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Drehmaschine für die allseitige Bearbeitung und geordnete Ablage von Werkstücken - Dokument EP1285725
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP1285725 25.08.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001285725
Titel Drehmaschine für die allseitige Bearbeitung und geordnete Ablage von Werkstücken
Anmelder Gildemeister Drehmaschinen GmbH, 33689 Bielefeld, DE
Erfinder Denkena, Berend, 33415 Verl, DE
DE-Aktenzeichen 50203662
Vertragsstaaten DE, IT
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 01.06.2002
EP-Aktenzeichen 020121604
EP-Offenlegungsdatum 26.02.2003
EP date of grant 20.07.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.08.2005
IPC-Hauptklasse B23Q 39/02
IPC-Nebenklasse B23Q 39/04   B23Q 7/03   B23Q 3/155   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Drehmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Eine Drehmaschine der als bekannt vorausgesetzten Art (DE 195 15 043 C2) weist eine in einem Werkzeugträger drehbar gehaltene Abgreifspindel auf, an der die Rückseite eines zuvor in einer Hauptspindel bearbeiteten Werkstücks durch die Werkzeuge eines weiteren Werkzeugträgers bearbeitet werden kann. In einer Ausführungsform schwenkt der die Abgreifspindel tragende Werkzeugträger um eine parallel zur Achse der Hauptspindel verlaufende Achse. Dieser Werkzeugträger ist mittels eines Kreuzschlittens in Richtung der Hauptspindelachse und quer dazu verfahrbar. Die Abgreifspindel und die Werkzeuge sind an der stets der Hauptspindel zugewandten Aufspannfläche des Werkzeugträgers angeordnet. Die Rotationsachse der Abgreifspindel bleibt in jeder Schaltlage des Werkzeugträgers horizontal.

Bei einer derartigen Anordnung muß bei einem automatischen Bearbeitungsablauf das allseitig fertig bearbeitete Werkstück von einer Werkstückhandhabungsvorrichtung, beispielsweise einem Roboter, aus der Abgreifspindel entnommen oder aus der Abgreifspindel ausgestoßen und in einem Auffangbehälter aufgefangen werden. Eine zusätzliche Werkstückhandhabungsvorrichtung ist aufwendig und teuer und lässt sich einer derartigen Drehmaschine nur schlecht zuordnen. Das Ausstoßen der fertig bearbeiteten Werkstücke in einen Auffangbehälter kann zu Beschädigungen der Oberfläche der Werkstücke führen, die das Werkstück unansehnlich oder sogar unbrauchbar machen. Die Zufuhr eines Rohteils mit Hilfe nur der Abgreifspindel ist bei dieser Drehmaschine überhaupt nicht möglich.

Es ist außerdem eine numerisch gesteuerte Bearbeitungsmaschine bekannt (DE 195 21 846 A1), bei der zwei um parallel zueinander verlaufende, horizontale Achsen schwenkbare Spindelstöcke vorgesehen sind, von denen jeder ein Spannfutter zur Aufnahme eines Werkstücks auf einer Seite und eine Werkzeugaufnahme auf der dem Spannfutter gegenüberliegenden Seite aufweist. Mindestens einer der Spindelstöcke ist in drei orthogonal zueinander verlaufenden Richtungen verfahrbar. Das Spannfutter dieses ersten Spindelstocks kann daher in eine Schaltlage geschwenkt werden, in der es nach unten weist. Es kann in dieser Lage vertikal nach unten verfahren werden, um ein Rohteil aufzunehmen oder ein fertig bearbeitetes Werkstück sanft und geordnet abzulegen. Außerdem kann das Spannfutter in einer anderen Schaltlage ein Werkstück an das Spannfutter des zweiten Spindelstocks übergeben oder aus diesem übernehmen.

Die Bearbeitungsmaschine hat den Nachteil, daß zur selben Zeit immer nur ein Werkstück mit einem Werkzeug bearbeitet werden kann. Dadurch verlängern sich die Bearbeitungszeiten erheblich. Insbesondere die Bearbeitung eines in dem Spannfutter des ersten Spindelstocks gehaltenen Werkstücks und die gleichzeitige Bearbeitung eines an dem zweiten Spindelstock gehaltenen Werkstücks durch ein Werkzeug des ersten Spindelstocks ist nicht möglich.

