PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10061617B4 01.09.2005
Titel Magnetplattenlaufwerk, wodurch ein Rauschen beim Start reduziert werten kann
Anmelder Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Iwahara, Hiroyuki, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Aruga, Keiji, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Ogawa, Yoshinori, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Koizumi, Yoshiaki, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Izumi, Mitsuhiro, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Yoshida, Mitsuaki, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Miura, Yasuhiro, Kawasaki, Kanagawa, JP
Vertreter W. Seeger und Kollegen, 81369 München
DE-Anmeldedatum 11.12.2000
DE-Aktenzeichen 10061617
Offenlegungstag 02.08.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 01.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.09.2005
IPC-Hauptklasse G11B 33/08
IPC-Nebenklasse F16F 1/32   G10K 11/16   F16B 9/02   F16F 11/00   F16F 15/06   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen ein Magnetplattenlaufwerk, und im besonderen eine Spindelschaftbefestigungsstruktur, wodurch ein Rauschen beim Start eines Magnetplattenlaufwerks reduziert werden kann.

In den letzten Jahren ist ein Magnetplattenlaufwerk als eine Art einer externen Speichervorrichtung für einen Computer in der Größe, besonders in der Dicke, immer mehr verkleinert worden, und ein niedriger Energieverbrauch ist verlangt worden. Andererseits ist eine Vergrößerung der Aufzeichnungsdichte einer Magnetplatte gefordert worden, um die Kapazität zu erhöhen, und die Anzahl von Magnetplatten, die in ein Magnetplattenlaufwerk zu montieren sind, nimmt zu. In einem Magnetplattenlaufwerk für einen Computer wird im allgemeinen ein Kontakt-Start-und-Stopp-System [contact start and stop (CSS) system] als Beziehung zwischen einem Magnetkopf und einer Magnetplatte eingesetzt. Dieses System funktioniert so, daß der Magnetkopf, während die Magnetplatte rotiert, auf Grund des Gleichgewichtes zwischen einer Flugkraft, die auf den Magnetkopf durch einen Luftstrom angewendet wird, der durch Hochgeschwindigkeitsrotation der Magnetplatte erzeugt wird, und einer elastischen Kraft einer Aufhängung, die den Magnetkopf auf die Magnetplatte preßt, in einer mikroskopischen Höhe über der Magnetplatte ständig weiterfliegt.

Wenn die Rotation der Magnetplatte gestoppt wird, wird der Magnetkopf in eine Kontaktzone bewegt, die auf der Magnetplatte gebildet ist, und gelangt in der Kontaktzone dann mit der Magnetplatte in Kontakt. Während die Magnetplatte im Ruhezustand ist, bleiben der Magnetkopf und die Magnetplatte miteinander in Kontakt. Die Magnetplatte wird durch einen Spindelmotor rotierend angetrieben. Der Spindelmotor enthält einen Spindelschaft, der an einem Gehäuse befestigt ist, und eine Spindelnabe, die durch ein Lagerpaar rotationsfähig auf den Spindelschaft montiert ist.

Eine Vielzahl von Magnetplatten, die räumlich gleichmäßig voneinander getrennt sind, ist an der Spindelnabe durch alternierendes Montieren der vielen Magnetplatten und einer Vielzahl von ringförmigen Abstandshaltern auf der Spindelnabe und durch Anbringen einer Klemme an der Spindelnabe durch Schrauben befestigt. Eine Spule ist an dem Spindelschaft angebracht, und ein Joch und ein Dauermagnet sind an der Spindelnabe angebracht, um einen Rotor zu bilden. Der Rotor wird durch ein Kugellagerpaar an dem Spindelschaft rotationsfähig gestützt. In dem herkömmlichen Magnetplattenlaufwerk ist der Spindelschaft an seinem unteren Ende an einer Basis befestigt, und das obere Ende des Spindelschaftes ist durch eine Schraube direkt an einer Abdeckung befestigt. Ähnlich ist ein Betätigerschaft an seinem unteren Ende auch an der Basis befestigt, und das obere Ende des Betätigerschaftes ist durch eine Schraube direkt an der Abdeckung befestigt.

