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Dokumentenidentifikation WO2004030474 25.08.2005
Titel Vorrichtung zum Schälen von stangenförmigen Gemüse
Anmelder Protte, Christoph, 33129 Delbrück, DE
Erfinder Protte, Christoph, 33129 Delbrück, DE
DE-Aktenzeichen 10297826
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NO, NZ, OM, PH, PL, PT, RO, RU, SD, SE, SG, SI, SK, SL, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VN, YU, ZA, ZM, ZW, AP, EA, EP, OA
Sprache des Dokument DE
WO-Anmeldetag 27.09.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/DE2002/003660
WO-Veröffentlichungsnummer 2004030474
WO-Veröffentlichungsdatum 15.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.08.2005
IPC-Hauptklasse A23N 7/04
IPC-Nebenklasse A23N 7/10   B65G 35/00   

Beschreibung[de]

Vorrichtung zum Schälen von stangenförmigen Gemüse Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schälen von stangenförmigem Gemüse mit einer Mehrzahl von in Transportrichtung des Gemüses wechselweise angeordueten Transportwalzen-Paaren und Messerstationen, wobei die Transportwal 15 zen-Paare mit einer Antriebseinheit verbunden sind, so dass mindestens eine Transportwalze des Transportwalzen-Paares drehbar um die eigene Achse antreibbar ist.

Aus der DE 196 08 195 C1 ist eine Vorrichtung zum Schälen 20 von stangenförmigem Gemüse bekannt, bei der Transportwalzen-Paare und Messerstationen wechselweise in Transportrichtung des Gemüses angeorduet sind. Die Transportwalzen-

Paare dienen zum Erfassen und Führen des stangenförmigen Gemüses entlang eines vorgegebenen Transportweges. Die Mes 25 serstationen dienen zum Schälen des Gemüses. Um ein gleichmäBiges Schälen entlang der Umfangsfläche des Gemüses zu ermöglichen, sind die Transportwalzen-Paare und Messerstationen in Transportrichtung wechselweise angeordnet. Die Transportwalzen-Paare sind zu Transportwalzen-Paaren zusam 30 mengefasst, wobei die TransportWalzen eweils aus einem

2 - weichelastischen Material gefertigt und mit einer Welle versehen sind. Die Welle der Transportwalze ist mit einer Antriebseinheit verbunden, so dass sie drehbar angetrieben ist. Um einen universellen Einsatz der Vorrichtung, insbesondere die Behandlung von Gemüse unterschiedlichen Durchmessers, zu gewährleisten, ist die Welle der Transportwalze drehbar an einem Schwenkarm gelagert, der seinerseits schwenkbar an 10 einer feststehenden zweiten Achse gelagert ist. Die Verlängerung der Welle bzw. Achse ist jeweils mit Antrieberädern verbunden, so dass durch Betätigung des Schwenkarmes der Abstand von zwei Transportwalzen eines Transportwalzen- I Paares zueinander einstellbar ist. Nachteilig an der be 15 kannten Vorrichtung, die sich grundsätzlich bewährt hat, ist, dass in Abhängigkeit von dem Durchmesser des stangenförmigen Gemüses, beispielsweise von Spargel, Karotten etc., der Abstand der Transportwalzen eines Transportwalzen-Paares vorzugsweise manuell voreingestellt werden muss.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Schälen von stangenförmigem Gemüse derart weiterzubilden, dass die Universalität der Behandlung von stangenförmigen Gemüses unterschiedlichen Typs und unterschiedlicher 25 Größe verbessert wird.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Transportwalze des Trans 30 portwalzen-Paares eine Welle aufweist, die mit der Antriebseinheit über eine Kupplungeeinheit verbunden ist, derart, dass die Transportwalze quer zur Transportrichtung beweglich ausgebildet ist.

- 3 - Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die Ankoppelung einer Welle der Transportwalze an die Antriebseinheit über eine Kupplungseinheit die Transportwalzen selbsttätig quer zur Transportrichtung nachgiebig s ausgebildet sind. Dadurch kann stangenförmiges Gemüse gegebenenfalls unterschiedlichen Typs in einem relativ großen Durchmesserbereich transportiert bzw. den Messerstationen zugeführt werden, ohne dass die Gefahr eines Bruchs des Gemüses besteht. Grundgedanke der Erfindung ist es, die 10 Transportwalze nicht starr in ihrer Erstreckungsrichtung zu halten, sondern die Transportwalze quer zu ihrer Erstreckungsrichtung beweglich zu lagern. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass sich die Vorrichtung selbstbätig auf die unterschiedlichen Formen bzw. Größen des Gemüses im Sinne 15 eines schonenden Transportes einstellen kann.

Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Kupplungeeinheit als spielfreie Wellenkupplung ausgebildet, so dass auf einfache Weise eine Kopplung der Welle der 20 Transportwalze mit einer Abtriebewelle der Antriebseinheit geschaffen ist, wobei zum einen eine Ubertragung von Drehkräften und zum anderen ein Wellenversatz in einem vorgegebenen Winkelbereich gewährleistet ist. Die VerschwenkLarkeit der Transportwalzenwelle in einem Raumwinkelbereich um 2s eine Achse, die koaxial zu der AbUriebswelle der Antriebseinheit verläuft, wird durch ein flexibles Verbindungsteil der Kupplung ermöglicht. Das Verbindungsteil dient zur Verbindung von zwei Kupplungssegmenten der Kupplung und ist jeweils mit einem Kupplungssegment formschlüssig verbunden.

30 Das erste Kupplungssegment ist mit einem Ende der Transportwalzenwelle und das zweite Kupplungssegment ist mit einem Ende der Antriebswelle verbunden. Obwohl infolge der geradlinigen Transportrichtung eine Verschwenkbarkeit der Transportwalzen senkrecht zur Transportrichtung ausreichend 35 ist, ermöglicht die VerschwenkLarkeit der Transportwalzen

4 - im Raum mit einer Komponente, die einen spitzen Winkel zur Transportrichtung bildet, ein schonendes Erfassen bzw. Weitertransportieren einer nicht geradförmigen Gemüsestange.

Um einen geradlinigen Transport der Gemüsestange zu ermög 5 lichen, sind vorzugeweise zwei Transportwalzen-Paare unmittelbar nacheinander angeordnet.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung weisen sowohl das erste und zweite Kupplungssegment sowie das Verbindungsteil 10 der Kupplungeeinheit eine Verzahnung auf, so dass eine sichere Drehübertragung von der AbUriebswelle der Antriebseinheit zu der Welle der Transportwalze gewährleistet ist.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Verbindungs-

15 teil als eine flexible oder nachgiebige Hülee ausgebildet, die das erste und zweite Kupplungssegment bereichsweise umgreift. Die axiale Länge der Kupplungssegmente bzw. der Hülee ist derart gewählt, dass die Kupplungssegmente in einem vorgegebenen Abstand zueinander angeordnet sind. Hier 20 durch wird ein Verschwenken der Transportwalzenwelle relativ zur AbUriebewelle ermöglicht. Durch die Wahl des Abstandes der Kupplungssegmente zueinander kann der maximale Verschwenkwinkel vorgegeben werden.

25 Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen: Figur 1: Einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäBes Transportwalzen-Paar in Transportrichtung,

Figur 2: eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit in Transportrichtung wechselweise angeordneten Transportwalzen-Paaren und nicht dargestellten Messerstationen, Figur 3: eine Seitenansicht von zwei unmittelbar in Transportrichtung hintereinander angeordneten Transportwalzen-Paaren, 10 Figur 4: eine Vorderansicht eines Transportwalzen-Paares, Figur 5: einen Längsschnitt durch eine Kupplungeeinheit, Figur 6: einen Querschnitt durch die Kupplungseinheit ent 15 lang der Schnittlinie VI-VI in Figur 5, Figur 7: einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Transportwalzenpaar in Transportrichtung mit ei ner Anpresskrafteinheit nach einer zweiten Aus 20 führungsform und; Figur 8: eine perspektivische Darstellung einer Messersta tion, die in Transportrichtung zwischen den in! Figur 2 dargestellten zwei paarweise angeordneten 25 Transportwalzen angeordnet ist.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Schälen von stangenförmigem Gemüse kann vorzugsweise zum Schälen von Minikarotten mit einem Durchmesserbereich von 5 bis 3 0 mm einge 30 setzt werden. Darüber hinaus können auch andere Gemüsesorten, wie zum Beispiel Spargel etc. mittels dieser Vorrichtung geschält werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im wesentlichen 35 aus einer Mehrzahl von Transportwalzen-Paaren l und Messer

stationen 2, die in Transportrichtung 3 des Gemüses wech selweise bzw. abwechselnd zueinander angeordnet sind, siehe Figur 2. Zur sicheren Führung des Gemüses in Transportrich tung 3 sind die als Transportwalzen-Paare ausgebildeten 5 Transportwalzen-Paare 1 paarweise in Transportrichtung 3 angeordnet. Die in Figur 8 dargestellte Messerstation ist in Transport richtung 3 zwischen zwei Transportwalzen-Paaren 1 angeord 10 net. Die Messerstationen 2 bestehen in üblicher Weise aus einem Messerträger 14, an dessen Enden Messerklingen 15 be weglich angeorduet sind. An den Messerträgern 14 ist seit lich eine Druckeinheit 40 zum Zentrieren der Messerträger 14 angeoränet.

