.

Die EP-A-0 518 259 offenbart eine Nehmeinheit mit einem ersten und einem zweiten Chassis, bei der ein Aufzeichnungsmedium in einen Aufnahmeraum zwischen den beiden Chassis eingeführt oder aus diesem ausgegeben werden kann.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Nehmeinheit mit einem ersten Chassis und einem zweiten Chassis, die um eine Drehwelle herum derart kombiniert sind, dass sie selbst dann geöffnet und geschlossen werden können, wenn ein Antriebskraft-Übertragungsgetriebe und ein Gleichstrommotor zum antriebsmäßigen Bewegen des Antriebskraft-Übertragungsgetriebes an separaten Chassis vorgesehen sind, um die Dicke oder die Größe der Einheit zu reduzieren, wobei der Eingriff zwischen einem Schneckenrad und einem zwischengeordneten Zahnrad bzw. Zwischenrad mit Hilfe einer einfachen Konstruktion unabhängig von dem Öffnungszustand oder dem Schließzustand des Chassis aufrechterhalten wird und die Antriebskraft des Gleichstrommotors sicher auf das Antriebskraft-Übertragungsgetriebe übertragen wird, so dass die Betriebszuverlässigkeit des Antriebskraft-Übertragungsgetriebes gesteigert ist.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Nehmeinheit, bei der ein Freiraum zwischen einer eingeführten Lade und einem Gleichstrommotor im Öffnungszustand des ersten und des zweiten Chassis sichergestellt ist und bei der die Lade und eine Scheibe ohne Anstoßen gegen die Hauptkörper-Außenfläche des Gleichstrommotors eingeführt werden können, so dass eine weitere Reduzierung der Dicke der Einheit erzielt werden kann.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Nehmeinheit, bei der ein erstes Chassis und ein zweites Chassis durch Verschieben von Verbindungsstiften voneinander getrennt werden können, das erste Chassis und das zweite Chassis in einfacher Weise montiert und zerlegt werden können sowie an den Chassis angebrachte Komponenten in effizienter Weise ausgetauscht und repariert werden können.

Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Nehmeinheit, bei der ein erstes Chassis und ein zweites Chassis in einfacher Weise montiert und zerlegt werden können, indem Verbindungsstifte gegen Federelemente gespannt werden und die Verbindungsstifte nach der Montage durch Federkräfte der Federelemente positiv verbunden sind, ohne dass eine spezielle, ein Herausfallen verhindernde Vorrichtung erforderlich ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Nehmeinheit zur Verwendung in einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung zum Einführen und Ausgeben eines Aufzeichnungsmediums geschaffen, die folgendes aufweist: Ein erstes Chassis, an dem ein Spindelmotor zur Verwendung beim rotationsmäßigen Bewegen einer Scheibe und ein Gleichstrommotor angebracht sind, der als Antriebsquelle für das Einführen/Herausnehmen des Aufzeichnungsmediums dient; und ein zweites Chassis, das eine Scheibenklemmeinrichtung und ein Antriebskraft-Übertragungsgetriebe aufweist; wobei das erste Chassis in Bezug auf das zweite Chassis um eine Schwenkachse schwenkbar ist zwischen einer ersten Stellung, in der das erste und das zweite Chassis parallel sind und einen geschlossenen Aufnahmeraum bilden, und einer zweiten Stellung, in der das erste Chassis in Bezug auf das zweite Chassis geneigt ist und in der das Aufzeichnungsmedium in den Aufnahmeraum eingeführt oder aus diesem ausgegeben werden kann, wobei der Aufnahmeraum zwischen dem ersten und dem zweiten Chassis ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebswelle des Gleichstrommotors mit einem Schneckenrad versehen ist und ein mit dem Schneckenrad kämmendes zwischengeordnetes Zahnrad bzw. Zwischenrad an dem zweiten Chassis vorgesehen ist, um eine Antriebskraft auf das Antriebskraft-Übertragungsgetriebe zu übertragen, und wobei die Achse der Antriebswelle des Gleichstrommotors koaxial mit der Schwenkachse ist.

Die vorliegende Erfindung wird aus der nachfolgenden Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen verdeutlicht.

