Billard-Vergleich
Hierbei ist die Technik für die Spielbewegung dem Billard-Stoßen gleichzusetzen.
Der Unterschied besteht jedoch in der federnden und überspringbar
weichen Bande, wobei bei allzu heftigen Aktionen die Spielerkugel als auch der Ball
aus dem Spielfeld springt und für Aus und Einwurf, Spielfeld verlassen u. a. sorgen
soll.
Ein vergleichbar starker Stoß könnte beim Billard jedoch über mehrere
Bandekontakte erst recht vorteilhaft sein.
Fußball-Vergleich
Es wird mit Außenbande vergleichbar dem Hallenfußball gespielt. Das
Ziel ist der Torerfolg.
Die eigentliche Spielerbewegung und diese Entscheidungen werden jedoch
taktisch aus einer Hand, vergleichbar dem Trainer durchgeführt.
Dieser bestimmt jedes Mal, welcher Spieler wohin läuft und welche
Aktion tatsächlich ausgeführt wird und führt sie mittels Stabtechnik auch immer
selbst aus.
Tischspiel
Für versierte Billardspieler und Spieltechniker ist es sicher interessant,
die Spieldurchführung vergleichbar an einem Billardtisch (mit besonderen Vorkehrungen)
vorzunehmen.
Mannschaftsspiel
Bei entsprechender Tischgröße und personeller Spielerqualität ist
es zudem möglich auch als Personen-Mannschaft anzutreten. Dabei wird jedem Mitspieler
nur eine persönliche Spielkugel zugewiesen, welche z. B. mit einer Nummer gekennzeichnet
ist. Somit wird bei einer bestimmten Kugel auch nur einem bestimmten Mitspieler
der Ball tatsächlich zugepasst.
Computerspiel
Auch mit dem PC ist durch entsprechende Software eine Anwendung dieses
Spieles möglich.
Beschreibung/Aufbau
1
Das Spielfeld (infolge auch Fußballfeld benannt) kann in einer Taschenspielgröße
von ca. DIN A 5 bis zur Tischgröße gefertigt werden.
Hier wird ein Spielfeld der Größe ca. DIN A 3 beschrieben.
Das Spielfeld besteht aus einer Holz- oder Kunststoffplatte mit oder
ohne Filz- oder ähnlicher Oberfläche (Rasen-Vergleich). Das Feld mit den Originallinien
eines Fußballfeldes ist aufgezeichnet.
Es gibt den Torraum, 16-Meterraum, 11-MeterPunkt., Mittellinie, Anspielkreis,
Eckstoßrundung Das Spielfeld ist mit einer Bande umrahmt. Die Bande kann starr oder
federnd (Gummiband) sein. Für das Tor ist diese Bande unterbrochen (Ausschnitt)
Die Torbreite kann der Spieltechnik (Qualität) angepasst werden. Eine
gewählte günstige Größe ist hierbei ca. 4 × Spielerdurchmesser, ca. 60 mm.
Eine Torhöhe als oberer Abschluss ist nicht erforderlich, wegen den rollenden Bällen.
Die Pfostenhöhe, als auch Höhe der Seitenbande beträgt ca. 1-2 × Spielerdurchmesser,
hierbei sind es ca. 18 mm.
2
Sie zeigt eine Mannschaft mit zugehörigem Spielstab.
Jede Mannschaft besteht aus mehreren Spielern. Je nach Spielfeldgröße/Anlage
von 3 bis ca. 6 Spielern. Bei DIN A 3 ist es sinnvoll mit 4 Spielern zu agieren.
Die Spieler(Spielerfiguren) bestehen aus taktisch positionierbaren
Rundkörpern, idealerweise aus Kugeln, welche aus Kunststoff, Glas oder Metall o.
ä. bestehen. Der Durchmesser der Kugeln ist von ca. 6 mm bis 50 mm geeignet. Für
DIN A 3 wird ca. 15 mm gewählt.
Zur taktischen Umsetzung einer anderen Spielerposition , nämlich das
Bewegen/Laufen wird ein Spielstab von ca. 20 cm bis ca.50 cm oder größer als Bewegungsstab
(Stoßstab) eingesetzt. Dies kann ein Holz- Kunststoff oder Metallstab sein. Idealerweise
ist es Rundmaterial von 4-30 mm Durchmesser, bei dieser Spielgröße sind es 6mm.
3
Entspricht der 2, jedoch ist dies als
Gegner-Mannschaft in einer anderen Farbe.
4
Der Spielkörper (Spielball oder nur Ball) besteht aus einem kugelförmigen
Körper, welcher in Größe und Masse den Spielerkugeln entspricht, oder geringfügig
kleiner ist, um eine höhere Ballbeschleunigung zu erreichen.
5
Zeigt die Anstoß-Grundstellung einer Mannschaft (schwarz). Der Pfeil
zeigt den Stoß des Spielstabes und die mögliche Bewegungsrichtung des Balles. Die
weitere Spielabfolge wird nach den Spielregeln vorgenommen.
Spielregeln
Anstoß
Die Mannschaftsfarbe, als auch Anstoßvorteil wird ausgelost.
Spielzeit
Festlegung erfolgt nach Zeit, z. Bsp. 2 × 10 Minuten. Oder Spieldauer
nach Torerfolgen, z. Bsp. bis eine Mannschaft eine entsprechende Anzahl von Toren
geschossen hat, beispielsweise bis 6
Grundstellung
Jede Mannschaft stellt einen Spieler (Kugel) als Torwart in den Torraum,
sinnvollerweise am Anfang in die Tormitte.
Während dem Spiel kann jeder Spieler diese Torwart-Position einnehmen,
da es keine unterschiedlichen Spielfiguren gibt.
