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Dokumentenidentifikation DE102004005788A1 01.09.2005
Titel Zubereitungen enthaltend Echinacea-Auszüge und Thiocyanat
Anmelder Riemser Arzneimittel AG, 17493 Greifswald, DE
Erfinder Weuffen, Wolfgang, Prof. Dr.Dr., 17498 Behrenhoff, DE;
Braun, Dagmar, Dr., 17493 Greifswald, DE
Vertreter Patentanwälte von Kreisler, Selting, Werner et col., 50667 Köln
DE-Anmeldedatum 06.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004005788
Offenlegungstag 01.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.09.2005
IPC-Hauptklasse A61K 35/78
IPC-Nebenklasse A61P 11/00   A61P 17/02   A61K 7/26   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft kosmetische oder pharmazeutische Zubereitungen, enthaltend Auszüge aus einer oder mehreren Echinacea spec. und Thiocyanat in Form eines oder mehrerer Salze und/oder Thiocyanat-Ionen freisetzender Verbindungen, zur Vitalisierung der Schleimhaut der Mundhöhle sowie des Zahnhalteapparates und zur Vorbeugung von entzündlichen Erkrankungen der Mundhöhle und des Zahnhalteapparates, zur Pflege und Vorbeugung entzündlicher Erkrankungen der Vagina, der Förderung der Wundheilung bei oberflächlichen Wunden, der Vitalisierung sowie der Gesunderhaltung der Haut bei normaler oder gestörter Hautfunktion und/oder zur Vitalisierung des Organismus bei dessen Leistungen bei der Immunabwehr, insbesondere für die Vorbeugung von onkologischen Erkrankungen.

Beschreibung[de]

Gegenstand der Erfindung sind Zubereitungen enthaltend Echinacea-Auszüge und Thiocyanat.

Echinacea purpurea (L.) ist eine Pflanze von hohem pharmakologischem Interesse (Bauer, R.: Pflanzliche Immunstimulanzien in der Selbstmedikation. Pharmazie in unserer Zeit 27(4), 144–157, (1998)).

Zubereitungen aus Echinacea purpurea werden in Deutschland seit Jahrzehnten als Immunstimulantien eingesetzt. Das gilt innerlich für rezidivierende Infekte der Atemwege und der ableitenden Harnwege, äußerlich bei schlecht heilenden Wunden. Auch andere Echinacea spec. beispielsweise E. angustifolia oder E. pallida werden als potentielle Ausgangsdrogen für immunstimulierende Zubereitungen eingesetzt.

Eine Übersicht über die Pharmakognosie und Pharmakologie von Echinacea-Zubereitungen findet sich im Stand der Technik. Im Einzelnen wird eine Stimulierung der Phagozytose, eine Induktion von Zytokinen unter Einfluss von Echinacea-Presssäften nachgewiesen. Ebenfalls war eine antivirale Aktivität von Echinacea-Zubereitungen feststellbar. Unerwünschte Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Allerdings gibt es bei Personen mit allergischer Diathese unter Umständen entsprechende Reaktionen.

Eine Patientenbewertung über die Wirksamkeit von Presssaft aus Echinacea purpurea durch 60 Probanden, sowie einer Kontroll-Gruppe von ebenfalls 60 Personen, die Placebo erhielten, ergab bei einer Anwendung gegen Atemwegsinfektionen günstige Ergebnisse. Durch die Anwendung des Echinacea-Presssaftes waren die Beschwerden 4 Tage schneller abgeklungen als bei der Placebobehandlung.

In DE 198 14 725 A1 wird aufgezeigt, dass Extrakte aus E. pallida und E. angustifolia selbst und deren Gemisch mit Extrakten aus Taraxacum spec. und Plantago spec. immunregulierende und immunstimulierende Effekte aufweisen. Es werden folgende Schwerpunkte der immunstimulierenden Wirkung von Echinacea-Zubereitungen angeführt:

  • – Stimulierung der Granulozyten und Makrophagen-Phagozytose
  • – Erhöhte Freisetzung von Effektorsubstanzen aus Granulozyten und Makrophagen, beispielsweise Interferon, Interleukin 1 und Tumornekrosefaktor
  • – Erhöhung des Properdinspiegels
  • – Antivirale Wirkung gegen Influenza Virus, Herpes Virus pro genitalis, sowie Vesicular-Stomatitis-Virus.