Im Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung lediglich anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben; darin zeigen:

1 eine Draufsicht auf einen CD-ROM-Wechsler, bei dem ein Ausführungsbeispiel einer Nehmeinheit gemäß der vorliegenden Erfindung Anwendung findet;

2A und 2B Darstellungen eines Schließzustands bzw. eines Öffnungszustands der Nehmeinheit;

3 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Abschnitt eines Motors;

4 eine Frontansicht der 3;

5 eine Draufsicht unter Darstellung eines zweiten Chassis;

6A und 6B vergrößerte Darstellungen jeweils von Abschnitten von Verbindungsstiften der 5; und

7 eine Ansicht gesehen in Richtung des Pfeils VII der 5.

Ein Ausführungsbeispiel einer Nehmeinheit gemäß der vorliegenden Erfindung, das bei einem CD-ROM-Wechsler Anwendung findet, wird nun unter Bezugnahme auf die 1 bis 7 erläutert.

Unter Bezugnahme auf 1 weist ein kastenförmiges Gehäuse 1 einen Scheibenplatzierungsabschnitt A und einen Mechanikabschnitt B in seinem Inneren auf. Ein Laden-Magazin M wird von der linken Seite der Zeichnung her in den Scheibenplatzierungsabschnitt A geladen, und die rechte Seite des Magazins M in 1 wird zu einem Auslass Ma für eine Scheibe D, die in 2 gezeigt ist.

Unter Bezugnahme auf 2 wird bei diesem CD-ROM-Wechsler eine Lade 2, die aus einer Mehrzahl von Laden in dem in dem Scheibenplatzierungsabschnitt A geladenen Magazin M ausgewählt ist, teilweise heraus gezogen und in einem Scheibenauswahl-Antriebsbereich in dem Mechanikabschnitt B eingeklemmt, und die Scheibe D wird rotationsmäßig angetrieben, wobei ein Teil von dieser in dem Magazin M verbleibt. Unter Bezugnahme auf 1 sind ein Magazinauswurfelement 34, ein Verbindungsglied 35 zum Anheben und Absenken des zweiten und des ersten Chassis 4 und 5, eine Auswurffeder 36 sowie ein Antriebsmotor 37 für das Verbindungsglied 35 vorgesehen.

Der Mechanikabschnitt B beinhaltet ein zweites Chassis (Laden-Chassis) 4, das mit einer Scheibenklemmeinrichtung 3 versehen ist, sowie ein erstes Chassis (Abtast-Chassis) 5, das sich darunter befindet und das durch das zweite Chassis 4 drehbar abgestützt ist. Das zweite Chassis 4 und das erste Chassis 5 sind in dem Mechanikabschnitt B des Gehäuses 1 derart geführt, dass sie nach oben und nach unten (in einer zu der Ebene der 1 rechtwinkligen Richtung) beweglich sind.

Das zweite Chassis 4 besitzt die Scheibenklemmeinrichtung 3 zum Festklemmen der auf der Lade 2 angeordneten Scheibe D, ein zwischengeordnetes Zahnrad bzw. Zwischenrad 7, das von einer in Richtung nach unten angeordneten Tragachse 6 drehbar abgestützt ist, ein Antriebskraft-Übertragungsgetriebe, das aus mit dem Zwischenrad 7 kämmenden Zahnrädern 8 besteht, ein durch das Antriebskraft-Übertragungsgetriebe angetriebenes Steuerflächenzahnrad 9, einen Laden-Transportarm 10 zum Einziehen oder Hinausbefördern der Lade 2 mittels des Steuerflächenzahnrads 9 sowie einen Betätigungshebel zum Öffnen und Schließen des ersten Chassis 5 in Bezug auf das zweite Chassis 4.

Wie in 5 gezeigt ist, sind auf dem ersten Chassis 5 ein Drehteller 12 zum Platzieren und rotationsmäßigen Bewegen einer Scheibe auf diesem, ein Spindelmotor 13 (siehe 2) mit einer Antriebswelle, auf der der Drehteller 12 befestigt ist, eine optische Abtasteinrichtung 14 zum Wiedergeben von Information, die auf der durch den Drehteller 12 angetriebenen Scheibe D aufgezeichnet ist, und ein Transportmechanismus mit einem Motor 16 zum Transportieren eines Schlittens 15, an dem die optische Abtasteinrichtung 14 befestigt ist, sowie eine Schraubenspindel 17 angebracht.