Die Transportwalzen-Paare 1 und die Messerstationen 2 sind an einem Maschinengestell 4 gelagert, wobei sich im wesent lichen oberhalb der Transportwalzen-Paare 1 eine Antriebs einheit 5 anschließt. Die Antriebseinheit 5 umfasst einen 20 ElekUromotor 6, der über ein Getriebe 7 einen Endlosriemen 8 antreibt. Der Endlosriemen 8 steht zumindest mit einem jeweils einer Transportwalze 10 zugeordneten Riemenrad 9 eines Transportwalzen-Paares 1 in Eingriff. Das Riemenrad 9 ist fest mit einer Antriebewelle 11 verbunden, an der sich 25 in axialer Richtung eine Welle 12 der Transportwalze 10 an schließt. Zum schonenden Erfassen und Weitertransport der Gemüsestangen weist jede Transportwalze 10 einen aus einem elastischen bzw. weichelastischen Material bestehenden axi alen Uberzug 13 auf.] Die Welle 12 der Transportwalze 10 ist über Kugellager 16 drehbar in einem Transportwalzenhalteteil 17 gelagert. Die Antriebswelle 11 der Antriebseinheit 5 ist über Kugellager 18 in einem quaderförmigen Lagerbock 19 gelagert.

- 7 Zur Ubertragung des Drehmoments von der Antriebswelle 11 der Antriebseinheit 5 auf die Welle 12 der Transportwalze 10 ist eine Kupplungeeinheit 20 vorgesehen, das aus einem kraftschlüssig mit einem Ende der Welle 12 verbundenen ers 5 ten Kupplungssegment 21, einem kraftschlüssig mit einem Ende der Antriebewelle 11 verbundenen zweiten Kupplungssegment 22 und einem drehfest mit den dem ersten Kupplungssegment 21 und dem zweiten Kupplungssegment 22 verbundenen flexiblen Verbindungsteil 23 besteht. Das erste Kupplungs 10 sagment 21 und das zweite Kupplungssegment 22 weisen einen zu der Welle 12 bzw. Antriebswelle 11 orientierten radialen Abeatz 24 auf, der eine Bohrung 25 mit einem Innengewinde aufweist zur klemmenden Verbindung mit der Welle 12 bzw. der Antriebewelle 11 mittels einer Schraube. Zu diesem 15 Zweck sind die Enden der Welle 12 bzw. der Antriebswelle 11 in eine axiale Aufnahme 26 und 27 des ersten Kupplungssogmentes 21 bzw. des zweiten Kupplungssegmentes 22 eingeführt. Die Enden der Welle 12 bzw. der Antriebewelle 11 erstrecken sich innerhalb des gröBten Bereiches der axialen 20 Aufnahme 26, 27, ohne allerdings bündig mit der axialen Randfläche der Kupplungssegmente 21, 22 abzuschließen.

Sowohl das Verbindungsteil 23 als auch das erste Kupplungssegment 21 und das zweite Kupplungssegment 22 weisen eine 25 in Umfangsrichtung verlaufende Verzahnung 29 auf, so dass das Verbindungsteil 23 reibschlüssig und drehfest auf mit Kupplungssegmenten 21 und 22 verbunden ist.

Die Kupplungssegmente 21 und 22 sind jeweils als mit der 30 Bohrung 26, 27 versehene Scheiben ausgebildet, die auf einer zueinandergekehrten Seite mit einem Zahnkranzansatz versehen sind. Dieser Zahnkranzansatz steht in Eingriff mit einer radialen Innenverzahnung des Verbindungselementes 23.

- 8 - Die Länge des als eine das erste Kupplungssegment 21 und das zweite Kupplungssegment 22 umgreifende Hülse ausgebil dete Verbindungsteil 23 ist derart gewählt, dass zwischen den zueinander gekehrten axialen Randflächen der Kupplungs 5 segmente 21 und 22 ein Zwischenraum 28 gebildet ist. Da durch, dass die Hülse 23 flexibel ausgebildet ist, kann beim Erfassen bzw. Weitertransport der Gemüsestange eine Transportwalze 10 oder können beide Transportwalzen 10 der Transportwalzen-Paare 1 eine Seitwärtsbewequng quer zur 10 Transportrichtung 3 vollziehen, so dass Gemüsestangen un terschiedlichen Durchmessers oder Formgebung selbsttätig auf schonende Weise erfasst und weitertransportiert werden können. 15 Dadurch, dass die Kupplungseinheit 20 rotationesymmetrisch ausgebildet ist, ist die Transportwalze 10 in der Lage, eine Ausgleichsbewequng in einem vorgewählten Raumwinkelbereich um die axiale Verlängerung der Antriebewelle 11 auszuüben. Dadurch, dass jeder Transportwalze 10 eine Kupp 20 lungeeinheit 20 zugeorduet ist, ist eine zentrierte Führung der Gemüsestangen gewährleistet.