Speziell für Echinacea purpurea (L.) wird die in Patientenstudien aufgezeigte paraimmunische Aktivität wie folgt wiedergegeben:

  • – Erhöhung der Granulozyten-Phagozytose-Aktivität
  • – Steigerung der Lymphozyten-Aktivität im NK-Zell-Test (NK-Zellen = knochenmarkabhängige natürliche Killerzellen)
  • – Induktion einer Erhöhung der Leukozytenzahl
  • – Steigerung der zellvermittelten Immunität.

WO 98/42188 beschreibt Zusammensetzungen, die neben Benzalkoniumchlorid Phytochemikalien aus Echinacea und Commiphora myrrha enthalten und gegen HIV und mikrobielle Infektionen wirksam sein sollen.

WO 98/11778 beschreibt Zusammensetzungen, die neben Benzalkoniumchlorid Phytochemikalien aus Echinacea enthalten, zur Anwendung gegen Herpes und andere mikrobielle Infektionen.

Unter den anorganischen Salzen kommt den Thiocyanat-Ionen eine besondere Stellung als essentieller Faktor der Zelltätigkeit zu. Sie wirken auf das Transmembranpotential der Zellmembran und bewirken eine bioelektrische Hyperpolarisation.

Das gilt nicht nur für die Zellmembran als Ganzes, sondern auch für die Zellkompartimente. Ferner beeinflussen sie die Aktivität zahlreicher Enzyme. Sie wirken fördernd auf die Zellproliferation.

Hieraus resultieren biologisch und medizinisch wichtige Auswirkungen, insbesondere eine Förderung der verschiedenen Stufen der Immunantwort von der Phagozytose bis zur humoralen Antikörperbildung.

Ferner kommt den Thiocyanat-Ionen eine besondere Bedeutung im H2O2-Thiocyanat-Peroxidase-System zu.

Das gilt sowohl für den Ablauf der Phagozytose, als auch für die lokalen Abwehrmechanismen auf den Körperoberflächen beispielsweise in der Mundhöhle und in der Vagina, besonders an den sogenannten Eintrittspforten für Krankheitserreger.

Das gilt des weiteren für die antitoxische, antimutagene und antiteratogene Protektion der Zelle vor den Folgen von Gifteinwirkungen.

Als Resultante der Förderung der Zellproliferation und der Immunantwort wird durch Thiocyanat die Wundheilung verbessert. Es stellt einen Schutzfaktor zur Verhinderung von onkologischen Erkrankungen dar.

Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, Zubereitungen bereitzustellen, die eine gegenüber dem Stand der Technik gesteigerte Immunstimulierung bewirken.

Erfindungsgemäß hat sich herausgestellt, dass kosmetische oder pharmazeutische Zubereitungen von Echinacea-Pflanzen und Thiocyanat-Ionen sich in vorteilhafter Weise ergänzen, unter anderen in folgenden Eigenschaften:

  • – Während Zubereitungen aus Echinacea purpurea sowie weiteren Echinacea spec. allein mehr oder weniger unspezifisch die Gewebsproliferation anregen, stellen Thiocyanat-Ionen allein einen natürlichen Proliferationsfaktor dar.
  • – Der unspezifische Reiz von Echinacea spec. auf die Gewebe führt zu einer Leistungssteigerung der Abwehrmechanismen und der Zellproliferation.
  • – Es wurde bereits auf die bekannten Angriffspunkte der Echinacea-Zubereitungen auf die Immunantwort hingewiesen. Es ist deutlich, dass die Thiocyanat-Ionen an gleichen Stellen der Immunantwort wirksam sind, so dass durch zwei verschiedene Mechanismen ein vorteilhafter Effekt entsteht.
  • – Durch die Beteiligung der Thiocyanat-Ionen an den natürlichen Abwehrleistungen, beispielsweise am H2O2-Thiocyanat-Peroxidase-System, an der Phagozytose und weiteren Stufen der Immunantwort wird die lokale Abwehrsituation verbessert.