Das erste Chassis 5 ist an dem einen Endbereich (nahe dem rechten Ende in 2) unterhalb des zweiten Chassis 4 durch eine Drehachse bzw. Schwenkachse 18 (siehe 7) drehbar gehaltert. Ein Gleichstrommotor 19 für die Verwendung beim Einbringen einer Lade hat eine Achse L1 einer Antriebswelle 19a, die koaxial zu einer Achse L2 der Drehachse 18 angeordnet ist, und ist an dem ersten Chassis 5 angebracht. Ein Schneckenrad 20 ist auf die Antriebswelle 19a des Gleichstrommotors 19 gepasst und auf dieser festgelegt, und das Schneckenrad 20 kämmt mit dem Zwischenrad 7. Das Zwischenrad 7 kämmt mit dem aus Zahnrädern 8 bestehenden Antriebskraft-Übertragungsgetriebe, wie dies in den 3 und 4 gezeigt ist, und führt ferner eine rotationsmäßige Bewegung des Steuerflächenzahnrads 9 aus, um die Lade 2 durch antriebsmäßiges Bewegen eines Laden-Einbringmechanismus, der den Laden-Transportarm 10 usw. beinhaltet, zu laden.

Außerdem werden das zweite Chassis 4 und das erste Chassis 5 durch einen Anhebe- und Absenkmechanismus (nicht gezeigt), der eine Hebeplatte usw. beinhaltet, über das Verbindungsglied 35 mittels der Leistung des an der Bodenplatte des Gehäuses 1 vorgesehenen Antriebsmotors 37 antriebsmäßig nach oben und nach unten bewegt. Ferner werden das zweite Chassis 4 und das erste Chassis 5 durch einen Aufwärts-/Abwärts-Festlegemechanismus (nicht gezeigt) auf die Höhe der ausgewählten Lade 2 bewegt und festgelegt. Wenn die Lade 2 in dem Magazin M durch den vorstehend genannten Laden-Einbringmechanismus zwischen das zweite Chassis 4 und das erste Chassis 5 im geöffneten Zustand eingezogen wird, erhält man den in 2B dargestellten Zustand.

Der Drehteller 12 besitzt einen Vorsprung 12a mit trapezförmigem Querschnitt in seinem Zentrum sowie einen an seinem Außenumfang ausgebildeten Flansch 12b, und Magnete 21 sind an dem Vorsprung 12a einem Magnetabschnitt der Scheibenklemmeinrichtung 3 gegenüberliegend vorgesehen. Zum Zeitpunkt des Festklemmens wird in der in 2A dargestellten Weise der Magnetabschnitt der Scheibenklemmeinrichtung 3 somit durch die magnetischen Kräfte der Magneten 21 angezogen, um die Scheibe D dadurch festzuklemmen, und die Scheibe D wird zusammen mit der Rotationsbewegung des Drehtellers 12 rotationsmäßig bewegt.

Es ist zwar in der Zeichnung nicht dargestellt, jedoch ist ein ringförmiger dünner Plattenmagnet an dem zweiten Chassis 4 über dem Magnetabschnitt der Scheibenklemmeinrichtung 3 vorgesehen. Die Magnetkräfte der Magneten 21 des Drehtellers 12 sind derart eingestellt, dass sie die Magnetkräfte des Magneten (nicht gezeigt) des zweiten Chassis 4 überwinden, um den Drehteller 12 bei Beendigung des Laden-Einbringvorgangs nach unten zu bewegen, während sich das erste Chassis 5 nach oben bewegt, wobei sich der Drehteller 12 in Richtung nach oben bewegt, um dem Magnetabschnitt der Scheibenklemmeinrichtung 3 näher zu kommen. Der Drehteller 12 wird zumindest ab dem Zeitpunkt unmittelbar vor der nach oben gehenden Bewegung des Drehtellers 12 in eine vorbestimmte Position in Richtung nach unten bewegt.

Im Folgenden wird eine Verbindungskonstruktion des ersten Chassis 5 und des zweiten Chassis 4 erläutert.