Damit die Transportwalzen 10 eines Transportwalzen-Paares 1 mit einer vorgewählten Anpresekraft auf die Gemüsestangen 25 wirken, ist eine Anpresekrafteinheit 30 vorgesehen, die auf das Transportwalzenhalteteil 17 derart einwirkt, dass eine senkrecht zur Transportrichtung 3 wirkende Haltekraft 31 erzeugt wird. Die Anpresskrafteinheit 30 kann beispielswei se als hydraulische oder pneumatische Kolben-Zylinder 30 Einheit 32 (Figur 7) oder als eine vorgespannte Feder 33 (Figur 1) ausgebildet sein. Die Anpresskrafteinheit 30 greift zum einen an dem Transportwalzenhalteteil 17 und zum anderen an dem Maschinengestell 4 an.

_ 9 _ Den Transportwalzen-Paaren 1 ist jeweils ein Sensor zugeordnet zur Positionsermittlung der Gemüsestange. Der Sensor ist mit einer nicht dargestellten Steuereinheit verbunden, so dass in Abhängigkeit von der Position des in Transport 5 richtung 3 vorderen Endes der Gemüsestange die in Transportrichtung 3 nachfolgende Messerstation 2 zum Schälen der Gemüsestange betätigt werden kann.

Zusätzlich kann als Messerstation auch eine Schneideinrich 10 tung vorgesehen sein, die die Gemüsestange an den jeweiligen Enden kürzt, dass heißt einen Schnitt quer zur Transportrichtung 3 vollzieht. Um beispielsweise einen Blätteransatz einer Mohrrübe in einer vorgewählten Länge von beispielsweise 15 bis 2 0 mm abzuschneiden, kann die Position 15 der Mohrrübe beim Durchleiten durch die Transportwalzen-

Paare 1 mittels eines weiteren Sensors ermittelt werden und durch die Steuereinheit in Abhängigkeit von der Transportgeschwindigkeit die entsprechende Messerstation zum Abschneiden des vorderen und/oder hinteren Endes der Mohrrübe 20 angesteuert werden.

Um ein beschädigungsfreies Transportieren der Gemüsestange durch das Transportwalzen-Paar 1 zu gewährleisten, ist jeder Transportwalze 10 ein Freilauf zugeordnet. Auf diese 25 Weise können Differenzen bei der Umfangsgeschwindigkeit der Transportwalzen 10 eines Transportwalzen-Paares 1 ausgeglichen werden.

Die Funktionsweise der Kupplungseinheit 20 ist folgende: 30 Die Transportwalzen 10 bzw. die Wellen 12 eines Transportwalzen-Paares 1 erstrecken sich in einer Ausgangelage gemäß Figur 3 und 4 parallel zueinander in vertikaler Richtung.

Wird dem Transportwalzen-Paar 1 ein stangenförmiges Gemüseteil zugeführt, wird dasselbe durch den nachgiebigen Uber 35 zug 13 der Transportwalze 10 erfasst. Weist das Gemüseteil

- 10 einen relativ großen Durchmesser auf, bewegen sich beide Wellen 12 bzw. Transportwalzen 10 des Transportwalzen-

Paares 1 um ein Gelenk 3 5 quer zur Transportrichtung 3 nach außen. In Figur 1 ist lediglich beispielhaft eine Trans 5 portwalze 10 in einer Transportposition dargestellt, während die andere Transportwalze 10 in der vertikalen Ausgangsposition angeordnet ist. Eine solche Ausgleichabewegung um das Gelenk 3 5 wird ermöglicht durch die flexible oder elastische Ausgestaltung der Hülee 2 3 der Kupplungs 10 einheit 2 0. Die Anpresekrafteinheit 3 0 bewirkt eine auf die Gemüsestange auareichende Haltekraft 3 1 für den Weitertransport. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die zueinander ge 15 kehrten Enden der Kupplungssegmente 2 1 und 2 2 beabstandet zueinander angeordnet. Alternativ können diese Enden der Kupplungssegmente 2 1 und 22 auch konvex- oder konkavförmig ausgebildet sein, so dass sie entsprechend einer Kugel-

Pfanne-Verbindung unmittelbar aneinander liegen und eine 20 Querbewequng ausführen können.