Die vorgenannte Aufgabe wurde daher erfindungsgemäß gelöst durch kosmetische oder pharmazeutische Zubereitungen enthaltend Auszüge aus einer oder mehreren Echinacea spec. und Thiocyanat in Form eines oder mehrerer Salze und/oder Thiocyanat-Ionen freisetzender Verbindungen zur Vitalisierung der Schleimhaut der Mundhöhle sowie des Zahnhalteapparates und zur Vorbeugung von entzündlichen Erkrankungen der Mundhöhle und des Zahnhalteapparates, zur Pflege und Vorbeugung entzündlicher Erkrankungen der Vagina, der Förderung der Wundheilung bei oberflächlichen Wunden, der Vitalisierung sowie der Gesunderhaltung der Haut bei normaler oder gestörter Hautfunktion, und/oder zur Vitalisierung des Organismus bei dessen Leistungen bei der Immunabwehr, insbesondere für die Vorbeugung von onkologischen Erkrankungen.

Thiocyanat-Ionen, angewendet in physiologischen Konzentrationen, wie sie im Säugetier-Organismus und auf den Körperoberflächen vorkommen, haben bekanntermaßen keine Nebenwirkungen. Vielmehr wird erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise die für den Organismus benötigte Menge an Thiocyanat-Ionen optimiert.

Beides, die Pflanzenpresssäfte und sonstigen Zubereitungen von Echinaceae purpureae herba bzw. weiteren Echinacea spec. und die Thiocyanat-Ionen sind Naturstoffe, wobei die letzteren auch synthetisch gewonnen werden.

Unter den Echinacea spec., die erfindungsgemäß Verwendung finden können, werden Echinaceae purpureae e herba recens, Echinaceae angustifoliae e radices und Echinacea purpurea Presssaft bevorzugt. Verwandte Arten, wie zum Beispiel E. pallida sind jedoch auch geeignet.

Die eingesetzten Thiocyanat-Salze sind bevorzugt ausgewählt aus: Kaliumthiocyanat, Natriumthiocyanat, Calciumthiocyanat, Ammoniumthiocyanat oder anderen anorganischen Thiocyanaten, thiocyansauren Salzen organischer Basen, insbesondere Guanidinhydrothiocyanat oder deren Gemischen. Es können jedoch auch pharmakologisch geeignete Thiocyanat-Donatoren, wie zum Beispiel Pflanzenzubereitungen, die aus glykosidischen Bindungen Thiocyanat in Freiheit setzen, eingesetzt werden.

Die erfindungsgemäßen Zubereitungen können in Form einer Mundspülung, eines Gels, einer Salbe oder als Zusatz in Inhalationsmitteln, insbesondere in Form von Sprays oder Dampfbädern hergestellt und wirksam eingesetzt werden. Entsprechende Zubereitungen können je nach Anwendungszweck in verschiedenen Darreichungsformen hergestellt und appliziert werden. Zubereitungen zur Pflege und Vorbeugung entzündlicher Erkrankungen der Vagina beispielsweise in Form von Spülungen, Cremes, Tabletten, Ovula, Zäpfchen und Kapseln, Zubereitungen zur Förderung der Wundheilung bei oberflächlichen Wunden in Form von Pudern, Cremes, Salben und/oder von mit der Zubereitung imprägnierten Spezialverbandstoffen. Zubereitungen zur Vitalisierung sowie Gesunderhaltung der Haut bei normaler und/oder gestörter Hautfunktion werden bevorzugt in Form von Salben, Pudern, Lotionen, Cremes und Hautölen hergestellt. Die Zubereitungen können auch als Zusatz zu Bädern auf Tensidbasis oder zu Ölbädern dienen. Die Erfindung umfasst ebenso Zubereitungen zur innerlichen Anwendung. Ferner dient das der Vitalisierung des Organismus und der Stimulierung der Leistung der Immunantwort. Das gilt auch für die Förderung der Abwehrleistungen des Organismus zur Vorbeugung von onkologischen Erkrankungen.