Auf der einen Seite des ersten Chassis 5 (der rechten Seite in 5) ragt ein Drehstift 23, der zum Bilden der Drehachse 18 in eine Öffnung 22 von einer Seitenplatte des zweiten Chassis 4 eingeführt ist, in feststehender Weise von dem oberen Bereich der Zeichnung weg, und ein Steuerflächenstift 26 zum Einführen in einer Steuerflächenschlitz 25 einer an dem zweiten Chassis 4 verschiebbar vorgesehenen Gleit-Steuerflächenplatte 24 ist feststehend vorstehend vorgesehen.

Die Gleit-Steuerflächenplatten 24 sind durch Führungsstifte 33 des zweiten Chassis 4 verschiebbar geführt, die in in den Gleit-Steuerflächenplatten 24 ausgebildete Führungsschlitze 32 eingeführt sind.

Außerdem ist an der anderen Seite des ersten Chassis 5 (der linken Seite in 5) ein Drehverbindungsstift 27, der zur Bildung der Drehachse 18 in eine in der anderen Seitenplatte des zweiten Chassis 4 ausgebildete Öffnung 22 eingeführt ist, in vorstehender Weise an dem oberen Bereich der Zeichnung vorgesehen, und ein Steuerflächen-Verbindungsstift 28 zum Einführen in den Steuerflächenschlitz 25 der an dem zweiten Chassis 4 verschiebbar vorgesehenen Gleit-Steuerflächenplatte 24 ist in vorstehender Weise ausgebildet.

Der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 sind in integraler Weise mit einer Kunststoffkomponente 29 ausgebildet, die durch flachgedrückte zylinderförmige elastische Abschnitte 30 an dem ersten Chassis 5 angebracht ist. Der Drehverbindungsstift 27 bzw. der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 ragen in integraler Weise von der Außenumfangsfläche des flachgedrückten zylinderförmigen elastischen Abschnitts 30 weg und sind auf der gegenüberliegenden Seite der Außenumfangsfläche des flachgedrückten zylinderförmigen elastischen Abschnitts 30 in integraler Weise mit der Komponente 29 ausgebildet. Somit können sich der Drehverbindungsstift 27 oder der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 in einer Richtung bewegen, in der jeder der elastischen Abschnitte 30 zusammengedrückt wird, und in dem elastischen Abschnitt 30 wird eine elastische Rückstellkraft erzeugt, so dass der Drehverbindungsstift 27 bzw. der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 in eine Richtung gespannt werden, in der sie zurückgedrückt werden, d. h. eine Richtung zum Verbinden des ersten Chassis 5 und des zweiten Chassis 4. Durchgangsöffnungen 31 sind in der Seitenplatte des ersten Chassis 5 ausgebildet, durch die der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 hindurch geführt sind.

Auf diese Weise ist das erste Chassis 5 durch den Drehstift 23 und den die Drehachse 18 bildenden Drehverbindungsstift 27 in Bezug auf das zweite Chassis 4 drehbar bzw. schwenkbar abgestützt, und der Steuerflächenstift 26 sowie der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 werden innerhalb der Steuerflächenschlitze 25 durch einen Verschiebevorgang der Gleit-Steuerflächenplatten 24 des zweiten Chassis bewegt, wodurch das erste Chassis 5 in den in 2B gezeigten offenen Zustand sowie in den in den 2A und 7 gezeigten geschlossenen Zustand bewegt wird. Die Gleit-Steuerflächenplatten 24 werden durch den Betätigungshebel 11 betätigt.

Außerdem sind bei diesem Ausführungsbeispiel zueinander parallele ebene Oberflächen 19b an der Hauptkörper-Außenfläche des Gleichstrommotors 19 gebildet. Wie in 2B gezeigt ist, ist der Gleichstrommotor 19 an dem ersten Chassis 5 derart angebracht, dass die ebenen Oberflächen 19b parallel zu der unteren Oberfläche der eingeführten Lade 2 sind, wenn sich das erste Chassis 5 und das zweite Chassis 4 im geöffneten Zustand befinden.

Wie in 2B gezeigt ist, ist dann, wenn das erste Chassis 5 und das zweite Chassis 4 in dem geöffneten Zustand sind und die aus dem Magazin M ausgewählte Lade 2 in den Mechanikabschnitt B geladen und in diesem untergebracht ist, das linke Ende des ersten Chassis 5 um die Drehachse 18 nach unten geneigt. Da jedoch der an dem ersten Chassis 5 angebrachte Gleichstrommotor 19 in einem Zustand parallel zu der unteren Oberfläche der eingeführten Lade 2 ist, ist ein Freiraum zwischen der Lade 2 oder der Scheibe D in der Lade 2 und der Hauptkörper-Außenfläche (ebene Oberfläche 19b) des Gleichstrommotors 19 sichergestellt, so dass die Lade 2 und die Scheibe D eingeführt werden können, ohne gegen die Hauptkörper-Außenfläche des Gleichstrommotors 19 zu stoßen.