Nachdem das Gemüseteil durch das Transportwalzen-Paar 1 hindurchgefördert worden ist, bewirkt die Anpresehrafteinheit 30 ein Zurückbewegen der Transportwalzen 10 aus der 25 TransporEposition in die Ausgangsposition.


Anspruch[de]

- 11 Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Schälen von stangenförmigem Gemüse mit 5 einer Mehrzahl von in Transportrichtung des Gemüses wechselweise angeorduoten Transportwalzen-Paaren und Messerstationen, wobei die Transportwalzen-Paare mit einer Antriebseinheit verbunden sind, so dass mindes tens eine Transportwalze des Transportwalzen-Paares lo drehbar um die eigene Achse antreibbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eine Transportwalze (10) des Transportwalzen-Paares (1) eine Welle (12) auf weist, die mit der Antriebseinheit (5) über eine Kupp lungseinheit (20) verbunden ist, derart, dass die 15 Transportwalze (10) quer zur Transportrichtung (3) be weglich ausgebildet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungeeinheit (20) als eine spielfreie Wel 20 lenkupplung mit einem flexiblen Verbindungsteil (23) ausgebildet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Welle (12) der Transportwalze (10) 25 über die Kupplungeeinheit (20) mit einer axial festste henden Antriebswelle (11) der Antriebseinheit (5) der-I art gekoppelt tst, so dass die Welle (12) entsprechend eines vorgegebenen Axialversatzes quer zur Transport richtung (3) bewegbar ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch! gekennzeichnet, dass die Kupplungeeinheit (20) zum ei nen ein erstes Kupplungssagment (21) zur kraftschlüssi gen und/oder formechlüssigen Verbindung mit einem Ende 35 der Welle (12) und ein zweites Kupplungssegment (22)

- 12 zur kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen Verbin dung mit einem Ende der Antriebewelle (11) und zum an deren das flexible Verbindungsteil (23) als eine das erste Kupplungssegment (21) und das zweite Kupplungs 5 segment (22) umgreifende Hülee umfasst.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zueinander gekehrten Enden des ersten Kupplungssagments (21) und des zweiten Kupp 10 lungssagments (22) beabstandet zueinander angeordnet sind. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kupplungssegment (21) 15 und das zweite Kupplungssegment (22) hohlförmig ausge bildet sind mit jeweils einer Aufnahme (26, 27) für das Ende der Welle (12) bzw. das Ende der Antriebewelle (11). 20 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kupplungssegment (21) und das zweite Kupplungssegment (22) jeweils an einem zu dem gegenüberliegenden Kupplungssegment (21, 22) ab gewandten Ende einen radialen Absatz (24) aufweisen, 25 zwischen denen die Hülse (23) gelagert ist, und dass die Länge der Hülee (23) derart gewählt ist, dass das erste Kupplungssogment (21) und das zweite Kupplungs ssgment (22) in einem vorgegebenen Abstand zusinander gelagert sind.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Mantelfläche des ersten Kupplungssegmentes (21) und des zweiten Kupplungsseg mentes (22) einerseits und die innere MantelfläChe der 35 Hülse (23) andererseits eine zueinander korrespondie

- 13 rende Verzahnung (29) aufweisen, derart, dass die Drehbewequng der Antriebewelle (11) spielfrei über die Hülse (23) auf die Welle (12) der Transportwalze (10) übertragbar ist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülee (23) flexibel und/oder elastisch ausgebildet ist.

10 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass den Transportwalzen (10) eines Transportwalzen-Paares (1) jeweils eine Kupplungsein heit (20) zugeordnet ist, so dass die Transportwalzen (10) durch das geförderte Gemüse gleichmäBig auseinan 15 der bewegbar sind.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Transportwalze (10) eine me chanische oder pneumatische Anpresskrafteinheit (30) 20 zugeorduet ist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresekrafteinheit (30) eine Kolben-Zylinder-Einheit (32) oder eine vorgespannte Fe 25 der (33) umfasst.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass dem Transportwalzen-Paar (1) min destens ein Sensor zugeordnet ist zur Erzeugung eines I 30 an eine Steuereinheit abgebbares Sensorsignal, derart, dass eine nachgeordnete Messereinheit zum Schälen der Gemüsestange betätigt wird und/oder dass eine nachge ordnete Messereinheit (2) zum Abschneiden eines vorde ren und/oder hinteren Endes der Gemüsestange angesteu 35 ert wird.







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