| Dokumentenidentifikation |
EP1483828 25.08.2005 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001483828 |
| Titel |
SENDEANORDNUNG FÜR FREQUENZMODULATION |
| Anmelder |
Infineon Technologies AG, 81669 München, DE |
| Erfinder |
GREWING, Christian, 40489 Düsseldorf, DE; HAMMES, Markus, 46539 Dinslaken, DE; HANKE, Andre, 40489 Düsseldorf, DE; VAN WAASEN, Stefan, 19248 Sollentuna, SE |
| DE-Aktenzeichen |
50300826 |
| Vertragsstaaten |
DE, FR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
11.03.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
037146909 |
| WO-Anmeldetag |
11.03.2003 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/DE03/00773 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0003079536 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
25.09.2003 |
| EP-Offenlegungsdatum |
08.12.2004 |
| EP date of grant |
20.07.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
25.08.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
H03C 3/40
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| IPC-Nebenklasse |
H03C 3/09
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sendeanordnung für Frequenzmodulation.
Normalerweise wird zur Modulation einer Trägerfrequenz in einer Sendeanordnung
mit einem Frequenzmodulationsverfahren ein als Vektormodulator ausgebildeter Quadraturmodulator
oder IQ-Modulator eingesetzt. Dabei wird üblicherweise das eigentliche, die Modulationsdaten
enthaltende Sendesignal in einer digitalen Signalverarbeitung auf einer Zwischenfrequenz
erzeugt, die gering ist oder verschwindet. Entsprechende Sendestrukturen werden
als Low-IF- oder Zero-IF-Sender bezeichnet. Dabei ist IF eine Abkürzung für die
Zwischenfrequenz, Intermediate Frequency. Mit dem als Doppelmischer ausgebildeten
IQ-Mischer wird dieses modulierte Signal als Einseitenband-Signal auf die gewünschte
Trägerfrequenz hochgesetzt. Bei einem derartigen Quadraturmodulator muß sowohl
das die eigentlichen Modulationsdaten enthaltende Modulationssignal, als auch das
Trägersignal zerlegt in Quadraturkomponenten vorliegen. Quadraturkomponenten werden
auch als IQ-Komponenten bezeichnet. Inphase- und Quadraturkomponente stehen dabei
orthogonal zueinander und bilden ein komplexwertiges Signal.
Zur Regelung der Sendefrequenz ist üblicherweise eine Regelschleife
in Form einer Phasenregelschleife, Phase Locked Loop, PLL in der Sendearchitektur
vorgesehen (siehe z.B. das Dokument US 4 449 250 A). Eine derartige PLL umfaßt
beispielsweise einen Phasendetektor, ein Schleifenfilter, eine Ladungspumpe, einen
spannungsgesteuerten Oszillator und einen Frequenzteiler, die entsprechend miteinander
verschaltet sind. Um zu verhindern, daß niederfrequente Anteile des Modulationssignals
von der Phasenregelschleife weggeregelt werden, wird normalerweise das unmodulierte
Trägersignal, nicht das modulierte Ausgangssignal der Sendeanordnung in die Phasenregelschleife
zur Frequenzregelung eingespeist.