Wenn das erste Chassis 5 geschlossen wird, wird das erste Chassis 5 im Uhrzeigersinn um die Drehachse 18 rotationsmäßig bewegt. Da die Achse der Antriebswelle 19a des Gleichstrommotors 19 koaxial zu der Achse der Drehachse 18 des ersten Chassis 5 angeordnet ist, wird auch der Gleichstrommotor 19 im Uhrzeigersinn rotationsmäßig bewegt, und das linke Ende der oberen ebenen Oberfläche 19b wird in vorstehender Weise nach oben bewegt, wie dies in 2A gezeigt ist. Der Drehteller 12 wird jedoch durch den Schließvorgang des ersten Chassis 5 nach oben bewegt, und dieser klemmt die auf der Lade 2 befindliche Scheibe D beim Anheben der Scheibe D zusammen mit der Klemmeinrichtung 3 fest. Obwohl das linke Ende G der ebenen Oberfläche 19b des Gleichstrommotors 19 nach oben bewegt wird, wird die Scheibe D derart angehoben, dass ein Freiraum zwischen der Scheibe D und dem Gleichstrommotor 19 sichergestellt ist. Eine Öffnung 2a ist in der Bodenfläche der Lade 2 ausgebildet, durch die die Scheibe D freiliegt.

Im Folgenden wird ein Verfahren zum Montieren des Ausführungsbeispiels erläutert.

Wie in den 5 und 6 gezeigt ist, ragen der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 durch die elastischen Abschnitte 30 von der Seitenplatte des ersten Chassis 5 weg. Der Drehstift 23 und der Steuerflächenstift 26 bleiben von der gegenüberliegenden Seitenplatte des ersten Chassis 5 wegstehend angeordnet.

Zuerst werden der Drehstift 23 und der Steuerflächenstift 26 des ersten Chassis 5 von unten her in die Öffnung 22 bzw. den Steuerflächenschlitz 25 der Gleit-Steuerflächenplatte 24 des zweiten Chassis 4 eingeführt.

Als Nächstes werden der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 derart gespannt, dass die elastischen Abschnitte 30 zusammengedrückt werden, und der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 werden, während sie mit der Innenfläche der Seitenplatte des ersten Chassis 5 in elastische Berührung gebracht sind, derart verschoben, dass der Drehverbindungsstift 27 die Öffnung 22 erreichen kann und gleichzeitig der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 den Steuerflächenschlitz 25 der Gleit-Steuerflächenplatte 24 erreichen kann. Dann werden der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 in die Öffnung 22 bzw. den Steuerflächenschlitz 25 durch die Federkräfte der elastischen Abschnitte 30 derart eingeführt, dass das zweite Chassis 4 und das erste Chassis 5 in einer Weise miteinander kombiniert sind, dass diese um die Drehachse 18 herum geöffnet und geschlossen werden können, wie dies in den 2 und 7 gezeigt ist.

Zum Trennen des zweiten Chassis 4 und des ersten Chassis 5 werden der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28, die in die Öffnung 22 bzw. den Steuerflächenschlitz 25 eingeführt sind, wiederum entgegen der Federkräfte der elastischen Abschnitte 30 gespannt, wodurch sich der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 aus der Öffnung 22 bzw. dem Steuerflächenschlitz 25 zurückziehen und dadurch die beiden Chassis voneinander getrennt werden.

Im Folgenden wird die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels erläutert.

In der nachfolgenden Beschreibung veranschaulicht 2B einen Zustand, in dem die Lade 2 aus einer Mehrzahl von Laden in dem Magazin M zur Ausführung eines Einbringvorgangs einer Lade ausgewählt wird, wobei die ausgewählte Lade 2 in den Mechanikabschnitt B eingezogen wird.

