| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft tragbare Elektrozaungeräte, die
auf autonome Weise von einer elektrischen Energiequelle wie einer Batterie oder
einem Akku, beispielsweise einem Bleiakku, gespeist sein können.
Elektrozaungeräte umfassen im allgemeinen eine elektrische Stromquelle
(Batterie oder Akku), einen Transformator, dessen Primärwicklung für einen Flyback-Betrieb
von einem elektronischen Schalter gesteuert wird, einen Energiespeicherkondensator
und einen Ausgangstransformator, um an den Zaun einen Entladeimpuls des Speicherkondensators
abzugeben.
Die Diagramme von 1 stellen die Spannung
an den Klemmen des Speicherkondensators eines Elektrozaungeräts nach dem Stand der
Technik dar, wenn die Batterie neu (1a) bzw. verbraucht ist (1b).
Wenn die Batterie verbraucht ist, entspricht die Ladezeit des Speicherkondensators
der Periode der Entladeimpulse an dem Zaun. Wenn die Batterie hingegen neu ist,
ist die Ladezeit viel kürzer als diese Periode.
Dokument WO/93/07735 beschreibt einen Elektrozaun, bei dem ein konstanter
Ladestrom von einer Batterie entnommen wird. Die Batteriespannung wird periodisch
gemessen, um den Verbrauch zu drosseln, wenn die Spannung der Batterie sinkt.
Dokument ES 2.048.662 beschreibt einen Elektrozaun mit einem DC-DC-Wandler,
der mit einem Pulsbreitenmodulator und einem Pulsfrequenzmodulator versehen ist,
die nacheinander betrieben werden, um den Kondensator zu laden. Dieser wird mit
konstanter Spannung geladen, wobei die Ladezeit unabhängig vom Spannungsniveau der
Batterie optimiert ist, um den Kondensator schnellstmöglich zu laden und dabei den
Wert des Ladestroms zu begrenzen.
Nach dem Stand der Technik wurde die Ladung mit hohen Stromstärken
bewirkt, was bedingt durch den Joule-Effekt zu Verlusten führt, die sich nachteilig
auf die Autonomie des Elektrozaungeräts auswirken.
Ein Ziel der Erfindung ist, ein Elektrozaungerät vorzuschlagen, das
diesen Nachteil nicht aufweist.
Gegenstand der Erfindung ist ein autonomes Elektrozaungerät zur Erzeugung
von elektrischen Impulsen zwischen seinen Ausgangsklemmen, umfassend eine elektrische
Energiequelle für die Lieferung einer Versorgungsspannung, einen Energiespeicherkondensator,
einen Schaltkreis für die Entladung des Speicherkondensators und einen Wandler mit
Energiespeicherung, umfassend:
- – einen von einem Steuersignal gesteuerten Schalter;
- – einen Transformator, dessen Sekundärwicklung an die Klemmen des Speicherkondensators
angeschlossen ist und dessen Primärwicklung zwischen den Klemmen der elektrischen
Energiequelle mit dem gesteuerten Schalter in Reihe geschaltet ist,
- – einen Pulsbreitenmodulator zur Modifizierung einer Pulsbreite des Steuersignals
des gesteuerten Schalters, um die Dauer der Leitperiode des gesteuerten Schalters
je nach der von der Quelle gelieferten Versorgungsspannung zu modulieren;
dadurch gekennzeichnet, dass die Pulsbreite derart eingestellt ist, dass die Ladezeit
des Speicherkondensators bis zu einer vorgegebenen Referenzspannung im wesentlichen
konstant ist in Abhängigkeit von der von der Quelle gelieferten Versorgungsspannung.
Die Pulsbreite (&tgr;) ist vorzugsweise derart eingestellt, dass die
Ladezeit des Speicherkondensators entweder gleich oder geringfügig kleiner ist als
eine Zeit (&Dgr;) zwischen zwei aufeinander folgenden Entladungen des Energiespeicherkondensators,
d. h. die Zeit zwischen zwei elektrischen Ausgangsimpulsen.