Das beschriebene Prinzip hat jedoch den Nachteil, daß bei einer
Modulation eines Frequenzanteils vor der Frequenzumsetzung des Oszillatorsignals
auf die Sendefrequenz nur ein unmodulierter Frequenzanteil, also nicht die Endfrequenz
oder Ausgangsfrequenz des Senders, in die Phasenregelschleife eingespeist werden
kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sendeanordnung anzugeben,
bei der niederfrequente Anteile der Modulation in der Phasenregelung berücksichtigt
werden, um ein Wegdriften der Kanalfrequenz des Senders zu verhindern, und welche
zugleich gute Rauscheigenschaften aufweist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Sendeanordnung
für Frequenzmodulation, aufweisend
- einen ersten Eingangsanschluß zum Zuführen von Modulationsdaten,
- einen zweiten Eingangsanschluß zum Zuführen eines Signals zur Kanalvorwahl,
- einen Aufwärts-Frequenzmischer mit einem ersten Eingang, der mit dem ersten
Eingangsanschluß zum Zuführen von Modulationsdaten gekoppelt ist,
- ein Verknüpfungsglied mit zwei Eingängen, die mit dem ersten und dem zweiten
Anschluß der Sendeanordnung gekoppelt sind, und mit einem Ausgang und
- eine Phasenregelschleife, umfassend
einen Oszillator mit einem Steuereingang zum Steuern der Ausgangsfrequenz, der
einen Ausgang hat, der mit einem zweiten Eingang des Aufwärts-Frequenzmischers verbunden
ist,
den Aufwärts-Frequenzmischer, und
einen Rückkopplungspfad, der an einen Ausgang des Aufwärts-Frequenzmischers sowie
an einen Eingang eines Phasenvergleichers angeschlossen ist und der einen Frequenzteiler
umfaßt, mit einem Steuereingang, der an den Ausgang des Verknüpfungsgliedes
gekoppelt ist,
wobei der Phasenvergleicher einen Ausgang hat, der mit dem Steuereingang des Oszillators
gekoppelt ist.
Gemäß dem vorliegenden Prinzip wird das modulierte Sendesignal,
welches am Ausgang des Aufwärts-Frequenzmischers bereitsteht, in die Phasenregelschleife
eingespeist. Somit wird ein Wegdriften der Kanalfrequenz durch niederfrequente Anteile
im Niedermodulationssignal verhindert, da eine Kompensationseinrichtung dadurch
gebildet ist, daß die Modulationsdaten nicht nur dem Aufwärts-Frequenzmischer
zugeführt werden, sondern auch dem Frequenzteiler im Rückkopplungspfad der Regelschleife.
Der Frequenzteiler bewirkt in Kombination mit der Phasenregelschleife wie bei einer
herkömmlichen Sendeanordnung zusätzlich die Kanalvorwahl des Senders dadurch, daß
das Signal zur Kanalvorwahl ebenfalls dem Frequenzteiler zugeführt wird.
Die Besonderheit des vorliegenden Prinzips ist unter anderem, daß
der Aufwärts-Frequenzmischer, der als Modulator arbeitet, in die Regelschleife miteinbezogen
ist und damit Rauschanteile und Störfrequenzanteile, welche im Aufwärts-Frequenzmischer
entstehen und unerwünscht sind, weitgehend gedämpft werden.
Insbesondere solche Störfrequenzanteile, welche nahe an der Trägerfrequenz
liegen und damit mittels Filteranordnungen kaum unterdrückt werden können, werden
vorteilhafterweise mittels der Phasenregelschleife weggeregelt. Die beschriebene
Sendeanordnung zeichnet sich durch einen geringen Strombedarf und gute Rauscheigenschaften
aus.
Um hochfrequente Anteile des Modulationssignals zu berücksichtigen,
ist der Frequenzteiler mit Vorteil als Fractional N-Frequenzteiler ausgebildet.
Fractional N-Frequenzteiler bewirken eine Division des rückgekoppelten Signals in
der Regelschleife nicht nur mittels ganzzahliger Werte, sondern mit beliebig einstellbaren
Bruchzahlen.
Mit Vorteil ist der Aufwärts-Frequenzmischer als IQ-Mischer ausgelegt,
der zur Verarbeitung eines komplexwertigen Modulationssignals ausgelegt ist. Ein
komplexwertiges Modulationssignal ist zerlegt in eine Inphase-Komponente und eine
dazu orthogonal stehende Quadratur-Komponente.
Der IQ-Mischer ist bevorzugt als Vektormodulators ausgebildet.