Ausgehend von dem zuerst genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Drehmaschine der als bekannt vorausgesetzten Art so auszubilden, daß sie neben einer allseitigen, vielfältigen und schnellen Bearbeitung der Werkstücke auch deren geordnete Ablage erlaubt.

Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.

Die Drehmaschine ist sowohl für die Komplettbearbeitung von Futterteilen als auch für die von Stangenabschnitten geeignet. Sie ermöglicht durch die Vorschubachsen des zweiten Werkzeugträgers über die reine Dreh- und zentrische Bohrbearbeitung hinaus auch andere Bearbeitungsverfahren. Es können beispielsweise Flächen angefräst oder außermittige Bohrungen unter beliebigem Winkel zur Drehachse durch Bohrwerkzeuge oder Laserstrahlen erzeugt werden. Durch die gesteuerte Vertikalbewegung der Abgreifspindel können Werkstücke unabhängig von ihrer Länge sanft und geordnet abgelegt oder Rohteile aufgenommen werden.

Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Durch die Anordnung und Anzahl von bis zu vier unabhängigen Werkzeugträgern können bei einer bevorzugten Ausgestaltung insbesondere an der Hauptspindel auch mehrere Werkzeuge gleichzeitig eingesetzt werden. Darüber hinaus ist es möglich, ein von der Abgreifspindel gehaltenes Werkstück einem Bearbeitungswerkzeug zuzuführen und gleichzeitig mit einem Werkzeug des die Abgreifspindel tragenden Werkzeugträgers ein in der Hauptspindel gehaltenes Werkstück zu bearbeiten.

Nachstehend werden drei bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben.

Es zeigen:

Figur 1 -
eine perspektivische Ansicht der Basis einer Drehmaschine in schematischer Darstellung mit zwei stets vorhandenen Werkzeugträgern;
Figur 2 -
eine perspektivische Darstellung der Drehmaschine nach Fig. 1 in einer ersten Ausführungsform mit drei Werkzeugträger;
Figur 3 -
eine perspektivische Darstellung der Drehmaschine nach Fig. 1 in einer zweiten Ausführungsform mit vier Werkzeugträgern;
Figur 4 -
die perspektivische Darstellung der Drehmaschine nach Fig. 3 mit einem Werkzeugträger in unterschiedlicher Schwenkposition;
Figur 5 -
eine perspektivische Darstellung der Drehmaschine nach Fig. 4 mit dem Werkzeugträger in einer weiteren Schwenkposition;
Figur 6 -
eine perspektivische Darstellung der Drehmaschine nach Fig. 1 in einer dritten Ausführungsform mit einem zusätzlichen Stechschlitten.

In den Zeichnungen sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, die sich im Bedarfsfall durch Hochstriche voneinander unterscheiden.

Auf einem Maschinenbett 1 ist ein Spindelkasten 2a befestigt, in dem eine Hauptspindel 2 um eine Hauptspindelachse z' drehbar gelagert ist. An der Hauptspindel 2 ist ein Spannfutter 2b befestigt, in das ein zu bearbeitendes Werkstück einspannbar ist. Die Hauptspindel 2 ist in bekannter Weise von einem nicht dargestellten Antriebsmotor sowohl mit für die Drehbearbeitung geeigneter Drehzahl antreibbar als auch mit Vorschubgeschwindigkeit drehbar und in beliebigen Umfangswinkelstellungen positionierbar.

Neben dem Spindelkasten 2a ist auf dem Maschinenbett 1 ein erster Werkzeugträger 3 gelagert, der mittels eines Schlittens 3b quer und parallel zur Hauptspindelachse z' verschieblich ist. Der Werkzeugträger 3 ist als Revolver mit an seinem Umfang angeordneten Werkzeugen 3c ausgebildet und schaltet um eine horizontal und parallel zur Hauptspindelachse z' verlaufende Schaltachse 3a. Mindestens ein Werkzeug 3c kann ein Stechmeißel zum Abtrennen eines Werkstücks von einer Werkstoffstange sein.