Bei einer Ausführungsform ist der Pulsbreitenmodulator ein integrierter
elektronischer Schaltkreis. Vorzugsweise ist der Pulsbreitenmodulator dann vom Typ
Schaltregler.
Bei einer anderen Ausführungsform weist der Pulsbreitenmodulator einen
Microcontroller auf, der für das Ausführen eines im Speichen des Microcontrollers
hinterlegten Programms bestimmt ist.
Vorzugsweise umfasst das Programm, das von dem Microcontroller während
eines Ladevorgangs des Speicherkondensators ausgeführt wird:
- – ein Mittel zur Erfassung der Versorgungsspannung, das eine mit der Versorgungsspannung
zwischen zwei Eingangsklemmen des Microcontrollers korrelierte Spannung auslesen
und die ausgelesene Spannung als momentanen Wert der reduzierten Versorgungsspannung
speichern kann;
- – ein Mittel zur Ableitung der Pulsbreite, das die gemessene reduzierte
Versorgungsspannung auslesen kann und in Abhängigkeit von dieser einen momentanen
Wert der Pulsbreite ableiten kann, und
- – ein Mittel zur Definition einer Steuervariablen, das
mit einer Periode T die abgeleitete Pulsbreite auslesen und über die Periode T einer
zeitlichen Steuervariablen eine Folge von Werten zuordnen kann mit einem ersten
Wert aus einem oberen und einem unteren Wert über eine Zeit, die genau gleich der
Pulsbreite ist, und mit einem zweiten Wert über eine komplementäre Zeit,
wobei der Microcontroller ein Ausgabemittel aufweist für die Ausgabe eines zeitlichen
Steuersignals, das den aufeinander folgenden Werten der Steuervariablen entspricht.
Vorzugsweise umfasst das Programm ferner ein Mittel zur Auswertung
der Ladung des Speicherkondensators, das die Ladezeit an den Klemmen des Speicherkondensators
auswerten kann, und ein Vergleichmittel, das die Ladung des Speicherkondensators
vergleichen und unterbrechen kann, wenn die Ladespannung größer oder gleich der
vorgegebenen Referenzspannung ist.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Laden eines Energiespeicherkondensators
in einem autonomen Elektrozaungerät, umfassend eine elektrische Energiequelle, einen
Umformer mit Energiespeicherung mit einem von einem Steuersignal gesteuerten Schalter
und einen Transformator, dessen Sekundärwicklung an die Klemmen des Speicherkondensators
angeschlossen ist und dessen Primärwicklung zwischen den Klemmen der elektrischen
Energiequelle mit dem gesteuerten Schalter in Reihe geschaltet ist,
wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es während eines Ladevorgangs
des Speicherkondensators umfasst die Schritte zur
- – Messung einer Versorgungsspannung zwischen den Klemmen der elektrischen
Energiequelle,
- – periodischen Ableitung einer Pulsbreite des Steuersignals und
- – Erzeugung eines Steuersignals, um den gesteuerten Schalter während einer
Zeit, die der abgeleiteten Pulsbreite entspricht, leitend werden zu lassen,
um die Ladezeit des Speicherkondensators auf eine verfügbare Zeit einzustellen,
die dem Intervall zwischen zwei aufeinander folgenden Entladungen des Speicherkondensators
entspricht, um die Autonomie des autonomen Elektrozaungeräts zu erhöhen.
Das Verfahren umfasst vorzugsweise zusätzliche Schritte zur
- – periodischen Messung der momentanen Ladespannung des Speicherkondensators,
- – Vergleichung der geschätzten Ladespannung mit der Referenzladespannung
und
- – Unterbrechung des Ladevorgangs des Speicherkondensators, wenn die Ladespannung
größer oder gleich der Referenzspannung ist.