Die vorteilhafte Wirkung der erfindungsgemäß hergestellten und oben beschriebenen Zubereitungen kann zusätzlich gesteigert werden, indem weitere Pflanzenauszüge, dabei insbesondere aus Melissa spec., wie beispielsweise Melissa officinalis (Melisse) und/oder Hypericum spec., wie beispielsweise Hypericum perforatum (Johanniskraut) enthalten sind.

Mit dem Phagotest® und Bursttest® (ORPEGEN Pharma, Heidelberg) wurden von gesunden Probanden Vollblutproben auf die Beeinflussbarkeit der Phagozytoseaktivität (Hirt, W., T. Nebe, and C. Birr. 1994. [Phagotest and Bursttest (Phagoburst), test kits for study of phagocyte functions]. Wien. Klin. Wochenschr. 106: 250–252) der in ihnen enthaltenen Granulozyten und Monozyten durch Echinacea einerseits und durch ein Alkalithiocyanat-Gemisch andererseits untersucht. Bei Echinacea handelte es sich um Frischpflanzen-Presssaftpulver, Rohmaterial Echinaceae purpureae herba recens (Firma Paninkret, Pinneberg). Beim Alkalithiocyanat-Gemisch handelte es sich um ein Gemisch von 60 Teilen Natriumthiocyanat und 40 Teilen Kaliumthiocyanat. Die eingesetzten Konzentrationen wurden auf Thiocyanat-Ionen berechnet. Neben diesen beiden Grundfaktoren, die beide für sich immunstimulierende Eigenschaften besitzen, wurden Gemische von beiden geprüft. Dem vorausgegangen erfolgte eine Testung der Reaktivität der Probanden gegenüber Echinacea. In dem auf diesem Weg herausgefundenen Konzentrationsbereich erfolgte die Testung der Gemische. Da davon ausgegangen werden konnte, dass Echinacea einerseits und Thiocyanat andererseits unterschiedliche Zellfunktionen anregen, ist auch ein additives Ergebnis als vorteilhaft einzuordnen. Von Echinacea-Zubereitungen ist ein unspezifischer Reiz zu erwarten, den man nur in angemessener Konzentration bzw. Dosierung nutzbar machen kann (Bauer, R. 2002. [New knowledge regarding the effect and effectiveness of Echinacea purpurea extracts] Wien. Med. Wochenschr. 152: 407–411; Bauer, V. R., K. Jurcic, J. Puhlmann, and H. Wagner. 1988. [Immunologic in vivo and in vitro studies on Echinacea extracts] Arzneimittelforschung. 38: 276–281).

Vom Thiocycanat ist bekannt, dass es eine multifaktorielle essentielle Bedeutung im Zellstoffwechsel hat.

Ausführungsbeispiele: Beispiel 1 Ergebnisse des Phagotest

Im Phagotest wurde die Phagozytoseaktivität des Vollblutes bestimmt. Dazu wurden mit Fluoreszeinisothiocyanat markierte E. coli's mit phagozytierenden Zellen des Vollblutes bei 37°C inkubiert und die Phagozytoseaktivität als Fluoreszenzsignal direkt erfasst. Die Kontrollen verblieben bei 0°C. Die Quantifizierung erfolgte mittels Durchflusszytometrie als prozentuale Bindung und mittlere Fluoreszenzintensität. Ausgewertet wurden Granulozyten und Monozyten.