Da in dem herkömmlichen Magnetplattenlaufwerk der Spindelschaft und die Abdeckung durch die Schraube direkt verbunden sind, werden Schwingungen, die in dem Spindelmotor erzeugt werden, direkt auf die Abdeckung übertragen. Als Resultat werden in der Abdeckung Schwingungen induziert, wodurch ein verstärktes Rauschen bewirkt wird. Bei einer elastischen Deformations-Schwingungsart des Motors schwingt der Spindelschaft ferner in Resonanz zur Welle, und die Wellenbewegung des Spindelschaftes verursacht eine Resonanz der Abdeckung. Weiterhin hat jedes Kugellager zum rotationsfähigen Stützen der Spindelnabe eine Schwingungsfrequenz, die zu der Rotation proportional ist, und die Schwingungen bei der elastischen Deformationsweise des Motors und die Schwingungen von Kugelkomponenten des Kugellagers bewirken eine Resonanz bei einer spezifischen Frequenz (etwa 2,7 kHz), wodurch die Erzeugung eines Gitterresonanzrauschens beim Start des Magnetplattenlaufwerks herbeigeführt wird.

Andererseits ist auch der Betätigerschaft durch die Schraube direkt mit der Abdeckung verbunden. Wenn ein Betätiger zum Bewegen des Magnetkopfes erregt wird, um eine Suchoperation (Schwingoperation) auszuführen, werden daher Schwingungen des Betätigers wie im Fall des oben erwähnten Spindelmotors auf die Abdeckung übertragen, wodurch ein Rauschen infolge der Schwingungen der Abdeckung erzeugt wird. In dem US-Patent Nr. 5,483,397 ist eine einzelne Metallunterlegscheibe, an der zuvor ein viskoelastisches Glied angebracht wurde, zwischen einem Spindelschaft und einer Abdeckung angeordnet, und ein oberer Endabschnitt des Spindelschaftes ist an der Abdeckung befestigt. Gemäß dieser Befestigungsstruktur kann die Übertragung von Schwingungen des Spindelschaftes auf die Abdeckung unterdrückt werden. Wenn jedoch auf das Magnetplattenlaufwerk eine Erschütterung wirkt, ist es möglich, daß der Befestigungsabschnitt deformiert wird, um eine Abtrennung des viskoelastischen Gliedes zu bewirken.

Die DE 86 26 959 U1 beschreibt einen schwingungsgedämpften Fuß für Computerperipheriegeräte, dessen Einsatz zur schalldämpfenden Montage des Spindelschafts oder des Betätigerschafts in einem Magnetplattenlaufwerk sich diesem Dokument nicht entnehmen läßt.

Die US 5,483,397 verwendet eine einzelne Unterlegscheibe, die jedoch den Schaft nur dämpfend abstützt.

Die US 5,563,750 verwendet eine Buchse zur Befestigung des Schafts zur Kompensation thermischer Ausdehnungsdifferenzen. Da die Schraube die Abdeckung direkt kontaktiert, ist die Schalldämpfung gering.

Die US 5,870,253 verwendet eine einzelne Unterlegscheibe, Schaft und Basis sind jedoch in direktem Kontakt.

Die JP 5-258545 A verwendet eine Dämpfungsplatte zwischen Schaft und Gehäusedeckel.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Magnetplattenlaufwerk vorzusehen, wodurch das Rauschen beim Start verringert werden kann.

Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung und die Art und Weise, diese zu realisieren, werden deutlicher nach einem Studium der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, die einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung zeigen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Draufsicht auf ein Magnetplattenlaufwerk, wobei eine Abdeckung entfernt ist;

2 ist eine Schnittansicht dieses Magnetplattenlaufwerks

3A ist eine vergrößerte Ansicht eines eingekreisten Abschnittes P von 2, die einen Zustand vor dem Festziehen einer Schraube zeigt;

3B ist eine Ansicht, die 3A ähnlich ist und einen Zustand nach dem Festziehen der Schraube zeigt;

4A ist eine Schnittansicht, die einen Spalt, der zwischen zwei Metallunterlegscheiben definiert ist, in einem anfänglichen oder freien Zustand zeigt;

4B ist eine Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, wenn die zwei Metallunterlegscheiben nach dem Festziehen der Schraube in engem Kontakt miteinander sind;

5A ist eine vergrößerte Ansicht eines eingekreisten Abschnittes Q von 2, die einen Zustand vor dem Festziehen einer zweiten Schraube zeigt;

5B ist eine Ansicht, die 5A ähnlich ist und einen Zustand nach dem Festziehen der zweiten Schraube zeigt;

6 ist eine Schnittansicht eines Magnetplattenlaufwerks gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

7 ist eine vergrößerte Ansicht eines eingekreisten Abschnittes R von 6;

8 ist ein Campbell-Diagramm, das die reduzierten Schwingungen eines Gehäuses gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und

9 ist ein Campbell-Diagramm, das die Schwingungen eines Gehäuses nach Stand der Technik zeigt.