Die Erfindung lässt sich besser verstehen, und andere Eigenschaften,
Details und Vorteile von ihr erscheinen einleuchtender beim Lesen der folgenden
ausführlichen und detaillierten Beschreibung einer besonderen Ausführungsform der
Erfindung, die nur als nicht einschränkendes Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten
schematischen Zeichnungen dient. In diesen Zeichnungen:
– stellt 1 den zeitlichen Verlauf
der Spannung an den Klemmen des Speicherkondensators dar für einen Zustand nahe
der vollen Ladung a) der elektrischen Energiequelle und für einen Zustand nahe der
Entladung b) der elektrischen Energiequelle bei einem Elektrozaungerät nach dem
Stand der Technik,
– ist 2 ein Schaltkreis, der ein
autonomes Elektrozaungerät entsprechend der vorliegenden Erfindung darstellt,
– ist 3 ein Organigramm, das die
unterschiedlichen Berechnungsschritte darstellt, die vom Microcontroller des Elektrozaungeräts
der 2 durchgeführt werden,
– stellt 4 den zeitlichen Verlauf
eines Steuersignals des Schaltkreises für das Laden des Speicherkondensators des
Elektrozaungeräts der 2 dar für einen Zustand nahe
der vollen Ladung a) der elektrischen Energiequelle und für einen Zustand nahe der
Entladung b) der elektrischen Energiequelle, wobei die Zustände mit denen in
1 identisch sind, und
– stellt 5 den zeitlichen Verlauf
der Spannung an den Klemmen des Speicherkondensators des Elektrozaungeräts der
2 dar für einen Zustand nahe der vollen Ladung a) der
elektrischen Energiequelle und für einen Zustand nahe der Entladung b) der elektrischen
Energiequelle, wobei die Zustände mit denen in 1 identisch
sind.
Das bei dem Elektrozaungerät entsprechend der Erfindung umgesetzte
generelle Prinzip besteht darin, den Umformer mit Energiespeicherung mit konstanter
zyklischer Meldung in einen Umformer mit Energiespeicherung mit variabler zyklischer
Meldung abzuändern. Die zyklische Meldung variiert je nach der Versorgungsspannung
UE an den Klemmen der elektrischen Energiequelle derart, dass die Ladezeit
des Speicherkondensators gleich oder geringfügig kleiner ist als die vorgegebene
Periode &Dgr; für die Aktivierung des Thyristors, d. h. die Periode der an den Zaun
abgegebenen elektrischen Impulse. Das Einstellen besteht darin, den Speicherkondensator
schrittweise mit Stromstärken zu laden, die gegenüber den Stromstärken nach dem
Stand der Technik reduziert sind, was zur Folge hat, dass die Verluste
durch den Joule-Effekt minimiert werden, der Stromverbrauch des Elektrozaungeräts
reduziert wird und sich folglich dessen Autonomie erhöht.
In 2 weist ein tragbares, autonomes Elektrozaungerät
100 eine elektrische Energiequelle 1 auf, die zwischen den Eingangsklemmen
A und B angeschlossen ist. Die Ausgangsklemmen R und T des Elektrozaungeräts
100 können an einen (nicht dargestellten) elektrisch leitenden Draht des
Zauns angeschlossen sein.
Die Quelle 1 legt eine Eingangs- oder Versorgungsspannung
UE zwischen den Eingangsklemmen A und B an. Die Spannung UE
verändert sich im Laufe der Betriebszeit der elektrischen Spannungsquelle
1, zwischen einer Spannung E0, beispielsweise gleich 9 V, die
dem vollen Ladezustand der Quelle 1 entspricht, und einer Spannung Null,
die dem Zustand der vollständigen Entladung der Quelle 1 entspricht. Der
Zustand der vollständigen Entladung wird in Wirklichkeit nicht erreicht. Die elektrische
Energiequelle wird ersetzt, sobald die für die Ladung des Kondensators erforderliche
Zeit die Periode &Dgr; zwischen zwei aufeinander folgenden Entladungen desselben
übersteigt.