Fallbeispiel 1
Fallbeispiel 2
Beispiel 2 Ergebnisse des Bursttest

Der Bursttest diente der Quantifizierung der oxidativen Burstaktivität von Monozyten und Granulozyten im heparinisierten Vollblut. Heparinisiertes Blut wurde mit den Testsubstanzen inkubiert. Nach Stimulation bildeten Granulozyten und Monozyten reaktive Sauerstoffradikale (Superoxidanion, Wasserstoffperoxid), welche die Bakterien im Phagosom zerstören. Die Bildung der Sauerstoffradikale wurde durch die Oxidierung des Farbstoffes Dihydrorhodamin erfasst, der in der oxidierten Form fluoresziert. Die Quantifizierung erfolgte mittels Durchflusszytometrie als prozentuale Bindung und mittlere Fluoreszenzintensität. Ausgewertet wurden Granulozyten und Monozyten.

Fallbeispiel 1

Anspruch[de]
  1. Kosmetische oder pharmazeutische Zubereitungen enthaltend Auszüge aus einer oder mehreren Echinacea spec. und Thiocyanat in Form eines oder mehrerer Salze und/oder Thiocyanat-Ionen freisetzender Verbindungen zur Vitalisierung der Schleimhaut der Mundhöhle sowie des Zahnhalteapparates und zur Vorbeugung von entzündlichen Erkrankungen der Mundhöhle und des Zahnhalteapparates, zur Pflege und Vorbeugung entzündlicher Erkrankungen der Vagina, der Förderung der Wundheilung bei oberflächlichen Wunden, der Vitalisierung sowie der Gesunderhaltung der Haut bei normaler oder gestörter Hautfunktion, und/oder zur Vitalisierung des Organismus bei dessen Leistungen bei der Immunabwehr, insbesondere für die Vorbeugung von onkologischen Erkrankungen.
  2. Zubereitung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Echinacea purpureae herba recens enthält.
  3. Zubereitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Thiocyanat-Salze enthält, die ausgewählt sind aus: Kaliumthiocyanat, Natriumthiocyanat, Calciumthiocyanat, Ammoniumthiocyanat oder anderen anorganischen Thiocyanaten, thiocyansauren Salzen organischer Basen, insbesondere Guanidinhydrothiocyanat oder deren Gemischen und/oder pharmakologisch geeignete Thiocyanat-Donatoren wie zum Beispiel Pflanzenzubereitungen, die aus glykosidischen Bindungen Thiocyanat in Freiheit setzen.
  4. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 in Form einer Mundspülung, eines Gels, einer Salbe oder als Zusatz in Inhalationsmitteln, insbesondere in Form von Sprays oder Dampfbädern.
  5. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 zur Pflege und Vorbeugung entzündlicher Erkrankungen der Vagina in Form von Spülungen, Cremes, Tabletten, Ovula, Zäpfchen und Kapseln.
  6. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 zur Förderung der Wundheilung bei oberflächlichen Wunden in Form von Pudern, Cremes, Salben und/oder von mit den Zubereitungen imprägnierten Spezialverbandstoffen.
  7. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 zur Vitalisierung sowie Gesunderhaltung der Haut bei normaler und/oder gestörter Hautfunktion in Form von Salben, Pudern, Lotionen, Cremes und Hautölen.
  8. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 als Zusatz zu Bädern auf Tensidbasis oder zu Ölbädern.
  9. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 zur innerlichen Anwendung zur Unterstützung beim lokalen Einsatz eines Arzneimittels.
  10. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung weitere Pflanzenauszüge, insbesondere aus Melissa spec. und/oder Hypericum spec. enthält.
  11. Zubereitung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung Pflanzenauszüge von Melissa officinalis (Melisse) und/oder Hypericum perforatum (Johanniskraut) enthält.
  12. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezogen auf 1000 Gewichtsteile Echinacea spec. und Thiocyanat, 900 bis 999, 999 Teile Echinacea spec. enthält.
  13. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezogen auf 1000 Gewichtsteile Echinacea spec. und Thiocyanat, 0,001 Teile bis 100 Gewichtsteile Thiocyanat-Ionen oder gebundenes Thiocyanat in Form von Precursoren enthält.
  14. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Gemisch von NaSCN zu KSCN oder die jeweiligen Salze in einem Gewichtsverhältnis von 0% zu 100% bis 100% zu 0%, insbesondere 60% zu 40% enthält.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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