In dem in 2B gezeigten Zustand werden der Steuerflächenstift 26 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28, die in die Steuerflächenschlitze 25 eingreifen, bewegt, indem die Gleit-Steuerflächenplatte 24 aus der in 2A gezeigten Position durch antriebsmäßige Bewegung des Gleichstrommotors 19 in die in 2B gezeigte Position verschoben wird, wodurch das erste Chassis 5 in den geöffneten Zustand geneigt wird. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Drehteller 12 des ersten Chassis 5 in der untersten Stellung und ist von der Scheibenklemmeinrichtung 3 getrennt, und die Scheibenklemmeinrichtung 3 wird durch die Magnetkraft des Magneten (nicht gezeigt) des zweiten Chassis 4 angezogen. Somit befindet sich die Scheibenklemmeinrichtung 3 in einer Position, in der diese aus der Bewegungsbahn der Lade 2 heraus nach oben zurückgezogen ist, und der Drehteller 12 befindet sich in einer Position, in der dieser aus der Bewegungsbahn der Lade 2 heraus nach unten zurückgezogen ist, so dass die Lade 2 von der linken Seite der Zeichnung her zwischen den Drehteller 12 und die Scheibenklemmeinrichtung 3 eingeführt und von dort entfernt werden kann. Da sich der Drehteller 12 in dem in 2B gezeigten Zustand unterhalb der Lade 2 befindet, ist ferner die Scheibe D auf der Lade 2 platziert.

Wenn sich das linke Ende des ersten Chassis 5 nach unten bewegt, um um die Drehachse 18 geneigt zu werden, wie dies in dem Zustand der 2B gezeigt ist, ist der Gleichstrommotor 19 des ersten Chassis 5 parallel zu der unteren Oberfläche der eingeführten Lade 2 (oder der unteren Oberfläche der Scheibe D, die von der Öffnung der unteren Oberfläche der Lade 2 freiliegt), so dass ein Freiraum zwischen der Lade 2 (oder der Scheibe D in der Lade 2) und der Hauptkörper-Außenfläche (ebene Oberfläche 19b) des Gleichstrommotors 19 sichergestellt ist und die Lade 2 ohne Anstoßen gegen die Hauptkörper-Außenfläche des Gleichstrommotors 19 eingeführt werden kann und ferner eine Reduzierung der Dicke der Einheit erzielt werden kann.

Wenn der Gleichstrommotor 19 angetrieben wird, um die Gleit-Steuerflächenplatte 24 aus der in 2A gezeigten Position in die in 2B gezeigte Position zu verschieben, werden der Steuerflächenstift 26 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 in den Steuerflächenschlitzen 25 bewegt, wodurch das erste Chassis 5 in Richtung nach oben bewegt wird. Dieser Vorgang ermöglicht eine nach oben gehende Bewegung des Drehtellers 12 des ersten Chassis 5, so dass dieser der Scheibenklemmeinrichtung 3 näher kommt und die Scheibe D zusammen mit dem Drehteller 12 festgeklemmt und rotationsmäßig bewegt wird.

Während des Festklemmvorgangs wird die Scheibe D durch den Drehteller 12 von der Lade 2 abgehoben sowie in der in 2A gezeigten Weise von der Lade 2 getrennt, wenn der Klemmvorgang abgeschlossen ist.

Zusammen mit der Rotationsbewegung des ersten Chassis 5 im Uhrzeigersinn um die Drehachse 18 aufgrund des Klemmvorgangs wird auch der Gleichstrommotor 19 aus dem in 2B gezeigten Zustand im Uhrzeigersinn rotationsmäßig bewegt, und das linke Ende G der oberen ebenen Oberfläche 19b wird in vorstehender Weise nach oben bewegt, so dass es in die Öffnung 2a der Lade 2 hinein vorbewegt ist. Da jedoch die Scheibe D von der Lade 2 abgehoben ist, wie dies vorstehend beschrieben worden ist, wird der Freiraum zwischen dem linken Ende G der angehobenen ebenen Oberfläche 19b und der unteren Oberfläche der Scheibe D sichergestellt, und die Scheibe D tritt nicht mit dem Gleichstrommotor 19 in Berührung, so dass keine Beeinträchtigung des Aufzeichnungs-/Wiedergabevorgangs entsteht.

Im Folgenden wird der Antriebskraft-Übertragungsweg von dem Gleichstrommotor 19 beschrieben.