Das Elektrozaungerät 100 umfasst einen Pulsbreitenmodulator
2, dessen Eingangsklemmen an den Eingangsklemmen A und B und dessen Ausgangsklemmen
I und J an der Eingangsklemme B bzw. an das Gate eines MOSFET-Transistors
3 angeschlossen sind.
Die Source S des Transistors 3 ist an die Eingangsklemme
B und der Drain D des Transistors 3 ist über die Primärwicklung
41 eines Transformators 4 an die Eingangsklemme A angeschlossen.
Der Transistor 3 übernimmt die Aufgabe eines Schalters, der von dem vom
Modulator 2 ausgegebenen Steuersignal gesteuert wird. Das Steuersignal
ist hier eine Spannung UG, die vom Modulator 2 an das Gate G
des Transistors 3 angelegt wird. Die Spannung UG ist in
4 dargestellt. Es handelt sich um ein zeitliches Rechteckimpulssignal
der Periode T. Während einer Zeit T-&tgr; befindet sich der Transistor
3 in einem gesperrten Zustand, wobei die Spannung UG kleiner
als ein vorgegebener Schwellenwert ist. Die Schleife M1 ist dann geöffnet.
Während einer Zeit &tgr; befindet sich der Transistor 3 in einem Übergangszustand,
wobei die Spannung UG größer als der vorgegebene Schwellenwert ist. Die
Schleife M1 ist dann geschlossen, und die Spannung UE liegt
während einer Zeit &tgr; direkt an den Klemmen der Primärwicklung 41 des
Transformators 4 an.
Bekanntermaßen speichert die Primärwicklung während einer Zeit &tgr;
Energie in magnetischer Form. Während der Zeit T-&tgr; wird diese Energie von der
Sekundärwicklung 42 über die Diode 5 an den Energiespeicherkondensator
C zurückgegeben, der dann schrittweise geladen wird. Die in der Ladeschleife M2
in Reihe geschaltete Diode 5 verhindert, dass der Speicherkondensator C
sich während der Zeit &tgr; in der Schleife M2 entlädt, unter Berücksichtigung
der jeweiligen, in 2 angegebenen Richtung der Wicklungen
41 und 42.
Der Speicherkondensator C ist ebenfalls Teil einer Entladeschleife
M3. Die Entladeschleife M3 umfasst einen Thyristor
7, der die Aufgabe eines von nicht dargestellten Mitteln gesteuerten Schalters
hat, und eine Primärwicklung eines Ausgangstransformators 6. Wenn der Thyristor
7 aktiviert wird und in seinen Übergangszustand kippt, wird die Entladeschleife
M3 geschlossen und gestattet somit, dass sich der Speicherkondensator
C in der Primärwicklung 61 des Ausgangstransformators 6 entlädt.
Folglich wird an den Klemmen der Sekundärwicklung 62 des Ausgangstransformators
6, die den Ausgangsklemmen T und R des Elektrozaungeräts 100 entsprechen,
ein Impuls mit sehr hoher Spannung erzeugt.
Der Pulsbreitenmodulator 2 kann mit diskreten Elementen ausgeführt
sein. Er kann beispielsweise die Form eines Spannungsregelschaltkreises haben. Vorzugsweise
umfasst der Pulsbreitenmodulator 2 allerdings einen mikroprogrammierten
integrierten elektronischen Schaltkreis oder einen Microcontroller 20.
Eine Software in Form eines ausführbaren Programms ist in dem Speicher des Microcontrollers
hinterlegt und wird von diesem ausgeführt. Der Microcontroller 20 ist an
den Klemmen eines ersten Widerstands 22 angeschlossen, der mit einem zweiten
Widerstand 21 eine Spannungsteiler-Brückenschaltung bildet, die zwischen
den Eingangsklemmen A und B angeordnet ist. Die an den Klemmen des Widerstands
22 abgenommene Spannung Ue ist folglich proportional zu der
Versorgungsspannung UE. Ue ist eine reduzierte Versorgungsspannung.