Auf seiner Oberseite weist das Maschinenbett 1 parallel zur Hauptspindelachse z' verlaufende Führungen auf, die ebenfalls nicht dargestellt sind. Auf diesen Führungen ist ein als Z-Schlitten 4d und X-Schlitten 4e ausgebildeter Kreuzschlitten in einer horizontalen Ebene verfahrbar. An dem X-Schlitten 4e ist eine weitere, vertikal verlaufende, in den Zeichnungen nicht dargestellte Führungsbahn vorgesehen, die einen Y-Schlitten 4f verschieblich führt. An dem Y-Schlitten ist ein zweiter Werkzeugträger 4 um eine Schwenkachse A verschwenkbar gelagert. Die Schwenkachse B verläuft horizontal und quer zur Hauptspindelachse z'.

An einer Seite des Werkzeugträgers 4, in Fig. 1 an seiner nach unten weisenden Seite, sind Werkzeuge 4b aufgenommen. In dem Werkzeugträger 4 ist außerdem eine antreibbare Abgreifspindel 4a um eine Drehachse 4g rotierend gelagert, die an der die Werkzeuge 4b aufnehmenden Seite des zweiten Werkzeugträgers 4 eine Werkstückspannvorrichtung 4c trägt. Die Abgreifspindel 4a kann durch den Werkzeugträger 4 in eine horizontale Lage verschwenkt werden, in der sie durch Verfahren der Schlitten 4d, 4e und 4f der Hauptspindel 2 fluchtend gegenübergestellt werden kann, so daß ihre Spannvorrichtung 4c das von dem Spannfutter 2b gehaltene Werkstück übernehmen kann.

Unterhalb des Werkzeugträgers 4 in der in Fig. 1 dargestellten Position am rechten Ende des Maschinenbettes 1 ist eine Ablagefläche 6 vorgesehen, auf der das bearbeitete Werkstück von der Abgreifspindel 4a abgelegt werden kann. Der Werkzeugträger 4 wird dazu in Y-Richtung bis zur Auflage des Werkstücks auf der Aufnahme- bzw. Ablagefläche 6 verfahren. In umgekehrter Richtung kann auf gleiche Weise von der Abgreifspindel 4a auch ein Rohteil von der Aufnahmefläche 6 aufgenommen und zur Hauptspindel 2 transportiert werden. Die Anfahrposition auf der Ablage- und Aufnahmefläche 6 kann aus den Werkstückabmessungen von der Maschinensteuerung selbsttätig ermittelt werden. Sie kann aber auch durch Sensoren beispielsweise beim Auftreffen des Werkstücks auf die Ablagefläche 6 festgestellt werden.

Zur Bearbeitung des in der Abgreifspindel 4a gehaltenen Werkstücks ist über dem Spindelkasten 2a auf dem Maschinenbett 1 ein dritter Werkzeugträger 5 vorgesehen. Der Werkzeugträger 5 trägt in mehreren Reihen Innenbearbeitungswerkzeuge 5a, deren Längsachse sich in Z-Richtung erstreckt und in einer in Z-Richtung versetzten Reihe Außenbearbeitungswerkzeuge 5b, wie z. B. Drehmeißel, die sich in X-Richtung erstrecken.

Der dritte Werkzeugträger 5 kann stationär oder in Z-Richtung verschieblich sein. Ein gesteuerter Vorschub in Z-Richtung erleichtert die Möglichkeit, während der Bearbeitung des von der Abgreifspindel 4a gehaltenen Werkstücks mit Werkzeugen 5a und 5b des dritten Werkzeugträgers 5, ein von der Hauptspindel 2 gehaltenes Werkstück durch die Werkzeuge 4b des zweiten Werkzeugträgers zu bearbeiten. Dadurch werden die Bearbeitungszeiten erheblich verkürzt.

In einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 kann ein dritter Werkzeugträger 5' stationär unterhalb des zweiten Werkzeugträgers 4 und unterhalb der nach unten weisenden Abgreifspindel 4a angeordnet sein. Dieser Werkzeugträger 5' kann ebenfalls Innenbearbeitungswerkzeuge 5a' und Außenbearbeitungswerkzeuge 5b', sowie Querbohrwerkzeuge 5c aufnehmen. Die Werkzeuge 5a', 5b' und 5c werden mittels des y-Schlittens 4f von der Abgreifspindel 4a angefahren. Der Werkzeugträger 5' kann auch zusätzlich zum Werkzeugträger 5 vorgesehen werden. Dadurch vergrößern sich die Bearbeitungsmöglichkeiten an dem von der Abgreifspindel 4a gehaltenen Werkstück. Die Bearbeitungswerkzeuge 5a, 5a' und 5c können in bekannter Weise rotierend antreibbar sein.