Da der Frequenzhub der Modulation bei einem IQ-Mischer beziehungsweise
Vektormodulator nicht von Prozeßschwankungen bei der Herstellung integrierter
Schaltungen abhängig ist, bedarf es gemäß dem vorliegenden Prinzip keines
Abgleichs der Modulationskompensation in der Phasenregelschleife.
Die Modulationsdaten können bevorzugt als digital codierte, zu sendende
Daten vorliegen. Das digitale Modulationssignal kann gemäß einer bevorzugten
Weiterbildung des vorliegenden Prinzips zunächst mittels eines Digital-/Analog-Wandlers
in ein entsprechendes analoges Signal konvertiert werden. Dem DA-Wandler ist mit
Vorteil ein Tiefpaßfilter nachgeschaltet, welches bezüglich des an das Tiefpaßfilter
am Ausgang angeschlossenen Aufwärts-Frequenzmischers als Anti-Aliasing-Filter wirkt.
Zur Kopplung des Modulationsdaten-Eingangsanschlusses mit dem digitalen
Eingang des D-/A-Wandlers ist bevorzugt ein digitaler Frequenzmodulator vorgesehen,
der an seinem Ausgang in Abhängigkeit von an seinem Eingang anliegenden Modulationsdaten
ein digital codiertes, frequenzmoduliertes Signal bereitstellt.
Zwischen den Ausgang des Verknüpfungsgliedes und den Steuereingang
des Frequenzteilers ist bevorzugt ein digitaler Delta-Sigma-Modulator geschaltet.
Somit ist die Phasenregelschleife in Kombination mit der bevorzugten Ausführung
des Frequenzteilers als Fractional-N Teiler mit Vorteil zu einer Delta-Sigma-Fractional-N-PLL
weitergebildet.
In Alternative zu den beschriebenen, vorteilhaften Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Prinzips kann die Sendeanordnung gemäß dem vorliegenden
Prinzip auch mit einer Sendearchitektur mit Zwischenfrequenz ausgebildet sein. In
diesem Fall stellt der Oszillator der Phasenregelschleife nicht ein Signal bei der
Sendefrequenz bereit, sondern ein Signal mit einer Frequenz, welches durch Mischen
mit der Zwischenfrequenz gerade die gewünschte Sendefrequenz ergibt.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen des vorliegenden
Prinzips sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand
der einzigen Figur näher erläutert.
Es zeigt:
- die Figur
- eine beispielhafte Ausführungsform des vorliegenden erfindungsgemäßen
Prinzips anhand eines vereinfachten Blockschaltbildes.
Die Figur zeigt eine Sendeanordnung, welche für die Frequenzmodulation
geeignet ist. Diese umfaßt einen ersten Eingangsanschluß 1 zum Zuführen
von Modulationsdaten und einen zweiten Eingangsanschluß 2 zum Zuführen eines
Signals zur Kanalvorwahl. Die beiden Eingangsanschlüsse 1, 2 sind ausgelegt zum
Zuführen jeweiliger, digital codierter Daten. An den ersten Eingangsanschluß
1 ist ein digitales Filter 3 zur Aufbereitung der Modulationsdaten vorgesehen. An
einen Ausgang des digitalen Filters 3 ist ein digitaler Frequenzmodulator 4 angeschlossen,
dem an seinem Eingang die aufbereiteten Modulationsdaten zugeführt werden und an
dessen Ausgang ein von den Modulationsdaten abgeleitetes Modulationssignal, welches
digital codiert ist, ableitbar ist. Der Ausgang des digitalen Frequenzmodulators
4 ist als komplexwertiger Ausgang zur Ableitung orthogonaler Signalkomponenten ausgeführt,