EINGEHENDE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Unter Bezugnahme auf 1 ist eine Draufsicht auf ein Magnetplattenlaufwerk, wobei eine Abdeckung 6 (siehe 2) entfernt ist. Bezugszeichen 2 bezeichnet ein Gehäuse, das eine Basis 4 und die Abdeckung 6 umfaßt, die an der Basis 4 befestigt ist. Ein Spindelschaft 8 ist an der Basis 4 befestigt, und eine Spindelnabe (in 1 nicht gezeigt) ist rotationsfähig an den Spindelschaft 8 montiert. Die Spindelnabe wird durch einen Gleichstrommotor (in 1 nicht gezeigt) angetrieben, damit sie um den Spindelschaft 8 rotiert. Eine Vielzahl von Magnetplatten 10 und Abstandshaltern (in 1 nicht gezeigt) ist an die Spindelnabe montiert, um alternierend gestapelt zu sein. Das heißt, die vielen Magnetplatten 10 sind fest an die Spindelnabe montiert, indem eine Plattenklemme 12 an der Spindelnabe durch eine Vielzahl von Schrauben 14 befestigt wird, und sind durch die Abstandshalter mit einem gegebenen Abstand gleichmäßig getrennt angeordnet.

Bezugszeichen 16 bezeichnet einen rotierenden Betätiger, der eine Betätigerarmbaugruppe 18 und eine Magnetschaltung 20 umfaßt. Die Betätigerarmbaugruppe 18 ist um einen Betätigerschaft 22 herum rotationsfähig, der an der Basis 4 befestigt ist. Die Betätigerarmbaugruppe 18 enthält einen Betätigerblock 24, der durch ein Lagerpaar (in 1 nicht gezeigt) rotationsfähig an den Betätigerschaft 22 montiert ist, eine Vielzahl von Betätigerarmen 26, die sich von dem Betätigerblock 24 horizontal in einer Richtung erstrecken, und eine Kopfbaugruppe 28, die an einem vorderen Endabschnitt von jedem Betätigerarm 26 befestigt ist.

Jede Kopfbaugruppe 28 enthält einen Magnetkopf 30 mit einem elektromagnetischen Transducer zum Lesen/Schreiben von Daten von der/auf die entsprechende Magnetplatte 10 und eine Aufhängung 32 mit einem vorderen Endabschnitt, der den Magnetkopf 30 stützt, und einem Basisendabschnitt, der an dem entsprechenden Betätigerarm 26 befestigt ist. Eine Spule 34 (siehe 2) wird auf der gegenüberliegenden Seite der Betätigerarme 26 bezüglich des Betätigerschaftes 22 gestützt. Die Spule 34 ist in einen Spalt der Magnetschaltung 20 eingefügt. Die Magnetschaltung 20 und die Spule 34 bilden einen Schwingspulenmotor [voice coil motor] (VCM) 36. Bezugszeichen 38 bezeichnet eine flexible gedruckte Schaltungsplatte [flexible printed circuit board] (FPC) zum Zuführen eines Schreibsignals zu dem elektromagnetischen Transducer und zum Empfangen eines Lesesignals von dem elektromagnetischen Transducer. Ein Ende der flexiblen gedruckten Schaltungsplatte 38 ist an einer Seitenoberfläche des Betätigerblocks 24 befestigt.