Wie in 2A gezeigt ist, wird die Antriebskraft des an dem erstem Chassis 5 angebrachten Gleichstrommotors 19 zur Verwendung beim Einbringvorgang einer Lade von dem auf der Antriebswelle 19a angebrachten Schneckenrad 20 auf das von der Stützachse 6 des oberen zweiten Chassis 4 abgestützte Zwischenrad 7 übertragen und von dem Zwischenrad 7 auf das aus Zahnrädern 8 gebildete Antriebskraft-Übertragungsgetriebe übertragen, wie dies in den 3 und 4 gezeigt ist.

Wenn das erste Chassis 5 aus dem in 2A gezeigten geschlossenen Zustand in den in 2B gezeigten geöffneten Zustand rotationsmäßig bewegt wird, wird auch das mit dem Schneckenrad 20 kämmende Zwischenrad 7 um die Achse des Schneckenrads 20 rotationsmäßig bewegt, da das Rotationszentrum des ersten Chassis 5 (die Achse L1 der Drehachse 18) koaxial mit der Achse des Schneckenrads 20 des Gleichstrommotors 19 (der Achse L2 der Antriebswelle 19a) angeordnet ist. Mit anderen Worten heißt dies, dass selbst bei rotationsmäßiger Bewegung des ersten Chassis 5 die Mittenbeabstandung zwischen dem Schneckenrad 20 und dem Zwischenrad 7 stets konstant gehalten wird. Somit kann die Antriebskraft des Gleichstrommotors 19 unabhängig von der Position des ersten Chassis 5 durch das Zwischenrad 7 auf das Antriebskraft-Übertragungsgetriebe übertragen werden.

Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel wird eine Nehmeinheit geschaffen, die ein erstes Chassis 5, an dem ein Spindelmotor 13 zur Verwendung beim rotationsmäßigen Bewegen einer Scheibe sowie ein als Antriebsquelle dienender Gleichstrommotor 19 angebracht sind, sowie ein zweites Chassis 4 mit einer Scheibenklemmeinrichtung 3 und einem Antriebskraft-Übertragungsgetriebe aufweist, wobei das erste Chassis 5 und das zweite Chassis 4 derart kombiniert sind, dass sie sich um eine Drehachse 18 öffnen und schließen lassen, wobei eine Antriebswelle 19a des Gleichstrommotors 19 mit einem Schneckenrad 20 versehen ist und ein mit dem Schneckenrad 20 kämmendes Zwischenrad 7 an dem zweiten Chassis 4 vorgesehen ist, um eine Antriebskraft auf das Antriebskraft-Übertragungsgetriebe zu übertragen, und wobei die Achse L2 der Antriebswelle 19a des Gleichstrommotors 19 koaxial mit der Achse L1 der Drehachse 18 angeordnet ist. Selbst wenn das Antriebskraft-Übertragungsgetriebe und der Gleichstrommotor 19 zum antriebsmäßigen Bewegen des Antriebskraft-Übertragungsgetriebes an separaten Chassis 4 und 5 vorgesehen sind, um die Dicke oder Größe der Einheit zu reduzieren, wird somit der Eingriff des Schneckenrads 20 und des Zwischenrads 7 unabhängig von dem geöffneten Zustand oder dem geschlossenen Zustand der Chassis 4 und 5 mit einer einfachen Konstruktion aufrechterhalten, und die Antriebskraft des Gleichstrommotors 19 wird positiv auf das Antriebskraft-Übertragungsgetriebe übertragen, so dass die Betriebszuverlässigkeit des Antriebskraft-Übertragungsgetriebes gesteigert ist.

Ferner weist bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Gleichstrommotor 19 parallel zueinander ausgebildete ebene Oberflächen 19b an seiner Hauptkörper-Außenfläche auf, und die ebenen Oberflächen 19b sind an dem ersten Chassis 5 derart angebracht, dass sie parallel zu einer eingeführten Lade 2 oder zu der unteren Oberfläche einer Scheibe D sind, wenn sich das erste Chassis 5 und das zweite Chassis 4 im geöffneten Zustand befinden. Da die ebenen Oberflächen 19b des Gleichstrommotors 19 nicht in Bezug auf die Lade 2 oder die untere Oberfläche der Scheibe D im geöffneten Zustand der Chassis 4 und 5 geneigt werden, wird ein Freiraum zwischen der eingeführten Lade 2 und dem Gleichstrommotor 19 sichergestellt, und die Lade 2 sowie die Scheibe D können ohne Anstoßen gegen die Hauptkörper-Außenfläche des Gleichstrommotors 19 eingeführt werden, so dass eine weitere Reduzierung bei der Dicke der Einheit erzielt werden kann.