umfassend einen Inphase- und einen Quadraturausgang. Diese Ausgänge sind über einen
Inphase- und einen Quadratursignalpfad I, Q an je einen Eingang eines je eines Digital-/Analogwandlers
5 angeschlossen, die das digital codierte Modulationssignal in ein entsprechendes,
analoges Modulationssignal konvertieren. Ausgangsseitig an den D-/A-Wandlern 5 ist
je ein Anti-Aliasing-Filter 6 angeschlossen. Der Ausgang des als Tiefpaßfilter
ausgeführten Anti-Aliasing-Filters 6 ist mit einem ersten Eingang eines Aufwärts-Frequenzmischers
7 verbunden, der als Vektormodulator ausgebildet ist. Das Anti-Aliasing-Filter 6
kann alternativ, beispielsweise bei Ausführung des Senders mit von Null verschiedener
Zwischenfrequenz auch als Bandpaß-Filter oder als Polyphasenfilter ausgebildet
sein. An einen Ausgang des IQ-Mischers 7 ist ein Vorverstärker 8 angeschlossen,
dessen Ausgang den Ausgang der Sendeanordnung bildet. Ein zweiter Eingang des Aufwärts-Frequenzmischers
7, der als IQ-Mischer ausgeführt ist, ist an den Ausgang eines spannungsgesteuerten
Oszillators 9 angeschlossen, der ein hochfrequentes Trägersignal bei der gewünschten
Sendefrequenz zerlegt in orthogonale Signalkomponenten bereitstellt. Sowohl der
spannungsgesteuerte Oszillator 9, als auch der IQ-Mischer 7 sind in einer Phasenregelschleife
10 angeordnet. Diese Phasenregelschleife 10 umfaßt einen Rückkopplungspfad,
der den Ausgang des Verstärkers 8 und damit den Ausgang des Aufwärts-Frequenzmischers
7 mit einem Phasendetektor 11 an einem ersten Eingang desselben koppelt. Der Rückkopplungspfad
der Phasenregelschleife 10 weist dabei zur Kopplung des Verstärkers 8 mit dem Phasendetektor
11 einen Frequenzteiler 12 auf, der als Fractional N-Teiler ausgebildet ist und
einen Steuereingang 13 aufweist, an dem in digital codierter Form ein Frequenzteilerverhältnis
zuführbar ist. Der Steuereingang 13 des Fractional-N-Frequenzteilers 12 ist mit
dem Ausgang eines Verknüpfungsgliedes 14 über einen Sigma-Delta-Modulator 17, der
in alternativen Ausführungen auch entfallen kann, verbunden. Das Verknüpfungsglied
14 hat zwei Eingänge, die mit dem ersten Eingangsanschluß und dem zweiten
Eingangsanschluß 1, 2 der Sendeanordnung gekoppelt sind. Das Verknüpfungsglied
14 verknüpft demnach die als digitale Daten vorliegenden Modulationsdaten mit dem
ebenfalls digital vorliegenden Signal zur Kanalvorwahl und führt dieses verknüpfte,
ebenfalls digital codierte Signal oder ein davon abgeleitetes Signal dem Steuereingang
des Frequenzteilers 12 zu. Ein zweiter Eingang des Phasendetektors 11 ist mit einer
hier nicht dargestellten Bezugsfrequenzquelle zur Zuführung eines Signals mit einer
Referenzfrequenz gekoppelt. Der Ausgang des Phasendetektors 11, der als Phasen-
und Frequenzdetektor ausgebildet ist, ist über eine Ladungspumpenschaltung 15 und
ein Schleifenfilter 16 mit dem Steuereingang des spannungsgesteuerten Oszillators
9 verbunden.
Die Figur zeigt eine homodyne Sendeanordnung mit einer Direktumsetzung,
welche für frequenzmodulierte Signal geeignet ist, und mit einer Phasenregelschleife
10. Die Sendeanordnung entspricht dabei einer Weiterbildung des 2-Punkt-Modulationsprinzips
einer Phasenregelschleife.