Unter Bezugnahme auf 2 ist eine Schnittansicht des Magnetplattenlaufwerks gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform gezeigt. Die Basis 4 ist mit einer kreisförmigen Öffnung 41 gebildet. Ein Teil eines Flansches 42 ist in die kreisförmige Öffnung 41 eingesetzt, und der Flansch 42 ist an der Basis 4 durch eine Vielzahl von Schrauben 44 befestigt. Der Spindelschaft 8 ist durch Aufpressen an dem Flansch 42 befestigt. Eine Spule 46 ist an dem Spindelschaft 8 durch Kleben befestigt, und ein Rotor 48 ist durch ein Lagerpaar 50 und 52 rotationsfähig auf den Spindelschaft 8 montiert. Das heißt, die Innenringe der Lager 50 und 52 sind durch Aufpressen an dem Spindelschaft 8 befestigt, und eine Muffe 54 und eine ringförmige Buchse 56, die jeweils als Joch dienen, sind an den Außenringen der Lager 50 und 52 durch Kleben befestigt.

Ein ringförmiger Dauermagnet 58 ist mit der inneren Umfangsoberfläche der Muffe 54 verbunden. Ein gegebener Spalt ist zwischen dem Dauermagnet 58 und der Spule 46 definiert, und eine Magnetschaltung wird um die Spule 46 herum durch den Dauermagnet 58 in Kooperation mit dem Joch 54 gebildet. Eine Spindelnabe 60 ist an der äußeren Umfangsoberfläche der Muffe 54 durch Kleben oder dergleichen befestigt. Die vielen Magnetplatten 10 und die ringförmigen Abstandshalter 11 sind so auf die Spindelnabe 60 montiert, um alternierend gestapelt zu sein, und die Plattenklemme 12 ist an der Spindelnabe 60 durch die vielen Schrauben 14 befestigt, um dadurch die vielen Magnetplatten 10 auf der Spindelnabe 60 fest zu montieren, um durch die Abstandshalter 11 mit einem gegebenen Abstand gleichmäßig voneinander getrennt zu sein.

Unter Bezugnahme auf 3A und 3B sind vergrößerte Ansichten eines eingekreisten Abschnittes P von 2 gezeigt. 3A zeigt einen Zustand vor dem Festziehen einer Schraube 70 an dem Spindelschaft 8, und 3B zeigt einen Zustand nach dem Festziehen der Schraube 70 an dem Spindelschaft 8. Die Abdeckung 6 hat ein Loch 61, wie in 3A gezeigt, an einem Abschnitt, der dem oberen Ende des Spindelschaftes 8 entspricht, der an der Basis 4 befestigt ist, und eine Vertiefung 63, die rings um das Loch 61 gebildet ist. Bezugszeichen 62 bezeichnet eine erste Metallunterlegscheibe, an der ein ringförmiges viskoelastisches doppelseitiges Klebeband 66 befestigt ist. Das ringförmige viskoelastische doppelseitige Klebeband 66 wird vorher auf der unteren Seite der ersten Metallunterlegscheibe 62 angebracht. Die erste Metallunterlegscheibe 62 wird durch das Klebeband 66 auf der Bodenfläche der Vertiefung 63 befestigt.

Bezugszeichen 64 bezeichnet eine zweite Metallunterlegscheibe, an der ein ringförmiges viskoelastisches doppelseitiges Klebeband 68 angebracht ist. Das ringförmige viskoelastische doppelseitige Klebeband 68 wird vorher auf der oberen Seite der zweiten Metallunterlegscheibe 64 angebracht. Die zweite Metallunterlegscheibe 64 wird auf der Innenoberfläche der Abdeckung 6 an einem Abschnitt rings um das Loch 61 befestigt. Somit ist die Abdeckung 6 zwischen der ersten Metallunterlegscheibe 62 und der zweiten Metallunterlegscheibe 64 sandwichartig angeordnet, so daß diese Unterlegscheiben 62 und 64 miteinander ausgerichtet sind. Die ersten und zweiten Metallunterlegscheiben 62 und 64 sind zum Beispiel aus rostfreiem Stahl gebildet. Jede der ersten und zweiten Metallunterlegscheiben 62 und 64 hat einen Außendurchmesser, der größer als das Loch 61 der Abdeckung 6 ist. Die ersten und zweiten Metallunterlegscheiben 62 und 64 besitzen Elastizität, da sie aus rostfreiem Stahl gebildet sind. Während in dieser bevorzugten Ausführungsform ein doppelseitiges Klebeband als viskoelastisches Glied verwendet wird, können verschiedene andere Materialien wie etwa Alphagel, Butylgummi und Klebstoff verwendet werden.