Der Algorithmus des vom Microcontroller während des Ladevorgangs des
Speicherkondensators C ausgeführten Programms ist in 3
kurz dargestellt. In einem ersten Schritt 301 zur Erfassung wird der Wert
der reduzierten Versorgungsspannung Ue zwischen den Eingangsklemmen F
und H des Microcontrollers 20 ausgelesen und als gemessene reduzierte Versorgungsspannung
gespeichert.
In Schritt 302 wird die Pulsbreite &tgr; von der gemessenen
reduzierten Versorgungsspannung abgeleitet, derart, dass die Verluste durch den
Joule-Effekt minimiert werden. Die Ableitung des Wertes der Pulsbreite &tgr; kann
das Ergebnis einer Berechnung sein. Vorzugsweise ist eine Tabelle mit früheren erfahrungsgemäßen
Ausgabewerten permanent im Speicher des Microcontrollers hinterlegt. Diese Tabelle
setzt die gemessene reduzierte Versorgungsspannung und die zur
Erreichung der gewünschten Wirkung verwendete Pulsbreite &tgr; zueinander in Beziehung.
Die Ableitung der Pulsbreite &tgr; von der gemessenen reduzierten Versorgungsspannung
beschränkt sich also auf das einfache Auslesen der gespeicherten Tabelle.
Die Ausführung des Programms gelangt dann in eine Zeitschleife
303 mit der Periode T und dem Schritt T/n, wobei n eine hohe ganze Zahl
ist, um eine Signal-Abtastung zu gestatten. Diese Schleife entspricht der Erzeugung
einer Periode des Steuersignals des MOSFET 3. Das Steuersignal ist hier
ein Rechteckimpulssignal. Die n aufeinander folgenden Werte einer binären Steuervariablen
werden nacheinander berechnet. Beispielsweise nimmt die Steuervariable über die
ersten k Intervalle den Wert 1 an, so dass die Zeit k×T/n gleich der Pulsbreite
&tgr; ist, und über den Rest der Periode T, d. h. während einer Zeit T-&tgr;, den
Wert 0 an. Die Werte dieser Steuervariablen werden über nicht dargestellte geeignete
Ausgabemittel ausgelesen, die im Gegenzug eine entsprechende Steuerspannung zwischen
den Klemmen I und J des Microcontroller 20 ausgeben. Dann wird eine Periode
T eines Rechteckimpulssignals ausgegeben. Die Spannung beträgt beispielsweise 5
V über eine Zeit &tgr;, dann 0 V über eine Zeit T-&tgr;.
Am Ausgang der Schleife 303 mit der Zeit T misst der Microcontroller
über nicht dargestellte Mittel den momentanen Wert der Spannung UC an
den Klemmen des Speicherkondensators C, die denen zur Messung der Spannung UE
der Quelle 1 verwendeten ähnlich sind.
In Schritt 305 wird folgende Bedingung getestet: ist die
gemessene Spannung UC größer oder gleich der Referenzspannung U0?
Wenn UC kleiner ist als U0, wurde der Speicherkondensator
nicht vollständig geladen. Das Programm kehrt dann zum Schritt zur Erzeugung einer
Periode des Steuersignals zurück, und der Speicherkondensator C wird weitergeladen.
Wenn hingegen UC größer oder gleich U0 ist,
sind die Ausführung des Programms und der Ladevorgang des Kondensators beendet.
Es wird die Entladung des Kondensators abgewartet, bevor erneut ein Ladevorgang
des Kondensators eingeleitet wird. Das Programm wird dann erneut vom Microcontroller
20 ausgeführt.