Gemäß der Figur werden Modulationsdaten in ein Modulationssignal
gewandelt und einem Aufwärts-Mischer 7 zugeführt. Zusätzlich werden zu Kompensationszwecken
die Modulationsdaten auch einem Frequenzteiler 12 im Rückkopplungspfad der PLL 10
zugeführt. Die Besonderheit des vorliegenden Prinzips ist dabei, daß der Aufwärts-Frequenzmischer
7 vollständig in die Phasenregelung integriert ist. Somit können mit Vorteil Rausch-
und Störfrequenzanteile, die im Mischer 7 entstehen, in einfacher Weise gedämpft
werden, soweit sie innerhalb der Bandbreite der Regelschleife 10 liegen. Ein Wegdriften
der Kanalfrequenz durch niederfrequente Anteile des Modulationssignals wird durch
die Kompensation mittels des Frequenzteilers 12, dem die Modulationsdaten ebenfalls
zugeführt werden, erreicht.
Der Vektormodulator 7 benötigt mit Vorteil keine Abgleichmaßnahmen. Es ist
kein Abgleich der erfindungsgemäßen Modulationskompensation erforderlich,
da der Frequenzhub des Modulationssignals bei einem Vektormodulator nicht von Prozeßschwankungen
bei der Fertigung der Sendeanordnung abhängig ist.
Da in modernen Sendearchitekturen ohnehin üblicherweise eine Fractional
N-PLL 12, bevorzugt in Kombination mit einem Delta-Sigma-Modulator 17, eingebaut
ist, um kurze Einschwingzeiten der Regelschleife zu erzielen, ist das beschriebene
Prinzip mit geringem zusätzlichem Aufwand realisierbar.
Anstelle der gezeigten Ausführung mit einer Direktumsetzung ist das
vorliegende Prinzip im Rahmen der Erfindung auch auf heterodyne Sendearchitekturen,
die mit einer Zwischenfrequenzebene von beispielsweise von einigen 100 MHz arbeiten,
anwendbar. Ebenso kann das beschriebene Prinzip bei Low-IF- und Zero-IF-Sendestrukturen
zum Einsatz kommen.
Bei einer Zwischenfrequenz von beispielsweise einigen 100 Megahertz
kann dabei bevorzugt eine Frequenzmodulation analog durchgeführt werden, um für
hochfrequente Signale ausgelegte Digital/Analog-Wandler zu umgehen.
Bezugszeichenliste
- 1
- Modulationseingang
- 2
- Kanalvorwahl-Eingang
- 3
- Digitalfilter
- 4
- Digitaler Frequenzmodulator
- 5
- D-/A-Wandler
- 6
- Tiefpaßfilter
- 7
- Aufwärts-Frequenzmischer
- 8
- Verstärker
- 9
- VCO
- 10
- PLL
- 11
- Phasendetektor
- 12
- Fractional N-Frequenzteiler
- 13
- Steuereingang
- 14
- Verknüpfungsglied
- 15
- Ladungspumpe
- 16
- Schleifenfilter
- 17
- Delta-Sigma-Modulator
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| Anspruch[de] |
- Sendeanordnung für Frequenzmodulation, aufweisend
- einen ersten Eingangsanschluß (1) zum Zuführen von Modulationsdaten,
- einen zweiten Eingangsanschluß (2) zum Zuführen eines Signals zur Kanalvorwahl,
- einen Aufwärts-Frequenzmischer (7) mit einem ersten Eingang, der mit dem ersten
Eingangsanschluß (1) zum Zuführen von Modulationsdaten gekoppelt ist,
- ein Verknüpfungsglied (14) mit zwei Eingängen, die mit dem ersten und dem zweiten
Anschluß (1, 2) der Sendeanordnung gekoppelt sind, und mit einem Ausgang und
- eine Phasenregelschleife (10), umfassend einen Oszillator (9) mit einem Steuereingang
zum Steuern der Ausgangsfrequenz des Oszillators (9), der einen Ausgang hat, der
mit einem zweiten Eingang des Aufwärts-Frequenzmischers (7) verbunden ist,
den Aufwärts-Frequenzmischer (7), und
einen Rückkopplungspfad, der an einen Ausgang des Aufwärts-Frequenzmischers (7)
sowie an einen Eingang eines Phasenvergleichers (11) angeschlossen ist und der einen
Frequenzteiler (12) umfaßt, mit einem Steuereingang (13), der mit dem Ausgang
des Verknüpfungsgliedes (14) gekoppelt ist,
wobei der Phasenvergleicher (11) einen Ausgang hat, der mit dem Steuereingang des
Oszillators (9) gekoppelt ist.
- Sendeanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Frequenzteiler (13) ausgelegt ist zur Frequenzteilung mit Bruchzahlen.
- Sendeanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufwärts-Frequenzmischer (7) ausgelegt ist zur Verarbeitung eines komplexwertigen,
in Inphase- und Quadraturkomponente zerlegten Modulationssignals.
- Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet , daß
zur Kopplung des ersten Eingangsanschlusses (1) der Sendeanordnung mit dem ersten
Eingang des Aufwärts-Frequenzmischers (7) ein Digital-/Analog-Wandler (5) mit nachgeschaltetem
Tiefpaßfilter (6) vorgesehen ist.
- Sendeanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Kopplung des ersten Eingangsanschlusses (1) der Sendeanordnung mit einem Eingang
des Digital-/Analog-Wandlers (5) ein digitaler Frequenzmodulator (4) vorgesehen
ist, der in Abhängigkeit von den Modulationsdaten ein frequenzmoduliertes Signal
bereitstellt.
- Sendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet , daß
die Phasenregelschleife (10) zur Kopplung des Phasenvergleichers (11) mit dem gesteuerten
Oszillator (9) eine Ladungspumpenschaltung (15) mit nachgeschaltetem Schleifenfilter
(16) umfaßt.
- Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6
dadurch gekennzeichnet , daß
der Phasenvergleicher (11) einen weiteren Eingang hat, der mit einem Bezugsfrequenzgenerator
verbunden ist.
- Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Delta-Sigma-Modulator (17) vorgesehen ist, mit einem Eingang, der an den Ausgang
des Verknüpfungsgliedes (14) angeschlossen ist, und mit einem Ausgang, der an den
Steuereingang (13) des Frequenzteilers (12) angeschlossen ist.
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| Anspruch[en] |
- A transmission arrangement for frequency modulation, having
- a first input connection (1) for supplying modulation data,
- a second input connection (2) for supplying a channel preselection signal,
- a step-up frequency mixer (7) having a first input, which is coupled to the
first input connection (1), for supplying modulation data,
- a logic linking element (14) having two inputs, which are coupled to the first
and second connections (1, 2) of the transmission arrangement, and an output, and
- a phase locked loop (10) comprising
an oscillator (9) having a control input for controlling the output frequency of
the oscillator (9), and an output which is connected to a second input of the step-up
frequency mixer (7),
the step-up frequency mixer (7), and
a feedback path which is connected to an output of the step-up frequency mixer
(7) and to an input of a phase comparator (11), and comprises a frequency divider
(12) having a control input (13) which is coupled to the output of the logic linking
element (14),
with the phase comparator (11) having an output which is coupled to the control
input of the oscillator (9).
- The transmission arrangement as claimed in claim 1,
wherein
the frequency divider (13) is designed to divide the frequency using fractions.
- The transmission arrangement as claimed in claim 1 or 2,
wherein
the step-up frequency mixer (7) is designed to process a complex modulation signal
which has been broken down into an in-phase component and a quadrature component.
- The transmission arrangement as claimed in one of claims 1 to 3,
wherein
a digital/analog converter (5) with a downstream lowpass filter (6) is provided
for the purpose of coupling the first input connection (1) of the transmission arrangement
to the first input of the step-up frequency mixer (7).