Wie insbesondere aus Fig. 5 erkennbar, ist der Werkzeugträger 4 in jede beliebige Winkelposition zur Z-Richtung verschwenkbar. Mit an seiner Stirnfläche angeordneten rotierend angetriebenen Werkzeugen 4b lassen sich dadurch zur Symmetrieachse des Werkstücks geneigte Bohrungen in das stillstehende, von der Hauptspindel 2 positionierte Werkstück einbringen. Der Werkzeugvorschub wird abhängig von der Werkzeugneigung durch synchron gesteuerte Bewegung des Z-Schlittens mit dem Y-Schlitten erzeugt. Bei Anordnung der Werkzeuge 4b und des von der Abgreifspindel 4a gehaltenen Werkstücks auf derselben Seite des zweiten Werkzeugträgers 4 kann sein Schwenkwinkel auf 180°, vorzugsweise auf etwas über 90° begrenzt werden. Alternativ können jedoch auch an anderen Umfangsflächen des zweiten Werkzeugträgers 4 Werkzeugträger angeordnet sein. In diesem Fall muß der Werkzeugträger 4 um mindestens 360° schaltbar sein.

In einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig. 6 kann an Stelle des Werkzeugträgers 5 oder zusätzlich ein vierter, als Stechschlitten 7a ausgebildeter Werkzeugträger 7 vorgesehen sein. Der Werkzeugträger 7 ist direkt an dem Spindelkasten 2a befestigt und weist an seiner Stirnseite den in X'-Richtung verschieblichen Stechschlitten 7a auf, an dem ein Formdrehmeißel oder ein Stechmeißel 7b befestigt ist. Eine Drehmaschine der in Fig. 6 gezeigten Ausführung ist besonders zur Stangenbearbeitung ausgebildet.

Eine Werkstoffstange wird von hinten durch die Hauptspindel 2 zugeführt und von dem Spannfutter 2b gespannt. Das in den Arbeitsraum ragende Ende wird dann von den Werkzeugen 3c des ersten Werkzeugträgers 3 vorzugsweise am Außenumfang und gleichzeitig von den Werkzeugen 4b des zweiten Werkzeugträgers 4 an der Stirnseite bearbeitet. Nach Abschluß der Bearbeitung des freien Endes wird das mit der Werkstoffstange noch zusammenhängende Ende in der Abgreifspindel 4a gespannt. Die Werkstoffstange wird von der Hauptspindel 2 und von der Abgreifspindel 4a winkelsynchron rotierend angetrieben. Der Stechschlitten 7a wird in X'-Richtung vorgeschoben, so daß der Abstechmeißel 7b ein Werkstück von der Werkstoffstange abtrennt.

Der zweite Werkzeugträger 4 verschwenkt das von der Abgreifspindel 4a gehaltene Werkstück anschließend in eine nach unten hängende Lage, in der es an seiner jetzt zugänglichen Rückseite von den Werkzeugen 5a' und 5b' des dritten Werkzeugträgers 5' bearbeitet werden kann. Schließlich wird das komplett bearbeitete Werkstück auf der Ablagefläche 6 abgelegt. Die Ablagefläche 6 kann durch einen Bereich eines Förderbandes gebildet sein, das das Werkstück seiner weiteren Verwendung zuführt.