Somit wird bei jeder neuen Ausführung des Programms die zeitliche
Breite &tgr; des Rechteckimpulses des Steuersignals in Abhängigkeit von dem gemessenen
momentanen Wert der Versorgungsspannung UE oder der mit der Versorgungsspannung
UE verbundenen Spannung neu berechnet. In 4
sind Steuersignale für zwei verschiedene Ladezustände der elektrischen Energiequelle
dargestellt. Zu Beginn der Nutzung, wenn sich die Quelle in einem Zustand nahe der
vollen Ladung a) befindet, ist die zeitliche Breite des Rechteckimpulses reduziert.
Am Ende der Nutzung der Stromquelle hingegen, wenn sich die Quelle in einem Zustand
nahe der Entladung b) befindet, ist die Breite des Rechteckimpulses höher, um die
schwache, von der elektrischen Quelle gelieferte Leistung auszugleichen.
Der zeitliche Verlauf der Spannung an den Klemmen des entsprechend
diesem Verfahren geladenen Speicherkondensators ist in 5
dargestellt und ist mit den entsprechenden Diagrammen in 1
zu vergleichen. Zu Beginn der Nutzung der elektrischen Stromquelle ist die Anstiegsrate
der Spannung UC reduziert, damit nicht zu viel elektrische Leistung bedingt
durch den Joule-Effekt verloren geht. Die Pulsbreite ist derart eingestellt, dass
die Ladezeit des Speicherkondensators bis zu der vorgegebenen Referenzspannung U0
im wesentlichen konstant ist in Abhängigkeit von der von der Quelle 1 gelieferten
Versorgungsspannung UE. Vorzugsweise ist die Ladezeit des Kondensators
geringfügig kleiner gewählt als die Zeit &Dgr; zwischen zwei aufeinander folgenden
Entladungen des Kondensators.
Obgleich die Erfindung im Zusammenhang mit einer besonderen Ausführungsart
beschrieben wurde, versteht es sich von selbst, dass sie sich keinesfalls hierauf
beschränkt, sondern dass sie alle ähnlichen Techniken der beschriebenen Mittel sowie
deren Kombinationen miteinander umfasst, sofern diese sich in den Rahmen der Erfindung
einpassen.
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| Anspruch[de] |
- Autonomes Elektrozaungerät zur Erzeugung von elektrischen Impulsen
zwischen seinen Ausgangsklemmen (T, R), umfassend eine elektrische Energiequelle
(1) für die Lieferung einer Versorgungsspannung, einen Energiespeicherkondensator
(C), einen Schaltkreis für die Entladung (M3) des Speicherkondensators
und einen Umformer mit Energiespeicherung, umfassend:
– einen von einem Steuersignal (UG) gesteuerten Schalter (3);
– einen Transformator (4), dessen Sekundärwicklung (42)
an die Klemmen des Speicherkondensators angeschlossen ist und dessen Primärwicklung
(41) zwischen den Klemmen der elektrischen Energiequelle mit dem gesteuerten
Schalter (3) in Reihe geschaltet ist,
– einen Pulsbreitenmodulator (2) zur Modifizierung einer Pulsbreite
(&tgr;) des Steuersignals des gesteuerten Schalters, um die Leitzeit des gesteuerten
Schalters je nach der von der Quelle gelieferten Versorgungsspannung (UE)
zu modulieren;
dadurch gekennzeichnet, dass die Pulsbreite (&tgr;) derart eingestellt ist,
dass die Ladezeit des Speicherkondensators (C) bis zu einer vorgegebenen
Referenzspannung (U0) im wesentlichen konstant ist in Abhängigkeit von
der von der Quelle (1) gelieferten Versorgungsspannung (UE).
- Elektrozaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Pulsbreite (&tgr;) derart eingestellt ist, dass die Ladezeit des Speicherkondensators
entweder gleich oder geringfügig kleiner ist als eine Zeit (&Dgr;) zwischen zwei
aufeinander folgenden Entladungen des Energiespeicherkondensators (C), d. h. die
Zeit zwischen zwei elektrischen Ausgangsimpulsen.
- Elektrozaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Pulsbreitenmodulator (2) ein integrierter elektronischer Schaltkreis ist.
- Elektrozaungerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
Pulsbreitenmodulator (2) vom Typ Schaltregler ist.
- Elektrozaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Pulsbreitenmodulator (2) einen Microcontroller (20) aufweist,
der für das Ausführen eines im Speichers des Microcontrollers hinterlegten Programms
(300) bestimmt ist.
- Elektrozaungerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das
während eines Ladevorgangs des Speicherkondensators von dem Microcontroller ausgeführte
Programm (300) umfasst:
– ein Mittel zur Erfassung der Versorgungsspannung (301), das eine
mit der Versorgungsspannung zwischen zwei Eingangsklemmen des Microcontrollers (20)
verbundene Spannung auslesen und die ausgelesene Spannung als momentanen Wert der
reduzierten Versorgungsspannung speichern kann;
– ein Mittel zur Ableitung der Pulsbreite (302), das die gemessene
reduzierte Versorgungsspannung auslesen kann und in Abhängigkeit von dieser letzten
einen momentanen Wert der Pulsbreite (&tgr;) ableiten kann; und,
– ein Mittel zur Definition einer Steuervariablen (303), die mit
einer Periode T die abgeleitete Pulsbreite auslesen und über eine Periode T einer
zeitlichen Steuervariablen eine Folge von Werten zuordnen kann mit einem ersten
Wert aus einem oberen und einem unteren Wert über eine Zeit, die genau gleich der
Pulsbreite ist, und mit einem zweiten Wert über eine komplementäre Zeit (T-&tgr;),
wobei der Microcontroller ein Ausgabemittel aufweist, das ein zeitliches Steuersignal
ausgeben kann, das den aufeinander folgenden Werten der Steuervariablen entspricht.
- Elektrozaungerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das
Programm (300) ferner ein Mittel zur Auswertung der Ladung des Speicherkondensators
(304), das die Ladezeit (UC) an den Klemmen des Speicherkondensators
(C) auswerten kann, und ein Vergleichmittel (305) aufweist, das die Ladung
des Speicherkondensators vergleichen und unterbrechen kann, wenn die Ladespannung
größer oder gleich der vorgegebenen Referenzspannung (U0) ist.
- Verfahren zum Laden eines Energiespeicherkondensators in einem autonomen
Elektrozaungerät, umfassend eine elektrische Energiequelle (1), einen Umformer
mit Energiespeicherung mit einem von einem Steuersignal (UG) gesteuerten
Schalter (3) und einen Transformator (4), dessen Sekundärwicklung
(42) an die Klemmen des Speicherkondensators angeschlossen ist und dessen
Primärwicklung (41) zwischen den Klemmen der elektrischen Energiequelle
mit dem gesteuerten Schalter (3) in Reihe geschaltet ist,
wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es während des Ladevorgangs
des Speicherkondensators umfasst die Schritte zur
– Messung einer Versorgungsspannung zwischen den Klemmen der elektrischen
Energiequelle;
– periodischen Ableitung einer Pulsbreite (&tgr;) des Steuersignals und,
– Erzeugung eines Steuersignals, um den gesteuerten Schalter während einer
Zeit, die der abgeleiteten Pulsbreite entspricht, leitend werden zu lassen,
um die Ladezeit des Speicherkondensators auf eine verfügbare Zeit einzustellen,
die dem Intervall zwischen zwei aufeinander folgenden Entladungen des Speicherkondensators
entspricht, um die Autonomie des autonomen Elektrozaungeräts zu erhöhen.
- Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzliche
Schritte umfasst zur
– periodischen Messung der momentanen Ladespannung des Speicherkondensators;
– Vergleich der geschätzten Ladespannung mit der Referenzladespannung und
– Unterbrechung des Ladevorgangs des Speicherkondensators, wenn die Ladespannung
größer oder gleich der Referenzspannung ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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