In dem Zustand, wenn die ersten und zweiten Metallunterlegscheiben 62 und 64 an der Abdeckung 6 angebracht sind, ist ein Spalt von etwa 0,1 mm zwischen den ersten und zweiten Metallunterlegscheiben 62 und 64 definiert, wie in 4A gezeigt. Im Zustand von 3B, wenn die Schraube 70 am Spindelschaft 8 festgezogen ist, werden die ringförmigen viskoelastischen doppelseitigen Klebebänder 66 und 68 durch eine Festziehkraft, die auf die Schraube 70 angewendet wird, komprimiert, so daß die ersten und zweiten Metallunterlegscheiben 62 und 64 miteinander in engen Kontakt gelangen. Die Schraube hat einen Kopf, der einen Durchmesser hat, der kleiner als der Durchmesser des Lochs 61 der Abdeckung 6 ist. Der festgezogene Zustand der Schraube 70 ist auch in 4B gezeigt, wobei der Spindelschaft 8 nicht gezeigt ist. Zwischen den ersten und zweiten Metallunterlegscheiben 62 und 64 ist im festgezogenen Zustand der Schraube 70 kein Spalt vorhanden, wie in 4B gezeigt, da diese Unterlegscheiben 62 und 64 in engem Kontakt miteinander sind.

5A und 5B sind vergrößerte Ansichten eines eingekreisten Abschnittes Q in 2. 5A zeigt einen Zustand vor dem Festziehen einer Schraube 96 an dem Betätigerschaft 22, und 5B zeigt einen Zustand nach dem Festziehen der Schraube 96 an dem Betätigerschaft 22. Die Abdeckung 6 hat, wie in 5A gezeigt, ein Loch 87 an einem Abschnitt, der dem oberen Ende des Betätigerschaftes 22 entspricht, der an der Basis 4 befestigt ist, und eine Vertiefung 89, die rings um das Loch 87 gebildet ist.

Bezugszeichen 88 bezeichnet eine dritte Metallunterlegscheibe, an der ein ringförmiges viskoelastisches doppelseitiges Klebeband 92 angebracht ist. Das ringförmige viskoelastische doppelseitige Klebeband 92 wird vorher auf der unteren Seite der dritten Metallunterlegscheibe 88 befestigt. Die dritte Metallunterlegscheibe 88 wird durch das Klebeband 92 auf der Bodenfläche der Vertiefung 89 befestigt. Bezugszeichen 90 bezeichnet eine vierte Metallunterlegscheibe, an der ein ringförmiges viskoelastisches doppelseitiges Klebeband 94 angebracht ist. Das ringförmige viskoelastische doppelseitige Klebeband 94 wird vorher auf der oberen Seite der vierten Metallunterlegscheibe 90 befestigt. Die vierte Metallunterlegscheibe 90 wird auf der Innenoberfläche der Abdeckung 6 an einem Abschnitt rings um das Loch 87 angebracht. Somit ist die Abdeckung 6 zwischen den dritten und vierten Metallunterlegscheiben 88 und 90 sandwichartig angeordnet, so daß diese Unterlegscheiben 88 und 90 miteinander ausgerichtet sind. Die dritten und vierten Metallunterlegscheiben 88 und 90 sind zum Beispiel aus rostfreiem Stahl gebildet. Jede der dritten und vierten Metallunterlegscheiben 88 und 90 hat einen Außendurchmesser, der größer als der Durchmesser des Lochs 87 der Abdeckung 6 ist. Die Schraube 96 wird durch die dritten und vierten Metallunterlegscheiben 88 und 90, die an der Abdeckung 6 angebracht sind, wie in 5B gezeigt, in den Betätigerschaft 22 geschraubt. In diesem Zustand werden die Klebebänder 92 und 94 durch eine Festziehkraft, die auf die Schraube 96 angewendet wird, komprimiert, so daß die dritten und vierten Metallunterlegscheiben 88 und 90 in engen Kontakt miteinander gelangen.

