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Dokumentenidentifikation DE102004006919A1 01.09.2005
Titel Rasierapparat
Anmelder Merlaku, Kastriot, 80807 München, DE
Erfinder Merlaku, Kastriot, 80807 München, DE
DE-Anmeldedatum 12.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004006919
Offenlegungstag 01.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.09.2005
IPC-Hauptklasse B26B 19/28
Zusammenfassung Dieser Rasierapparat ist fast wie ein herkömmlicher Rasierapparat gebaut, außer dass hier alle elektrischen Elemente und elektrischen Antriebe fehlen. Der Scherkopf und alle herkömmlichen Schneid-Elemente sind hier auch vorhanden. Dieser Rasierapparat besteht aus einem Pressluftbehälter, einem Pressluftmotor sowie einem Luftventil, durch den der Pressluft-Behälter mit Pressluft aufgefüllt werden kann. Der Pressluftbehälter kann mit einer Fahrrad-Pumpe aufgefüllt werden. Ein paar Mal aufpumpen reicht völlig für eine Rasur aus. Der Pressluftmotor ist sehr klein, aber auch sehr kraftvoll. Er verbraucht sehr wenig Pressluft pro Minute. Der Pressluftmotor kann einen Dreh-Scherkopf oder auch einen Schwing-Scherblock antreiben. Eine Variante weist eine Düse auf, die durch ein Pressluft-Düsen-Ventil Schwingungen erzeugt, die den Scherkopf oder Klingeblock in Schwing-Bewegung versetzen. Es können auch mehrere Pressluft-Düsen verwendet werden, die sich wechselhaft auf- und zuschließen. Die Düsen werden durch automatische Druck-Ventil-Systeme kontrolliert. Diese Ventil-Systeme können die Pressluft in kleinen Mengen impulsartig abgeben und damit Schwingungen erzeugen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Rasierapparat, dessen Klingen-Block oder Rasier-Teil mit Pressluft angetrieben ist.

Rasiergeräte sind heutzutage sehr fortgeschritten. Es ist sehr viel in diese Richtung getan worden. Einige Varianten sind mit Akkus ausgestattet und daher netzunabhängig. Der Akku Rasierapparat hat vor- und Nachteile. Der grösste Nachteil ist, dass er zum Aufladen ans Netz angeschlossen werden muss, und das manchmal für mehrere Stunden, bis der Akku voll ist. Ausserdem nach ca. 30–60 Minuten ist in der Regel, je nach Akku-Kapazität, mit dem Rasieren vorbei. Bei Nass-Rasierapparaten ist kommt das Wasserisolierungs-Problem hinzu. Hier müssen die Stromteile wasserdicht isoliert werden, um einen Stromschlag oder Beschädigung des Geräts zu verhindern.

Der in den Patentansprüchen 1 bis 12 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Rasierapparat zu schaffen, der in der Lage ist, ohne Strom und Akku auszukommen, der aber eine gleichwertige Rasur und auf ähnliche weise wie der elektrische Rasierapparat macht.

Dieses Problem wird mit den in den Patentansprüchen 1 bis 12 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Vorteile der Erfindung sind:

  • – sie funktioniert ohne Strom,
  • – weist kein Akku auf,
  • – unproblematisch zum Wiederverwerten, daher umweltfreundlich,
  • – schnell betriebsbereit,
  • – sehr gute Leistung.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der 1 bis 3 erläutert. Es zeigen:

1 einen Rasierapparat, der mit einem Pressluftmotor ausgestattet ist,

2 eine Variante mit einem Press-Luft-Düsen-System,

3 eine Variante mit neuartigen Schwingungserzeuger.

Dieser Rasierapparat ist fast wie ein herkömmlicher Rasierapparat gebaut, ausser das hier alle elektrische Elemente und elektrische Antrieb fehlen.

Der Scherkopf und alle herkömmliche Schneid-Elemente sind hier auch vorhanden.

Dieser Rasierapparat besteht aus einem Pressluftbehälter 1, einem Pressluftmotor 2, sowie einem Luftventil 3, durch den der Pressluft-Behälter mit Pressluft aufgefüllt werden kann.

Der Pressluftbehälter kann mit einer Fahrrad-Pumpe aufgefüllt werden. Ein paar Mal aufpumpen reicht völlig für eine Rasur aus. Der Pressluftmotor ist sehr klein aber auch sehr kraftvoll. Er verbraucht sehr wenig Pressluft pro Minute. Der Pressluftmotor kann einen Dreh-Scherkopf 4 oder auch einen Schwing-Scherblock antreiben.