Ferner sind bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel ein Drehverbindungsstift 27 und ein Steuerflächen-Verbindungsstift 28 zum Verbinden des ersten Chassis 5 und des zweiten Chassis 4 in Richtung der Dicke der beiden Chassis 5 und 4 verschiebbar. Da das erste Chassis 5 und das zweite Chassis 4 durch Verschieben des Drehverbindungsstifts 27 und des Steuerflächen-Verbindungsstifts 28 voneinander getrennt werden können, lassen sich das erste Chassis 5 und das zweite Chassis 4 ferner in einfacher Weise zusammenbauen und trennen, und an den Chassis 5 und 4 angebrachte Komponenten lassen sich in effizienter Weise austauschen und reparieren.

Zusätzlich dazu sind bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 durch elastische Elemente 30 in Richtung zum Verbinden des ersten Chassis 5 und des zweiten Chassis 4 gespannt. Das erste Chassis 5 und das zweite Chassis 4 lassen sich somit in einfacher Weise zusammenbauen und trennen, indem der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 entgegen den Federkräften der elastischen Elemente 30 gespannt werden, wobei der Drehverbindungsstift 27 und der Steuerflächen-Verbindungsstift 28 nach der Montage durch die Federkräfte der elastischen Elemente 30 in positiver Weise verbunden sind, ohne dass eine spezielle, ein Herausfallen verhindernde Vorrichtung erforderlich ist.


Anspruch[de]
  1. Nehmeinheit zur Verwendung in einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung zum Einführen und Ausgeben eines Aufzeichnungsmediums, die folgendes aufweist:

    Ein erstes Chassis (5), an dem ein Spindelmotor (13) zur Verwendung beim rotationsmäßigen Bewegen einer Scheibe und ein Gleichstrommotor (19) angebracht sind, der als Antriebsquelle für das Einführen/Herausgeben des Aufzeichnungsmediums dient; und

    ein zweites Chassis (4), das eine Scheibenklemmeinrichtung (3) und ein Antriebskraft-Übertragungsgetriebe (8) aufweist;

    wobei das erste Chassis in Bezug auf das zweite Chassis um eine Schwenkachse schwenkbar ist zwischen einer ersten Stellung, in der das erste Chassis und das zweite Chassis parallel sind und einen geschlossenen Aufnahmeraum bilden, und einer zweiten Stellung, in der das erste Chassis in Bezug auf das zweite Chassis geneigt ist und in der das Aufzeichnungsmedium in den zwischen dem ersten und dem zweiten Chassis ausgebildeten Aufnahmeraum eingeführt oder aus diesem ausgegeben werden kann,

    dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebswelle (19a) des Gleichstrommotors mit einem Schneckenrad (20) versehen ist und ein mit dem Schneckenrad kämmendes Zwischenrad (7) an dem zweiten Chassis vorgesehen ist, um eine Antriebskraft auf das Antriebskraft-Übertagungsgetriebe zu übertragen, und wobei die Achse der Antriebswelle (19a) des Gleichstrommotors koaxial mit der Schwenkachse ist.
  2. Nehmeinheit nach Anspruch 1, wobei der Gleichstrommotor zueinander parallele ebene Oberflächen (19b) an seiner Hauptkörper-Außenfläche aufweist und wobei die ebenen Oberflächen derart an dem ersten Chassis angebracht sind, dass sie zu einer eingeführten Lade oder der unteren Oberfläche einer Scheibe parallel sind, wenn sich das erste Chassis und das zweite Chassis in der zweiten Stellung befinden.
  3. Nehmeinheit nach Anspruch 1, wobei das erste Chassis und das zweite Chassis durch Verbindungsstifte (27, 28) miteinander verbunden und in Richtung der Dicke der beiden Chassis verschiebbar sind.
  4. Nehmeinheit nach Anspruch 3, wobei die Verbindungsstifte durch Federelemente (30) in der Richtung zum Verbinden des ersten Chassis und des zweiten Chassis gespannt sind.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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