- The transmission arrangement as claimed in claim 4,
wherein
a digital frequency modulator (4) which produces a frequency-modulated signal as
a function of the modulation data is provided for the purpose of coupling the first
input connection (1) of the transmission arrangement to an input of the digital/analog
converter (5).
- The transmission arrangement as claimed in one of claims 1 to 5,
wherein
the phase locked loop (10) has a charge pump circuit (15) with a downstream loop
filter (16) for the purpose of coupling the phase comparator (11) to the controlled
oscillator (9).
- The transmission arrangement as claimed in one of claims 1 to 6,
wherein
the phase comparator (11) has a further input which is connected to a reference
frequency generator.
- The transmission arrangement as claimed in one of claims 1 to 7,
wherein
a delta-sigma modulator (17) is provided, said modulator having an input, which
is connected to the output of the logic linking element (14), and an output which
is connected to the control input (13) of the frequency divider (12).
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| Anspruch[fr] |
- Dispositif émetteur pour la modulation de fréquence comportant
- une première borne (1) d'entrée pour l'entrée de données de modulation ;
- une deuxième borne (2) d'entrée pour l'entrée d'un signal de présélection de
canal ;
- un mélangeur (7) de fréquence élévateur ayant une première entrée qui est couplée
à la première borne (1) d'entrée pour l'entrée de données de modulation ;
- un élément (14) de combinaison ayant deux entrées qui sont couplées à la première
et à la deuxième bornes (1, 2) du dispositif émetteur et ayant une sortie ; et
- une boucle (10) à verrouillage de phase comprenant
un oscillateur (9) ayant une entrée de commande de la fréquence de sortie de l'oscillateur
(9) qui a une sortie qui est reliée à une deuxième entrée du mélangeur (7) de fréquence
élévateur ; et
un trajet de réaction qui est raccordé à une sortie du mélangeur (7) de fréquence
élévateur ainsi qu'à une entrée d'un comparateur (11) de phase et qui comporte un
diviseur (12) de fréquence ayant une entrée (13) de commande qui est couplée à la
sortie de l'élément (14) de combinaison,
dans lequel le comparateur (11) de phase a une sortie qui est
couplée à l'entrée de commande de l'oscillateur (9).
- Dispositif émetteur suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le diviseur (13) de fréquence est conçu pour la division de fréquence
par un nombre fractionnaire.
- Dispositif émetteur suivant la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le mélangeur (7) de fréquence élévateur
est conçu pour le traitement d'un signal de modulation de valeur complexe décomposé
en une composante en phase et en une composante en quadrature.
- Dispositif émetteur suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'il est prévu pour le couplage de
la première borne (1) d'entrée du dispositif émetteur à la première entrée du mélangeur
(7) de fréquence élévateur un convertisseur (5) numérique/analogique ayant un filtre
(6) passe-bas en aval.
- Dispositif émetteur suivant la revendication 4,
caractérisé en ce qu'il est prévu, pour le couplage de
la première borne (1) d'entrée du dispositif émetteur à une entrée du convertisseur
(5) numérique/analogique, un modulateur (4) de fréquence numérique qui donne, en
fonction des données de modulation, un signal modulé en fréquence.
- Dispositif émetteur suivant l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la boucle (10) à verrouillage de
phase comprend pour le couplage du comparateur (11) de phase à l'oscillateur (9)
commandé un circuit (15) de pompe de charge ayant un filtre (16) à boucle en aval.
- Dispositif émetteur suivant l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le comparateur (11) de phase a une
autre entrée qui est reliée à un générateur d'une fréquence de référence.
- Dispositif émetteur suivant l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce qu'il est prévu un modulateur (17) delta-sigma
ayant une entrée qui est raccordée à la sortie de l'élément (14) de combinaison
et ayant une sortie qui est raccordée à l'entrée (13) de commande du diviseur (12)
de fréquence.
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