Die Variante in der 2 weist eine Düse 5 auf, die durch einen Pressluft-Düsen-Ventil 6 Schwingungen erzeugt, die den Scherkopf oder Klingeblock 7 in Schwing-Bewegung versetzen. Es können auch mehrere Pressluft-Düsen verwendet werden, die sich wechselhaft auf und zuschließen. Die Düsen werden durch automatische Druck-Ventil-Systeme kontrolliert. Diese Ventil-System können die Pressluft in kleinen Mengen impulsartig abgeben und damit Schwingungen erzeugen.

Eine interessante Variante ist in der 3 abgebildet. Um die Schwingungen zu erzeugen, kann auch eine Mini-Kugel 8, die mit einer Feder 9 auf die Öffnung einer Pressluft-Düse gedrückt wird, verwendet werden. Wenn das Düsen-Ventil 10 aufgemacht wird, dann schiebt der Luftdruck die Kugel weg. Die Kugel befindet sich in eine konusförmigen Öffnung 11 der Pressluftdüse. Weil der Durchmesser der Düsenöffnung konusartig gebaut ist, mit der Schiebung der Kugel entsteht ein Raum, durch die die Pressluft entweihen kann. Dadurch fallen der Druck und die Kugel durch die Federkraft erneut die Öffnung schliesst. Dieser Prozess läuft ständig weiter ununterbrochen, bis der Luftdruck-Behälter keinen Druck mehr erzeugen kann. Die Kugel ist mit einem Schwingungs-Übertragungs-Teil 12 gekoppelt, der die Schwingungen bis zum Scherkopf Klingenblock überträgt.

Ein Luftdruck-Regler 13 kann die Luftdruck-Energie regeln und dadurch auch die Rasier-Geschwindigkeit.

Selbstverständlich kann dieser Rasierapparat auch mit anderen Raffinessen ausgestattet werden, wie z.B. ein Rasier-Schaum-Spender oder automatische Reinigungs-Basis-Station.


Anspruch[de]
  1. Rasierapparat, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Luftventil, Pressluftbehälter und einem Pressluft-Motor, der den Scherkopf des Rasierapparats in Bewegung bringt, ausgestattet ist.
  2. Rasierapparat, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Luftventil, Pressluftbehälter und einem Schwingelement, das durch Pressluft-Energie angetrieben ist und das den Klingenblock/Scherkopf in Schwingbewegung bringt, ausgestattet ist.
  3. Rasierapparat,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass er mit einem Luftventil, Pressluftbehälter und mindestens einer Pressluft-Düse, die durch Pressluftenergie Schwingungen erzeugt und

    dass mit dem Scherkopf/Klingenblock des Rasierapparats gekoppelt ist und den Scherblock/Klingenblock in Schwingungen bringt, ausgestattet ist.
  4. Rasierapparat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass er mit mindestens einem mechanischen Druck-Ventil, der sich durch den Pressluftdruck wechselweise schnell schließt und öffnet und dadurch Schwingungen und Antrieb für den Scherkopf/Klingenblock erzeugt, ausgestattet ist.
  5. Rasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftventil so konzipiert ist, dass der Pressluftbehälter mit eine herkömmliche Fahrzeug- oder Fahrrad-Pumpe auffüllbar ist.
  6. Rasierapparat nach Anspruch 2,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Pressluft-Schwingelement aus mindestens

    – einer Pressluftdüse, die mit einer konusförmigen Luftströmungs-Kanal aufweist,

    – einer Kugel oder ein einfaches Stopsel, der/die mit eine Feder, die sie/ihn gegen die Luftströmungs-Druck drückt und die Düsen-Öffnung schliesst,

    – einem Düsen-Ventil, der die Pressluft-Kanal zur Düse öffnen oder schliessen kann,

    – ein Schwingungs-Übertragungs-Teil, das die Schwingungen der Kugel oder der Stopsel in der Luftdruck-Strom, auf dem Scher-Klingen-Kopf oder Klingenblock des Rasierapparats überträgt, besteht.
  7. Rasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Luftdruck-Anzeige ausgestattet ist.
  8. Rasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit eine Schwing-Scherblock oder einen Rotier-Klingen-Kopf ausgestattet ist.
  9. Rasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Druck-Luft-Regler, durch den die Druckluft-Energie geregelt werden kann, ausgestattet ist.
  10. Rasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressluftbehälter aus einem Gummimaterial besteht.
  11. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressluftbehälter aus einem harten Material besteht.
  12. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressluftbehälter aus Stahl, Plastik oder Aluminium besteht.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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