Anspruch[de]
  1. Drehmaschine mit einer stationären, um eine horizontale Achse drehend antreibbaren Hauptpindel (2) zur Aufnahme eines Werkstücks, mit einem ersten Werkzeugträger (3), der quer zur Hauptspindelachse (z') verschieblich ist, ferner mit einem zweiten Werkzeugträger (4), der um eine horizontale Schwenkachse (A) schwenkbar auf einem Schlitten (4d, 4e) gelagert ist, der in einer ersten Vorschubrichtung (z) parallel zur Hauptspindelachse (z') und quer dazu in einer zweiten Vorschubrichtung (x) verfahrbar ist, wobei der zweite Werkzeugträger (4) eine drehend antreibbare Abgreifspindel (4a) aufweist, die zur Übernahme des Werkstücks aus der Hauptspindel (2) ausgebildet ist, und wobei mindestens ein Werkzeug (4b) an der Seite des zweiten Werkzeugträgers (4) anbringbar ist, aus der die Abgreifspindel (4a) vorragt, ferner mit einem dritten Werkzeugträger (5; 5'; 5"), der zum Anbringen eines Werkzeugs (5a; 5b; 5a'; 5b') in einer zur Abgreifspindel (4a) weisenden Ausrichtung ausgebildet ist,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die horizontale Schwenkachse (A) des zweiten Werkzeugträgers (4) quer zur Hauptspindelachse (z') verläuft, und der zweite Werkzeugträger (4) in einer Vorschubrichtung (y) verfahrbar ist, die senkrecht zur ersten und zweiten Vorschubrichtung (z und x) verläuft, wobei die Abgreifspindel (4a) und das eine gleichgerichtete Werkzeug (4b) radial zur Schwenkachse (A) angeordnet sind und wobei unterhalb des zweiten Werkzeugträgers (4) eine der nach unten weisenden Abgreifspindel (4a) gegen-überliegende Ablage- oder Aufnahmefläche (6) für die Werkstücke vorgesehen ist.
  2. Drehmaschine nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der erste Werkzeugträger (3) zusätzlich in Richtung der Hauptspindelachse (z') verfahrbar ist.
  3. Drehmaschine nach Anspruch 1 oder 2;

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der erste Werkzeugträger (3) ein um eine parallel zur Hauptspindelachse (z') verlaufende Schaltachse (3a) schaltbarer Werkzeugrevolver ist.
  4. Drehmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der dritte Werkzeugträger (5) neben oder über der Hauptspindel (2) angeordnet ist und daß dessen eines Werkzeug (5a; 5b) der Abgreifspindel (4a) in einer Schwenklage entgegengerichtet ist, in der die Drehachse (4g) der Abgreifspindel (4a) eine annähernd horizontale Lage aufweist.
  5. Drehmaschine nach Anspruch 4,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der dritte Werkzeugträger (5) in Richtung der Hauptspindelachse (z') verfahrbar gelagert ist.
  6. Drehmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der dritte Werkzeugträger (5') stationär unterhalb des zweiten Werkzeugträgers (4) angeordnet ist und daß dessen mindestens eines Werkzeug (5a'; 5b') der Abgreifspindel (4a) in einer Schwenklage des Werkzeugträgers (4) entgegengerichtet ist, bei der die Abgreifspindel (4a) vertikal nach unten weist.
  7. Drehmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß an dem dritten Werkzeugträger (5; 5') mehrere Werkzeuge (5a; 5b; 5a'; 5b') nebeneinander in einer Reihe angeordnet sind.
  8. Drehmaschine nach Anspruch 7,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß mehrere Werkzeuge (5a; 5b; 5a'; 5b') in zueinander parallelen Reihen angeordnet sind.
  9. Drehmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß an dem zweiten Werkzeugträger (4) außer der Abgreifspindel (4a) mehrere Werkzeuge (4b) befestigt sind.
  10. Drehmaschine nach Anspruch 9,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß mehrere Werkzeuge (4b) an der Seite des zweiten Werkzeugträgers (4) anbringbar sind, aus der die Abgreifspindel (4a) vorragt.
  11. Drehmaschine nach Anspruch 9 oder 10,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß mehrfach vorgesehene Werkzeuge (4b) in mindestens zwei in Richtung der Schwenkachse (B) des Werkzeugträgers (4) unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind.
  12. Drehmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß unterhalb Abgreifspindel (4a) in deren vertikal nach unten weisender Schaltlage eine Werkstückzuführund/oder Werkstückabführvorrichtung (6) vorgesehen ist.
  13. Drehmaschine nach Anspruch 12,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Vorrichtung (6) ein umlaufendes Werkstücktransportband aufweist.






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