Wie bei dem Festziehen der Schraube 70 an dem Spindelschaft 8, das in 4A und 4B gezeigt ist, ist zwischen den dritten und vierten Metallunterlegscheiben 88 und 90 ein Spalt von etwa 0,1 mm in dem Zustand definiert, wenn die Schraube 96 nicht festgezogen ist, während zwischen den Metallunterlegscheiben 88 und 90 in dem Zustand, wenn die Schraube 96 an dem Betätigerschaft 22 festgezogen ist, kein Spalt vorhanden ist, da die Metallunterlegscheiben 88 und 90 in engem Kontakt miteinander sind.

Unter Bezugnahme auf 6 ist eine Schnittansicht eines Magnetplattenlaufwerks gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. 7 ist eine vergrößerte Ansicht eines eingekreisten Abschnittes R von 6. In dieser bevorzugten Ausführungsform wird eine Schraube 99 mit einer ebenen Unterlegscheibe 98 verwendet, um das obere Ende des Spindelschaftes 8 an der Abdeckung 6 zu befestigen. Die übrige Konfiguration von dieser bevorzugten Ausführungsform ist jener der ersten bevorzugten Ausführungsform ähnlich, die in 2 gezeigt ist. Das heißt, eine Metallunterlegscheibe 100, auf deren oberer Seite zuvor ein ringförmiges viskoelastisches doppelseitiges Klebeband (nicht gezeigt) angebracht wird, wird auf der Innenoberfläche der Abdeckung 6 an einem Abschnitt rings um das Loch 61 befestigt, und die Schraube 99 mit der ebenen Unterlegscheibe 98, auf deren unterer Seite zuvor ein ringförmiges viskoelastisches doppelseitiges Klebeband (nicht gezeigt) angebracht wird, wird in den Spindelschaft 8 geschraubt. Durch das Festziehen der Schraube 99 an dem Spindelschaft 8 werden die ringförmigen viskoelastischen doppelseitigen Klebebänder der ebenen Unterlegscheibe 98 und der Metallunterlegscheibe 100 komprimiert, und die ebene Unterlegscheibe 98 und die Metallunterlegscheibe 100 gelangen in engen Kontakt miteinander. Die ebene Unterlegscheibe 98 und die Metallunterlegscheibe 100 sind zum Beispiel aus rostfreiem Stahl gebildet.

Wie bei der ersten bevorzugten Ausführungsform, die in 4A und 4B gezeigt ist, ist in dem Zustand, wenn die Schraube 99 nicht festgezogen ist, ein Spalt von etwa 0,1 mm zwischen der ebenen Unterlegscheibe 98 und der Metallunterlegscheibe 100 definiert, während in dem Zustand, wenn die Schraube 99 an dem Spindelschaft 8 festgezogen ist, kein Spalt zwischen der ebenen Unterlegscheibe 98 und der Metallunterlegscheibe 100 vorhanden ist. Während die Schraube 96 direkt an dem Betätigerschaft 22 festgezogen wird, um den Betätigerschaft 22 ohne Unterlegscheiben an der Abdeckung 6 zu befestigen, wie in 6 gezeigt, kann wie bei der Befestigung des Spindelschaftes 8 an der Abdeckung 6 eine Schraube mit einer ebenen Unterlegscheibe und einer Metallunterlegscheibe verwendet werden, um die Abdeckung 6 sandwichartig zwischen der ebenen Unterlegscheibe und der Metallunterlegscheibe anzuordnen und dadurch den Betätigerschaft 22 an der Abdeckung 6 zu befestigen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die zwei Metallunterlegscheiben 62 und 64 so angeordnet, um im Anfangszustand, wie in 4A gezeigt, räumlich voneinander getrennt zu sein, während dann, wenn die Schraube 70 festgezogen ist, die zwei Metallunterlegscheiben 62 und 64 durch die Festziehkraft der Schraube 70 elastisch deformiert werden, um miteinander in engen Kontakt zu gelangen, wie in 4B gezeigt. Auf diese Weise werden die zwei Metallunterlegscheiben durch das Festziehen der Schraube an dem Spindelschaft oder dem Betätigerschaft elastisch deformiert, um miteinander in engen Kontakt zu gelangen und die Abdeckung sandwichartig fest anzuordnen. Demzufolge wird die Schraube kaum gelockert, und das Verrutschen des viskoelastischen Gliedes wird durch den Federeffekt der Metallunterlegscheiben auch verhindert. Gemäß der vorliegenden Erfindung wurde experimentell weiterhin festgestellt, daß die Schwingungen der Abdeckung auf Grund des Spindelmotors reduziert werden können. Im besonderen wurde experimentell herausgefunden, daß die Resonanz der Abdeckung bei einer spezifischen Schwingungsfrequenz beim Start des Magnetplattenlaufwerks beträchtlich reduziert werden kann.