Das Setzen der weiteren 3„Feldspieler", (oder 2-5 Spieler,
je nach Größe) wird zuerst von der beginnenden Mannschaft durchgeführt. Dabei müssen
die eigenen Spieler in der eigenen Spielhälfte gesetzt werden, wobei der Anstoßkreis
frei bleibt, und darin nur der Spielball auf den Anstoßpunkt kommt. (siehe
5: Anstoß-Grundstellung)
Die „abwartende" Mannschaft setzt erst danach! Folgende Positionen
als „Abwehrmannschaft" sind vorgegeben:
- – ein Torwart im Torraum
- – 2 × Abwehrspieler auf den Eckpunkten des eigenen 16-Meter-Raumes
- – und ein frei positionierbarer Spieler im eigenen Spielfeld, jedoch außerhalb
des Anstoßkreises
Spielablauf
Der Anstoßspieler stößt per Billard- Technik mit dem Stab den Spieler
und trifft den Ball (möglichst in gezielter und gewollter Richtung/Stärke). Idealerweise
wird versucht den Ball einem eigenen Spieler zuzuspielen oder so nah am Ball zu
bleiben, dass die gegnerische Mannschaft nicht den Ballspielen darf, da sie wie
im echten Spiel "körperlich" zu weit weg ist und somit tatsächlich den Ball nicht
erreichen könnte.
Nach diesem ersten Ballkontakt sind die Mannschaften immer wechselseitig
am Zuge eine neue Spiel-Situation zu schaffen. Den Ball darf jedoch nur die Mannschaft
mit einem Spieler treten (bewegen), welche einen Spieler in näherer Position hat-
im folgenden als „ballführende„ Mannschaft bezeichnet.
Diese ballführende Mannschaft kann jedoch auf den Ball mit jedem eigenen,
auch ganz weit entferntem Spieler (selbst dem Torwart) zum Torschuss oder Spielen
ansetzen. Der Ball kann auch ganz eng am Spieler geführt werden (dribbeln).
Die gegnerische Mannschaft muss bei ihrem wechselseitigen Zug versuchen
sich vorsichtig an den Ball heranzuspielen und näher zu sein, ohne den Gegenspieler
zu berühren >> Sonst ist es Foulspiel.
Ist ihr Spieler fair gespielt dann näher am Ball, ist sie „ballführend
und kann das Spiel taktisch bestimmen.
Freistoß-Entstehung
Die ballführende Mannschaft muss beim Schuss zuerst den Ball berühren,
eine nachfolgende abgefälschte Berührung bleibt unberücksichtigt.
Wird eine Gegenspielerberührung ohne Ball getätigt, ist dies ein Foul
und ergibt einen Freistoß.
Dies gilt auch für jeden Spielzug der Gegenmannschaft.
Freistoß-Setzen
- 1. der Ball wird auf den Punkt gesetzt
- 2. die Freistoß ausführende Mannschaft darf einen Spieler ca. 5 × Ballabstand
neu positionieren
- 3. danach platziert auch der Gegner einen Spieler neu (läuft in Position)
> z.B. um den Ballkontakt direkt zu stören ca. 8 × Ballabstand
> oder die Abwehr an einer wichtigen Position zu verstärken
> oder Torwart wieder zurück zu setzen.
Freistoß-Ausführung
Die ausführende Mannschaft ist 2 × hintereinander am Spielzug
Ihr Vorteil: Gezieltes Zuspielen und Torabschluss ist dadurch möglich, wie bei den
originalen Standard-Spielsituationen.
Ein beliebiger eigener Spieler, auch von anderer Position des Spieles
kann den Freistoßzug einleiten, es muss nicht mit dem „gesetzten" Spieler
angestoßen werden Erst danach darf der Gegner seine Spieler wieder
neu bewegen.
Seiten Aus und Tor Aus
Wie im Hallenfußball wird mit allen Seitenbanden weitergespielt. Sollte
ein Ball wegen übermäßiger Stärke oder unglücklich über die Außenbande springen,
gibt es Eckstoß oder Einwurf (an der Stelle). Dabei ist genauso zu verfahren wie
beim Freistoß. Der doppelte Spielzug bedeutet wieder einen Standard-Vorteil.
Bande Spiel
Geeignet um Spieler und Ball an Gegner ohne „Körperkontakt"
vorbeizuspielen Auch hierbei ist kein Foul-Spiel zugelassen.
Unterzahl
Verlässt ein Spieler (Kugel) infolge zu „heftigem Antritt"
das Spielfeld und springt über die Bande, kann er erst wieder ins Spiel gelangen
bei einer spielbedingten Unterbrechung wie: Freistoß, Ecke, Seiten Aus, Tor
In der Zwischenzeit besteht ein Spiel in Unterzahl.
Elfmeter
Sollte ein Foulspiel innerhalb des 16-Meter-Strafraumes vorliegen,
gibt es entsprechend einen Strafstoß. Hierbei wird der Ball auf den 11-Meter-Punkt
gelegt. Der Elfmeter-Schütze wird an der 16-Meter-Linie platziert Alle anderen (von
beiden Mannschaften) Spieler können beim Elfmeter „sinnvoll" außerhalb des
16-MeterStrafraumes neu „mitplatziert" werden. Eine rückwärtige Absicherung
ist auch wegen eines Konterangriffes mit zu beachten. Der Torwart wird dem Schützen
entsprechend jetzt gezielt im Tor dagegengesetzt. Der Schütze kann durch „anschneiden"
gezielt in die Ecke zum Torerfolg kommen Nach erfolgreicher Abwehr des Elfmeters
ist das direkte Weiterspiel aus dieser gesetzten Position zu beachten.
Torerfolg
Nach jedem erfolgten Tor gibt es wieder Anspiel.
Dabei ist die Grundstellung des Spieles wieder einzunehmen.