8 ist ein Campbell-Diagramm, das die reduzierten Schwingungen der Abdeckung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. In 8 verkörpert die horizontale Achse die Rotationsgeschwindigkeit (U/min) des Spindelmotors, und die vertikale Achse verkörpert die Schwingungsfrequenz (Hz) der Abdeckung, wobei die Größe von jedem Kreis das Ausmaß der Schwingungen angibt. 9 ist ein Campbell-Diagramm nach Stand der Technik, bei dem das obere Ende des Spindelschaftes durch die Schraube ohne Verwendung von Metallunterlegscheiben direkt an der Abdeckung befestigt ist.

Aus dem Vergleich von 8 und 9 geht hervor, daß eine Schwingungskomponente auf Grund des Spindelmotors, die nach Stand der Technik bei einer Schwingungsfrequenz von 2,7 kHz auffällig ist, gemäß der vorliegenden Erfindung um etwa 20 dB verbessert wird.

Tabelle 1 zeigt einen Rauschpegelreduzierungseffekt gemäß der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu dem Stand der Technik.

Tabelle 1

Wie aus der Tabelle hervorgeht, wird der Rauschpegel im Bereitschaftszustand gemäß der vorliegenden Erfindung um etwa 2 dB im Vergleich zu dem Stand der Technik verbessert, und der Rauschpegel bei der Suche wird gemäß der vorliegenden Erfindung auch um etwa 2 dB im Vergleich zu dem Stand der Technik verbessert.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Schraube, wie oben beschrieben, zum Befestigen des Schaftes an der Abdeckung kaum gelockert, so daß das Verrutschen des viskoelastischen Gliedes, das zwischen der Abdeckung und jeder Metallunterlegscheibe angeordnet ist, effektiv verhindert werden kann. Ferner können die Schwingungen der Abdeckung auf Grund des Spindelmotors unterdrückt werden. Im besonderen kann die Resonanz der Abdeckung bei einer spezifischen Schwingungsfrequenz, die herkömmlicherweise beim Start eines Magnetplattenlaufwerks auftritt, effektiv verhindert werden. Darüber hinaus kann der Rauschpegel in dem Bereitschaftszustand eines Magnetplattenlaufwerks verbessert werden, und das Rauschen infolge der Schwingbewegung des Betätigers kann auch reduziert werden.


Anspruch[de]
  1. Magnetplattenlaufwerk mit:

    einer Basis;

    einem Spindelschaft und einem Betätigerschaft, der bzw. die an der Basis befestigt sind;

    einer Abdeckung, die an der Basis befestigt ist und ein Loch an einer Position oder Positionen hat, die einem Schaft oder beiden Schäften entspricht bzw. entsprechen;

    einer ersten Metallunterlegscheibe, die auf der Abdeckung an einem Abschnitt rings um das Loch bzw. die Löcher angeordnet ist;

    einer zweiten Metallunterlegscheibe zum sandwichartigen Anordnen der Abdeckung an dem Abschnitt rings um das Loch bzw. die Löcher in Kooperation mit der (den) ersten Metallunterlegscheibe(n); und

    einer Schraube zum Befestigen der ersten und zweiten Metallunterlegscheiben an dem Schaft bzw. Schäften.
  2. Magnetplattenlaufwerk nach Anspruch 1, ferner mit:

    einem ersten ringförmigen viskoelastischen Glied, das zwischen der ersten Metallunterlegscheibe und der Abdeckung angeordnet ist; und

    einem zweiten ringförmigen viskoelastischen Glied, das zwischen der zweiten Metallunterlegscheibe und der Abdeckung angeordnet ist.
  3. Magnetplattenlaufwerk nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die ersten und zweiten Metallunterlegscheiben, wenn die Schraube nicht festgezogen ist, getrennt voneinander angeordnet sind, während die ersten und zweiten Metallunterlegscheiben, wenn die Schraube festgezogen wird, in engen Kontakt miteinander gelangen und ein definiertes Haltemoment ausüben.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com